Tatort Folge 755: Vergessene Erinnerung

Kommissarin Charlotte Lindholm fährt im Tatort „Vergessene Erinnerung“ durch die Nacht, als sie auf der Straße vor sich plötzlich die Silhouette eines kleinen Jungens sieht und den Schatten eines Mannes. Sie weicht den beiden aus und fährt dabei gegen einen Baum. Erst im Kreiskrankenhaus in der Nähe wird die Kommissarin im Tatort „Vergessene Erinnerung“ wieder wach. Sind der Mann, der unbekannte Junge, von welchen sie glaubt, sie angefahren zu haben und die Einstichstelle an ihrem eigenen Arm nur Hirngespinste und weisen sie auf eine übermüdete Polizistin hin oder sind es im Tatort „Vergessene Erinnerung“ nur die Puzzleteile zu einer Verschwörung?

Charlotte Lindholm sucht nach der verlorenen Zeit und fährt dabei im Tatort „Vergessene Erinnerung“ zu ihrem ganz eigenen und persönlichen Tatort. Sie fährt in den kleinen Ort mit dem Namen Volsum. Die Bewohner dieses Ortes erschrecken, als sie Charlotte Lindholm im Tatort „Vergessene Erinnerung“ sehen. Sie sieht einer Großbäuerin sehr ähnlich. Fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Diese Großbäuerin war es auch, welche an dieser Stelle, an der auch Charlotte im Tatort „Vergessene Erinnerung“ verunglückte, mit ihrer Familie tödlich verunglückte.

Besetzung der Tatort – Folge „Vergessene Vergangenheit“:
Charlotte Lindholm – Maria Furtwängler
Martin Felser – Ingo Naujoks
Charly Mommsen – Jonathan Dümcke
Berta Mommsen – Petra Kelling
Helga Mommsen – Margarita Broich
Petra Borgmann [Tierärztin] – Ute Willing
Horst Randers – Thomas Thieme
Tamma von Heuven – Idil Üner
Holger Mommsen [Dorfpolizist] – Max Hopp

Stab:
Aufnahmeleitung: Mathias Mann
Außenrequisite: Lars Brockmann
Kamera: Hannes Hubach
Besetzung/Casting: Mai Seck
Bildtechnik – Michaela Asmussen
Beleuchter/Beleuchtungstechnik: Stefan Schauerte
Filmgeschäftsführung: Thomas Wolff
Herstellungsleitung: Jan Kremer
Kostüme/Kostümbild: Rautgundis Beutel
Musik/Filmkompositionen: Johannes Kobilke
Produzent – Marcus Mende
Set-Aufnahmeleitung: Matthias Fritz
Regie: Christiane Balthasar
Buch: Dirk Salomon und Thomas Wesskamp
Musik: Johannes Kobilke
Kamera: Hans Hubach

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Vergessene Vergangenheit“: 31.01.2010
Bilder: NDR/Christine Schröder

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63 Kommentare

  • xavi
    1. Februar 2010 - 15:47 | Permalink

    Also mich hat der Tatort aufgrund der tollen Optik und der wieder einmal hervorragend spielenden Maria Furtwängler gut unterhalten. Allerdings waren die Namen dieses Mal leider ziemlich verwirrend, so dass man nicht immer folgen konnte wer denn nun genau gemeint ist.
    Mit 9,7 Mio. Zuschauern hat der Tatort auch mal wieder richtig hohe Einschaltquoten erhalten und sich so auch deutlich gegen Harry Potter durchsetzen können. Ist doch schön, dass es eine so erfolgreiche deutsche Produktion gibt :)

  • frankie
    1. Februar 2010 - 16:03 | Permalink

    Mir haben die Landschaftsaufnahmen gut gefallen, auch die Einstellungen, als Franz durch das Feld lief. Das war echt Kino. Und Thomas Thieme ist in jedem Film ein Supergewinn wie zuletzt auf Amrum als dummer, daher abgeschossener Insel-Dorf-Polizist.
    Blöderweise habe ich den Lindholm-Tatort vergessen aufzuzeichnen…
    Ja, ja…die Autos der Kommissarinnen. Man denke nur an Bella Block und ihr schwarzes VW-Cabriolet.

