Dieser Tatort trägt den Namen „Tod im Häcksler“ und Lena Odenthal wird wegen eines anonymen Anrufes zu Ermittlungen in ein kleines zartes Dorf tief in die pfälzische Provinz geschickt. Vor zwei Jahren ist dort der rumänische Aussiedler Höreth spurlos verschwunden und nun haben Kinder aus dem Dorf im Wald Kleider gefunden.
Nun stellt sich im Tatort „Tod im Häcksler“ die Frage, ob der Rumäne ermordet wurde und Lena Odenthal wird in die Provinz entsannt. Der Aufenthalt in der ländlichen Gegend soll auch die Nerven der Kommissarin, welche recht strapaziert ist, entlasten. Lena ist von dem anderen Zeit- und Lebensgefühl in dem Dorf beeindruckt. Sie fühlt sich im Tatort „Tod im Häcksler“ von dem 25-jährigen Dorfpolizisten Stefan Tries angezogen, für welchen Lena Odenthal ein Stück der weiten und großen Welt verkörpert.
Doch Lena Odenthal stößt bei ihren Ermittlungen im Dorf auf eine Mauer des Schweigens und die Leiche wird auch mit einer Suchaktion der Bundeswehr nicht aufgefunden. Es deutet im Tatort „Tod im Häcksler“ zunächst alles darauf hin, das der 45 Jahre alte Sprengler, welcher auf dem Hühnerhof von Hörthens gearbeitet hat und ein Verhältnis mit der noch minderjährigen Tochter des Mechthilt hat, in den Mord verwickelt zu sein scheint. Aber auch Dana Höreth hat mit dem Bauern Hunzinger ein Verhältnis. Dieser arbeitet als Jagdaufseher für den Vorsitzenden der Mevag Energie Ag, Dr. Schröder. Als Lena mitten in der Nacht in der Kirche eine Versammlung der Dorfbewohner beobachtet und bei dieser Beobachtung nieder geschlagen wird, spitzen sich die Ereignisse im Tatort „Tod im Häcksler“ zu.
Besetzung der Tatort – Folge „Tod im Häcksler“:
Kommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Assistent Seidel – Michael Schreiner
Dana Höreth – Monika Bleibtreu
Sprengler – Rudolf Kowalski
Hinzinger – Achim Grubel
Manfred – Steven Schubert
Gast 1 – Wolf-Dietrich Berg
Gast 2 – Hans-Georg Panczak
Mechthild – Patrizia Schwöbel
Stefan Tries – Ben Becker
Stab
Regie: Nico Hofmann
Musik: Nic Glowny
Buch: Stefan Dähnert
Kamera: Johannes Hollmann
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Tod im Häcksler“: 13.10.1991
Bilder: -

7 Kommentare
Einer der für mich besten Tatortfolgen aller Zeiten. Es gab einige Folgen, in dem man die Mauer des Schweigens auf dem Land darzustellen versuchte. Aber es gelang nie so gut wie in dieser Folge, die fast an Jean Gabins Spätwerk “Der Erbarmungslose” (La Horse, 1969) heranreicht.
Hallo liebe Tatort-Freaks,
diese Folge ist einer der bessten Folgen und das liegt nich unbedinngt daran,dass er bei mir im Dorf gedreht wurde!! *gg*
Wenn mir evtl jemand helfen könnte,diesen Film zubesorgen wär ich über Glücklich!!!
Hier meine E-Mail Add.:
Skaface87@gmx.de
Wieso wird eigentlich der Name dieser Folge 8 Mal in der Zusammenfassung erwähnt?
ich würde mich auch sehr gerne davon überzeugen lassen, dass dieser film der Beste ist (weil der drehort meine Heimat ist)!Darum würde ich mich sehr freuen wenn mir jemand sagt, wie ich an den film komme!
P.s.: Grüße an stephan
@Martina: weil die Macher hier unbedingt in der suchmaschine ganz oben stehen wollen *g*
“Tod im Häcksler”!! Endlich fällt mir der Titel jener unheilschwangeren Tatort-Folge wieder ein mit jenem metallischen Geräusch eiskalt wetzender “Strohmesser” (eben dem Häcksler), mit der sich zart anbahnenden Romanze zwischen der Kommissarin (Ulrike Folkerts) und dem jungschen Dorfpolizisten (Ben Becker) und der Mauer des Schweigens in “Pfälzisch-Sibirien”.
“Tod im Häcksler” war toll!
Auf youtube kann man leider den letzten Teil nicht ansehen, wegen der Gema. Fand den Tatort super spannend, aber die Lösung kann ich nicht sehen. Kann mir die nicht jemand verraten?