Tatort Folge 825: Verschleppt



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Tatort Folge 825: Verschleppt 5 8

„Verschleppt“ ist der Titel des letzten Falls für das Tatort-Team Kappl und Deininger aus Saarbrücken. Der Saarländische Rundfunk trennte sich im November 2011 von den beiden Hauptakteuren Maximilian Brückner und Gregor Weber – angeblich nicht im gegenseitigen Einvernehmen. Insgesamt ermittelten die beiden Kommissare zwischen 2006 und 2012 in sieben Tatort-Folgen.
Die Nachfolge traten die Kommissare Jens Stellbrink und Lisa Marx an, die 2013 ihren ersten Fall Melinda (Tatort-Folge 860) lösten.

Tatort Verschleppt – Trailer

Zur Handlung:
An einem frühen Morgen überquert eine junge Frau eine stark befahrene Autobahn. Ihr schmales Gesicht ist von Panik gezeichnet, der Schweiß rinnt von ihrer Stirn. Sie ist auf der Flucht – vor wem? Wenig später ist sie tot. Neben der Autobahn wird ihre Leiche gefunden: Sonia, gerade einmal 16 Jahre alt, wurde erstochen. Die ersten polizeilichen Untersuchungen am Tatort ergeben, dass das Opfer stark abgemagert ist und offensichtlich seit Tagen nichts getrunken hat. Auch Sonnenlicht muss die Frau schon lange nicht mehr gesehen haben.

Die ermittelnden Hauptkommissare Franz Kappl und Stefan Deininger finden nach kurzer Recherchearbeit heraus, dass die Tote als kleines Mädchen entführt wurde und nie wieder auftauchte – bis heute. Der Entführungsfall von damals muss nun ein zweites Mal aufgerollt werden. Wird die Kripo ihn nach so langer Zeit endlich lösen können?

Plötzlich taucht eine weitere junge Frau auf. Auch die 17-Jährige Barbara galt lange Zeit als vermisst. Sie ist völlig verstört und kann den Kommissaren Kappl und Deininger keine hilfreiche Aussage zu Protokoll geben. Offensichtlich sind beide Frauen von ein und demselben Täter in der Vergangenheit verschleppt worden, zumindest sprechen die Anzeichen dafür. Auch die unmenschlichen Umstände, unter denen die Opfer jahrelang leben mussten, scheinen ähnlich zu sein. Im Tatort „Verschleppt“ beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Indizien deuten darauf hin, dass der Täter noch ein drittes Mädchen in seiner Gewalt hat…

 
Inspiriert von realen Fällen um die entführte Natascha Kampusch oder den Österreicher Josef Fritzl, der seine eigene Tochter 24 Jahre lang gefangen hielt, gewinnt die Handlung im Tatort „Verschleppt“ schnell an Dramatik: es geht um Mädchen, die wie Tiere gehalten und von der Außenwelt abgeschottet werden. Kinder, die ihrer Jugend beraubt werden, die kein Tageslicht sehen und in Verließen ihr Dasein fristen. Der SR-Tatort wurde von dem erfahrenen Krimi-Regisseur Hannu Salonen inszeniert, der sich für „Verschleppt“ einer atmosphärisch dichten, beklemmenden Filmästhetik bediente. Seine Bilder und seine Erzählweise sind suggestiv und bedrohlich.

Die Dreharbeiten zum Tatort „Verschleppt“ fanden im April und Mai 2011 in Saarbrücken, Völklingen-Wehrden und Neunkirchen statt. Ein halbes Jahr später wurde bekannt gegeben, dass dies der letzte Fall des Ermittlerteams Kappl und Deininger sein würde.
Die TV-Premiere der Tatort-Folge Nummer 825 lief am 22. Januar 2012 im Ersten.

