ACHTUNG, TATORT SENDEPAUSE! – Wochenlang Konservenkrimis in der ARD Sommerpause.

Tatort Folge 917: Mord ist die beste Medizin


Tatort

So 24.07. 20:15 Uhr ARD

Erscheinungsjahr: 2014
Kommissar: Thiel und Boerne
Ort: Tatort Münster


  27 Meinungen
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Die Quotenkönige aus Münster machen sich zum 26. Mal gemeinsam an die Ermittlungsarbeit:
Im Tatort „Mord ist die beste Medizin“ stehen Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und sein eigenwilliger Kollege, der Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), vor einem Rätsel. Denn die einzige Zeugin im aktuellen Mordfall ist ein zehnjähriges Mädchen, das über eine blühende Fantasie zu verfügen scheint – oder ist der Tathergang tatsächlich so abgelaufen, wie Mia der Kriminalpolizei berichtet?

Tatort „Mord ist die beste Medizin“ – Vorschau ORF

 
Mitten im Botanischen Garten, im Herzen Münsters, liegt eine Leiche. Andreas Hölzenbein, Pharmazeut der Uniklinik, starb an einem Herzinfarkt – zumindest dem ersten Anschein nach. Wie sich jedoch kurz nach dem Leichenfund andeutet, könnte Hölzenbein in Wirklichkeit Opfer eines Mordanschlags geworden sein: „Ich möchte einen Mord melden!“, kündigt die selbstbewusste, aufgeweckte Mia Koppolt an, als sie in Begleitung ihre Vaters im Kommissariat erscheint.

Die Schülerin, gerade zehn Jahre alt, will beobachtet haben, wie der Pharmazeut am Tatort mit einem unbekannten Mann in einen Streit geraten ist. Plötzlich habe der Unbekannte Hölzenbein eine Spritze verabreicht; kurz darauf sei das Opfer leblos von der Parkbank auf den Boden gestürzt und nicht mehr aufgestanden. Mia gibt zwar zu Protokoll, den Täter nicht mit eigenen Augen gesehen zu haben, sie ist sich aber felsenfest sicher, den Mörder an seiner Stimme wieder erkennen zu können.

Kommissar Thiel von der Kripo Münster, der die Ermittlungen im Fall „Mord ist die beste Medizin“ übernommen hat, weiß nach dem Gespräch mit dem Mädchen nicht so recht, ob er Mia glauben kann. Was, wenn Mias ausschweifende Fantasie ihr bloß einen Streich gespielt hat? Oder wurde Hölzenbeins Herzanfall tatsächlich durch eine tödliche Injektion verursacht und das Mädchen Zeugin eines Mordes? Es gilt nun, Antworten auf diese Fragen zu bekommen, um die Ermittlungen im Mordfall voranzutreiben. Dafür muss zunächst einmal die Todesursache ermittelt werden, denn bislang konnten bei der Obduktion der Leiche weder Hinweise auf einen Tod durch Herzversagen noch durch eine Vergiftung gefunden werden.

Währenddessen plagen Karl-Friedrich Boerne im Tatort „Mord ist die beste Medizin“ ganz andere, private Sorgen. Der Mediziner fühlt sich nicht gut. In einer Selbstdiagnose musste er feststellen, dass die Entnahme einer Gewebeprobe seiner Leber unumgänglich ist – er rechnet mit dem Schlimmsten. Umgehend weist er sich selbst für weiterführende Untersuchungen in die Münsteraner Sanusklinik ein. Wie es der Zufall will, hatte der Krankenwagen auch den kollabierten Andreas Hölzenbein vom Tatort im Botanischen Garten in die Sanusklinik gebracht. Dort kann Boerne nun quasi vom Krankenbett aus weitere Recherchen im Fall anstellen – auch, wenn das vom Klinikpersonal gar nicht gerne gesehen wird…

