Tatort Folge 675: Nachtgeflüster

Maulheld oder doch ein Mörder? Der Fall ist für Kommissar Max Ballauf im Tatort „Nachtgeflüster“ klar. Der Mann, welcher sich in der recht bekannten Nighttalksendung von Melissa Morgenstern damit brüstet, dass er den Polizisten Martin Kraus erschossen hat, will sich nur wichtig machen. Er hat es im Tatort „Nachtgeflüster“ einfach so gemacht und er werde sicher nicht wieder morden. Dabei schlägt diese Story selbstverständlich große Wellen und sorgt für Schlagzeilen.

Die beiden Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf verfolgen unterdessen im Tatort „Nachtgeflüster“ eine andere Spur im Fall des toten Kollegen. Bei Kraus handelte es sich um einen Mann, welcher gebrochen war. Seine Frau hatte ihn nach einer Affaire mit einer Kollegin verlassen und auch die Kinder mitgenommen. Kraus griff seither immer mehr zur Falsche und er war auch hoch verschuldet, wie sich bei den Ermittlungen herausstellt. Seine Freundin Rita Anspann und auch der Trainingspartner vom Boxen, Hakan Simsek, verwickeln sich bei den Befragungen im Tatort „Nachtgeflüster“ in Widersprüche. War Kraus etwa in Wettgeschäfte der illegalen Art verwickelt?

Doch inzwischen taucht beim Radiosender im Tatort „Nachtgeflüster“ ein Schreiben an Melissa auf und dort ist ein Schlüssel für ein Schließfach am Bahnhof drin enthalten. Der Anrufer hat nicht geblufft, wie Ballauf und Schenk im Tatort „Nachtgeflüster“ wenig später wissen. Es befindet sich der Beweis, welcher versprochen war, im Schließfach. Die Tatwaffe!

Besetzung der Tatort – Folge „Nachtgeflüster“:
Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Freddy Schenk – Dietmar Bär
Staatsanwalt von Prinz – Christian Tasche
Dr. Joseph Roth – Joe Bausch
Claudia Völker – Claudia Michelsen
Lizzy – Anna Loos
Rita Anspann – Brigitte Zeh
Melissa Morgenstern – Annika Kuhl
Hendrik Fuchs – Oliver Bröcker
Hakan Simsek – Aykut Kayacik
Franziska Lüttgenjohann – Tessa Mittelstaedt

Stab:
Regie: Torsten C. Fischer
Buch: Stefan Cantz und Jan Hinter
Kamera: Hagen Bogdanski
Produktionsleitung: Rolf Schleitzer
Musik: Fabian Römer
Ausstattung: Frank Polosek
Schnitt: Bernd Schriever
Kostüm: Elisabeth Kraus
Redaktion: Helga Poche, Andrea Hanke

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Nachtgeflüster“: 07.10.2007
Bilder: WDR/Stratmann

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2 Kommentare

  • Peter
    6. Februar 2010 - 20:33 | Permalink

    Für’n Musik- und webradio-Mann wie mich ein Sinnesfest,
    Heimspiel, tolles Umfeld, Musike, Radio, Sendemast und Ü-Wagen, ebend diese geile Stimmung “On The Air” . .
    dazu so’ne’ schlafzimmerfreundliche Frauenstimme, “Melissa” – Annika Kuhl, keine Schönheit, aber durchaus mit Ausstrahlung . .

    Die Geschichte ist sicher denkbar,
    heute mehr denn je, wenn man täglich sieht, mit welcher Chuzpe und nicht zu überbietenden Frechheit “neun live” oder
    andere Drög-Tröten-Sender mit Bikini-Schlampen um die Quoten buhlen (müssen?), den Zuschauer nur vorsätzlich beleidigen, betrügen und verarschen.
    Warum also nicht einen Selbstmord skrupellos ausbeuten?

    (Der Berliner Radiomarkt, etwa 35/40 Sender buhlen hier um dein Ohr, ist der umkämpfteste Senderaum in Deutschland, Freunde . .)

    Der psychophatische Hobby-Bastler Hendrik, Oliver Bröcker,
    nen’ bissel zu kindlich, daher dieser Strang etwas unglaubwürdig angelegt. Na ja, wo die Liebe halt hinfällt.

    Und – da kümmert sich der Freddy viel mehr um seine Raubkopien, der Kommissar will “den Kommissar”
    vom Täter, dem ist der Fall soooo nebensächlich,
    “Wo ist Freddy”? . .
    Glorreicher Realismus oder Beleidigung der Polizei?
    Ich denke eher ersteres . . ., Gelegenheiten allerorten!

    Sehr packend die Szenen auf dem Sendegebäude, die “Anschleicherei im Sender” weniger . .

    Klar denkt man hier an Martin Scorsese’s-Filme, an andere
    “Nachtfalken” und Night-Talker-Geschichten.

    Die Variante Ballauf & Schenk war auch unterhaltend und
    spannend, irgendwo sind die Beiden für mich immer mit “am
    Nähesten”, wenn es um überzeugende Polizei-Darstellungen im
    TV unserer Tage geht.

    Die Darstellung des “Glücksspiel”-Thema’s war mir,
    gerade auch der Hakan-Schauspieler, zu sehr Schablone pur.

    Alles in Allem, Danke ich dem wdr wieder mal, wie so oft in letzter Zeit, für einen unterhaltsamen Krimiabend.
    Bin halt Ballauf & Schenk-Fan, was könnten DIE da falsch machen, müssen doch nur präsent sein.

    LG Peter, Berlin

  • A.Lex
    4. Dezember 2010 - 13:14 | Permalink

    Weiß jemand zufällig wie das Lied am Ende hieß, das Anna gesungen hat?

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