Tatort Münster bleibt bis zum Jahr 2020



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Jan Joses Liefers und Axel Prahl unterzeichnen neue Verträge

Es war eine Nachricht, die kurz vor dem Jahreswechsel 2016/17 für Jubel in Tatort-Fankreisen gesorgt haben wird: Der Tatort Münster mit dem kauzigen Professor Dr. Boerne und dem alternativen Kommissar Thiel bleibt uns noch mindestens bis zum Jahr 2020 erhalten!

Die „Bild“-Redaktion hatte jüngst auf bild.de die Meldung veröffentlicht, dass sich die Tatort-Hauptdarsteller Jan Josef Liefers alias Gerichtsmediziner Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne und Axel Prahl, der seit 2002 den Hauptkommissar Frank Thiel spielt, mit dem produzierenden Fernsehsender WDR über eine zukünftige Zusammenarbeit geeinigt hätten.

 
Als im Herbst 2016 die Meldung durch die Presse ging, Liefers und Prahl wollten ihre Verträge mit dem WDR nur dann verlängern, wenn ihre Gage auf 250.000 Euro pro abgedrehter Episode angehoben werden würde, machten sich viele Tatort Münster-Fans Sorgen um die Zukunft des erfolgreichsten Teams der Krimireihe. Der Fall „Schwanensee“ (Tatort-Folge 961, Erstausstrahlung 08.11.2015) erreichte mit 13,63 Millionen Zuschauern bei seiner TV-Premiere in der ARD die höchste Quote seit 1992 und war im Jahr 2015 die am meisten gesehene Fernsehsendung. Auch die vorherigen Einsätze der sympathischen Zankhähne Thiel und Boerne erreichten stets Traumquoten, die teilweise sogar an der Rekordmarke kratzen. Die Folgefälle von „Schwanensee“ – „Ein Fuß kommt selten allein“ (Tatort-Folge 986) und „Feierstunde“ (Tatort-Folge 994) – erzielten traumhafte 12,69 bzw. 13,31 Millionen Zuschauer.

Das Ermittlerduo Thiel und Boerne ist ein echter Goldesel, und das liegt natürlich nicht nur an den irrwitzigen Dialogen aus den Drehbuchvorlagen, sondern eben auch an der hervorragend funktionierenden Chemie zwischen den beiden Darstellern Liefers und Prahl. Das weiß auch der WDR und hat den Schauspielern nun eine Gage im „sechsstelligen Bereich“ für die neuen Verträge zugesichert, die bis 2020 laufen. Dass sich die Summen dabei tatsächlich auf 250.000 Euro pro Tatort-Folge und Hauptdarsteller belaufen, ist äußerst fraglich. Dennoch erleben die beiden Künstler in jedem Fall einen kräftigen Gehaltssprung, lag doch die Vergütung bislang unter 100.000 Euro für einen Einsatz. Der WDR darf seine stärksten Tatort-Zugpferde vorerst weiterhin vor den Karren spannen und die Zuschauer freuen sich auf neuen Stoff: Win-win für alle Seiten.

Die Verlängerung der Verträge und ein damit zusammenhängender Push der Tatort-Quote ist auch für die ARD begrüßenswert: schließlich war die durchschnittliche Einschaltquote beim Tatort im Jahr 2016 so niedrig wie seit Jahren nicht. Etwa eine halbe Million Zuschauer weniger schaltete sonntags im Ersten ein, wenn eine neue Episode im Abendprogramm lief. Seit vier Jahren verzeichnete das Nürnberger GfK-Marktforschungsinstitut keine schlechteren Quoten für den Tatort mehr; die Durchschnittsquote für eine Tatort-Erstausstrahlung lag laut Messungen 2016 bei 9,02, 2015 noch bei 9,52 Millionen. Autsch.

 
Übrigens soll der neueste, 31. Tatort aus Münster mit dem Titel „Klappe zu, Affe tot“ voraussichtlich am 2. April 2017 erstausgestrahlt werden, zwei Wochen vor Ostern. Die Folge wurde noch zu alten Vertragskonditionen im Jahr 2016 abgedreht, momentan machen die Mimen Axel Prahl und Jan Josef Liefers erst einmal Tatort-Pause und drehen erst im Sommer 2017 wieder eine Krimifolge in der Domstadt.

Wir halten Euch auf Tatort-fans.de auf dem Laufenden, sollte es News zum neuen Münster Tatort geben!

PS: Hier geht es direkt zu unserer Tatort Münster Kategorie.


5 Meinungen zum Tatort Münster bleibt bis zum Jahr 2020

  • Dennis • am 4.1.17 um 2:53 Uhr

    Das freut mich das sie verlängert haben. Aber ich kann euch sagen warum die Quoten im allgemeinen zurück gehen. Keiner will die neuen jungen Kinder Kommissare sehen. Die haben alle guten eingestampft. Ich habe sonst immer sehr gerne tatort Sonntag geguckt, eigentlich jeden Sonntag. Aber seit die besten Ermittler weg sind gucke ich höchstens 1 mal im Monat oder halt nur wenn Münster,Köln, München, vielleicht Dortmund kommt. Die guten Kommissare aus Berlin, Batu, Saalfeld und keppler, steier und mey usw sind ja nicht mehr da. Und die neuen kann man sich beim guten Willen nicht angucken. Selbst bekannte von mir sagen das selbe. (selbst die Oma die eigentlich alle tatort folgen guckt sagt das)


  • allesrogervolker • am 13.1.17 um 14:45 Uhr

    …dieser Komödienstadel bleibt bis 2020…welch ein Glück…fragt
    sich nur für wen…!?


  • allesrogervolker • am 13.1.17 um 14:48 Uhr

    …ansonsten bin ich mit Dennis völlig einer Meinung…!


  • Quotenossi • am 5.2.17 um 0:28 Uhr

    Oh yeah Dennis
    Berlin, Saalfeld und keppler, steier und mey, das war was.
    statt dessen dämlicher-gehts-nich-mehr-quoten-ossi-quoten-frauen-ewig-gestern-dresden. Und Unterschicht-Manta-Schweiger


  • Rumo • am 6.5.17 um 10:07 Uhr

    Ach, was wünschte ich mir, dass Boerne und Thiel selber auf dem Obduktionstisch landen.

    R.I.P.
    Und zwar möglichst bald…


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