Tatort Folge 1024: Level X



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Tatort Folge 1024: Level X 3 22

„Level X“, der dritte Beitrag des Dresdner Tatort-Teams um Henni Sieland (Alwara Höfels), Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und ihren Chef Peter Michael Schnabel (Martin Brambach), dreht sich um einen Mord auf offener Straße. Das Opfer: ein 17-jähriger „Prankster“, ein junger Internet-Star, der Menschen Streiche spielt, diese mitfilmt und in Echtzeit online stellt. Besonders für den altbackenen Kommissariatsleiter Peter Schnabel ist die Begeisterung der internetaffinen Jugendlichen für solche Videos schier unbegreiflich.

Der TV-Krimi „Level X“ ist am Sonntag, den 11. Juni 2017 ab 20.15 Uhr erstmals im Abendprogramm von Das Erste zu sehen. Ob das neue Dresdner Trio mit diesem Fall endlich Anklang beim Publikum findet, bleibt abzuwarten …

Inhalt der Tatort-Folge „Level X“

Robin Kahle ist der neue Star auf der Videoplattform ALLNOW, die ähnlich funktioniert wie das reale YouTube. Als Prankster lädt Robin unter dem Pseudonym „Simson“ regelmäßig neue Videos auf seinem Channel im Internet hoch, darin macht er sich über Menschen lustig, spielt Streiche, provoziert. Und er verdient gutes Geld damit. Damit der Erfolg anhält, müssen die Aktionen jedoch immer riskanter werden.

Aaron Gorniak, der halbwüchsige Sohn der Dresdner Oberkommissarin Karin Gorniak, ist ebenfalls ein Fan von Simson und seinen dreisten Streichen. Er wird live Zeuge – wie eine weitere Million Follower auch -, als der beliebte Prankster eine Drohne startklar macht und zielgerichtet ein angelegtes Schiff unterhalb der Augustusbrücke ansteuert. An Bord hat sich ein Rockerclub zum Feiern versammelt; als eines der Mitglieder von der Drohne beim Toilettengang gefilmt wird und losbrüllt, stürmt die Truppe hinter dem 17-Jährigen her, der natürlich sofort die Beine in die Hand nimmt. Die Drohne, die seinem flüchtenden Besitzer schwebend folgt, filmt die Verfolgung live bis zum Schlossplatz mit. Der Täter, der den jungen Mann schließlich mit drei Schüssen in die Brust niederstreckt, ist auf den Bildern allerdings nicht zu erkennen.

Nicht nur innerhalb Fangemeinschaft, die das Spektakel gerade auf den Smartphones und Tablets mitverfolgt hat, ist nun die Hölle los. Auch Gorniak, die gerade zusammen mit ihrem Sohn Zeugin von Simsons Ermordung wurde, ist in heller Aufregung. Sie kontaktiert ihre Kollegin, Oberkommissarin Sieland, und Kommissariatsleiter Schnabel.

Nur achtzehn Minuten nach Simsons Tod vor laufender Kamera finden sich Gorniak und Sieland am Tatort ein und besprechen die ersten Fakten zum Fall „Level X“. In der Nähe der Leiche bemerken die zwei Kommissarinnen eine Auseinandersetzung unter den Schaulustigen. Zwischen einem jungen dunkelhaarigen Mädchen und einem Jugendlichen mit Handy, der sich selbst mit Blick auf den Toten filmt, wird es laut. Die Ermittlerinnen werden im Laufe der Untersuchungen erfahren, in welchem Verhältnis die beiden zum Mordopfer standen.

Unter Tatverdacht stehen im Tatort Dresden zunächst die wütenden Rocker vom Schiff, doch die können ihre Unschuld nachweisen. Henni Sieland und Karin Gorniak übernehmen im Anschluss die undankbare Aufgabe, den alleinerziehenden Vater des toten Jungen aufzusuchen. Raimund Kahle arbeitet als Wächter in einem Parkhaus und hält die Nachricht vom Mord an Robin alias Simson zunächst für einen schlechten Scherz, einen „Prank“. Im Zimmer des Ermordeten können die Kriminalbeamtinnen ein starkes Schmerzmittel sicherstellen. Kahle gibt zu Protokoll, dass sich sein Sohn zuletzt neu orientieren wollte: investigativer Journalist wollte er werden und seine Karriere als ALLNOW-Star an den Nagel hängen.

