Tatort Folge 938: Grenzfall



  30 Meinungen
Tatort Folge 938: Grenzfall 4 30

„Grenzfall“ ist der neueste Einsatz für die Schauspieler Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser in ihren Rollen als Tatort-Ermittler Eisner und Fellner aus Wien. Die Story basiert auf einer wahren Begebenheit. Inspiriert von seiner Arbeit an der österreichischen Radiosendung „Tod an der Grenze. Eine Spurensuche“ hat der Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning das Thema des Kalten Krieges für das Fernsehen aufbereitet. Und so handelt der ORF-Krimi „Grenzfall“ vom Mord an einem jungen Mann im Jahr 1968: der Österreicher kam vom nächtlichen Fischen nie zurück. Am Thaya, dem Fluss an der Grenze zwischen Niederösterreich und der damaligen Tschechoslowakei, gaben Soldaten tödliche Schüsse auf den Mann ab. Tatsächlich wurde der reale Fall rund um das mysteriöse Verschwinden des Anglers erst 2009 aufgeklärt.

Tatort – Grenzfall XXL Vorschau

 
Wir befinden uns zu Beginn des Tatorts „Grenzfall“ wiederum in Österreich, allerdings im Jahr 2014. Max Ryba, der Sohn des verschwundenen Mannes aus den 60ern, ist mittlerweile Journalist und dabei, die Geschichte seines Vaters aufzuarbeiten. Da wird eine männliche Leiche aus dem Fluss Thaya geborgen. Die gerichtsmedizinische Indentifizierung der Leiche ergibt, dass es sich bei dem Toten um den 45-jährigen Tschechen Radok handelt. Kann es ein Zufall sein, dass am Tatort von damals gerade jetzt, während Rybas Recherchearbeit, ein Leichnam auftaucht?

Die beiden Ermittler Moritz Eisner und Bibi Fellner werden auf den seltsamen Fall angesetzt. Gott sei Dank, denken die Wiener Fahnder – sie sahen sich schon wochenlang zwischen langweiligen Aktenbergen im Innendienst sitzen. Doch der Stapel Papier muss nun warten, zumal Chefinspektor Eisner bald herausfindet, dass Radok ermordet wurde. Die Kollegin Fellner nimmt derweil ein Bad im besagten Fluss Thaya – allerdings eher unfreiwillig. Max Ryba, der ebenfalls vor Ort ist, zieht sie aus dem Nass. Er erzählt der Majorin von seinen gesammelten Informationen über den verschollenen Vater, und die staunt nicht schlecht. Schließlich ist Max zu der Erkenntnis gelangt, dass der frühere tschechoslowakische Geheimdienst Flüchtlinge aus der Republik mit einer erdachten Grenze in eine tödliche Falle gelockt hatte.

Der Plan ging auf. Einige junge Österreicher, so ergibt Eisners und Fellners kriminalistische Untersuchung, spielten bei den Ereignissen zur Zeit des Kalten Krieges eine wichtige Rolle. Allem Anschein nach wollte das Opfer Radok die ehemaligen Kollaborateure bloßstellen. Liegt hierin das Mordmotiv? Musste Radok sterben, weil die kriminellen Taten von damals aufzufliegen drohten? Sonderermittler Moritz Eisner und seine Kollegin Bibi haben alle Hände voll zu tun, den „Grenzfall“ zu lösen …

Tatort Trailer – Grenzfall ORF

 
Die Dreharbeiten fanden zum Großteil im Sommer 2014 im Waldviertel in Niederösterreich und auch in Wien statt. Entsprechend „grün“ ist dieser ORF-Tatort eingefärbt. Die Darstellerin Adele Neuhauser kennt das Waldviertel noch aus ihrer Kindheit, in der sie dort viel Zeit verbrachte. Als die Russen 1968 einmarschierten, hielt sie sich als Neunjährige gerade in Prag auf.

Die Erstsendung des österreichischen Tatorts „Grenzfall“ wird am Sonntag, den 8. März 2015, um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt.

