Kurz und knapp – darum geht’s
Ein deutscher Tourist verschwindet spurlos von einem Campingplatz in Holland: Was zunächst nach einem gewöhnlichen Vermisstenfall aussieht, entwickelt sich für Kommissar Thorsten Falke von der Bundespolizei zu einer spektakulären Jagd auf die „Mocro-Mafia“, die mit brutalen Methoden im deutsch-niederländischen Grenzgebiet operiert. Denn der Verschwundene ist kein harmloser Urlauber, sondern verdeckter Ermittler des LKA, der in die Drogenszene der Mafia eingeschleust wurde. Ist nun seine wahre Identität aufgeflogen? Für Falke und seine Partner, die holländische Kommissarin Lynn und den IT-Nerd Mario, beginnt ein gefährliches Spiel auf Zeit …
„Ein guter Tag“ ist der erste Teil einer Doppelfolge des Bundespolizei-Tatorts und am 21.12.2025 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.
Inhalt der Tatort-Folge „Ein guter Tag“
Wo ist dieser Typ? Falke ist verwirrt. Treffen am Südflügel, das war vereinbart. Und nun steht Kommissar Thorsten Falke am südlichen Eingang der Bundespolizeidirektion Hannover, die er wie seine Westentasche kennt, doch von Mario Schmitt fehlt jede Spur – jener IT-Experte, der ihn eigentlich in die Niederlande begleiten sollte, um den verschwundenen Joe Glauning zu suchen: einen deutschen Touristen, der auf einem Campingplatz nahe Delfzijl spurlos verschwunden ist – genauso wie jetzt der ominöse Herr Schmitt. Doch ehe Falke seinen Kollegen im Tatort „Ein guter Tag“ vermisst melden kann, entdeckt er eine zierliche Gestalt, die auf der Balustrade direkt an der Südspitze des wuchtigen Gebäudes steht. „Am Südflügel, war doch vereinbart“, meint Mario Schmitt lapidar, nachdem er seine Noise-Cancelling-Ohrstöpsel herausgenommen und Falke als leibhaftigen Menschen, der mit ihm in Interaktion treten will, registriert hat.
Das hätte Falke sich natürlich gleich denken können, als Dr. Nadolny von einem „Kollegen mit Spezialfähigkeiten im Bereich Cyberermittlungen“ sprach, der ihn nach Holland begleiten sollte. Ein weltfremder, menschenscheuer Nerd, der sich lieber auf die Standortanzeige seines Smartphones verlässt als auf seinen gesunden Menschenverstand – oder einfach auf sein Bauchgefühl, wie Falke. Das kann ja heiter werden. Zumal der hypersensible Herr Schmitt nur in jenen seltenen Momenten mit seiner Umwelt kommuniziert, wenn er nicht gerade seine „Konzentrationsmusik“ hört. Überhaupt die Kommunikation: alles etwas schwierig bei Ermittlungen im Ausland. Glücklicherweise spricht Kommissarin Lynn de Baer von der niederländischen Kripo ein halbwegs passables Deutsch und wirkt auf Falke auch sonst wohltuend unkompliziert, obwohl er das Gefühl nicht loswird, dass sie irgendetwas belastet.
Zumindest hat die resolute Kriminalistin sofort eine Erklärung dafür parat, warum der Autohändler Joe Glauning aus dem ostfriesischen Emden ein Mobilhome auf einem Campingplatz kurz hinter der Grenze gemietet hat, keine 20 Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Natürlich: Drogen – was sonst? Ist er beim Kiffen etwa an die falschen Leute geraten? Blut- und Kampfspuren im Inneren des Campers deuten jedenfalls auf gewalttätige Auseinandersetzungen hin. Und in seiner Wohnung häufen sich die Merkwürdigkeiten: keine Spur vom Vermissten, dafür drei Handfeuerwaffen und ein Zettel mit der ominösen Aufschrift „Heute ist ein guter Tag“ im gleichnamigen TV-Krimi. Was hat das alles zu bedeuten? Wer ist Joe Glauning tatsächlich?
Als die Kommissare sich in Glaunings Autohaus umsehen, wird ihnen einiges klarer – und gleichzeitig überschlagen sich die Ereignisse: Erst taucht ein gewisser Ervin Zoric mitsamt seinem Aufpasser im Verkaufsraum auf, der sich als Restaurantbesitzer ausgibt und dringend mit Glauning sprechen will – doch wofür braucht ein Gastronom im beschaulichen Emden einen Bodyguard? Vielleicht, weil er mit Drogen handelt – und Glauning davon wusste? Auf dem PC des Vermissten entdeckt Computertüftler Schmitt jedenfalls eine Ungeheuerlichkeit: Dort ist das Kryptoprogramm der Polizei installiert – das eigentlich streng geheim ist und keinesfalls an Dritte gelangen darf.