Vorschauvideo „Mord ist die beste Medizin“ – ARD

 
Die Drehbuchvorlage zum Münster-Tatort „Mord ist die beste Medizin“ stammt von der mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Autorin Dorothee Schön („Frau Böhm sagt Nein“, „Der letzte schöne Tag“). Schön hatte 2004 bereits das Skript zur Tatort-Folge 582 „Eine Leiche zuviel“ verfasst, die sich ebenfalls um die Arbeit des beliebten Ermittlerduos Thiel und Boerne dreht. Die Regie in „Mord ist die beste Medizin“ führte Thomas Jauch, der ebenfalls auf Erfahrungen mit der Krimireihe zurückgreifen kann: er inszenierte die Tatorte „Ohnmacht“ (Tatort-Folge 911) mit den Kölner Kommissaren Ballauf und Schenk sowie „Mein Revier“ (Tatort-Folge 849) mit dem Dortmunder Team Faber, Bönisch, Dalay und Kossik.

Die Dreharbeiten zum WDR-Tatort „Mord ist die beste Medizin“ fanden im März und April 2014 in Münster, Köln, Leverkusen und im Kreiskrankenhaus Dormagen statt. Das Klinikum in Dormagen diente als Kulisse für die fiktive Sanusklink in Münster. Als der Schauspieler Jan Josef Liefers ein Foto von den Dreharbeiten im Krankenhaus über Twitter und Facebook veröffentlichte, das ihn im Krankenbett mit eingegipsten Arm zeigte, jagte er seinen Fans einen kleinen Schrecken ein – tausende gut gemeinte Genesungswünsche prasselten auf ihn ein.

Die Erstausstrahlung des Münsteraner Tatorts fand am 21. September 2014 im Ersten Programm der ARD statt.

Besetzung
Bischudo – Serhat Cokgezen
Dr. Knapp – Christian Beermann
Dr. Wemmel – Martin Armknecht
Frank Thiel – Axel Prahl
Frau Dr. Heigel – Friederike Linke
Frau Dr. Süßmilch – Anna Bederke
Herbert Thiel – Claus Dieter Clausnitzer
Mark Koppolt – Ben Braun
Mia Koppolt – Lena Meyer
Nadeshda Krusenstern – Friederike Kempter
Prof. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Prof. Thormann – Thomas Meinhardt
Rettungsassistent – Christian Hockenbrink
Silke Haller – ChrisTine Urspruch
Stationsschwester – Stephanie Kämmer
Stephanie Harris – Anna Böger
Svetlana „Sobotitsch“ – Zeljka Preksavec
Ulrich Göbel – Josef Ostendorf
Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann

Stab
Drehbuch – Dorothee Schön
Regie – Thomas Jauch
Kamera – Rodja Kükenthal
Musik – Stephan Massimo


51 Meinungen zum Tatort Folge 917: Mord ist die beste Medizin

  • ich • am 7.9.14 um 12:05 Uhr

    Na, da freue ich mich aber schon. Endlich ein neue Tatort aus Münster!


  • Dennis • am 8.9.14 um 8:21 Uhr

    Juhu endlich gehts weiter mit dem Münster Tatort.wird auch wieder Zeit.das ist bestimmt wieder eine spannende und lustige folge. Freu mich schon….. Hoffentlich werden die beiden nicht auch ausgemistet wie die anderen guten Ermittler.sowas ist mehr als mies.dann sollten die schon eher andere Kommissare Ausmustern als lustige , gute spannende Ermittler.so genug gesagt.


  • hansdampf • am 11.9.14 um 6:27 Uhr

    das lange Warten hat ein Ende! :)


  • Max • am 15.9.14 um 9:58 Uhr

    Ich freu mich drauf bin Münser fan vom tatirt


  • orfeus • am 15.9.14 um 16:38 Uhr

    Endlich gehts weiter – wird ja auch Zeit. Tatort Münster – einfach spitze. Mögen noch viele Bösewichte Münster unsicher machen – umso mehr hat das Spitzenduo Thiel / Boerne zu tun. In diesem Sinne – spanndende und vor allem lustige Tatortminuten aus Münster


  • tatort-fan • am 16.9.14 um 17:40 Uhr

    Jaa endlich wieder ein neuer Tatort! Die Vorfreude ist groß, ich hoffe das beste. Wir werden sehen…


  • Heinrich • am 16.9.14 um 18:50 Uhr

    Na endlich! Was lange währt wird endlich gut!


