Das Tatort-Programm 2019



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Wer geht, wer bleibt, wer kommt?

Das Jahr 2019 ist bereits im vollen Gange und die ein oder andere neue Tatort-Folge hat ihre Fernsehpremiere im Ersten Programm bereits erlebt:

Den Anfang machten dieses Mal die zwei Ulknudeln Kira Dorn und Ehemann/Ermittlungspartner/Sidekick Lessing aus der historischen Tatort-Stadt Weimar. Die Erstsendung von „Der höllische Heinz“ (Tatort-Folge 1078) am Neujahrstag 2019 wurde in Publikumskreisen heißt diskutiert: Ja zur Hölle, was war das denn wieder?! Ein Tatort-Krimi, irgendwo zwischen Wild-West-Show im Freizeitpark, einer Prunksitzung und dem Kinohit „Der Schuh des Manitu“ von Bully Herbig angesiedelt.

Die Fackel wurde in der ersten Januarwoche ’19 an die Kölner Kollegen Ballauf und Schenk weitergereicht. Die Kumpels machen trotz ihres Alters „Weiter, immer weiter“ (Tatort-Folge 1079), ebenso die Bibi und der Moritz vom Tatort Wien. Die beiden österreichischen Kriminalbeamten deckten am 13.01. „Wahre Lügen“ (Tatort-Folge 1080) auf; nur wenige Tage später, am 17. Januar 2019, feierte die sympathische Hauptdarstellerin Adele Neuhauser ihren 60. Geburtstag.

Nachdem Oberkommissarin Nora Dalay und der Neue im Dortmunder Team, der noch recht junge Hauptkommissar Pawlak, ihren gegenseitigen „Zorn“ (Tatort-Folge 1081) aufeinander entladen hatten, nahm Devid Striesow alias Kommissar Jens Stellbrink vom Tatort Saarbrücken Abschied. In „Der Pakt“ (Tatort-Folge 1082) grillte er erst- und zugleich letztmals auf seinem neuen Saarländischen Schwenker. Das offizielle Adieu fiel allerdings derart nüchtern aus, dass selbst beim Stammpublikum wohl kaum ein Tränchen geflossen sein dürfte. Ob die frisch gebackene Kommissarin Mia Emmrich und ihre Vorgesetzte Lisa Marx zukünftig mit einem neuen Kollegen ermitteln werden? Wir dürfen gespannt sein.

Das war er schon, der Tatort-Januar 2019.
So weit, so abwechslungsreich.


Nehmen wir nun die Programmplanung der ARD in Sachen Tatort für die Folgemonate 2019 einmal genauer unter die Lupe: Welche Teams kommen dieses Jahr zum Zug, in wie vielen Fällen ermitteln sie voraussichtlich? Wie lauten die (Arbeits-)Titel der Folgen? Und überhaupt: Wer geht – wer bleibt – wer kommt?

Für die nachfolgenden Angaben übernehmen wir keine Gewähr, Programmänderungen sind jederzeit (auch kurzfristig) möglich. Sobald sich diese ergeben, halten wir Euch auf Tatort-Fans.de natürlich auf dem Laufenden!
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Buchstabe B: Tatort Berlin und Bremen

„Der gute Weg“ heißt der neunte Einsatz der Berliner Tatort-Kriminalhauptkommissare Nina Rubin und Robert Karow. Ein furchtbarer Schock für Rubin, die in Trennung lebende Mutter zweier heranwachsender Söhne: Tolja, der gerade ein Praktikum bei der Polizei absolviert, wird in eine Schießerei verwickelt! Nur knapp kommt der Teenager mit dem Leben davon. Ein zweiter Fall der beiden gegensätzlichen Ermittler soll 2019 seinen Weg auf die Displays der Nation finden: Der RBB-Tatort „Das Leben nach dem Tod“ (Arbeitstitel) dreht sich um den ermordeten Nachbar Karows. Gezeigt wird der zehnte Einsatz vermutlich im Spätherbst.

Die Bremer sagen Tschüss: 2019 werden die langjährigen Tatort-Fahnder Inga Lürsen (Sabine Postel) und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) endgültig Abschied von der Krimireihe nehmen. Der Titel der finalen Folgen lautet „Wo ist nur mein Schatz geblieben?“, der Sendetermin steht noch nicht fest. Radio Bremen hat allerdings das erste Quartal hierfür angekündigt.