Der Manager des Opfers, Magnus Cord, hält am nächsten Tag einen „Social Morning“ am Tatort ab, der natürlich mit einem Live-Stream ins Internet übertragen wird. In einer gottesdienstähnlichen Andacht leisten er, Freunde und Fans des Verstorbenen auf ihre Weise Trauerarbeit. Auch der Prankster Dennis Tobor, bekannt unter dem Namen „Scoopy“, ist vor Ort und filmt das Geschehen mit. Er tritt im Krimi „Level X“ nun an die Stelle von Simson – ein mögliches Mordmotiv? Wie es scheint, war Dennis auf Robins überragenden Erfolg neidisch, war er doch derjenige mit den originellen Ideen, der aber nie Beachtung fand.

Eine Videodatei, die auf der Laptop-Festplatte des Opfers durch den Kriminaltechniker Mommsen entschlüsselt werden kann, offenbart einen weiteren Verdächtigen: der Arzt Dr. Frantzen von der Uniklinik Dresden. Simson deckte auf, dass Frantzen mit rezeptpflichtigen Medikamenten dealte. Wurde der Arzt von Simson mit dem heimlich gefilmten Videomaterial erpresst? Hat er dem 17-Jährigen daraufhin mit geladener Waffe aufgelauert?

Als wären zwei Verdächtige nicht genug, macht sich auch Cord verdächtig, der sich als geldgieriger Auftragsgeber Simsons entpuppt. Die Veruntreuung von dessen Einnahmen stehen jetzt im Raum. Noch bevor alle drei Alibis endgültig überprüft werden können, kommt die vierte potentielle Mörderin ins Spiel: das Mädchen Emilia Kohn, das selbst in den sozialen Netzwerken aktiv ist und persönlichen Kontakt zu ihrem großen Idol Simson hatte. Ingo Mommsen von der Mordkommission Dresden kann im Fall „Level X“ nämlich ein weiteres Video aufdecken, das die bisherigen Ermittlungen in neue Bahnen lenkt …
 

Der dritte Tatort aus Dresden, den Sieland, Gorniak und Schnabel mit der Unterstützung von Kriminaltechniker Mommsen und Rechtsmediziner Lammert lösen müssen, wird im Rahmen der ARD-Themenwoche 2017 „Woran glaubst Du?“ gezeigt.

Die Dreharbeiten für den Tatort-Krimi, der in der Social-Media-Welt spielt, dauerten vom 21. September bis 21. Oktober 2016. Die Regie führte Gregor Schnitzler, der zuletzt den Weimarer Tatort „Der treue Roy“ mit Lessing und Dorn in Szene setzte. Das Drehbuch schrieb Richard Kropf, anders als in den ersten beiden Dresdner Fällen mit dem Trio („Auf einen Schlag“ und „Der König der Gosse“), bei denen Ralf Husmann als Autor federführend war.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (37 J. | Kinoliebhaberin)

Ich habe selten einen so schlechten Tatort gesehen. Stereotype Figurenzeichnung (ja, gewollt, aber unlustig!), Klischees en masse, Story einschläfernder als Hopfen, Baldrian und Lavendelblütenextrakt zusammen. Level X = Satz mit X.

Gerald (37 J. | IT-Nerd)

Gibt es etwas Schlimmeres im Tatort als die Tochter von Til Schweiger? Diese Frage muss ich jetzt mit „ja“ beantworten: der Sohn von Uwe Ochsenknecht. Gut, dass ihn die Regie nur einsilbig antworten lässt. Leider rettet das diesen Tatort nicht #Simson. Schulnote 3 -.

Musik im Tatort

Lou Bega – Mambo No. 5
Jay Z & Kanye West (feat. Frank Ocean & The-Dream) – No Church In The Wild

Tatort-Besetzung

Oberkommissarin Henni Sieland – Alwara Höfels
Oberkommissarin Karin Gorniak – Karin Hanczewski
Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel – Martin Brambach
Kriminaltechniker Ingo Mommsen – Leon Ullrich
Gerichtsmediziner Falko Lammert – Peter Trabner
Robin Kahle (Prankster Simson) – Merlin Rose
Dennis Tobor (Prankster Scoopy) – Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Raimund Kahle – Jörg Bundschuh
Eva Kohn, Pfarrerin – Karina Plachetka
Emilia Kohn – Caroline Hartig
Dominik – Tom Gramenz
Manager Magnus Cord – Daniel Wagner
Dr. Frantzen – Ulrich Friedrich Brandhoff
Unternehmer Greulich – Uwe Preuss
Rocker Burkhard – Robert Gallinowski
Gangmitglied – Karlo von Montag
Aaron Gorniak – Alessandro Emanuel Schuster
Kai, Barbekanntschaft – Björn von der Wellen
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Richard Kropf
Regie – Gregor Schnitzler
Kamera – Wolfgang Aichholzer
Szenenbild – Dorle Bahlburg
Ton – Ben Krüger
Musik – Chris Bremus

