Kurz und knapp – darum geht’s
Der Tod kommt während der Vorstellung, auf offener Bühne: Nora Nielsen, gefeierter Nachwuchsstar und Hauptdarstellerin im Stück „Die Möwe“, bricht während eines Monologs zusammen. Schnell ist klar: Die Schauspielerin wurde mit einer Überdosis an Schmerzmitteln vergiftet. Doch warum? Die Kommissare Batic, Leitmayr und Hammermann von der Kripo München tauchen tief ein in den Mikrokosmos Theater, wo alles inszeniert wirkt und unter der harmonischen Oberfläche ein toxisches Gebräu aus Leistungsdruck, Eitelkeiten, Neid und unterdrückten Emotionen brodelt …
Der neue Tatort München „Das Verlangen“ ist die diesjährige Weihnachtsfolge der Krimireihe und wird am 2. Weihnachtstag (26.12.2025) um 20:15 Uhr im Ersten gezeigt.
Inhalt der Tatort-Folge „Das Verlangen“
Die Bretter, die die Welt bedeuten – für Nora Nielsen bedeuten sie den Tod. Gerade spricht die Schauspielerin ihren Monolog als „Nina“ in Tschechows Drama „Die Möwe“, da bricht sie auf offener Bühne zusammen, vor den Augen ihrer Kollegen und des Publikums. Hastig wird der Vorhang zugezogen, doch – frei nach Brecht – es sind allzu viele Fragen offen. Zwar steht für die Kommissare Ivo Batic, Franz Leitmayr und Kalli Hammermann von der Kripo München schnell fest, dass Nora an der Überdosis eines Schmerzmittels gestorben ist, doch ob es Suizid oder Mord war, das ist in diesem Moment die alles entscheidende Frage im BR-Tatort „Das Verlangen“. Denn wie ihre enge Freundin Ria Jäger berichtet, die als Garderobiere am Theater arbeitet, ging es Nora in letzter Zeit gar nicht gut. Aus der lebenslustigen und fröhlichen jungen Frau ist ein trauriger und niedergeschlagener Mensch geworden – beinahe wäre Nora gar nicht zur Vorstellung erschienen. Ria vermutet, dass sie irgendetwas stark belastet haben muss.
Also doch Selbstmord? Ist Nora mit dem hohen Leistungsdruck nicht klargekommen, der an der Sprechbühne der Isarmetropole mit internationalem Renommée herrscht? Immerhin war Nora zuvor der gefeierte Star einer Streaming-Serie, bis diese eingestellt wurde. Womöglich hoffte die ehrgeizige Intendantin Freya von Kaltenberg, dass die Popularität der Jungdarstellerin ihrem Haus zu neuem Glanz verhelfen könnte. Aber Theater ist halt etwas anderes als Film: Jeden Abend live auf der Bühne, vor ausverkauftem Haus, vor einem Publikum, das sofort Reaktionen zeigt, positive wie negative – das steckt nicht jeder einfach so weg. Keiner weiß das besser als Gina Rohland, die Grande Dame des Theaters, die in wenigen Tagen ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Doch irgendwie traut Kommissar Leitmayr der charismatischen Aktrice nicht über den Weg – der Ermittler im TV-Krimi „Das Verlangen“ hat grundsätzlich Probleme mit Menschen, die von Berufs wegen anderen etwas vorspielen …
Immerhin eines steht mittlerweile zweifelsfrei fest: Nora Nielsen wurde ermordet. An der Flasche des Schmerzmittels finden sich nämlich keinerlei Fingerabdrücke, jemand muss sie sorgfältig abgewischt haben – nachdem er oder sie Nora damit vergiftet hat. Aber wer hätte ein Motiv?
Je länger Batic, Leitmayr und Hammermann in den verwinkelten Gängen des weitverzweigten Theaterbaus ermitteln, desto mehr gerät die Heile-Welt-Fassade der großen Theaterfamilie, die immer zusammenhält, ins Wanken: Der herrisch-perfektionistische Regisseur Akim Birol konsumiert selbst genau jenes Schmerzmittel, mit dem Nora vergiftet wurde. Schauspielerin Stella Papst, die nun Noras Rolle einnimmt, macht sich derweil Hoffnungen auf einen Karriereschub. Und Altstar Johannes Lange, der eine leidenschaftliche Affäre mit Nora hatte, ist schwer von ihr enttäuscht worden.
Irgendwo in diesem toxischen Geflecht aus Leistungsdruck, Neid, Lügen und unterdrückten Emotionen muss sich doch das Motiv für den Mord an Nora finden lassen – oder etwa nicht? Das erfahrene Ermittlerteam Leitmayr und Batic tappt lange im Dunkeln, bis sie im Tatort „Das Verlangen“ einem Geheimnis auf die Spur kommen, das ihnen die Augen öffnet für eine wahre Tragödie …
Hinter den Kulissen
„Das Verlangen“ heißt der 98. Fall für die beiden altgedienten Münchener Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Im nächsten Jahr (2026) folgen noch die beiden letzten Fälle 99 und 100, bevor die Ermittler nach 35 Jahren im TV-Polizeidienst in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Die Szenen des Films entstanden vom 5. August bis zum 3. September 2024, und zwar ganz überwiegend in den Räumlichkeiten des Münchener Residenztheaters („Resi“), der Hauptspielstätte des Bayerischen Staatsschauspiels.
Als diesjähriger „Weihnachts-Tatort“ ist der Kriminalfilm des Bayerischen Rundfunks am 2. Weihnachtstag zu sehen, also am Freitag (!), den 26. Dezember 2025 um 20:15 Uhr im Ersten.


































































Ist bereits in der Mediathek. 19:10. Kann losgehen.
Ein klassischer „Wer war’s“-Tatort. Eine Tote, viele Verdächtige, zwei Kommissare…
Ich fand’s spannend und authentisch bis zur letzten Minute!!!
Obwohl es sich am Ende um zwei Todesfälle handelte, die zu verschiedenen Zeiten passiert waren, war dieser Tatort längst nicht so verschachtelt wie das Theater… 😉 …ein Hauch von Agatha Christie war spürbar, als Batič und Leitmayr (und Kalli, natürlich!!!) am Ende den Fall lösen.
Auch der Humor kam nicht zu kurz, ohne laut und unangenehm zu sein.
Mein Fazit: Empfehlenswert!!! 👍
Es ist jetzt 21.00 Uhr und ich finde den Tatort totlangweilig. Was für eine Enttäuschung.
Sterbenslangweilig! Schade um die Zeit! Abgeschaltet!
