Eine junge Frau liegt im 50. Tatort von Lena Odenthal vergewaltigt und anschließend erstickt am Hafen. Kommissar Kopper erinnert sich, dass er einen ähnlichen Fall schon einmal in Mannheim gesehen hat. Durch diesen Hinweis findet Lena Odenthal im Tatort „Hauch des Todes“ weitere ungeklärte Morde in Mannheim und in Ludwigshafen. Sind die Kommissare in diesem Tatort einem Serienmörder auf der Spur, welcher es auf sportliche und selbstbewusste Frauen abgesehen hat?
Bei den Ermittlungen stoßen die beidem Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper im Tatort „Hauch des Todes“ auf ein Schiff, welches immer zur Tatzeit in dem Hafen des Ortes lag, wo auch die Leiche gefunden wurde. Mirko Klingspohn arbeitet auf diesem Schiff und er ist wegen Vergewaltigung vorbestraft. Aber Lena zweifelt an seiner Schuld. Kann es nicht auch sein, das der Mörder, welcher gesucht wird, Klingspohn als Bauernopfer hinstellen will und dies alles so geplant hat?
Auch ergeben die Einbrüche in die Wohnung der Opfer im Tatort „Hauch des Todes“ anders keinen Sinn. Lena erkennt aber, dass sie in das Profil der Opfer passt, und bietet sie damit als Opfer und Lockvogel an.
Besetzung der Tatort – Folge „Hauch des Todes“:
Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Mario Kopper – Andreas Hoppe
Martina Schönfeld – Katja Bürkle
Daniel Tretschok – Lars Eidinger
Mirko Klingspohn – Sven Pippig
Christian Brenner Lars Rudolph
Kapitän Stauer – Gerhard Piske
Bettina Frommelt – Buenaventura Braunstein
Edith Keller – Annalena Schmidt
Sonja Römer – Brigitte Zeh
Birgit Tretschok – Judith Engel
Peter Becker – Peter Espeloe
Stab:
Regie: Lars Montag
Kamera: Cornelia Wiederhold
Buch: Jürgen Werner
Szenenbild: Anette Reuther
Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Hauch des Todes“:22.08.2010
Bilder: SWR/Krause-Burberg









9 Kommentare
“”"Eine junge Frau liegt im 50. Tatort von Lena Odenthal vergewaltigt und anschließend erstickt am Hafen”"”
Das könnte man auch falsch verstehen
Solches als 50. Tatort von Lena Odenthal, es ist unglaublich. Die ARD soll sich auch bitte nicht einbilden, daß die Zuschauer, weil sie zu Millionen einschalten, solches sehen wollen. Ich bin sicherlich nicht die einzige, die um 20:20 Uhr einschläft, beim Auftritt des Schiffsdisponenten aufwacht, weiß, wer der Täter ist, und wieder einpennt. Ist es wohl das Argument des Autors, daß es geplant war, den Täter bald vorzuführen? Damit er mit Küchenpsychologie über Mutterkomplexe weitermachen kann? Und welche üble Rolle für die Ehefrau des Täters!
Die ARD sollte aufgeben, neue Tatort-Krimis seinlassen und die alten senden, Taxi nach Leipzig, zwar schon gesehen, aber wenn es mit Nr. 1 losgeht und jeden Sonntag, um 20:15 Uhr, der nächste kommt, dann hält man auch Wiederholungen aus.
Ich werde ab sofort nur noch Tatort-Krimis einschalten, die älter sind als Nr. 500. Auch EinsFestival mit Frank Kross und den alten Durbridge können einen entschädigen.
BR bringt, um 23:35 Uhr, die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung des Wirtshauses von Dartmoor. Selbst bei den Wiederholungen fällt den Sendern nichts ein, als wenn in Deutschland seit der Erfindung des Films nur 100 gedreht worden wären.
hallo to fans
was befürchtet – das eingetroffen
wieder einmal…..frau bond für gebührenzahler – in lebens -
bedrohlicher situation….gerettet – in letzter minute -
vom assi kopper……
so oder so ähnlich haben wir frau bond schon unzählige
male erleben dürfen. aber die hoffnung, dass kopper mal
zu spät kommt, stirbt zuletzt…..
liebe grüsse
gjb
Den Tatort haben 7,53 Millionen Zuschauer eingeschaltet, das reicht den öffentlich-rechtlichen Sendern anscheinend als Argument aus.
