Tatort Folge 1323: Nachtschatten

Sendezeiten:
  • Do 01.01. 20:10 Uhr: SRF
  • Do 01.01. 20:15 Uhr: ARD
  • Do 01.01. 21:45 Uhr: ONE
  • Fr 02.01. 01:10 Uhr: ARD
  • Fr 02.01. 03:00 Uhr: ONE

Kurz und knapp – darum geht’s

Eine verwirrte Teenagerin streift durch das abendliche Dresden, übersät von Blutspuren und bewaffnet mit einem Skalpell. Als das Mädchen namens Amanda von Kommissarin Leonie Winkler aufgegriffen wird, bittet sie um Hilfe für ihre Schwester Jana, die in Gefahr sei. Winkler vermutet, dass die beiden Mädchen von ihrem Vater im Keller gefangen gehalten werden – Grund genug, eine große Suchaktion zu starten. Doch Winklers Chef Schnabel ist skeptisch: Er hält Amanda für psychisch krank und traut ihren bruchstückhaften Aussagen nicht. Dann gerät die junge Frau auch noch unter Mordverdacht, als Blutspuren mehrerer Verwandter entdeckt werden – und Leo Winkler muss sich fragen, ob sie ihrem Instinkt diesmal wirklich trauen kann …

Der neue Tatort Dresden „Nachtschatten“ ist an Neujahr im Ersten zu sehen, also am Donnerstag, den 01.01.2026 um 20:15 Uhr.

Inhalt der Tatort-Folge „Nachtschatten“

„Hilfe, wir brauchen Hilfe. Meine Schwester ist in Gefahr!“ Verwirrt, blutbefleckt und mit einem Skalpell bewaffnet streift ein Mädchen durch das abendliche Dresden. Am Bahnhof Neustadt spricht sie Passanten an, die scharfe Waffe in der Hand. Ist die junge Frau eine ernsthafte Bedrohung für die Öffentlichkeit – oder einfach nur derart verzweifelt, dass sie sich von wildfremden Menschen Hilfe erhofft?

Eigentlich hat Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel gerade gar keinen Kopf für umherirrende Teenager. Seit Kollegin Gorniak den Dienst quittiert hat, leidet die Dienststelle unter akuter Personalnot, und Kommissarin Winkler müsste sich endlich mal richtig ausschlafen. Andererseits scheint die engagierte Kriminalistin nach jedem Strohhalm, sprich neuen Fall zu greifen, den sie zu fassen bekommt. Eine Jugendliche in Not – das spricht Leo Winklers Schutzinstinkt sofort an. Doch als sie das Mädchen im Kommissariat befragt, erfährt sie nicht viel mehr als deren Vornamen: Amanda. Auf die Frage nach ihrem Nachnamen und Wohnadresse weiß das Mädchen keine Antwort, beteuert nur immer wieder, dass ihre Schwester Jana in Gefahr sei: Ihr Vater gebe ihr kein Essen und Trinken mehr – die Strafe dafür, dass sie, Amanda, weggelaufen sei.

Aus den wenigen brauchbaren Aussagen Amandas im Tatort „Nachtschatten“ schlussfolgert Winkler, dass das Mädchen zusammen mit ihrer Schwester über sehr lange Zeit eingesperrt gewesen sein muss – darauf weisen auch die Ergebnisse des Medizinchecks hin: Amanda ist unterernährt und nicht an helle Räume und Tageslicht gewöhnt. Auch ihr Orientierungssinn ist kaum ausgeprägt: Im öffentlichen Raum findet sie sich überhaupt nicht zurecht, kann nicht einmal rekonstruieren, wie sie von ihrem Zuhause zum Polizeikommissariat gekommen ist. Offenbar wurde Amanda die bisherigen 16 Jahre ihres Lebens in völliger Isolation gehalten: Sie weiß nichts über die Welt, in der sie lebt. „Die Welt ist ein gefährlicher und böser Ort“, habe Amandas Vater immer zu ihr gesagt. Wollte er seine Tochter vor der vermeintlich bösen Welt schützen, indem er sie einsperrt? Oder hat sich Amanda das alles nur ausgedacht, um Aufmerksamkeit zu erregen – oder weil sie tatsächlich unter einer schweren psychischen Störung leidet, wie Kripochef Schnabel vermutet?