Bilder-Galerie zum Krimi aus Dresden


33 Meinungen zum Tatort Folge 1024: Level X

  • Oliver Sachse Tenky • am 9.6.17 um 16:52 Uhr

    Hm…

    Tatort, ein Wort = eine Assoziation und für Viele mit absolut klaren und völlig anderen Vorstellungen, Hintergründen…
    Sicher ist es löblich, zu versuchen den Sonntag 20:15 Uhr Tatort etwas aus seinen althergebrachten „Angeln“ zu heben, etwas moderner aussehen zu lassen – doch auf diese Art bleibt tatsächlich kaum ein positives Wort zu sagen übrig. Affin, überzogen und irgendwie von der ersten Sequenz bis zum Schluss – ja, ungemütlich, vorraussehbar und so gar nicht realistisch. So war meine Enttäuschung groß, da zum einen die Schauspieler selbst, in der Vergangenheit schon sehr wohl überzeugen konnten und zum anderen – mir damit einmal mehr der Ritus des vertrauten Sonntagabends 20:15 Uhr Krimi genommen wurde. So wie auch mit anderen Versuchen, wie z.B. Murot…
    Nur die schausspielerische Brillanz des Kommissares Thiel und des G-Mediziners Boerne, die in sich stimmenden Rollen welche vom Regisseur brillant in Szene gesetzt werden – lassen diesen münsteraner Tatort als nur eine Ausnahme gelten, denn mit einem Tatort im herkömmlichen Sinne hätte auch das nix zu tun.

    Ich für meinen Fall, möchte authentische Charaktere als Kommissare oder Übeltäter sehen, keine mental und künstlich aufgestylten Fantasiefiguren, die sich wie bereits bemerkt – mit Floskeln und ermüdenden Schlag mich tot Dialogen in den Vordergrund zwingen. Die Rollen nach Drehbuch werden von den Schauspielern sicher gut umgesetzt, aber in einem Tatort?
    Der Rahmen für künstliche und bisweilen flachwitzige Figuren, für derartige Drehbücher – sollte absolut nicht mit dem Tatort und dafür an anderer Stelle versucht werden. Natürlich, die Zeit geht weiter und Schimanski gefiel auch nicht Jeden. Doch der Mix aus Crime und Ernsthaftigkeit, regionaler Alltags- Authenzität und einer Prise Klamauk – war mir persönlich noch in vermauerten Zeiten der Grund dafür, ein Tatort Fan zu werden.

    Natürlich sollten die Charakter der Kommissare herausgearbeitet, die verschiedenen und immer wieder kehrenden Rollen mit einer prägnanten Persönlichkeit versehen werden – doch am Ende sollen die Fälle, die Morde und ihre Umstände einen Tatort ausmachen.
    Die bisweilen ermüdenden Skizzierungen der Lebens- und Gemütshintergründe der Hauptrollen (zB. Faber & Co), verklären viele Tatorte und machen aus ihnen austauschbare, ermüdende und langweilige, ja fast schon ebenso wenig hochwertige Sendungen wie diese im frühen und späten Nachmittagsprogramm.

    Nichts gegen die Drehbuchautoren, nichts gegen die Regisseure und erst recht nichts gegen die Schauspieler – aber der Tatort sollte auch in Zukunft seine urtümliche Eigenheit bewahren und weder mit diesem, noch mit dem Versuch einer Hau drauf Hollywood Variante alias Schweiger begraben werden.


  • Till Schneider • am 11.6.17 um 0:52 Uhr

    Oweh, der Dresdner Emanzenstadl bekommt seinen dritten Versuch. Normalerweise ist es ja so: Wer zum dritten Mal das falsche Kennwort eingegeben hat, kriegt keine Chance mehr. Das ist auch gut so, aber ich fürchte, für die MDR-Gleichstellungsshow gilt das nicht. Die Dresdner dürfen garantiert auch nach der dritten Katastrophe (die ich hiermit voraussage) munter weiterdrehen, als würden alle Zuschauer „supergeil!“ brüllen.