Besetzung
Sonderermittler Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Archäologin – Andrea Clausen
Assistent Schmiedt – Marcel Mohab
Dani Karger – Isabel Karajan
Direktor Husak – Gideon Singer
Ernst Rauter – Hubert Kramar
Ester Tomas – Darina Dujmic
Fritz Gassinger – Charly Rabanser
Josef Karger – Lukas Resetarits
Kurz – Michael Fuith
Manfred Schimpf – Thomas Stipsits
Maria Strohmayer – Karoline Zeisler
Max Ryba – Harald Windisch
Prof. Kreindl – Günter Franzmeier
Simon – Mario Canedo
u.a.

Stab
Drehbuch – Rupert Henning
Regie – Rupert Henning
Kamera – Josef Anton Mitterndorfer
Musik – Kyrre Kyam


49 Meinungen zum Tatort Folge 938: Grenzfall

  • Frank Spies • am 14.2.15 um 0:26 Uhr

    Freu mich. Mein Duo Nummer 2


  • Nikolaus • am 22.2.15 um 22:15 Uhr

    Ich freue mich auch schon. Der Tatort wird sicher wieder interessant. Das ist mein Duo Nummer 1!


  • chromeheart • am 3.3.15 um 20:31 Uhr

    Bibi ist die beste


  • RaPa • am 5.3.15 um 18:16 Uhr

    Seitdem Bibi (Adele Neuhauser) an der Seite von Eisner (Harald Krassnitzer) spielt, ist der Österreich-Tatort richtig gut!
    Gucke die Folgen der beiden sehr gerne!


  • Zimi • am 6.3.15 um 6:37 Uhr

    Bibi ist echt super! Keiner spielt so authentisch wie sie. Ich bin schon total gespannt auf diesen Tatort!


  • Volker aus Bonn • am 6.3.15 um 15:08 Uhr

    Ist es Zufall, dass wir diese Folge gerade jetzt zu sehen bekommen oder soll sie mithelfen, die Zuschauer in der neuen Runde des Kalten Kriegs auf die „richtige“ ideologische Linie zu bringen?
    Glücklicherweise gehören Neuhauser und Krassnitzer zu den Darstellern, die auch aus einer schlechten Story einen guten Film machen können.


  • scheylock • am 8.3.15 um 14:49 Uhr

    Ja, leider ist das so. Ohne Indoktrination geht heuer nichts mehr im TO. Zum Glück gibt es um 23 Uhr im SWR einen TO von 1977, „Himmelblau mit Silberstreifen“, mit Kommissar Eugen Lutz.


  • Ralf • am 8.3.15 um 20:29 Uhr

    Das österreichisch versteht man kaum und dazu kommt noch dieses idiotische Geklimper.
    Das macht den schönen Tatort schlecht.


  • Klaus R. • am 8.3.15 um 20:33 Uhr

    Leider eine Qual für die Augen.
    Die Anzahl der Bildschnitte ist nicht zu ertragen.


  • kittelsen • am 8.3.15 um 20:52 Uhr

    Warum können die Spieler nicht wenigstens versuchen einigermaßen
    hochdeutsch zu sprechen. Dann könnte ich etwas mehr verstehen.
    Für mich ist es auf jeden Fall der letzte österreichische Tatort, den ich mir ansehe.


  • Chris • am 8.3.15 um 21:09 Uhr

    Ist es nicht möglich solche Tatorte in unseren Breitengraden in einer hochdeutsch synchronisierten Fassung zu senden?

    Glücklicher Weise werden immerhin tschechische(?) Gespräche untertitelt gesendet.

    Falls eine hochdeutsche Synchronisation zu kostspielig sein sollte, dann könnte man im WDR die englische Synchronfassung mit deutschen Untertiteln gesendet werden.

    Dieses Kauderwelsch ist jedenfalls unerträglich


  • Thorsten • am 8.3.15 um 21:12 Uhr

    Das Wiener Team, vor allem Bibi, finde ich zwar toll, aber die Story ist arg spröde und hölzern.


  • Itiot • am 8.3.15 um 21:50 Uhr

    sooo. Und warum haben die Tchechen den Kibic nun abgeknallt?


