Polizeiruf 110: Morgengrauen



  4 Meinungen
Polizeiruf 110: Morgengrauen 3 4

Im Polizeiruf 110 „Morgengrauen“, der sechste Fall für Kommissar Hans von Meuffels (Matthias Brandt), taucht ein alter Bekannter aus der Tatortreihe auf: Axel Milberg, der zuweilen etwas mürrische, aber durchaus liebenswerte Ermittler Klaus Borowski aus dem Kieler Tatort, spielt eine Nebenrolle in der Polizeiruf 110-Folge. Milberg verkörpert einen alten Schulfreund der Hauptfigur von Meuffels, denn der hat guten Rat bitter nötig…

Obwohl der von Brandt gespielte Hauptkommissar aus München nur schwer aus der Reserve zu locken ist, erwischt es in „Morgengrauen“ nun auch ihn: er ist verliebt. In Hans von Meuffels bisherigen sechs Auftritten der Polizeiruf-Reihe war der süddeutsche Ermittler kaum aus der Ruhe zu bringen. Gefühlsausbrüche und Stimmungsschwankungen? Fehlanzeige. Von Meuffels blieb gelassen. Jetzt aber, da er die junge Abteilungsleiterin Karen Wagner (Sandra Hüller) kennengelernt hat, weiß er nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Seine Gedanken kreisen nur noch um jene Frau. Während eines beruflichen Einsatzes in der Münchner Justizvollzugsanstalt, als er einen besonders brutalen Mörder vernehmen soll, trifft er auf Karen – und gerät tatsächlich aus dem Konzept.

Da von Meuffels jedoch im Grunde ein zurückhaltender Mensch ist, wagt er sich auch an die neue Romanze eher zaghaft heran. Schüchtern nähern sich die beiden einsamen Singles einander an. Erst als der Münchner Ermittler von einer eigenartigen Selbstmordserie erfährt, erwacht von Meuffels langsam aus seinem verklärten Verliebtheits-Zustand. In ihm keimt im Laufe der Kriminalgeschichte der Verdacht auf, dass ausgerechnet seine neue Liebe Karen in den Fall verwickelt ist: Was verschweigt sie ihm? Der Kriminalist hat das Gefühl, dass seine Freundin viel mehr über die Selbstmorde weiß, als ihm lieb ist. Von Neugier und beruflichem Ehrgeiz getrieben beginnt Hans von Meuffels, mehr über Karen in Erfahrung zu bringen.

Schließlich sind es ein alter Schulfreund (Axel Milberg) und ein Kollege von der Polizei, der ein Gewaltproblem hat, die ihren Teil dazu beitragen, dass sich die Polizeiruf-Folge „Morgengrauen“ am Ende tragisch entwickelt…

 
Der Regisseur Alexander Adolph legte großen Wert auf eine qualitativ hohe Inszenierung der Polizeiruf 110-Folge. So spielte bei der Postproduktion beispielsweise die Akustik eine große Rolle: die Hintergrundmusik und das Sounddesign sorgen dafür, dass das Grauen stets gegenwärtig ist. Nicht nur das Fernsehpublikum, auch die Figuren im Krimi haben niemals das Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein; die Story kann sich in jegliche Richtung entwickeln. Trotz der Liebeszenen zwischen von Meuffels und Wagner bleibt „Morgengrauen“ der bislang eher düsteren Erzählweise der Fälle des Münchner Kriminalisten treu.

Die Erstausstrahlung der Polizeiruf 110-Folge „Morgengrauen“ wird am Sonntag, den 28. August 2014, um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen sein.

Besetzung
Axel Milberg – Max Steiner
Manuel Steitz – Martin Scharl
Andreas Lust – Marcel Oberpriller
Sandra Hüller – Karen Wagner
Matthias Brandt – Hanns von Meuffels
Vladimir Korneev – Aleksander Dushku
in weiteren Rollen:
Shenja Lacher
Katja Lechthaler
Andrea Sihler
Nikolas Beyer und Victoria Schopper
Robin Walter
Fabian Halbig
Adrian Saidi
u.a.

Stab
Drehbuch – Alexander Adolph
Regie – Alexander Adolph
Produzent – Ronald Mühlfellner
Produzentin – Christina Christ
Kamera – Jutta Pohlmann
Kameraassistenz – Alexander Seidl, Pablo Gotzes
Komponisten – Christoph Kaiser, Julian Maas
Sounddesign – Rudi Preusser
Schnitt – Dirk Göhler
Schnittassistenz – Marie-Odile Florow-Henkens


18 Meinungen zum Polizeiruf 110: Morgengrauen

  • Turicum04 • am 24.8.14 um 20:08 Uhr

    Ich frage mich, wer solche idiotischen Drehbücher schreibt? Nach 15 Minuten musste ich umschalten.