Besetzung
Hauptkommissar Franz Kappl – Maximilian Brückner
Hauptkommissar Stefan Deininger – Gregor Weber
Horst Jordan [Kriminaltechniker] – Hartmut Volle
Gerda Braun [Sekretärin] – Alice Hoffmann
Manuel [Kneipenwirt] – Manuel Andrack
Dr. Rhea Singh [Gerichtsmedizinerin] – Lale Yavas
Barbaras Vater – Jörg Bundschu
Barbara Romers – Mathilde Bundschuh
Karoler Mahler – Saskia Petzold
Sonja Lehmann – Michelle Boullay
Werner Mahler – Patrick Hastert
Elisabeth Werth – Alisa Hanke
Andi Mollet – Thomas Bastkowski

Stab
Drehbuch – Khyana el Bitar, Dörte Franke
Regie – Hannu Salonen
Erster Aufnahmeleiter – Maximilian Renneisen
Bühnenmaler – Felix Maurice Manchon
Kamerabühne – Michel Weber
Kamera – Wolf Siegelmann
Kostüme/Kostümbild – Daniela Thomas
Kameraassistenz – Olaf Klein
Oberbeleuchter – Dirk Steiner-Sennheiser
Maske/Maskenbildner – Nicole Stoewesand
Regieassistenz – Robert Obermair
Produzent – Martin Hoffmann
Szenenbild – Andreas C. Schmid

Bilder: SR/Manuela Meyer


39 Meinungen zum Tatort Folge 825: Verschleppt

  • Nette Beate • am 22.1.12 um 11:58 Uhr

    Hallo!!!
    Ich finde es sehr schade das Deininger und Kappl heute zum letzten Mal
    zu sehen sind.Der Sr verliert mit Ihnen ein echt starkes Team !!!


  • Guido Furmanski • am 22.1.12 um 19:54 Uhr

    Das ist das allerletzte, wie man Brückner und Weber abserviert hat.
    Ich fand das Duo klasse, sehr schade, dass sie gehn müssen.
    Man sollte die neuen saarländischen Tatortfolgen boykottieren !


  • zardoz • am 22.1.12 um 21:10 Uhr

    Spannend. Aber warum hat jede zweite Leuchtstofflampe einen Wackelkontakt?


  • sonja • am 22.1.12 um 21:20 Uhr

    was ist das wiedér für ein schlechter, langweiliger Tatort. Fällt den Autoren nichts mehr ein?
    Die Regie ist eine katastrophe( Leuchtstoffröhre die immer flackert ). Mir scheint das ist die ganze Spannung.


  • Joachim Pense • am 22.1.12 um 21:50 Uhr

    Ein monströs-grandioser Abgang für Stefan Deininger (vormals Stefan Becker). Schade, dass interne Querelen im Sender zum Rausschmiss dieses Ermittlerteams geführt haben. Vielleicht wird Gregor Weber ja als Koch und Krimiautor glücklich.


  • Gommi • am 22.1.12 um 21:59 Uhr

    Ein klasse Tatort, echt schade, daß dieses Duo aufhört.


  • JoKa • am 22.1.12 um 22:00 Uhr

    Die Tatorte werden von Woche zu Woche brutaler, blutrünstiger und verlieren ihren Tatort-Sonntags-Klassiker-Charakter.
    Zu diesem Tatort kann man nur sagen: Zu brutal für einen Sonntagabend. Einge Szenen erinnerten an SAW.
    Eindeutig: Zu viel für die Nerven des einen oder anderen Zuschauers. Außerdem gab es das Thema schon mal vor kurzer Zeit beim Hannover Tatort. Da war es aber besser umgesetzt. Sind aufs neue Duo gespannt.


  • Miss Adele • am 22.1.12 um 22:02 Uhr

    „Dem trotz guter Quoten vom SR geschassten Duo Deininger/Kappl hätte man ein weniger reißerisches Finale gewünscht.“ ..schreibt die FUNK UHR und ich stimme zu.

    Spannend bis zum Schluss, aber etwas zu viel für meine Nerven!
    Gerne hätte ich einen ‚offiziellen‘ Abgang der beiden gesehen, vllt ein ‚auf-die-Schulter-klopfen‘ oder ähnliches.
    War nie ein Fan von den Beiden, und habe keinen Fall weder in guter,noch in schlechter Erinnerung.
    Ich werde die Saarbrückener nicht vermissen, aber dennoch – guter Fall!