    Tun sie aber nicht – siehe die Kommentarseite zu den bisherigen Folgen, vor allem zur ersten. Dieses Schlachtfest ist das Beste am Dresdner Tatort, ich kann es nur empfehlen. Enjoy:

    http://tatort-fans.de/tatort-folge-978-auf-einen-schlag/

    Da kommen von den Lesern so köstliche Ausdrücke! Zum Beispiel: Einer bezeichnet Karin Hanczewski als „die verbissene Spitzmauskommissarin“, ein anderer bewundert ihren „Krampfhennen-Appeal“ … erstaunlich, genau so hab ich das auch erlebt. Deshalb hab ich den Dresdner TO als Totgeburt empfunden, aber der MDR ist anscheinend völlig schmerzfrei und dreht weiter. Und niemand zieht ihn zur Verantwortung für sein Scheitern! Das erinnert mich irgendwie an eine bekannte europäische Regierungschefin … komisch … weiß auch nicht, wie ich jetzt da drauf komme … aber egal. Mein Tipp: Schauen Sie sich die 3. Folge an (viel Spaß dabei!), lesen Sie danach die Kommentare zur 1. Folge und überlegen Sie, wie gut die auf die 3. Folge passen. Ich wette, da passt einiges. Wenn nicht sogar noch mehr.


  • Chtistine • am 11.6.17 um 19:38 Uhr

    Um es kurz zu machen:
    Leider wieder ganz schlecht ….
    Kam


  • DpunktBpunkt • am 11.6.17 um 19:38 Uhr

    Boa…ich bin raus. Laaaaaaangweilig! Es fesselt null, es kommt keine Spannung auf… Gähn.


  • Martina Michalz • am 11.6.17 um 19:46 Uhr

    Leider wie jeder Tatort“ schlechte Tonqualität“.Habe gerade alle Sender durchlaufen lassen.Alle gut verständlich.Ich habe 2 Hörgeräte und habe leider wegen der schlechten Tonqualität wieder ausgeschalten.Der Ton wurde schon so oft bemängelt. Warum ist der so schlecht.Schade !


  • Martina Michalz • am 11.6.17 um 19:50 Uhr

    Nein ich finde auch den Dresdener Tatort gut,nur der Ton macht die Musik. Die Tonqualität jedes Tatorts ist MISERABEL.Das ,sollte geändert werden.


  • Bademeister2000 • am 11.6.17 um 20:13 Uhr

    Schließe mich meinen Vorrednern an! Es ist Alles gesagt! Schlechter umgesetzt und langweiliger geht’s nicht. Betont jugendliche Sprache (wenn das überhaupt, die Sprache von Jugendlichen ist). Als Lehrer bin ich dichter dran, und höre keinen meiner jugendlichen und selbst pubertierenden Schülerinnen und Schüler so reden! Alles Klischees behaftet, die so gar nicht stattfinden. An den Haaren herbeigezogene und als Auftragsarbeit zur Themenwoche, nachlässig und langweilig abgeliefert! Nicht mal gründlich recherchiert!

    Die einzige Frage, die mich wirklich interessiert:
    Wie heißt das Medikament, dass angeblich enthemmen soll? Vielleicht weiß ja hier jemand, was der genommen haben soll?! Und ich meine weder Alkohol, noch das vermeintliche Schmerzmittel!

    Jetzt ist der Fernseher aus! So ein Schrott!
    Ein Stern ist noch zuviel!


  • M.S. • am 11.6.17 um 20:29 Uhr

    Erschreckend wie schlecht man doch so einen Film zusammenstümpern kann.
    Das geht ja gar nicht!! Liegt es am Drogenkonsum der Erfinder oder soll das niemand mehr schauen?!
    Was war das Ziel dieses Machwerks? Schlechtester Tatort aller Zeiten?


  • Stormbringer • am 11.6.17 um 20:33 Uhr

    … uiii uiii uiiii … die golden Girls sind ja auch im dritten (?) Teil unerträglich … irgendjemand schrieb vom Emanzenstadel … Fünf Sterne für diese kreative Beschreibung dieses *£%}}!!!¥ …


  • Thorsten • am 11.6.17 um 20:46 Uhr

    Angesichts der Vorab-Kritiken war ja nichts Gutes zu erwarten, ich hab‘s mir trotzdem angetan. Dieses neumodische Internetz, wie es die Öffentlich-Rechtlichen sehen, garniert mit aufgesetzt jugendlichem Vokabular – peinlich, peinlich. Dilettantischer geht’s nicht. Nach dem dritten Desaster in Folge sollte die ARD den Tatort Dresden jetzt ganz schnell wieder dicht machen. Vielleicht können die Damen ja in Hamburg anheuern, „Zwei Engel für Tschillie“ …


  • Jürgen • am 11.6.17 um 21:00 Uhr

    Schlechte Schauspieler, schlechte Story. Die Stadt hat besseres verdient.