  • SaPa • am 8.3.15 um 21:56 Uhr

    Adele Neuhauser ist ein Glücksgriff für den Öschi-Tatort. Im Tatort Ranking ganz weit vorn


  • Erika • am 8.3.15 um 21:58 Uhr

    Die Zwei finde ich immer wieder gut, es gibt was zu Lachen, der Täter bleibt bis kurz vorm Schluß unbekannt. Was will ich mehr von nem Krimi?


  • DD • am 8.3.15 um 22:04 Uhr

    War nicht nur unterhaltend, sondern auch sehr interessant.


  • M.K. • am 8.3.15 um 22:11 Uhr

    Was antwortet Moritz Eisner der Bibi Fellner, als die ihm sagt, sie habe „ned a mal a Zahnbürschdel mit“ (0:10:26)?


  • Henrike • am 8.3.15 um 22:13 Uhr

    Stellenweise konnte man dem wegen schlechter Verständlichkeit und zu lauter Musik kaum folgen. Trotzdem war die Handlung sehr gut mit viel hintergründigem Humor.


  • Dirk • am 8.3.15 um 22:17 Uhr

    Gut soweit.

    Wunderbar melancholisch, das können die Östereicher.
    Ein wenig nervig in vielen Tatorten der letzten Zeit. – Es wird viel mit Insulin gemordet.


  • Nikolaus • am 8.3.15 um 22:18 Uhr

    Guter Tatort und super dargestellt – wie immer!!!


  • Josef Wockauer • am 8.3.15 um 22:19 Uhr

    Leider ist es sehr selten geworden so einen sehenswerten Tatort serviert zu bekommen. Aufnahmeort, Drehort und Schauspieler einfach Super. Als ehemaliger Einheimischer, der Garten meiner Tante ging da in die Thaya, war es natürlich ein Highlight.
    Vielen Dank und bitte weiter so
    Herzlichen Gruß aus dem Bayrischen Wald
    Josef Wockauer
    Ps. Geb. in Hollabrunn


  • Attus • am 8.3.15 um 22:21 Uhr

    Es ist angeblich manchhmal auch für gebürtige Norddeutschen schwer, die zu verstehen, richtig? Und besonders schwer für jemand der lebt zwar schon jahrelang in Deutschland, spricht aber Deutsch nicht als Muttersprache… Na ja, ebenso wie die nette Frau Tomašova, habe auch ich nicht immer unbedingt verstanden was gesagt wurde :-)
    Aber auch so, es hat mir sehr gefallen. Ich bin aufgewachsen in einem osteuropäischen Nachbarland Österreichs (nicht die Tschechslowakei – es bleiben nicht so viele ;-), kann die Situation leider gut verstehen.
    Ja, ich fand nicht nur die Schauspielern toll, aber die Story und das Drehbuch auch, 5 Sterne von mir.


  • alter Fan • am 8.3.15 um 22:35 Uhr

    fast 5 Sterne – fand die Story sehr bewegend , besonders wenn man die Zeit der geteilten Welten selbst miterlebt hat und in geografischer Nähe des eisernen Vorhangs aufgewachsen ist . Grenzflüsse hatten da schon irgendwie immer eine etwas unheimliche Ausstrahlung .
    Ich verstehe auch die TO Konsumenten , die an der Stelle einen Action Thriller
    erwartet haben und Zeitgeschichte präsentiert bekamen .
    Für mich ein sehr beeindruckender und gut gemachter TO mit einem zeitgeschichtlichem Effekt . Absolut begeistert noch dazu , Darina Dujmic in dieser Produktion zu erleben .


  • Tigerchen • am 9.3.15 um 0:25 Uhr

    Wann kommt endlich wieder ein packender Tatort aus Wien ? Des war nix !


