Tatort Folge 949: Erkläre Chimäre



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Tatort Folge 949: Erkläre Chimäre 3 45

Ok Google: Erkläre Chimäre.
Die Suchmaschine braucht weniger als eine Sekunde, um das Ergebnis anzuzeigen. Es lautet „Schi•mä•re, Chimäre, Substantiv [die], Trugbild, Hirngespinst.“ Wikipedia bietet darüber hinaus Informationen zum etymologischen Hintergrund des Begriffes und beschreibt die Chimäre als ein „Mischwesen aus der griechischen Mythologie“. Das ist zwar gut zu wissen – aber in welchem Zusammenhang steht das zum neuen Münster-Tatort, der am Sonntag, den 31. Mai 2015, erstmals im Ersten Programm ausgestrahlt wird? (Wie immer zur Primetime um 20.15 Uhr, versteht sich.)
Da hilft nur eins: Switch on and find out.

Tatort – Erkläre Chimäre XXL Trailer

 
Die Story im – von einem Großteil der Tatort-Fangemeinde heiß ersehnten – neuen, nunmehr 27. Fall von Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Gerichtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) dreht sich um den Mord an einem Brasilianer. In dem vom WDR produzierten Krimi mit dem skurrilen Titel „Erkläre Chimäre“ wird der 25-jährige Südamerikaner Luiz Benaso tot in einer alten Schlachterei gefunden.

Thiel und die frisch gebackene Kommissarin Nadeshda Krusenstern, die die Ermittlungen im Mordfall übernehmen, stehen vor einem Rätsel. Es gibt keine brauchbaren Indizien am Tatort, die auf die Identität des Täters oder den Tathergang schließen lassen. Die Spurensicherung entdeckt einige Blutspuren an einem Schlauchhalter, und das war’s. Lediglich eine Taxifahrt des Opfers führt zu einer Spur: Benaso hatte sich am Tag vor seinem Tod zu einer Weinhandlung in der Nähe von Münster bringen lassen. Die Kriminalbeamten suchen das Geschäft von Isolde und Ewald Schosser auf, das einen ausgezeichneten Ruf genießt, und befragen das Ehepaar zu ihrer Begegnung mit Luiz Benaso. Der Südamerikaner hatte den Weinhändlern eine Kiste mit sehr wertvollem Champagner zum Kauf angeboten. Als Hauptkommissar Thiel und seine Kollegin Nadeshda den Sohn Tom Schosser kennenlernen, gerät dieser bald in das Visier der Münsteraner Fahnder.

In der Zwischenzeit hat Prof. Boerne ganz andere, private Sorgen: sein reicher Erb-Onkel Gustav von Elst aus Florida ist zu Besuch. Um dem offensichtlich homosexuell orientierten Verwandten zu gefallen, täuscht Karl-Friedrich eine Ehe mit Frank Thiel vor. Letzterer ist von dem Schwindel jedoch alles andere als begeistert: ein gestelltes Hochzeitsfoto mit dem Professor strapaziert seine Nerven arg, zumal er für solch einen Klamauk eigentlich keine Zeit hat. Denn irgendjemand muss ja schließlich auch noch den Mordfall im Tatort „Erkläre Chimäre“ lösen!

Als Gustav von Elst zufällig von dem Mord an Luiz Benaso erfährt, ist der schockiert. Prof. Boernes Onkel kannte den Brasilianer offenbar gut und hatte sogar eine Affäre mit ihm. Hätte von Elst ein Motiv für die Ermordung seines früheren Liebhabers gehabt? Immerhin hielt sich der Amerikaner zum Tatzeitpunkt in Münster auf. Thiel und Krusenstern müssen auch dieser Spur nachgehen.

Da macht Rechtmediziner Karl-Friedrich Boerne im Tatort „Erkläre Chimäre“ eine wichtige Entdeckung, die er Kommissar Thiel und seiner Assistentin „Alberich“ Haller sofort präsentiert: „In der modernen Medizin beschreibt der Begriff ‚Chimärismus‘ jene Situation, in der der Körper eines Menschen aus den Zellen zweier genetisch verschiedenen Wesen besteht. Und damit meine ich nicht Mama und Papa.“ An dieser Stelle stellt sich der Aha-Effekt bei den Tatort-Zuschauern ein, denn der Bezug zwischen Tatort-Titel und -Inhalt erscheint damit schon etwas klarer …

Tatort Erkläre Chimäre – Trailer ORF

 
Sowohl die beiden Drehbuchautoren Stefan Cantz und Jan Hinter, als auch der Regisseur der Tatort-Episode, Kaspar Heidelbach, haben bereits vor ihrer Arbeit an „Erkläre Chimäre“ an diversen Münsteraner Folgen der Krimiserie mitgearbeitet: Cantz und Hinter schrieben zuvor das Script für den ersten Fall für Thiel und Boerne „Der dunkle Fleck“ aus dem Jahr 2002, Heidelbach inszenierte in der Vergangenheit vier Münster-Tatorte, dabei unter anderem die überaus erfolgreiche Folge „Summ, Summ, Summ“.

