Tatort Folge 873: Borowski und der brennende Mann



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Tatort Folge 873: Borowski und der brennende Mann 4 17

Es ist Vorweihnachtszeit im verschneiten Schleswig-Holstein. Der Kieler Kriminalrat Roland Schladitz kehrt nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurück. Doch bei dem Lucia-Fest-Umzug an einer dänischen Schule ereignet sich eine Tragödie in Schleswig: ein Mann brennt lichterloh! Schnell steht fest, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Der Mann wurde vorsätzlich angezündet – es war Mord. Und Schladitz wurde zum unfreiwilligen Zeugen dieses grausamen Anschlags.

Tatort Borowski und der brennende Mann – Trailer

 
Tatort-Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg), der wortkarge und eigenwillige Ermittler aus Kiel, und seine junge Kollegin Sarah Brandt (Sibel Kekilli) untersuchen im Fall „Borowski und der brennende Mann“. Sie finden heraus, dass der Tote Michael Eckhart, der Leiter der Schule war. Er gehörte einer dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein an. Diese Minderheit, angesiedelt in der Nähe zur dänischen Grenze, umfasst rund 50.000 Mitglieder, mit eigenen Schulen, einer eigenen Religion und einem eigenen Wahlrecht. An der Schule, die Eckhart leitete, wird dänisch gelehrt, obwohl sie mitten in Deutschland liegt. Zunächst deuten alle Anzeichen darauf hin, dass der Mörder im direkten Umfeld des Opfers zu finden ist. Um die Ermittlungen zu unterstützen und voranzutreiben, bekommen die beiden Kieler Kommissare Amtshilfe von Kommissarin Einigsen.

Die Kollegin aus Flensburg ist hochmotiviert und voller Elan bei der Arbeit; es ist ihr erster Mordfall. Borowski und Brand entdecken in der Zwischenzeit ein Geheimnis, das bis in die Nachkriegsgeschichte von Schleswig-Holstein zurückreicht. Und der Zeuge Roland Schladitz, Borowskis Vorgesetzter, scheint darin verwickelt zu sein. Wie sich herausstellt, kannte er den Toten, obwohl er eisern das Gegenteil behauptet. Als der Kriminalrat einen Autounfall erleidet, überschlagen sich die Ereignisse. Kann das ein Zufall sein? Hat Schladitz seinem Freund und Kollegen Klaus Borowski wirklich alles erzählt, was er weiß?

Borowski und der brennende Mann – Tatort Trailer #ORF

 
Der norddeutsche Hauptkommissar ist skeptisch: wem kann er jetzt noch vertrauen? Selbst seine Kollegin Sarah Brandt weiht er nicht in die neuesten Ermittlungsergebnisse ein. Erst einmal muss er herausfinden, was sein Vorgesetzter zu verbergen hat und welche Rolle der geheimnisvolle dänische Investor Kviesgaart überhaupt in dem Fall spielt. Der Tatort-Kommissar ist nun bei der Lösung des Falls auf sich gestellt.

 
Kommissar Borowski ermittelt auch dieses Mal wieder im nördlichsten Tatort Deutschlands. Einige seiner Fälle haben ihn bereits über die Grenze hinaus nach Skandinavien geführt, darunter sind „Tango für Borowski“ (Folge 761) und „Borowski und der coole Hund“ (Folge 816).

Die Tatort-Folge „Borowski und der brennende Mann“ wird am Sonntag, den 12. Mai 2013, im Ersten zu sehen sein.

Besetzung
Axel Milberg – Klaus Borowski
Sibel Kekilli – Sarah Brandt
Lisa Werlinder – Frau Einigsen
Johanna Gastdorf – Anja Jürgensen
Peter Mygind – Herr Kviesgaart
Thomas Kügel – Roland Schladitz
Hans Peter Hallwachs – Brandermittler Luth
Albrecht Ganskopf – Detektiv Schönfeld
Lisa Karlström – Frau Simonsen
Thomas Mehlhorn – Arzt
Corinne Blatter – Schladitz Tochter
Henry Schultze – Pol. HM Jochen Auer
u.a.