Sehr feinsinniger Humor. Das Ende der beiden steht ja bevor.
Der Film im allgemeinen war jetzt nicht so meins. Ich kann mit Kammerspielen nicht so viel anfangen
Nora wird auf der Bühne sofort als tot eingestuft und eine Jacke über ihr Gesicht gelegt. Ich würde mir wünschen, dass gerade in so einem Fall, wenn die Person nicht gerade von Kugeln durchsiebt ist, Wiederbelebungsversuche zumindest angedeutet werden. Jährlich sterben nach Herzstillständen Menschen, die erfolgreich wieder belebt hätten werden können. Im Tatort könnte man wenigstens mal darstellen, wie richtig zu reagieren ist. Gibt es im Residenz-Theater kein AED-Gerät?
Mit Sicherheit. Genau wie zwei ausgebildete Rettungssanitäter, die während einer Vorstellung einen Platz hinter der Bühne haben.
Aber… sorry, das war ein Film – kein Lehrvideo für Erste Hilfe!!!
Echt jetzt? Oder sind Sie ein besonderes witziger Zeitgenosse?
Das war ein Krimi und kein medizinischer Aufklärungsfilm! Vielleicht wäre auch eine Organtransplantation nach erfolgreicher Wiederbelebung lebensrettend gewesen, wer weiß…..
Ich finde doch daß die Handlung eines Krimis die Realität einigermaßen wiedergeben sollte, sonst ist es einfach unglaubhaft. Insofern wären realistische Reanimationsversuche schon angebracht gewesen und hätten auch dramaturgisch Sinn gemacht. So ist es einfach weniger nachvollziehbar und die typisch hôlzernen Dialoge verstärken diesen Eindruck noch.
Die Musik vom Rammstein- Song Angst paßt wunderbar.
Danke.
Finde ich auch. Kurz, aber gut in Szene gesetzt.
Ja, aus dramaturgischer Sicht passte das perfekt. Das Spannungsfeld zwischen Gewalt und Machtmissbrauch, dazu die Theatralik, die dem gesamten
Werk von Rammstein innewohnt, besser konnte man das nicht in Szene setzen.
Nachdem Angst (Rammstein) doch ziemlich zentral eingesetzt wurde, sollte dies eigentlich in der Rezession nicht fehlen.
Spielt Flake eine Nebenrolle sind Skandal und Schlagzeilen garantiert, scheint, dass man die Verwendung von nem Rammstein Song dann lieber nicht erwähnt.
Totlangweilig ? … würde ich jetzt nicht gerade sagen, ich hab ja sogar die 90 Minuten überlebt.
Aber die ewig langen Dialoge sind zäh wie ein alter Kaugummi und inhaltlich sowas von vorhersehbar.
Da kann keine Spannung entstehen. Deshalb nur 2 ⭐⭐
Nach Charly und dem Schach-Klamauk nun bereits das dritte Experiment das in die Hose ging.
Wenigstens fällt so der Abschied von unseren 2 ehemaligen Helden etwas leichter !
Naja, mit den ganzen Anspielungen auf Schauspielkunst, die die Herren Kommissare ja auch beherrschen, war das ja eigentlich schon als Abschiedstatort geeignet. Sind die 2 verbleibenden Folgen eigentlich schon abgedreht?
Ziemlich unrealistischer und etwas langweiliger Tatort. Er sollte wohl darstellen, dass Theater Realität ist und die Realität Theater. Gute Schauspieler (m/w), gute Kamera, Ton meistens gut, Drehbuch ausreichend, Regie befriedigend. 2 von 5 Sterne.
Ach noch was: Tilidin war nicht so gut gewählt, ein Phantasiename des Medikaments wäre vielleicht besser gewesen. Eine tödliche Dosis Tilidin in den Wein, das probieren jetzt vielleicht einige Selbstmordkandidaten, aber das wird nicht funktionieren. Sonst wäre auch Sterbehilfe einfacher. Vorsicht also, es wird wahrscheinlich unangenehm, aber so leicht geht Selbstmord oder Mord nicht.
Das ist ein kluger Kommentar. 👍
Tatsächlich würde man Tilidin auf jeden Fall schmecken und umgehend alles ausspucken. Zu Pulver gemörsert ist das Zeug nämlich gallebitter.
Als alter Tatort Fan habe ich bisher noch nie einen Kommentar geschrieben. Das hat sich ab heute geändert.
So einen Mist habe ich bis dato (es gab schon noch schlechtere) noch nicht gesehen. Da will man am Abend einen spannenden, interessanten Krimi schauen und dann so was.
In letzter, längerer Zeit kommen mir die Inhalte der Tatorte so vor, als wenn das Drehbuch Hauptsache billig sein soll und die Schauspieler und Regie ohne Murren das Ganze akzeptieren sollen. Hauptsache die Gage stimmt und der dumme Zuschauer akzeptiert das dann auch noch.
Der heutige Tatort dürfte meiner Meinung nach unter 100.000 Euro gekostet haben. Kaum sich ändernde Kulisse, der technische Aufwand gering und und kaum mehr Personalaufwand. Unglaublich was einem da von dem Loosers des Drehbuchautors an Spannung geboten wird. Und wenn ich mir den Vorfilm vom nächsten Tatort am Sonntag anschaue wird mir jetzt schon übel. Wieder einmal triftet Murot ins Reich des Übersinnlichen ab. Ja dann wünsche ich schon mal viel Spaß und eine Gute Nacht liebe Tatort Fans.
Mein Fazit: Lasst beim nächsten Tatort den Fernseher aus!
„…Mein Fazit: Lasst beim nächsten Tatort den Fernseher aus!“
Nö. 😉
Die Täter-Opfer-Konstellation war durchaus raffiniert erdacht: Ein Mann verschuldet durch sein manipulatives Verhalten den Tod einer Frau, eine andere Frau will ihn daraufhin durch Beibringung einer Brechreiz erregenden Substanz bloßstellen, aber weil eine weitere Frau, die bereits von demselben Mann gequält wird, auf der Bühne aus der für den Mann bestimmten Flasche trinkt, stirbt sie.
Diese Konstellation war eigentlich schon raffiniert genug.
Nun war aber die Handlung dieses Tatorts noch verwoben mit dem Stück „Die Möwe“ von Anton Tschechow, also gewissermaßen ein Schauspiel im Tatort-Spielfilm.
Die Parallelisierung der Handlungen von Tatort-Film und Tschechow-Stück ist in meinen Augen gründlich daneben gegangen.
