Tatort Folge 890: Allmächtig



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Tatorte, deren Handlungen in der Medienlandschaft spielen, gab es schon einige. In diese Kategorie gesellt sich nun auch der 66. Fall des Ermittlerduos Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec), „Allmächtig“, der seine TV-Premiere am 22. Dezember 2013 im Ersten erleben wird. Der neue München-Tatort spielt vor dem Hintergrund der an die eher niederen Instinkte appellierenden Reality-Shows:

Tatort Allmächtig – Trailer

 
Albert A. Anast ist ein gefeierter TV-Star. Er ist Teil der neuen Reality-Show eines Internet-Senders, die zwar nicht unumstritten, aber dennoch – oder gerade deswegen – sehr erfolgreich ist und hohe Quoten erzeugt. In der Sendung werden Menschen schonungslos bloßgestellt, ohne Rücksicht auf deren Privatsphäre. Die Macher der Show schrecken für den Erfolg selbst vor gefälschten Beiträgen nicht zurück.

Als eine Party veranstaltet wird, auf der Anasts Erfolg gefeiert werden soll, erscheint der Entertainer nicht. Auch nach der Veranstaltung bleibt der beliebte Fernsehstar drei weitere Tage lang spurlos verschwunden – wurde etwa die anonyme Morddrohung eines Zuschauers in die Realität umgesetzt?

Die Hauptkommissare Batic und Leitmayr von der Kripo München werden in den Fall „Allmächtig“ eingeschaltet. Schnell wird den beiden Ermittlern bewusst: die Liste der Verdächtigen ist lang. Es gibt kaum einen Beteiligten der Fernsehsendung, der kein Motiv hätte, Albert A. Anast zu ermorden. In einer Welt aus Schein und Eitelkeiten müssen die Hauptkommissare nun ermitteln – keine leichte Aufgabe.

 
Unter der Regie von Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank (2009 ausgezeichnet für den Kurzfilm „Spielzeugland“) untersuchen die Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr erneute einen schwierigen Fall. Die beiden Ermittler aus München gehören zu den beliebtesten der Tatort-Reihe, sie hatten bislang auch die meisten Fälle – vor Odenthal sowie Ballauf und Schenk – zu lösen und haben die meisten Fernsehpreise erhalten (Stand: Dezember 2013).

Das Drehbuch zum BR-Tatort „Allmächtig“ stammt von Gerlind Wolf, Harald Göckeritz und Edward Berger, die Dreharbeiten fanden im Sommer 2013 in München und Umgebung statt. Die Erstausstrahlung der Tatort-Folge läuft am Sonntag, den 22. Dezember 2013, um 20.15 Uhr im Ersten Programm der ARD.

Trailer ARD

Making of Tatort Allmächtig

 
Besetzung
Hauptkommissar Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Hauptkommmissar Ivo Batic – Miroslav Nemec
Peter Kohlbeck – Gregor Weber
Maria Kohlbeck – Katja Brenner
Leo – Markus Eberl
Pfarrer Fruhmann – Ernst Stötzner
Albert A. Anast – Alexander Schubert
Pater Rufus – Albrecht Abraham Schuch
Ines Lohmiller – Claudia Hüschmann
Nik Erdmann – Dominic Boeer
Mika – Stefanie von Poser
Hannes Karlhuber – David Baalcke
Kameramann Fritz Kreininger – Matthias Lier
Dr. Nögel – Eli Wasserscheid
Mario Schröder – Michael Stange
Sarah Möltner – Theresa Underberg
u.a.

Stab
Drehbuch – Gerlinde Wolf, Harald Göckeritz u. Edward Berger
Regie – Jochen Alexander Freydank
Kamera – Peter Joachim Krause
Schnitt – Vera van Appeldorn
Musik – Sebastian Pille


24 Meinungen zum Tatort Folge 890: Allmächtig

  • Britta • am 22.12.13 um 21:11 Uhr

    Zum Tatort „Allmächtig“
    Was für ein hanebüchener Obermist !!! Stinklangweilig, schlechte Schauspieler, außer natürlich wie immer Batic und Leitmayr, aber die retten diese Gähnstory auch nicht. Ich bin seit Jahrzehnten großer Tatortfan, aber es lohnt sich immer weniger. Seit jeder sich zum Kommissar berufen fühlt und auch noch die Rolle kriegt – sogar C-Prominenz wie die Thomalla – geht’s nur noch massivst abwärts. So ist sogar eine solche Kultserie am Ende dem sicheren Untergang geweiht.