Tatort Münster – Vorschau „Erkläre Chimäre“ – Einsfestival

 
Gedreht wurde die WDR-Produktion „Erkläre Chimäre“ im Oktober und November 2014 in Münster, Köln und Umgebung.

Besetzung
Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Kommissarin Nadeshda Krusenstern – Friederike Kempter
Rechtsmedizinerin Silke „Alberich“ Haller – ChrisTine Urspruch
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm – Mechthild Großmann
Herbert Thiel – Claus D. Clausnitzer
Gustav von Elst – Christian Kohlund
Isolde Schosser – Sunnyi Melles
Ewald Schosser – Uwe Preuss
Tom Schosser – François Goeske
Dr. Thomas Jehle – Matthias Redlhammer
Tine Haemmer – Angelika Bartsch
Kapotke – Georg Prang
Sid – Luan Sven Gummich
Piercingmädchen – Anni Salander
u.a.

Stab
Drehbuch – Stefan Cantz, Jan Hinter
Regie – Kaspar Heidelbach
Kamera – Achim Poulheim
Musik – Arno Steffen


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71 Meinungen zum Tatort Folge 949: Erkläre Chimäre

  • Juhu • am 4.5.15 um 9:19 Uhr

    Ich freue mich schon seht auf die neue Folge – wird auch mal wieder Zeit für einen neuen Münster-Tatort


  • Mariannchen • am 8.5.15 um 21:37 Uhr

    Kanns kaum erwarten………………………


  • Mariannchen • am 8.5.15 um 21:37 Uhr

    wollte 5 Sterne geben, eigentlich 6


  • Yvi • am 15.5.15 um 12:33 Uhr

    Ich kann es kaum erwarten!Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für mich(29.5.)!DANKE…Hört sich mal wieder superspannend an!Die Münsteraner sind einfach die besten!!!Boerne und Thiel ein Hochzeitspaar,das ist bestimmt zum brüllen komisch!Viele Grüße an alle Fans!


  • RaPa • am 26.5.15 um 15:16 Uhr

    Endlich…Der Trailer ist schon mal top.
    Vorfreude…


  • Metall-Hahn • am 26.5.15 um 19:07 Uhr

    Nein, ich freue mich nicht sonderlich auf diesen Fall, weil ich kein großer Fan der Münsteraner Tatorte bin. Eigentlich halte ich nichts von Vorabkommentaren, aber einer muss ja dagegen halten, wenn hier alle den Film schon vor Ausstrahlung in den Himmel loben. Wenn er gelaufen ist, werde ich dann eine FAIRE Kritik nachliefern.

    p.s.: Ein kleiner Verbesserungsvorschlag. Wie wäre es damit, den Kommentarbereich erst NACH der Ausstrahlung freizuschalten? Vorher kann man doch eh nicht Gescheites dazu sagen!


  • Gerald • am 27.5.15 um 10:56 Uhr

    @Metall Hahn,

    vielen Dank für den Hinweis. Oft gibt es KINO Premieren die ein paar Wochen vor der Erstausstrahlung statt finden.
    Die Aussagen dieser Nutzer sind oft autoentischer als viele Medienberichte.


  • Yvi • am 28.5.15 um 11:01 Uhr

    Hey Leute,ein bisschen Toleranz bitte!Wenn Fans sich schon vor der Ausstrahlung der neuen Folge austauschen wollen,tut das doch keinem weh,oder?Es ist einfach nur gemeinsame Vorfreude…!Für alle Nichtfans,warum gönnt ihr uns nicht einfach den Spass u. haltet euch mit abwertenden Bemerkungen zurück?Es gibt halt unterschiedliche Geschmäcker u. das ist doch gut so u. macht das Leben spannend!Einen schönen Tag noch!!!


  • Steff • am 30.5.15 um 8:38 Uhr

    Ich bin Fan von dem Tatort egal was geschrieben wird!!Die Darsteller sind alle Klasse!!! ICH FREU MICH auf heut Abend.


  • schmidt • am 30.5.15 um 18:07 Uhr

    Ich freu mich auf den tatort. Thiel und boerne sind kult. Ich hoffe auf noch viele viele tatorts aus münster.


  • chromeheart • am 31.5.15 um 13:15 Uhr

    Freue mich mehr auf nächste Woche! Dann ist Bibi Fellner wieder am Zug!!!


  • silke • am 31.5.15 um 17:32 Uhr

    Ich finde der Münster Tatort, ist der aller beste den ich mir immer anschaue. Denn ich finde ihn so supper, wie er gedreht wurde. Also weiter so, bitte noch viele weitere Münster Tatorte. Der ist gut und spannend. Weiter so.