  • Laju • am 11.6.17 um 21:05 Uhr

    Also die Story hat mich schon überzeugt, ich glaube sie ist gar nicht mal so weit von der Realität oder zukünftigen Realität entfernt. Absolut nachdenkenswert und diskussionswürdig.
    Umsetzung der Geschichte ein wenig ungeschickt und holprig. Schauspielerisch nicht immer eine Glanzleistung und überzeugend! Aber, ich denke, da geht noch was!
    Wie immer hochprofessionell, authentisch und absolut sehenswert: Martin Brambach!!!
    Caroline Hartig ist sicher talentiert und hat Potenzial, muss aber noch an sich arbeiten, um zu überzeugen.
    Wilson Gonzales Ochsenknecht hat meiner Meinung nach leider nicht das Talent seines Vaters. Ok, vielleicht war seine Rolle hier auch zu klein und unbedeutend, um seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
    Insgesamt für mich ein ganz gut gelungener, unterhaltsamer, teilweise auch spannender Tatort aus unserer heutigen Zeit und Gesellschaft!


  • arsylang • am 11.6.17 um 21:14 Uhr

    Na ja, dass es ein schlechter Tatort war liegt m.M. nach weder an den beiden Frauen (diese Idee finde ich nämlich gut) und ich glaube auch nicht, dass der Film besser geworden wäre, hätte ein anderer Schauspieler anstelle von Uwe Ochsenknechts Sohn gespielt hätte. Nein. Die Geschichte war irgendwie schlichtweg langweilig und mochte nicht zu fesseln.
    Dass die Lebensumstände der Kommissare gezeigt werden, finde ich gut, aber auch hier nicht besonders gelungen
    Zudem geht es mir wie Kommissar Schnabel (Martin Brambach). Ich finde solche Internetspielereien einfach nur doof und blöd.
    Meine Empfehlung (wenn ich mir die anmassen kann oder darf). Als erstes Drehbuchautoren auswechseln und dem Team und dem MDR mindestens eine weitere Chance geben


  • arsylang • am 11.6.17 um 21:20 Uhr

    Nocch ein Nachtrag, habe eben gelesen, dass der Beitrag vom ARD im Rahmen der Themenwoche „Woran glaubst Du“. Wenn das denn so ist, müsste ich den einen Punkt auch noch weg nehmen, weil da sehe ich den Zusammenhan nicht!


  • Hodi • am 11.6.17 um 21:22 Uhr

    Es ist schon eine Zumutung!
    Die beiden Hauptdarstellerinnen und M. Brambach tun mir Leid für so eine schwachsinnige Handlung verheizt zu werden. Der junge Ochsenknecht war wie immer eine Zumutung.


  • Alex • am 11.6.17 um 21:29 Uhr

    Sowas von unglaubwürdig! Eine Schande für den Tatort, WIE ER EINMAL WAR.
    Weibliche Kommissarinnen, die in Herz im Glück oder Sturm der Liebe gut aufgehoben wären.
    Ein junger Mann, der ihnen mit Wissen entgegentritt, wird als „Klugscheißer“ beleidigt – und kuscht dann. Die dümmlich, arroganten Dialoge. Dilettantisches Drehbuch. Hauptsache feminin. Frau gewinnt. Dazu braucht es eine Schießbudenfigur als Chef – dass das im Kontrast wirken soll haben sie gelernt. „Sind das jetzt Steppschuhe“. Wie unverschämt gehen die Polizisten mit ihrem Chef um? Wo leben die AutorInnen den? Dazu gehört auch, dass von außen entschieden und bestimmt wird ob die Frau nach dem Sex sich als vergewaltig versteht oder ob es gut war. Dialoge „lustig“ wie von 8. KlässlerInnen. Peinlich! In den Details so fehlerhaft. Dabei war die Dresden- Tatorte mit „Ehrlicher und Kain“ einst die besten, nachdem die Jeder-darf-mal-Welle und die Kommissarinnenflut im Westen verordnet wurde. Dazu die Frauenmoral als übergeordnete Wahrheit. Als Dresdner wäre ich doppelt sauer. Wenn solche Figuren in Dresden rumliefen, dann verstünde ich die rechte Szene ein wenig. Da kommt man leicht auf die Idee, dass hier gezielt alternative Wahrheiten verbreitet werden, man könnte es noch deutlicher benennen. Der Ruf des „Tatort“ wird seit Jahren – mit wenigen Ausnahmen – zerstört. Bitte behaupten Sie nicht er sei beliebt, weil hunderttausende zähneknirschend in der Hoffnung
    Bitte, bitte gebt auf. Klebt den Filmchen ein anderes Logo auf nennt das ganze zum Beispiel Frauenkrimi.


