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8 Sep 2010 | immer informiert dank RSS

Tatort Folge 034: Tote brauchen keine Wohnung

Josef Bacher, gerade aus der Jugendstrafanstalt Hamburg entlassen, fährt nach München, um seine Mutter zu besuchen. Die Beziehung zwischen beiden ist kühl: Nadja Bacher empfindet keine Liebe für ihren Sohn, weil er sie zu sehr an ihren geschiedenen Mann erinnert. Die Stadt ist für Josef völlig verändert, überall neue Straßen und neue Gebäude. Josef findet einen Job bei einem Immobilienmakler, der alte Häuser mieterfrei und abbruchreif machen möchte, um Platz für neue, moderne Bürogebäude zu schaffen, die mehr Geld bringen. In einem dieser alten Häuser wird eine Rentnerin tot aufgefunden. Sie ist vergiftet worden. Auch Josef findet man Tage später in den Isaranlagen erschlagen auf.

Kriminaloberinspektor Veigl dem die Fälle übertragen werden, muss feststellen, dass neben menschlichem Versagen die Motive für diese Taten auch in den rücksichtslosen Sanierungsmaßnahmen zu suchen sind.

Besetzung der Tatort – Folge „Tote brauchen keine Wohnung“:
Oberinspektor Veigl – Gustl Bayrhammer
Lenz – Helmut Fischer
Härtinger – Hans Baur
Josef Bacher – Andreas Seyferth
Kriminalrat Härringer – Hans Baur
Kriminalwachtmeister Brettschneider – Willi Harlander
Mutti Mandl – Maria Singer
Nadja Bacher – Mady Rahl
Terry Hallbaum – Veronika Fitz
Liese Hallbaum – Elisabeth Karg
Opa Hallbaum – Wilhelm Zeno Diemer
Rudi Mandl – Arthur Brauss

Stab
Regie: Wolfgang Staudte
Musik: Popgruppe “18 Karat Gold”
Buch: Michael Molsner

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Tote brauchen keine Wohnung“: 11.11.1973
Bilder: BR/Foto Sessner

2 Kommentare zum Tatort Folge 034: Tote brauchen keine Wohnung”

  1. Milber sagt:

    Klasse, gerade heute lief die alte Folge im BR.
    Das Komissar-Duo Veigl/Lenz ist allseits bekannt, wober es für Helmut Fischer (Lenz) doch eine recht frühe Rolle war. Richtig bekannt wurde er als Monaco Franze.
    Aber wieder zum Tatort. Die Riege der anderen Schauspieler liest sich teilweise wie ein who is who der obersten bayrischen Schauspielriege, in der Aufzählung oben fehlt noch z.B. Günther Maria Halmer, der Charlie Häusler aus den Münchner Gschichtn.
    Die Geschichte aber war arg konstruiert (böser Bauunternehmer will die Mieter mit unsauberen Mitteln aus dem Haus treiben und am Schluss war der Täter ein kleiner Junge mit Zukunftsängsten.
    Die Inszenierung war jedoch gut, die Charaktere (außer der kleine Junge mit gequältem “Hochdeutsch”) waren stimmig und halt sehr gut besetzt.
    Was aber den Film für meine Begriffe zu etwas Besonderem macht, ist die Musik von “18 Karat Gold”. Und wenn mich nicht alles täuscht, war bei denen auch mal der Lothar Meid.
    Aber jetzt drifte ich ab in die Spekulation.
    Hat mich heute auf jeden Fall sehr gefreut.


  2. michel sagt:

    fands auch klasse gestern , jetzt zu meiner Frage :
    ich suche cd´s von 18 Karat Gold , wo kann ich die bekommen , hab schon das ganze i net abgesucht , keine chance ….. die tatort titelmusik bekomm ich nur vom Dolldinger …


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