Schließlich wird die Teenagerin in die Kinderpsychiatrie eingeliefert – unter ständiger Beobachtung in abgeschlossenen Räumen, ohne Fluchtmöglichkeit. Während Schnabel froh ist, dass das Jugendamt die Sache übernommen hat, zweifelt Leo Winkler stark daran, dass die Klinik der richtige Ort für Amanda ist. Sie glaubt dem Mädchen, dass ihre Schwester gefährdet ist, mögen ihre Aussagen noch so bruchstückhaft und diffus erscheinen. Wenn ein Kind in Gefahr ist, muss die Polizei alles tun, um zu helfen – das ist Winklers Überzeugung. Aber wo soll sie bei der Suche ansetzen? Zusammen mit der behandelnden Ärztin versucht die Ermittlerin im TV-Krimi „Nachtschatten“, Amanda wenigstens vage Anhaltspunkte über den Aufenthaltsort ihrer Schwester zu entlocken.

Die Stichworte „Kaffeerösterei“, „Schule“ und „Fabrik“ führen schließlich zu Steffen Klann, Amandas mutmaßlichem Vater. Der führt mit seiner Frau Mareike ein bürgerlich-biederes Leben und erklärt gegenüber der Polizei, dass seine einzige Tochter vor 18 Jahren gestorben sei. Konfrontiert mit einem Foto von Amanda, behauptet Klann, das Mädchen noch nie gesehen zu haben. Können Winkler und Schnabel ihm das glauben? Oder muss das Fahndungsteam im MDR-Tatort „Nachtschatten“ eher an Amandas Aussagen zweifeln? Die Blutspuren an ihrem Körper und am Skalpell können mehreren verwandten Personen zugeordnet werden. Was hat das verwirrte Mädchen tatsächlich getan? Ist sie gar eine Mörderin? Leo Winkler vertraut ihr weiterhin, doch die Kommissarin muss sich fragen, ob sie sich diesmal tatsächlich auf ihren Instinkt verlassen kann …

Hinter den Kulissen

„Nachtschatten“ heißt der neueste Fall für die Dresdner Kommissarin Leonie Winkler (Cornelia Gröschel), die weiterhin solo ermittelt und von ihrem Chef Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) unterstützt wird. Die Episodenhauptrolle der Amanda spielt die aus Dresden stammende Emilie Neumeister, die sich intensiv auf ihre Figur vorbereitet hat:

„Zuerst habe ich zu einigen realen Fällen wie beispielsweise denen von Natascha Kampusch oder Jordan Turpin recherchiert, gelesen, Filme geschaut und so weiter. […] Am wichtigsten war für mich aber herauszufinden, was für Amanda anders ist und wie genau ihre ganz eigene Lebensrealität aussieht. Da sie einen großen Teil ihres Lebens in einem Keller verbracht hat, kennt sie viele für uns alltägliche Dinge nicht. Die Menschenmassen am Bahnhof oder Geräusche und Gerüche, aber auch bestimmte Wörter, die sie noch nie gehört hat. Auf diese vielen neuen Eindrücke habe ich mich während des Spielens konzentriert und dabei versucht das Ziel von Amanda, ihre Schwester zu finden, nicht aus den Augen zu verlieren.“

Die Tatort-Folge 1323 wurde vom 4. April bis zum 3. Mai 2024 in Dresden und Leipzig gedreht und ist an Neujahr, also Donnerstag, den 1. Januar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Videos zur Tatortproduktion

ARD Trailer

Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Ein emotional intensiver Tatort, der vor allem vom authentischen Spiel Emilie Neumeisters lebt, die die ambivalenten Facetten ihrer Amanda bestmöglich ausleuchtet. Leider bleiben die tatsächlichen Hintergründe dieser Leidensgeschichte sehr lange im Unklaren, was womöglich dramaturgisch gewollt ist, beim Zuschauen aber doch streckenweise zur Ermüdung führt.

