Die beiden Kommissare Kai Perlmann und Klara Blum stehen im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ kurt vor der Festnahme eines Waffenhändlers. Doch dann kommt es zu einem tragischen Zwischenfall beim Zugriff auf den Waffenhändler. Diesem gelingt im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ die Flucht und es kommt auch eine junge Polizistin ums Leben.
Nun macht sich Klara Blum im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ Vorwürfe. Sie fühlt sich für den Tod der Kollegin verantwortlich und will nun alles daran setzen, den Waffenhändler auf der Flucht zu fassen. Kai Perlmann kann das Vertrauen der Tochter des Flüchtigen erlangen und kann damit auch erste Anhaltspunkte auf den Aufenthaltsort des Flüchtigen gewinnen. Damit kann im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ auch die Festnahme erfolgen.
Bei der Überführung des Gefangenen, welche Klara Blum im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ zusammen mit dem Kollegen Reto Flückinger aus der Schweiz durchführt, geraten sie zwischen die Fronten der Komplizen des Gefangenen. Dadurch befinden sich Reto und Klara selbst in Gefahr und es wird schnell deutlich, das ma n den Waffenhändler im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ nicht befreien, sondern mundtot machen will. Es scheint darüber hinaus auch noch einen Spitzel im Polizeiapparat geben und so beginnt im Tatort „Der Polizistinnenmörder“ ein Spiel zwischen Katz und Maus.
Besetzung der Tatort – Folge „Der Polizistinnenmörder“:
Klara Blum – Eva Mattes
Hauptkommissar Kai Perlmann – Sebastian Bezzel
Kommissar Bachofen [Kripo Schaffhausen] – Martin Rapold
Marcel Steiner [Seepolizist] – Ralph Gassmann
Dr. Moosbach [Tierarzt] – Andrea Zogg
Dr. Kurt Wehmut [Pathologe] – Benjamin Morik
Meiners [Waffenhändler] – Michael Brandner
Hutter [Geschäftsmann] – Tschudi Gilles
Norbert Deingruber – Matthias Matz
Annika Beck ["Beckchen"] – Justine Hauer
Sabrina Meiners – Alissa Jung
Gerni – Daniel Bill
Staatsanwalt Ratinger – Hans-Jörg Assmann
Reto Flückiger – Stefan Gubser
Spengle – Sebastian Arenas Schmid
Stab:
Regie: Florian Froschmayer
Kamera: Christoph Schmitz
Buch: Leo P. Ard
Szenenbild: Andreas C. Schmid
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Der Polizistinnenmörder“: 17.01.2010
Bilder: SWR/Peter Hollenbach









62 Kommentare
Ich kann keiner der schlechten Kommentare bestätigen. Es war ein guter Tatort, der sich einmal nicht auf das mehr oder wenige langweilige Privatleben der Ermittler bezieht.
Um die aufgetretenen Fragen zu beantworten.
1. Klara Blum und ihr Kollege Perlmann arbeiten bei der Kriminalpolizei Konstanz. Waffenhandel ist eine kriminelle Handlung, weshalb auch die KRIMINALPOLIZEI eingeschaltet wurde.
2. Polizistin Schüssler steht allein an der Ecke, da niemand wissen konnte, dass Meiners durch einen angrenzendes Gebüsch entflieht. Des weiteren war nicht geplant, dass Meiners von einem Polizeiwagen abgeholt wird.
3. Das Polizeiboot schneidet Flückiger zwar den Weg ab, doch hätte er eh keine Chance gehabt Hutter zu folgen, da er im Besitz eines langsameren Bootes ist. Das “Schwätzchen” diente lediglich zur Kommunikation. Sonst hätten sie sich per Handy verständigen müssen, was ja von der Hörzu schon angemahnt wurde.
Es wurde außerdem bemängelt, dass zwei “Bullen” im Grenzgebiet umherwandern und über Wein diskutieren.
Nachdem das Auto mitten auf der Wiese gelandet ist, mussten sie ja weiterkommen und fliegen kann keiner von ihnen, selbst nicht wir !
