Tatort Folge 058: Kurzschluss

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Im Tatort „Kurzschluss“ kreuzen sich am 25. April 1975 die Wege dreier Männer kurz nach 9 Uhr. Dabei wird für zwei von ihnen diese Begegnung tödlich enden.

Der Gelegenheitsganove Piet Kallweit, 32 Jahre alt, hat eine kleine Bankfiliale der Nordbank ausgeraubt und der Coup war im Tatort „Kurzschluss“ erfolgreich. Doch das Fluchtauto streikt nach einiger Zeit und der Defekt befindet sich offenbar an der Benzinleitung. Nun muss sich Piet Kallweit ein anderes Auto besorgen.

Der 52 Jahre alte Karl Höllbrock ist ein Vertreter und er hatte wieder vergeblich versucht, seine Produkte an den Mann zu bringen. Seine Geschäfte gehen im Tatort „Kurzschluss“ schon seit langer Zeit schlecht. Das hat ihn auch dazu bewegt, das er sein Auto genommen hat und damit in die weitere Umgebung gefahren ist, obwohl er wegen Trunkenheit am Steuer keinen Führerschein mehr hat. Er fühlt aber einen 45er Colt an der Schläfe, als er im Tatort „Kurzschluss“ losfahren wollte. Es ist die Waffe von Piet Kallweit.

Bei Holger Freidahl handelt es sich um einen 34 Jahre alten Polizeiobermeister, welcher aus einer Kleinstadt in Schleswig Holstein stammt und im Tatort „Kurzschluss“ gerade mit seinem Streifenwagen zur Reparatur fahren will. Es befindet sich ein Kurzschluss in der Anlage für den Funk. Auch er ist gequält von Sorgen. Er hat vor kurzer Zeit sein Einfamilienhaus vergrößern lassen und hat nun Schulden, welche auf seine Familie und ihn drücken.

Als der Streifenwagen im Tatort „Kurzschluss“ von Kallweit hinter sich bemerkt hat, zwingt dieser seine Geisel Höllbrock zu einigen halsbrecherischen Manövern. Diese fallen dem Polizisten natürlich auf und es beginnt eine Verfolgungsjagd im Tatort „Kurzschluss“.

Besetzung der Tatort – Folge „Kurzschluss“:
Kommissar Finke – Klaus Schwarzkopf
Ella Freidahl – Ingeburg Kanstein
Kommissar Beck – Henry Kielmann
Herr Schönau – Fritz Hollenbeck
Piet Kallweit – Dieter Laser
Dagmar – Johanna Liebeneiner
Holger Freidahl – Günter Lamprecht
Assistent Franke – Wolf Roth
Karl Höllbrock – Georg Lehn

Stab
Regie: Wolfgang Petersen
Kamera: Hans-Joachim Theuerkauf
Drehbuch: Herbert Lichtenfeld
Musik: Nils Sustrate

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Kurzschluss“: 07.12.1975
Bilder: -

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4 Kommentare

  • Peter
    17. Januar 2010 - 03:02 | Permalink

    Buch: Herbert Lichtenfeld, Regie: Wolfgang Petersen,
    Kommissar: Klaus Schwarzkopf (Finke) . .

    viel mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen oder
    zu sagen! Ein zeitloser, hochspannender Tatort, hier
    stimmt jede Zutat, einer der Filme, die den legendären
    Ruf dieser Krimi-Reihe im In- und Ausland geprägt haben.

    Der Film lief anläßlich des 80.Geburtstags von
    Günter Lamprecht im ndr. Eine sehr gute Wahl!

    Auch Dieter Laser als skrupelloser Bankräuber
    paßt mit seinem überzeugenden Spiel in dieses
    Ensemble von Könnern.

    Dieser Film mußte einfach ein sehr guter Krimi werden,
    packend+originell+glaubwürdig!,
    von der allerersten bis zur allerletzten Sekunde.
    Bitte mehr davon . . . Haferkamp, Finke, Trimmel, Lutz . .

    LG Peter, Berlin

  • Andreas
    17. Januar 2010 - 16:13 | Permalink

    Hat jemand “Kurzschluss” aufgenommen und würde mir diesen gegen Bezahlung diesen auf DVD brennen?

    LG Andreas

  • Reiner
    25. Januar 2010 - 15:01 | Permalink

    Ein perfekter Tatort! Keine ellenlangen Verhöre wie bei “Derrick” oder “Kommissar”, sondern packende Szenen: Bankraub, Verfolgungsfahrt, Szenen im Wald, Leiche am See, Schießerei zum Schluss … Man hat alles im Blick und amüsiert sich darüber, dass die Beteiligten mit ihrer Meinung immer falsch liegen (Vertreter wird als Mittäter angesehen, weil er sich bei der Polizei nicht meldet usw.) … dazu der Flair der “guten, alten” Zeit … Eine tolle Geschichte! Man könnte viele Kritikpunkte finden, sollte sich aber an der Topstory erfreuen. Kritik? Naja, es ist wohl kein Zufall, dass Vieles gleichzeitig passiert (Begegnung der Autos vor der Verfolgung, fast gleichzeitiger Versuch des Geldholens im Wald usw.). Um Punkt 9 Uhr geht sonst niemand in die Bank (in einem Dorf in dieser Epoche nicht realistisch), Kinder stehen Ende April morgens am Polizeiauto (sie müssten in der Schule sein), das Kennzeichen KI-OC geht nicht (O gab es 1975 als Kennbuchstaben nicht) … aber egal: Note 1 für diese Folge!

  • Bruno
    27. Januar 2010 - 02:34 | Permalink

    Gute und schlechte Kommissare:

    Die Guten:
    1.Brinkmann
    2.Bienzle
    3.Haferkamp
    4.Lutz
    5.Veigl
    6.Wiegand
    7.Finke

    gut, da unpolitische Kriminalfälle
    Die Schlechten:
    Stroever
    Veitwachtel
    Mattes
    Ulricke Volkerts

    zu politisch korrekt

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