Stab
Drehbuchautor – Daniel Nocke
Regisseur – Lars Kraume
Regieassistentin – Christine Rogoll
Szenenbildnerin – Isolde Rüter
Szenenbildassistentin – Maren Dostal
Innenrequisiteurin – Meike Pauly
Außenrequisiteurin – Henriette Dellemann
Location Scout – Philipp Pemöller
Baubühne – Gerald Gustav, Harry Bollhöfener
Steadicam Operator – Heinz Wehsling
Kameramann – Jens Harant
Kameraassistent – Moritz Müller, Philipp Schöttner, Philipp Dönch, Jaro Spana
Kamerabühne – Andreas Frey
Kamerabühnenassistent – Michael Bauert
Digital Loader – Inga Jähngen
Videooperator – Fabio Spitzenberg
Requisitenhilfe – Hannah Schlein
Standfotografin – Marion von der Mehden
Garderobiere – Sarah Beckmann, Lydia Vetter
Kostümbildnerin – Karin Lohr
Kostümbildassistentin – Silke Schäfer
Best Boy – Olaf Maack
Zusatzgarderobiere – Annika Brose
Oberbeleuchter – Michael Herrmann
Lichtassistent – Karim Bardi
Produktionsleiter – Patrick Brandt
Produktionsassistentin – Sonja Meyer
Erster Aufnahmeleiter – Christoph Heitmann
Motivaufnahmeleiter – Philipp Pemöller, Hagen Diercksen
Assistent der Set-AL – Eric Overheu
Continuity – Birgitt Dorny


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36 Meinungen zum Tatort Folge 873: Borowski und der brennende Mann

  • Gregor • am 12.5.13 um 10:56 Uhr

    Bin ja einmal gespannt ob es wieder ein so ’skandinavisches feeling‘ gibt wie in so manchen guten TO’s aus Kiel??!!

    Freue mich schon auf Herrn Milberg!!

    Gregor


  • hans-joachim becker • am 12.5.13 um 19:28 Uhr

    warum ist neuerdings beim tatort eine stimme die schon vorher alles erzählt. mit freundlichen grüßen


  • evastina • am 12.5.13 um 19:43 Uhr

    Wie immer: über die handwerklichen Lücken ärgert man sich so, dass man die Story fast vergisst…

    Seit wann sprechen Däninnen mit schwedischem Akzent?! Selbst in den 50er Jahren ging das besser! Und welche Kieler wüssten nicht, dass die dänische Minderheit Schulen im nördlichen Landesteil hat?! Die südlichste ist nur knapp nördlich der Stadt!

    Und wieso sendet man die Folge nicht im Winter, schade… Aber ansonsten: warten wir mal ab, wie es sich entwickelt…


  • Jens-Peter • am 12.5.13 um 20:08 Uhr

    Warum spricht die deutsch-dänische Kommissarin mit schwedischem Akzent ?


  • Greta • am 12.5.13 um 20:45 Uhr

    Endlich mal wieder ein echter Krimi. Hat mir gut gefallen!!


  • Wagner Thomas • am 12.5.13 um 20:45 Uhr

    Der war gut und super.Bitte ihr Nörgler da drausen ,einfach ruhig sein


  • Wagner Thomas • am 12.5.13 um 20:48 Uhr

    Kein Genuschell Keine Komiker .5 STERNE *****


  • Dirk Bersch • am 12.5.13 um 21:10 Uhr

    Bis auf den Schluss, das der gute allein im OP liegt, ein sehr guter Tatort mit Witz, Charme, Spannung und guter Handlung.


  • Jörg Warnken • am 12.5.13 um 21:41 Uhr

    Klaus Borowski ist der mit Abstand coolste TV-Ermittler


  • alter Fan • am 12.5.13 um 22:18 Uhr

    der war wirklich mal wieder ganz ordentlich – so wie TO sein sollte , mir fällt deshalb auch nichts zu meckern ein


  • scheylock • am 12.5.13 um 23:33 Uhr

    Wagner Thomas, Du diktierst, welche Meinung hier veröffentlicht werden soll? Kritiker gelten Dir als Nörgler? Ich jedenfalls habe schon bessere Filme mit Axel Milberg gesehen.


  • Linz Steven • am 13.5.13 um 7:29 Uhr

    ich fand Ihn klasse


  • Lukas • am 13.5.13 um 7:39 Uhr

    Die Handlung, bzw. der Grund des Brandes in den 60ern ist aber ziemlich weit hergeholt. Habe den Tatort mit meinem Vater geguckt. 1964 war er 11 Jahre alt und ist 40km von Schleswig aufgewachsen. Von Schwierigkeiten mit Flüchtingen und dass man sich der dänischen Minderheit angeschlossen hat um von Flüchtlingen verschont zu bleiben war ihm neu. Dass die dänische Kommissarin mit schwedischem Akzent sprach war im Deutschen ja ok, nur hat man ihr dänisch leider kaum verstanden. Ohne diese „Fehler“ aber ein guter Tatort!


