Tatort Folge 732: Borowski und die heile Welt

Im Tatort „Borowski und die heile Welt“ haben Thies Nowak und seine Frau Nadine einen argen Ehekrach. Thies Unaufmerksamkeit, die Schwangerschaft von Nadine und das Restaurant, welches nicht floriert, sind die Gründe für den Krach. Dies alles hält die Tochter Michelle nicht mehr aus und so läuft sie schließlich davon.

Das kleine Mädchen wird am nächsten Tag im Tatort „Borowski und die heile Welt“ tot auf einer Fördefähre gefunden. Es gibt keine Zeugen denn das Deck der Fähre war wegen dem regnerischen Abend menschenleer. Doch die Obduktion gibt die ersten Resultate. Die Leiche von Michelle weißt einen verheilten Rippenbruch und einige Hämatome auf. Es sind alles alte Verletzungen welche mit ihrem Tod nichts zu tun haben. Das Mädchen wurde ohne Zweifel im Tatort „Borowski und die heile Welt“ mit ihrer eigenen Jacke erstickt und das bereits einige Stunden nachdem die Mutter Nadine die Polizei von ihrem Verschwinden informiert hat.

Die Kommissare Borowski und Frida Jung stoßen bei der Überprüfung des Umfeldes von Familie Nowak im Tatort „Borowski und die heile Welt“ auf Tim Hansen. Er ist ein Kellner im Restaurant von Thies. Er bestätigt Kommissar Borowski, dass er Kontakt zu dem Mädchen hatte. Ist er etwa nur deswegen verdächtig, weil er mit dem Mädchen einmal beim Schwimmen war?

Bei den Nowaks eskaliert im Tatort „Borowski und die heile Welt“ die Situation. Sicherlich auch, weil die Ex-Freundin von Thies wieder in sein Leben getreten ist. Für Borowski und Frieda Jung ist dies ein Grund mehr, die Situation in der Familie genauer anzusehen.

Video Tatort der illegale Tod

Besetzung der Tatort – Folge „Borowski und die heile Welt“:
Klaus Borowski – Axel Milberg
Frieda Jung – Maren Eggert
Nadine Nowak – Katharina Wackernagel
Thies Nowak – Fabian Hinrichs
Dr. Stormann – Samuel Finzi
Roland Schladitz – Thomas Kügel
Vera Zimmer – Marita Breuer

Stab
Regie: Florian Froschmayer
Kamera: Roman Nowocien
Buch: Elke Schuch und Marc Blöbaum
Musik: Oliver Kranz

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Borowski und die heile Welt“: 03.05.2009
Bilder: NDR/Marion von der Mehden

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8 Kommentare

  • Willi L.
    4. Mai 2009 - 10:38 | Permalink

    Krimis zum Thema häusliche Gewalt stehen in meiner Gunst nicht besonder hoch. Zu real und zu bedrückend sind diese Geschichten. Der gestrige Tatort behandelte das Thema aber durchaus differenziert. Und spannend war er auch. Ueber den Täter resp. die Täterin tappte man lange Zeit im Dunkeln. Wie bei den meisten Tatort-Krimis gibt es neben dem eigentlich Fall auch noch eine polizei-interne Geschichte. Hier darf man gespannt sein, wie es zwischen Borowski und Frida Jung weitergeht. Vielleicht taut der griesgrämige Borowski ja endlich mal etwas auf …..

  • Hubert
    14. Mai 2009 - 21:21 | Permalink

    Das Schlimmste an diesem Tatort: die Jung geht doch nicht in die Schweiz.

  • Heise
    14. Mai 2009 - 21:45 | Permalink

    Alles überzogen, ganz klar – die Mutter war die Räbin. Die Ommma war ja so was von daneben. und der Vater und na ja, Borowski war so ein kleiner Lichtblick. Aber warum gucke ich den TO eigentlich ? Weil es eben Kult ist.

  • Rüdiger
    14. Mai 2009 - 21:58 | Permalink

    Volle Zustimmung zur Bewertung des Tatort!

  • Tatort Kiel bedenklich
    14. Mai 2009 - 22:01 | Permalink

    Ja, ja, das Leben ist trist, erst recht, wenn man es bei der Mordkommission Kiel verbringen muss. Aber allmählich wird es auch für den Zuschauer anstrengend.

  • Pawlak
    14. Mai 2009 - 22:02 | Permalink

    Eine Mutter als Mörderin oder: Warum die Welt nie heil ist. Wenn es einen deutschen Kurt Wallander gibt, dann heißt er Klaus Borowski. So ein schräger Ermittler tut gut.

  • Kulturdieb23
    14. Mai 2009 - 22:04 | Permalink

    Der Geilste Satz war: “Feuerwehrmann müsste man sein. Da weiß man immer, wo man hin muss.”

  • Jörn Allers
    18. Oktober 2011 - 21:04 | Permalink

    Ich bin mindestens einmal die Woche in dem Cafe, das in diesem Tatort das Restaurant ist.
    Namen sag ich hier natürlich nicht, aber es ist super schön gelegen – Direkt an der Kieler Förde.

    Ein sehr guter Tatort mit einer schauspielerischen Höchstleistung von
    Katharina Wackernagel.

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