  • Kurt Assenmacher • am 22.1.12 um 22:04 Uhr

    Was und wieviel muss man getrunken haben um sich solch eine Geschichte aus zu denken.
    Gibt einen Wettbewerb innerhalb der Sendeanstalten, wer den konfusesten, jegliche Logik
    vermissenden und von Nebeneffekten überladenen Tatort produziert.


  • kairos • am 22.1.12 um 22:09 Uhr

    Ein absolut unterirdischer Tatort, wie meist aus Saarbrücken seit dem Abgabg von Palü. Um das Ermittlungsduo ist es nicht schade, zu befürchten steht allerdings, dass es mit einer neuen Besetzung auch nicht besser wird. Vor Allem, wenn Hannu Solonen weiter solchen Regie-Schrott abliefern darf.


  • Angelika Mischler-Hoffmann • am 22.1.12 um 22:15 Uhr

    Sensationell! Schade, dass dies der letzte Fall des Ermittlerduos Kappl/Deininger war. Habe die beiden gerne gesehen. Schon wieder ein Tatort weniger, den ich sehen werde. Mais,c’est la vie…


  • rainer • am 22.1.12 um 23:35 Uhr

    Das war der schlechteste Tatort, den ich je gesehen habe. Dieser Film war nur Streß, Aufgeregtheit und unglaubwürdiges Getue!!! Für so einen Mist muß man GEZ zahlen. Mir ist kein Fall aus der Realität bekannt, der so eine menschenunwürtiges und unlogisches Täterverhalten hatte. Der absolute Trash. Das hat nichts mehr mit guter Sonntagabendunterhaltung zu tun – wenn man am ander Morgen ausgeschlafen auf die Arbeit soll. Gott sei Dank, daß nun neue Schauspieler eine Chance bekommen, wobei ich den Hauptdarstellern keine Schuld zukommen lassen will. Die Themenauswahl und die Umsetzung im Film waren in diesem Tatort unter der Gürtellinie. Da lob ich mir Münster mit Börne und Thiel.


  • Joachim Pense • am 23.1.12 um 8:39 Uhr

    @rainer: besonders realitätsnah und plausibel finde ich nun gerade die Münsteraner auch nicht. In Münster so wie auch im vorliegenden Saarbrücker Tatort werden aus meiner Sicht recht künstliche Welten aufgebaut; in Münster wird das Grauen eher veralbert, hier überdreht. Was nicht vorkommende reale Fälle angeht, da empfehle ich, mal nach Fred West oder Marc Dutroux zu googeln.


  • Michi • am 23.1.12 um 8:50 Uhr

    was ein Glück sind Geschmäcker verschieden!
    In meinen Augen ein wirklich sehr guter Tatort – der vor Spannung nur so knisterte. Es ist wieder typisch, einmal regen sich manche auf, es wäre zu langweilig, man würde den Täter gleich kennen etc. – das andere mal regen sich welche auf, es wäre zu spannend, zu nervenaufreibend.

    man kann es nie allen Recht machen, muss man jedoch auch nicht.

    ein gelungener Abschluss aus Saarbrücken – wenn auch mir ein „Schnitt“ am Ende fehlte. Allerdings waren die beiden noch nicht entlassen, als der TO abgedreht wurde – das muss man dazu wissen.


  • Guenni • am 23.1.12 um 11:15 Uhr

    So.
    Der Tatort wird in vielen Foren im Netz über den grünen Klee gelobt.

    Würde mir nur mal einer erklären, wie das Mädel (welches es geschafft hat, vom Krankenhaus im Kittel unerkannt zum Tatorthaus zurückzufinden, was schon beachtlich ist, ohne entdeckt zu werden unterwegs – Schwarzfahren im Bus? Durchs Tal laufen??), wie dieses Mädel es also letztlich wieder in den Keller geschafft hat?

    Wer hat denn dann die Platte im Waschbecken wieder verschlossen und dreckiges Wasser mit einem Eimer oder Schlauch eingelassen? Der Hahn überm Becken war ja eiN Fake, wie KHK Deininger rausgefunden hatte.

