Kurz und knapp – darum geht’s
Erst die Tochter, jetzt der Vater: Vor fünf Jahren kam die damals dreizehnjährige Becky Feidt unter mysteriösen Umständen ums Leben, nun wurde ihr Vater Emil ermordet. Für Kommissarin Esther Baumann von der Kripo Saarbrücken sind die Ermittlungen eine zutiefst persönliche Angelegenheit, schließlich stammt sie selbst aus dem kleinen Dorf nahe der Grenze zu Frankreich und kennt die Opferfamilie gut. Seit jeher liegen die Feidts im Clinch mit der Familie Louis, der anderen großen Sippe im Dorf. Als klar wird, dass der Mord an Emil mit dem nie aufgeklärten Tod seiner Tochter zu tun haben muss, kochen Wut, Hass und gegenseitige Beschuldigungen wieder hoch. Baumann und ihre Kollegen müssen tief in den dörflichen Mikrokosmos eindringen, um der tragischen Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Der Tatort Saarbrücken „Das Böse in Dir“ ist am Sonntag, den 08.02.2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.
Inhalt der Tatort-Folge „Das Böse in Dir“
Kommissarin Esther Baumann stöhnt kurz auf, als sie erfährt, wohin ihr nächster Einsatz sie führt: ausgerechnet nach Hohenweiler, in jenes kleine Dorf unmittelbar an der französischen Grenze, wo die Ermittlerin aufgewachsen ist – und an das sie nicht gerade die besten Erinnerungen hat. So bleibt sie zunächst demonstrativ im Einsatzwagen sitzen, während ihre Kollegen, die Hauptkommissare Adam Schürk und Leo Hölzer, mit den Ermittlungen im Tatort „Das Böse in Dir“ beginnen. Das Mordopfer heißt Emil Feidt und war IT-Unternehmer. Nur einen einzigen gezielten Stich ins Herz brauchte es, um ihn zu töten – doch die Tatwaffe, mutmaßlich ein Messer mit einer spitzen Klinge, ist unauffindbar. Dafür findet die Spurensicherung in seinem PKW ein T-Shirt mit getrocknetem, also älterem Blut. Später stellt sich heraus: Das Blut stammt von einem Huhn. Was das zu bedeuten hat? Großes Fragezeichen.
Für Claudia und Peter Feidt, die Ehefrau und den Sohn des Toten, sind die Schuldigen dagegen schnell ausgemacht: Es kann nur jemand aus der Familie Louis gewesen sein, schließlich habe die auch Becky auf dem Gewissen, Peters Schwester, die vor fünf Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Die Polizei hat den Fall damals als tragischen Unfall abgetan: Das Mädchen sei einen Hang hinabgestürzt und anschließend im Fluss ertrunken. Doch die Feidts haben nie an die Unfalltheorie geglaubt: Für sie war es Mord. Und für den können nur die Louis verantwortlich sein. Jetzt auch noch der Vater – da kommen Rachegedanken hoch: „Wenn ihr es diesmal nicht hinkriegt, nehmen wir es selbst in die Hand“, ruft Peter Feidt den Kommissaren hinterher.
Die Feidts und die Louis: Auch Esther Baumann ist mit der innigen Feindschaft dieser zwei Familien aufgewachsen, die das Dorfleben seit jeher prägen, die einen katholisch, die anderen hugenottisch: „Der Hass hält die Leute hier am Laufen, besser als jedes Kohlekraftwerk. Und deshalb wird er von Generation zu Generation weitergegeben.“ Baumann selbst – obwohl eine gebürtige Louis – hat sich aus den Rivalitäten immer herausgehalten und hat Hohenweiler zusammen mit ihrer Mutter früh verlassen. Auch jetzt würde die Kriminalistin im TV-Krimi „Das Böse in Dir“ am liebsten vor den Ermittlungen in ihrem Heimatdorf flüchten, doch sie kennt noch Leute von früher, die vielleicht Dinge wissen, die andere nicht wissen: Clemens Scherf zum Beispiel, Esthers Schulfreund, der als Kneipenwirt die dörfliche Klatsch- und Tratschzentrale am Laufen hält. Auch er hält sich aus allen Streitereien heraus, versucht gar, so etwas wie echte Gemeinschaft im Dorf zu verwirklichen – schwierig genug.
