Tatort Folge 791: Rendezvous mit dem Tod



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Tatort Folge 791: Rendezvous mit dem Tod 5 6

Eine Frau wehrt sich, stöhnt vor Schmerz und Angst. Das Opfer im Tatort „Rendezvous mit dem Tod“ kämpft um sein Leben – und verliert. Im Ehebett ist die Frau mit einem Kopfkissen erstickt worden, ihr Mörder schleppt den leblosen Körper nach draußen.

Trailer Video zum Tatort „Rendezvous mit dem Tod“

 
Die Leipziger Hauptkommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) werden zum Tatort gerufen. Hier, an einem Seitenkanal der Elster, wurden Hinweise gefunden, dass eine Frau im Kanal ertrunken ist. Die Indizien deuten auf einen Selbstmord hin, doch die Polizeitaucher können die Leiche von Carla Schütz im Wasser nicht finden. Saalfeld ordnet kurzentschlossen eine groß angelegte Suchaktion an, denn sie erkennt auf Anhieb die Anzeichen für einen Mord. Ganz anders sieht ihr Kollege Keppler den Fall. Als er die Information erhält, dass ein Mann tot und gefesselt in seiner Badwanne gefunden wurde, zieht er den neuen Fall den laufenden Ermittlungen vor und verschwindet einfach vom Tatort. Andreas Kepplers Nerven liegen blank, denn er hat sich auf eine leitende Position in Wiesbaden beworben, die Entscheidung steht jedoch noch aus. Anstatt seine Kollegin einzuweihen, lädt er seine Anspannung bei ihr ab. Die ist über das eigensinnige Verhalten ihres Partners natürlich alles andere als begeistert. Zunächst gehen die beiden Ermittler im Tatort „Rendezvous mit dem Tod“ also getrennte Wege.

In der Wohnung der vermissten 50-Jährigen entdeckt Eva Saalfeld bei ihren Ermittlungen, dass die allein stehende Carla Schütz im Internet nach Männerbekanntschaften gesucht hatte. Die Kommissarin vermutet, dass der Täter im Kreis von Carlas Interessenten zu finden ist. Also entschließt die Ermittlerin, sich ebenfalls bei der Single-Börse anzumelden, um undercover mehr über den Verbleib von Carla und einen möglichen Tathergang herauszufinden.

In der Zwischenzeit trifft Kommissar Keppler in seinem Fall auf die Witwe Birgit Hahn, die er über die grausame Ermordung ihres Ex-Mannes informiert. Die Witwe bleibt trotz der schrecklichen Nachricht überraschend gelassen, von Trauer fehlt jede Spur. Als Keppler Jürgen Hahns Geliebte, die zarte Pianistin Marion Schubert, kennenlernt, wird Birgit Hahn zunehmend tatverdächtig. Hat sich Birgit im Rausch tödlicher Eifersucht an ihrem Ex-Mann gerächt? Konnte sie den Gedanken nicht ertragen, nach einem gemeinsamen Leben voller Arbeit am Ende leer auszugehen? Doch auch Schubert könnte die Täterin gewesen sein. Der Ermordete hat beide Frauen unglücklich gemacht, und beide nutzen nun seinen Tod, um sich zu bereichern.

Inmitten der Untersuchungen wird ein zweiter Mann in seiner Badewanne ermordet, das Opfer ist ebenfalls mit Damenstrümpfen und Latex geknebelt. Damit bekommt Kepplers Fall eine neue Tragweite, die den Ermittler dazu veranlasst, Rat bei seiner Kollegin Saalfeld zu suchen. Doch Andreas Keppler ist zu ehrgeizig, um seine Partnerin vollends in die Untersuchungen eingreifen zu lassen, und so versucht er weiterhi, den Fall auf eigene Faust zu lösen – ein beinahe tödlicher Fehler…

 
Der Leipziger Tatort „Rendezvous mit dem Tod“, produziert für den MDR, wurde erstmals am 20. Februar 2011 im Ersten Programm der ARD gezeigt. 9,27 Millionen Zuschauer schalteten bei der Fernsehpremiere ein.