    Gregor Weber hatte solche Sachen ja bereits angedeutet.

    Die Stasi-Methoden bei den Beschudligten- / Zeugenvernehmungen seien hier auch erwähnt.

    „ich will einen Anwalt“ JETZT REDEN SIE- schlag in den Magen.
    usw.

    Ich hätte mir weitere Kappl Deininger Folgen mit guten Drehbüchern gewünscht.
    Ich fand den an der Obermosel gedrehten Tatort sehr gut.


  • sherlogg • am 23.1.12 um 12:30 Uhr

    Zu der ganzen, hier geäusserten (& durchaus berechtigten) Kritik möchte ich noch eines ganz dringend hinzufügen:
    Was ich so richtig scheiße fand, war der exzessive Einsatz dieser bekackten, kopfweherzeugenden Wackelkamera. Daß diese Krankheit immer weitere Kreise zieht, ist oberübel. Und Regisseure, die ein punktuell (zB bei hektischen Szenen) einzusetzendes Stilmittel penetrant über den gesamten Film beibehalten, sind einfach hirnamputiert!


  • Michi • am 23.1.12 um 13:14 Uhr

    @Guenni

    Die Sache mit dem Wasserhahn lässt sich jedoch einfach auflösen. Die Klappe hat derjenige der runter geht, einfach wieder zugemacht. Ob der Hahn wirklich ein Fake war, sei dahingestellt. Man stelle sich eine Leitung vor, die sich nur von unten auf- und zudrehen lässt. Sprich – du gehst runter, machst die Klappe zu, drehst unten den Hahn kurz auf – somit ist oben wieder Wasser und keiner kommt auf die Idee danach zu schauen.

    Das mit dem Mädchen aus dem KH (bzw. auch schon aus dem Zimmer) raus, fand ich auch etwas unlogisch, zumal am Anfang ja schon die Rede davon war, dass sie raus wollte und gerade so noch daran gehindert werden konnte…da sollte man doch davon ausgehen, dass sie im Anschluss noch besser „bewacht“ werden würde…sicherlich eine etwas größere Schwäche, wenn man die Logik des Films genauer unter die Lupe nimmt…


  • Guenni • am 23.1.12 um 13:33 Uhr

    @Michi:
    Nein.
    Der Hahn war ein Fake.
    Das hat KHK Deininger ganz klar festgestellt und wörtlich gesagt.
    Er hat auch im Interview vor dem Film geäußert, daß sie sich das Finden eines Beweises an einem Waschbecken ausdenken mußten, weil es nicht plausibel war, wie sie darauf kommen-

    Daher habe ich bei der Szene genau aufgepaßt-
    die beiden haben sich gefragt, warum da Zwei Becken sind, haben dann die Leitungen verfolgt.
    Deininger hat den Hahn versucht aufzudrehen und dann gesagt „das ist ein Fake“.
    Kappl hat den Hohlraum durch Klopfen festgestellt, dann wurde geruckelt und ins schlammige Wasser gefaßt.

    Wenn das schlammige Wasser aus dem Hahn gekommen wäre, dann wäre es auch bei Deiningers Versuch rausgekommen-

    Also wie vom Schauspieler angekündigt: totaler bullshit.


  • Michi • am 23.1.12 um 13:51 Uhr

    wir können darüber endlos disktuieren. In meinem Empfinden und in meiner Logik, kann man „das ist ein Fake“ auch so deuten, dass es ein Fake ist, weil da kein Wasser rauskommt, oder weil der Hahn sich einfach nicht drehen lässt, sprich immer offen steht.

    Der wirkliche Hahn liegt in der Ebene darunter, im Verlies – damit kannst du oben, nachdem die Klappe wieder zu ist, von unten Wasser einfüllen. Von der Technik her wäre sowas ganz einfach zu basteln. Und er hat ja nicht gesagt bzw. es wurde nicht gezeigt, dass da unter dem Wasserhahn das Rohr einfach aufhört. – Spekulation.