Ich habe vor dem heutigen Film den Inhalt des Stücks „Die Möwe“ bei Wikipedia nachgelesen. Selbst wenn man unterstellt, dass eine Wikipedia-Inhaltsangabe nicht immer alle Facetten eines Schauspiels wiedergibt, war es für mich nicht möglich, die von den Autoren gewollte Parallelität nachzuvollziehen.
In Tschechows Stück bringt die männliche Hauptperson, Treplew, sich um, weil die Frau, in die er verliebt ist, Nina, sich zunächst einem anderen, Trigorin, zuwendet und dann am Ende des Stücks, als die Heirat mit Trigorin ihr nicht zu der erhofften Karriere verholfen hat, Treplews Werben ein zweites Mal abweist. In dem heutigen Film bringt eine Frau sich um, weil sie von einem Mann manipuliert und gequält wurde.
Häufig wurden im heutigen Film Szenenausschnitte aus dem Tschechow-Stück gezeigt. Da ich das Stück nicht gelesen habe, kann ich nicht beurteilen, was von den dabei gesprochenen Texten aus dem Tschechow-Stück stammte und was auf die Handlung des heutigen Films anspielte, ohne Tschechow-Zitat zu sein. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem, die die Parallelen aufzeigen sollte. Aber um das richtig zu verstehen, hätte man das Tschechow-Stück gründlich kennen müssen.
Die Auflösung war gedanklich nachvollziehbar, aber bei der Kompliziertheit der zwischenmenschlichen Beziehungen hätte jede andere Auflösung genauso glaubwürdig gewirkt.
Ein Blick in die Besetzungsliste bei Wikipedia zeigte außerdem, dass im heutigen Film ein KGB-Agent auftritt. Wer war das, an welcher Stelle trat er auf und was tat er? Wodurch war er überhaupt als KGB-Agent kenntlich?
Stark überladen und überkonstruiert – mehr als 4 von 10 Punkten mag ich nicht geben.
@Der Wanderer:
Du schreibst:
„Ein Blick in die Besetzungsliste bei Wikipedia zeigte außerdem, dass im heutigen Film ein KGB-Agent auftritt.“
Dazu sage ich:
????????????
Da steht nüschte von KGB-Agent.
Klicke mal ganz unten in dem betreffenden Wikipedia-Artikel (noch unter „Einzelnachweise“) auf das blaue Feld mit der Aufschrift: „Zuletzt bearbeitet vor … Minuten“. Dadurch gelangst Du zur Versionsgeschichte. Klicke dann auf den Eintrag im 21.48: „Gefälschte Besetzung entfernt, Rolle hinzugefügt“. Wenn Du dann nach unten scrollst, gelangst Du zu einer gelb unterlegten Stelle: „Anton Lytvynov: KGB-Agent“.
Ich hatte mich auf die inzwischen als Fälschung erkannte und korrigierte Version bezogen, weil ich die korrigierte Version noch nicht kannte.
Danke für den Hinweis.
@Der Wanderer:
Ah! In den Eingeweiden der Seite war ich natürlich nicht. 😀
@Der Wanderer:
Deine Beschreibung, wie man zur Quelle deiner Aussage kommt, hat mich etwas an „Per Anhalter durch die Galaxis“ erinnert. Dort wird auch beschrieben, wo der Plan für die intergalaktische Umgehungsstraße zur öffentlichen Einsicht auslag … Wer es kennt, weiß, was ich meine … 😁
Spannend waren nur die letzten Minuten und es wäre traurig, wenn die Handlung authentisch gewesen wäre.
Bis auf Ausreißer fand ich die Münchener immer gut.
Heute erinnerte mich das zu sehr an die Ludwigshafener „Babbeldasch“.
Viel sinnloses Gerede ohne Bezug auf die Tat.
In einer anderen ARD-Sendung höre ich hin und wieder den Satz: „Musicals sind schön. Aber die Musik lenkt von der Handlung ab.“ Hier war so manches Gerede nur verwirrend und half dem Zuschauer nicht, sich Gedanken über Zusammenhänge zu machen.
Ich wünsche Batic & Leitmayr nur, dass ihre letzten beiden Fälle in ’26 das positive Bild der Beiden wieder in den Vordergrund rücken.☹️
mir hat dieser Münchner ziemlich gut gefallen – Batic und Leitmayr wieder schön in Szene gesetzt , wobei man jetzt echt bedauern muß , daß es nur noch zwei Folgen mit diesem Team geben wird – im richtigen “ Theater“ – Leben ist bei so einer Vorstellung allerding weitaus mehr Action hinter den Kulissen .
ansonsten nix zu meckern
War leider nicht so gut, wie ich es mir mit viel Vorfreude auf die beiden Buben erhofft hatte.
Ich fand die gesamte Handlung relativ langatmig. Die netten Stellen waren nett, haben aber nicht das Lahme rausgerissen. Manches kam mir arg gewollt, aber nicht unbedingt gekonnt vor. So bleibt ein: Naja. OK.
Mensch, Ivo! Mensch, Franzl! Jetzt gebt aber in den letzten Folgen nochmal richtig Gas!
Das hier war für mich eher mäßiger Durchschnitt. Für den Abschluss erwarte ich von euch noch einmal wirklich Großes! Könnt ihr doch auch! Bitte enttäuscht mich nicht, denn das wäre dann echt doof. 😉
Sehr selbstironischer Tatort mit vielen Anspielungen aufs Schauspielen.Wunderbar mal wieder Ursina Lardi, die nach Freddy Schenk auch die beiden Münchner in ihren BAnn zieht.Als Krimi allerdings eher langweilig, Lösung war egal..2-3 von 5 Sternen
@Ruhrpottler:
Neben dem Tanz mit Freddy („Freddy tanzt“) hat Ursina Lardi aber auch in vielen anderen TO-Folgen mitgespielt (z.B. in einer alten Folge mit Saalfeld/Keppler oder im Stuttgarter „Videobeweis“). Eine Zeit lang war sie aus meiner Sicht fast zu häufig in Krimis zu sehen (wie etwa auch Viktoria Trautmannsdorff).🧐
PS: Ich fand die heutige Folge auch als langatmig und eben ‚theatralisch‘! (aber das ist bei ‚Kammerspielen‘ halt oft so …)😏
Tatorte mit Frau Thomalla habe ich bewusst gemieden, da ich sie nicht für eine ernsthafte Schauspielerin halte, den Stuttgarter habe ich in Erinnerung.Lardi hat doch auch im Berliner Tatort mit Mark waschke eine wichtige Nebenrolle besetzt, ich fand sie aber extrem präsent in „Freddy tanzt“, der sowohl in Beziehung auf das Verliebtsein von Bär als auch als großartige Ode an die Zivilcourage funktionierte. Ein Tatort, den ich als einen der besten Kölner in Erinnerung habe. Der heutige Tatort wird nicht wie der “ Der tiefe Schlaf“, „Unklare Lage“ und vor allem der beste Münchener “ Nie wieder frei sein“ ein Klassiker der Reihe werden. Schade eigentlich, weil es nur noch 2 Folgen gibt.Und Trotzdem, es ist richtig, dass sie aufhören.