  • Maik • am 22.12.13 um 21:29 Uhr

    Wo wurde denn bei ,,Allmächtig“ gedreht. Ich meine, die Außenaufnahmen. Wirklich geile Landschaft. Schöne Grüße!


  • Gerd Graf • am 22.12.13 um 21:42 Uhr

    Nicht überragend aber gute Unterhaltung. Sehenswert. 4 Sterne.


  • Hesvaha • am 22.12.13 um 21:43 Uhr

    Wenn sich die Drehbuchautoren in ihren Vorstellungen hauptsächlich aus Platitüden des Internets und Kurznachrichten der Medien bedienen wird es absehbar und langweilig. Hatte noch am Schluss die Hoffnung, dass es noch eine interessante Wendung gibt – schade.


  • Michael Zeimens • am 22.12.13 um 21:47 Uhr

    Allmächtig.
    Ganz großes Kino!
    Heimatfilm und Krimi zugleich. Großartige Kamera und Darsteller.
    Dieser Tatort war jeden Gebührencent wert !


  • tina • am 22.12.13 um 21:48 Uhr

    Schauspieler waren gut, Story im Grunde auch, dennoch zu vorhersehbar!! Es gab schon bessere tatorte! Die Münchner Kommissare sind dennoch für mich die besten!!!


  • Christine Gessert • am 22.12.13 um 21:48 Uhr

    Bin Tatort-Fan und habe den „Tatverdächtigen“ auch sehr schnell auf dem Schirm gehabt. Die Forensik mag ich sehr gerne und hätt‘ auch noch bissle mehr sein können (nach meinem Geschmack). Mein Traum wäre: Ein Dreh: Tod im Besen (Besenwirtschaft Gablenberg 12 ) die mörderische Treppe, da könnt der eine den anderen schon mal runterstoßen! Hatte bereits in den vergangenen Jahren mehrere Abstürze, auch schon einen Schädelbasisbruch, super schwäbische Location, überlegt’s euch.
    Schöne, entspannte Feiertage Christine Gessert, Besenwirtin und begnadete Köchin


  • Colorwriter • am 22.12.13 um 22:01 Uhr

    Beachtlich.

    Ein ob seiner perfekt inszenierten Handlung ebenso verstörender wie packender Tatort. Der den Betrachter mit der uralten Frage zrück lässt. „Wann hat ein „guter Mensch“ den Punkt erreicht, an dem er Böse wird…
    Die „Silver Twins“ Batic und Leitmayr at their very best.

    Kompliment, vielen Dank für so einen mutigen Film und herzliche Grüße…


  • Dieter Lemmermann • am 22.12.13 um 22:21 Uhr

    Wenn soviel Blut fließt, dann bitte zu einer späteren Sendezeit.Zum Regisseur:-) schicken sie ihn ein Kriegsgebiet, damit er dort als Berichterstatter sich an Szenen mit Blut ergötzen kann. Die Kamerafuehrung, die Einstellungen waren langweilig. Und wenn die Häuser noch mehr Zimmer gehabt hätten, dann hätte daraus gut einen Zweiteiler werden können.
    Bewertung:-) so etwas sollte man nicht senden am Besten hätte man es nicht drehen sollen, schade um unsere beiden Hauptdarsteller.


  • Heinz Lyner • am 23.12.13 um 0:44 Uhr

    Solide Folge, nicht überall ganz logisch, der Spruch mit den Folgen von fehldem Sex wird wohl in Bayern besonders gut ankommen…


  • Tatortfan BW • am 23.12.13 um 13:02 Uhr

    Warum ein Livechat während des Films? Für Wichtigtuer oder vergraulte Zuschauer? Und warum sich die beliebten Münchner Kommissare für solch einen Mist nicht zu schade sind? Die „neuen“ Tatorte haben selten das Niveau von damals wie z.B. 2003 dreimal scharzer Kater. Da ist der Zuschauer noch unterhalten, die Handlung spannend und nicht „Psycho“, die Szenen nicht ekelerregend. Unterhaltsames Abendprogramm ohne Hannibal-Lecter-Voyeurismus.