Etwas mehr Suspense täte dem Dresden-Tatort mal wieder gut, ebenso wie eine neue feste Ermittlerfigur an Leo Winklers Seite – mit ihr und Schnabel allein wirkt das „Team“ (wenn man davon überhaupt sprechen kann) irgendwie unvollständig.

Musik

– Igor Levit: Goldberg Variations, BWV 988: Aria with 30 Variations – Aria
– Billie Eilish: Lunch
– Jacques Loussier, Christian Garros, Pierre Michelot: Le clavier bien tempere, Livre I Pre?lude, BWV 846 in C Major
– Wet Leg: Chaise Longue
– Miles Davis: So what
– Taschenphilharmonie: Karneval der Tiere – Der Elefanten-Walzer

Die Filmmusik wurde eigens für den Tatort von Malakoff Kowalski komponiert und ist nicht im Handel erhältlich.

Besetzung

Oberkommissarin Leonie Winkler – Cornelia Gröschel
Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel – Martin Brambach
Kriminaltechniker Philipp Laupheimer – Yassin Trabelsi
Rechtsmediziner Dr. Himpe – Ron Helbig
Staatsanwalt Jakob Klasen – Timur Isik
Amanda – Emilie Neumeister
Hausmeisterin/Mutter – Nina Kunzendorf
Dr. Gülsüm Diallo – Abak Safaei-Rad
Marli Schmitt – Ella Gaiser
Steffen Klann – Maik Solbach
Mareike Klann – Mélanie Fouché
Magda Dembinski – Ursula Schucht
u. v. a.

Stab

Drehbuch – Viola M. J. Schmidt
Regie – Saralisa Volm
Kamera – Roland Stuprich
Schnitt – Andreas Baltschun
Musik – Malakoff Kowalski
Casting – Iris Baumüller
Kostümbild – Filiz Ertas
Szenenbild – Matthias Mücke
Maske – Anett Weber, Stefanie Schmidt
Licht – Benjamin Hirlinger
Ton – Gert Blumhagen
Ausführende Produzentinnen – Sirkka Kluge, Philine Zebralla
Produktion – Nanni Erben, Gunnar Juncken
Redaktion – Sven Döbler (MDR)

48 Kommentare

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  1. vor 16 Stunden

    Freue mich sehr auf heute Abend! Das Team aus Dresden ist immer sehr schön und teilweise auch spannend. Dieser Tatort hört sich vielversprechend an. Mal schauen wie es wird…🧐

    1. vor 12 Stunden

      @Jonah.:
      Ob das Team aus Dresden ‚immer sehr schön‘ ist (z.B. die Figur ‚Schnabel‘), weiß ich nicht!😇
      Aber seitdem Cornelia Gröschel als Kommissarin Winkler vor ein paar Jahren eingestiegen ist, sind die Dresdner Folgen m.E. jedenfalls schlagartig besser geworden (inkl. zugehöriger Drehbücher)!😌

      1. vor 9 Stunden

        Wie gewohnt tolle schauspielerische Leistung. Die Story ist nicht glaubwürdig, wirkt an den Haaren herbei gezogen, die Dialoge wirken teils hölzern. Überhaupt kein Vergleich zu den sehr beeindruckenden vorherigen Dresdner Tatorten.

  2. vor 11 Stunden

    Schnabel ist ja wohl schauspielerisch kaum zu toppen und er hat seine ganz eigene Ästhetik. Wer mag die nicht?

  3. vor 11 Stunden

    Top- Tatort. Kunzendorf, gröschel, Brambach und die Darstellerin von Amanda richtig fgut. Spannend und bewegend. 6 von 5 unten.

    1. vor 11 Stunden

      6 von 5 Punkten natürlich und statt fgut gut.


  4. Ende der Erstausstrahlung

  5. vor 10 Stunden

    Ich fand den Tatort heute wirklich Extraklasse.
    Die Schauspielerische Leistung von Amanda war wirklich Klasse. Ich mag Frau Winkler als Ermittlerin sehr und finde den Chef Schnabel zum schießen und muss echt oft lachen. Ich empfand den Tatort heute als durchgehend spannend und man konnte richtig mitfiebern, dass hat mir sehr gut gefallen. Auch der rote Faden in dem Fall war mehr als super. Man konnte alles gut nachvollziehen, es hat einen Sinn ergeben und war nicht an den Haaren herbei gezogen. Von Tatorten wie diesem schau ich mir gerne mehr an. Vielen Dank an das Redaktionsteam und die Schauspieler für die gute Unterhaltung.