  • Zlatko 31 • am 21.9.14 um 20:38 Uhr

    Ist der Bettnachbar von Liefers nicht Moritz Bleibtreu?
    Der, der „demnächst nur ein Ei Hat“ :-)


  • SaPa • am 21.9.14 um 20:49 Uhr

    Vielen Dank an die Tatort-Macher, die offensichtlich keine „schlappen Synapsen“ ;) haben und uns einen schönen, witzigen Sonntag Abend beschert haben. Daumen hoch!!


  • Maffayfans • am 21.9.14 um 20:49 Uhr

    Dieser Tatort war wirklich sehr spannend, die medizinischen Hintergründe stimmen und die Zwei sind wieder echt spitze!!!Tatort Münster ist einfach cool man muss die Beiden einfach lieben und das Ende ist überraschend !!!Macht weiter so !!


  • Nico Haupt • am 21.9.14 um 20:49 Uhr

    Solide und sehr unterhaltsam ;
    Anna Bederke wieder grosse Klasse in ihrem 4. TATORT.


  • gelubu • am 21.9.14 um 20:51 Uhr

    Einfach wieder ein Klasse Tatort aus Münster…die Besten!!!


  • PewS • am 21.9.14 um 20:53 Uhr

    Endlich wieder mal ein super Tatort aus Münster! Herrlich – sehr gelungen!


  • Tatort-Freak • am 21.9.14 um 20:59 Uhr

    Super Tatort! Unterhaltsam bis zur letzten Minute. Vor allen Dingen der Satz zur Staatsanwältin : “ Haben sie schon mal ihre Stimmbänder untersuchen lassen“. Einfach klasse


  • Gisela Seck • am 21.9.14 um 21:02 Uhr

    War wieder sehr unterhaltsam, spannend und auch witzig. Eben wie immer hervorragend ;-)


  • Tatortfan • am 21.9.14 um 21:02 Uhr

    Schlechterer Klamauk lief fast noch nie unter dem Namen Tatort im Fernsehen. Das war eine reine Witzveranstaltung, die absolut nichts mehr mit realistischen Tatorten zu tun hat!
    Mehr als lächerlich.


  • Sigrid • am 21.9.14 um 21:03 Uhr

    Von mir aus jeden Sonntag Tatort Münster.


  • Markus Winter • am 21.9.14 um 21:18 Uhr

    Vom vorherigen Münsteraner Tatort war ich enttäuscht, aber hier sind sie zurück in Topform!


  • Markus Winter • am 21.9.14 um 21:20 Uhr

    Ups – meinte den vorvorherigen „Die Chinesische Prinzessin“


  • Dirk • am 21.9.14 um 21:33 Uhr

    Einmal wieder ein feiner Tatort aus Münster.
    Das lange warten hat sich sehr gelohnt.

    Vielen Dank.


  • RaPa • am 21.9.14 um 22:01 Uhr

    Thiel & Boerne – Sie lieben und vermissen sich doch!
    Boernes Sprüche wieder genial.
    Auch der finale Bratpfannenschlag von Mia war 1a! :-)


  • Arno Heuer • am 21.9.14 um 23:25 Uhr

    Der beste Spruch im neuen „Tatort“ von Prof. Boerne: „Unverrückbare Überzeugungen haben nur schlechte Ärzte, Heilpraktiker und Taxifahrer!“


  • Lea • am 21.9.14 um 23:30 Uhr

    Sehr schön :)
    Mir kam die Stimme vom Notruf im Aufzug bekannt vor. Tippe auf Sascha Draeger, kann mir jmd helfen? Wüsste es zu gern. Ich mag ihn total gern.


