Tatort Folge 990: Durchgedreht



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Tatort Folge 990: Durchgedreht 4 25

Jubeln Sie jetzt ruhig, gerne auch laut, denn: SIE IST VORBEI!
Endlich zeigt die ARD nach der diesjährigen elf Wochen andauernden Tatort-Sommerpause einen ersten neuen, frisch produzierten Krimi: „Durchgedreht“. Die Folge mit der offiziellen Nummer 990 stammt aus der Domstadt Köln. Wie seit 1997 gewohnt ermitteln dort die zwei Kollegen und Kumpel Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär); unterstützt wird das Duo durch Assistent Tobias Reisser und Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth. Der Sendetermin ist für Sonntag, den 21. August 2016 um 20.15 Uhr in der ARD angesetzt.

Inhalt der Tatort-Folge „Durchgedreht“

Die Geschichte dreht sich um eine Familientragödie: Der Kölner Finanzbeamte Sven Habdank, für die Steuerfahndung tätig, ist gerade geschäftlich unterwegs, als in sein Einfamilienhaus eingebrochen wird. Svens Lebensgefährtin Freya sowie der kleine gemeinsame Sohn Jesco, die friedlich in ihren Betten schlafen, werden vom Einbrecher im Schlaf überrascht und eiskalt ermordet: der Täter erwürgt das Kind, und sticht mit einem Messer fünfmal mitten in das Herz der Familienmutter. Nur die achtjährige Anna, die Tochter der Habdanks, kann sich rechtzeitig verstecken und überlebt als einzige Zeugin das schreckliche Verbrechen im Tatort „Durchgedreht“.

Seitdem steht das Mädchen im WDR-Krimi unter Schock. Auch die Nachbarin, die den grausamen Fund im Haus der Habdanks macht und die Polizei ruft, steht der Schrecken in das Gesicht geschrieben. Die im Doppelmord ermittelnden Hauptkommissare Ballauf und Schenk inspizieren den Tatort und versuchen eine erste Kontaktaufnahme zu Anna – doch das traumatisierte Kind schweigt beharrlich. Die Psychologen raten von einer Vernehmung ab, und auch Freddy Schenk zeigt große Empathie beim Umgang mit dem Mädchen. Einzig Ballauf will Anna unbedingt zu einer Aussage bewegen.

Ähnlich wie seine Tochter ist auch der Ehemann, der mittlerweile von seiner Dienstreise zurückgekehrt ist, kaum vernehmungsfähig. Damit Anna versorgt wird nehmen Tante und Onkel das Mädchen bei sich auf. Dort beginnt sie die Ereignisse der Tatnacht mit dem Malen von Bildern zu verarbeiten; da sie immer wieder eine dunkle, vermummte Figur zeichnet, sind sich das Ermittlerduo Max Ballauf und Freddy Schenk in der Tatort-Folge „Durchgedreht“ sicher, dass Anna den Mörder ihrer Familie gesehen hat und vielleicht entscheidende Indizien geben kann – würde sie sprechen.

Besonders das Motiv für den Doppelmord ist den Kölner Ermittlern noch unklar. Seltsam in diesem WDR-Tatort ist nämlich der Umstand, dass der zunächst gestohlene Schmuck gleich nach dem Einbruch in der Mülltonne der Habdanks vom Täter entsorgt wurde – warum? Ist der Einbruch etwa bloß eine Verdeckungstat für einen geplanten Mord? Hatte ein Steuersünder noch eine Rechnung mit dem Finanzbeamten Sven Habdank offen? Oder handelt es sich tatsächlich um eine zweifache Tötung im Affekt? Viele Fragen stehen offen.

Im Zuge der Ermittlungen im Umfeld der Habdanks zeigen sich gleich mehrere verdächtige Personen, die ein Motiv für die Tat hätten: da ist der Journalist Ole Winthir, der dank des Steuerprüfers mit seinem Schweizer Bankkonto aufflog, außerdem der Bauunternehmer Pit Benteler, der seine Bücher offen legen muss und sich in einer finanziellen Zwickmühle befindet. Doch noch eine weitere Spur ist interessant: Die Beziehung der Habdanks war offenbar nicht die glücklichste. Wie es scheint, pflegte Freya Kontakt zu einem anderen Mann …
 

Im Auftrag des WDR wurde der Tatort „Durchgedreht“ in der Zeit vom 17. Februar bis 18. März 2016 in Köln und Umgebung gefilmt. Der Titel spielt auf den Umstand im Film an, dass hier einige der gezeigten Figuren an ihre psychischen Grenzen gelangen und sowohl die Ermittler Ballauf und Schenk, als auch das Publikum zunehmend das Gefühl bekommen, jeden Moment könnte eine von ihnen „durchdrehen“. Auch der grausame Doppelmord zu Beginn scheint – da wohl unüberlegt und fahrlässig begangen – in Folge eines nervlichen „Kurzschlusses“ begangen worden zu sein.

