Tatort Folge 152: Der Schläfer

Die Versuchsreihe der Marineerprobungsstelle in Eckernförde war eigentlich fast abgeschlossen. Der Termin für die Präsentation des Minenzünders bei der NATO steht schon. Der Minenzünder kann im Tatort „Der Schläfer“ durch einen Sonarimpuls gegnerische Schiffe von den eigenen unterscheiden. Doch nicht nur der Konstrukteur Dr. Spitzner und sein Auftraggeber, der Ministerialrat des Verteidigungsministeriums Hohleben, interessiert sich für die „denkende Mine“. Auch der Agent des gegnerischen Geheimdienstes Heinz Schäfer hat im Tatort „Der Schläfer“ Interesse an der Mine.

Doch wie soll Schäfer im Tatort „Der Schläfer“ an die Unterlagen mit den Konstruktionsplänen herankommen? Er versucht es über den Referenten von Hohleben, Kutschner, der genau das ist, was man beim Geheimdienst als Schläfer bezeichnet. Er ist jemand, der schon vor Jahren dazu verpflichtet wurde, aber bis zum heutigen Zeitpunkt nicht „geweckt“ wurde. Doch Kutschner entzieht sich dem Zugriff von Schäfer. Der Plan scheint dabei aber nicht aufzugehen. Doch es kommt beim letzten Test der Mine zu einer Detonation. Hat etwas Dr. Spitz im Tatort „Der Schläfer“ versagt? So wie es ihm Hohleben vorwirft? Oder war Schäfer am Zug und hat seine Hände im Spiel? Ist der MAD-Oberleutnant eine weitere Schachfigur auf dem Schachbrett von Schäfer? Fragen auf die Deluis keine richtige Antwort kennt und die detonierte Mine hat auch keine Spuren hinterlassen. Er weis nur eines ganz genau. Er darf Schäfer im Tatort „Der Schläfer“ nicht unterschätzen.

Besetzung der Tatort – Folge „Der Schläfer“:
Schäfer – Günther Ungeheuer
Tummler – Pierre Franckh
Delius – Horst Bollmann
Kutschner – Klaus Höhne
Dr. Spitzner – Klaus Löwitsch
Wellmann – Hellmut Lange
Fr. Kutschner – Monika Madras
Ziller – Werner Cartano
Hohleben – Gunnar Möller
Olga – Erika Weber

Stab:
Regie – Jürgen Roland
Kamera – Bernd Schofeld
Buch – Jochen Wedegärtner
Schnitt – Irene Brunhöver
Ton – Wolfgang Schröter
Musik – Nils Sustrate
Szenenbild – Gerd Staub
Produktionsleitung – Günter Handke

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Der Schläfer“: 06.11.1983
Bilder: NDR/Janssen

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7 Kommentare

  • Jörg Warnken
    1. Juni 2010 - 11:25 | Permalink

    “Der Schläfer” war ein ganz großes Highlight von Krimi-Altmeister Jürgen Roland.
    Einer der seltenen “TATORT”-Folgen,
    die ohne eine einzige Leiche aus kam und trotzdem spannend von der ersten bis zur letzten Minute ist.
    Das Katz und Maus-Spiel der beiden Hauptdarsteller Günther Ungeheuer und Horst Bollmann war einfach zu köstlich.

    Wird leider viel zu selten im TV wiederholt.

  • Daniela
    28. November 2010 - 02:38 | Permalink

    Bin durch die lange Tatort-Nacht auf diese Folge gestoßen. Einfach großartig, vor allem die kleinen Details (P. Franckh liest ein MAD-Heft)!

  • Monika
    28. November 2010 - 19:51 | Permalink

    Habe den Tatort: ” Der Schläfer “,damals bei seiner Erstausstrahlung gesehen. Er war super gemacht. Natürlich die Handschrift von Jürgen Roland. Leider wurde er am Wochenende erst in der Nacht gezeigt, somit konnte ich ihn nicht nochmal sehen.( Es gibt doch tatsächlich Menschen, die am Wochenende arbeiten müssen.) Weiss jemand ob diese Folge käuflich zu erwerben ist? Sie hat für mich einen ideellen Wert.

  • Klaus Dieter
    29. November 2010 - 14:41 | Permalink

    Hallo Monika,

    habe den “Schläfer” aufgenommen und könnte ihn Dir aud DVD brennen.

    Gruß

    KD

    EDIT BY ADMINTEAM. BITTE KOMMUNIZIERT AUßERHALB VON TATORT-FANS.DE DIESES VORGEHEN IST IN DEUTSCHLAND LEIDER NICHT RECHTMäßIG.

  • Kai
    16. Februar 2011 - 17:27 | Permalink

    Vor einiger Zeit ersteigerte ich eine Kiste alter Betamax-Kassetten. Auf einer Kassette entdeckte ich den Tatort-Film “Der Schläfer” (offenbar eine Aufnahme der Erstausstrahlung des Films in der ARD). Ich war sofort fasziniert von der Handlung und sehr angenehm überrascht. Daß man einen Tatort auch mal ohne Leiche(n) drehen kann und das noch auf einem wesentlich höheren Spannungsniveau, habe ich mir zwar immer gewünscht, jedoch hier erstmals gesehen.
    Warum scheut man sich heute so sehr davor, eine Tatort-Handlung auch mal in das Tätigkeitsfeld der Spionage zu legen, oder in den Bereich der Politik oder aber der Wirtschaftskriminalität? Verbrechen in diesen Kreisen können doch nicht als “altbacken” oder als “zu langweilig” für die heutige Krimiwelt betrachtet werden! Meiner Ansicht nach sind Filme solcher Art vielmehr Dauerbrenner, die sich stets in stilvoller und zeitlos wirkender Form verpacken und präsentieren lassen. Ich wünsche mir mehr davon!

  • gjb
    17. Februar 2011 - 02:22 | Permalink

    …absolut deiner meinung, garantiert spannender als

    die ständig rachenehmenden ex – häftlinge oder ent -

    führte töchter, tanten, onkels und freunde….

    grüsse

  • gjb
    17. Februar 2011 - 02:23 | Permalink

    …anhang …

    da allerdings müssen die schreiber stimmige bücher

    abliefern…und genau dies ist die crux…

    grüsse

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