Da sind wir beide uns einig: Auch ich halte „Nie wieder frei sein“ für den besten TO dieses Teams!
Und auch ich finde es richtig, dass sie nächstes Jahr aufhören.
⭐⭐⭐ Mit gutem Willen Durchschnitt.
Die Geschichte wurde gut, aber behäbig erzählt, die Bilder waren nicht schlecht. Aber über den gesamten Film hinweg hätte ein Ortswechsel zwischendurch etwas frischen Wind ins Geschehen geblasen.
Schauspielerisch wurde einiges aufgeboten. Die Texte waren mir zu stakkatohaft. Natürlich sehe ich die Schwierigkeit, das gezeigte „gespielte“ Schauspiel vom Plot zu trennen. Hat meines Erachtens nicht optimal funktioniert.
Und, dass am Ende der Fall vor versammelter Mannschaft im Stil von Columbo gelöst wird, passte schon zum Gesamtbild, war aber auch nur ein müdes Lächeln wert.
Ich hoffe sehr, dass die betagten Münchner bei ihren letzten zwei verbliebenen Fällen nochmal ordentlich eine Schippe drauflegen.
Auch wenn der Film seine kleinen dramaturgischen Schwächen hatte und nicht alle Schauspieler Meister ihrer Kunst waren, die beiden Altmeister des Tatorts waren wieder großartig. Hoffentlich bekommen sie in den letzten Folgen viel Raum, miteinander zu agieren und ihre Vertrautheit auch zeigen zu können. Wie hier in einem Tatort ohne Gewaltszenen und Politgeschwafel.
Schade nur, dass Kalli nun doch als Carlo der Zweite abgenudelt wird, sie haben ihn ja wirklich gut hingekriegt.
90 Minuten verschwendet :-(
Für mich war der Film von Anfang bis Ende konfus. Ich wußte oft nicht, ob eine Aussage ‚echt‘ oder ein Theaterzitat ist, ob die gezeigte Handlung tatsächlich stattfindet oder eine Rückblende ist, an welchem Ort die Handlung stattfindet (vor oder hinter der Bühne); und die Motive waren von Hedwig Courts-Mahler abgeguckt.
Tatorte mit Frau Thomalla habe ich bewusst gemieden, da ich sie nicht für eine ernsthafte Schauspielerin halte, den Stuttgarter habe ich in Erinnerung.Lardi hat doch auch im Berliner Tatort mit Mark waschke eine wichtige Nebenrolle besetzt, ich fand sie aber extrem präsent in „Freddy tanzt“, der sowohl in Beziehung auf das Verliebtsein von Bär als auch als großartige Ode an die Zivilcourage funktionierte. Ein Tatort, den ich als einen der besten Kölner in Erinnerung habe. Der heutige Tatort wird nicht wie der “ Der tiefe Schlaf“, „Unklare Lage“ und vor allem der beste Münchener “ Nie wieder frei sein“ ein Klassiker der Reihe werden. Schade eigentlich, weil es nur noch 2 Folgen gibt.Und Trotzdem, es ist richtig, dass sie aufhören.
⭐
Ich finde, Batic und Leitmayr hätten schon vor 5 Jahren aufhören können und einem jüngeren Team Platz machen sollen. Selten habe ich eine derart eindimensionale Erzählung gesehen. Mühsam wird der Zuschauer von einer Szene in die nächste, von einem Dialog in den nächsten geschleppt. Wie langweilig! Lächerliche Sterbeszene auf der Bühne – geschenkt.
Schade, dass die Dinos aus der Tatort Reihe zum Ende ihrer Laufbahn solch schlechte Drehbücher inszenieren müssen. Die Figuren, die Regie, die Handlung waren wirklich überschaubar. Ivo und Franz sind leider viel zu alt für die Rollen der Kommissare. Vielleicht hebt sich der Bayerische Rundfunk die besseren Drehbücher für den Neustart auf, wenn die Nachfolger in München ermitteln. Batic und Leitmayr sind das Ermittlerteam mit den meisten Folgen – da haben sie und der BR nicht viel verkehrt gemacht. Es wurden einige herausragende Folgen produziert, die bis heute unvergessen sind wie z.B. Die Wahrheit, Nie wieder frei sein oder Der oide Depp um nur drei Folgen zu nennen. Ein Lebenswerk für alle Beteiligten besonders für die Hauptdarsteller, Chapeau!!⭐⭐⭐
Ich habe, wie jedes Jahr, gestern Abend Günther Jauch geschaut, und am nächsten Morgen den Tatort aus der Mediathek. Anders, als vielen hier, mir hat er (also, der Tatort) gefallen.
Klar, der Tod der jungen Schauspielerin war nicht realistisch dargestellt (man hätte versucht sie wieder zu beleben, usw.), und eingies (z.B. KTU) wurde zugunsten des Kammerspiels niedergdrückt. Ich konnte aber mit diesen leben.
Wer die Möwe von Tschechow gut kennt, hat vielleicht einige Details besser verstanden, ich gebe zu, dieses Stück nie im Theater gesehen zu haben, so habe ich wohl einiges übersehen. Ich fand den Tatort trotzdem großartig.
Ich fand diesen Tatort keine einzige Sekunde lang langweilig, ich habe ihn 90 Minuten lang angenommen, mir hat er sehr gefallen, alle Details, komplett.
Der zweite Weihnachtsfeiertag scheint nicht der beste Termin für einen neuen Tatort zu sein. Es ist einen Tag später mittags und im Forum sind gerade mal 30 Kommentare. Und das zu einem ansonsten doch immer sehr beliebten Münchener Tatort. War das sonst auch so?
Weiß das jemand, ob die Weihnachtstatorte am Tag der Ausstrahlung eher mau mit Zuschauern gesegnet waren?
Dieser hier war wahrscheinlich einfach zu schlecht, als dass sich noch jemand die Mühe einer Rezension macht.
@Fluppy:
Sooooo schlecht fanden ihn die meisten aber nicht. Eher mäßig. Und im Negativbereich sind die (kurzen) Verrisse doch auch immer gerne genommen. Nee, nee – sonst waren mehr Kommentare nach München. 😎
@Schatz:
Vielleicht ist es ja die Feiertags-Festessen-Erschöpfung („Rülps-Syndrom“)? 😖
@Der Fremde:
Das könnte sein. Bei uns heißt dieser Zustand „(anhaltendes) Suppenkoma“ oder auch „Fressnarkose“.
