Tatort Folge 146: Miriam

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Kommissar Thanner ist im Tatort „Miriam“ zu seinem Kollegen Schimanski gezogen, da er wegen seiner häufigen Eifersüchteleien bei ihr raufgeworfen wurde. Nun bringt er ein wenig Ordnung in das Leben und den doch recht chaotischen Haushalt seines Kollegen. Doch seine Seele wird von Verwirrung beherrscht. Er will die Trennung von seiner Sylvia nicht akzeptieren und tut nun alles dafür, das er das Geschehene ungeschehen machen kann. Sein Beruf und auch alles andere sind nun für ihn nur noch zweit- oder drittrangig. Soll es doch im Tatort „Miriam“ Schimanski machen.

Sein Kollege Schimanski macht aber auch. Er untersucht den Mord an einem kleinen Schnüffler namens Daddel Virks. Er war der Gehilfe des Privatdetektivs Scholl. Dieser war vor langer Zeit einmal ein Kollege von Thanner und Schimanski. Hat er Daddel Virks im Tatort „Miriam“ auf dem Gewissen? Oder waren es die Leute, bei dehnen er Wettschulden hatte? Da ist auch noch der undurchsichtige Versicherer Klett mit seinen sehr merkwürdigen Geschäften. Aber auch der Großindustrielle Schultheiß und dessen Tochter, welche Scholl im Tatort „Miriam“ den Auftrag gegeben hat, gegen den eigenen Vater zu ermitteln stehen in Blickpunkt. Warum ist Scholl verschwunden und wer ist es, der Miriam Schultheiß bedroht?

Miriam ist Horst Schimanski gegenüber sehr zurückhaltend. Doch mit seiner Zähigkeit und manchmal auch mit der Hilfe von Thanner fügt er im Tatort „Miriam“ einen Stein an der anderen und hat nun bald ein verwirrendes Mosaik vor seinen Augen. Warum beschuldigt die junge Frau ihren eigenen Vater, das dieser vor 20 Jahren die eigene Mutter ermordet hat? Dabei war der Tod der Mutter den Polizeiakten zufolge ein Autounfall. Schimanski gelingt es endlich, den Verschwundenen Scholl aufzuspüren. Nun überstürzen sich im Tatort „Miriam“ die Ereignisse und der Fall nimmt eine überraschende Wendung.

Besetzung der Tatort – Folge „Miriam“:
Kriminalhauptkommissar Schimanski – Götz George
Kriminalhauptkommissat Thanner – Eberhard Feik
Miriam – Sunnyl Melles
Dr. Born – Christoph Hofrichter
Schultheiß – Paul-Albert Krumm
Frau Jakobs – Ruth Niehaus
Scholl – Will Danin
Klett – Pit Krüger
Hänschen – Chiem van Houweninge

Stab:
Drehbuch – Thomas Wittenburg, Horst Vocks und Peter Adam
Regie – Peter Adam
Kamera – Axel Block
Musik – Tangerine Dream
Szenenbild – Dieter Reinecke
Schnitt – Jutta Neumann
Ton – Günther Stadelmann
Kostüme – Lilo Nöbauer
Produktionsleitung – Peter Sterr
Produzent – Hartmut Grund

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Miriam“: 03.04.1983
Bilder: WDR

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1 Kommentar

  • Peter
    21. Juli 2010 - 23:52 | Permalink

    Ein eher “stiller” Schimanski, diesmal in der “feinen” Gesellschaft, Duisburg ist kaum zu erkennen.
    Der Drehort daher, unwichtig, ein Krimi, dessen Fabel dem
    Zuschauer lange nicht schlüssig ist. Nichts Ungewohntes bei “Schimmi”-Filmen. Schöne Szenen in der Männer-WG mit Thanner, auch Hänschen dienstbeflissen und unspektakulär wie immer, ich seh’ den gerne.
    Herausragend, den Film tragend: Sunnyl Melles in der
    Titelrolle, ein Genuß wie “unterspielt” sie agiert,
    optisch mehr als ein reizender Blickfang.
    Man kennt die Schauspielerin aus vielen TV-Serien, auch vom Derrick. Sie wurde mehrfach für herausragende Leistungen ausgezeichnet, diverse TV-Projekte verdecken im allgemeinen ihre Vita als große Dame des klassischen Theaters.

    Durch S. Melles ist “Miriam” nie langweilig.
    Über die Motivlage des Spektakels sollte man aber nicht
    nachdenken, dafür ist diese Substanz leider allzu dürftig.

    3,5 Sterne.

    LG Peter, Berlin

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