Willi Erkens, Lossak, Bernd Lobsien, Holger Budinski und Jan Stratman sind im Tatort „Himmelfahrt“ die Mitglieder der Musikkapelle bei der freiwilligen Feuerwehr Doetersen.
Thomas Brass erwischt es im Tatort „Himmelfahrt“ zuerst. Bei einem Brand eines Bauernhauses hatte Willi Erkens unter Lebensgefahr zwei Kinder aus einem brennenden Haus gerettet und sich dabei aber selbst schwere Brandverletzungen zugezogen. Nun wird am Tag seiner Entlassung eine große Feier gegeben, und als Lossak und Brass im Tatort „Himmelfahrt“ kurz vor die Tür gehen, um mit einem Motorrad zu spielen, zischt es plötzlich in der Luft. Thomas Brass beginnt sich vor Schmerz zu krümmen und er wird blutend ohnmächtig. Ist es eine verirrte Kugel? Ist es ein Verrückter? War es ein Jagdunfall? Es steht nur fest, das geschossen wurde.
Bernd Lobsien ist der Nächste. Er ist Spieler bei einem Kreisklassenverein namens TUS Doetersen und er trainiert im Tatort „Himmelfahrt“ auch zwei Kindermannschaften. Er bricht mitten im Spiel zusammen und die Kinder halten dies zunächst für einen Scherz. Doch dann sehen sie, dass die Kleidung von Bernd im Tatort „Himmelfahrt“ blutig ist.
Als Drittes wird im Tatort „Himmelfahrt“ Willi Erkens drankommen. Doch wer wird als Vierter dran glauben müssen?
In Doetersen fühlt sich im Tatort „Himmelfahrt“ so langsam niemand mehr sicher und auch der Bürgermeister hat schon die Idee, dass man eine Bürgerwehr aufstellen muss. Doch das Schlimme ist, das die Getroffenen nicht mit der Polizei zusammenarbeiten wollen. Sie schweigen sich im Tatort „Himmelfahrt“ aus und sie ahnen, dass die Schüsse mit einem Vorfall zusammenhängen, der sich mal an einem Himmelfahrtstag ereignete. Doch sie wollen die Sache selbst klären und auf die Polizei verzichten. Diese geht es im Tatort „Himmelfahrt“ nichts an.
Besetzung der Tatort – Folge „Himmelfahrt“:
Kommissar Finke – Klaus Schwarzkopf
Hauptwachtmeister Mickat – Curt Timm
Lossak – Diether Krebs
Assistent Dressler – Gerhard Dressel
Holger Budinski – Peter Drescher
Thomas BrassVolker Eckstein
Bernd – Mathias Einert
Willi Erkens – Eckhardt Heise
Christa Brass – Britta Fischer
Rita – Susanne Schäfer
Jan Stratmann – Andreas Seyferth
Isa – Barbara Breit
Robbi – Dominique Horwitz
Lieth – Bert Breit
Hans – Hans Peter Sternberg
Wirt – Ferdinand Dux
Grete – Eos Schopohl
Brandmeister Wölfer – Henry Kielmann
Inge – Ingar Werdenigg
Hauptwachmeister Weinert – Egdar Bessen
Stab:
Kamera: Günther Wulff
Kostüme: Sigird Nasarksi
Szenenbild: Gonsela B. Dahlke
Produktionsleitung: Rolf Freisler
Schnitt: Luise Dreyer-Sachsenberg
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Himmelfahrt“: 13.08.1978
Bilder: NDR/Tele Press


2 Kommentare
Ein Krimi erster Güte,
der jedem klar aufzeigt, warum heutige Versuche einen
spannenden Kriminalfilm zu drehen, fast immer scheitern.
Besetzt mit erstklassigen Schauspielern bis in die kleinen
Rollen, ein junger Diether Krebs, der überzeugend
den Oberschuft verkörpert.
Natürlich Klaus Schwarzkopf, aber Horwitz und Eckstein u.a. setzen weitere Charaktere, das paßt einfach, da ist
keine falsche “Leichtigkeit” oder Humor,
wenn die Szene einfach keinen Humor, keine Ironie
verträgt – das Slapstick-Ensemble aus Münster
hat dafür dagegen überhaupt kein Gespür, entsprechend
unauthentisch, nicht anzusehen diese Schmonzetten.
Eine geradezu ruhige, “auf der Szene” bleibende Kameraführung, läßt den gefesselten Zuschauer nie fallen.
Obwohl durch Traum-Remineszenzen der TV-Kieker bald
schon “mehr” weiß, den Täter, das Motiv ahnt/kennt,
läßt die Spannung nicht nach . .
Nein – DAS notwendige Krimi-Gefühl verstärkt sich noch,
wird neu aufgebaut,
indem die Täter-Opfer-Rollen auf einmal hin- und her
wechseln, die Zeit vergeht dann viel zu schnell . .
Das ist alles meisterhaft gemacht, ist ebend beherrschtes
Handwerk, wo heute versucht wird, irgend einen
“Zeitgeschmack”, eine imaginäre “Sehgewohnheit” zu bedienen.
ein “Zurechtschustern”, das KEIN Film zwingend braucht.
Nein, umgekehrt, der Film “fordert” den Zuschauer, jeder,
der “normale Antennen” hat, wird ohne Langeweile
dabei bleiben und blendend unterhalten das ist keine Frage des Alters . .
Eben klar das Genre bedient, einen Tatort produziert,
nicht eine Mischung aus “Klimbim” und Krimi.
Wiederholt endlich ALLE diese frühen Filme, bei Ausgabe 1
wird angefangen, dann bis in die “Tatorte” v. 1995 so,
20 Jahre wieder Fernsehunterhaltung mit Hochspannung . .
Es ist so einfach . . . der sichere Erfolg wird vielen “Machern” einen ungeheuren Erkenntnisgewinn bringen.
LG Peter, Berlin
Der absolut beste Tartort aller Zeiten, meiner Meinung nach noch besser als Reifezeugnis.
Mit freundlichen Gruesse
Peter Achterberg, Amsterdam, Niederlande