D wie Dortmund und Dresden

Das Quartett aus Dortmund mit Faber, Bönisch, den zankenden Kommissaren Dalay und Pawlak geht in die nächste Runde. Zwei neue Einsätze aus dem Pott werden 2019 gezeigt werden, der erste – „Zorn“ – lief bereits im Januar. Auch „Inferno“ soll in der ersten Jahreshälfte seine TV-Premiere feiern; der insgesamt 14. Fall (Jan Pawlak unterstützt das Stammtrio zum dritten Mal) handelt von einem mysteriösen Mord im Klinikum Dortmund Nord. Eine Ärztin aus der Notaufnahme wurde im Dienst mit einer Plastiktüte erstickt.

Die Schauspielerin Alwara Höfels, die die Dresdner Kommissarin Henni Sieland von 2016 bis 2018 verkörperte, hat ihren Ausstieg bereits hinter sich. Ihre Nachfolgerin ist die Figur Leonie Winkler, gespielt von Cornelia Gröschel. Die feiert ihren Einstand mit der Jagd auf einen Serienkiller in „Das Nest“. Darüber hinaus ist ein weiterer Fall mit dem neuen Duo Winkler und Gorniak für 2019 geplant: „Nemesis“ handelt von einem ermordeten Star-Koch.

Tatort-Städte mit F: Frankfurt

Das Frankfurter Tatort-Team mit Margarit Broich und Wolfram Koch in den Hauptrollen verschlägt es in ihrer neunten Episode „Das Monster von Kassel“ (Arbeitstitel „Mühle“) in die gleichnamig nordhessische Stadt. Hier wurde der Stiefsohn eine Talkshow-Moderators getötet und brutal zerstückelt. Laut dem verantwortlichen Produktionssender, dem Hessischen Rundfunk, ist eine Sendung Anfang April 2019 angedacht, womöglich auch erst im zweiten Halbjahr, je nach Programmplanung der ARD. Ein weiter Fall mit dem Ermittlerduo Brix und Janneke ist für das aktuelle Jahr derzeit nicht geplant.

Neu & frisch: Der Tatort Göttingen!

In „Das verschwundene Kind“ ermittelt Charlotte Lindholm, Kriminalbeamtin im LKA Hannover, plötzlich an der Seite der dunkelhäutigen Hauptkommissarin Anaïs Schmitz in der Polizeidirektion Göttingen. Wie es dazu kommt? Lindholm wurde unter anderem eine mangelnde Teamfähigkeit attestiert (siehe die Ereignisse im Tatort „Der Fall Holdt“), so dass sie nun in die Nachbarstadt strafversetzt wurde. An ihrem neuen Arbeitsplatz kracht es zwischen den zwei zwangsvereinten Fahnderinnen allerdings gewaltig. Zusammenraufen müssen sich Schmitz und Lindholm dennoch; nach der Ausstrahlung ihres ersten gemeinsamen Falls „Das verschwundene Kind“ am 3. Februar 2019 wird es 2020 einen weiteren Tatort in Göttingen geben. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.

H steht für Hamburg

Eines vorweg: Nein, der Hau-drauf-Ermittler Nick Tschiller vom Standort Hamburg wird 2019 kein weiteres Mal die Bazooka zücken. Es ist aber denkbar, dass es im Jahr 2020 einen sechsten Action-Tatort mit dem Team Tschiller und Gümer geben wird, trotz abnehmender Quoten mit jedem Fall und dem (gleich zweifachem) Flop von „Tschiller: Off Duty“ an den bundesweiten Kinokassen im Februar und Juli 2016. Ob die zwei die Kurve kriegen?

Dafür dürfen die Bundespolizisten Thorsten Falke und Julia Grosz 2019 gleich zwei Mal Kapitalverbrechen im Raum der Hansestadt Hamburg für die Tatort-Reihe aufklären. Die Untersuchungen in den Fällen Nummer Sechs und Sieben sollen erstmals im Frühjahr und am Ende des Jahres im Fernsehen laufen. In „Kollateralschaden“, dem ersten der beiden norddeutschen Tatorte, erschießt ein Heckenschütze einen LKW-Fahrer auf einem Rastplatz. Die Suche nach dem unbekannten Täter führt die Polizisten in das Umfeld der Spedition.