  • Michi • am 22.9.14 um 6:06 Uhr

    Beste Sonntagabendunterhaltung! – Klasse TO aus Münster. Endlich hat man sich wieder seiner alten Stärke besonnen – dem Zusammenspiel zwischen Thiel und Boerne. Vaddern und die Klemm blieben dezent im Hintergrund und waren nicht (wie so oft) irgendwie zwanghaft eingebunden, nur um ein paar Kalauer zu kreieren! Die Sache mit dem Paket hätte man sich mE sparen können – aber das trübt den Spaß nicht.


  • NOK • am 22.9.14 um 6:38 Uhr

    Leider war die Lösung viel zu früh erkennbar. Aber wieder gute Dialoge und lustige Elemente. Unterhaltsam aber nicht spannend!


  • Uli • am 22.9.14 um 8:59 Uhr

    Selten so viel beim Tatort gelacht!!
    Ich arbeite jeden Tag mit Patienten und Humor hilft vielen weiter. Den tiefgründigsten Humor haben oft Schwerstkranke, daher war dieser Tatort auch für mich nicht pietätlos, wie heute vielfach in Kommentaren kolportiert wird.
    Das eigentliche Thema zu Geschäften mit Medikamenten kam trotzdem nicht zu kurz.


  • Uli • am 22.9.14 um 9:01 Uhr

    Sorry, irgendwie sind beim Ursprungspost 3 Sterne abhanden gekommen.
    FÜNF Sterne für den Tatort!!


  • Eduard • am 22.9.14 um 10:31 Uhr

    Für alle, die über sich selbst lachen unsd auch weinen können, war das ganz großes Kino. Die Handlung war eigentlich eher nebensächlich, denn gar die Dialoge und auch Bilder haben mich mannigfach lachend von der Couch gerissen.


  • Romy • am 22.9.14 um 13:05 Uhr

    FÜNF STERNE für diesen fantastischen, wundervollen, prächtig funkelden Tatort. Mehr fällt mir nicht ein. Ich bin einfach begeistert!!!


  • chromeheart • am 22.9.14 um 15:42 Uhr

    Hallo, Frau Nachbarin. Herrlich.


  • Kangaroo • am 22.9.14 um 16:00 Uhr

    Warum geben Ihr alle diese Sendung 5 Sterne? Gut ‚ja‘ aber absolut Spitze war es nicht, obwohl der Schlagerfan als Zimmernachbar von Boerne superb ausgewählt war. Insbesondere die Handlung am Ende war komplett unrealistisch. Als ob irgendwelcher Polizist dieser Welt ein zehn jähriges Mädchen allein mit dem Täter lassen wurdet, wenn der Täter bereits schon zwei Leute vergiftet hat. Insgesamt war der Charakter Mia sehr nervig und den KO Schlag mit der Bratpfanne reines und unnötiges Slapstick, angesichts der Seriosität der Tod von zwei anständigen Ärtze. Sonst war die Geschichte glaubwürdig.


  • Mohna • am 22.9.14 um 18:33 Uhr

    Wunderbar unterhaltsam! Thiel und Börne sind die größten


  • Libert Isabelle • am 22.9.14 um 18:36 Uhr

    Grossartiger Tatort , das ganze Schauspieler -team einfach wunderbar!
    Wir haben selten so viel gelacht bim Tatortabend.


  • wasi • am 22.9.14 um 23:53 Uhr

    Thiel hat bei Frau Doktor Süßmilch in die Wohnung gefurzt :D !


  • Caro • am 23.9.14 um 14:56 Uhr

    Sehr humorvoll! Meiner Meinung nach hätte es noch viel schwärzerer Humor sein können. Trotzdem spannend, was nicht fehlen darf beim TO ! Da ich „Der Hammer“ einen Tick besser fand, heute nur 4 Sterne.