  • arte-Versteher • am 11.6.17 um 21:31 Uhr

    Den Plot an sich fand ich durchaus interessant. Leider ist durch die völlig überzogene Figur des Managers mt Denglish-Sprechstörung und die Rolle von Ochsenknecht jr. ab Minute 20 zwischendurch vieles unnötig ins derb Unsubtile entgleist. Wer trotz des knietiefen Watens in Klischees unverzagt dranblieb, fand dann doch noch einige schöne Wendungen. Für mich hat in diesem Krimi erstaunlicherweise etwas recht gut funktioniert, was sonst fast immer schiefgeht – die Verknüpfung des Falls mit dem Privatleben der alleinerziehenden Kommissarin. Die Perspektive ihres Sohnes, der als Halbwüchsiger halb fasziniert, halb verschreckt mit offenem Mund an seinem Laptop vor der kruden Welt der flackernden Videos und gestammelten Kurzmessages sitzt, gab der durch und durch hohlen Socialmediasphäre dann doch noch eine etwas tiefer geschliffene Facette mit.

    Das Team fand ich diesmal ansonsten angenehm zurückgenommen, den platten, auf reines Schenkelklopfen zielenden Schlenker mit Schnabel und der Datingplattform hätte man sich allerdings sparen können. Nach dem Desaster von Folge eins und zwei war ich diesmal stellenweise angenehm überrascht, drei Sterne.


  • Karin • am 11.6.17 um 21:46 Uhr

    Ich fand den Tatort durchaus sehenswert, und auch wenn das Internet in diesem Jahr schon leidlich im Tatort abgehandelt wurde, diesmal passend, ich sage nur Twitter-Trump und seine Auswirkungen.

    Und die Anlehnung an Facebook und junge Internetjunkies ist durchaus nachvollziehbar.

    Es wurden aber klassisch mehrere Lösungsvarianten angeboten, die Ermittlungen waren nachvollziehbar und die Kommissarinnen spielten glaubwürdig.
    Und Martin Brambach macht fast aus jeder Rolle ein Happening.

    Unter den wirklich schlechten Tatorten im ersten Halbjahr ist dieser Film sicher nicht einzuordnen, ich fühlte mich gut unterhalten, und zum Ende hin war es spannend.

    Vier solide Punkte, freue mich auf den nächsten Dresden Krimi.


  • Karin • am 11.6.17 um 21:47 Uhr

    Vier Punkte, sorry, die Punkte hier zu setzen ist echt eine Herausforderung.


  • Jo schuster • am 11.6.17 um 21:47 Uhr

    Sendet doch besser Wiederholungen der Augsburger Puppenkiste oder – weil ’s der MDR ist – von Sandmännchen.
    Da sind die Darsteller weniger hölzern.
    Und noch mal, bitte nicht die Abschlussarbeiten der Film- und Fernsehakademie unbesehen senden. Die “beamteten“ und zuständigen Redakteure sollten sich vielleicht mal mit Arbeit beschäftigen


  • alter Fan • am 11.6.17 um 22:40 Uhr

    oh weh – dieser TO aus DD hat mir leider ebenfalls nicht gefallen – der Anfang war ja recht vielversprechend mit Aussicht auf Spannung – aber dann … ich teile im Wesentlichen die Meinung der Negativkritiker in diesem Forum . So kann man halt keinen Tatort gestalten auch wenn man die aktuell zur Massenverblödung beitragenden Internetbereiche zum Hauptspielort werden lässt . Wann wird wohl das erste super high tech Smartphone in ein nur noch rudimentäres Kiddigehirn implantiert ? Das Mitwirken der “ Ochsenknechtbrut “ hat dem ganzen noch das absolute Stümperei i – Tüpfelchen aufgesetzt . Schade , hatte mich eigentlich auf einen unterhaltsamen TO gefreut .