Und dann mag auch noch ein gewisses Maß an Restalkohol eine Rolle spielen. 😉
👍😏
@Schatz: 😆😆😆
@Schatz, @Der Fremde: …eindeutig zu viele Mettbrötchen. 😉
Es ist zu hoffen, dass es Menschen gibt, denen an den Feiertagen noch andere Beschäftigungen einfallen als Fernsehen zu gucken und in Foren zu schreiben.
Deutlich unterdurchschnittlicher München-Tatort.
Klischeehafte Theater-Story, weitgehend vorhersehbar und spannungsfrei inszeniert.
3/10 Punkten mäßig, unbefriedigend
Für so einen langweiligen Tatort bezahlt ich ungern Rundfunkgebühren.
Was hat sich der Regisseur dabei gedacht, dem Zuschauer solch einen Dreck anzubieten. Wieso spielen die Hauptakteure bei diesem schlechten Tatort mit? Es geht doch hier auch um deren Akzeptanz bei den Zuschauern. Oder wurden die zum Mitspielen gezwungen? Ich werde mir jedenfalls zukünftig genau überlegen, ob ich nochmal ei e Folge des münchner Tatorts ansehe.
Könnte man nicht etwas programmieren, damit Posten, die das Word „Rundfunkgebühr“ enthalten, automatisch gelöscht werden :-)
@Attila:
Ich bin dafür! 😇
@Peter Decker:
Du schreibst:
„Ich werde mir jedenfalls zukünftig genau überlegen, ob ich nochmal ei e Folge des münchner Tatorts ansehe.“
Ich frage:
Drohung? Versprechen? Mimimimie …? 😇
Ja, ich wäre auch dafür!👍
Ach ja, gerne auch automatische Löschung von „die da oben“. Wo wir schon dabei sind.
Mich nervt dieses ewige Gejammer um die Rundfunkgebühren auch!!! Als bekäme man dafür nur alle vier bis sechs Wochen einen „Tatort“ serviert… 🤨
Was ist mit den neuesten Nachrichten, spannenden, zum Teil preisgekrönten Dokumentationen („Planet Erde“) und Serien („Babylon Berlin“) , dem umfangreichen Angebot der Mediatheken und, nicht zu vergessen, Rundfunkprogrammen von klassisch bis schräg???
@Imki
Sehr richtig, das sehe ich exakt auch so. Ich bin froh, dass es die ÖR gibt, wenn ich an seriöse Nachrichten denke, fernab vom reißerischen Boulevard-TV, an die vielen hervorragenden Dokus etc.
(Fernseh)filme jetzt weniger – eine Ausnahme bildet die Reihe Tatort – aber das ist meine persönliche Meinung und für Film u. Serie nutze ich halt die Streaming Dienste.
Stopp, noch eine Ausnahme:
Arte u. ZDF Neo, dort mal ein wenig in den Mediatheken suchen, da gibt’s erfreuliche Überraschungen, was Serien/Filme angeht, also neue und keine alten Schinken.
Abschließend verrate ich euch, das ich seit fast 20 Jahren keinen Privatsender mehr eingeschaltet habe. Kein einziges mal. Unerträglicher Schund.
@Olli: …seit 20 Jahren??? Wow, also, DAS nenne ich konsequent!!!
Ich gebe zu, so einen wirklich guten Hollywood-Blockbuster („Avatar“, „Alien“, „Star Trek“…) guck ich auch gerne auf kabel1 oder rtl.
Aber, ich gehöre ja auch zu der aussterbenden Spezies, die noch Radio hört… 😉👍
@Olli, @Imki:
Ich schaue auch selten auf privaten TV-Sendern. Aber nicht unbedingt, weil das Programm so schlecht sei, sondern, weil ich die Werbeunterbrechungen nicht ausstehen kann.😏
Wenn ich dort etwas sehen will, nehme ich die Filme auf, schaue sie später an: mit Schnelllauftaste über die Werbepausen … 😎
…und, was das „klassische“ Abendprogramm betrifft… das war früher vielleicht mal von Bedeutung, als ich jung war, in den frühen Achtzigern… 😉
„Früher…“ …war mehr Lametta, und da lief Hans Rosenthal und „Der Kommissar“. Heute… läuft „TV total“ und „CSI – Miami“. Im Grunde dasselbe… aber eben „früher“ im ÖRR, und heute bei den Privaten.
@Imki
Blockbuster „Alien“, „Avatar“ etc. auf z.B. Kabel 1
Nun, für mich als Filmjunkie nicht machbar, da fürchterlich zusammengeschnitten, auch wenn erst ab 22 Uhr wg. FSK16 u. ab 23 Uhr wg. FSK18 ausgestrahlt. Das ergibt teilweise einen total anderen Film.
@Olli: Ja… und nein. Ab 22:00 Uhr laufen die meisten Filme ungeschnitten. Aber, die Werbeunterbrechungen nerven wirklich, da bin ich ganz bei Ihnen. Deshalb hab ich mittlerweile eine beachtliche DVD-Sammlung. 😉👍
Solide, ein Tatort, der insbesondere atmosphärisch tatsächlich von den Umständen und Bedingungen des Tat-Orts lebt. Der hatte seine Reize, wie auch die Macken und Mäkel des Personals, und auf einer Art Meta-Ebene waren natürlich die (selbst)ironischen Bezüge und Kommentare der Kommissare zum Schauspielerberuf recht erfrischend. Wie man halt den „Alten“ Franz und Ivo doch immer wieder sehr gern zusieht. Und auch Ursina Lardi ist natürlich stets eine Bank, wenn sie mir gestern für ihre Verhältnisse auch fast ein wenig gebremst erschien. Der Fall selber war derart konstruiert, dass ich schon wieder ein wenig misstrauisch bin, ob das innerhalb des theatralen Gesamtkonzepts nicht genau so gewollt war, um den Zuschauer mit seinen Erwartungen und Sehgewohnheiten aufs Glatteis zu führen; die zugespitzte „Agatha-Christie-Situation“ am Ende spricht da auch ein wenig dafür. Zusammen mit den Theaterszenen und den Kommentaren zur Schauspielkunst als solcher ergäbe sich da eine flirrende Doppelbödigkeit, die auf den ersten Blick vielleicht kaum ersichtlich ist.
Aber ohne sich allzu groß den Kopf zu zerbrechen: recht unterhaltsam, ohne großen Nachhall, mit einigen vergnüglichen Elementen, ein ordentlicher Dreier eigentlich, auch hier weihnachtlich freundlich aufgerundet auf vier Sterne.
