Tatort Folge 908: Zwischen zwei Welten



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Tatort Folge 908: Zwischen zwei Welten 3 10

Donna Müller, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wird im Schweizer Tatort „Zwischen zwei Welten“ von einer Brücke gestoßen. Die Frau hat keine Überlebenschance. Die Luzerner Kommissare Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) übernehmen die Ermittlungen im Mordfall. Ihre ersten Recherchen ergeben, dass die Kinder des Opfers von drei verschiedenen Vätern stammen; sie werden vorläufig zur Beobachtung in ein Kinderkrankenhaus gebracht.

Tatort – Zwischen zwei Welten #Trailer

 
Flückiger und seine Kollegin Ritschard wissen, dass sie bei ihren Befragungen der Kinder nun äußerst behutsam vorgehen müssen. Doch anscheinend wissen weder die, noch die beste Freundin der Toten, Biljana Lukovic, warum Donna sterben musste. Die beiden Kripo-Beamten beschließen, die Väter der Kinder zu vernehmen. Bald schon macht sich der Vater der ältesten Tochter Emma, Daniele Rossi, dringend tatverdächtig: seine Aussagen über Donna sind voller Hass, außerdem ist er Mitglied in einer radikalen Vätergruppe. Ist Rossi derjenige, der seine Ex-Frau von der Brücke gestoßen hat? Reto Flückiger ist skeptisch. Er will nicht so recht an die Schuld des Italieners glauben.

Die weiteren Ermittlungen im Fall „Zwischen zwei Welten“ ergeben, dass André Barmettler, der Vater der jüngsten Tochter Alisha, zwar in Luzern wohnhaft ist, aber weder zu seiner Tochter noch zu Donna Kontakt pflegt. Er ist verheiratet – Alisha war das ungeliebte Ergebnis eines Seitensprungs. Der Vater des dritten Kindes Ravi, Alain Schaller, lebt in einem Meditationszentrum in Indien und hatte in der Vergangenheit ebenfalls keinen Kontakt zu seinem Sohn oder der alleinerziehenden Mutter. Der Verdacht gegen Daniele Rossi erhärtet sich damit.

Ein Lehrer für übersinnliche Fähigkeiten, Pablo Guggisberg, bietet der Kriminalpolizei seine Hilfe bei der Aufklärung des Mordfalls an. Bei ihm hatte Donna einst ihre Ausbildung zur spirituellen Heilerin begonnen, um mit Toten kommunizieren zu können. – Liz Ritschard kann das kaum ernst nehmen. Was für ein Humbug, denkt sie. Für die Ermittlerin ist der Fall „Zwischen zwei Welten“ mittlerweile glasklar: Daniele Rossi ist der Täter, er lag schließlich im Dauerstreit mit seiner Ex-Frau. Da ihr Kollege Flückiger noch immer gegenteiliger Meinung ist und die kriminalistischen Untersuchungen in einer Sackgasse stecken, stimmt Reto schließlich dem unkonventionellen Angebot von Guggisberg zu.

In einer meditativen Sitzung versuchen nun der Schweizer Kommissar und der spirituelle Heiler, Kontakt zur toten Donna aufzubauen. Doch der Versuch missglückt. Pablo Guggisberg erklärt sein Scheitern damit, dass die Verbindung plötzlich abgebrochen sei. Vermutlich wolle die Verstorbene die Identität ihres Mörders nicht preisgeben. – Was ist dran an dem Ritual? Weiß das Medium vielleicht mehr über den Mord, als es der Polizei gegenüber zugibt?

 
Der SF-Tatort „Zwischen zwei Welten“ ist die Regiearbeit des Nachwuchsfilmemachers Michael Schaerer, dessen Film „Stationspiraten“ hochgelobt wurde und 2010 den Publikumspreis beim Züricher Filmfest gewann. Schaerer arbeitete als Schnittmeister bereits am zweiten Fall des Ermittlerduos Flückiger/Ritschard „Skalpell“ (Folge 839) mit.

Der Luzerner Tatort wird am Ostermontag, den 21. April 2014, um 20.15 Uhr im Ersten erstmals im Fernsehen ausgestrahlt.