  • Hannelore • am 9.3.15 um 0:59 Uhr

    Einfach schrecklich ,zum ab gewöhnen :(


  • Adrea S • am 9.3.15 um 1:11 Uhr

    Ein vollkommen gelungener Öterreich Tatort auch wenns sprachlich über der Weißwurstgrenze schwer zu verstehen is! Das Kommissarduo von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser ist wie immer sehenswert, besonders erfirschend die Studenten und diverse Assistenten. Sehr mutig und toll inszeniert! Edlich weg von den 0815 Gesichtern zu ausdrucksstarken Charakteren. Einer der besten Tatorte Wien bisher


  • Tigerchen • am 9.3.15 um 5:07 Uhr

    Zaehfluessig und überladen.Die tschechischen Ermittler waren da und wo sind sie hin? Die Szene in der Uni sollte wohl witzig sein?Wenn Moritz und Bibi nicht gewesen wären, hätte ich nach 30 Min. abgeschalten.


  • Michi • am 9.3.15 um 7:50 Uhr

    in meinen Augen ein – mal wieder – gelungener Tatort aus Österreich. Das Team ist einfach super, es wurde gewitzelt, gegrantelt, geschäkert und trotzdem die Ernstigkeit des Themas nicht lächerlich gemacht.

    Sehr gut fand ich auch, dass die ausländischen Kollegen nicht das Klischee bedienen und immer nur alles vertuschen wollen.

    Neben den Hauptdarstellern fand ich diesmal auch die Nebenrollen herrlich schräg – allen voran die Archäologin nebst Assistent und den coolen Oberleutnant!

    nein, i rauch net – i schwörs dia!


  • arte-Versteher • am 9.3.15 um 8:05 Uhr

    Na also, es geht doch, sympathische Ermittlerpaare auch mit interessanten Drehbüchern zu versorgen. Story mit Tiefgang, aber ohne moralischen Zeigefinger, auch nicht – wie von einigen hier vorab befürchtet – mit ideologischer Überfrachtung. Vielmehr ein Ausflug in eine Zeit, die manchem, obwohl erst 45 Jahre her, wie eine Reise in die Steinzeit vorkommen mag. Das Loch im Loch. Dazu das übliche Wiener Gegrantel. Und nein, auch hab nicht jedes Wort verstanden. Musste ich aber auch nicht, um m ich bestens unterhalten zu fühlen. 4 Sterne.


  • Dirk • am 9.3.15 um 9:41 Uhr

    Gestern, 20:15 h, Tatortzeit im Ersten, die Nummer 938. Ja, diesmal ein Krimi aus der Alpenrepublik. Seit Oberinspektor Marek habe ich mir kaum einen angesehen, sicherlich weil ich damals keinen Untertitel an meinem Fernseher zur Verfügung hatte. Nun, diesmal habe ihn angeschaut. Vom Inhalt her sicherlich interessant, ein Spionagefilm mit Hintergrund aus der Zeit des Kalten Krieges, damals mit allen Mitteln im Verborgenen ausgetragen. Dazwischen leichte Heimatromantik, aufkeimende junge Liebe, eifersüchtiges Gehabe von im Mittelalter stehenden Personen, Einsatz von junggebliebenen Elitesoldaten – warum eigentlich – und ausgesprochen hervorragend vortragende Wissenschaftler. Aber, der Grenzfluss bot im Spielfilm zweifelsohne die beste Kulisse. Damals wie heute sind Flüsse, mystisch und makaber in Szene gesetzt, die idealen Orte für Hinterhältigkeit und Gemeinheiten. Hier hätte der Autor mehr Drehzeit investieren können. Den beiden österreichischen Tatort- Polizeibeamten gönnt man so richtig den Durchbruch zur Flussmitte.


  • Volker aus Bonn • am 9.3.15 um 14:24 Uhr

    Handwerklich gut gemacht. Über die Sprache kann sich nur aufregen, wer seinen eigenen Dialekt mit Hochdeutsch verwechselt.

    Einzige Unklarheit: Das letzte Ereignis im Waldviertel, das überregionale Bedeutung hatte, war die Geburt von Klara Pölzl am 12. Augut 1860. Was also haben die drei jungen Männer dem tschechoslowakischen Nachrichtendienst gur hundert Jahre später erzählt? Und wieso war der bereit, dafür wertvolle Devisen zum Fenster hinauszuwerfen?