  • D.G.
    2. Februar 2010 - 10:55 | Permalink

    Lächerlich, überladen, langweilig, bieder! Oder auch: gewollt und nicht gekonnt. Dabei wurde der Film in vielen Kritiken als sehenswerter Mystery-Thriller angekündigt. Du liebe Zeit. Haben diese Leute eigentlich noch nie Akte X in den 90ern gesehen? Das einzige Mysterium, das sich seit den Folgen mit Lindholms Nachwuchs hartnäckig hält, ist das, wie man ein Kleinkind ohne Geschrei ständig mit sich herumtragen oder wahlweise in die Ecke stellen kann, wo es immer brav (und ruhig!) wartet, bis die Mami zu Ende telefoniert hat. Wo kann man solche Kinder bestellen? ;-))

  • Britta Koth
    2. Februar 2010 - 15:02 | Permalink

    Martin, hol schon mal den David – Am Sonntagabend sahen im Ersten 9,7 Mio. Zuschauer, wie Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm im Tatort in eine seltsame Situation nach der anderen geriet. Andauernd wurde sie zum Opfer: Erst ihrer eigenen Wahrnehmung, dann einer Wildsau und schließlich sogar fast das einer Drogendealerin. Merk-würdig war dieser Tatort dennoch nicht.

  • Marc
    3. Februar 2010 - 09:19 | Permalink

    Hallo,
    weiß jemand zufällig, wie der Song im Abspann heißt und wer ihn sang? Gemeint ist natürlich der Tatort “Vergessene Erinnerung”.
    Konnte leider nur folgendes heraushören: “it´s so nice to have a man around you” oder so ähnlich. Wer es weiß, bitte posten. Vielen Dank!!!

  • Anna
    3. Februar 2010 - 18:15 | Permalink

    Ich glaube, es ist “It’s so nice to have a man around the house” von Della Reese. Aber ich bin mir nicht sicher. Wer weiß mehr?

  • Krümel
    4. Februar 2010 - 00:09 | Permalink

    Die Szene mit dem toten Wildschwein fand ich grausam:(

  • ArthurFiggis
    23. Februar 2010 - 23:13 | Permalink

    Furtwängler verheißt stets selbstverliebtes Posieren vor der Kamera. Sie stellt keine Rolle dar, sondern ein bestimmtes Frauenbild, dass sie transportieren möchte (Ähnlich wie Ferres oder Neubauer). Naujocks schmeißt hin, vermutlich, weil er nicht mehr Stichwortgeber einer Frauenideologie sein möchte, denn dass ist die die Aufgabe von Felsner.
    Die Geschichte fing gut an, aber nach gefühlten 1.000 Erzählsträngen war die Lösung nicht zwingend. Die Grasplantage war eher selbstironisch. Es hätte auch ein Waffenlager oder der Schatz der Nibelungen sein können.

  • Gudrun Eussner
    21. Juni 2010 - 17:01 | Permalink

    Gräßlich menschelnder Müll! Und es ist wieder ein Tatort, in dem ein Kommissar/eine Kommissarin im Mittelpunkt des Geschehens steht. Sie fährt zu ihrem eigenen persönlichen Tatort, sie sieht einer Großbäuerin ähnlich, und Martin ist wieder da, der ihr helfend zur Hand geht.

    http://tinyurl.com/3ytwz7q

    Ich schließe mich “Mutti” an: Bei dem Furtwängler-Tatort könnte von mir aus auch gerne Usbekistan gegen Süderbraurup spielen. Es wäre immer noch die bessere Wahl.

    Sogar wenn heute die Bleus spielen würden – und mit Spielen meine ich, vor der Kamera, in ihrem Mannschaftsbus, mit Zahia im Puff an den Champs Elysées oder sonstwo, das wäre erbaulicher als diese rührende Kommissarin Astrid Lindgren …

  • gjb
    22. Juni 2010 - 14:33 | Permalink

    hallo,

    die werbung, in der die kommissarin zu ertragen ist, ist

    genauso spannend wie dieser to.

    grüsse

    gjb

  • gjb
    24. Juni 2010 - 14:36 | Permalink

    ach ja, die riesige grasplantage…., von deren bau ja

    auch keiner was mitbekommen hat. warum denn bescheiden,

    wenn man auch klotzen kann..!

    grüsse

    gjb

  • roulette
    2. Februar 2011 - 22:49 | Permalink

    Tjo, die Dinge können manchmal wirklich trivial sein. Herzlichen Dank für die Erklärungen :)

  • downloaden
    28. Februar 2011 - 20:14 | Permalink

    Lustig, ich hatte garnicht gedacht, dass das in der Tat auch wirklich umsetzbar war ;-)

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