  • Guenni • am 23.1.12 um 14:08 Uhr

    Da Gregor Weber schon sagte, daß sie sich selbst ausdenken mußten, auf welche Weise sie überhaupt den Eingang finden, ist es für mich unwahrscheinlich, daß Deine Theorie stimmt.

    Ein Autor, der das auffinden des Beweismittels nicht beschreibt (Gregor Weber zieht hier den Vergleich zum Kindertheater, wo mit einem „puff“ ein Flaschengeist erscheint in einem Wölkchen), wird sicherlich keine solch ausgeklügelte Installation, wie Du sie beschreibst, ersinnen.

    Hier kommt für mich Ockhams Rasiermesser zum Einsatz.


  • Michi • am 23.1.12 um 14:25 Uhr

    Ich kenne das Interview – er hält sich hier relativ schwammig – es ist lediglich die Rede von einem „Beweismittel“. Es ging hier wohl vielmehr darum, darzulegen wie unfertig das Drehbuch war, als um eine „technische Unlogik“.

    Aber sei es wie es mag – in meinen Augen ist das keine ausgeklügelte Installation, sondern einfach ein Wasserhahn, der tot ist, weil man ihn woanders aufdreht – genauso etwas habe ich in der Garage mit der Wasserleitung zum Garten. Also lässt sich das sehr wohl mit der einfachsten Theorie vereinbaren, zumal es im Film weder belegt, noch dementiert wurde. Aus diesem Grunde nochmals: Spekulation – es gibt absolut 2 Meinungen hierzu.


  • zardoz • am 23.1.12 um 15:46 Uhr

    Und wieso sollte der Täter den Wasserhahn so konstruieren, dass man den von unten her aufdrehen kann?
    Er konnte weder wissen, dass er in der Erdlawine umkommt, noch dass die Psyche des Mädels so seltsam gestrickt sein würde.
    Naja, ich fand das schon spannend alles.
    Mir gefiel auch, dass Deiniger ein latenter Alkoholiker war. Aus dem Leben eben…


  • Miss Adele • am 23.1.12 um 19:30 Uhr

    Danke, Michi!
    Sehr gut zu wissen, dass zum Zeitpunkt des Drehs nicht feststand, dass das die letzte Folge der beiden ist.
    Erklärt einiges und ich habe -im Prinzip- nichts mehr zu meckern! (;


  • Kritischer Tatort-Zuschauer • am 25.1.12 um 2:43 Uhr

    Als Film ist der Fall gut gewesen, als Tatort allerdings nicht ganz so passend. Erinnerte eher an einen Thriller als an einen Krimi, und daß der Fiesling am Ende schon tot in der Gefrierkammer lag, war eine kleine Enttäuschung. Und irgendwie hatte ich schon gewahnt, daß das Mädchen mit den „mehr Freiheiten“ die Täterin ist. Das mit dem Waschbecken natürlich realitätsfern. Und man sollte aufhören, Filmästhetiken aus Hollywood-Filmen zu klauen. Man hatte sich schon mal bei „Rambo“ bedient, nun mal bei „The Ring“. Hätte der Fall gar nicht nötig gehabt.
    Wie dem auch sei, lieber so ein untypischer Tatort als irgendein Fall nach Schema X mit alkoholisierten Asi-Familien, Möchtegern-Wirtschaftskrimis oder dem Aufscheuchen irgendeines Kuhdorfes. Und: Null Privatleben der Ermittler – einfach ein Segen, mal keine Telefonate mit der Anverwandtschaft jeglicher Art, Einkäufe oder Stippvisiten.


  • nico haupt • am 31.12.12 um 4:50 Uhr

    Ich fand Kappl/Deininger ein gelungenes Duo. Schade um den Ausstieg und ein paar idiotische Drehbuchdetails. Ansonsten 4.3 Stars ;
    nico, nyc ;


  • Willems • am 11.11.13 um 13:09 Uhr

    Die Auflösung dieses Tatort Teams finde ich mehr als bedauerlich.
    Für mich ist und bleibt es eines der besten Teams aller Tatort-Folgen vor dem Herrn.
    Was soll’s, die Geschmäcker sind halt verschieden. Somit darf man sich bis auf Ausnahmen andere Tatort-Ottos reinziehen…..WÜRG.