Doch Joe Glauning ist kein „Dritter“, sondern einer von ihnen, wie der aufgebrachte Falke wenig später im Telefonat mit seiner Vorgesetzten erfährt: Klarname Carsten Kellmann, verdeckter Ermittler in Diensten des LKA Niedersachsen. Auftrag: Infiltration der Drogenmafia im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zwecks Beweissicherung. Mehr will der schweigsame LKA-Verbindungsmann nicht preisgeben. Aber diese Infos reichen völlig, um Falke und seinen Kollegen im NDR-Tatort „Ein guter Tag“ klarzumachen, dass sie nicht in einem harmlosen Vermisstenfall ermitteln, sondern bereits mittendrinstecken im Kampf der Polizeibehörden gegen die skrupellos agierenden Drogenclans der „Mocro-Mafia“, die schon mehrere Auftragsmorde im Grenzgebiet verübt haben.
War Glauning aka Kellmann deren Machenschaften auf der Spur? Ist seine wahre Identität aufgeflogen? Und was hat die geheimnisvolle „Käte“, mit der Kellmann regelmäßig gechattet hat, mit all dem zu tun? Erst allmählich realisieren Falke, de Baer und Schmitt, dass sie sich mit einem scheinbar übermächtigen Gegner angelegt haben, der vor nichts zurückschreckt …
Hinter den Kulissen
Internationale Koproduktionen sind selten in der Tatort-Welt. Umso mehr Aufmerksamkeit verdient dieses aufwendige Projekt, das der NDR und seine langjährige Produktionspartnerin, die Nordfilm GmbH, in Zusammenarbeit mit dem niederländischen öffentlich-rechtlichen Sender NPO und der Lemmingfilm realisierten. In einer Doppelfolge des Bundespolizei-Tatorts wird über 180 Filmminuten das in unserem westlichen Nachbarland immer drängender werdende Problem der brutalen, mafiös organisierten und bisweilen mit (Auftrags-)Morden einhergehenden Rauschgiftkriminalität thematisiert, das mittlerweile auch nach Deutschland überzuschwappen droht: „In den Niederlanden, Belgien und Schweden sind Jugendliche, die gegen ein geringes Entgelt morden, mittlerweile ein bekanntes Phänomen, in Deutschland war es dagegen bisher kaum zu beobachten. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten aber hat, mitten in Hamburg, ein 15-jähriger, niederländischer Auftragskiller einen Mordversuch an einer vermeintlich tschetschenischen Milieugröße gestartet – und plötzlich rückt die Geschichte dieses Doppel-‚Tatorts‘ im deutsch-niederländischen Grenzgebiet noch viel näher an uns heran als bei Beginn des Projekts“, so die verantwortlichen NDR-Redakteure Christian Granderath und Patrick Poch in einem Statement.
Doch nicht nur die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eines deutsch-niederländischen Polizeitrios macht die beiden Tatorte „Ein guter Tag“ und „Schwarzer Schnee“ zu besonderen Episoden: Erstmals seit dem Ausstieg von Franziska Weisz als Kommissarin Julia Grosz bekommt Bundespolizist Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) wieder einen festen Ermittlungspartner: den etwas nerdigen, aber (gerade deshalb) liebenswerten und komplett integren IT-Spezialisten Mario Schmitt, verkörpert von Denis Moschitto. Möhring zu dem Neuen an seiner Seite: „Falke braucht keinen, der alles so macht wie er – Falke braucht eine Bereicherung. Und da scheint Mario Schmitt der richtige Mann zu sein“, denn: „Die Doppelfolge ist ja der erste grenzübergreifende Fall, ein echter Bundespolizei-Fall, bei dem die Ermittler mit Europol, Interpol und allen möglichen internationalen Zielfahndern zusammenarbeiten, was wir leider im deutschen Fernsehen nur selten so zeigen können. Aber das ist eigentlich Falkes Job, und deswegen weiß er natürlich, dass dieser Job ganz viel mit der Auswertung von Daten zu tun hat, mit Überwachungsmaßnahmen, mit jeder Menge zum Teil hochmoderner Technik. Er braucht also jemanden wie Schmitt.“ Denis Moschitto meint zu seiner neuen Figur: „Mario ist einfach ein Nerd – und ich meine das im besten Sinne, weil ich Nerds total mag und wahrscheinlich auch selber einer bin. Mario ist jemand, der ein bisschen rätselhaft bleibt, und das ist durchaus auch so beabsichtigt.“
Vom 15. Oktober bis zum 18. Dezember 2024 fanden die Dreharbeiten für den Zweiteiler statt, und zwar beiderseits der Grenze: in Hamburg und Emden genauso wie im niederländischen Groningen und Winschoten. Lebhaft in Erinnerung geblieben ist den Schauspielenden der nächtliche Dreh am Deich bei starkem Schneefall: „Wir wollten nachts diese Schießerei am Deich drehen, und plötzlich setzte dieser massive Schneefall ein. Wirklich heftig und definitiv unübersehbar. Das hat die Szene komplett verändert, und ich bin total gespannt, was es aus ihr gemacht hat“, so Gaite Jansen, die die Groninger Kommissarin Lynn de Baer verkörpert.