  • Dennis • am 13.5.13 um 9:25 Uhr

    Der tatort war mal wieder richtig gut! Aber war das nicht eine Wiederholung? Ich meine ich habe den schonmal gesehen den Tatort! Sehr viele sachen kamen mir bekannt davon vor! Oder war das nur einbildung und der lief zum ersten mal im TV?

    Aber war wirklich sehr gut der Film :) Freue mich auf den Nächsten!


  • Gregor • am 13.5.13 um 9:30 Uhr

    Es war genau die Art von Tatort, den ich mir wünsche öfter zu sehen…

    Gute Geschichte, gute Schauspieler, unprätentiöse Dialoge und Spannung bis zum Ende…

    Bin von Borowski wieder einmal nicht enttäuscht worden…

    Eben ’skandinavisches feeling’…

    Gregor


  • Carla • am 13.5.13 um 15:58 Uhr

    Der Tatort war wirklich ultimativ cool! Ich finde, Kieler Tatorte sind sowieso immer ein Muss und auf den Punkt. Gott, ich bin gerade so euphorisch! :b


  • Hotte • am 13.5.13 um 16:09 Uhr

    Ein eher schwacher Borowski! Story ziemlich dünn mit lauwarmen Ende, da gab es schon Besseres aus Kiel.


  • Janne • am 13.5.13 um 16:21 Uhr

    Kleine Korrektur zum Text oben: Die dänische Minderheit hat natürlich keine „eigene Religion“ ! Die meisten dänischen Südschleswiger sind (wie andere Schleswig-Holsteiner auch) evangelisch-lutherisch und einige sind auch Mitglied in dänischsprachigen Gemeinden (der Dansk Kirke i Sydslesvig).

    Den Tatort selber fand ich echt gut ! Dass die Kommissarin aus der dänischen Minderheit in Flensburg einen unverkennbar schwedischen Akzent hatte – geschenkt ! Die Atmposphäre, die Handlung mit der Rückblinde in die Nachkriegszeit und die Wendung kurz vorm Schluss – das hat mir alles gut gefallen.


  • Petra Petrella • am 13.5.13 um 18:48 Uhr

    Toller Tatort mit Borowski, Brand und Einigsen…….hoffentlich sehen wir dieses Trio nicht zum letzten Mal.


  • Tim • am 14.5.13 um 10:17 Uhr

    @Lukas: Um 1964 nicht mehr, aber im Film wurde ja auch gesagt, dass das kurz nach dem 2. WK der Fall war. Frag google mal nach ≫Speckdäne≪.


  • Lukas • am 14.5.13 um 20:16 Uhr

    @Tim, es wurde im Film das Jahr 1964 als die Kinder das Haus ansteckten.


  • Hubert Wellhäuser • am 14.5.13 um 23:08 Uhr

    Ich war mit dieser Folge höchst zufrieden. Ging so ein wenig in Richtung Thiel und Boerne..


  • ERwin Henkel • am 15.5.13 um 1:33 Uhr

    Als Münsteraner sehe ich mir in der Regel nur Münster-TO an (die leider in letzter Zeit nachgelassen haben), aber als Neu-Däne (seit 1977) machte ich jetzt einmal eine Ausnahme beim Kieler Kommissar Borowski (in Erinnerung an Kommissar Finke, nein, nicht Falke, der kann dem Finken nicht das Wasser reichen!).

    Ich muss gestehen, ich hatte 90 Minuten beste Fernsehunterhaltung. Genau so sollten Tatort-Filme sein!! Klar, es ärgerte mich schon, dass man keine Dänin für die Rolle der Flensburger Kommissarin wählte (scheinbar glauben alle Deutschen, mit Vivi Bach seien nun alle dänischen Schauspielerinnen von uns gegangen!), aber Frau Werlinder hat ihre Rolle als Dänin recht gut gespielt, sie erinnerte mich sogar lebhaft an jene lebensfrohe Frau, deretwegen ich 1977 nach Dänemark umzog (was ich nie bereut habe)

    Die Handlung war sehr gut in Szene gesetzt, die Spannung dicht mit nur geringen Lücken. Weiter so, Brorowski!!


  • Lisa • am 16.5.13 um 19:26 Uhr

    Hat mir sehr gut gefallen!
    Wer kann mir helfen? Wie heißt der Schauspieler, der den geschiedenen Vater gespielt hat??
    Danke!