Die Regisseurin Dagmar Seume, die nach dem Kölner Tatort „Benutzt“ nun ein zweites Mal mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär zusammenarbeitete, empfand die angespannte Situation der Filmfiguren als besonders reizvoll, wie sie gegenüber dem WDR in einem Interview erklärte. Der Autor Norbert Ehry (siehe Tatort „Dicker als Wasser“) steuerte das Drehbuch bei.

Die Redaktion von Tatort-fans meint …

Sabine (36 J. | Kinoliebhaberin)

Ein Tatort im krimitypischen Whodunnit-Erzählstil. Die Besetzung fiel mir besonders positiv auf. Im Ganzen fühlte ich mich mit diesem leisen Krimi gut unterhalten. Schalten Sie ruhig ein!

Gerald (36 J. | IT-Nerd)

Das Team aus Köln ist ein Klassiker, und seit der Tatort-Folge „Franziska“ bei mir wieder hoch im Kurs. Auch dieser Krimi ist sehenswert, Tobias Reiser findet in seine Rolle und die kleine Anna ist zum Knuddeln.

Musik im Tatort

Scala & Kolacny Brothers – „Nothing Else Matters“

Tatort-Besetzung

Hauptkommissar Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Freddy Schenk – Dietmar Bär
Tobias Reisser – Patrick Abozen
Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth – Joe Bausch
Anna Habdank – Julie-Helena
Sven Habdank – Alexander Beyer
Freya Rödiger – Andrea Kratz
Jesco – Vincent Liess
Michael Habdank – Christian Erdmann
Gunnar Schwalb – Stephan Szasz
Hilde Schwalb – Nicola Schossler
Journalist Ole Winthir – Peter Benedict
Bit Benteler – Max Herbrechter
Doris Domscheit – Julia Grafflage
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Norbert Ehry
Regie – Dagmar Seume
Kamera – Gunnar Fuss
Schnitt – Dora Vajda
Musik – Martin Tingvall

Trailer zur Tatort-Produktion „Durchgedreht“ vom WDR

Bilder-Galerie zum Krimi aus Köln


42 Meinungen zum Tatort Folge 990: Durchgedreht

  • Anna Krechel • am 23.7.16 um 12:48 Uhr

    ich werde gespannt sein wie der neue Tatort folge aus köln gezeigt wird ich hoffe es wird bestimmt auch wieder spannend sein ich sehe mir auf jeden fall auch an darauf freue ich mich schon zum gucken ich hoffe das sie den Fall auch bestimmt den Familiedrama aufklären könnnen ich hoffe das sie gut spielen können Max Ballauf und Freddy Schenk in den neuen Tatort Durchgedreht ich hoffe das sie sehr gut sind ich wünsche mir für die beiden besten komisaren aus köln die besten 20 sterne von mir zu kriegen.


  • Jinxy • am 14.8.16 um 11:58 Uhr

    …und ich wünsche mir, dass Gott Hirn vom Himmel fallen lässt *~*


  • Stjuard • am 21.8.16 um 19:28 Uhr

    Ballauf mit Ehering? an der linken Hand? Der ist doch der eiserne Junggeselle?


  • Thorsten • am 21.8.16 um 19:44 Uhr

    Lahm und langatmig. Ne halbe Stunde reicht mir.


  • Stjuard • am 21.8.16 um 20:48 Uhr

    Donnerwetter, was ein geiler TO. Leise, spannend und beklemmend. Ein Top-Auftakt nach der langen Pause. Wer Äcktschen mag, soll Schwarzenegger oder den Tschick Niller Trash gucken. Solche TOs bitte weiterhin, keine Experimente.