  • tatort-fan • am 23.9.14 um 16:01 Uhr

    SUPER TATORT! Und mal wieder bin ich begeistert:) Die Geschichte war super spannend und die Dialoge der Hammer! Die Gags waren einfach mega, hab sehr viel Gelacht. Das mit dem Krebs hatte ich mir vorher eher schlimm vorgestellt, aber das war ja auch halb so wild und sehr humorvoll:) das Frau Süßmilch ermordet wurde fand ich ein wenig schade… aber egal, das ende war der ober Knüller! 1A und Mia hat das super gemacht;) Ich hab nur nicht ganz verstanden warum zur Hölle Boerne sich den ARM gebrochen?? Das jab i


  • tatort-fan • am 23.9.14 um 16:02 Uhr

    Hab ich nicht ganz verstanden:,D zu früh abgeschickt…:P


  • alter Fan • am 23.9.14 um 21:46 Uhr

    meine Erwartungen wurden auch diesmal erfüllt – immer wieder guter TO aus Münster – auch bei stark zunehmender “ Comedy – Einwirkung „


  • Friedrichs • am 29.9.14 um 8:50 Uhr

    Tatort Münster einfach nur die Besten und da meine ich alle Mitwirkenden.
    Alle passen genial zusammen und spielen für den Zuschauer ein unterhaltsames Kino. Eine andere Zusammensetzung gar nicht denkbar.
    Liebe Tatortmacher lasst um Himmelswillen die Besetzung so wie sie ist.
    Ich würde jeden einzelnen Darsteller schmerzlich vermissen.
    Und wer da nur auf fachliche Fakten sieht sollte sich lieber eine Sendung aus der Rubrik Hauptsache Gesund oder ähnliches anschauen. Kritik ist gut, aber nur solange sie nicht überspitzt ist. Es ist genial gemachte pure Unterhaltung.
    Ich bin Tatortfan durch und durch auch andere gefallen mir gut aber am Münsteraner Team finde ich den Humor der nie zu kurz kommt einfach genial. Denke gerade an die Szene in Folge 551 (Sag nichts) als Frau Staatsanwältin im Damen WC heimlich raucht und dann gnadenlos im Sprenglerregen steht. Dieser Anblick war einfach nur köstlich komisch. Danke für solche Szenen und macht immer weiter so. Eurer absoluter Fan Birgit.


  • Johannes Uwe • am 6.10.14 um 10:48 Uhr

    Für den Deutschen Comedy-Preis wärmsten zu empfehlen. Aber ein Krimi ist dieser Klamauk nicht. Was für eine olle Blödelklamotte.


  • peidolino • am 7.10.14 um 17:11 Uhr

    beste unterhaltung, besonders diese folge.
    leute, geniesst thiel und börne genau so und erwartet nicht etwas anderes. diese katze darf nicht bellen (oder andersrum).


  • ERwin Henkel • am 12.10.14 um 20:03 Uhr

    Nicht Fisch, noch Fleisch….

    Habe mir nun mit dreiwöchiger Verspätung endlich den neuesten MS-Tatort angesehen! (War in Frankreich und hatte ihn aufgenommen!)

    Ja, das war mal wieder ein netter Tatort!! Aber, ist die Bezeichnung ’nett‘ beim Tatort erfreuliche Kritik?? Eher nicht. Ich bin bestimmt kein Anhänger jener Marotte, so manche Folge ins Unheimliche, Gruselige gar, abschweifen zu lassen, oder wenn es gar zu psychologisch wird. Aber dieser MS-Tatort hatte, trotz halbwegs plausibler Handlung, das altbekannte Problem, gegen den Fluss steuern zu müssen. Soll heißen: bitte nicht mehr so viel Klamauk, mehr Krimi halt.

    Gelungen ist es meiner Meinung nach nur ansatzweise. Die Monologe des ‚Professors‘ waren schon einmal bissiger, die Dialoge zwischen Thiel und Boerne zündender. Also irgendwie mit ‚gebremstem Schaum‘, falls man diese schöne Umschreibung noch kennt.

