Tatort Folge 256: Blindekuh

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2 1 Tatort Folge 256: Blindekuh

Im Tatortkrimi mit dem Namen „Blindekuh“ will sich ein Mann von einem schrecklichen Tatverdacht befreien. Dabei verstrickt er sich durch seine eigene Ungeschicktheit immer weiter in ein Netz aus für ihn belastenden Indizien.

Er hat dabei all unsere Sympathien und wir leiden mit ihm. Wir spüren dabei, wie ein jeder von uns selbst, ganz schnell in eine solche Situation geraten kann und empören uns dabei darüber, wie schnell sich die Kollegen und Freunde, ja sogar die eigene Ehefrau, von einem Abwenden können und uns im Regen stehen lassen. Doch wir sind dabei um so schockierter, als die beiden Hauptkommissare Brockmöller und Stoever plötzlich einen Grund zum Zweifeln finden.

Doch spätestens als der Grund der Tat, nämlich sexueller Missbrauch von Jugendlichen deutlich wird, merkt der gespannte Zuschauer, wem er denn in diesem Tatort glauben kann und darf.

Besetzung der Tatort – Folge „Blindekuh“:
Hauptkommissar Stoever – Manfred Krug
Hauptkommissar Brockmöller – Charles Brauer
Luger Frevert – Dieter Krebs
Meyer Zwo – Lutz Reichert
Irene Frevert – Svenja Beneke
Jerry – Rolf Zacher
Ruth Frevert I – Isolde Barth
Mutter Frevert – Antje Weisgerber
Jakov Samow – Joachim Hermann
Elena Samow – Angelika Thomas

Stab
Regie: Werner Masten
Autor: Ulrich Kressin

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Blindekuh“: 20.04.1992
Bilder: NDR

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2 Kommentare

  • planlos
    23. Dezember 2007 - 13:45 | Permalink

    Diether Krebs ist ganz großartig.
    Gibts die Folgen inzischen iegntlich mal auf DVD=?

  • Matze
    11. Mai 2012 - 12:16 | Permalink

    Die Folge lief neulich mal wieder.
    Schon sehr aufwühlend, was dem armen Mädel passiert ist ;-(
    Sympathien für Samov hatte ich aber nicht. Selbstverständlich darf sich ein reiferer Mann einer Jugendlichen verbunden fühlen. Und meinetwegen darf dieses Verhältnis auch über das natürliche Maß an Fürsorge und Verantwortung hinausgehen. Aber Liebe oder sogar Begierde für sie zu empfinden und allen Ernstes zu verlangen, dass sie das erwidert, ist in meinen Augen schlichtweg abartig und moralisch hochgradig verwerflich!
    Insofern fand ich es gar nicht so falsch, was Frevert Samov am Ende in der Strandszene vorwirft. Denn es ist fraglich, ob Samov dann wirklich besser ist als er und ob er der Kleinen früher oder später nicht womöglich dasselbe angetan hätte. Immerhin war es ja auch seine körperliche Annäherung, die zu ihrem Tod geführt hat. :-I

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