Je länger ich über diesen unsäglichen Tatort nachdenke, desto wütender werde ich.
Heute habe ich mit einigen Freunden und Bekannten telefoniert, sie bilden zwei Gruppen. Die einen fragen mich Tatort-Fan nach dem Gruß, ob ich den Tatort gestern gesehen hätte, und ihn etwa gut fände, was ihnen meine meinung ins Ohr bringt, die anderen antworten auf meine Frage, ob sie den Tatort gestern gesehen hätten, mit teils unverständlichen Schimpfkanonaden.
Lieber gjb, wenn Sie wüßten, wem alles vom Ermittlerpersonal ich den Gnadenschuß wünsche! Zum Glück sterben manche durch Liegenlassen, wie Kommissar Tauber, aus dem Polizeiruf 110.
ich oute mich als riesen-lena-fan bin aber über den 50. tatort sehr enttäuscht.
zum einen natürlich die serienkiller story, bei der man meint, der drehbuchautor hat aus diversen thrillern abgekupfert und daraus eine krude, spannungslose und irgendwie bekannte und vorhersehbare story zusammengeschustert. was mich aber am meisten gestört hat, waren die unmengen von statisten – man wollte wohl glauben machen, dass die polizei in ludwigshafen ein sammelbecken für polizisten mit migrationshintergrund ist – die ständig in den räumen der mordkommission herum – und durchs bild liefen. und dann der verdächtige, der seelenruhig ins büro geht und sich die tatortfotos ansieht. also wirklich: unrealistischer geht es ja wohl garnicht…
Ich habe mal nach Kritiken gegoogelt. Beim Focus ist einer ganz begeistert, kriegt sich kaum ein. http://tinyurl.com/37by33a
BILD hat sogar ‘ne Befragung gestartet: http://tinyurl.com/35rpo4e
Der Trick bei BILD, auf 58% zu kommen, liegt darin, zu ergänzen, daß man dem Verlauf kaum folgen konnte. Wer würde schon gern zugeben, daß er’s nicht bringt?
Bei BILD scheint jemand zu sitzen, der diesen Tatort unbedingt mehrheitlich gutfinden lassen wollte.
In der Berliner Mottenpost lobhudelt dann ebenfalls jemand, sieht aus, als wenn’s ‘ne Frau wäre – nicht daß ich Männern nicht auch Dusseligkeit zubillige. ttp://tinyurl.com/3yz7g3m
Wenigstens Ulrike Klode, vom STERN, bewahrt sich ihre Vernunft. http://tinyurl.com/3ymm7sj
Die dienstälteste Ermittlerin hätte zum Jubiläum einen besseren Krimi verdient: Der 50. Fall für Lena Odenthal in Ludwigshafen ist weder spannend noch gut erzählt.
Das finde ich auch!
hallo,
interessant ist, dass sich immer die kommissarinnen auf
einzelaktionen einlassen und dann aus lebensbedrohlicher
situation errettet werden müssen. dass ist dann aber auch
der spannenste teil dieser to´s, da die meisten, ihrer ein -
schläfernden wirkung wegen, apothekenpflichtig sein müssten.
….somit unter das betäubungsmittelgesetz fielen.
grüsse
gjb
Grausam, grausam grausam,
irgendwann hab ich während des Schauens auf die Hintergrundhandlungen geachtet.
Soviele, “ironisch gesagt”,Gastpolizisten gibt es ja garnicht. Ein Auf und Ab immer dergleichen Leute, die kurz was ablegen, weggehen, gleich wiederkommen und irgendwas ablegen- ein Tohuwabohu der Ablage und gegen die Wand starren.
Nachdem der Täter erkannt wurde nur ein grausames Schauspiel- Schade.
Rinjehaun.
ich fand den tatort klasse