  • rein hard • am 21.8.16 um 20:50 Uhr

    Sicher einer der Besten Krimis der Tatort reihe und auch der beiden Kölner … Gutes Buch … Klasse Schauspieler Führung. .. RegiE … Immer nah am Fall … keine Ausflüge in Nebenschauplätze … Für mich das Beste was ich seit langem gesehen habe.
    ÜBRIGENS: es bleibt ein SkandAl das es eine Sommerpause gibt … es gibt so viele neue Kommissare die sich freuen würden öfter zu sehen zu sein n


  • michael heinze • am 21.8.16 um 20:53 Uhr

    die beiden sehe ich im Tatort sonst sehr gerne.
    das Drehbuch für diesen Tatort wurde wohl in der Mittagspause mit heißer Nadel gesrickt.
    zu langatmig und düster


  • Hanz W. • am 21.8.16 um 21:00 Uhr

    Nun ja, a bissele mehr hätte ich mir doch erhofft. Furioser Beginn, aber dann ist es doch über eine längere Strecke arg langatmig geworden, und dass Ballauf den Ehemann als Mörder sehen wollte, Schenk als gestandener Vater und Opa aber gar nicht, war dann eher ein wenig ermüdend und hat für den Fortgang wenig gebracht. Die falschen Fährten alle recht unoriginell (die Steuertricksereien) bis blöd bzw. arg dick aufgetragen (die BND-Geschichte) und auch kaum mehr als oberflächlich angespielt. Paar wirtschaftliche Probleme, ein wenig Eifersucht, Vaterschaftstest etc. pp., die ganze Asservatenkammer an üblichen Versatzstücken halt. Da habe ich immer ein wenig den Verdacht, die Autoren trauen ihrer eigenen Geschichte nicht.

    Gegen Schluss zu ist das ganze dann wieder intensiver, weil individueller geworden, aber für nen ganzen „Tatort“ war’s zu wenig. Schade, als Start nach der Sommerpause… Vielleicht ein guter Dreier, mit Wohlwollen, aber keinesfalls mehr.


  • Alte Dame • am 21.8.16 um 21:09 Uhr

    Darauf haben wir gewartet? Umstand des Films: „Jeden Moment könnte eine der Figuren durchdrehen“? HÄ? „Die einzelnen Figuren kamen an ihre psychische Grenzen“? Wie durchgedreht muss man denn schon sein, eine Mutter und ihr schlafendes Kind (noch dazu innerhalb der Familie) zu töten und anschließend so zu tun, als sei man unbeteiligt und nimmt den einzigen möglichen Zeugen (Zeugin) in Obhut? Da sind alle Grenzen wohl bereits zu Beginn der Handlung weit überschritten. Die Spurensicherung bereits mitten in der Arbeit am Tatort, aber keiner hat das Haus durchsucht, obwohl das Kind fehlt, wie schwach die kriminalistischen Aspekte mal wieder sind. Macht keinen Spaß. Leise und beklemmend ja, spannend nein. Das Ende soooo schön nett vom Täter (also doch nicht durchgedreht), wer`s mag. Die Kleine hat am besten gespielt, leise und beklemmend.


  • Ernie Weijers • am 21.8.16 um 21:15 Uhr

    Wirklich grossartig. Hat uns sehr gefallen. Aber die Pause dauerte zu lange …
    Schone Grusse aus Holland.


  • MCF • am 21.8.16 um 21:21 Uhr

    Weiß jemand wie das Lied mit dem Mädchenchor heißt ?


  • Der Todesbote • am 21.8.16 um 21:24 Uhr

    Starker Saisonauftrakt. Düster, traurig, tragisch. Ein gescheitertes Leben, eine gescheiterte Beziehung, letzter Ausweg – Mord?
    Lange habe ich überlegt, wer denn wohl „durchgedreht“ sein könnte in diesem dunklen, trotz mach lauter Töne eher leisen #tatort.
    Ballauf & Schenk geraten öfter aneinander, aber nie so, dass es weh tut. Und Alexander Beyer spielt einen gebrochenen und traumatisierten Vater.
    Bitte mehr solche dicht erzählten Stories.