    Ähnliche ‚Verluste‘ waren auch bei der Handlung zu finden. Richtig spannend wurde es im Grunde genommen nie. Oder glaubt der WDR Spannung dadurch zu erzeugen, indem es seinen Kommissar einem Fahrstuhl hinterherrennen lässt? Ganz zu schweigen vom Herrn Professor im seligen Tiefschlaf?

    Die ‚Unterbringung‘ einiger Nebenfiguren ist auch bedenklich. Was interessiert denn den Zuschauer ‚Vaddern‘ (Thiels Vater, der seit Jahren Taxi fährt und immer irgendwie involviert ist), der einem Betrüger aufsitzt?? Vollkommen uninteressant. Und Frau Staatsanwältin könnte sich auch einmal etwas bürokratischer geben.

    Überhaupt: Büro! Wieso gibt es kaum noch Büroszenen?? Müssen Münsters Ermittler jetzt vom Fahrradsattel aus ermitteln??

    Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten TO aus meiner Heimatstadt! Wie gesagt, der Film war ja ganz nett.

    Aber mehr als 3 Sterne hat er wahrlich nicht verdient! Zumindest nicht als Tatort!!


  • Volker aus Bonn • am 13.10.14 um 14:00 Uhr

    Man wusste viel zu früh, wer der Täter und was das Motiv war. Anscheinend reichen die Einfälle der Drehbuchautorin nicht mehr aus, um 90 Minuten zu füllen.
    Mia fand ich Klasse. dafür gibt es den dritten Stern, den die Folge eigentlich nicht verdient hat.


  • Metall-Hahn • am 13.10.14 um 16:13 Uhr

    Langweilig und (weitgehend) unlustig. Nach zwei wieder etwas besseren Folgen (Die chinesische Prinzessin, der Hammer) ein erneuter Tiefpunkt. Man dachte ja, schlechter als „Das Wunder von Wolbeck“ ginge es nicht mehr. Irrtum!


  • Rasmus Alger • am 18.8.15 um 20:16 Uhr

    weiß jemand wo man die Tatorte online sehen kann?


  • Ina • am 25.8.15 um 17:44 Uhr

    Köstlich :-)!


  • Gelormini • am 23.3.16 um 17:27 Uhr

    Thiel und boerne drei fach hohhhh
    Bellissimo


  • Dirk • am 31.3.16 um 8:03 Uhr

    Der Tatort Nummer 917 aus Münster mit dem beliebten Tatort-Ensemble. Einfach genial wie Hauptkommissar Thiel und Gerichtsmediziner Boerne, dieser gesundheitlich leicht angeschlagen und deshalb prädestiniert in einem Krankenhaus herum zu ermitteln, einen verdeckten Mord aufdecken. Ein weiterer, hinterhältig begangen, wird folgen. Den Fall hatte eigentlich die Kommissarin Krusenstern ins Rollen gebracht, sie nahm sich Zeit und Glauben einer kleinen Zeugin zuzuhören, wurde von der Kleinen bei dieser Gelegenheit gleich an ihren sympathischen Papa „verkuppelt“. Bravo für die gekonnte Einlage. Und auch die gute Frau Haller konnte, nach Boernes Ausfall, einmal zeigen was sie drauf hat. Von der Staatsanwältin Klemm hat man privates erfahren. Sie meidet Ärzte wo sie nur kann und Vater Thiel, dieses Unschuldslamm, wurde ordentlich von einem Fahrgast über’s Ohr gehauen. Alles passte maßstabsmäßig in den eigentlichen Knall und Fall. Korrupte und verbrecherische Krankenhausärzte gehen über Leichen um gepanschte Medikamente gewinnbringend zu vermarkten. Dieser Tatort-Spielfilm spritzt vor Interesse und Humor, die Spannung bleibt etwas hinten an, was aber keinesfalls die Sehenswürdigkeit dieses hervorragenden Tatort-Fernsehfilms abträglich erscheinen lässt. Den kann man sich nach einer kurzen Zeitspanne wieder anschauen. Thiel und Boerne verbal in Höchstform.


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