    Die Sache mit der falschen Grenze hat übrigens an der tschechisch-bayrischen Grenze stattgefunden. Kein Ostblock-Dissident wäre so dumm gewesen, an die Anwesenheit amerikanischer Offiziere im neutralen Österreich zu glauben.


  • Joerg • am 9.3.15 um 18:13 Uhr

    Kann mir jemand sagen ob der Pfarrer ganz am Anfang Hugo Egon Balder war?
    Ich hab da eine Wette laufen.
    Danke!


  • sonja aus innsbruck • am 9.3.15 um 18:45 Uhr

    Uns hat der tatort sehr gut gefallen.bei manchen tatorten geht es viel weniger um den fall und mehr um
    Private dinge.bei uns und bei dem tatort mit prof. Boerne geht es mehr um den fall.bitte weiter so
    Sonja&reini aus innsbruck


  • Michael • am 9.3.15 um 21:17 Uhr

    Total langweilig und nervig. Man muss sich mehr darauf konzentrieren diese Sprache zu verstehen als der langweiligen Story zu folgen.
    Habe 50 min.durchgehalten bis ich abgeschaltet habe, den nächsten Ösi-Tatort schau ich mir nicht mehr an…


  • Holger • am 9.3.15 um 21:57 Uhr

    Schließe mich Michael an. Nervig, da schlecht zu verstehen und langweilig – eigentlich wie alle Tatorte aus Österreich. Schade um die Produktionskosten.


  • Wagner Thomas • am 9.3.15 um 22:09 Uhr

    Etwas zäh wars schon! Aber die beiden sind doch klasse!!! An alle Dudendeutsche : Dialekt sprechen ist on top.


  • Jols • am 10.3.15 um 1:53 Uhr

    @M.K.: Eisner antwortet „Der Komiker aus Horn borgt dir sicher seines.“ Was ich grad von der Running-Gag-Logik her seltsam finde, weil sie als „Komiker“ zuvor den neuen Kollegen Fredo Schimpf bezeichnet haben („Hast Du einen Komiker bestellt?“), der Mann aus Horn ist aber der „Verbindungsbeamte“ von zwei Szenen vorher („Oberleutnant Kurz, Außenstelle Horn“).


  • KillerKangaroo • am 10.3.15 um 9:43 Uhr

    Als nicht Muttersprachler, freut mich zu lesen, dass so viele andere Leute Probleme hatten, alles zu verstehen. Aber, das fand ich nicht schlimm, wer will eine Einheitsbrei der Deutschen Sprache? Die regionale Unterschiede sind toll und letztendlich spielte das Tatort in einer abgelegenen Grenzort, wo die Leute tatsächlich so sprechen. Ich fand die Folge insgesamt sehr gelangen, von Information/Geschichte, Darstellung und Szenerie. Aber der Kernfrage von Itiot oben „Und warum haben die T(s)chechen den Kibic nun abgeknallt?“ bleibt völlig ungeklärt. Deswegen nur vier Sterne.


  • arte-Versteher • am 10.3.15 um 11:06 Uhr

    Kibic? Ich habe es so verstanden, dass er „aussteigen“ wollte und an ihm ein warnendes Exempel statuiert wurde, um seine Kumpels wieder auf Linie zu bringen…


  • Titan • am 10.3.15 um 15:46 Uhr

    Fürchterlicher Tatort. Nicht nur vom Drehbuch selbst, sondern als Norddeutsche überhaupt nicht zu verstehen. Denke doch, dass man die in Deutschland veröffentlichen Tatorte auch mit deutscher Sprache senden sollte. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatort aus Österreich anschauen.


  • Titan • am 10.3.15 um 15:49 Uhr

    Fürchterlicher Tatort. Einerseits vom Drehbuch her, aber ganz besonders schlimm, weil größtenteils überhaupt nicht zu verstehen war, was gesprochen wurde. In Deutschland gesendete Tatorte sollten auch mit deutscher Sprache gedreht werden. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatorte aus Österreich anschauen.