  • Dani • am 19.5.13 um 11:00 Uhr

    Packende Story, sehr spannend umgesetzt – Borowski & Co. werden immer besser!


  • scheylock • am 19.5.13 um 22:20 Uhr

    Dani, das mit Abstand Beste an „Borowski & Co.“ ist allerdings immer Borowski alias Axel Milberg, dann kommt ’ne Weile nichts und dann die anderen.


  • Fischer, R • am 11.6.13 um 17:21 Uhr

    ich fand den Tatort einsame spitzte, zumal ich selbst dort als Polizist mitgespielt habe.


  • eql • am 11.4.15 um 20:12 Uhr

    Borowski ist momentan der Beste! Da freu ich mich noch mehr drauf als auf Tatort Münster.


  • Karen Dirksen • am 16.4.15 um 20:37 Uhr

    Nicht schlecht. Ob das wirklich 5 Sterne sind lass‘ ich mal dahingestellt, aber sicher einer der besseren Kieler Tatorte. Warum die „dänische“ Kommissarin dabei ist weiss ich nicht. Auch ist die Handlung eine Anlehnung an diese Schweden-Krimis von Olsen glaube ich heisst der, die mir nie gefallen haben – da war immer schon nach den ersten 20 Seiten (von 200) klar, wer der Täter ist. Aber gut gespielt von allen Schauspielern und keine Langeweile.


  • Dirk • am 24.5.15 um 21:20 Uhr

    Der Tatort Nummer 873, heute am Pfingstsonntag in Wiederholung. Bei der Erstsendung lag ich glaublich im Krankenhaus. Gesehen habe ich ihn in Erstsendung aber trotzdem. Am besten hat mir die Assistentin von Borowski gefallen, verhielt sich irgendwie professionell. Die Frequenzen im Krankenhaus schon perfekt. Borowski umkümmerte solange seinen Altersfreund. Auch gut. Ja, aber die Story. Ich habe einige Jahre beruflich in Flensburg verweilen dürfen, habe auch die dänischen Freunde kennengelernt, ohne schwedische Akzent. In einem Tatort Krimi ohne Baku schon peinlich. Ja, das war es. Story zwar gesehen, aber die inhaltslose Leere bleibt bei mir nach wie vor vorhanden.


  • Nikolaus • am 25.5.15 um 9:13 Uhr

    Fad


  • arte-Versteher • am 25.5.15 um 11:17 Uhr

    Spannung ensteht hier nicht aus der Vielzahl von Ablenkungen und dem Zuschauer zur Verwirrung in rasantem Tempo angebotenen Spuren und Tatverdächtigen, sondern aus der konsequenten Reduktion auf das Nötigste. Aufgehellt wird die Düsternis der Geschichte durch eine humorvoll gezeichnete Ermittler-Figurenkonstellation, die man mit „Borowski und die jungen Dinger“ umschreiben könnte. Die geradezu backfischhafte Verehrung, die ihm die junge und auf gewitzte Weise zugleich selbstbewusste dänische Kollegin entgegenbringt, kontrastiert auf das Reizendste mit Borowskis sprödem Verhältnis zur ganz und gar nicht devoten Sarah Brandt. Die Hotelzimmerszene mit Kommissarin Einigsen ist eine herrliche Persiflage auf die Bettszenen mit Polizeipsychologin Frieda Jung in „Borowski und die Sterne“.

    Von Buch, Regie und Darstellern gemeinsam hochverdiente vier Sterne.


  • Annette • am 27.5.15 um 10:14 Uhr

    Der Tatort Kiel war mal wieder sehr gut – dazu kommt interessante Bilder: A.P. Møller-Skolen im Schleswig und die Lichtobjekte Tellurium (Olafur Eliasson).


  • MoistvonLipwik • am 19.1.17 um 19:50 Uhr

    Großartig. Skandinavisch dunkel und unterkühlt, eine Spitzenproduktion über alte Schuld, Sühne, den Umgang mit Fremden und Flüchtlingen. Es ist so gut gelungen, dass man sogar die wenigen Goofs kaum auffallen.


  • MadMonkey • am 11.5.17 um 18:19 Uhr

    Ja nee Borowski find ich nur den Tango Fall stark. Sonst denk ich bei Borowski immer der kopiert Finke und Finke find ich leider auch nicht prickelnd. Egal ich fand den Fall langweilig. 2-3 schöne Aufnahmen sonst mau


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