  • alter Fan • am 21.8.16 um 21:26 Uhr

    solide gemachter Köln – TO ; Gott sei Dank “ keine alten Züpfe abgeschnitten “
    und vor allem keine aktuellpolitische( flüchtlings ) Themen verarbeitet – als fauler Schreiber würde ich jetzt Hanz W. voll und ganz zustimmen – für meinen Geschmack war die Musik nicht so ganz der Renner – stellenweise etwas zu überkünstelt und verspielt – persönlich gefiel mir übrigens die Rollenbesetzung des Michael Habdank mit Christian Erdmann


  • Urgestein • am 21.8.16 um 21:29 Uhr

    Schwache Leistung. Diese Ermittler mit den ewig gleichen Satzbausteinen scheinen mir ein Garant für Langeweile zu sein. Schade um die nicht ganz schlechte Story.


  • Marc U. • am 21.8.16 um 21:30 Uhr

    Habe schon deutlich bessere Tatorte aus Köln gesehen, dieser hier hinkt da ganz schön hinterher..
    Das Kind wohnt beim Täter während die Kommissare gegen ihn ermitteln? Ganz schön unlogisch.


  • Dirk • am 21.8.16 um 21:55 Uhr

    Der Tatort mit der Nummer 990 aus Köln und mit den beiden besten Hauptkommissaren der dortigen Mordkommission: Der Max Ballauf und der Freddy Schenk. Wie lange sind die beiden, beim Publikum sehr beliebten Tatort-Mordermittler aus der rheinischen Metropole, schon dabei, um so etwas erleben zu müssen und gleich vorne weg, Freddy hatte zum Schluß das Glücksgefühl überhaupt aus seiner langen Fernsehen-Beamtenlaufbahn in der Dom-Stadt. Man kann sich nur anschliessen, es war ein düsterer und spannender Polizei- und Kriminalfilm, welchen man in dieser Art gedreht, schon lange nicht mehr erlebt hat. Man merkte regelrecht, dass man der tollen kindlichen Darstellerin nicht mehr schauspielerische Anstrengungen zumuten wollte, zumal dieser, doch brutale Tatort-Thriller, direkt unter die Haut ging, mit einem wahrlichen Gänsehaut-Erlebnis. Ich meine jetzt schon, sollte es eine Liste mit den 150. besten Tatort-Spielfilmen geben, dieser Kölner Thriller aus dem Jahr 2016, atmosphärisch dicht und düster aufgezeigt, wird mit Sicherheit dazu gehören.


  • Dennis • am 21.8.16 um 22:14 Uhr

    Der Tatort war irgendwie nicht so toll, die beiden Kommissare waren zu angespannt. Aber sonst mal was neues und spannend.
    Freue mich auf die nächsten.
    Man sieht wie die beiden alt geworden sind „graue Haare“ :D


  • Anna • am 21.8.16 um 22:19 Uhr

    Ich fand es ziemlich langweilig. Dass mit der Schwester etwas nicht stimmt, war schon früh klar. Und dass es weder der Journalist noch der Bauunternehmer war auch. Das war unnötiges Herumermitteln, hat sich angefühlt als wären das Zeitfüller gewesen


  • Alte Dame • am 21.8.16 um 22:28 Uhr

    @Dirk: „Man merkte regelrecht, dass man der tollen kindlichen Darstellerin nicht mehr schauspielerische Anstrengungen zumuten wollte, zumal dieser, doch brutale Tatort-Thriller, direkt unter die Haut ging, mit einem wahrlichen Gänsehaut-Erlebnis. “ HÄ? Geschwollene Schwätze! Die „kindliche Darstellerin“ war ein Kind! Welches Gänsehaut-Erlebnis? Der Doppelmord? Bla bla Blasen über Blasen!


  • Colorwriter • am 21.8.16 um 23:42 Uhr

    Durchwachsen, weil zu schwaches Drehbuch.


  • Lausanna • am 22.8.16 um 6:21 Uhr

    Der Tatort war wie vielfach genannt etwas langatmig, doch spannend.


  • arte-Versteher • am 22.8.16 um 6:23 Uhr

    Das Wesentliche wurde schon gesagt: Der Anfang war tatsächlich vielversprechend und atmosphärisch dicht. Bei der Präsentation der üblichen blinden Spuren wurde es dann leider schon nervig (wem fallen solche Pappkameraden wie dieser Journalist ein?). Und dann die Auflösung: Obwohl ich grundsätzlich jedem Menschen einen Mord zutraue – dieser Täter und sein Motiv waren ganz und gar nicht glaubhaft. Wie dieser Loser-Psychoknacks zu solch einer grausamen Bluttat geführt haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Die TO-Drehbuchflaute hält offenbar auch nach der Sommerpause an. Gerade noch drei Sterne aus alter Sympathie für Ballauf und Schenk.