  • scheylock • am 31.5.15 um 19:43 Uhr

    Zum Einschlafen! *gähn*


  • Jürgen Bruno • am 31.5.15 um 20:13 Uhr

    Soviel schwachsinnige Zufälligkeiten auf einmal habe ich selten gesehen.
    Ist wohl mehr eine Komödie als ein Krimi…


  • WW • am 31.5.15 um 20:25 Uhr

    Ein langweiliger und realitätsferner Fall, den man schon vor dem Ende ausschalten möchte.


  • Thorsten • am 31.5.15 um 20:39 Uhr

    Ganz, ganz schwach.


  • Geli T. • am 31.5.15 um 20:48 Uhr

    Das war mal wieder ein sehr guter und unterhaltsamer Tatort! 5 Sterne!!! Weiter so!! LG


  • Marc Tillmann • am 31.5.15 um 20:48 Uhr

    Der heutige Fall war sehr schwach !


  • Carmen • am 31.5.15 um 20:50 Uhr

    Welches Auto fährt Boerne? Sieht total cool aus.


  • KresseZwerg • am 31.5.15 um 20:51 Uhr

    Ich hab viel gelacht!
    Die beiden würde ich am liebsten jeden Tag sehen! :-D


  • Gaugi • am 31.5.15 um 20:56 Uhr

    Wie immer ein Genuss! Die beiden sind eben die Besten! :-)


  • MeinKommentar • am 31.5.15 um 20:58 Uhr

    Hallo,

    Ich bin wohl eher einer der jüngeren Tatort Zuschauer und mag besonders die Tatortfolgen von, Thiel, Borowski, Ritter und Schenk.

    Dieser heute war aber sehr sehr schwach! Einer der langweiligsten Münster Tatorte die ich je gesehen habe.

    Und doch finde ich, dass hier keine Kommentare hier stehen sollten bevor der Tatort ausgestrahlt wurde und wenn ja ohne Bewertungsanzeige bzw. sollten die Bewertungen gespoilert werden.

    Und was hier eine Bewertung zusuchen hat mit freue mich auf Bibi Fellner ist mir auch unklar.

    Dann sollte man die Bewertung echt erst nach Ausstrahlung freischalten, denn so steht hier viel Müll.


  • Yvi • am 31.5.15 um 20:58 Uhr

    Zugegeben,es war diesmal mehr eine Komödie, als ein Kriminalfall,aber ich fand, dass alle beteiligten Schauspieler mit viel Spaß u. großer Freude ihre Rollen gespielt haben u. es trotzalledem ein unterhaltsamer u.lustiger Münster-Tatort gewesen ist!Es gab schon bessere,aber auch schlechtere Tatortfolgen,aber ich bereue keine Minute!Thiel u. Boerne waren als vermeintliches Ehepaar der Knaller!


  • Erika • am 31.5.15 um 21:03 Uhr

    lustig, die Zwei sind einfach Klasse.


  • Dirk • am 31.5.15 um 21:09 Uhr

    Der Tatort 949, heute in der ARD, 20:15 h. Gleich zu Anfang wurde die Assistentin von Hauptkommissar Thiel befördert. Frau Krusenstern. Aber zu was? Kommissarin muß sie ja schon vorher gewesen sein, Oberkommissarin wurde nie erwähnt, dann ja wohl Hauptkommissarin. Somit ist sie mit drei Sternen wahlberechtigt, im Personalrat, und kann hiermit für eine vernünftige Rekonvaleszenzzeit unter Polizeibeamten gewichtig abstimmen. Der Tatort-Spielfilm stellte sich wie so oft als Wochenendausklang da, den man gerne anzuschauen mag, wie eben auch Abbott und Costello – unschlagbar. Was einen immer ein wenig neidisch macht, ist die Taxi-Fahrt des Kommissars zu den jeweiligen Einsätzen. Einsteigen, Ziel angeben, ankommen. U.a. haben die Tatortkommissare Lutz und Bülow dieses ebenfalls bequem in Anspruch genommen. Ansonsten war die Handlung dieses Tatort-Krimis zwar interessant, aber nebensächlich. Die, sehr guten, Schauspieler bestimmten die Handlung. Weitermachen!!


  • michelle • am 31.5.15 um 21:11 Uhr

    Laaangweilig!!! Würde Homer Simpson sagen


  • arte-Versteher • am 31.5.15 um 21:15 Uhr

    Grundsätzlich: Für mich ist die Bewertungsgrundlage nicht die Frage, ob ein TO eine Komödie sein darf (ja, es darf nach meiner Meinung so sein). Sondern die Frage, ob es eine gute Komödie war. So lala, würde ich bei dieser Folge sagen. Manches brachte mich schon zum Grinsen, aber insgesamt hatte das doch einige Strecken. Habe schon mehr gelacht bei Thiel und Boerne.