Der Tatort „Ein guter Tag“, der erste Teil des neuen Bundespolizei-Krimis, ist am Sonntag, den 21.12.2025 wie gewohnt um 20:15 Uhr im ARD-Fernsehen zu sehen. Der zweite Teil mit dem Titel „Schwarzer Schnee“ folgt direkt im Anschluss, also um 21:45 Uhr.


















Anfang gesehen, kann man mal einen Tatort senden, der gesendet wird ohne Untertitel, die man ständig lesen muss.
Tipp: Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte einschalten, da wird es vorgelesen. 😊
Es gibt viel zu lesen und schwer zu verstehende Dialoge in niederländischem Kauderwelsch
Genau meine Meinung
Vor allem: weisse Schrift vor weissem Hintergrund.
Toll!
Produktionen aus Frankreich oder Spanien können das besser. Vielleicht mal Lehrgang im Ausland besuchen
Tatortreiniger Soundtrack als Klingelton ? Nices easter egg 🥰
Ob diese Folge dem Ansehen unserer lieben Mitbürger aus dem Ausland (‚ulMadA‘) förderlich ist, wage ich zu bezweifeln. Bisher werden fast alle denkbaren Klischees zu diesem Milieu erfüllt!😱
…immer dran denken, jeder ist ein Ausländer.
Fast überall!
Die Klischees über Autisten werden auch komplett erfüllt. 🤬
Ich sehe es ebenso und ich vermute, nein, ich bin mir sicher: Dahinter verbergen sich Botschaften an uns, die es zu entschlüsseln gilt. Dazu einige Beispiele.
Der herumschreiende Falke:
Die Arroganz und teilweise Inkompetenz der oberen Chefetagen ist nur zum Schreien.
Der autistische IT-Nerd:
Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten, wir müssen ihn nur fördern und die Gelegenheit geben, sich zu entfalten. das BKA macht das auf dankenswerte Weise.
Das zu Verfolgungsjagden nicht geeignete Fahrzeug
Unsere Sicherheitsbehörden sind nicht auf dem neuesten Stand und können nur dank des Engagements vieler einzelner Mitarbeiter ihre Aufgaben erfüllen.
Die Hinrichtung des koksenden Beamten
wer Rauschgift zu sich nimmt, lebt generell gefährlich. Und wer vom rechten weg abkommt, lebt generell gefährlich. auch Rotkäppchen wurde vom Wolf gefressen.
Weitere Beispiele lassen sich leicht finden.
Wenn man all dies weglassen würde, wäre das lediglich ein schnörkellos erzählter Thriller, und das wäre doch schade um die vielen schönen Botschaften.
@I.Mirk:
Ja, aber die Haupt-Botschaft ist doch diese: die in diesen beiden TO-Folgen gezeigte Gattung an Kriminellen würde schon von ihrer Bestimmung/Herkunft her im Wesentlichen ausschließlich ’schlechte Menschen‘ beinhalten.
Und diese Botschaft – gerade 3 Tage vor Weihnachten – ist erstens nicht generell zutreffend und zweitens dem – in der Realität ja erforderlichen – Zusammenleben zwischen den verschiedenen Kulturen nicht förderlich (m.E.)!
Aus meiner Sicht war das Gezeigte – wie auch schon zum 2. Teil geschrieben – ein ‚Griff ins Klo‘!😫
Kann mir jemand erklären, warum das als „Tatort“ gesendet wird?
Eine interessante Frage. Was ist denn mittlerweile das Tatort-Typische? Für mich ist die Tatort-Reihe seit vielen Jahren ein Experimentierfeld für unterschiedlichste Erzählweisen. Ich bin so weit, dass ich mir die Folgen, die ich sehen will, nach Ermittlerfiguren bzw. Schauplatz aussuche.
Du liebe Güte… Hab den Tatort abgebrochen. Einen solch schlechten Tatort habe ich lange nicht gesehen. Unfassbar… Und den noch so in die Länge zu ziehen – da hatte ich mir am 4. Advent vergeblich einen schönen Krimi-Abend erhofft.
kan ich mich anschlissen. Zu hochtrabende Filmkunst.