    Fürchterliche Dialoge. Jeder Zweijährige spricht intelligenter! Die Story ist mehr als mühsam, reine Zeitverschwendung! Aber das sind wir von den Meuffels-Polizeirufen gewohnt: Nach den 90 Minuten weiss man gleichviel wie am Anfang.


  • keffe27 • am 24.8.14 um 20:59 Uhr

    schlechter Ton. Duestere Atmo. Von Meufels fast im Alleingang… Es gab schon bessere Tatorte….


  • keffe27 • am 24.8.14 um 21:09 Uhr

    Wollte nur 2 Sterne geben


  • Emma Fritz • am 24.8.14 um 22:11 Uhr

    Morgengrauen,ich würde sagen Abendgrauen!!
    So einen Mist uns vorzusetzten ist Seelische Graussamkeit.
    Dafür muß ich gebühren Zahlen,schlimmer gehts nimmer


  • Christine Guth • am 25.8.14 um 8:26 Uhr

    das war aus meiner Sicht der beste Tatort seit langer Zeit, die Story nicht ganz kohärent vielleicht, aber tolle Kamera, toller Schnitt, tolle Akustik und besonders: Matthias Brandt und die geniale Sandra Hüller so überzeugend in ihrer schüchternen Annäherung und in ihrem aufkeimenden Misstrauen


  • Horst Müller • am 25.8.14 um 9:36 Uhr

    Facettenreiche und menschliche beeindruckende, hervorragend gespielte Kriminalgeschichte.


  • elke.z • am 25.8.14 um 13:33 Uhr

    Für diesen Tatort muss man Minus-Sterne geben.
    Morgengrauen – Abendgrauen trifft´s wohl besser.
    Handlung zieht sich wie ein Kaugummi. Da wird man zum Tatort-Antifan.
    -aber es gibt ja noch echt spannenden, zum mitdenken, ohne dass man ständig denkt, bitte weniger Bettszenen und meeeeeeeeeehr Krimi!!!


  • elke.z • am 25.8.14 um 13:34 Uhr

    bitte 5 Minussterne!!!!


  • Sven Gutjahr • am 25.8.14 um 14:56 Uhr

    Ich fand „Morgengrauen“ spannend, wenngleich die Idee, dass ein Gefängnispsychologe Insassen manipuliert und zum Mord treibt, um Selbstjustiz zu üben, etwas seltsam anmutet.
    Bei der Schlussszene war ich leider abgelenkt (als Meuffels und sein Kollege vor dem Fernseher saßen). Kann mir jemand mal bitte den Sinn dieser Szene erklären?


  • spiderman916 • am 25.8.14 um 15:46 Uhr

    Mir hat der Polizeiruf 110, den ja hier viele als Tatort bezeichnen, sehr gut von den schauspielerischen Fähigkeiten aller Beteiligten sehr gut gefallen. Weiterhin fand ich die Schnitte sehr gut Die Story war la la und das ich dem Polizisten Marcel Oberpreller beim Onanieren zuschauen musste fand ich überflüssig.


  • Michael • am 25.8.14 um 17:05 Uhr

    Die Story war in der Tat etwas zäh und die düstere Atmosphäre war irgendwie unpassend.
    Aber die schauspielerischen Leistungen von Matthias Brandt und Axel Milberg waren großes Kino! Die beiden mit einem besseren Drehbuch, das wär’s gewesen – von daher nur drei Punkte.


  • Norbert • am 25.8.14 um 22:20 Uhr

    Die schauspielerischen Leistungen fand ich überragend. Als Zuschauer befand ich mich bei den gespielten Charakteren in einem Wechselbad der Gefühle. Die Schlußszene sollte wohl darstellen, wer wirklich zu Meuffels hielt – Kollege Oberpreller fing ihn emotional auf. Schnitt-Technik und Sounddesign sehr gelungen.


  • Susanne Röhm • am 26.8.14 um 10:38 Uhr

    Bitte mehr Krimi und keinen Porno!


  • micci • am 27.8.14 um 23:48 Uhr

    Überzeugende Darstellung? Schnitt, Akustik? Alles hoch gelobt, aber was ist mit Handlung, Spannung – wo sollte es denn interessant werden?


  • andy • am 28.8.14 um 8:53 Uhr

    Die ARD hat uns wieder einmal den Sonntagabend versaut,
    Mann Freud sich Sonntagsabends auf einen spannende und
    interessanten Krimiabend.
    War wohl wieder nichts.


  • MABL • am 30.8.14 um 17:59 Uhr

    Schlimmer geht´s nimmer


  • Oknit • am 18.10.14 um 20:59 Uhr

    Großartig behutsamer Polizeiruf! Eben kein CSI-Mainstream.


  • Christian • am 19.10.14 um 21:25 Uhr

    Könnte ein guter Film sein, aber, so eine grottenschlechte Verständlichkeit der Dialoge ist eine Zumutung. Der Tonleiter oder der Verantwortliche gehören in die Wüste! !!


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