    Mit drei Sternen werde ich hier wohl die Ausnahme bleiben – entweder man hasst sie, oder man liebt sie…


  • Metall-Hahn • am 31.5.15 um 21:19 Uhr

    Nun, ich würde sagen das Erwartbare wurde geliefert: Viele frotzelige Szenen zwischen Thiel und Boerne. Der Kriminalfall drumherum wirkte diesmal besonders konstruiert. Ich persönlich hatte ja getippt, dass Boernes Onkel irgendwie in die Sache verwickelt wäre, nun da war ich wohl schief gewickelt. Die tatsächliche Auflösung wirkt allerdings wie eine unmotivierte deus ex machina, in meinem Kopf geht das immer noch nicht richtig zusammen. Nun ja, aber das ist in Münster ja ohnehin zur Nebensache verkommen. Auch wenn das Konzept inzwischen abgenutzt ist, ein paar mal musste ich schon schmunzeln. Thiels Luftröhren Not OP zu Beginn kann man zumindest eine gewisse Originalität nicht absprechen. Bin mal gnädig heute und lege noch einen zweiten Stern drauf.

    @Gerald Ok, das ist ein Argument, obwohl ich sagen muss, dass mir bisher vorwiegend Vorabkommentare der Sorte „Das wird toll“ oder „Das wird blöd“ aufgefallen sind.


  • Attus • am 31.5.15 um 21:20 Uhr

    Ja, das die Geschichte ein bisschen unwahrscheinlich ist, ist im Tatort nicht ungewöhnlich, und ist eigentlich in Ordnung. Aber das heute hat, meiner Meinung nach, die Grenzen schon übergeschritten. Es war schon lächerlich unrealistisch.
    Ebenso wie die Meiste Tatort-Fans, ich mag die Folge von Münster, die von heute hat mir aber nicht gefallen, zumindest das Buch nicht. Die Schauspielern waren doch gut wie immer, deshalb 2 Sterne.


  • Der Todesbote • am 31.5.15 um 21:26 Uhr

    Starker Start und gut gings weiter. Als Kriminalkomödie super, wenn auch der Täter rasch zu durchschauen war. 7 / 10 Punkten.


  • Yvi • am 31.5.15 um 22:24 Uhr

    Hey Metall-Hahn, wenn du nicht aufpasst,wirst du noch ein neuer Münster-Fan!Mich würde es freuen…Ich war mit der Täterfrage auch auf dem Holzweg u. finde deine Kritik übrigens sehr fair.Freut mich,dass du einen Stern draufgepackt hast u. sogar schmunzeln musstest!Gute Nacht an alle!


  • Der kleine Miep • am 31.5.15 um 22:55 Uhr

    gewohnt nettes Geplänkel der bekannten Münsteraner Akteure.
    Aber was ist das eigentlich für ein Auto das Börne diesmal immer wieder so „kunstvoll“ fallen lässt ?


  • holly • am 31.5.15 um 23:51 Uhr

    Schade, hatte mich so auf den neuen Thiel/Boerne gefreut…
    Die Story war auch für eine Kriminalkomödie diesmal zu platt.
    Amüsant die Querelen zwischen Alberich und dem Professor.
    Zu herzhaftem Lachen verleitete mich diesmal nur die unnachahmliche
    „Lache“ von Mechthild Großmann – danke, Frau Staatsanwalt!


  • Kathi • am 1.6.15 um 2:09 Uhr

    Ich schaue den Münster-TO um zu lachen, und das war heute wieder gegeben. Habe ihn direkt zweimal gesehen, nach ARD noch auf EinsFestival, einfach um noch einmal 1,5 entspannte Stunden zu haben.


  • Mikey • am 1.6.15 um 2:31 Uhr

    Also ich fands lustig und habe mich sehr amuesiert.. Leider nicht direkt aber auf youtube in Canada!


  • Peter Paul Gregor • am 1.6.15 um 6:16 Uhr

    Der Drehbuch war schlecht. Die Darsteller versuchten das Beste daraus zu machen. Der Regisseur war überfordert, da es keine interessante Materie als Vorlage gab. Der Chefarzt war schon per Gesicht vorprogrammiert als Täter.
    Nun gut, auch diese Kommissare müssen mal Pech haben. Aber man merkte ihnen an, dass auch nicht so richtig wollten (es lag eine chronische Verkrampfung vor)
    Wir sind es als Zuschauer gewohnt, bei „Münster“ frisch-geistig mitzudenken, wobei der Humor im Hintergrund bleibt, aber stilistische wichtig ist.
    Diesmal wollte man uns zwingen zu lachen. Ich habe es versucht.
    Dennoch bleibe ich Tatort-Fan seit.


  • Dirk • am 1.6.15 um 9:21 Uhr

    Über die bescheidene Qualität des Drehbuches kann man ja gerne hinwegsehen. Das Defizit gleichen die Schauspieler locker wieder aus.
    Und die Regie tut ihr Übriges.

    Das Rezept vom Tatort aus Münster ist eben wie die guten, alten Bratkartoffen mit Bratwürtchen a la Tim „Bulle“ Mälzer.
    Ein wenig altmodisch, für manche eben nicht mehr „fein genug“ da zu Derbe, zu simpel, zu fett….

