Tatort Zürich

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Die beiden Ermittlerinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und ihre jüngere Kollegin Tessa Ott (Carol Schuler) sind das erste Team, das für die Tatort-Reihe in Zürich ermittelt – und zudem rein weiblich besetzt ist.

Hauptkommissarin Grandjean war am Internationalen Strafgerichtshof in DenHaag beschäftigt, bevor sie zur Zürcher Kantonspolizei in die Abteilung „Leib und Leben“ wechselte. Der Leiter der Kommissariats ist Peter Herzog, mit dem sich Grandjean beruflich wie privat bestens versteht: beide stammen aus einfachen Verhältnissen und haben sich aus eigener Kraft hochgearbeitet. Die für die Abteilung zuständige Staatsanwältin Anita Wegenast ist eine engagierte Frau, die die Fachgruppe mit Rat und Tat unterstützt. Sie ist äußerst willensstark, und wenn sie einmal hart durchgreifen muss, bleibt sie dennoch fair dabei. Mit ihrem besonderen Charme weiß die Juristin ihre – manchmal etwas eigenwilligen – Ermittlungsmethoden an den Mann zu bringen.

Wegenast ist es auch, die die junge Profilerin Tessa Ott in das Kommissariat hineinbringt. Die Staatsanwältin fördert die talentierte gebürtige Züricherin, die aus wohlhabenden Hause stammt. Ott selbst gibt nichts auf ihre Herkunft, und möchte die Karriereleiter lieber ohne Hilfe aus dem Elternhaus hinaufklettern. Tatkräftig stürzt sie sich in den ersten Fall, muss allerdings früh erkennen, dass ihre neue Partnerin Grandjean kaum begeistert ist von der auferzwungenen Teambildung. Zugleich könnten die beiden Frauen unterschiedlicher kaum sein: Isabelle ist ein Kopfmensch, Tessa folgt ihrem Bauchgefühl.

Erst nach einer lautstarken Auseinandersetzung raufen sich die beiden ehrgeizigen Kriminalistinnen zusammen. Sowohl Grandjean als auch Ott sehen im Laufe der Zeit zunehmend ein, dass die Fähigkeiten des jeweils anderen sehr bereichernd für den Erfolg der gemeinsamen Untersuchungen sind.

Im Herbst 2020 wurde das Debüt der neuen Züricher Tatort-Kommissarinnen Isabelle Grandjean und Tessa Ott im Fernsehen erstausgestrahlt beziehungsweise in der Mediathek der ARD zur Verfügung gestellt: „Züri brännt“ (Erstausstrahlung: 18. Oktober 2020), ein komplexer Fall mit zwei Mordfällen und politischem Hintergrund, der bis in die 1980er Jahre führt.

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    Tatort Folge 1140: Züri brännt

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    „Züri brännt“ lautet der Titel eines Videos, das 1981 vom Videoladen Zürich herausgegeben wurde. Die Dokumentation zeigt die Jugendunruhen vor dem Züricher Opernhaus 1980 – bekannt als die „Opernhauskrawalle“ – aus Sicht der Aktivisten. Der neue Tatort aus der Schweiz startet mit Auszügen aus jenem Bildmaterial. Die Ermittlungen im ersten Fall des Züricher Tatort-Teams führen mehr…


    Inhaltsverzeichnis

    1. Beschreibung
    2. Sendezeiten
    3. Folgenübersicht

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