****/%
@Hanz W.: Ursina Landi ist so dermaßen gut, daß ich sie in „Videobeweis“/TO Stuttgart regelrecht gehaßt habe!!!
„Das Verlangen“ – ein wirklich gelungener und intelligenter Tatort. Wie erholsam auch die Machart, keine Krach-Musik, kein gegenseitiges Anmotzen der Ermittler, klare, verständlich Aussprache, kein Genuschel, kein Geplärr und keine gruselige Sexszene gleich am Anfang, um – wie so oft – das Publikum zu halten, irrtümlicherweise, denn eigentlich kenne ich niemand, der sowas braucht. Und die Geschichte war auch spannend, bis zum Schluß nicht klar, wer ein wirkliches Motiv hatte, „Nina“ umzubringen. Großes Lob auch den Schauspielern, da merkte man schon den Qualitätsunterschied zu den vielen neuen Gesichtern, die heute leider ohne jedes Talent, nur wohl nach Aussehen und politischer Korrektheit😍, promoted werden. Die Frauen hatten alle so angenehme Stimmen, könnten sich einige Nachrichtensprecherinnen ein Beispiel nehmen, bei vielen von denen fällt der Kanarienvogel vom Stangerl, wenn er die hört. Und natürlich – als in der „Diaspora“ lebende Münchnerin – die schönen Bilder vom Nationaltheater, dem Platz und den Laubengängen gegenüber. Nicht zuletzt natürlich die beiden Kommissare, die werde ich sehr vermissen. Insgesamt für mich einer der besten Krimis des Jahres, ja und auch ein Ansporn, wieder mal in ein Sprechtheater zu gehen, das Können der Schauspieler dort wird einem bei diesem Krimi wieder sehr bewußt.
@Fr. Winterstetter:
Nora sollte ja gar nicht umgebracht werden, der ‚Rotwein‘ (Kirschensaft) mit Tilidin war für den übergriffigen jungen Darsteller gedacht. Insofern sucht man auch nach einen Motiv für die (grob fahrlässige) Tötung von Nora vergeblich.😎
@Der Fremde: Ganz genau. Und ich denke, deshalb stand das Ensemble so hilflos um die Tote herum.
Daß sie den Bühnenwein getrunken hat, der eigentlich für ihren Kollegen bestimmt war… bemerkte nur die Souffleuse. Und dachte, „sie ist aufgedreht und improvisiert.“
Daß Nora schwer depressiv war, wußte nur ihre Freundin, die Kostümschneiderin, und vermutete daher einen (theatralischen) Suizid.
Daß Nora bereits vor der Vorstellung Tabletten eingenommen hatte, und sich vermutlich überdosiert hatte, wußte wiederum nur die Inspizientin.
Der einzige, der meiner Meinung nach von Anfang an nicht in Frage kam, war der Regisseur. Der war so dermaßen selbstverliebt, daß ihm garantiert überhaupt nichts aufgefallen ist.
Wie erholsam auch die Machart, keine Krach-Musik, kein gegenseitiges Anmotzen der Ermittler, klare, verständlich Aussprache, kein Genuschel, kein Geplärr.
…
Großes Lob auch den Schauspielern, da merkte man schon den Qualitätsunterschied zu den vielen neuen Gesichtern, die heute leider ohne jedes Talent, nur wohl nach Aussehen und politischer Korrektheit😍, promoted werden.
volle Zustimmung!!!
Heute in der Mediathek gesehen, gestern Abend war Netflix-Time.🙂
Und ich fand den überhaupt nicht übel. Etwas ruhiger, das passt auch ganz gut zu den beiden älteren Herren. Spannend war’s auch. Jedenfalls hätte der TO mir nicht den Abend vergurkt, wenn ich ihn gestern geschaut hätte.
Insgesamt gesehen, das kann ich bereits jetzt sagen, obwohl ja noch zwei Folgen mit dem bisherigen Team kommen: Die Münchener sind/waren selten ein Reinfall.
@Olli: Mit Kalli Hammermann gibt es ja schon einen tüchtigen Nachfolger, der vielleicht sogar im Stil seiner beiden Chefs weiterermitteln wird… nur etwas „jugendlicher“!!! Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie es in München weitergeht!
Kalli wäre nicht die schlechteste Wahl. Ist zumindest alles andere als unsympathisch. Dazu noch ein
Kollege/eine Kollegin. Mal sehen, wie das weitergeht…
„…Ihre Nachfolger sind mit dem jungen Kalli Hammermann und Kriminalhauptkommissar Nikola Buvak, gespielt von Carlo Ljubek, bereits gefunden.“
…hat mir Google verraten. 😉
@Imki
Danke für Info. Ist schonmal vielversprechend.
@Olli: Kalli hat sich meiner Meinung nach jetzt schon etabliert. Waren sich Batič und Leitmayr nicht gerade einig… „Den haben wir doch ganz gut hingekriegt…?“ – Nicken, Lächeln.
Und… Nikola Buvac… klingt auch ein bißchen serbisch? Oder kroatisch??? 😉
Ein Schelm, der Böses dabei denkt… 😊
@Imki
Na ja, lt. Wikipedia ist Carlo Ljubek der Sohn kroatischer Migranten.
Es bleibt also quasi alles beim Alten …🙂
@Olli: In der Tatort-Episode „Wunderkind“ spielte Ljubek übrigens einen verurteilten Kriminellen, der nach seiner Entlassung aus der Haft um srinen Sohn kämpft…
Hallo in die Runde… ich nochmal. 😉
Ich möchte mich meinen drei Vorrednern anschließen, weil sie diese „besondere“ Atmosphäre besser in Worte gefaßt haben, als ich.
Dieses „Kammerspiel-hafte“, eher Ruhige fand ich deshalb so spannend, weil die einzelnen Charaktere auf diese Weise schön beobachtet werden konnten! Ich erwischte mich beidem Gedanken: „Spielen die Theaterdarsteller sich und den Ermittlern gerade etwas vor, oder sind sie gerade sie selbst?“ In diesem Zusammenhang fand ich Szene sehr anrührend, in der sich Gina und Johannes eine Zigarette teilen und dabei ihren Gedanken nachhängen. Oder die „Hassliebe“ zwischen Carl und Akim, in dem Moment, wo sie sich gerade mal nicht anzicken, sondern schweigend nebeneinandersitzen und sich an den Händen halten.
Die schauspielerische Leistung von „Nora“ – ebenfalls bemerkenswert!!!
@Imki:
Ja, Nora hat richtig ‚fertig‘ ausgesehen, als sie zitternd hinter dem Dusch-Vorhang saß.