Besetzung
Kommissar Reto Flückiger – Stefan Gubser
Kommissarin Liz Ritschard – Delia Mayer
Alain Schaller „Shankar“ – Juan Bilbeny
Alisha Müller – Anna Fritz
André Barmettler – Benjamin Grüter
Biljana Lukovic – Stojcetovic Danijela Milijic
Daniele Rossi – Hans-Caspar Gattiker
Elena Bernasconi – Donna Müller
Elsa Giger – Suly Röthlisberger
Emma Rossi – Annina Walt
Eugen Mattmann – Jean-Pierre Cornu
Pablo Guggisberg – Grégoire Gros
Ravi Müller – Pablo Caprez
Yvonne Veitli – Sabina Schneebeli
u.a.

Stab
Drehbuch – Eveline Stähelin, Josy Meier
Regie – Michael Schaerer
Kamera – Stéphane Kuthy
Musik – Lorenz Dangel


24 Meinungen zum Tatort Folge 908: Zwischen zwei Welten

  • Michael • am 21.4.14 um 19:54 Uhr

    So ein Scheiß!!!!
    Bitte nie wieder so einen Schwachsinn ausstrahlen.


  • Tom • am 21.4.14 um 20:08 Uhr

    Die Kritiker überschlagen sich vor Glück wegen des Gefühls, des Tiefgangs und was weiß ich, was ich morgen überrascht wieder lesen werde. Mir hingegen ist langweilig. Todlangweilig.
    Wenn ich diesen Dialekt schon 90 min ertragen muss, wäre es schön, wenn im Film wenigstens irgendwas geschähe.


  • Warna • am 21.4.14 um 20:08 Uhr

    Scheiss Kameramann, oder wer auch immer für die zahllosen verwackelten Bilder verantwortlich ist.
    Aus 10 Metern ohne Schwindel zu ertragen.
    SCHADE.


  • HerrSchmitt • am 21.4.14 um 20:19 Uhr

    Es sind doch immer die Männer,
    – die entweder laufend fremd gehen
    – Kinder schädigen.

    Dieses Bild ist erschreckend.
    Und die Aktionen der Mütter werden stets kritiklos hingenommen,
    dargestellt und möglicherweise – wie immer – mit den edleren Motiven –
    geschmückt.

    Mütter wissen genau was sie herausfordern und beklagen sich
    wenn ihre Niedertracht Früchte bringt.

    Mit dieser – der weiblichen / mütterlichen – Niedertracht
    kann man in unserer Gesellschaft locker alle Männer zur Anklage bringen.

    Wann bietet unser Gesetzgeber solchen Müttern mal die Stirn
    und stellt ihr eltern-/väterfeindliches Verhalten mal unter Strafe ?

    Wer bringt Müttern mal bei, dass sie (nur) ein Elternteil sind ?

    Darauf hoffen man in unserer Gesellschaft wohl noch 100te Jahre
    vergebens.


  • Wes • am 21.4.14 um 20:22 Uhr

    Sooooo langweilig! Tiefgang? Wo denn ? Und immer diese völlig überflüssigen persönlichen Nebenschauplätze: Midlifecrisis? Wer kommt nur auf solche Ideen?


  • Imargo • am 21.4.14 um 20:30 Uhr

    Oh man wo ist der Übersetzer wenn man ihn mal braucht?Ich versteh nur Bahnhof.Und jetzt wird‘ s auch noch spirituell.Der neue Weg der Polizei…Doch am besten ist „Emma hörst du mich“, klar… Ich halte gerade ein Mittagsschläfchen mit einer Überdosis Schlaftabletten!!!!


  • kathi • am 21.4.14 um 20:39 Uhr

    Hm…
    Ich vermisste die Spannung!
    Schon deutlich Besseres gesehen..
    Deswegen leider nur 2sterne.


  • Ärno70 • am 21.4.14 um 20:44 Uhr

    Laaaangweilig ! Dachte er wird vielleicht noch hätte sonst schon früher ausgeschaltet !


  • Attus • am 21.4.14 um 20:50 Uhr

    Was, bitte? Warum haben wir nun die Polizei, wenn solche spirituellen die Problemen so einfach lösen können?
    Was für eine Wahnsinn war das?


  • Tobias • am 21.4.14 um 20:53 Uhr

    Wo ist der alte Passat geblieben?
    Der paßte (mit seinen 5 Zylindern) deutlich besser zum Hauptdarsteller als der Opel.