  • Titan • am 10.3.15 um 15:49 Uhr

    Fürchterlicher Tatort. Einerseits vom Drehbuch her, aber ganz besonders schlimm, weil größtenteils überhaupt nicht zu verstehen war, was gesprochen wurde. In Deutschland gesendete Tatorte sollten auch mit deutscher Sprache gedreht werden. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatorte aus Österreich anschauen


  • Kölscher Jung • am 11.3.15 um 13:29 Uhr

    Eher Daneben.

    Östereichische Melancholie, gemischt mit selbstverliebten Klischees.
    Dazu ein Drehbuch mit haarsträubenden Details.

    Geldverschwendung.


  • Marcus Österreicher • am 13.3.15 um 2:18 Uhr

    Ich finde, ein absoluter Spitzentatort! Okay, dramaturgisch / dynamisch gab’s schon bessere, und der Anfang ist ein bisschen schleppend, und dass der Alte dann noch ein drittes Mal im Raum steht und sagt: „wir müssen reden“… also das war dann schon nervig… Dafür macht aber die Figurenzeichnung alles wieder wett! Mit das Beste, was ich je gesehen hab: Vom zynisch-präpotenten Pathologen, über die hyperaktive Archäologin, Resetarits war mit jedem Satz eine Wucht!!! „… mit aller Bescheidenheit…“, „…und Umweltschützer, und politisch, und Grün, statt Schwarz. Sowas geht bei uns gar net…“ lololol Und das absolute Highlight: Olt Kurz, der Verbindungsbeamte! Alles hart an der Grenze zur Karikatur gezeichnet, aber alle Charaktere von diesem Typ hab ich schon mal erlebt!

    @Kölscher Jung: „Drehbuch mit haarsträubenden Details“: Dicker Irrtum! Der Fall basiert auf einer tatsächlichen Begebenheit und einer ORF-Doku – die dann den Drehbuchautor inspiriert hat, diesen Tatort zu machen. Siehe Tatortsicherung v.d. FAZ.

    @“Kibic“: Ja, der wurde umgebracht, weil er aussteigen wollte. IMO geht das eindeutig daraus hervor, dass beide ihre Decknamen gerufen haben – der eine wurde erschossen, zu dem anderen hat der Agent dann gesagt: „Wir wissen, wer du bist“ und später: „Du möchtest doch weiter für uns arbeiten, oder? Du musst es nur sagen. Ich kann auch zwei Särge bestellen.“ Das muss fast zwingend so gelaufen sein, dass sie an die Grenze gelockt wurden (mit Geldübergabe/einem neuen Moped…), und dann wurde der eine erschossen und der andere quasi „motiviert“… Ist übrigens ebenfalls dokumentiert: dass an dem Grenzfluss Agenten/Spitzel beseitigt wurden…
    Übrigens: Ist dieser feine Kniff aufgefallen? Es ist ja ein tschech. Deckname, geschrieben: „Kibic“ -> das spricht man aber „-tsch“ aus, nicht mit „-tz“. Eisner spricht das dann falsch aus -> Das verweist IMO auf das öst. Wort „Kiebitz“, ugs. für jemand Über-Neugierigen, der „so ein bisschen“ verdeckt aus dem Hintergrund zusieht… ;)

    Ad Sprache: Ja, okay. Aber in Ö spricht man nun mal so… Bzw.: Für Ö-Verhältnisse _war_ das Hochdeutsch! In „echt“ häddad des no a guads Stickl ondas klunga! Da muss sich die ARD überlegen, ob sie das synchronisiert od. untertitelt… Wenn da das berühmte österr. „harde d“ *gg* gesprochen wird und die Endsilben betont werden wie im Burgtheater – da hätte man in Ö gesagt: wer hat diesen Mist inszeniert? ;)


  • strizi • am 15.3.15 um 15:05 Uhr

    mann mann mann … die ganzen armen piefkes, die nicht imstande sind, etwas dialekt zu begreifen … ihr könnt einem aber leid tun!
    wie bitte schön soll in einem tatort in österreich gesprochen werden? wie in hambuach?? oder münchn??? leute: dialekt ist prinzipiell etwas schönes und gerade der weana-släng ist klasse. auch der bodensee-tatort bringt – gott sei dank – immer deutlicher auch den lokalen dialekt mit ein. und wenn der eine oder andere dermaßen kein sprachgefühl zu entwickeln in der lage ist, um diese einfachen gedanken und sätze zu begreifen, dann sollte er nicht so sehr die dialekte beschimpfen, als vielmehr der tatsache ins auge sehen, dass er ein sprachliches problem hat.