Außerdem hat Konstanz nicht die schlechteste Kommissarin abbekommen. Nur weil Eva Mattes kein Lächeln wie Julia Roberts aufsetzt ist sie lang nicht schlecht. Sie verkörpert lediglich Klara Blum und schließlich nicht sich selbst!
Auch die vielen Schießereien wurden bemängelt. Die Polizei muss nun einmal zur Waffe greifen, auch in Konstanz. Die Gegner werfen ja nicht (zitiere) “mit Wattebällchen”.
Kritisiert wurde auch, dass Blum und ihr Schweizer Kollege bei der Schießerei im Haus des Arztes nach draußen gelaufen sind und sich neue Munition gesucht haben. Irgendetwas mussten sie ja tun, sie wollten ja nicht wie Moorhühner abgeballert werden.
Auch dass Blum und Pflückiger sich gern mochten find ich nicht schlimm, er sah auch nicht schlecht aus.
Die letzte Frage war, warum sich alle am Schluss mit Meiners in Haus des Arztes getroffen haben.
Antwort: Meiners wollte eine umfangreiche Auskunft geben und da in der Konstanzer Polizei sich Maulwürfe befanden, wollte man diesmal auf Nummer sicher gehen.
Ich fand den Tatort sehr gelungen aufgrund der Zusammenarbeit der deutschen und schweizerischen Polizei und hoffe, dass bald wieder ein Tatort mit Blum und Perlmann, der seine Aufgabe auch gut erfüllt hat, ausgestrahlt wird.
So ein langweiliger Tatort – gähn…Habe nach einer Weile weggeschaltet…
…war doch eine gelungene Persiflage auf derartige Sendungen.
Hallo,
wir haben genau das gemacht, was einige Beiträge weiter oben empfohlen wurde: eine DVD (Ratatouille, immer wieder gut) eingelegt.
Ich habe nichts gegen einige Actioneinlagen oder die eine oder andere Ungereimtheit in einem Spielfilm. Aber dieser Tatort war überkonstruiert, unlogisch und vorsehbar.
Das blonde Mädel stand da doch nur einsam in der Straße um erschossen zu werden, keinem fällt die seltsame Umleitung auf, natürlich fährt auch sonst niemand diese Straße, man trennt sich und lässt die Hälfte der Mannschaft zurück, die selbstverständlich nicht auf die Angreifer feuert, man ruft kein Verstärkung (“schalt das Handy nicht ein wir werden sonst angepeilt”), fährt auf einer unbekannten Straße mal weiter und produziert dann einen Flugeinlage (sah übrigens nicht schlecht aus!), findet dann den Peilsender (hat der tatsächlich auf dem Navi der Verfolger angezeigt?) – ja und dann haben wir umgeschaltet.
Leider war auch nicht die Spur von Ironie zu entdecken.
Wenn das jetzt irgendein B-Picture wäre, dass im Nachtprogramm läuft und im einem Filmpaket gekauft wurde, in Ordnung – aber hallo das ist das Sonntagabend-Aushängeschild des Ersten!
Der Tatort wurde schließlich in Auftrag gegeben und vom (Zwangs-)Gebührenzahler bezahlt,
Liest in der der ARD denn niemand vorher Drehbücher?
Der Tatort war grottig..wegschalten konnte ich aber einfach nicht. Wollte wissen welch hanebüchene Einfälle der Autor noch auf Lager hat.
Anfangs war ich ja fast sicher, dass sie zufällig den Ersatzreifen des Clios finden und damit durch das Scheunentor bersten…hätte irgendwie gepasst. Als dann das Moped mit dem Dicken ums Eck kam, haben wir uns auf der Couch vor Lachen fast gekringelt. Da KANN MAN NICHT WEGSCHALTEN. Das ist wie bei nem Unfall: Man muss hinsehen.
Einfach sensationell sowas.
Hallo zusammen!
Also uns hat der Tatort auch nicht vom Sessel gehauen (mangels Alternativen haben wir aber auch nicht umgeschaltet).