  • Attus • am 21.4.14 um 20:55 Uhr

    Und was für Bilder sind die? Die letzte 12 gehören nicht zur heutigen Tatort :-)


  • Erika Zeman • am 21.4.14 um 20:59 Uhr

    Ich finde gut, dass die Problematik der Scheidungskinder aufgegriffen wurde. Ehen werden geschieden, Eltern bleiben Eltern. Der Film war gut gemacht und ich bin froh, dass sie verständlich geredet haben und kein Schwyzerdeutsch. Danke, es war ein guter Tatortabend


  • onza • am 21.4.14 um 21:01 Uhr

    Ein Tatort mit Tiefgang und nicht so blutrünstig, wie so mancher andere.
    Tolle Schauspieler und ein Thema, das sehr nachdenklich macht.
    Bestnote!


  • alter Fan • am 21.4.14 um 21:29 Uhr

    unvoreingenommen hab´ich mir diese TO – Folge angesehen
    Tatort oder nicht Tatort das ist frei nach Skakespeare angesichts dieser TO-Produktion die Frage – was bei diesem Beitrag gefehlt hat , war zweifelsohne die Spannung – diese gehört zwingend zu einem Krimi – aus der Schweiz gab es auch schon wesentlich bessere Produktionen –
    an eine Folge , die in der Wilhelm Tell Kulisse am Vierwaldstätter See gespielt hat , kann ich mich noch gut erinnern .
    TO Wien ist verglichen dazu das krasse Gegenteil – da weis man schon im Vorfeld : es wird ein äußerst unterhaltsamer und spannender TO Abend . Was da auch immer in Wien passiert . Krassnitzer TOs finde ich einfach total gut .
    Abschließend fällt mir bezüglich Schweiz und Österreich nur dieser symbolische Vergleich ein :
    “ Der Wiener Zentralfriedhof ist doppelt so groß wie die Stadt Zürich ( in dem Fall Luzern )
    – aber nur halb so tot . “
    Das Verhältnis kann ich nach dem heutigen Abend auch auf die TO s projezieren .


  • Kurt Oertli • am 21.4.14 um 21:43 Uhr

    Jetzt hat sich also der Eso-Scheiss auch im Tatort eingenistet. Was soll der Blödsinn mit dem Hellseher, der mit Toten spricht und im Geiste tibetische Gebetsfahnen flattern sieht?


  • monika kuen • am 22.4.14 um 0:01 Uhr

    So viele Themen und es bewegt sich nichts! Scheidungskinder, Esoterik, kämpferische Väter sowie verantwortungslose, Midlifecrisis – äussert sich vor allem durch das Starren auf ein altes Photo! Lesben, ausländische Freundin, Mobbing im Internet – oh Gott. Selten schaue ich bei einem Tatort alle 10 Minuten auf die Uhr, oder ist das für die Besitzer von Smartphones, damit sie in Ruhe simsen können? Eigentlich waren beide Ermittler befangen – abziehen vom Fall! Der Hellseher schafft das leicht alleine!
    Vielleicht sollten mal mehrere Teams zum gleichen Stoff einen Tatort drehen?


  • tscheycii • am 22.4.14 um 15:49 Uhr

    jedes mal, wenn ein schweizer-to ausgestrahlt wird, denke ich mir, dass er besser werden könnte, als der letzte – und jedes mal geht’s noch schlimmer. ich als schweizer schäme mich für die schauspielerische leistung – auch das drehbuch passt zum ganzen – keine spannung, keine überraschenden wendungen – nur seichte krimi-kost – zum einschlafen.
    der tiefgang ist mir bei einem krimi nicht so sehr wichtig, aber wie die macher den tiefgang versuchten einzuflechten, war nur peinlich – plötzliche wutausbrüche, seichte und belanglose dialoge, die weder die handlung weiterbrachten, noch die charaktere beleuchteten – nur blabla..
    und als dann plötzlich die zeit eng wird, weiss der, ach so hilfsbereite hellseher rat und löst den fall.
    ein weiteres mal werde ich mir das nicht mehr antun – von der ersten bis zur letzten sekunde fremdschämen – nein danke.


  • Mohna • am 22.4.14 um 18:24 Uhr

    Eigentlich ein guter TO, ich mag die beiden Schweizer .
    Schade, dass man den Quatsch mit dem Eso-Fritzen eingebaut hat, das hat den Schluss total verhunzt! Auf das Haus mit den Fähnchen hätte man als Polizist auch alleine kommen können


  • scheylock • am 22.4.14 um 19:17 Uhr

    Den „Tatort“ konnte man sich sparen: Mutter von drei Kindern von drei Vätern wird ermordet… Und dann gibt es auch noch eine angeblich „offen homosexuelle“ Ermittlerin, die als „Kampflesbe“ beleidigt wird:

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/tatort-luzern-zwischen-zwei-welten-mit-stefan-gubser-a-964338.html

    SPON-Leser:
    20. Da hat eine Frau drei Kinder…
    hiramholliday 19.04.2014

    …von verschiedenen Männern, aber grauen soll es uns nur vor diesen Vätern! An der politisch korrekten heiligen Kuh der sog. „Alleinerziehenden“ verbietet sich offenbar trotz aller Verantwortungslosigkeit von vornherein jede Kritik!