  • Uli Thieme • am 22.8.16 um 7:35 Uhr

    Das war gar nix, habe selten solch einen langatmigen, langweiligen und fast schon ideenlosen Tatort wie diesen gesehen. Regie und Drehbuch eine einzige Katastrophe ! Bitte verplempert die Rundfunkgebühren in diesem Stil nicht mehr !!!


  • Frank • am 22.8.16 um 7:39 Uhr

    Als Fan der Domstadt Ermittler kann ich nur sagen, was für ein düsterer und genialer Einstieg nach der öden Sommerpause. Sehr dichter Beginn, leider war der Kameraschnitt beim Auffinden der Toten durch die Freundin schlecht. Dennoch toller Start, die Ermittlungen ausserhalb der Familie waren schnell als Lückenfüller erkannt. Anders als meine vorstehenden Kritiker, empfand ich das innere Zerreissen über das Geschehene beim Täter gut dargestellt, eben „durchgedreht“. Schade das die interessante Persönlichkeit des Assistenten wieder stark in den Hintergrund rücken musste. Vier Sterne für die beiden Ermittler, die ihre Rollenverteilung (tolpatschig in Familienfragen und der gute Familienopa) einmal mehr sympathisch rübergebracht haben.


  • Schimanski • am 22.8.16 um 8:15 Uhr

    Ein super Tatort mit düsteren Hintergrund


  • MoMi • am 22.8.16 um 10:10 Uhr

    Eigentlich kann ich mich nicht für GUT oder SCHLECHT entscheiden. Es war halt einfach ein Krimi, nicht echt spannende, einfach eine Story in der nach einiger Zeit klar war, dass der Täter aus dem Umkreis der Familie stammen musste. Eigentlich wollte er ja einen Selbstmord vortäuschen……hatte aber zu wenig Zeit. Die übrigen Nebenstorys waren meines Erachtens überflüssig und nur gut um die Hauptstory auf 90 Minuten auszudehnen. Sonst hätte man den TO auch im 45 Minuten Vorprogramm am Abend ansiedeln können.
    Tolle Schauspieler wie immer – leider sehr langatmig und einschläfernd.
    Regie nix besonderes, sondern einfach die Arbeit gemacht.
    Man kann es viel besser.


  • Dooser • am 22.8.16 um 11:42 Uhr

    Zum Glück kommt dieser, wegen des schlechten Drehbuchs, vermasselter Tatort aus Köln, und nicht aus Düsseldorf.

    Kleiner Scherz. Aber im Ernst. Weil. Leider stets das Gleiche.

    Aus einer guten Idee macht man einen vor Fehlern wimmelnden Handlungsablauf, der den hohen Ansprüchen nicht genügen kann.

    Schade.


  • thomas • am 22.8.16 um 15:26 Uhr

    Ich habe mich sehr über den Neustart Tatort Spielzeit 16/17 gefreut, mit Unverständnis über die lange Pause. Dem Kölner Tatort-Duo stehe ich seit einiger Zeit sehr kritisch gegenüber, weil ich sowohl in den Stoffen wie auch bei ihrem Spiel keine Entwicklung sehe. Die Art der Dialoge, der Umgang mit Zeugen ist immer derselbe, die inszenierten Unstimmigkeiten zwischen den beiden sind banal. Warum können sich die beiden nicht professionell auf ihren Fall konzentrieren? Zeit für einen Wechsel in Köln.
    Der Tatort anfangs spannend, später lässt er nach. Das Drehbuch streckenweise sehr durchsichtig, vorhersehbar. Die Regie klassisch. Das Spiel der beiden Kommissare wiederholt sich immer wieder. Ballauf und Schenk sind als Figuren seit Jahren unverändert, statisch, die Jahre sind offensichtlich kaum an ihnen vorbei gegangen.


  • Schweizer • am 22.8.16 um 16:01 Uhr

    Danke der Redaktion – dieses Stück war wirklich der Wahnsinn !!