Egal um welche Job-Branche es geht: wenn man so ‚fertig‘ ist, ist alles – auch allfällige kurzfristige Arbeitslosigkeit – besser als weitermachen wie bisher! (m.E.)
@Der Fremde: ABSOLUT!!! 👍👍👍
Ich hatte auch schon einen Burnout, es hat ein knappes Jahr gedauert, bis ich wieder auf den Beinen war. Ruhm, Karriere, Geld… alles nicht so wichtig wie die eigene seelische und körperliche GESUNDHEIT!!!
Da ist richtig und gut ausgedrückt.
Das Verlangen“ – was für ein wohltuend intelligenter Tatort!
Selten habe ich einen Krimi gesehen, der so sehr durch Ruhe, Präzision und erzählerische Souveränität überzeugt. Keine lärmende Krach-Musik, kein nervtötendes gegenseitiges Anmotzen der Ermittler, keine hektischen Schnitte, kein genuscheltes Halbgebrüll. Stattdessen: klare Sprache, verständliche Dialoge, konzentriertes Spiel – eine Wohltat.
Besonders angenehm: der mutige Verzicht auf jene inzwischen fast schon obligatorischen, pseudo-provokanten Sexszenen zu Beginn, die offenbar irrtümlich als Publikumsköder gelten. Ich kenne jedenfalls niemanden, der das braucht. Dieser Tatort beweist eindrucksvoll, dass Spannung aus Dramaturgie, nicht aus Effekthascherei entsteht.
Die Geschichte blieb bis zum Schluss offen, vielschichtig, klug konstruiert – lange war nicht klar, wer tatsächlich ein Motiv hatte, „Nina“ zu töten. Genau so muss ein Krimi sein: fordernd, nicht belehrend; spannend, ohne laut zu sein.
Ein großes Kompliment auch an die Schauspielerinnen und Schauspieler. Hier wurde wieder einmal deutlich, was handwerkliches Können bedeutet. Ein spürbarer Qualitätsunterschied zu vielen der heute inflationär präsentierten neuen Gesichter, die allzu oft eher nach äußeren Kriterien als nach Talent ausgewählt wirken. Die Frauenrollen waren hervorragend besetzt – angenehme Stimmen, präzise Artikulation, Präsenz ohne Aufdringlichkeit. Da könnten sich manche Nachrichtensprecherinnen tatsächlich eine Scheibe abschneiden – bei einigen davon fällt einem ja sprichwörtlich der Kanarienvogel von der Stange.
Als Münchner habe ich mich zudem über die wunderschönen Bilder vom Nationaltheater, dem Platz und den Laubengängen gegenüber gefreut – ruhig, würdevoll, ganz ohne Postkartenkitsch.
Und natürlich: die beiden Kommissare. Sie werden mir fehlen. Sehr sogar. Ihre leise, unaufgeregte Art war über Jahre hinweg eine der großen Stärken dieses Tatort-Teams.
Für mich ist „Das Verlangen“ einer der besten Krimis des Jahres – und mehr noch: eine Erinnerung daran, wie kraftvoll gutes Schauspiel sein kann. Ein Film, der Lust macht, wieder ins Sprechtheater zu gehen, weil einem hier erneut bewusst wird, was echtes Können auf der Bühne und vor der Kamera bedeutet.
Ein Tatort, der bleibt.
@Frank:
Warum schreiben sie praktisch wortwörtlich denselben Text wie oben @Winterstetter, Inge?
Abgeschrieben (inkl. Verwechslung der Namen ‚Nina‘ und ‚Nora‘) oder Identitäts-Abspaltung?🧐
Gute Frage… bin auch gerade etwas irritiert…
Ein KI-Experiment???
@Der Fremde
Der Name wurde nicht verwechselt. „Nina“ war ihr Rollenname in dem Stück
@AnOnymous:
Mag sein, danke. Aber das erklärt noch nicht die fast sprachidenten Texte (inkl. „Kanarienvogel, der von der Stange fällt“) …😉
Mein Tipp:
Frau Winterstetter und Frank sind ein und dieselbe Person.
Der Text von „Frank“ ist lediglich die inhaltlich erweiterte und in Optik, Sprache und Rechtschreibung verbesserte Version des Textes von Inge. Inge = erster Entwurf. Frank = Endfassung.
Inge ist vielleicht aufgefallen, dass sie durch die komplette Namensnennung im Internet als real existierender Mensch auffindbar ist – inklusive privater Einzelheiten. (Ja, hier sind auch Detektive am Werke.)
Da ist es wohl besser, das Geschlecht und den Namen Richtung Anonymität zu ändern. Dazu benutzt man hier im Forum wahlweise eine zweite Internetadresse oder wartet, bis Gerald den neuen Namen unter der alten Adresse wieder freischaltet.
Das wäre mein Tipp zu dieser ominösen (hach, ich liebe dieses Wort und wollte es schön lange mal wieder verwenden) Geschichte.
😎
@Schatz:
Ja, so könnte es sein!
Wenn @Frank sich nicht mehr meldet, gehen wir einfach davon aus, dass es so ist.😁
Totaler Schwachsinn und langweilig ☹️
Nun, mit etwas Abstand: Als Tschechow-Liebhaber (der allerdings die „Möwe“ noch nicht gelesen/gesehen hatte) habe ich diesen Tatort letztlich gern angeschaut. Man mag sicher einwenden, dass eine mutmaßlich gewollte Parallelität zwischen Theaterstück- und Ermittlungs-Handlung nicht vollständig zustande kam. Allerdings: Wäre sie vollständig, dann käme dabei kein „Tatort“ mehr heraus (sondern vielleicht ein Stück von Tschechow…?) So war es eine „gerade noch massentaugliche“ Annäherung, die Lust auf den „echten“, subtilen Tschechow macht. Theater im Theater bzw. Film ist natürlich immer reizvoll. Hier erlaubte es insbesondere den Kommissaren, die eigene Rolle manchmal mit einem Augenzwinkern zu spielen. Dass die Realitätsnähe oder zumindest Glaubwürdigkeit zuweilen der (Theater-)dramatik untergeordnet wurde (Ermittlungen mehr oder weniger auf der Bühne während der Vorstellung…) ist dann schon in Ordnung. Die sehr plastisch ausgearbeitete Schneeflockensymbolik hätt’s für mich nicht gebraucht, aber da bin ich vielleicht schlicht zu einfach gestrickt…
Man merkt, dass der Abschied naht.
Nach diesem Abgesang verständlich.
Für Weihnachten absolut ungeeignet.
ARTE Spätprogramm wäre angebracht gewesen.
Für künstlerisch anspruchsvolle Charaktere.
Dazu zähle ich wohl nicht.
Ich wünsche mir die alten Tatort Krimis zurück….