Sehe ich genauso. Ich wollte dem Tatort nach der massiven Vorab-Reklame eine Chance geben. Aber der nuschelnde Möhring, der hektische Spielablauf, ständige unsinnige Sprünge zwischen Deutschland und den Niederlanden, dazu die unsäglichen Untertexte, haben meine Meinung bestätigt: Nie wieder Tatort mit Möhring. Ich habe beim zweiten Teil entnervt abgeschaltet. Schade um die Zeit.
☹️
was sollen die deutschen Untertitel?
das nervt!
mit Tatort hat das wenig zu tun. Die neuen Folgen sing mir nicht Transparent genug. Vieleich sind diese nur für studierte Psychologen verständlich. Mir ist das zu anstrengend, darum hilft nur Abschalten.
Warum diese ewigen Untertittel sein müssen ist mir auch schleierhaft. Ich kann mich leider entweder auf den Text oder auf das Bild konzentrieren. Da ich dann den Sinn des Films nicht mehr verstehe schalte ich lieber ab.
zur Krönung werden manche Untertittel zu kurz und mit vr dem Hintergrund nicht lesbar gesendet.
Schade um die Zeit.
Warum muss der Sympathiträger gleich zu Beginn eine Kippe wegwerfen? Was hat sich der Regisseur dabei gedacht??
😠
Na ja, das ganz normale Verhalten eines durchschnittlichen Rauchers halt, wenn draußen gerade kein Ascher in der Nähe ist. Tatort soll möglichst auch die Realität abbilden und nicht mit dem Holzhammer erziehen. Hätte auch ein eigenartiges Bild abgegeben, wenn Falke umständlich einen Taschenascher aus der Jeans friemelt.
Stimmt- leider😫 Aber sich mit solch einem Verhalten abzufinden ist mehr als traurig. So wird das nichts…
Ich finde es bedauernswerter, dass die Normalität (noch vorhandener Raucher) in den Produktionen fast immer weggeleugnet wird (indem diese Tätigkeiten so gut wie nicht mehr gezeigt werden, es sei denn als Drogenthema). Dagegen fließt der Alkohol nach wie vor in Strömen (und erzeugt auch noch verminderte Schuldfähigkeit).
@Antje: So ist es!!!
@alle anderen: Tja, es gibt sie noch, die Raucher… man sieht sie überall, auch im Tatort…
@Antje
Ja, das sehe ich genauso wie Sie! Ich war selbst starker Raucher (seit über 10 Jahren nun E-Zigarette).
Raucher sind keine Aussätzigen, sie sind ein Teil der Gesellschaft.
Leider wieder ein Tatort mit lauter Untertiteln 😢,
weil man sonst nicht alles versteht,
mitbekommt.
Ich bin zwar noch nicht sooo alt,
aber abends will ich keine Brille mehr aufsetzen,
um Untertitel zu lesen,
auch nur mal kurz nur zu hören,
nicht ständig auf den Fernseher schauen.
Dies Krimis über Ländergrenzen weg, sind immer sehr anstrengend,
mich strengt diese Zweisprachigkeit an.
Hmmmm, die letzten Tatorte waren nicht mehr so doll.
Als langjähriger Tatortfan verabschiede ich mich nun langsam.
Ihnen viel Glück,
Schade!
KB
man kann sich die Untertitel vorlesen lassen 😉
„… Diese Krimis über Ländergrenzen weg, sind immer sehr anstrengend, mich strengt diese Zweisprachigkeit an. …“
Wenn man sich eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Polizeiorganen mehrerer Staaten wünscht, sollte es auch abgebildet werden.
Viele andere Länder investieren seltener in Synchronisation, senden OU, fördert dort die Fremdsprachenkompetenz.
Ich frage mich, wie das die Leute in den anderen Ländern überhaupt machen, die müssen ja dann bei jedem ausländischen Film lesen?
Was ist das für ein Mist. 50% der Bilder in Schwarz abgesoffen, das ist kein Regiemittel mehr. Dreifach ausgeleuchtet ist auch doof, aber alles schummrig, alle Szenen, auch im Vwrhör…. Die Handlung ähnlich undurchsichtig, obskur. Ist wohl ganz neue Kunst. Keiner versteht es, niemand wird unterhalten.
Eine Zumutung
Das zweisprachige Filme mehr Authentizität vermitteln sollen, ist meistens eine Mär. Wie man beim aktuellen Wotan Wilke Mörike Tatort wieder einmal gesehen hat. Wenn der Regisseur es nicht schafft, diese Authentizität mit Bildern zu erzeugen, kann man den Zuschauer erfolgreich mit Lesen der Untertitel ablenken. Das erinnert sehr an das amerikanische Prinzip, ein gern gesehener Schauspieler, viel Ballerei und ein bisschen Psycho, schon sieht der Zuschauer über kleine unlogische Lapsus und fehlende Bilder hinweg. Diesen Tatort hätte man auch in neunzig Minuten erzählen können und es dem Zuschauer ersparen können, mehr zu lesen als zu sehen.