Besetzung
Hauptkommissarin Eva Saalfeld – Simone Thomalla
Hauptkommissar Andreas Keppler – Martin Wuttke
Gerichtsmediziner Dr. Johannes Reichau – Kai Schumann
Kriminaltechniker Wolfgang Menzel – Maxim Mehmet
Birgit Hahn – Renate Krößner
Schmitz [Pensionswirt] – Dieter Jasslauk
Carla Schütz – Franziska Walser
Marion Schubert – Nadeshda Brennicke
Herr Müller – Michael Pan
Peter Munz – André M. Hennicke
Taucher – Jan Baake
Richard Hagemann – Hilmar Eichhorn
Nachbar – Thomas Kornack
u.a.

Stab
Drehbuch – Clemens Schönborn, Maike Hauck
Beleuchter/Beleuchtungstechnik – Uwe Müller
Regie – Buddy Giovinazzo
Grafik – Janusz Sisik
Innenrequisite – Benjamin D. Seumel
Kamera – Henning Jessel
Kostüme/Kostümbild – Aenne Plaumann
Musik/Filmkompositionen – Susan DiBona
Produktionsfahrer – René Bolte
Produzent – Jan Kruse
Regieassistenz – Kirsten Schrauer
Produktionsleitung – Ulrike Zirzow
Set-Aufnahmeleitung – Tom Kretschmar
Schnitt – Katja Dringenberg
Szenenbild – Matthias Baumgärtel
Ton/Filmtonmeister – Joachim Binsau
Zusatzcast – Frank Pawlowski

Bilder: MDR/Saxonia Media/Junghans


21 Meinungen zum Tatort Folge 791: Rendezvous mit dem Tod

  • Armin Beirle • am 20.2.11 um 20:51 Uhr

    Hallo Fans,

    was war das für ein Klavierstück dass der Schüler gespielt hat als Keppler die Klavierlehrerin zum erstenmal aufsucht.

    Grüße

    Armin


  • xavi78 • am 20.2.11 um 22:56 Uhr

    Fande den Tatort richtig gut. Da haben sich die Drehbuchautoren wirklich Mühe gegeben.

    @Armin: Das müsste von Mozart – Rondo alla Turca gewesen sein.


  • ja-thom • am 21.2.11 um 9:59 Uhr

    Ein wirklich gelungener Tatort, spannend und wirklich knifflig.

    Predikat: BESONDERS GUT

    Nur eins war blöd – eine Stellenbesetzung erfolgt auch im öffentlichen Dienst nicht übers Telefon. Ich glaube das ist wohl jedem Zuseher klar gewesen.


  • Nixversteher • am 21.2.11 um 14:43 Uhr

    Wieso hat der Kofferraum des Pkw der auf der Brücke stand nach Leiche gerochen. Die tote Ehefrau von Munz lag doch im Garten ihres Hauses?

    Hab ich irgendwas nicht verstanden?


  • grzmrz • am 21.2.11 um 22:08 Uhr

    so ein schwachsinn!!!
    wie kommt der leichengeruch in den kofferraum?
    die haben die frau im haus ermordet, sind dann eine runde mit ihr spazieren gefahren und haben sie dann in den hauseigenen brunnen geschmissen – oder wie?
    jetzt kommt noch zu dieser grottenschlechten „schauspielerin“ thomalla ein plot, der nur zum weinen ist.
    kain, ehrlicher, ihr rotiert jetzt wohl ;)


  • pumpkins • am 22.2.11 um 18:36 Uhr

    Sieht man etwa dass die Frau Munz im Hause Munz umgebracht wurde? Wenn ja woran?
    Wenn sie dort umgebracht wurde fährt man mit der Leiche spazieren, fährt wieder zurück und bringt die Leiche im Brunnen unter und fährt noch mal weg und stellt das Auto bei einer Brücke ab?