    1. vor 10 Stunden

      mir bleiben nur Fragen . Gab es Jana wirklich. Welches Mädchen ist denn im Krankenhaus gestorben?.Wie will Amanda ihren Vater erkannt haben? Mit wem hat die Mutter im Keller Geburtstag gefeiert?

      1. vor 9 Stunden

        ACHTUNG SPOILER!

        Jana gab es wirklich doch die hat Amanda nie kennengelernt, weil sie mit 4 (glaube ich) im Krankenhaus gestorben ist, da sie doch irgend ein Organversagen hatte. Amanda ist Psychisch gestört und hat Jana immer gesehen, weil ihre Mutter das eingetrichtert hat. Amanda hat nie ihren Vater kennengelernt, weil ihre Mutter sie immer bewacht hat, aber Amanda dachte das der eine Mann ihr Vater ist (was ja glaube ich sogar stimmt) und das er sie festhält. Amanda hatte Geburtstag im Keller. So hab ich das alles verstanden, aber ich hätte mich auch irren können.

      2. vor 9 Stunden

        Jana ist längst gestorben, noch vor der Geburt Amandas. Im Keller war immer Amanda zu sehen, sie hat sich nur, psychisch gestört, gedacht, mit Jana zusammen zu leben.

  6. vor 10 Stunden

    Minus 5 Punkte für das Drehbuch; nicht für die Leistung der Darsteller.
    Einen solchen wirren Unsinn kenne ich eigentlich nur von Murot.
    Die Tatorte werden immer schlechter, je besser die Krimis im ZDF werden.
    ☹️☹️☹️☹️☹️

    1. vor 8 Stunden

      Es war nicht wirr. Menschen können , wenn Sie starke Traumata erleiden, multiple Persönlichkeiten (und andere schwerste Störungen) entwickeln.

  7. vor 10 Stunden

    Spannend und verworren. Wunderbar! Leider war das Ende etwas dumm. Wieder mal ein Alleingang der Polizei mit logischen Folgen. Schade, das Ende hätte unklassischer gelöst werden müssen, um meine volle Begeisterung zu erhalten.

  8. vor 10 Stunden

    Spannender Tatort mit sehr guten Schauspielern (m/w), sehr guter Ton, Kamera und Ausstattung. Die letzten 15 min fand ich aber etwas verwirrend und ich habe nicht verstanden warum die Mutter ihre Tochter eingesperrt hat. 3 von 5 Sterne.

    1. vor 10 Stunden

      Ich habe das so verstanden, dass die Mutter, nachdem ihr erstes Kind gestorben ist, nach der Schwangerschaft mit dem 2. dieses heimlich ausgetragen und geboren hat und danach die volle Kontrolle über ihr Kind haben wollte. Der Vater hatte mit dem gar nichts zu tun, und die Schwester, die Amanda gesucht hat, war ein Teil ihrerselbst. Also Mutter psychisch krank, Amanda auch (multiple Persönlichkeit bzw. dissoziative Störung). Die Tante hat das aber alles gewusst, und deswegen hat es Streit gegeben und die Mutter hat sie erstochen. – Bitte um Korrektur, wenn jemand das anders aufgefasst hat. – Für mich war es spannend, aber nach dem Murot-Tatort vor ein paar Tagen hätte sich mein Mann lieber mal ein anderes Thema gewünscht.

      1. vor 9 Stunden

        Ich habe es genauso verstanden.
        Offen bleibt, warum die Tierärztin es so lange verschwiegen hat plötzlich aber sofort die Polizei informieren wollte. Das war für mich nicht ganz schlüssig.