Viele Grüße
Warum regen sich eigentlich fast alle über die Untertitel auf?
Wenn alle Personen, egal ob Araber, Türke oder Niederländer, perfektes Hochdeutsch sprechen würden, wäre der Film für mich nicht authentisch.
Btw.: manchmal wären Untertitel bei Falke auch nicht schlecht.😉
Und dann würden die gleichen Personen hier meckern, wieso die akzentfreies Deutsch sprechen :-)
Ich finde es so auch viel authentischer (selbst wenn ich als eigentliche Schnellleserin manchmal auf Stolperer stoße).
Früher hat man dann verschiedene deutsche Dialekte genutzt in der Synchronfassung, würde vielleicht auch hier funktionieren.
Zur eigenen Englischverbesserung/Spracherprobung habe ich mir mal Harry Potter Filme mit Engl. Tonspur und deutschen Untertiteln angeguckt, eignen sich gut.
Vor Jahren beobachtete ich in Norwegen und Schweden Entsprechendes, in Wikipedia wird das inzwischen gut aufgeschlüsselt.
Ehrlich gesagt zu viele Untertitel, das nervt
…und warum müssen eigentlich Computer-Spezialisten grundsätzlich geistesgestört sein? Ist dieses Klischee seit 45 Jahren nicht endlich mal aufgebraucht? Die Niederländerin aber ist niedlich, vllt kommt in Teil zwei ja irgendeine Konsistenz zustande. Bisher leider nur fahriges Gerühre.
Jo, unzusamnenhängendes Zeug. Wie kommt die Kritik dieser Seite Zustande? Haben die den Film gesehen, oder nur die Pressemitteilung der ARD gelesen??
Immerhin, Zuschauer sind ehrlich…
Weil sich Menschen mit Migrationshintergrund ohne gute Deutschkenntnisse einen Tatort anschauen??…gibt genügend Satelliten TV in Muttersprache mit nicht so bemühten Inhalten wie bei bei uns
Es wird zuviel geraucht und der tatort ist zu langatmig
@Susanne: …aber daß „Vattern“ in jeder Münster-Folge fröhlich kifft (sogar am Steuer…) und sich die Herren Thiel und Boerne flaschenweise Rotwein gönnen und auch schon mal auf dem Seziertisch eingeschlafen sind, das ist okay???
einfach super, beste Besetzung, ich bin begeistert!!
Ich fand ihn spannend und das Lesen der Untertitel bereitete mir keine Probleme.
Doppelfolge sehr spannend! Im ersten Teil anfangs ein paar Schnellsprech-Nuschler von Falke, danach meist gut verständlich. Besonders im zweiten Teil sollte man sich einen Kaffee gönnen, damit man der Handlung über 180 min konzentriert folgen kann. Ich fände es aber besser, zukünftig bei den 90 min Tatort mit abgeschlossener Story zu bleiben. Guter Ton, sehr gutes Drehbuch, Kamera, Ausstattung, Regie und Schauspieler (m/w)! 4,5 von 5 Sterne!
Die heutige Doppelfolge hätte eigentlich heißen müssen „Der Kopf der Hydra“, denn genau das wurde gezeigt: Das organisierte Verbrechen ist wie das Fabelwesen Hydra – schlägt man einen Kopf ab, wachsen neue nach.
Deprimierend und konträr zur Weihnachtsbotschaft – aber realistisch.
Darum ist die Vielfalt auch so gut, jede Woche Hydra wäre schwer auszuhalten (ist ja im normalen Leben schlimm genug).
Passender kann man das Absurde der „Weihnachtsbotschafts-Hysterie“ kaum zeigen.
Wer hat denn nun den Politiker am Schluss erschossen? 🙏
Das sollte wohl bewusst offen bleiben – siehe mein obiges Posting: Die organisierte Kriminalität macht immer weiter.
Ich denke, wir können von Sami ausgehen, der sich damit bewährt hat.
Ja klar.Dazu passte ja auch die beigefügte Dokumentation über den Einsatz sehr junger Krimineller, der Junge Mann war doch vorher abgeholt worden und ihm wurde eine Pistole in die Hand gedrückt.
Sami! Motorradfahrer sind doch immer die Bösen…
Abgebrochen nach 45 Min. Ich hatte es befürchtet, denn das Thema an sich interessiert mich wenig, obwohl aktuell u. in Zukunft sicherlich ein ernstes Problem.