    Aber stets super Lecker.


  • Ingrid Truckenmüller • am 1.6.15 um 9:22 Uhr

    Sehr gut gewesen der Tatort habe mich sehr amüsiert ,weiter so !!Einfach mein Lieblingsteam:-)!


  • Metall-Hahn • am 1.6.15 um 9:23 Uhr

    @Yvi Ein expliziter Münster-Fan war ich zwar noch nie, aber in den ersten Jahren fand ich die Tatorte mit Thiel und Boerne gar nicht so übel. Das Konzept wirkte noch frisch, Humor im Tatort war damals noch ganz was Neues, und die Fälle selbst waren nach meinem Empfinden auch noch interessanter gestrickt. Leider hat vor allem die Qualität der Kriminalplots stark nachgelassen, man verlässt sich auf die Popularität der Hauptfiguren, geht auf Nummer sicher, worunter, wie so oft beim Gebühren gesättigten ÖRR, die Innovation stark leidet. Im übrigen muss ich #Peter Paul Gregor Recht geben, dass die Darsteller diesmal streckenweise etwas unmotiviert wirkten. Liefers und Prahl hatten sich auch selbst schon einmal über die Drehbücher beklagt. „Bei der Weiterentwicklung ihrer Figuren gibt es Differenzen mit dem Sender“ heißt es.


  • Anonym • am 1.6.15 um 10:35 Uhr

    Für mich immer noch das beste Tatortduo. Ich fand auch den Tatort an sich unterhaltsam und mit viel Witz.


  • Didi • am 1.6.15 um 10:36 Uhr

    Dr. Boernes Auto ist ein „Wiemann Roadster MF3“.
    Die Firma Wiesmann sitzt in Dülmen im Landkreis Münster.


  • Caro • am 1.6.15 um 10:59 Uhr

    Uninteressant. Der Fall, die ganze Story, die Schauspielerei.

    SCHADE !


  • Michi • am 1.6.15 um 11:01 Uhr

    @Carmen – das Auto ist ein Wiesmann Roadster – hat Boerne schon des Öfteren gefahren, ist eine kleine Manufaktur in Dülmen – nahe Münster.

    ich fand den Fall diesmal sehr gut – die Geschichte war natürlich sehr dünn, wohl geschuldet dem, dass unbedingt irgendwie krampfhaft die Sache mit der Knochenmarkspende untergebracht werden musste.

    bei der Tätersuche hilft ja immer ein Blick auf die Uhr, von daher war es klar, dass um 21:15 der Junge nicht der Täter sein konnte. weiterhin war es zu spät noch ne komplett neue Figur einzuführen – ich tippte dann noch eher auf Kohlund, allerdings war nach der Erklärung im Restaurant klar, dass es der Doc sein musste – er hatte auch schon zuvor 1-2 coole Sprüche zuviel um nur eine unbedeutende Sidekick Rolle zu spielen….

    interessant finde ich immer wieder, dass manche Leute schreiben sie hätten den Film nicht verstanden und man müsste dann in den letzten 30 Sekunden die Auflösung über sich ergehen lassen….naja, da sage ich mal nix zu.

    Wie gesagt, Story dünn, aber dennoch 4 Sterne, da das Zusammenspiel zwischen Thiel und Boerne wirklich an die guten alten Münsteraner Zeiten erinnerte! Auch die Klemm war in dieser Folge wirklich ganz groß!

    Was ich total überflüssig und unlustig fand, waren die fortwährenden Angriffe von Boerne auf Alberich – zu einseitig – das passte irgendwie so gar nicht….sehr gekünstelt.


  • Gottlieb • am 1.6.15 um 11:03 Uhr

    Aus dem Stimmungsbild auf „Twitter“ entnehme ich, daß hier wohl ein Tatort für die homosexuelle Minderheit unter den Zuschauern gedreht worden ist. Dazu paßt, daß es vor allem auf die Botschaft (Homosexualität ist normal und lustig), weniger auf die Stringenz der Handlung ankam. Daß Angehörige „verfolgter“ Minderheiten in deutschen Krimis ganz selten kriminell sein können, ist inzwischen gesichertes Erfahrungswissen geübter „Kriminologen“, so wird man auch hier in der Hinsicht nicht enttäuscht. Alles in allem deutet sich hier vielleicht ein neues Spartenprogramm an. Oder ist Umerziehung auf vergnügliche Weise das Ziel? Besonders gefallen hat es den meisten Zuschauern wohl nicht.


  • Gottlieb • am 1.6.15 um 11:04 Uhr

    Beabsichtigt war die Vergabe eines Sterns.


  • arte-Versteher • am 1.6.15 um 11:13 Uhr

    @Michi
    Bitte addiere zu den hier in den Kommentaren angezeigten Zeiten im Kopf eine Stunde hinzu, die Systemuhr steht noch nicht auf Sommerzeit.