Tatort-Krimis in Kiel und Köln

Weil die Tatort-Veteranen Max Ballauf und Freddy Schenk aus Köln noch immer für sehr solide Einschaltquoten sorgen, gibt es laut WDR 2019 gleich vier Folgen mit den zwei Kommissaren, ihrem leicht schrägen Assistenten Jütte und dem kahlköpfigen Rechtsmediziner Dr. Roth. „Weiter, immer weiter“ lief gleich zu Beginn des Jahres. Der Folgefall „Bombengeschäft“, schon 2017 produziert, erzählt von einem Sprengmeister, der durch die Explosion eines alten Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg ums Leben kommt. Der Einsatz „Kaputt“ stellt die beiden Kollegen Ballauf und Schenk anschließend auf eine Nervenprobe, denn die Jagd auf einen Polizistenmörder ist alles andere als einfach. Der vierte WDR-Krimi „Gegen den Strom“ (Arbeitstitel), der vom Tod eines Abiturienten handelt, wurde im November/Dezember 2018 abgedreht und befindet sich nun in der Postproduktion.

Obwohl bereits zwei neue Teile mit dem Kieler Kommissar Klaus Borowski und seiner neuen Partnerin Mila Sahin abgedreht sind, soll nur ein frischer Tatort im Jahr 2019 gezeigt werden: „Borowski und das Glück der Anderen“ wird am Sonntag, den 3. März, erstgesendet. Der NDR meldete hierzu, dass aus „programmplanerischen Gründen“ die Ausstrahlung von zwei Tatorten aus Kiel nicht zu realisieren sei. „Borowski und der stumme Zeuge“ (Arbeitstitel) muss daher bis 2020 in der Schublade der ARD liegen bleiben.

Der doppelte Letter: Ludwigshafen und Luzern

2019 ist nicht nur das Jahr des ein oder anderen Abschieds, sondern auch des Jubiläums: Die Schauspielerin Ulrike Folkerts verkörpert in diesem Jahr seit runden dreißig Jahren Hauptkommissarin Lena Odenthal beim Tatort Ludwigshafen! Sie ist damit die dienstälteste Ermittlerin. Ihr neuester Aufklärungsauftrag „Maleficius“, den sie mit der mittlerweile versöhnlichen Kollegin Johanna Stern bearbeitet, erinnert Lena dabei an einen alten Fall: „Tod im Häcksler“ (Tatort-Folge 249), der dritte Tatort der Kriminalbeamtin Odenthal aus dem Jahr 1991. Ein verlassener Rollstuhl und eine Brieftasche am Ufer des Rheins, ohne jede Spur von deren Besitzer, wirft etliche Fragen auf.
Der runde 70. Odenthal-Tatort „Leonessa“ (Arbeitstitel), in dem ein beliebter Ludwigshafener Gastwirt hinter seinem Tresen erschossen wird, könnte mit etwas Glück ebenfalls noch 2019 seinen Weg in das Sonntagabendprogramm von Das Erste finden.

Während die einen auf ihre runden Jubiläen anstoßen, winken die anderen zum Abschied: Das Schweizer Tatort-Team um Reto Flückiger und Liz Ritschard aus Luzern sagt „uf Wiederluege“. Nach acht Jahren und 17 Fällen ist Schluss. Seit 2018 sind die vorerst letzten beiden SRF-Tatorte im Kasten, bis Ende 2019 werden sie erstgesendet. Die 16. Folge „Ausgezählt“ (Tatort-Folge 1099) erzählt von einer Boxerin und ihrem ermordeten Manager. Der finale Fall trägt den Titel „Der Elefant im Raum“ (Arbeitstitel) und ist ein kritischer Krimi, in dem die Glaubwürdigkeit von Staatsleuten und den Medien hinterfragt wird.
Ab 2020 soll ein neues Team etwas weiter nordöstlich, in der Schweizer Stadt Zürich ermitteln.

Münster & München – zwei Institutionen im Tatort! (Und was ist mit Mainz?)

