Tatort Folge 772: Bluthochzeit

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Es beginnt im Tatort „Bluthochzeit“ mit einer einfachen allgemeinen Verkehrskontrolle ein sehr dubioser Fall für die beiden Ermittler Klara Blum und Kai Perlmann. Noch während sich Klara Blum über ein Strafmandat wegen ihrer fehlenden Warnweste ärgert, wird eine Schießerei mit Geiselnahme gemeldet. Klara kann aber nicht verhindern, dass die Geisel im Tatort „Bluthochzeit“ erschossen wird und der Täter fliehen kann.

Die Ermittlungen, welche sofort anlaufen, ergeben, dass ihr neuer Fall weit in die Vergangenheit zurückreicht und eine Beate Gellert scheint dabei in allergrößter Lebensgefahr zu schweben. Dabei gerät Klara Blum im Tatort „Bluthochzeit“ mitten in eine Hochzeit, als sie Beate warnen will. Brünner und Beate feiern ihren Bund fürs Leben und bei der traditionellen Entführung der Braut muss der Bräutigam beweisen, was ihm seine Braut wert ist. Nun nimmt Klara zusammen mit dem Bräutigam Hanno Brünner die Verfolgung auf und es weisen alle Indizien auf einen gesuchten Schwerverbrecher hin, der die Braut entführt hat..

Besetzung der Tatort – Folge „Bluthochzeit“:
Klara Blum – Eva Mattes
Kai Perlmann – Sebastian Bezzel
Beate Gellert – Petra Schmidt-Schaller
Annika Beck [Beckchen] – Justine Hauer
Markus – Matthias Ziesing
Hanno Brünner – Peter Kremer
Üppe – Godehard Giese
Antonio Brünner – Thomas Fränzel
Polizeianwärterin – Anne Diemer
Eddi – Hannes Wegener
Brautjungfer – Sarah Riedel
Herr Gellert – Edgar M. Marcus
Hochzeitsgast – SImi Lipinski

Stab:
Aufnahmeleitung – Thorsten Tritthardt

Außenrequisite – Holger Geiß
Beleuchter/Beleuchtungstechnik – Gerd Walter
Besetzung/Casting – Birgit Geier
Kamera – Jürgen Carle
Kostüme/Kostümbild – Claudia Unger
Musik/Filmkompositionen – Andreas Hoge
Produktionsleitung – Dieter Streck
Produzent – Uwe Franke
Produzent – Sabine Tettenborn
Schnitt – Angela Springmann
Szenenbild – Joachim Schäfer
Ton/Filmtonassistenz – Peter Tielker
Regie – Patrick Winczewski
Buch – Stefan Dähnert

Erstausstrahlung der Tatort – Folge „Bluthochzeit“: 19.09.2010
Bilder: SWR/Stephanie Schweigert

Video

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16 Kommentare

  • Günter
    7. September 2010 - 15:12 | Permalink

    Moin zusammen,

    nur zur Info: Bei Filmproduktionen spricht man nicht von “Ton/Filmtonassistenz”, sondern vom Tontechniker oder, wie hier vom Toningenieur und dem Angler oder evtl. Tonassistent. Den Aufnahmeleiter zu nennen, finde ich ja schön, aber der hat mit der Filmproduktion weniger zu tun als den Angler, den Kamera-, oder den Regieassistenten. Die solltet ihr nennen.
    Ansonsten eine schöne Seite!! Weiter so.

  • zardoz
    19. September 2010 - 20:36 | Permalink

    Wieso kennt die Braut die Brautentführer zum Teil nicht?
    Irgendwie schon wieder alles so konstruiert.
    Naja, ich mag den Bodensee-Tatort einfach nicht…

  • Norbert
    19. September 2010 - 20:46 | Permalink

    Bluthochzeit … was für ein fürchterlicher Tatort.

    So bescheuert, blöd gemacht … man muß schon alle logischen Denkweisen ausschalten.

    Schade für jede Minute.

  • Peter pan
    19. September 2010 - 20:48 | Permalink

    eine Schande für die Tatort Reihe!!!

  • ulbricht
    19. September 2010 - 20:52 | Permalink

    Ich habe mir schon so lange vorgenommen, keine österreichischen Tatorte mehr zu schauen, aber mit dem heutigen ist mir klar geworden, dass ein guter Film nichts mit Landesgrenzen zu tun haben muss. Schade um die Zeit…

  • minemaus
    19. September 2010 - 20:52 | Permalink

    Das war der schlechtste Tatort der letzten Jahre!!! Warum darf so etwas gesendet werden??? Dafür müsste es von der GEZ Geld zurück geben :) War reine Zeitverschwendung!

  • Zuschauerin
    19. September 2010 - 20:59 | Permalink

    Dem Drehbuchautor ist der Brauch einer Brautentführung offensichtlich völlig fremd!!!
    Der Genuss eines eigentlich spannenden Tatorts ohne lästige Moral wird leider völlig durch das Fehlen jeglicher Logik in der Handlung zerstört.