    @Gottlieb
    Pressemeldungen wie „Thiel und Börne werben überzeugend für die Homo-Ehe“ können zwar ungemein nerven, aber die meisten Tatort-Fans hier scheinen sich (so mein Eindruck beim Runterscrollen) dafür gar nicht zu interessieren, und das kann m.E. auch kann gerne so bleiben Von den eher negativen Kritiken hier hatten bislang keine mit dem vermeintlichen Minderheitenthema zu tun, sondern eher mit der fehlenden Balance zwischen Krimi und Komödie im vorliegenden Fall.

    Also also halb so wild mit der Angst vor der Umerziehung.


  • Michael Kaufmann • am 1.6.15 um 14:00 Uhr

    Die Quote spricht für sich und ist verdient.

    Vollkommen überflüssig, dass hier wieder so viele Idioten nur posten, um zu sagen, dass sie den Münster-Tatort scheiße finden. Doch scheiße seid nur ihr selbst. Dass ihr hier Zeit für etwas investiert, was ihr scheiße findet, ist einfach nur drei, ist das Allerletzte. Aber ihr merkt es einfach nicht. Lauter Schwachmaten, die ihr kein anderes Hobby habt, als immer nur rumzunörgeln, und ansonsten sucht ihr so lange, bis ihr was findet, um rumzunörgeln. Ich könnte nur kotzen über euch saudumme Arschlöcher, mit denen ich leider diesen Planeten teilen muss

    5 Sterne von mir für einen wieder einmal genialen, sehr lustigen und ansonsten in sich schlüssigen Tatort.


  • Michael Kaufmann • am 1.6.15 um 14:00 Uhr

    Ersetze „drei“ durch „krank“.


  • arte-Versteher • am 1.6.15 um 14:41 Uhr

    @ Michael Kaufmann
    Ersetze gereizten Ton durch freundlichen, bitte.


  • Tatort Fan • am 1.6.15 um 15:14 Uhr

    Dem Hr. Thiel und dem Hr. Börne gehen langsam die Witze aus. Das Konzept ist langweilig geworden und es nervt langsam. Eine neue erfrischende Idee würde dem Tatort aus Münster gut tun. Der Tatort war leider nur Massenware.


  • alter Fan • am 2.6.15 um 0:12 Uhr

    ich fand ´der Münster TO Liebhaber ist wieder auf seine Kosten gekommen .
    Börnes anzügliche Kommentare über kleinwüchsige Menschen waren diesmal ganz schön krass .
    Ansonsten gute TV Unterhaltung – lange Weile ??? -hab ich nicht feststellen können .


  • alter Fan • am 2.6.15 um 0:13 Uhr

    Stern verklickt -sollten wirklich 4 sein


  • tom • am 2.6.15 um 12:24 Uhr

    Hat mir gut gefallen. Gut geschrieben. Nur die Querelen zwischen Alberich und dem Professor fand ich übertrieben – ein Running Gag der nervigen Art.


  • Pater Pann • am 2.6.15 um 13:47 Uhr

    Diesmal war die Nebenhandlung (nämlich ob die vorgetäuschte Ehe auffliegt) deutlich spannender als der Kriminalfall. Letzteren fand ich diesmal auch nicht so spannend, jedoch war das drumherum mal wieder sehr amüsant.

    Was mir ein bisschen fehlt (was man jedoch selten beim Tatort vorfindet) ist eine Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen den Personen. Klar, die vorgetäuschte Ehe haben die beiden nur gemacht, weil sie sich gut kannten, aber warum nun z.B. Alberich wieder so sehr niedergemacht wird (viel stärker als sonst, so kam es mir vor) obwohl sie doch ein paar Folgen vorher in „die chinesische Prinzessin“ den Professor so stark entlastet hat, war mir ein Rätsel.

    Trotzdem insgesamt sehr unterhaltsam und gut gespielt!

    P.S. Boernes anfängliches Gefasel über Fusel-Alkohole wird garantiert beim nächsten mal im Chemieunterricht zum Thema Alkohol benutzt ;)


  • Manu • am 2.6.15 um 16:55 Uhr

    Mir hat der TO diesmal nicht gefallen, aber immerhin hat man noch was gelernt (die Sache mit dem gespendeten Knochenmark und der DNA usw.). Die Witze kamen schon ziemlich bemüht daher, und ich fand, es gab zu viele Erzählstränge (alter Schampus aus dem Meer, Homosexuelle, Erbonkel, die Erpresser-Taxifahrerin, drogensüchtiger Sohn…. ) das war mir alles zu viel. Trotzdem 3 Sterne, ich mag Börne/Thiel! Und ich möchte hier nicht von Forenbesuchern als A-loch beschimpft werden … komm mal wieder runter!