      2. vor 9 Stunden

        @Attila: Der Grund warum sie plötzlich sofort die Polizei informieren wollte war, da sich Amanda im Keller im Beisein ihrer Mutter mit dem Messer verletzt hat, das hat man in der letzten Rückblende gesehen, wo man die beiden noch im Keller zusammen gesehen hat. Ihre Mutter ist dann zu ihrer Schwester gegangen und wollte, dass sie sie verarztet. Daraufhin hat die Schwester der Mutter gemeint, dass das lieber ein richtiger Arzt behandeln sollte und dass sie außerdem lange genug geschwiegen hat.

      3. vor 9 Stunden

        Ja, ich habe es klar kapiert. Ihr sollte aber nach so vielen Jahren die Geschichte klar gewesen sein. War die Verletzung so dramatisch, dass es sie dazu geführt hat, ihre lange Haltung zu ändern? Kann sein, für mich war es trotzdem so nicht ganz schlüssig.

  9. vor 10 Stunden

    Echt spannende Geschichte zu Anfang. Allerdings hat die etwas langatmige Vernehmung der Psychologin das Tempo enorm heraus genommen, und der Flow drohte plötzlich zu kippen.
    Auch die Geschichte mit der Schwester von Amanda hat nur unnötig für viel Verwirrung gesorgt.
    Warum blendet man mehrmals Zeitsprünge mit Lana ein, wenn es diese Person doch gar nicht gab.
    Also, ein bisschen weniger dick aufgetragen, und es wäre richtig gut geworden
    und bitte bald eine neue, nette Kollegin für Winkler – denn so viel grummeligen Schnabel wie jetzt tut der Dresdener Mannschaft in Summe nicht gut. Ergibt 3,5 Sterne

    1. vor 10 Stunden

      Ich verstehe es so, dass in den Zeitsprüngen es ja nicht Jana, sondern Amanda war. Wahrscheinlich hat sich Amanda Jana als Gefährtin visualisiert, weil es allein nicht aushaltbar war. Ich fand den Tatort mega gut. Vor allem die Schauspielerin, die Amanda gespielt hat und Nina Kunzendorf mal al die“Böse“ und nicht als Kommissarin, die sie ja auch mal war. 5 Stern !

      1. vor 9 Stunden

        Ja, genau so war das. Genial dargestellt.

      2. vor 8 Stunden

        das ist schon klar das sich Amanda eine 2. Person nur eingebildet hat. Aber …
        was ist mit der alten Frau auf dem Balkon die einerseits Amanda auf dem Bild in der Zeitung erkannt hat, aber behauptet das Nachts auf dem Spielplatz 2 Mädchen zusammen gespielt haben.
        Sieht die denn doppelt, bildet sie sich die 2. Person auch nur ein oder hat man bewusst einen Logikfehler drin gelassen um den Zuschauer zu verarschen.

    2. vor 8 Stunden

      Ohne die angesprochenen Szenen wäre die Geschichte nicht vollständig. Es ging hier nicht um: Tat – Action – Verhaftung. Es ging um Opfer aufgrund psychischer Störungen.

  10. vor 10 Stunden

    Ich habe durchgehalten.

    Es war einigermaßen interessant.

    Krimi konnte man es ab Minute 60 nennen.

    Vorher nervt Schnabel wie gewohnt, misslaunisch, negativ, immer in Opposition, zieht sich wie ein roter Faden durch die Dresden Tatorte.

    In der Abfolge der Tatort-Episoden der letzten Wochen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, wann eine Folge in Richtung „normaler“ Tatort lief.

    Immer wieder angespannte Dramen und außergewöhnliche Situationen, Ermittler dauernd persönlich involviert und betroffen.

    Bei mir entsteht der Eindruck, dass die Redaktionen sich einen Wettbewerb liefern, noch einen draufzusetzen zu müssen, was die Konstellationen des Falles betrifft.

    Von Spannung will ich gar nicht erst reden.

    Schauspielerisch Amanda beeindruckend.
    Zwei von fünf Sternen.
    ⭐️⭐️

    1. vor 8 Stunden

      Was ist normal? Ist Mord und Totschlag normal? Sind ausflippende Feuerwerkslaien normal? ….
      Diese Fragen kann man endlos stellen.

  11. vor 10 Stunden

    Da ich den Eindruck habe, dass hier viele Beiträge per KI erzeugt werden, kommentiere ich hier nicht mehr so viel/gerne.