Was heißt schon, alte Tatortkrimis? Die Meinungen waren und sind schon immer gespalten, wurden halt ohne Internet woanders ausgetauscht.
28:40 Das waren keine Ibu. Ibu sind länglich. Die runden sind Para. Nehm ich auch immer vier von, sind aber angeblich schlecht für die Leber ☹️
Und dann gibt’s noch die ‚Ass‘, sind aber schlecht für den Magen …😇
Sorry… ist nicht korrekt.
Ibu 800 sind länglich. Ibu 400 sind rund. Und ungefähr so groß wie Paracetamol. Ich bin sowohl Altenpflegefachkraft als auch chronische Schmerzpatientin… und weiß das.
War ein bisschen sehr Miss Marple. Das falsche Mordopfer, das bei der Tat verlorene Beweisstück (Pailetten vom Rucksack). Das vertauschte Schloss. Alles, was so zu einem guten Krimi gehört. Aber die Atmosphäre war ganz gut wiedergegeben. Nur, dass ich nicht glaube, dass das Residenztheater so eine coole Dachterasse hat.
Spannender Whodunnit-Krimi. Die Theateratmosphäre gut eingefangen (wobei zu hoffen ist, dass das nicht der Standard ist).
Die beiden Kommissare agieren diesmal erstaunlich schmallippig, fast lakonisch. Von den Scharaden der durchweg jüngeren Theaterakteure lassen sie sich nicht von der Ermittlungsarbeit ablenken. Profis halt.
Aber es ist Zeit zu gehen. Ich möchte den beiden nicht mehr beim Alt werden zugucken. Mein Spiegelbild reicht mir. 😁
Naja im wahren Leben gibt es ja auch das Pensionsalter. ist doch schön, wenn Kommissare es erreichen, ohne zu sterben. ( In der Realität kommen ja auch nicht so viele Kommissare im Dienst ums Leben).
Ich wäre erfreut, wenn in der Abschiedsfolge noch mal der Lotto-Kollege auftauchen würde.
Diesmal also ein Kammerspiel, Theater im Theater. Ich liebe die Vielfalt der Varianten der Tatortreihe.
Einer der besten. Feinsinnig, spannend und mit vielen Ebenen. Das Labyrinth im Gebäude, die Realitäten und gespielten Beziehungen, alles erste Klasse.😍
Das Verlangen“ – was für ein wohltuend intelligenter Tatort!
Selten habe ich einen Krimi gesehen, der so sehr durch Ruhe, Präzision und erzählerische Souveränität überzeugt. Keine lärmende Krach-Musik, kein nervtötendes gegenseitiges Anmotzen der Ermittler, keine hektischen Schnitte, kein genuscheltes Halbgebrüll. Stattdessen: klare Sprache, verständliche Dialoge, konzentriertes Spiel – eine Wohltat.
Besonders angenehm: der mutige Verzicht auf jene inzwischen fast schon obligatorischen, pseudo-provokanten Sexszenen zu Beginn, die offenbar irrtümlich als Publikumsköder gelten. Ich kenne jedenfalls niemanden, der das braucht. Dieser Tatort beweist eindrucksvoll, dass Spannung aus Dramaturgie, nicht aus Effekthascherei entsteht.
Die Geschichte blieb bis zum Schluss offen, vielschichtig, klug konstruiert – lange war nicht klar, wer tatsächlich ein Motiv hatte, „Nina“ zu töten. Genau so muss ein Krimi sein: fordernd, nicht belehrend; spannend, ohne laut zu sein.
Ein großes Kompliment auch an die Schauspielerinnen und Schauspieler. Hier wurde wieder einmal deutlich, was handwerkliches Können bedeutet. Ein spürbarer Qualitätsunterschied zu vielen der heute inflationär präsentierten neuen Gesichter, die allzu oft eher nach äußeren Kriterien als nach Talent ausgewählt wirken. Die Frauenrollen waren hervorragend besetzt – angenehme Stimmen, präzise Artikulation, Präsenz ohne Aufdringlichkeit. Da könnten sich manche Nachrichtensprecherinnen tatsächlich eine Scheibe abschneiden – bei einigen davon fällt einem ja sprichwörtlich der Kanarienvogel von der Stange.
Als Münchner habe ich mich zudem über die wunderschönen Bilder vom Nationaltheater, dem Platz und den Laubengängen gegenüber gefreut – ruhig, würdevoll, ganz ohne Postkartenkitsch.
Und natürlich: die beiden Kommissare. Sie werden mir fehlen. Sehr sogar. Ihre leise, unaufgeregte Art war über Jahre hinweg eine der großen Stärken dieses Tatort-Teams.
Für mich ist „Das Verlangen“ einer der besten Krimis des Jahres – und mehr noch: eine Erinnerung daran, wie kraftvoll gutes Schauspiel sein kann. Ein Film, der Lust macht, wieder ins Sprechtheater zu gehen, weil einem hier erneut bewusst wird, was echtes Können auf der Bühne und vor der Kamera bedeutet.
Ein Tatort, der bleibt.😆
Zunächst:
Wäre es bitte möglich, die User „Kuno“ , „Frank“ und „Inge Winterst.“ auf einen User zu beschränken?
Dazu müssten die Forenbetreiber bitte tätig werden, sonst kommt der identische Kommentar noch x mal, mit ständig neuen Namen.
Danke .
jetzt zum Film:
Einfach darauf einlassen … wer das nicht kann/will, gehört bei diesem speziellen Fall eben nicht zur Zielgruppe.
Macht ja nichts. Kommen wieder andere Fälle, die dann vielleicht kompatibler für den Massengeschmack sind.
Mir hat besonders gefallen: Das „Spiel“ zwischen Ursina Lardi und Udo Wachtveitl.
Gutes Ensemble, leider 2 Ausnahmen:
Lukas T. Sperber und Thiemo Strutzenberger.
Wer mehr von der alle/alles überstrahlenden Ursina Lardi sehen möchte: Bitte nach „Sein statt Schein“ suchen.
Tolles 3sat-Portrait über sie.
Es gab einige stärkere Münchner Fälle, ist aber schon länger her, daher: Danke für „Das Verlangen“
PS: Ein wahres Tatort-Highlight habe ich mir allerdings direkt vorher in der Mediathek angesehen: Nachtschatten
(wenn mir dieser kleine Tipp hier gestattet ist)
Ich konnte den Film jetzt erst fertig sehen und fand ihn großartig. Sie spielen im Theater das Stück, das eine Theateraufführung darstellt und das alles wird uns vorgespielt, allerdings im Film. Großartig und spannend. Dazu mal in München hinter den Kulissen, sehr interessant.