Und die andere Seite? Michel Louis betreibt eine Tischlerei und sorgt sich wie ein Vater um seine Nichte Claire. Die steht kurz vor der Gesellenprüfung im Betrieb ihres Onkels und wohnt mit ihm unter einem Dach. Natürlich geben sich hier alle gegenseitig Alibis, mit einfachen Befragungen kommt die Kripo nicht weiter. Was Claire über die verstorbene Becky sagt, lässt Baumanns Kollegen Leo Hölzer und Adam Schürk dann aber doch aufhorchen: „Ich habe Becky geliebt. Und sie hat mich geliebt.“ Dass die beiden beste Freundinnen waren, war im Dorf bekannt – und seltsam genug: so eine innige Freundschaft, wo die beiden Familien derart verfeindet sind. Aber Liebe? Meint Claire das ernst?
Tatsächlich deutet immer mehr darauf hin, dass die beiden Todesfälle von Becky und Emil Feidt zusammenhängen. Baumanns Kollegin Pia Heinrich, momentan im Innendienst, entdeckt Ungereimtheiten in Beckys Akte und zweifelt nun ebenfalls an der Unfalltheorie. Und auf dem Video einer Überwachungskamera ist jemand zu sehen, von dem Esther Baumann dachte, ihn erfolgreich aus ihrem Leben verdrängt zu haben: ihr Bruder Sven Louis, im Streit mit Emil Feidt, zwei Tage vor dessen Tod. Nun bekommt der Mord im SR-Tatort „Das Böse in Dir“ endgültig eine persönliche Dimension für Esther. Eigenmächtig macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, während es im Dorf immer mehr brodelt: Wut und Hass bahnen sich ihren Weg …
Hinter den Kulissen
Vom 6. Mai bis zum 5. Juni 2025 fielen die Drehklappen für den inzwischen siebten Fall des Kommissar-Quartetts aus dem Saarland: Adam Schürk (Daniel Sträßer), Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) ermitteln diesmal in einem kleinen Dorf nahe der französischen Grenze – ein Fall mit einer sehr persönlichen Dimension für Kommissarin Esther Baumann. Drehorte waren neben Saarbrücken auch Kleinblittersdorf, St. Ingbert, Saarwellingen, Lebach sowie das französische Blies-Guersviller.
Seine TV-Premiere feiert der Tatort des Saarländischen Rundfunks am Sonntag, den 8. Februar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten.













In der letzten SB-Folge („Das Ende der Nacht“) gab es ja einen sog. ‚cliffhanger‘: Hölzer lag regungslos nach der Explosion im Bunker auf dem Boden und die Zuseher wussten nicht, ob er überleben wird.
Überlebt hat Hölzer offensichtlich. Man darf gespannt sein, ob auf seinen Fast-Exitus in der letzten Folge nun Bezug genommen wird oder ob getan wird, als wäre nichts geschehen …🧐
(Ich erinnere diesbezüglich etwa an die Münchner Folge „Am Ende des Flurs“: Leitmayr wurde durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt, die Zuseher stürmten das ARD-Service-Telefon, ob er überleben wird und in der nächsten Folge war von dem Vorfall keine Rede mehr …)
@ Der Fremde: Tja, TV Ermittler und Indianer kennen keinen Schmerz.
Ein super Team mit einer stets spannenden Handlung und actionreichen Szenen. Beste Sonntagabend Unterhaltung! Da kann man hoffen das uns dieses Saarbrücker Team noch lange erhalten bleibt, am besten noch bis zur 100. Folge.
@Franz F.:
Hatten Sie schon eine Vorab-Premiere oder sind Ihre Aussagen allgemeiner Natur?