    Guter Tatort aus Dresden.
    Exzellente Darstellung und Schauspielerische Arbeit.
    Etwas schwaches Drehbuch.

    ⭐️⭐️⭐️⭐️ Und einen 1/2.

    Dankeschön.

    1. vor 10 Stunden

      Thema KI: Mein Mann meite, es wäre eine KI-Katze, die im Käfig gezeigt wurde.

  12. vor 10 Stunden

    Raffiniert gemacht – ich hätte nicht gedacht, dass es bei einer so komplizierten Konstruktion noch zu einer schlüssigen, leicht nachvollziehbaren Auflösung kommt.

    Interessant fand ich, dass sich am Ende sowohl der Ermittlungsansatz von Schnabel als auch derjenige von Winkler sich als richtig herausstellten: Schnabel lag richtig darin, Amandas Schilderung zu misstrauen, und Winkler lag richtig in der Annahme, dass man Amandas Schilderungen trotzdem nachprüfen musste, um festzustellen, was wirklich passiert war.

    Nina Kunzendorf hat ein weiteres Mal ihre Klasse gezeigt. Schade, dass sie beim Frankfurter Tatort so überstürzt aufhörte, obwohl sie und Joachim Król als Ermittler von Publikum und Kritik einmütig hochgelobt wurden.

    10 von 10 Punkten.

  13. vor 10 Stunden

    So, ich fand den Fall, das Buch und die Regie hervorragend. Bis auf die letzten Minuten. Irgendwie erscheint die Polizei sekundengenau im richtigen Moment…. Na ja, nicht der erste solche Tatort, muss man anerkennen.
    Aber sonst, großartig, auch die Details.
    Klar, Winkler hat so oft gegen Vorschriften und Anweisungen verstoßen, eine Abmahnung (oder wie auch immer es bei der Poliziei heißt) wäre nicht vermeidbar. Und Schnabel hatte eigentlich recht: die Jana existiert nicht, zumindest lange nicht mehr. Winkler hat, ohne es zu wissen, nicht Jana, die längst tot ist, gerettet, sondern Amanda, die ohne sie wohl für Mord verurteilt wäre. Aber, eigentlich, so oder so, eine psychiatrische Behandlung ist absolut unvermeidlich.
    Es war genial, wie Szenen aus dem Keller uns gezeigt wurden, wo wir alle dachten, das sei die Jana, alleine dort geblieben, nur um später klar zu stellen, dass es Rückblendungen sind, mit Amanda. Wir denken zu wissen, was passiert – und wir liegen absolut falsch. Am Ende müssen wir aber erkennen: Amanda hat echt gedacht, zu zweit im Keller zu leben, obwohl sie die ganze Zeit alleine da war, das sei eine Art Schizophrenie.
    Es gab zwar den einen oder anderen Logikfehler, ich kann diesen Tatort trotzdem gerne annehmen. Für mich schon der sechste gute Tatort in Folge.

  14. vor 9 Stunden

    Ich fand den Tatort sehr sehenswert.
    Er war spannend und ging unter die Haut .
    Ich wünsche mir , dass Sie bald wieder einen Partnern/ in bekommt

  15. vor 9 Stunden

    Endlich mal wieder ein richtig guter Tatort!!!!!⭐

  16. vor 9 Stunden

    Schade, dass man aufgrund der Besetzungsliste zu Beginn gleich ahnte, das Nina Kunzendorf, als offensichtlich hochkarätigste Schauspielerin neben der Stammbesetzung, die Täterin sein muss.

  17. vor 9 Stunden

    Das war ein super Tatort heute aus Dresden. Toller Anfang für 2026👌
    Tolle Schauspieler, sehr spannend und wirklich bis zur letzten Minute mitreißend…..
    Bravo Dresden….. mir hat es gefallen!🤩

  18. vor 9 Stunden

    ⭐⭐⭐⭐⭐

  19. vor 9 Stunden

    Es hat etwas gedauert, bis ich in den Tatort hinein fand, war ziemlich verworren, zudem nervt mich zunehmend Schnabels Art, immer schlecht gelaunt, auf Krawall gebürstet und nur am Nörgeln. Ich würde den Mann einmal gerne gut gelaunt sehen, aber das bleibt wohl ein Wunsch.