  • wasi • am 11.6.17 um 23:45 Uhr

    Fürchterlich. Ich hielt bis zum Ende durch, wobei die Schlussviertelstunde in ihrer Dünnheit den ganzen Film noch in den Schatten gestellt hat. Die Filmfehler alleine hätten einer guten Story kaum einen Abbruch getan. Aber hier unterstreichen sie eindrucksvoll die „Qualität“ des Gezeigten. Da klingeln sie an der Tür der Kirche, wechseln drinnen ein paar Worte mit dem Verdächtigen, der haut ab… und draußen ist es plötzlich dunkel??? Dann stellt ihn die Kommissarin nach einem 6000-Meter-Lauf (!)- kein bisschen außer Atem! (Gut, das Letztere kann man nur wissen, wenn man sich in der Stadt etwas auskennt. Da brauchbare Drehorte selten in unmittelbarer Nähe zueinander liegen, sollte man das nicht überbewerten. Aber falls man über Ortskenntnisse verfügt, bekommt das dem Eindruck vom Gesehenen ganz und gar nicht.
    Als man den Manager nach der „Trauerfeier“ im Davongehen befragt, werden die Personen aus verschiedenen Perspektiven gezeigt. Sie gehen am Fürstenzug (einem großen Wandbild) vorbei. Trotz dass sie sich vom Ort der Versammlung auf das Auto des Managers zu bewegen und in der Mitte des Wandbildes entlang laufen, scheinen sie nach jedem Schnitt wieder am Anfang los zu gehen. Das war mir irgendwie auffällig, u.a. da dort ein Baugerüst zu sehen war. Irgendwie schien man auch mit aller Gewalt ständig Sehenswürdigkeiten einblenden zu müssen. Falls das von der Story ablenken sollte, war das ein Schuss nach hinten


  • Fränker • am 12.6.17 um 8:50 Uhr

    Oh Gott war das schlecht… Hab nach 15min umgeschaltet. Da war das fremdschämen einfach zu groß. Die Story klang ja interessant aber denn zwei Ermitterinnen kann man nicht zuhören. Fürchterlich.


  • Frank • am 12.6.17 um 10:25 Uhr

    Der dritte Tatort mit dem Dresdner Team war ein deutlicher Schritt nach vorne. Klar gab es einige unerfreuliche Punkte:
    1. Spricht da der Ochsenknecht, oder sind meine Boxen schlecht. Nuschelkönig Tschiller wird um Längen geschlagen. Zum Glück liess das Drehbuch nur recht einsilbige Antworten zu…
    2. Zuviel sollte in die Geschichte reingepackt werden, wie etwa auch die Dating Plattform. Ich persönlich schätze es sehr, wenn der Tatort gesellschaftskritische Themen besetzt, aber er hat keinen wissenschaftlichen Auftrag zu erfüllen, in erster Linie bleibt er Tatort.
    Klare Pluspunkte der Geschichte sind aber für mich im Vordergrund:
    1. Das Team weiss zu gefallen, die beiden Ermittlerinnen finden eine Positionierung und die Geschichte passt zur Story, was Arte-Versteher schon dargestellt hat.
    2. Die überforderte Jugend, die angesichts der Möglichkeiten Grenzen überschreitet und die Konsequenzen nicht einschätzen kann.
    3. Der Generationenkonflikt, während Leiter Schnabel sich fragt, ob man das Internet nicht einfach ausstellen sollte, sind selbst die beiden Ermittlerinnen schon zu weit weg von den Themen der Jugend.
    4. Die völlig übersteigerten Charakteren sind für mich gut gewählt worden: Die Pfarrerin, die mit Händchenhalten alles Böse verdrängen will; oder auch der Jungmanager, dessen denglisch zeigt, wie weit er die Regionalität (die der erste Beitrag hier fordert) gegen das Netz ausgetauscht hat.
    Fazit: Für mich überwiegen die positiven Erlebnisse mit dem Tatort. Insbesondere da meines Erachtens die fehlende Spannung und das erwartbare Show-down, die Aussagen in Bezug auf die Internetnutzung nur hervorgehoben haben. Gerne vier Sterne!


  • MadMonkey • am 12.6.17 um 10:45 Uhr

    Ich mag das neue Dresdner Team. Sehr lustige Szene im Büro mit dem Brambach und der Datingplattform haha der hat doch Pornos geguckt. Klasse Tatort macht Spaß in Dresden. Ochsenknecht Sohn ist voll in Ordnung keine Ahnung was da alle meckern. Einer fängt an alle plappern nach. 4,1 Sterne


  • CarstenH • am 12.6.17 um 11:06 Uhr

    Der TO hat vor allem am Ende Längen und ist gespickt mit nervig histerisch-lautem Kreischen („EMEMLYYY“). Die ersten zwei Drittel waren aber, auch wenn einige Charktere überzeichnet sind, gut und fesselnd. Die Grundidee ist gut: Gefahr des permanent online in Videonetzwerken und Chats aktiv sein. Besetzung super. Die Schauspieler und das Team sehe ich gerne, die Umsetzung der Stories hat aber noch Luft nach oben.