Jedenfalls dürfte wieder das dt.-französische Grenz-Flair eine wesentliche Rolle spielen …😌
Also wenn man sich die Bewertung des SWR Journalisten durchliest, wird es wieder ne Katastrophe, wie in den letzten Wochen.
In einem Interview äußert sich die Regisseurin zur Arbei am Tatort. Um urheberrechtliche Problem zu vermeiden, habe ich den Text bearbeitet, ohne in die inhaltliche Substanz einzugreifen.
Ihr Ziel sei es, dass wieder mehr junge Menschen den ‚Tatort‘ schauen. Der ‚Tatort‘ sei ein etabliertes Format und der Film behandele kein explizit junges Thema —eine freiere Herangehensweise und Umsetzung mache den Film aus. Ihr sei als Regisseurin in der Gestaltung viel Vertrauen entgegen gebracht worden. Den Rollen der beiden Ermittlerinnen im Team komme in diesem Film eine größere Bedeutung zu, was sie sehr gut und richtig finde. Im Zentrum des Films stehe allerdings eine Vater-Sohn-Geschichte und im weiteren Sinne eine Brudergeschichte. Siehabe große Lust darauf, mit einem Ensemble zu arbeiten, in dem sich die Figuren gerade noch finden würden und sie gemeinsam mit den Schauspieler*innen entdecken und weiterentwickelt werden könnten. Mit der Kamerafrau Anne Bolick habe sie in der Vorbereitung eine Vision für den Film entwickelt.. Die Arbeit am Set war dann allerdings recht spontan und flexibel. Die restliche Filmcrew bestehe aus erfahrenen Filmemacher*innen und absoluten Newcomern — eine Mischung aus Knowhow und Rock’n’Roll, Struktur und kreativem Chaos. Das mache den Film lebendig — obwohl natürlich jemand sterbe.“
Sie sei Fan des Tatort. Das Besondere an diesem Format sei, dass es das Format auch immer mal wieder verlasse. Sie habe schon immer die Filme in der Reihe interessiert, die ein bisschen anders gewesen seien.waren. Der neue Saarbrücker ‚Tatort‘ sei kein klassischer Krimi, sondern eher ein Thriller. Anstatt der Aufklärung eines einzelnen Falls hinterherzujagen, tauche man tief ein in das Leben und die Geschichte der beiden Kommissare ein. Drehbuchautor Hendrik Hölzemann entwerfe in seinen Büchern psychologisch spannende und komplexe Figuren. Ihr Ziel für den Film sei nicht gewesen, ein bestimmtes Genre zu bedienen, sondern diese Figuren dicht und nachvollziehbar zu erzählen und gleichzeitig genug Geheimnisse zu wahren für folgende Filme.“
Na, das klingt doch ziemlich verheißungsvoll!
Ich schreibe ja immer wieder, dass etwa Ines Marie Westernströer schauspielerisch so viel mehr drauf hat, als sie bisher in diesem Team gezeigt hat (m.E.)!
Jedenfalls finde ich die Gedanken der Regisseurin dieses Mal wesentlich weniger zynisch als die angebliche Grund-Idee der Kollegin (Mira Thiel) zum letzten Berliner TO, ‚aus Krisen einen Lifestyle zu machen‘.
Das konnten Personen, welche sich tatsächlich in einer Krise befinden, m.E. schon in die falsche Kehle bekommen …😔
Toll !!! Wenn das die Regisseurin von ihrem eigenen Film gesagt hat, z. B. “
… psychologisch spannende und komplexe Figuren…“
🤣 nun ja, da freu ich mich schon drauf. Wird bestimmt epochal.
„epochal“ wäre auch dringend notwendig nach all den „Desastern“ der letzten Wochen 😉
@Bina: „Epochal“ muß gar nicht sein… „spannend“, „intelligent“ und „durchdacht“ würde mir völlig reichen! 😉
Ah ja, neue Fans für ein Format gewinnen, und den Film aber dann zum Großteil „spontan“ und anders drehen.