    Und Tschüss……


  • colorwriter • am 12.11.13 um 9:54 Uhr

    Ich finde es ebenfalls Bedauerlich, dass dieses Team dem SR Intrigenstadel zum Opfer gefallen ist.

    Vieleicht gibt es ja ein widersehen…


  • Burzel • am 11.1.14 um 16:45 Uhr

    Noch heute überaus bedauerlich, dass es dieses Team nicht mehr gibt ;-(


  • Norbert • am 2.8.14 um 20:48 Uhr

    Ein ganz starker Tatort mit Psycho-Thriller-Qualität, super spannend. Sehr gute Kameraführung, auch die schauspielerischen Leistungen waren überzeugend. Warum ermitteln eigentlich Kappl/Deininger nicht mehr? Schickt lieber die Lindholm in Frührente.


  • Udo B • am 4.8.14 um 22:11 Uhr

    Sehr guter Tatort…sehr spannend…schade, dass das Duo nicht mehr ermittelt…um so schlimmer, wenn man das Nachfolgeermittlerduo betrachtet…


  • Dirk • am 12.5.15 um 20:46 Uhr

    Der Tatort Nummer 825, heute auf SWR in Wiederholung. Düster und beklemmend war er, mit einer Anhäufung verklemmter und sadistischer Sexual-Psychopaten. Es wurde eine hervorragende, professionelle Polizeiarbeit aufgezeichnet, Tatort-Kommissare, welche ohne wenn und aber bei der Sache waren, sich in den Fall regelrecht reinknieten. Selbst die eigenen aufgewühlten Gefühle bis ins Äußerste verdrängend, kämpften sie sich emotional tiefberührt durch diesen schicksalhaften Fall, nur mit einem Ziel vor Augen, die Opfer und den erbärmlichen Peiniger und Mörder aufzufinden. Es zeigt sich doch, daß man Fälle, wie aus einem Kriminalmuseum stammend, auch ohne adrenalingierigen Sequenzen realistisch und zuschauerwirksam auf die Spielfilmleinwand bringen kann. Dieses Tatort-Kriminalisten-Duo habe ich leider auf dem Bildschirm weniger verfolgen können, wahrscheinlich der Einsätze wegen.


  • reinhold • am 12.5.15 um 21:21 Uhr

    Das ist schon komisch! Zu wenig Aktion – der Tatort war langweilig- etwas mehr Aktion, der Tatort war nicht der Realität angepasst.

    Geht´s noch? Wie haben (fast) alle einen anderen Anspruch an einen guten Krimi.
    Aber zu sagen, der war schlecht bzw. der war gut und dies zu verallgemeinern, find ich schlecht. Ich sage, für mich war es gute Unterhaltung und ich bin nicht auf dem Sofa eingeschlafen!!

    Für mich sehr schade, dass dieses Team in Zukunft nicht mehr zu sehen ist.


  • arte-Versteher • am 13.5.15 um 7:25 Uhr

    Ziemlich am Anfang sagt einer der beiden Hauptkommissare: Wir brauchen eine SoKo. Was dann als SoKo präsentiert wird (zwei Hauptkommissare, ein Psychologe, zwei Forensiker und ne Kaffee kochende gute Seele) ist angesichts der zunehmenden Monstrosität des Falles ein bisschen dünn, oder? Die Ermittlungen in so einem Fall hätten sicher eine andere Dynamik (auch von Seiten der Staatsanwaltschaft und der hier immer sehr brav angedeuteten Presse), als dass ein Hauptkommissar am Schreibtisch sitzt und mit Selbstvorwürfen beladen nachdenklich an Schnapsfläschchen lutscht. Ich bin sonst nicht unbedingt der Verfechter einer hyperrealistischen Darstellung der Polizeiarbeit, und mir ist schon klar, dass hier eine Verdichtung auf das frühere subjektive „Versagen“ von Stefan stattfinden sollte, aber das war mir dann doch zu arg reduziert. Auch dass die beiden Hauptkommissare ständig irgendwelche Verliese auf eigene Faust erkunden, statt wenigstens einen Schupo mitzunehmen, naja, das mag der Spannung dienen, aber gestört hat es mich doch.

