Tatort Folge 734: Schiffe versenken

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Im Tatort „Schiffe versenken“ geht einem deutschen Fischerboot vor der norwegischen Küste eine Leiche ins Netz. Es handelt sich bei dem Toten wahrscheinlich um den zweiten Offizier des Containerschiffs aus Bremerhaven mit dem Namen „MS Karina“ Der Tote wird allerdings im Tatort „Schiffe versenken“ zum Erstaunen von Hauptkommissarin Inga Lürsen und dem Kollegen Stedefreund nicht vermisst und weder die zuständige Reederei noch die Wasserschutzpolizei ist zu einer Mithilfe bereit.

In der Zeit, wo Kommissar Stedefreund in Bremerhaven ermittelt, geht Hauptkommissarin Inga Lürsen im Tatort „Schiffe versenken“ an Bord der MS Karina. Dort will sie den Kapitän zur Umkehr bewegen. Doch der Kapitän lässt sich gar nichts sagen und von einer Frau sowieso nicht. Inga wird aber auch vom Rest der Crew im Tatort „Schiffe versenken“ mit Argwohn beobachtet. An Bord scheint niemand an der Aufklärung des Mordes am zweiten Offizier interessiert zu sein. Inga weis so schon bald, dass sich der Mörder an Bord des Schiffes befinden muss.

Besetzung der Tatort – Folge „Schiffe versenken“:
Hauptkommissarin Inga Lürsen – Sabine Postel
Kommissar Stedefreund – Oliver Mommsen
Kapitän Bleibtreu – Michael Gwisdek
Erster Offizier Sondergard – Lasse Norgaard
Sergej Bukowski – Willi Gerk
Koch Juri – Jevgenij Sitochin Julia Delius Ina Weisse
Max Reimann – Arnd Klawitter
Staatsanwalt – Robert Dölle
Engineer Onno Sibum – Gustav Peter Wöhler
Rechtsmedizinerin – Henriette Cejpek
Karlsen – Winfried Hammelmann

Stab
Kamera: Marcus Kanter
Regie: Florian Baxmeyer
Buch: Wilfried Huismann und Philip LaZebnik

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Schiffe versenken“: 24.05.2009
Bilder: Radio Bremen

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7 Kommentare

  • Benny
    24. Mai 2009 - 21:05 | Permalink

    weit entfernt von der realität rennt maxima payne sturm gegen das unrecht… die toughen alleingänge der guten frau lürsen nehmen langsam überhand. es wäre schön, wenn die fälle wieder etwas greifbarer wären. die schauspieler und das screenplay können allerdings trotz der unrealistischen handlungen überzeugen, weswegen zwei stern wohl angemessen scheinen.

  • Gerald
    24. Mai 2009 - 22:01 | Permalink

    In gewisser weiste Stimme ich zu, es ist schon sehr komisch, das das Handy in der 12 Meilen Zone noch funktioniert…
    Das ist wirklich etwas unlogisch, vor allem wenn man bedenkt das das eingesetzte Handy nicht mal 1 Watt Sendeleistung hat.

