Kommissar Ehrlicher und sein Kollege Kain werden in ihrem neusten Fall nach Grimma gerufen. Direkt am Flussufer der Fürstenschule wird das Mädchen Kerstin tot aus der Mulde geborgen. Die erste Diagnose im Tatort „Fürstenschüler“ lautet ertrunken. Doch bei der Obduktion kommt heraus, dass das Mädchen bereits bewusstlos war, weil ihr jemand auf den Kopf geschlagen hat. Sie war erst danach ins Wasser gefallen. Und sie war auch in der siebten Woche schwanger. Nun stellt sich den Kommissaren die ernste Frage, wer der Vater des Kindes im Tatort „Fürstenschüler“ ist.
In dem ehrwürdigen Gemäuer bricht Panik aus, als die beiden Kommissare einen Bluttest für alle männlichen Lehrer und Jungen im Internat anordnen. Sowohl Direktor Hermann als auch seine Frau Katrin, welche auch eine Lehrerin an dem Gymnasium ist, bitten im Tatort „Fürstenschüler“ um sehr diskrete Ermittlungen. Es geht schließlich auch um den guten Ruf der Schule. Kain spürt in einem Gespräch mit der Zimmergenossin von der Toten, das diese ihm nicht die ganze Wahrheit über den letzten Abend mit dem Opfer erzählt. Auch der Bruder von Kerstin, Gideon, schweigt im Tatort „Fürstenschüler“ zunächst. Doch er prügelt und streitet sich immer öfter mit dem Mädchenschwarm Frank und beschuldigt ihn schlussendlich vor den Polizisten des Mordes. Nun stoßen die beiden Ermittler Ehrlicher und Kain auf ein Netz aus heimlichen Liebschaften und Eifersucht. Doch sie haben noch eine letzte Hoffnung im Tatort „Fürstenschüler“. Sie wollen mit einem DNA-Test den Vater des Kindes von Kerstin finden.
Besetzung der Tatort – Folge „Fürstenschüler“:
Bruno Ehrlicher – Peter Sodann
Kain – Bernd Michael Lade
Katrin Hermann – Anke Sevenich
Schuldirektor Hermann – Gerd Silberbauer
Gideon – Matthias Koeberlin
Frank – Nils Nelleßen
Anke – Kea Könneker
Kerstin – Alexandra Maria Lara
Stab:
Kamera – Peter Ambach
Musik – Paul Vincent Gunia
Regie – Frank Strecker
Buch – Stefan Kolditz
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Fürstenschüler“: 17.05.1998
Bilder: MDR