    Zudem fehlt mir die Figur Karin Gorniak im Dresdner Ermittlerteam, und das an allen Ecken und Enden. Kollegin Winkler wirkt ohne Gorniak, die zusammen immer ein fantastisches Duo abgegeben haben, verloren und etwas blass. Hier wäre eine zweite Kommissarin dringend vonnöten.

    Großartige Emilie Neumeister alias Amanda. Ihr zuzuhören und sie spielen zu sehen, ihre Verzweiflung, war spannend, beklemmend und unterhaltsam zugleich.

    Es war insgesamt ein guter Tatort, für mich ⭐⭐⭐⭐

  20. vor 9 Stunden

    Ein sehr raffinierter und gelungener Tatort in meinen Augen. Der einzige „Hinweis“ zwischendurch war die Annahme, dass es für Nina Kunzendorf nicht bei der Nebenrolle als Hausmeisterin, die der Polizei die Kellerräume aufschließt, bleiben wird…aber man konnte bis kurz vor Schluss trotzdem nicht ahnen wie die Zusammenhänge wirklich sind 🤩

  21. vor 9 Stunden

    Super Tatort…schöner wäre es in Zukunft mit neuer Kollegin oder Kollegen. Am liebsten sehe ich das Team von Dresden.Ich bin ab und zu dort.Ich liebe diese Stadt.🥰

  22. vor 8 Stunden

    Phoney!
    Die angeblich Sechzehnjährige wird von einer sichtbar rund zehn Jahre Älteren gespielt.
    Darunter leidet der Krimi.
    Und die Handlung zieht sich und zieht sich und zieht sich hin…
    Dieser Herr Schnabel wirkt zudem wie ein Vorgesetzter von anno dunnemals.

    1. vor 8 Stunden

      Das ist mir auch aufgefallen und hat mich etwas verärgert. In sehr vielen Filmen werden Teenager von deutlich älteren Schauspielerinnen gespielt. Traut man das jüngeren Schauspielerinnen nicht zu?
      Aber spannend war es.

      1. vor 7 Stunden

        Mit 16 kann man keine ausgebildete Schauspielerin sein.

    2. vor 8 Stunden

      Da zog sich für mich gar nichts, Spannung bis zum Ende.

    3. vor 7 Stunden

      Dass diese anspruchsvolle Rolle von einer ausgebildeten Schauspielerin (lediglich sechs Jahre älter) verkörpert wurde, ist durchaus angebracht.
      Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, welche über 60jährigen Männer schon reihenweise als Herzensbrecher ect. auftraten.

  23. vor 8 Stunden

    Ich mag das Dresdner Team grundsätzlich – seit dem Einstieg von Cornelia Gröschel vor ein paar Jahren.

    Der heutige Fall war mir persönlich aber zu (unnötig) wirr; da fand ich die Murot-Folge vor 4 Tagen von ihrer Erzählweise (und Botschaft) her wesentlich klarer.

    An den Themen ‚Gefangenhaltung‘ bzw. ‚Natascha Kampusch‘ haben sich im Laufe der Jahre schon verschiedenste TO-Teams versucht. Der beste (weil authentischste) dieser Versuche war m.E. der Wiener TO „Abgründe“!🧐