  • Manfred • am 13.6.17 um 1:10 Uhr

    Alwara Höfels und Karin Hanczewski sind der Nachwuchs und der macht es erst einmal nicht schlecht. Am ehesten etwas zu cool (vor allem Oberkommissarin Karin Gorniak. Oberkommissarin Henni Sieland hat einen gut abgebildeten emotionalen Nebenschauplatz. Wunderbar.), aber das Essen von Oberkommissarin Karin Gorniak mit Oberkommissarin Henni Sieland ist emotional gelungen. Der Profi Martin Brambach ist wie immer herausragend („Ich wüsste nicht, was Sie das angeht…“ „Sie hat nein gesagt“ „Kann nicht jemand dieses verdammte Internet einfach wieder abschalten? Wir haben doch vorher auch gelebt?“). Er ist in meinen Augen die Hauptrolle.
    Darf man den Tatort auch als Komödie sehen? Als Krimi-Komödie? Viele Tatorte gehen als Komödie als erstklassig durch. So auch viele Münster-Tatorte. Und ich finde diesen Aspekt nicht soo schlecht! Wir wollen doch am Sonntagabend auch Spass haben oder? Dieser Tatort verbindet Komödie und Tragödie sehr schön. Dass echte Kommissare beim Stichwort TATORT abwinken, spielt hier keine Rolle. Wenn man den Tatort über die Zeit betrachtet, ist der Tatort Dresden eine schöne neue Farbe, unterhaltsam, modern (IT, Computer, Stream spielen eine angemessene Rolle, Stichwort Vergewaltigung und sogar das Stichwort ‚Nein heisst nein‘, natürlich von Martin Brambach ins Spiel gebracht, spielen eine wichtige Rolle). Die (Lo-Fi-Handy-)Einblendungen sind zeitgemäss. Wie sonst will man dem Zuschauer nahe bringen, dass vor allem die jungen Leute so viel Zeit am Handy verbringen? Es zeigt einen möglichen Aspekt der (Live-)Streaming-Gesellschaft/Technik. Das (schöne, beeindruckende) Filmen von Lokalitäten (Stadion etc.) gehört dazu und ist schön! Sogar das Gesundheitswesen kommt kurz zur Sprache! Und auch sonst weist dieser Dresden-Tatort vor allem im letzten Drittel Überraschungen auf! Spannend bis zum Schluss. Gelungen und lädt zum nächsten Tatort Dresden ein! Ich kann das unreflektierte Gemecker hier nicht verstehen.


  • Dirk • am 13.6.17 um 7:54 Uhr

    Besser.

    Das war nun der bisher beste Tatort aus Dresden. Ein paar kleine schwächen im Drehbuch, sonst sehr gut.


  • MoMi • am 13.6.17 um 8:58 Uhr

    Die Story war wehr gut und auch gut umgesetzt. Modern und ich glaube sie ist gar nicht mal so weit von der zukünftigen Realität entfernt. Absolut nachdenkenswert und diskussionswürdig. Spruch des Films „Kann nicht jemand dieses verdammte Internet einfach abschalten? Wir haben doch vorher auch gelebt?“. Martin Brambach wie immer überragend. Die beiden Kommissarinnen werden immer besser. Den One-Night-Stand in der Kneipe hätte man weglassen können, da er keinen Einfluss auf die Handlung des Films gehabt hat. Bin gespannt auf den nächsten TO aus DD.


  • Dirk • am 15.6.17 um 7:36 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 1024 aus Dresden mit den beiden Mordermittlerinnen Sieland und Gorniak und deren Chef Schnabel, dieser Kriminalamtsleiter. Ich fand dieses Tatort-Fernsehspiel gar nicht mal so schlecht, es wurde dem interessiert unwissenden Zuschauer einmal aufgezeigt, wie, wo und was man heutzutage mit modernsten Mitteln so alles spannen kann und welche Konsequenzen eine schon krankhaft wirkende Neugier und Triebhaftigkeit, welche nebenher auch noch ne Menge finanzielle Kohle dem Verursacher einbrachte, haben kann. Exodos!
    Und Jung-Schauspielern sollte man, meines Erachtens, beim Aufbau ihrer Karriere immer eine Chance geben. Letztlich und mit der Zeit entscheiden das Drehbuch und die Kapitalgeber.


  • herbert • am 15.6.17 um 9:15 Uhr

    Eigentlich nicht ganz schlecht. Super Schauspieler und gut Handlung.
    Aber ein total verzehrter Film der in vielen Bereichen schon recht überzogen worden ist. Aber wieder mal einer den ich bis zum Schluss geschaut habe


  • T. • am 10.7.17 um 19:24 Uhr

    sooo schlecht


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