  • petra mueden • am 22.4.14 um 20:00 Uhr

    Ohne jede Spannung, so langweilig, und das zu Ostern, bin sehr enttäuscht


  • Romano Stutz • am 23.4.14 um 19:17 Uhr

    Irgendwie einfach nur peinlich das Ganze. Mehr als fragwürdige Handlung – und diese noch künstlich unendlich in die Länge gezogen mit flachen Dialogen und privatem Firlefanz, welcher zur Story noch sonst irgendwohin passt.
    Laienhafter kann eine Produktion nicht mehr sein – da käme vermutlich bei einem „Theaterproduktiönli“ des militanten Flügels vom Frauenchörli Katzenrüti etwas spannenderes und sinnvolleres heraus.
    Wenn wenigstens die Optik der beiden Hauptdarsteller über die fehlende Qualität des Machwerks hinweg getröstet hätte……. aber nein, er unmotiviert, ungepflegt und sonst irgendwie pennerhaft und sie faktisch ebenso und kampflesbenmässig unvorteilhaft zurechtgemacht – nein nein, lasst das doch lieber bleiben und verbratet mit solchem Unsinn nicht zwanghaft die zig von der Billag aus dem Volk herausgepressten Millionen.
    Nehmt Euch die guten deutschen und österreichischen Folgen als Massstab oder lasst es bleiben.
    Ich möchte mich als Eidgenosse nicht mehr auf solche Weise fremdschämen – pfui Deibel!


  • Banana • am 24.4.14 um 2:19 Uhr

    Für mich ein toller Tatort, auch wenn schon bald nahelag, dass nur 2 Personen als Täter in Frage kamen (ich weiß nicht, wie man es hier mit Spoilern hält, falls manche die Folge noch nicht gesehen haben…)
    Obwohl ich bei den beiden möglichen Tätern richtig lag, hatte ich ab ca. Minute 20 eine Vermutung bezüglich des Motivs, die sich dann doch nicht bestätigt hat, was ich sehr zu schätzen weiß.
    Nachdem die Tatort-Soundtracks immer moderner werden, hätte ich mir hier „Blurry“ von Puddle of Mudd gewünscht, um Emmas extrem unsymphatischen Asi-Vater kurz einmal subtil menschlicher zu machen – so war mir diese Rolle bis zum Schluss etwas zu schwarzweiß besetzt.


  • don rolando • am 4.5.14 um 13:09 Uhr

    Die schweizerdeutsche Fassung ist so undeutllich gesprochen, dass man in Kombination mit der oberspeziell doofen Kameraführung ab 3m Sehdistanz traumatisiert (höre ich noch oder sehe ich schon?) wird und
    vielleicht gerade durch ein gewisses 4D-Erlebnis den Reiz dieser Folge ausmacht….Ich bin Schwiizer und würde gerne mal sehen dass auch wir tolle Krimis machen können.


  • Dirk • am 14.8.16 um 9:57 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 908 aus der Schweiz. Ist ja irre oder Skandal im Tatort-Haus. Nein, so heißt der Streifen natürlich nicht, in welchem die Luzerner Tatort-Kommissare Flückiger (m) und Ritschard (w) mit Hilfe eines vermeintlich spirituell angehauchten Pädagogens den Mörder einer mehrfachen Mutter jagen, die, um den Fall auch in der Realität etwas anstrengender zu gestalten, gleich verschiedenen Männern ihre Kinderschar zu verdanken hat, alle ein wenig anstrengende, sagen wir mal, Zeitgenossen. Dann entschließen sich die Mordermittler zum Äußersten, wollen unter Beihilfe einer Se’ance, mit dem Reich der Toten in Verbindung treten, um so den gemeinen Mörder seinen weltlichen Richtern auszuliefern. Ich überlege gerade, wo ich mich Ostern bei Austrahlung der Erstsendung aufgehalten habe. Wahrscheinlich in der Kirche, denn diesen Krimi-Schmarrn kannte ich noch gar nicht.


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