  • Gudrun Eussner
    19. September 2010 - 21:15 | Permalink

    Die TO-Macher scheinen es nicht zu begreifen, daß die Stories in sich stimmig sein müssen. Da können durchaus Sachen abgehen, die’s im wirklich wahren Leben nicht gibt, aber diese Fehlkonstruktionen, die sind arg.

    Die Kommissarin ist verschwunden, und Kai Perlmann sitzt seelenruhig in seinem Büro? Niemandem fällt ein, auf die Suche zu gehen?

    Am besten ist es wirklich, man schaut nur noch alte TOs. Wo sind Haferkamp, Brinkmann, Bienzle?

  • GEZ-Zahler
    20. September 2010 - 00:14 | Permalink

    Was in diesem Tatort dem Zuschauer zugemutet wird, ist der Gipfel der Unverschämtheit! Für wie bescheuert werden wir eigentlich gehalten, das wir so eine vor Fehler strotzende Handlung durchgehen lassen sollen? Da kann sich die halbe Hochzeitsgesellschaft in ein davon fahrendes Auto beamen, in jedem Auto steckt immer der Zündschlüssel, es braucht ein stundenlanges Telefongespräch, um das Handy zu orten zu können, der Täter hält sein Opfer meilenweit von sich entfernd, als “menschliches Schutzschild” usw. Von den dramaturgischen Fehlleisungen gar nicht zu reden. Frau Kommissarin guckt immer dann besonders abwesend, wenn es darum geht, Gefahren abzuwenden; wenn die Handlung “sich zuspitzt” regieren die Polizisten besonders träge usw. Dämlicher gehts kaum! Ich hoffe, dies hat nichts mit der realen Polizeiarbeit zu tun, sonst Gnade uns Gott!!
    Wenn es denn wenigstens irgendwie spannend oder humorvoll oder vielleicht sogar unterhaltsam gemacht wäre – aber hier sollte wohl Kunst entstehen und das Gegenteil von gut gemacht ist nunmal gut gemeint.

    Hoffentlich wird der Redaktion bald das Handwerk gelegt! Das wär spannend!!

  • gjb
    20. September 2010 - 10:37 | Permalink

    hallo,

    anfreunden konnte ich mich mit diesem to wahrlich nicht.

    …was mich dann veranlasste ab und an mal wegzuschauen.

    das konstrukt an sich war ganz schön verköchelt.

    am besten fand ich, die kommissarin als ” attraktive frau ”

    zu bezeichnen….! Irgendwie kam mir diese abstruse ge -

    schichte bekannt vor. wie ich schon mal in einer zurück -

    liegenden kritik feststellte, die kommissarinnen legen in

    der regel häufiger solch ein seltsames verhalten an den tag.

    …hier hätte auch frau bond aus ludwigshafen die mimin sein

    können oder die einsame wölfin aus aus dem norden….!

    ein bisschen bühnendramatik im tatort…..naja, wem`s ge -

    fällt.

    grüsse gjb

  • Lars
    20. September 2010 - 10:48 | Permalink

    das war der beste tatort seit langem. klara blum ist gigantisch. was für eine frau!

  • Claudia
    20. September 2010 - 13:42 | Permalink

    So einen schlechten Tatort habe ich noch nie gesehen.
    Die Handlung war geradezu hanebüchen, es hat nur noch genervt.
    Jede normale Braut, bei der die Entführung so abläuft, wäre ausgetickt.
    Schlimm, was einem da zugemutet wird.

  • Sabine
    20. September 2010 - 14:43 | Permalink

    Schade um die grundsätzlich spannende Idee. Die wurde leider durch die eklatanten logischen Fehler gänzlich zunichte gemacht. Die Kommissarin und der Bräutigam lassen sich bei “Gefahr in Verzug” in keinster Weise von einem festgefahrenen PKW (mit 4WD!!!) irritieren; ein Sessellift lässt sich einfach so in Betrieb nehmen; die Braut fährt bereitwillig mit (hauptsächlich) unbekannten Männern zur “Entführung”… Überhaupt handelt es sich um eine ungemein mutige Frau, die sich selbst durch Mordwarnungen nicht daran hindern lässt, alleine im Wald herumzustolpern, obwohl sie nach eigenen Aussagen “Angst hat”.
    Dafür kümmert sich Frau Kommissarin gegen Schluß um alles und alle nur nicht um das potenzielle Opfer. Glücklicherweise nur ein Film.

  • Gudrun Eussner
    20. September 2010 - 14:52 | Permalink

    Ich gebe zu, es ist noch ein weiter Weg, bis ich diese neuen TOs wirklich nicht mehr einschalte. Das Prinzip Hoffnung ist kein guter Ratgeber.

  • rossmann
    20. September 2010 - 21:16 | Permalink

    was für ein konstruierter, unglaubwürdiger, hanebüchener Unsinn das nun wieder war.

  • gjb
    22. September 2010 - 11:18 | Permalink

    wie…..gigantisch ??

    grüsse…gjb

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