3 Stunden viel zu viel, da hätte ich sowieso den Faden verloren.
Die Untertitel kein Ding. Ich schaue auch sonst immer mal wieder Filme untertitelt, sofern das Genre bzw. der Inhalt für mich passt. Ist eben Gewöhnungssache.
Nächsten Sonntag endlich wieder ein Murot, ich freu mich drauf!
Vorher kommen am 26.12. noch die Münchener.
Und auch Murot spaltet die „Gemeinde“.
Das stimmt, gerade Murot spaltet in hohem Maße. Ich denke, seine Anhänger sind eher in der Minderzahl. Aber ich mag es, das etwas „Andersartige“.
„Im Schmerz geboren“ gehört für mich zu den Top 10 Tatorten.Daneben auch viele schwächere Folgen.
für den einen oder die andere interessant:
„Ein guter Tag“ basiert auf einer SPIEGEL-Story von 2021.
Die „Spiegel“-Titelstory „Käse, Koks und Killer“ vom 15. Oktober 2021 sorgte international durchaus für Aufmerksamkeit – und für Kritik. Der Artikel zeichnet ein düsteres Bild der Niederlande, die er als Dreh- und Angelpunkt des europäischen Kokainhandels darstellt. Insbesondere der Hafen von Rotterdam spielt eine zentrale Rolle, denn große Mengen Kokain gelangen über die Niederlande nach Europa.
Der „Spiegel“ betont in der Story, dass die organisierte Kriminalität in den Niederlanden zunehmend brutal agiere: Die sogenannte „Mocro-Mafia“, marokkanisch-niederländische Banden, sei für Schießereien, Bombenanschläge und Morde verantwortlich. Auch Journalisten, Anwälte und Staatsanwälte gerieten in Bedrohungssituationen. Symbolisch unterstreicht das Cover der Titelstory die These: Man sieht die stereotype Figur „Frau Antje“ mit Joint, Kokain und Kalaschnikow in einem Käse, was den Kontrast zwischen gemütlichem Holland-Image und gefährlichem Narco-Staat überzeichnet.
Die Stärke der Geschichte liegt darin, dass sie ein reales Problem aufgreift: Die Niederlande sind tatsächlich ein zentraler Umschlagplatz für Kokain und die Gewalt in Zusammenhang mit Drogenhandel ist nachweisbar gestiegen. Außerdem richtet der Artikel internationale Aufmerksamkeit auf die Bedrohung durch organisierte Kriminalität und deren Vernetzung über Ländergrenzen hinweg – vor allem auch nach Deutschland, das die Mocro-Mafia als nahes Paradies für Geldwäsche und Investitionen in legale Projekte ausgemacht hat. Eben so, wie es auch im „Tatort“-Zweiteiler zu sehen ist.
@Bina:
Liebe Bina, wenn du wortwörtlich (!) bei Joyn abschreibst bzw. den Text kopierst, ist das o.k., muss aber auch als Zitat gekennzeichnet werden.
Nix für ungut und liebe Grüße.
Entschuldige, Du hast recht, danke für den Hinweis. Normalerweise gebe ich die Quellen immer an, hab ich versäumt.
Frohe Weihnachten⭐
Endlich mal wieder ein spannender Krimi bei dem ich nicht eingeschlafen bin.
So stelle ich mir Tatort vor.
Mehr davon.⭐⭐⭐
Sorry aber man hätte die 2 Folgen an 2 Abenden ausstrahlen sollen. 3 Stunden am Stück sind zu lange. Es ist auch nicht unbedingt „Tatort-Würdig“ sondern eher ein normaler Krimi, den man in 90 Minuten hätte senden können. Sorry aber ich musste abbrechen und werde da Ende später noch anschauen. Das soll keine Kritik an Wotan Wilke Möhring sein, den ich sehr schätze – wie auch die übrigen Schauspieler.
@Momi: Da bin ich ganz bei Ihnen!!! Ich habe mich dabei erwischt, daß ich mich immer weniger konzentrieren konnte und immer wieder zurücksetzen mußte. Man hätte den ersten Teil schon am Sonnabend und den zweiten am Sonntag zeigen können, so hab ich vom 2. Teil (nach 30 Minuten ausgeschaltet) und der Auflösung so gut wie nichts mitbekommen und werde zwischen den Jahren wohl nochmal die Mediathek bemühen! Eine Wertung kann ich daher noch nicht abgeben… lese aber, daß die Meinungen ziemlich auseinandergehen!
Ein positiver Teil der modernen Zeiten ist/sind die Mediathek/en. Das bedeutet nämlich, dass man Filme nach Befindlichkeit auswählen kann. Ich verlege manche Themen schon lange auf den Zeitpunkt, an dem die Kraft dafür reicht.