Fans vom Tatort Münster dürfen 2019 aufatmen. Gab es im vergangenen Jahr lediglich einen neue Produktion aus dem Hause des WDR, in denen sich Axel Prahl als Kommissar Thiel und Jan Josef Liefers als schrulliger Professor Boerne austoben durften, darf das Münster-begeisterte Krimipublikum gleich drei Folgen im Jahr 2019 begrüßen. Voraussichtlich werden die Episoden im März und im Herbst/Winter ausgestrahlt, heißt es. Der erste Streich „Spieglein, Spieglein“ betrifft die kettenrauchende Staatsanwältin Klemm: Die Leiche, die eines morgens in Münsters Innenstadt gefunden wird, sieht Wilhelmine erschreckend ähnlich! Als eine weitere tote Doppelgängerin, dieses Mal von „Alberich“, Boernes Assistentin, auftaucht, wird der Fall immer mysteriöser … Fertig gefilmt ist außerdem der dritte Tatort aus der westfälischen Domstadt, der in der Weihnachtszeit 2019 gezeigt werden soll: „Dann steht der Mörder vor der Tür“ (Arbeitstitel) – und zwar ausgerechnet vor Nadeshda Krusensterns Tür! Der für den Herbst geplante Fall wird noch gedreht.

Ähnlich wie die Kölner Tatort-Kumpels sind auch die Kollegen aus Bayern regelrechte Quoten-Garanten: Die Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr aus dem schönen München werden 2019 ebenfalls mit der Aufklärung von ganzen drei Mordfällen betraut. Die ergrauten Beamten ermitteln unter anderem in „Die ewige Welle“ an der Eisbachwelle im Englischen Garten. Dort wurde nach einer nächtlichen Surfsession ein früherer enger Freund von Leitmayr mit einem Messer schwer verletzt. Der nachfolgende BR-Tatort „One Way Ticket“ (Arbeitstitel) hat ein Schmugglerkartell zum Thema und spielt anteilig sogar in Afrika. Der dritte München-Tatort im Bunde wird in Kürze produziert.

In Mainz arbeitete zuletzt Kommissarin Ellen Berlinger, gespielt von Heike Makatsch. Nach einem „einmaligen Event-Tatort“ (Tatort-Folge 981 „Fünf Minuten Himmel“, 2016), der rückblickend eigentlich gar keiner war, trat Berlinger im Jahr 2018 ein zweites Mal in Erscheinung – jedoch überraschenderweise nicht mehr in Freiburg und mit einem neuen Partner, Martin Rascher. Ob und wann die verschwiegene Ermittlerin einen dritten Einsatz in der Landeshauptstadt Mainz hat, steht in den Sternen. Der SWR hält sich hierzu bedeckt, doch 2019 scheint für eine Fortsetzung ausgeschlossen.

N wie Nürnberg

Seit dem Jahr 2015 gehen die Hauptkommissare Voss und Ringelhahn gemeinsam in Nürnberg auf Verbrecherjagd. Stets mit dabei sind die Mitarbeiter Wanda Goldwasser und Sebastian Fleischer. Am 24. Februar 2019 bekommt es das Quartett in seinem fünften Tatort „Ein Tag wie jeder andere“ mit einer Mordserie zu tun: Immer zur vollen Stunde wird in Bayreuth ein Mensch getötet. Die Uhr tickt.

Tatorte in Saarbrücken, Stuttgart und im Schwarzwald

Saarbrücken ist gestrichen, schließlich hatte der hessische Hauptkommissar Jens Stellbrink bereits seinen letzten Arbeitstag in der Mordkommission. Sang und klanglos nahm er Abschied vom Kollegium im Tatort Saarbrücken und löste am 27.01.2019 in „Der Pakt“ (Tatort-Folge 1082) seinen letzten Mord in einem Schwesternwohnheim.

Lannert und Bootz vom Tatort Stuttgart sollen 2019 gleich zwei Auftritte zur Primetime bekommen. Die erste Folge „Anne und der Tod“ (Tatort-Folge 1095) dreht sich inhaltlich um eine Altenpflegerin, die unter dem Verdacht steht, mehrere ihrer Schützlinge ins Jenseits befördert zu haben. Im zweiten Tatort-Krimi aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt deuten die Indizien auf einen Ritualmord: Ein Student liegt aufgebahrt auf einem Bergplateau vor den Toren der Großstadt. Allerdings gibt es keine Hinweise auf okkultistische Verbindungen im Umfeld des Toten – seltsam.