    Fragen über Fragen bei diesem Tatort

    Totaler Schwachsinn war das man bei der Brücke die ganze Zeit überall nach einer Leiche sucht und ein Tauchtrupp bestellt ohne beim Auto erstmal den Kofferraum zu öffnen und nachzusehen ob dort was drin ist.
    Und der Kriminaltechniker Menzel öffnet dann irgendwann mal den Kofferraum und später kommt Hauptkommissarin Saalfeld dazu und merkt dass der Kofferraum sehr sauber und leer ist. So was können bestimmt nur Kommissare feststellen. Die Techniker heute haben aber auch gar nix mehr drauf.

    Warum haben die Kommissare kein Foto von der Carla Schütz? Irgendein Foto gibt’s immer und wenn’s nur das Passbild vom Führerschein ist – das hätte man ja dank des Autos ermitteln können.
    Hauptkommissarin Saalfeld hätte sie sofort erkannt als angebliche „Frau Munz“ und der Schwindel wäre längst aufgeflogen.

    Hervorzuheben an diesem Tatort ist großartige Schauspielkunst vom „Ehepaar Munz“ André M. Hennicke und Franziska Walser.


  • gabi • am 22.2.11 um 21:44 Uhr

    Leute, macht mal halblang. Immerhin war das der MDR.


  • pumpkins • am 23.2.11 um 17:30 Uhr

    Dann fehlt ja bloß noch Achim Mentzel als Leiche


  • amnesix • am 25.2.11 um 10:15 Uhr

    Das Schlimmste ist nicht das der früher als Witzschnurrbartheld bekannte Kommissar nicht nach Wiesbaden gezogen ist. Das Schlimmste ist, das kein Mensch hat glauben können, daß er eventuell geht und dieses schreckliche Team sich endlich auflöst.

    Mann, gibt uns —Keuch— Ehrlicher zurück ! Er war gut… ähm… besser !


  • #barf# • am 26.2.11 um 15:42 Uhr

    Ich sehe, ich habe mal wieder nichts versaeumt!


  • Nelly • am 1.3.11 um 15:06 Uhr

    Habe nun einige Male versucht, dem Leipziger Tatort etwas Positives abzugewinnen. Leider gelingt das nur mäßig.

    Martin Wuttke wirkt neben der sehr oberflächlichen schauspielerischen Kompetenz der Simone Thomalla, teilweise etwas verloren und unterfordert.
    Durch seine Anwesenheit gewinnt der Tatort, da er etwas „Echtes“ in sich trägt, was aber durch flache Dialoge im 70er Jahre Krimistil, die nicht überzeugende schauspielerische Leistung, die viel zu exakt gestylte, übertrieben coole und zu „silikon-volllippige“ Simone Thomalla leider wieder zerstört wird. Das passt dann doch eher in das Vorabendprogramm: Bergdoktor, Rosamunde Pilcher, etc.
    Ihre Darbietung überzeugt in keinster Weise, bringt mich jedes Mal dazu, noch vor dem Ende abzuschalten.

    Das hat bis dato keine Tatortfolge, auch wenn sie noch so kritisch zu betrachten war, geschafft.


  • Joachim • am 15.12.11 um 23:43 Uhr

    Ja, die Mängel sind in den anderen Beiträgen genannt. Aber immerhin war der Fall ziemlich spannend. Die Kommisarin hat ein Talent, sich unvorteilhaft zu kleiden. Manchmal war es wie bei Loriot: Sie sieht aus wie eine Wurst.


  • Gudrun Eussner • am 28.11.12 um 20:58 Uhr

    Leute, im NDR gibt’s von 23:50 – 0:35 Uhr Kojak – Einsatz in Manhattan, Folge 97 „Zwischen zwei Feuern“. Also, man muß sich das „schreckliche Team“ nicht zumuten.

    Im ZDFneo nudeln sie den unsäglichen Wilsberg „Im Namen der Rosi“ ab und danach kommt die Soko Leipzig in der Dauerschleife. Davon wird diese Soko auch nicht besser.

    Es ist aber schon traurig, daß in den Sendern nichts Gutes mehr läuft, nur noch aus dem Fundus Spannung kommt, und das bei 25 000 festangestellten und Zigtausend freien Mitarbeitern – oder eben deshalb?