@Antje: Guter Kommentar!!! 👍
@Momi: Ich hatte nur Glück, dass ich am Montag schon Urlaub hatte, so konnte ich beide Teile hintereinander schauen, hatte aber am Schluss ebenfalls den Eindruck, dass man das in 90 Minuten hätte abhandeln können.
@Imki: ich hab auch ein paar Mal zurückgesetzt, weil ich durch die Langatmigkeit manchmal den Faden verlor. Zum Schluss hab ich dann wohl 4 Stunden geschaut und bin eingeschlafen.
Totales Durcheinander. Dieses hätte auch in einem Teil gereicht. Niederlande dann wieder Deutschland nur ein Hin und her.
Ganz dümmer Tatort. Die Krönung war die Schlußzehne. Nicht sehenswert.
Ein reales Problem…durch die Klischeeorgel der Tatortautoren gequirlt. Keiner der Polizisten kommt mal auf die Idee Kollegen zu informieren bevor(!) er/sie sich alleine und blind in eine extreme Gefahrensituation begibt. Der „autistische Hacker“ erlangt über die Gefängniswebseite Zugriff auf die internen Kameras. Ermittler müssen immer persönliche Probleme und irgend eine Form der Befangenheit aufweisen. Tatort kann man eigentlich nur ertragen, wenn das Ermittlerteam sympathisch ist. Das war hier eher medium der Fall.
Für mich war es (obwohl ich nur den 1.Tril sehen konnte) bislang der beste Tatort mit Wotan Möhringen!!! Allerdings fand ich es schade, das der 2.teil gleich im Anschluss kam; man hätte die zwei Folgen auf zwei Sonntage verteilen sollen wer montags um 05:00 aufstehen muss, kann nicht mehr bisy23:15 Fernsehen.
Mit Abstand der beste Tatort seit langem. Ich lese lieber Untertitel, als das seltsamerweise jeder in den Niederlanden gebrochen Deutsch spricht. Für mich hat das das Ganze authentischer gemacht. Klar war das eher ein Kinofilm als ein klassischer Tatort, dafür aber sehr gelungen. Bei Thiel und Börne (z.B.) kann ich inzwischen nur noch gähnen. Das wirkt so abgedroschen…
Es ist soooooo traurig das es Untertitel am Sonntag Abend im Tatort geben muss. WARUM ???☹️
Warum? Weil der Tatort teilweise in den Niederlanden spielte. Zudem mit vielen Figuren aus den Maghreb-Staaten. Meiner Meinung nach wäre hier eine Synchronisation absolut unauthentisch gewesen.
Der Tatort war ein Zumutung, den zweiten Teil musste ich abschalten. Die Dialoge (und erst Recht Falkes Monologe) waren derart platt (wir werden sie beschützen etc.), dass es kaum auszuhalten war. Spannend war nichts an diesen beiden Folgen. Die Verhöre – und auch Teile der gesamten Handlung – waren derart an der Realität vorbei, das es weh tat. Klischees überall, bei den Tätern und Ermittlern, insbesondere bei dem vermeintlichen Autisten IT-Spezialist Mario Schmitt und den ‚bösen‘ arabischen Drogendealern.
Wotan Wilke-Möhrings schauspielerische Leistungen waren diesmal wirklich unterirdisch, mir schien er hatte keine Lust zu spielen.
Wie können Drehbuchschreiber nur solche Klischeefiguren entwickeln, solche langweiligen Plots und solche hanebüchenen Handlungsstränge?
😤😤😭😤
Mir haben diese beiden Teile mehr als sehr gut gefallen, da sehr spannend auch sehr kurzweilig, es gab halt so ein feeling als sähe sich man eine Serie an. Alle Charakter sind sehr gut gewählt und gespielt worden, die Untertitel fand ich nicht so schlimm es wurden ja auch im Laufe viel weniger. Wirklich großes Kino gewesen. Völliger Quatsch jedoch die Sache mit dem Audi 80, der B3 ist viel zu jung (ab Herbst 1986) als er auf die Geschichte mit dem Opa und dem Vierjährigen gepasst hätten..
Ich fand den Doppel-Tatort nur eingeschränkt gut. Interessant war die grenzüberschreitende Ermittlung, obwohl damit klar war, dass es Untertitel geben wird. (Aber besser, als schlecht deutsch sprechende Niederländer – geschweige denn hochdeutsch!)
Der Computerspezialist brachte eine andere Farbe in das Ermittlerteam, das sonst zu stark von Falkes (völlig unnötiger) Cholerik dominiert worden wäre. Aber was er da im einzelnen trieb, war nicht klar. Ein richtiger Nerd oder Autist war er nicht. Zum Glück! Sonst wäre es zu klischeehaft gewesen. Der Running Gag mit den Ohrstöpseln nutzte sich spätestens nach dem dritten Mal ab.