    Zur Handlung: erst wird uns fast schon die Karikatur eines Pädophilen als Tatverdächtiger präsentiert. Dann kommt ein völlig gestörter Herr mit Aktentäschchen ins Präsidium. Und das wahre Masterbrain sehen wir am Ende nur kurz als Leiche auf dem Seziertisch. Was will uns das Drehbuch damit sagen? Dass dieser Täter so abstrus sein muss, dass man ihn sowieso nicht ergründen könnte und besser gar nicht zeigt? Was man nicht sagen (zeigen) kann, davon muss man schweigen? Na gut.

    Aber eins muss ich zugeben: spannend war’s, daher 3 Sterne. Hätte dieses immer leicht „unbeholfen“ wirkende Team übrigens gerne noch in weiteren Folgen gesehen.


  • RuedigerMark • am 23.10.15 um 6:47 Uhr

    diesen Tatort als Wdh. am 22.10.2015 im WDR Fernsehen gesehen.
    ein Tatort aus dem Saarland war mir bisher wohl entgangen. Sehr gruseliger, beklemmender Tatort, der mich fassungslos gemacht hat. Als Vater von 2 kleinen Kindern konnte ich mich sehr gut in die Gedanken der Eltern versetzen. Die Szenen im Keller waren beängstigend, Kameraführung größtenteils wirklich gut. Ein Thema das wie 2012 auch 2015 nicht an Wichtigkeit und Bedeutung verloren hat.
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  • MARIA-HILDEGARD PIONTEK • am 15.12.15 um 3:39 Uhr

    ihr schauspieler unds der regisseur ,ihr seit einfach klasse. ichmache seit 30 jahren sehr viel ehrenamtlich für die spd in bottrop schwerpunktmässig für die bürger die nicht auf der sonnenseite des lebens stehen. ich wünsche euch frohe festtage, liebe grüsse aus bottrop sendet hildegard piontek


  • Zimi • am 16.12.15 um 7:08 Uhr

    Ein klasse Tatort! Ich kannte ihn schon, war aber wieder von der Story gefesselt. Über die Kameraführung lässt sich streiten, aber die Charaktere sind wirklich gut herausgearbeitet, manches wirkt seltsam und surreal, so wie es den Ermittlern wohl bei einer solchen Geschichte real gehen könnte. Insbesondere die Sache mit dem Erdrutsch ist raffiniert gelöst. Während der Ermittlungen habe ich mehrmals gedacht „Was soll das mit dem Erdrutsch? Hier geht es um Leben und Tod der Mädchen!“ Aber am Ende macht dann doch alles einen Sinn… Sehr spannende Unterhaltung!


  • Dirk • am 7.2.16 um 14:25 Uhr

    Klasse. Beängstigend uns sehr an Herz und Nieren gehend.


  • heidelerche • am 14.9.16 um 19:33 Uhr

    Die Saar kann beeindrucken. Zwar nicht gerade durch besondere Dynamik der Persönlichkeiten aber doch mit der Auswahl der Stoffe und der Themen. Dazu die oft hölzerne, gern gegensätzliche Art der Lösungen, die aber dann doch zum gemeinsamen Ziel führten. Das kann sogar mich überzeugen.


  • Wernersen • am 18.3.17 um 23:59 Uhr

    Ich fand den Tatort gut gemacht, wenn auch an manchen Stellen wie oben schon beschrieben kleine unlogische Sequenzen drinwaren. Auf jeden Fall tausendmal besser wie Nick Tschiller. Was mich als Handwerker allerdings schwer aufregte: Rohr- oder Schlauchschellen sind KEINE Kabelbinder und werdens auch nicht wenn man im Film diese Schellen immer und immer wieder als Kabelbinder bezeichnet! Auch wenn der Regiseur handwerklich unbegabt sein mag (Das würde besagte „Unlogischkeiten“ teilweise auch erklären) – Aber IRGENDEINER am Set muß doch wissen, das DAS KEINE Kabelbinder waren!


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