  • Anna Krechel • am 22.8.16 um 18:33 Uhr

    Ich bin begeistert von diesen Tatort aus köln ich fand den sehr toll wie die beiden
    Haubtkomisare Max Ballauf und Freddy Schenk richtig gut gespielt haben den tatort Durchgedreht ich finde echt klasse dafür gebe ich für die besten Komisare 20 Sterne von mir


  • Sir Sherlock • am 22.8.16 um 20:49 Uhr

    Gute schauspieleriche Teamleistung , die Handlung und Fakten schlecht recherschiert, ihr könnt es viel besser !!!!


  • spiderman916 • am 23.8.16 um 9:07 Uhr

    Spannend, unterhaltsam, gut besetzt, etwas klischeehaft und leider ist mal wieder Unverdächtigste der Täter, so das man wieder im Vorfeld wusste, wer wohl der Täter ist.
    Andrea Kratz als hübsche Leiche. Hoffe sie ist auch in anderen Produktionen wieder zu sehen.


  • Dialogmonster • am 23.8.16 um 13:01 Uhr

    Lahm, vorhersehbar und einfach nur öde


  • Natalia • am 23.8.16 um 21:47 Uhr

    Sehr enteuscht!
    Es soll doch nicht sein, dass ein kleines Kind am Anfang sterben soll!
    Alte klassische Tatorts waren viel humaner!!
    Schade, dass auch ARD wegen Einchaltquotte bereit sowas zu zeigen !


  • uk • am 25.8.16 um 23:22 Uhr

    Schon wieder ein Tatort mit einem traumatisierten Kind. Fing gut an, doch dann wurde es öde. Wie so oft in Köln. Schade um die guten Schauspieler.


  • uk • am 25.8.16 um 23:23 Uhr

    Ein Stern ist die richtige Wertung.


  • Marion Janßen • am 26.8.16 um 5:51 Uhr

    Dieser Tatort hat mir sehr gut gefallen. Die Schauspieler Top . Ich suche wohl intensiv das Lied was zum Ende im Hintergrund gelaufen ist . Die Musik ist zwar von Martin Tingvall aber der Titel ist nirgendwo vermerkt. Ich meine nicht Nothing Else Matters von Scala und Kolacny Brothers. Wäre für jede Hilfe Dankbar.


  • Jens • am 31.8.16 um 6:53 Uhr

    Hallo Marion,

    ich bin auch schon auf der suche, finde leider ebenfalls nichts. Gibt einfach zu viele cover von Scala & Kolacny. Auch shazam konne nicht helfen, die szene ist zu sehr vermischt.
    Habe mal an Martin Tingvall geschrieben, mal schauen ob ich eine Antwort bekomme.
    Falls ja, poste ich sie hier!


  • Christian • am 10.9.16 um 18:56 Uhr

    In wieviele Klischee-Fallen kann eigentlich ein Tatort tappen?

    Der Finanzbeamte als langweiliger, verbissener Spießer – warum nicht ´mal einen im Architekten-Outfit, cool rüberkommenden Don Quixotte und idealistischen Überzeugungstäter?
    Der Journalist – klar, der versteht natürlich was von Ästhetik – da habe ich in der Realität andere Erfahrungen gemacht.
    Wenn Vater-Sohn-Konflikte nicht mehr ziehen (in Deutschland jedenfalls, die Amis kommen nicht ohne aus, auch wenn Töchter die Rolle der Söhne inzwischen einnehmen), dann ein Bruderzwist um die Frau? Und dann haben die beiden aus Respekt vor der Ehe nichts gehabt? Mutlos und lächerlich.

    Und jetzt die Super-Pointe: Der Assistent hat den Dildo von Freya Rödiger auf dem Screen – der gute Finanzbeamte kriegt also auch keinen Hoch und muss deswegen arme Journalisten piesacken. Wieso gibt es eigentlich einen so hohen NC auf Psychologie, wenn´s so einfach ist? Tja, Drehbuchautor müsste man sein….

    P.S.: Der Gesinnungsethiker Freddy ist also Figur so lächerlich, dass man melancholisch wird…..und das Motiv des Täters, davon wollen wir gar nicht reden.


  • Meier Pascal • am 24.11.16 um 14:38 Uhr

    Spannenster Tatort, aber gleichzeitig der heftigste wo ich gesehen habe. Vor allem der Schluss wo das kleine Mädel mit ansehen musste, wie ihr Vater das Leben nimmt ging mir unter die Haut.


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