Das ist ja dann eben gerade KEIN „Format“ mehr, sondern stets ein Improvisationsexperiment.
Und davon haben wir weiß Gott schon viel zu viel …
Auf ihre „Kameravision“ darf man auch gespannt sein – Wackelkamera und dafür unnötige schwarze Balken vielleicht?
Hier die Quelle des Interviews:
sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/tatort/20220123_interview_tatort_luzie_loose_100.html
Verheißungsvoll ist da für mich nichts an dem, was die Regisseurin von sich gibt.
„Etwas Außergewöhnliches“, „Abseits üblicher Tatorte“ und derlei Gesäusel lassen mich für meinen Geschmack Böses ahnen.
Schon alleine die persönliche, familiäre Verstrickung einer ermittelnden Kommissarin finde ich schon sehr befremdlich.
Nun ja, warten wir die ersten 20 Minuten ab.
@Bruno:
Mit dem Begriff „verheißungsvoll“ verband ich den Vorsatz der Regisseurin, den Fokus in dieser Folge mehr auf die beiden weiblichen Kommissare zu richten. Die Geschichten der beiden männlichen Kommissare (einer schlägt den Vater des anderen ins Koma, der Vater erwacht dann, wird dann vom Sohn unfreiwillig erschossen, der Vater hinterlässt aber viel Geld, das dann der Sohn unfreiwillig an die Frau bringt, aber es zählt eh nur die ‚Freundschaft‘ zwischen den beiden ‚Buddies‘) ging mir nämlich schon ordentlich auf den Keks!!!😩
„den Fokus in dieser Folge mehr auf die beiden weiblichen Kommissare zu richten“
Bitte in jeder Folge!
Und die beiden männlichen Maximalunsympathen am besten ganz rausschreiben!
Und mir ging es auf den Keks, dass eine Kommissarin, deren Bruder selbst involviert ist, aus eigener Machtvollkommenheit entscheidet, dass sie nicht befangen sei.
Anders beim ZDF am Samstag
Technischer Polizist schrieb dem Opfer böse Mails.
Sofort für die Dauer der Ermittlungen suspendiert.
Ich erwähnte es schon mehrfach.
Das ZDF mach mittlerweile die besseren Krimis; auch wenn sie nicht „Tatort“ heißen.
@Bruno: Persönliche/familiäre Verstrickungen gab es wirklich schön öfter… solange die Story/der Fall nicht dadurch komplett ins Abseits geraten, finde ich das nicht weiter tragisch.
Und, wie @Der Fremde so richtig anmerkt, es sollte auch nicht „too much“ sein…
Ich möchte vor der neuen Folge einen kurzen Appell loswerden.
In den Diskussionen zur letzten Folge sind hier etliche Beiträge erschienen, die deutlich über eine sachliche Meinungsäußerung hinausgehen. Es ist völlig legitim, einen Tatort schlecht zu finden – mir selbst hat die letzte Folge auch nicht gefallen. Aber Kritik lässt sich äußern, ohne abzuwerten, zu verächtlichen oder ganze Menschengruppen zu beleidigen.
Die letzte Folge war kein >>Schwulenporno<<. Wer das ernsthaft behauptet, sollte vielleicht einmal einen echten Pornofilm ansehen, dann kennt man den Unterschied.
Was mich zudem erschreckt hat, war der Tonfall mancher Kommentare: Begriffe und Denkweisen, die man eher aus dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte kennt, wurden hier erstaunlich bereitwillig bemüht. Ich dachte ehrlich gesagt, dass wir über solche Kategorien inzwischen hinaus sind.
Zur Erinnerung:
– Der Tatort ist ein fiktionaler Film, keine politische Kampfschrift.
– Die hier gezeigten Figuren stehen *nicht* stellvertretend für „die Realität“ oder „eine Gruppe“.
