Tatort Folge 131: Grenzgänger

Inspektor Hollai ist ein Kollege und Freund von Schimanski. Er hat drei Jahre lang als V-Mann im Untergrund gearbeitet und ist im Tatort „Grenzgänger“ verbrannt. Seine Tarnung ist aufgeflogen und die andere Seite weiß davon, dass er ein Polizist ist. Nun kommt er in den Dienst der Polizei zurück und hat dabei von einem Millionending gehört. Es soll im Tatort „Grenzgänger“ ein Geldtransporter überfallen werden und er übernimmt zusammen mit seinem Freund Schimanski den Fall.

Kommissar Schimanski merkt im Tatort „Grenzgänger“ recht schnell, dass es seinem Freund sehr schwer fällt, mit der Rolle zurechtzukommen und die angenommene Rolle des Kriminellen aufzugeben. Er gewöhnt sich nur sehr schwer wieder an den Alltagstrott und an die Büroarbeit und es kommt der Verdacht auf, das er noch immer Kontakt zur Gegenseite hat. Es besteht dabei sogar der Verdacht, das er im Tatort „Grenzgänger“ auch seine Hände im geplanten Geldtransporterüberfall im Spiel hat. Der Überfall rückt dabei immer näher und Schimanski ist unter Zugzwang.

Besetzung der Tatort – Folge „Grenzgänger“:
Hauptkommissar Schimanski – Götz George
Hauptkommissar Thanner – Eberhard Feik
Kessenich – Charles Brauer
Inspektor Hollai – Günther Maria Halmer
Hanni – Beatrice Kessler
Blickel – Wilhelm Thomczyk
Kriminaloberrat Königsberg – Ulrich Matschoss
Friedrich – Reinhold Olszewski

Stab:
Produktionsleitung – Peter Sterr
Buch – Felix Huby
Schnitt – Dorothee Maaß
Kamera – Alex Block
Kostüme – Gerlind Gies
Bauten – Dieter Reinecke
Regie – Ilse Hofmann
Produzent – Martin Gies

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Grenzgänger“: 13.12.1981
Bilder:WDR

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3 Kommentare

  • Gudrun Eussner
    23. Juni 2010 - 12:21 | Permalink

    Heute habe ich die Wahl zwischen dem Rabauken Schimmi und dem verunglückten Präsidentschaftskandidaten der PDS Bruno Ehrlicher. Nun darf ich entscheiden, welchen Tatort ich am schnellsten vergesse.

    Danke MDR, danke WDR, und danke ARD für die Bereicherung durch die Fußball-WM 2010.

  • gjb
    23. Juni 2010 - 14:58 | Permalink

    tja, es kommt noch schlimmer. habe heute die vorschau auf

    den 50.ten to der lena odenthal gelesen…es kommt wie es

    kommen muss, kommissarin odenthal gerät in das visier eines

    serientäters….ich glaube, das hatten wir doch schon mal ?

    wird immer alberner…!

    grüsse

    gjb

  • Gudrun Eussner
    23. Juni 2010 - 20:09 | Permalink

    Sie können einfach nicht anders. Wie die Fußballnationalmannschaften so auch die Tatorte, beide sind Spiegelbilder unserer Gesellschaft.

    Wenn die Grenzen zwischen Tätern, Zeugen, Opfern, Angehörigen im wirklich wahren Leben verwischt werden, wie sollen dann nicht auch die Grenzen dieser Gruppen zu den Kommissaren, den Hütern des Gesetzes verwischen? Ich habe das in einem meiner Krimi-Artikel böse formuliert: Jeder der Kommissare einmal Täter, Opfer, Zeuge, Angehöriger. Die nächsten Tatorte werden überhaupt nur noch mit dem Kommissarspersonal der Tatorte bestückt. Man könnte eine Liste erstellen, daß sich keiner benachteiligt vorkommt.

    Lena Odenthal in den Tatorten nacheinander Kommissarin, Täterin (oder nur Verdächtige, weil sie ja sonst, eingebuchtet, in neuen Folgen nicht mehr mittun könnte), Zeugin, Opfer (heute schon angedroht), Angehörige der jeweiligen Gruppen.

    Wenn die Zuschauer genügend eingestimmt sind, dann könnte man das statt der Werbung für Krombacher vorab einspielen; denn es guckt sowieso kaum noch jemand, und Werbung lohnt sich nicht mehr.

    Heute: Kommissar Thiel als Kommissar, Kommissarin Lindholm Verdächtige, Kommissar Ballauf Opfer (war schon mal), Kommissar Bergmann Zeuge, Kommissare und -innen Lürsen, Stedefreund Borowski Angehörige.

    Dazu wird angegeben, welche spannenden alten Krimis, Stahlnetz, “Der Uralte”, Der Alte, Tatorte 1- 250, Derrick auf welchen Sendern wann laufen. Die Site Tatort Fans könnte dann vielleicht auch spannende Nicht-Tatorte ankündigen, derweil die neuen Kommissars-Tatorte obiger Besetzung im Ersten vor sich hin dümpeln.

    Ist das kein guter Vorschlag?

    Grüße! Gudrun

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