Tatort Folge 699: Krumme Hunde

In dieser Episode des Tatort Münster mit dem Namen „Krumme Hunde“ wird der Privatdetektiv Peter Mang halb nackt und mit einer Hunde-Tätowierung tot in einer Baugrube gefunden. Ist der Privatdetektiv etwa das Opfer seiner eigenen Ermittlungen geworden?

Die Ermittlungen führen Kommissar Frank Thiel zunächst zu Villa der Unternehmerfamilie Rummel. Trotz der sauberen Fassade scheint es in der Ehe von Markus und Sabine Rummel offensichtlich zu bröckeln. Die von Detektiv aufgenommenen Bilder zeigen, dass sich der Chef des Unternehmens sehr gut verstehen und sie offensichtlich mehr als nur die Arbeit verbindet. Der Privatdetektiv wurde von Alfred Wesskamp beauftragt. Er ist ein alter und ehemaliger Mitarbeiter des Werkes und ein guter alter Freund von Familie Rummel.

Wesskamp ist es auch, der Frank Thiel verrät, das unter der Führung von Markus Rummel, das Unternehmen jüngst in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist. Professor Boerne ermittelt derweil ein wenig auf eigene Faust. Es lässt ihm keine Ruhe, dass ihm der Privatdetektiv, welcher ermordet wurde, zum Verwechseln ähnlich sieht. Bei seinen Nachforschungen stößt er durch die auffällige Tätowierung des Opfers auf ein einschlägiges Tatoo-Studio ins Münster. In diesem Tatoo-Studio trifft er auf einen Kampfhund und dessen Besitzer, den Weißrussen Jan Sievic.

Playlist
Titel – Komponist
Teddy Bear – Interpret: Elvis Presly
Just A-Sittin’ And A-Rockin – Ellington-Strayhorn-Gaynes
Rock around the clock – Interpret: jumboree
Body and soul – Heyman-Green-Eyton

Besetzung der Tatort – Folge „Krumme Hunde“
Frank Thiel – Axel Prahl
Prof. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Silke Haller – ChrisTine Urspruch
Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Markus Rummel – Alexander Beyer
Sabine Rummel – Henriette Heinze
Rudolf Boerne – Traugott Buhre
Henriette Boerne – Astrid Meyerfeld
Christine Schauer – Nadeshda Brennicke
Herbert Thiel – Claus D. Clausnitzer
Nadeshda Krusenstern – Friederike Kempter

Stab
Musik: Lutz Kerschowski
Buch: Stefan Cantz und Jan Hinter
Kamera: Marco Uggiano
Regie: Manfred Stelzer

Tatort Krumme Hunde Video

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Krumme Hunde“: 18.05.2008
Bilder: WDR/T. Kost

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12 Kommentare

  • 25. Mai 2008 - 07:48 | Permalink

    Hallo, diese Seite habe ich bislang nicht gekannt, die ist wirklich sehr inormativ und übersichtlich. Nur eins fehlt mir: Ihr wisst doch sicher, wie dieser Hund da oben heißt? Ich habe es vergessen und auch nicht mehr dergoogelt. Warum sind Hunde nicht in Schauspielerlisten?

    Schönen Sonntag!

  • kai uwe
    27. Mai 2008 - 01:09 | Permalink

    hiess das viech nicht wotan?

  • Armin
    28. Mai 2008 - 16:57 | Permalink

    Das Ende einer Karriere, zumindest wünscht man sich das. Nadeshda Brennicke fing als hoffnungsvolles Talent an und endet als herumscharwenzelndes Blondchen mit aufgepritzten Lippen. Um meine Omma zu zitieren: “Kusse nit still stonn, Kind?”
    Der Fall wie so oft an den Haaren herbeigezogen und mit unglaubwürdigen Wendungen und Zufällen. Aber darum geht es bei den Mümsteraner ja gar nicht. Es geht nur um die Chemie zwischen Prahl und Liefers und um 90 vergnüglichsten Minuten seit Dick und Doof. Weiter so!

    Übrigens macht Software nur in Ausnahmen “diddeldidit”.

  • 30. Mai 2008 - 08:01 | Permalink

    Wotan, ja!
    Danke schön.

  • Bettina Balters
    30. Juli 2008 - 13:43 | Permalink

    Der Hund ist eine deutsche Dogge, geneuer gesagt, meine, und sein “richtiger” Name ist “Leon vom Rieseneck” alias Wotan im Film… :-)

  • Kathy
    10. März 2010 - 16:33 | Permalink

    Die Münsteraner Großfamilie Boerne wächst weiter und spätestens nach „Krumme Hunde“ fragt man sich, ob man ohne Familienstammbaum noch lange durchsteigt. Gleich drei neue Familienmitglieder werden eingeführt: Onkel Rudolf, Cousine Henriette und Boernes vermeidlicher Halbbruder Peter Mann. Aber absolutes Highlight dieser Folge ist Thiels `Stiefmutter´ aus Indien, die durch die Folge geistert und versucht alle möglichen Menschen (aber vor allem Thiel Junior) auf den rechten Pfad zu bringen. Alles in Allem: Spitzenmäßige Folge – und das gilt auch für den Haarschnitt.

  • krümel
    10. März 2010 - 21:57 | Permalink

    Der tatort war sowieso mega spitze…schon allein das Versteck in der Pathologie….ganz unten…das hätte Boerne wirklich gleich drauf kommen können;)

  • spencer7
    9. April 2010 - 22:49 | Permalink

    …für mich der witzigste tatort bisher wegen der spritzigen dialoge! kompliment nicht nur an die darsteller, sondern besonders auch an die autoren und die regie! ich bin froh über die humorvolle ausrichtung der münsteraner-tatorte und nehme deshalb -ohne zu murren- zuweilen andere kleine unzulänglichkeiten in kauf.
    eine gute weiterentwicklung dessen, was das gespann krug-brauer schon zelebriert hat! also: weiter so!

  • axlmckegan
    10. April 2010 - 19:26 | Permalink

    ich hätte da mal eine frage…in welchem alter hatte der alte mann seine verhängnisvole röntgenuntersuchung?

  • gjb
    10. November 2010 - 18:03 | Permalink

    …nicht schon wieder…!

    grüsse

  • gast
    22. März 2011 - 21:27 | Permalink

    @aximckegan: mit 15 Jahren

  • Michi
    23. März 2011 - 08:25 | Permalink

    schon alleine Wotan ist die Folge wert (-:

    Ja, Nadeshda kommt denkbar zu kurz in der Folge bis auf das…”Schnauze” von Thiel tritt sie kaum in Erscheinung. Zum Glück jedoch hat sich das in den neueren Folgen wieder geändert – ich erinnere an Spargelzeit.

    Wieso trägt nun Thiel diese Mütze? Nein, anders – wieso hat er nen Irokesenschnitt?

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