Die niederländische Ermittlerin war gut, nur leider in der zweiten Folge nahezu im Hintergrund verschwunden. Die starke Szene mit dem jungen Imbisstypen blieb ohne jede Folgehandlung.
Ebenso ohne jede Aufklärung die Nebenhandlung mit dem Bürgermeister Krake.
Völlig überzogen der Mafiasohn. Und am Ende wird er durch den eigenen Vater aus dem Spiel genommen?
Ich kann mich an keinen Tatort erinnern, wo so viele Fragen offen blieben. Und das nach 3 Stunden! Hat mich insgesamt nur mühsam unterhalten, das Teil.🤨
ein spannender Tatort, wie letzten Sonntag. Weiter so! Ich mag den Falke.⭐⭐⭐
Mega Tatort – beide Folgen waren spannend und fesselnd. Jederzeit wieder!! Das Duo hat Spaß gemacht, best couple finde ich (außer Thiel und Boerne). Freu mich auf den nächsten Tatort mit Falke & Schmitt!!
Einer der besten Tatorte!
Tolles neues Duo,anstrengender Tatort(auch wegen der Untertitel) und zu lang
Falke – Schmitt ein tolles Gespann.
Spannend bis zum Schluss. .
Schreckliches , schockierendes Thema, aber leider Realität.
Untertitel anfangs etwas befremdlich, aber man hat sich eingelesen .
Tolle Besetzung aller im Tatort Mitspielenden.
10 von 10 Punkten
Habe nach 15 Minuten abgeschaltet. Wirrer Inhalt und das Lesen der Untertitel machte es nicht besser. Leider gibt es nur noch wenige Teams die sich lohnen anzuschauen.
Mir hat dieser Tatort nicht gefallen. Die Schauspieler waren gut, aber für mich zuviel mit Untertitel!!
Keine Handlung für einen Tatort, bei dem doch Lokalkolorit ein wichtiger Bestandteil ist. Ich will keinen Tatort der in den Niederlanden spielt und mit Untertiteln unterlegt ist, um zu verstehen, was gesagt wird.
Ich fand die Doppelfolge auch nicht sonderlich spannend, dafür war die Handlung meistens zu vorhersehbar.
Und letztlich: das Thema „Mafia“ interessiert mich irgendwie überhaupt nicht. Zu ausgelutscht. Zu viele Klischees. Alles schon da gewesen.
Nach wenigen Tagen der „Des Kaisers neue Kleider“ Kritiken kommen jetzt die echten Zuschauer zu Wort, die nicht die Presseerklärung über das „Kunstwerk“ gelesen haben, sondern sich mehr oder weniger des Films angetan haben.
Ich dachte wirklich kurz, ich hätte was nicht verstanden, und müsste es mir noch mal an tun.
Einfach nur eine Zumutung
Ich habe den Tatort nachträglich – ebenfalls beide Teile direkt hintereinander – angesehen und war begeistert. Ich war sehr begeistert. Danke!
Doppel-Tatortfolge rund um das organisierte Verbrechen in der niederländischen und ostfriesischen Provinz. Spannende Story, aber leider schwach umgesetzt. Viele, in niederländischer Sprache mit deutschen Untertiteln geführte Dialoge (die Holländer sind sowas gewohnt), häufige Ortswechsel, und insbesondere im zweiten Teil zu viele langatmige Verhörszenen. Trotz beschaulicher Landschaft jede Menge Leichen und immer wieder das Wort „Fuck“ aus dem Mund der Ermittler. Wenn man das ganze auf 90 Minuten beschränkt hätte, könnte das einen spannenden und packenden Psychothriller geben. So aber ist es nur ein allenfalls mittelmäßiger Tatort, den man nicht unbedingt über 180 Minuten haben muss.
Top gemacht ,gute spannung…
Nach den vielen negativen Kommentaren zur Doppelfolge des Tatorts, muss ich eine Lanze für diese Folge brechen. Natürlich nuschelt Kommissar Falke. Das weiß man. Aber die Handlung war durchgehend gut, auch für zwei Folgen. Endlich ein Tatort, der nicht von verzweifelten, geschiedenen, psychisch kranken Kommissaren geleitet wird, und dem dadurch jegliche Dramaturgie genommen wird. Auch Gaite Jansen war ein sehr guter Gegenpart.
Dies war einer der wenigen Tatorte, bei denen man nicht dauernd aufs Handy schaut um die Längen durchzustehen. Von mir aus kann es noch mehrere davon geben…