  • Helene • am 2.6.15 um 19:30 Uhr

    Gute Ideen – schade, dass die Autoren nicht mehr herausgeholt haben. Gut ist z.B. die Szene am Anfang, wo Boerne dem Onkel erklärt, Thiels Vater sei stockkonservativ, und dann die Szene mit dem Onkel im Taxi des Vaters… oder die Weinhändler mit ihrem Sohn… aber der verbalen Alberich-Boerne-Fehde fehlt die Wärme, die sonst da war, Krusenstern ist kompetent wie eine Maschine, und aus der Sache mit der Chimäre hatte man so viel mehr Spannung herausholen können… irgendwie ist alles (ausser dem etwas sentimentalen Onkel) so halbfertig, undurchdacht und missmutig…


  • eql • am 2.6.15 um 21:56 Uhr

    Ich mag die Münsteraner sehr, aber dieser Fall war platt, viel Witz wirkte etwas Müde. Da kommt oft mehr von diesem Team. Für einmal wars noch ganz nett, aber wenn diese Folge wiederholt wird bin ich nicht dabei.
    Top waren wie immer Krusenstern, Klemm und Vaddern Thiel.


  • Udo B • am 3.6.15 um 0:09 Uhr

    Gibt wesentlich bessere Fälle der Ermittler…leider nur 2 Sterne


  • exilhessin • am 3.6.15 um 21:03 Uhr

    Tatort sonntagsabends ist : Pflicht, Kult, ein Stück Heimat…Wenn man die ganze Woche (und das Wochenende !) gearbeitet hat, ist ein solcher Tatort ein Geschenk-weil : man kann herrlich lachen und wird nicht verblödet wie bei Rosamunde Pilcher usw. Die Menschheit will unterhalten werden, das ist der Sinn auch vom Fernsehen, man will Sorgen und Nöte vergessen können für eine kurze Zeit. Das gelingt mit Boerne und Thiel hervorragend und hat positive Retardwirkung für die kommende Woche. Natürlich ist es bissig, slapstickmässig, ein bischen böse, aber :gut für Herz und Hirn! Weiter so !!!


  • Kristina • am 5.6.15 um 17:22 Uhr

    die beiden sind und bleiben die besten


  • Martina • am 6.6.15 um 18:58 Uhr

    Ich fand den Tatort gut. Es gab schon bessere Münster-Tatorte, aber wie ich finde, auch schon schlechtere! Die Mordfälle und eine gespielte Ehe zwischen Thiel und Boerne teilten sich den Schwerpunkt. Ich finde auch, dass Boerne diesmal echt zu überheblich seiner treuen Mitarbeiterin gegenüber war (was ist eigentlich aus ihrem großen Hund geworden??) Was ich bei dem Münster-Tatort generell super finde ist, dass immer die gleichen Schauspieler präsent sind (nie fehlt jemand wichtiges, weil er z.B. gerade im Urlaub ist). In dem aktuellen Tatort waren schon einige „Schmunzel-Szenen“ z.B. dass am Schluss raus kam, dass Boerne nie das Haus am Meer geerbt hätte. Der ganze Ehe-Aufwand also umsonst. )-: Kurz um: Sehenswert wie jeder Münster-Tatort!


  • Wilhelm A. • am 13.6.15 um 8:44 Uhr

    Die negativen Kommentare verwundern mich. Wer einen Sherlock Holms
    oder einen Eifel-Krimi sehen will, auf dem falschen Kanal.
    Wer, wie ich, einen interessanten Kriminalfall, gute Unterhaltung und
    etwas münsteraner Atmosphäre erwartete, wurde gut bedient.
    Ich fand, der Kriminalfall war sogar Sonderklasse!


  • arte-Versteher • am 13.6.15 um 10:26 Uhr

    @Wilhelm A.

    Ich finde, Ihre Antwort trifft das Meinungsbild in den Kommentaren zu dieser Folge nicht wirklich. Es gab in der Anfangszeit des Münster-Paares und auch danach in der Tat immer viele Kommentare, die es für unziemlich hielten, dass ein Tatort eine Komödie ist. Diesen Tenor finde ich hier bei den Kommentaren zu dieser Folge nur in Spurenelementen wieder. Vielmehr haben die meisten Kommentatoren hier wohl akzeptierte, dass Münster Komödien liefert, sind aber für diesmal schlicht und einfach der Meinung, dass es eine eher mittelmäßige Aufführung war.

    Zitate:
    „Ich mag die Münsteraner sehr, aber dieser Fall war platt,… “
    „Gibt wesentlich bessere Fälle der Ermittler…“
    „Gute Ideen – schade, dass die Autoren nicht mehr herausgeholt haben. “
    usw.