Wer sich über die Folge ärgert, sollte sich an den Sender oder an die Rundfunkgremien wenden, sich aber nicht in der Form hier auslassen.
Bemerkenswert finde ich zudem, dass sich regelmäßig große Empörung an der Darstellung von Homosexualität entzündet, während die Tatsache, dass im Tatort fast jede Woche Menschen ermordet werden, offenbar kaum jemanden stört. Merkt Ihr was?
Ich wünsche mir für die kommenden Diskussionen einen sachlichen, respektvollen Umgang. Kritik ja, aber bitte weder Abwertung, Hetze noch menschenverachtende Sprache.
Danke!
Danke, @Stefan N. !!! 👍
@Stefan N.: Ich stimme Ihnen zu – mit einer Einschränkung: Zum Krimi gehört (in fast allen Fällen) ein Mord, zumindest mindestenein Toter.
Danke, dass Sie sich die Zeit für dieses ausführliche, treffende Statement genommen haben. Besser kann man es kaum sagen.
Bravo
@StefanN.
BRAVO, BRAVO, BRAVO!
Jetzt ist mir echt entgangen, warum ein Post komplett gelöscht wurde, von dem einige User so begeistert waren … Hatte ihn nicht gelesen.
@Schatz: Ich konnte nichts diskriminierendes an Stefans Kommentar finden… 🤔
Lieber Stefan N.,
herzlichen Dank für deine Geduld und dass du dir die Zeit für deine Mail genommen hast. Dein Kommentar ist wieder freigeschaltet – und ich möchte mich aufrichtig bei dir entschuldigen.
Was ist passiert? Ich war zum Zeitpunkt der Moderation schlichtweg überfordert. Ich habe versucht, gleichzeitig die Kommentare auf tatort-fans.de, unserer Facebook-Seite und weiteren Social-Media-Kanälen zu bearbeiten. Statt jeden Kommentar aufmerksam zu lesen, bin ich sie nur noch nach Schlagworten durchgegangen – und bei „…porno“ habe ich reflexartig gelöscht, ohne den Kontext deines Kommentars überhaupt wahrzunehmen.
Das war ein klarer Fehler meinerseits, für den ich die volle Verantwortung übernehme. Dein Kommentar hatte natürlich nichts Problematisches an sich.
Ich arbeite gerade daran, meine Moderationsprozesse zu verbessern, damit mir solche Fehler künftig nicht mehr unterlaufen. Danke nochmals für dein Verständnis und dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.
Mir schwant auch schon wieder nichts Gutes. Zumal Saarbrücken in den letzten Jahren ohnehin mehr durchhing denn überzeugende Krimis zu liefern.
Wird sicher wieder ein tiefgründiges Psychodrama mit den persönlichen Befindlichkeiten der Ermittler/innen. Aber ich lasse mich liebend gerne eines Besseren belehren.
Schlimmer kann es nach den letzten Sonntagen eh kaum werden.
Tatort ist ja meisten mein Wochendabschluss. Hallo ARD gebt bitte ein bisschen mehr Geld für die Tontechniker aus.
Ich dachte schon, dass mit meinen Ohren etwas nicht stimmt. Hab ungefähr 50 Prozent der Dialoge nicht richtig verstanden! Es beruhigt mich, dass es mir nicht alleine so geht.
Und die Befindlichkeiten der Kommissare geht mir langsam auch auf den Keks.
Ich gucke schon seit Jahrzehnten den Tatort, aber in letzter Zeit nervt er mich überwiegend. Vielleicht liegt es an meinem Alter und ich sollte auf ZDF umschalten ;-))
@Petra:
„Vielleicht liegt es an meinem Alter und ich sollte auf ZDF umschalten ;-))“
Ach, Petra, sei doch nicht so streng mit dir.
Wobei – im ZDF laufen sehr gute Krimireihen! Vielleicht ist das Umschalten doch nicht so dumm. 😀 „München Mord“, „Friesland“, „Nord Nord Mord“ und andere kann ich nur empfehlen!