Hans-Jochen Wagner, der seit 2017 den im Schwarzwald beheimateten Kommissar Friedemann Berg im Tatort gibt, konnte aus Krankheitsgründen nicht im dritten Fall „Damian“ (Tatort-Folge 1075) mitspielen. Doch jetzt ist das Duo Wagner und Tobler wieder komplett! Ihr neuer Kriminalfall, produziert vom SWR, trägt den Titel „Für immer und dich“ (Tatort-Folge 1087) und läuft am Sonntag, den 10. März ’19 in Das Erste; der Plot rund um das spurlose Verschwinden eines 13-jährigen Mädchens erinnert an die wahre Geschichte von Maria Hanselmann, die 2013 mit einem fast vierzig Jahre älteren Mann durchbrannte.

WWW: Weimar, Wien, Wiesbaden

Das humororientierte Tatort-Team aus dem ostdeutschen Weimar machte mit „Der höllische Heinz“ (Tatort-Folge 1078) am 01.01. 2019 den Anfang und gab den Startschuss in die neue Tatort-Saison. Im Sommer 2018 liefen bereits die Dreharbeiten zum neunten Tatort mit Dorn und Lessing: „Die harte Kern“ (Arbeitstitel). Die Story hat es in sich, denn Kommissarin Kira Dorn muss ihren Ermittlungspartner und Ehemann Lessing höchstpersönlich aus dem Knast befreien, nachdem der unter Mordverdacht steht. Die zwei Flüchtigen machen sich auf eigene Faust auf die Jagd nach dem wahren Mörder. Na, das kann heiter werden. Gesendet wird der Krimiklamauk vermutlich im Herbst 2019.

Die Österreicher liefern pro Tatort-Jahr zwei bis drei Fälle mit Moritz Eisner und Bibi Fellner aus der Hauptstadt Wien ab – dieses Jahr sollen es drei Episoden werden. „Wahre Lügen“ (Tatort-Folge 1080) ist Fall Nummer Eins; der TV-Krimi griff unter anderem den mysteriösen (Selbst-?)Mord des österreichischen Politikers Karl Lütgendorf im Oktober 1981 auf. Ein zweiter Austro-Krimi spielt in Kärnten. „Baum fällt“ (Arbeitstitel) handelt von Liebe, Eifersucht und Geld, ein klassisches Trio und häufiges Motiv für einen Mord – im Tatort wie im echten Leben. Auch Bibi und Moritz haben am Ende der Untersuchungen daran zu knabbern. Der dritte Tatort-Beitrag aus Wien ist „in der Mache“.

Schlussendlich: Was lange währt, wird endlich gut. Der aufgrund seiner Experimentierfreude mehrfach verschobene und zunächst in das ARD-Archiv verdonnerte Wiesbaden-Tatort „Murot und das Murmeltier“ (Tatort-Folge 1084) wird am Sonntag, den 17. Februar 2019 um 20.15 Uhr im Ersten gesendet. Mal wieder hat sich der Hessische Rundfunkt getraut, einen etwas „anderen“ Tatort zu unterstützen und der Arbeit des verantwortlichen Drehbuchautoren und Regisseurs Dietrich Brüggemann zu vertrauen. In Anlehnung an den Hollywood-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aus dem Jahr 1993 mit Schauspieler Bill Murray erlebt der LKA-Beamte Felix Murot ein und denselben Tag im Tatort immer und immer wieder. Und jedes Mal stirbt der Ermittler dabei, nur um am nächsten Tag erneut quicklebendig in seinem Bett aufzuwachen und den Tagesablauf ein weiteres Mal zu erleben. Der Film erhielt bereits 2018 den Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.


Wir sind gespannt auf die finalen Fälle, mit denen sich dieses Jahr langjährige Teams vom Tatort verabschieden werden. Auch auf die Neuzugänge freuen wir uns, vielleicht bringt das ein oder andere neue Gesicht frischen Wind in dröge gewordene Erzählstränge.


Und nun seid Ihr am Zug:
Was haltet Ihr von den angekündigten Tatorten?
Sagen Euch die Team-Entwicklungen zu? Welche Tatort-Stadt fehlt Euch?

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Herzlichst
Euer Team von Tatort-Fans.de


1 Meinung zum Das Tatort-Programm 2019

  • Rumo • am 5.4.19 um 11:36 Uhr

    Tschiller zieht sich also auf die Insel Neuwerk zurück.
    Oooh je, darüber werden die (wenigen) Neuwerker wohl alles andere als begeistert sein…

    cnv-medien.de/news/tatort-mit-til-schweiger-wird-auf-neuwerk-gedreht.html


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