    Sieben bis neun Milliarden GEZ-Gebühren, 12,11 Millionen Einschaltquote beim Gähntatort Wolbeck, die Mitarbeiter der Sender können sich bequem zurücklehnen.


  • gjb • am 29.11.12 um 0:48 Uhr

    soko leipzig…..da werden doch ständig mitarbeiter oder die tochter des chefs oder der sohn

    einer der mitarbeiter ent.führt…. die brauchen schon bald eine eigene soko, welche die mit –

    arbeiterentführungen bearbeitet, gewundert hat mich beim letzten to, dass man mal den “ er –

    mittelnden mediziner “ nicht entführt hat…! fast schon befremdlich, stuss ist ihnen aber doch ge –

    lungen…!

    grüssse


  • SB • am 17.3.13 um 20:36 Uhr

    Hallo, könnte mir jemand helfen? Wo könnte ich diese Folge noch ein mal ansehen oder gibt es schon als DVD? danke!


  • Ella • am 29.8.14 um 21:38 Uhr

    Was Ihr Alle habt, immer meckern. Ja, die Tomalla zieht sich nicht gerade wie ein Profi an, na und machen wir das immer????? Und Tatorte habe ich schon viel schlechtere gesehen… Es ist nicht einfach alle zufrieden zu stellen. Einfach mal nachdenken.


  • Bert der Bär • am 30.8.14 um 21:23 Uhr

    Die Folge ist super-spannend, deutlich über dem Durchschnitt. Lacher, Herzschmerz, komplexe Story (mit klitzekleinen Schwächen), Suspense à la Hitchcock, und Saalfeld und Keppler authentisch wie immer. Top!


  • Nico Haupt • am 4.9.14 um 14:46 Uhr

    Wieso schreibt keiner, dass Renate Krößner klasse war ?
    Auch Nadeshda Brennicke ist weit gekommen seit „Manta“.
    Zeit, um „Krumme Hunde“ wieder anzuschauen.
    Trotz Detailmaengel war dieser emotionsgeladene TATORT wieder
    sehr unterhaltsam. Der „Silikon“-Bemerk nervt langsam.
    Haette Keppler eigentlich Felix Murot vom LKA Wiesbaden den Platz weggenommen ?


  • Stina • am 6.11.14 um 20:54 Uhr

    Danke Ella, sprichst mir aus der Seele.Ich mag Saalfeld u Keppler total, habe aber leider auch immer noch nicht s Ende dieser Folge gesehen.??


  • Frank • am 28.1.16 um 21:52 Uhr

    Finde auch, dass die sich ewig wiederholenden Bemerkungen über Simone Thomalla nerven. Wenn man sie nicht mag, dann kann man ja eine andere Sendung anschauen. Der TO war spannend und flott. Logische Mängel gibt es immer, aber dazu hatte ich diesmal keine Zeit. D.H. der TO war kurzweilig. ‚Und ich habe ihn schon das zweite Mal gesehen. Spannende Geschichte, die zeitlos ist. Mord aus Gier.


  • Dirk • am 16.4.16 um 19:04 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 791aus Leipzig mit den Hauptkommissaren der Mordkommission Saalfeld und Keppler. Viel zu tun haben die beiden, ermitteln teilweise parallel zu einander und werden tatkräftig unterstützt von Menzel, der ist allerdings Kriminaltechniker. Ein eingespieltes Team, für das es in diesem Tatort-Thriller etwas eng wird, wenn nicht gesagt, etwas gesundheitsgefährdend. Da hilft auch der Gerichtsmediziner Dr. Reichau nicht. Des weiteren ist Keppler auf den Weg ins Bundeskriminalamt, soll dort angeblich eine leitende Position beziehen. Was sollte ein erfahrener Hauptkommissar der Mordkommission dort wohl leiten? Ich habe hierüber nichts vernommen. Aber seiner Konzentration in diesem spannenden Fall tut das keinen Abbruch. Sehenswerter und hoch interessanter Tatort-Spielfilm, hervorragend gespielt mit guter schauspielerischer Besetzung. Den schaue ich mir in absehbarer Zeit noch einmal an.


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