  • Hansheinrichhugoherold Wilfried • am 15.3.15 um 17:07 Uhr

    Der Plot ist nicht langweilig, diese Langeweile kommt davon, dass normalerweise jeden Sonntag Weltuntergänge im Tatort inszeniert werden, in denen mindestens 10-20 Mal geschossen werden muss, durchschnittlich das Bild so dunkel ist das nur mit Mühe etwas zu erkennen ist und mindestens eine Szene mit einem abartigen Gerichtsmediziner notwendig ist (und das ist keine Anspielung auf den Tatort Münster).


  • Heinrich • am 21.3.15 um 0:36 Uhr

    Ein außerordentlich guter Tatort. In das Betrachten dieser Folge muss man seine Zeit investieren. Es lohnt sich mit jeder Minute: Die Flusslandschaft, die Dialoge, die Handlung, die Schauspieler (jede Rolle sehr gut besetzt). Eine Herausforderung ist die Sprache, aber nur dann, wenn das Verstehen Mühe macht. Und dann noch die weibliche Logik. Der Tatort der zugrundeliegenden Story wurde flußaufwärts transferiert, von der March bei Hohenau an die Thaya bei Hardegg. Seine Mitarbeit am Ö1-Feature „Tod an der Grenze. Eine Spurensuche“ hat den Tatort-Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning dazu inspiriert.

    2009 wird ein Drama aufgeklärt, das 53 Jahre lang ungelöst war: Am 4. August 1956 verschwanden zwei Familienväter aus dem niederösterreichischen Rabensburg, Gemeinde Hohenau an der March, beim Fischen in den Thaya-Auen, dem Grenzfluss zur damaligen CSR.

    Die tschechoslowakischen Behörden stritten einen Grenzzwischenfall vehement ab. Doch die Fischer wurden erschossen. Einer der beiden stand auf der Gehaltsliste des CSR-Geheimdienstes.


  • Ösi-Detektivin • am 21.3.15 um 12:01 Uhr

    Tolle Folge (wie eigentlich alle mit Adele Neuhauser als Major Bibi Fellner)! Verdiente 5 Sterne.

    An alle, die angeblich die Sprache nicht verstanden haben: schon einmal darüber nachgedacht, wie schwer wir Österreicher uns tun, beim dem, was uns aus dem Norden Deutschlands serviert wird?

    Im Waldviertel wird nun mal so gesprochen (oder zumindest so ähnlich) ;)

    Dialekt ist ein ganz wichtiger Teil des Lokalkolorits.


  • Susi Grün • am 22.3.15 um 22:42 Uhr

    Das war der bei weitem lustigste Tatort in letzten Zeit! Ganz ganz super. Die Hauptdarstellerin ist meiner Meinung nach eine wunderbare Schauspielerin – sie spielt die Bibi ohne irgendwelche Frauenklisches zu erwischen!
    Die Sprachschwierigkeiten scheinen ja enorm zu sein! Dabei wird in Wien u Umgebung noch der ‚harmloseste‘ österreichische Dialekt gesprochen ;D
    Und bei all dem Gesudere kann ich mir den Seitenhieb nicht verkneifen: Die (mir ansonsten sehr sympatische) Kommisarin des Berliner Tatorts hat eine Sprechweise, dass ich Gänsehaut krieg! Alles Gewohnheitssache! XD


Schreiben Sie Ihre Meinung.

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

1 2 3 4 5

Tatort Sendezeiten

Ihr findet uns unter
Neue Tatortfolgen
Weitere Folgen
Kommissarübersicht
Stadt Archiv