  • ShOttA • am 23.12.13 um 17:52 Uhr

    da hatten die Münchner schon bessere Folgen wie diese, war mir alles etwas zu vorhersehbar & uninnovativ


  • alter Fan • am 23.12.13 um 23:40 Uhr

    solides TO – Fernseherlebnis , was man halt aus München so erwartet – hat den Gebührenzahlfrust voll kompensiert – nicht der Ober – Überkrimmi aber volle 4 Sterne wert


  • Udo B • am 25.12.13 um 2:09 Uhr

    Thema interessant…Folge im Prinzip okay…das Ende fand ich etwas schwach


  • Frecher • am 25.12.13 um 21:54 Uhr

    Leider war auch dieser Tatort mal wieder sehr merkwürdig von der Kameraführung, wie auch der Letzte von dem Duo. Das nervt total. Ich habe das Duo sonst immer sehr gern geschaut, werde aber nicht mehr gucken, wenn man nicht wieder normal filmt. Verstehe nicht, weshalb man das nun unbedingt anders machen muss?


  • micci • am 27.12.13 um 0:57 Uhr

    Gute Bilder, interessant. Aber nicht so stark wie früheres aus München.


  • Frida • am 29.12.13 um 13:32 Uhr

    Sorry – aber kann mir mal jemand erklären, wie es jetzt genau gelaufen ist?
    -wann und wo hat der Priesteranwärter den AAA getroffen und dann entführt (mit welchem Fahrzeug, war er alleine, wo war der Kameramann)?
    -nach der Flucht des AAA nach der Teufelsaustreibung, wie hat der Priesteranwärter den AAA wieder gefunden, wo hatte er den Hammer her? Wieso dann Mord und nicht nochmal Teufelsaustreibung?
    Danke!


  • don rolando • am 29.12.13 um 23:58 Uhr

    Zu langweilig um zuviel darüber zu schreiben….


  • Tom Bolander • am 6.1.14 um 9:18 Uhr

    Etwas klischeelastig, aber bis zum schluss überrraschenden Wendungen. Teilweise schlecht geschnitten. Die Szene unter der Brücke mit der Leiche: erst mit offenem Hemd, dann geschlossenem Hemd. Eine Sekunde später ist das Hemd wieder offen.
    Miserabel der Umgang der Pathologin mit ihren Handschuhen. Sie zieht sie aus wie normale Handschuhe und fasst sie an. Da hätte sie sich die Handschuhe sparen können. Wie war das mit dem Leichengift?
    Der Hammer ist der Hammer! Es wird uns vorgeführt, dass es derselbe Hammer ist, wie ihn der angebliche Neonazi in der Hand hielt. Und jetzt hat ihn plötzlich Rufus Cerny. Woher hat er den? Zu viele Drehbuchköche verderben eben den Brei.
    Super Darstellung des Albert A. Anast durch Alexander Schubert!


  • tanzmaus • am 14.1.14 um 0:14 Uhr

    Erst mal an Frida: nicht aufgepasst! Bei den Dialogen genauer hinhören!

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen: solide, aber zu durchschaubar. Ich komme aus Bayern und – ja – der „Was einem ohne Sex so einfällt“-Witz hat mir gefallen ;-) Das ist halt typischer Humor des Südens und gehört in einen Münchner TO.

    Was mich persönlich stört: Wenn man ehem. TO-Kommissare in Neben- oder gar Hauptrollen aktiviert. Nichts gegen „Deininger“, ich liebe Gregor Weber, aber mich irritiert so etwas einfach – egal ob es aus Mitleid dem Geschassten gegenüber geschieht oder wegen dessen schauspielerischer Qualität.


  • Julian • am 4.3.14 um 14:20 Uhr

    Ein toller neuer Münchner Tatort. Etwas zu wenig Spannung, aber sonst echt gut.


  • Freaky • am 12.10.14 um 23:02 Uhr

    Nanu? Sieht man im Titelbild nicht das Haus ungefähr Ecke Hanauerstr./ Feichtmayerstr.!!!???


  • Freaky • am 12.10.14 um 23:04 Uhr

    Also war die Szene Hanauerstr.14b!!


  • Dirk • am 1.1.16 um 0:57 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 890 aus München mit den beiden gern gesehenen Hauptkommissaren Batic und Leitmayr. Nee, der Tatort-Fernsehfilm ist auch nicht annähernd realistisch, quasi an den Haaren herbeigezogen. Man könnte schon eine Welle von Moderatoren sehen, welche zu Grabe getragen werden, nur weil sie die Quoten hoch reißen wollten. Und der Hammer? Ich kenne nur einen Hammer! Der heißt mit Vornamen Slegde und seine Freundin Susi. Quark, oh ja.


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