Eigentlich hat “Arokh” schon fast alle Ungereimtheiten aufgelistet. Was mich am Sonntag abend richtig auf die Palme brachte war, als man bei diesem Tierarzt im Haus war und die beiden Kommissare völlig planlos, ohne irgendein Ziel auszumachen, die Magazine ihrer Pistolen leerballerten. Das war jawohl an Peinlichkeit und Realitätsferne nicht zu überbieten!
Ich frage mich wie das Drehbuch überhaupt angenommen werden konnte. Dieder Tatort ist mit Abstand der schlechteste seit mehreren Jahren. Und es gab einige darunter die diesen Titel bei mir und auch meine Partnerin hatten. Dieser schlägt alles.
Völlig unglaubwürdige Story. Das der Staatsanwalt etwas mit der Sache zu tun hat, erahnt man in der ersten Einstellung mit ihm. Die ganze Agentenstory völlig daneben. Genauso der Gefangenentransport bzw. die Auslieferung. VÖLLIG DANEBEN.
…das einzige was gut war ist der Auto Stunt der aus einem Bond aus den 70ern abgekupfert ist. (Damals allerdings über einen Bach…) Bitte nicht wieder son Dreck.
Als technisch interessierter Mensch frage ich mich zu der lächerlichen Motorrad-Szene: Wie konnte diese alte MZ mit dem ersten Kick anspringen, obwohl sie augenscheinlich seit Jahren dahinstaubte?
War die Batterie noch intakt (nein sie hat keine Magnetzündung, sondern eine Batteriezündung)?
Und vor allem: was macht wohl ein Zweitakt-Motor, wenn er mit normalen Benzin aus dem Auto versorgt wird? Er wird ohne Schmierung nach kürzester Zeit einen Kobenfresser erleiden.
Oder hatten die zufällig ein Fläschchen 2-Takt-Öl in der Jackentasche um ein 1:50 Gemisch zu erzeugen?
Nur eines von unzähligen völlig unrealistischen Details…
leider der schlechteste tatort, den ich je in meinem leben gesehen habe…. es hat wirklich geschmerzt beim zuschauen, man ist eigentlich nur am bildschirm geblieben, weil man sehen wollte, ob die gerade “durchstandene” peinliche aufnahme von einer noch schlechteren übertroffen werden kann!
bin sonst ein großer tatort-fan, aber wenn ich schlechte actionproduktionen sehen möchte, reichen normalerweise auch die privaten aus, in diese kerbe muss die ard nun wirklich nicht schlagen!
einfach nur peinlich!
offensichtlich habe ich da nicht viel versäumt durch einen
sendeausfall im kabelnetz !
die kommentare sprechen ja eine klare sprache !
zuviel grenzgeklüngel in diesen konstanzern .
grüsse
Eva Mattes als schlecchte Schaauspielerin zu bezeicchnen ist schlicht Majestätsbeleidigung. Sie haat diesen etwas stoischen R. W. Fassbinder Stil drauf. Wer damit nicht klar kommt, dessen Geschmack ist es nicht, deswegen ist Frau Mattes keine schlechte Schauspielerin.
Steiner wird der neuer Tatort Kommissar des SF. Die erste Episode mit ihm war besser. Die Handlung dieses Films war bekloppt, um es vorsichtig auszudrücken. Dann lieber die Blum Krimis, die langsam anfangen und dann immer schneller werden. Da kann hier zwar außer mir auch keiner was mit anfangen, aber das ist nicht mein Problem. ;-)
Perlmann geffiel mir. Er war ja dafür verntwortlicch, dasss die Polizisten “außer Schusslinie” war. Von Schuldgefühelen geplagt machte er seinen Job mit eiserner Miene und durfte den Fall letztlich aufklären, während Blum und Steiner Dick & Doof spielten. Auch Beckchen durfte mal mehr sein als die mit den lngen Beinen.
……der to hätte auch heissen können :
” dilettanten ermitteln “. hätte zu dieser folge absolut
gepasst. ( vor dem haus ein mächtiges aufgebot, und hinter
dem haus…. eine polizistin…!)
grüsse