Tatort Folge 216: Schmutzarbeit

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Eine gefährliche Zeugin muss verschwinden und der skrupellose Auftraggeber muss dafür dem „Profi“ das Tatwerkzeug besorgen. Allerdings kommt in diesem Tatort die Polizei recht früh ins Spiel. Für den Auftraggeber zu früh. Kriminalhauptkommissar Stoever bekommt einen Tipp von einem unbekannten Anrufer. Ein Killer sei in der Stadt und das Opfer nimmt an der Tagung der Alfred-Bergmann-Stiftung Teil. Mehr weiß er nicht. Oder will der Anrufer nicht mehr sagen?
Stoevers Kollege Brockmöller hält die Anruferin für eine Spinnerin und geht weiter seiner Arbeit nach. Ein gewöhnlicher Mord erfordert seine ganze Aufmerksamkeit. Doch Brockmöller ist mehr als überrascht, als der feststellt, dass sein Mordfall und die merkwürdige Killer-Story irgendetwas miteinander zu tun haben.
Am Ende gelinkt es der Kripo aus Hamburg allerdings ein Waffenhändlernest auszuheben. Doch Stoever hat keinen Grund zur Freude. Eine große Liebe wurde zerstört und er ist nicht ganz unschuldig.

Besetzung
Kommissar Stoever – Manfred Krug
Kommissar Brockmöller – Charles Brauer
Doris Eucken – Diana Körner
Jorek – Lou Castel
Hilde Simmath – Irm Herrmann
Professor Thorning – Dietrich Mattausch
Horst Simmath – Wolf-Dietrich Sprenger
Raupach – Diether Krebs
Meyer Zwo – Lutz Reichert
Ulf Thorning – Burghart Klaußner

Stab
Regie: Werner Masten
Kamera: Klaus Eichhammer
Buch: Ulrich Kressin
Szenenbild: Jürgen Kötter

Erstausstrahlung: 19.02.1989
Bilder: NDR

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2 Kommentare

  • Gudrun Eussner
    12. Februar 2011 - 16:32 | Permalink

    Klasse! Ikke freu ma schonn!

  • nico haupt
    15. März 2012 - 20:21 | Permalink

    Grossartiger Humoresker Stoever/Brockmöller -Klassiker mit extrem grossem Staraufgebot :

    Fassbinder-Star Irm Hermann als neurotische Ehefrau mit obskurer “Reederei”, Diana Körner als Kongress-Leiterin mit neugierigem Drang zur Dedektivarbeit, Dietrich Mattausch als trockener Physik-Professor, Diether Krebs als Killer-Vermittler. Auch alle anderen Rollen sehr stimmig und ueberzeugend: Lutz Reichert mimt mal wieder den schlappsig, aber eifrigen “Meyer Zwo”, Jorek spiet den durchaus realistischen Killer, mit grossartigem Zynismus.
    Die Spannung des sehr abwechlungsreichen Tatorts, die sogar eine Flugzeugkatastrophe erhaelt wird angereichert durch eine zusaetzliche Stress-situation : waehrend des gesamten, sogenannten Doppelfall sind Stoever/Brockmoeller genervt, weil die Maler im Polizeibuero alles auf den Kopf stellen.
    Absolute Kroenung : Britischer Krankenhaushumor sowie unkonventionelle Verhoerungsmethoden des Ermittlerteams bringen den sehr unterschwelligen Humor aufs groesste Niveau und zeigen einen trockenen Polizeialltag auf Hamburger Weise, was sonst wohl nur von Schimanski bekannt war ; Sehr efrischend ;

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