  • Seebaer • am 26.6.15 um 17:11 Uhr

    Das Team ist einfach klasse. ☺


  • ein-arte-fan • am 17.9.15 um 23:59 Uhr

    @ Dirk: Es ist nur die Rede von der Beförderung und „Frau Komissarin“. Vorher war sie wohl nur Kommissaranwärterin.
    @carmen, kleiner miep: Wiesmann Roadster, haben ja andere schon gesagt, Mf3, 4 oder 5 könnten es sein, die Autos gleichen sich sehr, die Firma ist aber seit 2012 nicht mehr in der Hand der Brüder Wiesmann und seit letztem Jahr auch pleite. Boerne fährt also den „lokalen Sportwagen“. Die Autos wurden manufakturell gefertigt, Kunstoffkarosse über Stahlrohrrahmen, Motoren aus BMWs „M“ Modellen. Leistungsgewicht von 3 kg pro PS. Stellvertretend für den Geist der Autos ein Zitat aus der Frühzeit: „Wir verbauen keine Klimaanlage oder ABS, die machen das Auto schwer“. Preise: 130.000DM, dann €, aufwärts, Wartezeit >1 Jahr, dafür Fertigung ganz nach Kundenwunsch. Der Niedergang ist ein Beispiel für unnötig².

    Die Tatortfolge:
    Besonders gehässig gegenüber Alberich. Aber das wurde auch thematisiert. Früh offensichtlich fand ich die story nicht, ich hatte bis zuletzt den Onkel im Verdacht, nach dem Motto: Der Mammon war ihm näher als die Liebe. Insofern gut unterhalten, typisch Münster, auch wenns da schon bessere gab. Solide 3 Sterne.


  • Slice me nice • am 20.9.15 um 16:38 Uhr

    Außergewöhnlich… prima!!! Erst war ich ja eine Stunde lang eher genervt bzw. gelangweilt ob des ständigen Klischeealarms: Erbschleicherei mittels verheiratet UND schwul – nein, bitte nicht!, Boerne überhaupt nicht „knuffig“, sondern frauenfeindlich wie noch nie, „Schlauchhalter“, ständiges angekratztes Männergeraune (und ich meine nicht die Klemm), doofer Drogi schlägt zu und entwischt ständig, alle irgendwie krank und siech und unfähig??
    Bis, ja bis im letzten Drittel Boerne dem Titel des Tatorts folgte, da strafften und bündelten sich plötzlich die losen Fäden, alles bekam einen Sinn, die Beteiligten liefen zur Hochform auf (auch die klassische Miss-Marple-Überführung war o.k. und passte perfekt), eine Pointe nach der anderen zündete – rund und wunderbar! Und weiterreichend durch den Hinweis, dass das vor Gericht ein komplizierter Gutachterfall werden wird.


  • heidelerche • am 14.9.16 um 19:24 Uhr

    Das walte Alberich! so könnte man den Wunsch überschreiben, den man dem angeblich so tüchtigen, ja „ehrwürdigen“ Professor mit auf den Weg geben sollte. Ohne sein Faktotum, welches er stets nach Kräften diskriminiert und drangsaliert, wäre seine Pathologie längst an seiner eigenen Eitelkeit gescheitert.
    Kommissar Thiel, der bürgerliche Kollege von der Kriminalfront, er ist eher träge und lustlos. Aufgepeppt wird das alles eigentlich nur durch oft gekonnte Frozzelei. Die aber macht aus dem Tatort eher eine Komödie denn einen Krimi. Die aber hat es in sich. Sie birgt jede Menge Lokales und nicht nur was die Mundart betrifft. Westfälisch eben.
    Wenn dann auch noch die „Frau Staatsanwalt“ dazwischen donnert, dann steht (fast) alles stramm… wenn nicht doch das letzte Bier gestern dafür gesorgt haben sollte…


  • Laju • am 18.12.16 um 22:57 Uhr

    Oh, man die Münsteraner waren mal richtig witzig und doch ernst zu nehmen! Aber was geht in diesem tatort ab???? Grottenschlechter Slapstick, der mit den feinen, unterschwelligen Nuancen von früher nichts mehr zu tun hat. Sowas kommt von sowas! Immer mehr toppen wollen und sich dann in Klamauk verlieren……schade, die Anfänge waren gut und unterhaltsam, menschlich, lebensnah. Aber jetzt nur noch dumpf und hohl. Die Besetzung von Christian Kohlund setzt dem Ganzen die Krone auf! Schade um die guten Schauspieler/ -innen wie Prahl, Liefers, Kempter, Urspruch und Großmann! Die werden verheizt und können ihr Bestes geben, wie sie wollen……der Kohlund macht es kaputt!!!!


  • Steve • am 20.12.16 um 4:37 Uhr

    Ganz lustig wieder. Münster ist eben kein normaler ‚Tatort‘. Und das ist auch gut so, nur für dieses Team. Ich mag’s gerne sehen.


  • Flixi • am 13.2.17 um 14:32 Uhr

    Michael Kaufmann, Menschen mit anderer Meinung als Idioten zu bezeichnen, sagt schon alles.

    Laju, ich fand gerade Kohlund besonders stark. Ansonsten würde ich Dir absolut recht geben. Mir gefällt die Entwicklung auch nicht sonderlich. Wenn man alte Folgen wie Satisfaktion, Eine Leiche zuviel etc. guckt, dann ist man schon ein wenig traurig. Die unterschwelligen Nuancen sind dem Klamauk gewichen.


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