    Aber auch ich stimme dem Benny beim Scrennplay zu. Von mir 3 Sterne

  • Peter Pit Liebmann
    25. Mai 2009 - 11:45 | Permalink

    Etwas mehr echte Seemannschaft und Kenntnisse über seemännische Alltagsausdrücke sollten schon gegeben sein.
    Auf See außerhalb der Hoheitsgewässer bleiben auf keinem Frachter Gastlandflagge oder andere Lappen gehisst.
    Wenn schon Schlechtwetter, dann stehen keine Flaschen auf glatten Backen und hängende Sachen sind nicht ohne Bewegung. Sturmszenen und in der nächsten Sekunde draußen ruhige See, das stört nicht nur Seeleute.
    Auch die Story ist nicht rund, weder von der kriminalistischen noch von den Locations.
    Trotz allem ist es ein gewagter aufwendiger Tatort mit vielen Parallelen in Realgeschehen.
    Ein Streifen wie eine kunterbunte Familie konstruiert, aber durchaus sehenswert.
    Etwas “Lukona” und die Kieler Anwaltschar, Bilder aus dem Lied der Kieler Hochseefischer, Monika Bleibtreu, Polarärztin Monika Puskeppeleit aus Bremerhafen.
    Die Mischung aus “Alice im Wunderland”, Pippi Langstrumpf und ein Hauch von Weite, zeigen schon klar das Bedürfnis der multispektoralen Verdichtung und Verknüpfung.
    Dieser Streifen bietet als Exposee doch mindestens Stoff für 6-7 Einzelstories.
    Übrigens haben Container und die übrige Fracht vorm Auslaufen immer, auch bei Schönwetter!) schwerwetterfest verzurrt und gelascht zu werden – nicht erst auf See, und dann noch mit Aldispannriemen…
    Der Kapitän peilt die Vorpiek persönlich, darin ist aber kein Ballst sondern Frischwasser.
    Wenn dem Alten das Schiff schon weich vorkommt, hakt auch ein Besoffener Seemann nach.
    Die Laderäume sind wie Tanzsäle und nichts ist dort gesichert, schon hier wird klar, dass der Schwerpunkt nicht stimmen kann, was zusätzlich durch eine Kontrolle der Lademarken und Ladepläne Aufschluss gibt.
    Schliesslich ist das Lenzen der Ballasttanks nichts Ungewöhnliches, aber nur dann üblich, wenn die Ladung schwer ist und nur wenig Stauraum beansprucht, wie z.B. bei Stahlrollen, Stahlplatten oder schwerem Schüttgut, wodurch dann das Schiff auch ohne Ballast stabil bleibt.
    4 Sterne gebe ich gerne, denn für Unbefahrene Zuschauer hat er trotz meiner „Meckerei“ viel gezeigt.

  • Seemann
    25. Mai 2009 - 21:06 | Permalink

    Selten so einen schwachsinnigen Tatort gesehen.
    Ueberhaupt kein Bezug zur Realität.
    Da wurden die Seeleute ja mal wieder in ein rechtes Licht
    gerückt. Besoffener Kapitän und ein schwuler 1. Ingenieur.
    Meine Güte.
    Nur noch eine kleine Anmerkung. Wenn man einen Film mit
    Seeleuten und Schiffen dreht, sollte man sich vorher schlau machen was wirklich auf einem Schiff so abgeht.

    Hier spricht jemand aus Erfahrung, der selber 3o Jahre zur
    See gefahren hat.

  • Heiner-Maria Huber
    27. Mai 2009 - 22:40 | Permalink

    Nach dem Kräuterhexe-Overkill aus München sicher der schlechteste Tatort seit langem.

  • gjb
    3. Juni 2009 - 16:41 | Permalink

    in der zwischenzeit gibt es einige tatorte, die ich mir auf
    grund der entsprechenden kommissare/rinnen schon garnicht
    mehr anschaue. dazu gehört eben auch ” maxima paine “.
    die geschichten werden teilweise immer abstruser. siehe das
    bond-team in stuttgart.verfolgungsjagt mit luxusschlitten in der fussgängerzone……! so´n schwachsinn !!!!!!!!!!
    gute bücher werden durch rambo-mentalität kompensiert.

    da tut es dann auch cobra 11. wenig handlung viel action.

    schade eigentlich!!

  • Kapitän Tormenta
    19. Juni 2009 - 05:05 | Permalink

    Komme gerade von einer Seereise als Kapitän zurück und habe die Aufzeichnung gesehen (teilweise). Es ist herzallerliebst wie sich die Herren Drehbuchautoren die heutige Seefahrt vorstellen. Die MS ‘Karina’ als Frachter, währe mit dieser Besatzung und dieser Beladung, von keinem Hafen der Welt ausgelaufen. Schade, die Macher des Tatorts haben versäumt ein realistisches Bild der Seefahrt darzustellen.
    Wir Seeleute sind entsetzt wie dort unsere Kolegen und das Milieu der Seefahrer dargestellt werden.

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