  24. vor 8 Stunden

    Was für ein Blödsinn!
    Allein schon die gleich von Anfang an stattfindende und sich über gefühlt den halben Film hinziehende und immer wieder aufgewärmte „wir haben keinen Fall“-Streiterei. Na klar: da verhungert möglicherweise gerade irgendwo ein Mädchen, aber wir haben keinen Fall. _Den_ Schnabel möcht ich sehen, der riskiert, da durch Untätigkeit schuld zu sein, wenn das Mädel tatsächlich stirbt.
    Aber auch die anderen Protagonisten agieren extrem hirnrissig.
    Besonders nervt mich immer, wenn Dinge, die zwingend gesagt oder gefragt werden müssen und in der Wirklichkeit auch gesagt werden würden, vom Autor unterdrückt werden, um künstlich Spannung zu erzeugen. Beispiel? Gerne:
    Amanda fragt Winkler, ob sie ihr (und ihrer Schwester) helfen wird, und anstatt zu antworten „ja, ich helfe euch“ schweigt Winkler bedeutungsschwanger. Das _muss_ doch bei Amanda ungut ankommen!
    Und genau von dieser Sorte Schwachsinn war eine sehr erhebliche Menge gegeben. Die Figuren verhalten sich extra blöd, um so etwas wie Spannung zu erzeugen. Als Krönung dann noch Winklers dämlicher Alleingang mit dem erwartbaren „Niederschlag“. Macht ja nichts; die Kavallerie kommt schon rechtzeitig; jaja. *gähn*
    Außerdem war die Geschichte erstaunlich überraschungsarm.
    Bereits beim ersten Erscheinen der Hausmeisterin, die sich so gut in den Kellern auskannte, witterte man Unrat, und spätestens bei ihrem zweiten Auftauchen war sofort völlig klar, wohin der Hase läuft.
    Uswusw.
    Ein TO zum abgewöhnen.

    1. vor 8 Stunden

      PS:
      „Ich gebe Ihnen 24 Stunden, um Beweise zu finden!“
      Spätestens das wäre der richtige Moment gewesen, um auszuschalten. Ich hätte es tun sollen.

  25. vor 7 Stunden

    Wieder ein Tatort der „leisen Art“, spannungsreich und intensiv gespielt. Die (möglichen) Folgen von Traumata können (neben dem Ursprungserlebnis) Schreckliches nach sich ziehen. Das war lange Zeit nicht ausreichend im Focus. Gut, dass sich das in Darstellungen ändert, hoffentlich auch häufiger im realen Leben.

  26. vor 6 Stunden

    Ja, tatsächlich das Ende, eine oder einer der Komissare/innen geht einen dummen nicht nachvollziehbaren Alleingang, bringt sich oder andere dadurch unnötig in Schwierigkeiten bis die Kavallerie kommt und es am Schluss zu einer Konfrontation aller Beteiligten kommt, gab es in Dresden schon zu oft und die Protagonisten inklusive Schnabel haben sich eigentlich des Öfteren für den dauerhaften Innendienst qualifiziert.Aber welches der Tatortteams würde einen ernsthaften Realitätscheck überstehen. Das Gute an diesem Tatort überwiegt aber. Das eine der besten deutschen Schauspielerinnen wohl kaum eine unbedeutende Nebenrolle als Hausmeisterin spielen würde, geschenkt. Ich find die Kunzendorf immer wieder beeindruckend, das hätte wohl kaum eine andere so hingekriegt.Und die Schauspielerin zu alt? Ja klar, aber trotzdem. faszinierend, ich habe leider gezweifelt, ob ihre Geschichte stimmt.mt oder nicht.

  27. vor 31 Minuten

    Murot hatte eine geringere Einschaltquote als das Traumschiff und die Münchner zelebrierten ein Drama im Drama; etwas für Eingeweihte, denn nur die konnten die Anspielungen zur originalen Möwe verstehen. Die Macher hatten bestimmt ihren Spaß. Mit angeblicher großer Kunst schickt das Erste die Zuschauer zur Primetime zu anderen Kanälen oder zum Streamen.
    Da ist der Dresdner Tatort ein erfreulicher Lichtblick. Ob man Schnabel lustig findet oder nervig, ist Ansichtssache. Dann gibt es erwartbare Versatzstücke, die mit Macht Spannung erzeugen sollen und deshalb aufgesetzt wirken. Wenn´s die Drehbuchautoren brauchen, ich als Zuschauer brauche es nicht.
    Dennoch: unterm Strich war es ein Tatort, wie ich ihn erwarte. Die Schauspieler (und natürlich auch die Schauspielerinnen – es sollte ja politisch korrekt sein – ) überzeugten, das Drehbuch machte neugierig auf die Auflösung, das Verwirrspiel um die angeblich mitleidende Schwester – all das ließ mich bei der Handlung bleiben und nicht nebenbei ein Kreuzworträtsel lösen.

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