Ohne Witz, man kann es echt nicht mehr anschauen. Eine Erwachsene Polizeikommissarin sitzt hinten im Auto und traut sich nicht auszusteigen ? Ich will endlich mal wieder nen richtigen Krimi sehen wo es um den Krimi geht und nicht um Psychoschäden der Ermittler. Hab jetzt 20min durchgehalten, ich schalte jetzt aus und gehe an den PC zocken.
@Mr.X
Was willst du sehen? Den Nick Tschiller, der durch einen Knöcheltiefen Schlamm aus Blut und leeren Patronenhülsen rennt und auf Grund von Muskelschmalz- und Testoseronüberschuß seine Zähne nicht auseinander bringt und deswegen unverstänlich nuschelt.
Auch Kommissar*Inen sind menschliche Wesen, mit Ängsten und Nöten, keine Supermänner/Frauen.
Gerade in der ARD-Mediathek geschaut…
Nein, kein Vorabkommentar von mir und erst recht kein Spoiler.
Aber, auf den regen Austausch mit euch freu ich mich jetzt schon! 😊
Die Umgebungsgeräusche sind viel zu laut. Die Sprache viel zu leise. Kaum zu verstehen. Warum gibt es solche Tatorte.
Da stimme ich wieder voll zu.. Trotz Einstellung „klare Sprache “ am Gerät.
Warum kann man den Tatort – Schauspielern kein artikuliertes verständliches Sprechen beibringen und die Hintergrundmusik im Hintergrund lassen?
miserable Tonqualität, verständliche Version dringend nötig.
@Vero:
und absolut nervige Hintergrundmusik“! VÖLLIG überflüssig und störend! ☹️
Klingt wie bei DARK
…auf der Fernbedienung Taste „STTL“ drücken oder im Videotext Tafel 150 aufrufen.
Genuschel und Unverständliches…..☹️
Es gibt ja die Version mit deutschen Unterrtiteln.Hat geholfen.Vor allem der Bruder der Kommissarin war kaum zu verstehen.
Der Ton zum Film ist absolut miserabel. Zu keiner Zeit war etwas einigermaßen gut zu verstehen ich empfinde das als eine Unverschämtheit gegenüber dem Zuschauer
Sie dürfte da gar nicht ermitteln, wegen persönlicher Sache und Beeinflussung.
Der Tatort geht uns persönlich immer zu viel um die Probleme der Ermittler, statt sich einfach um den Fall zu kümmern.
die letzten guten waren die Altfälle oder die Doppelfolge mit der Mafia
Schon wieder ein Tatort mit durchgedrehter Kommissarin und dann noch 😔komischen Einwohnern eines seltsamen Dorfes. Macht keinen Spaß. Habe jetzt ausgeschaltet.
Es gibt in jedem Tatort einen Kommissar mit einem eigenen Problem und einen an der Klatsche. Wird immer unerträglicher..
Abgesehen von der schlechten Handlung und der miserablen Tonqualität….: ein Dorf mitten im Saarland und keiner spricht auch nur einen Anflug von Dialekt. Man meint sogar eher Dialekte aus anderen Bergwerkregionen herauszuhören.
Weniger authentisch geht vermutlich nicht.
Im Münchner Tatort würde das nicht passieren, dass man kein Bayrisch hört.
Nun ja, ich dachte, letzte Woche wäre der Tatort-Tiefpunkt gewesen. Aber dieser saarländisch mit Schönling als Kommissar für das verzweifelt gesuchte junge Publikum aus den Lenden geseierte Script gespickt mit ach so tiefgreifenden persönlichen sogenannten Problemen ohne die Darstellung des kriminalistischen Handwerks macht die Sache nicht wirklich besser. Und der Nuschelton!!! Mir fallen eigentlich nur 2 richtige Tatort-Kriminalfime ein: Köln und München.
@Ralf: Was ist mit…
Lannert/Bootz?
Saalfeld/Keppler?
Ritter/Stark???
Saalfeld/Keppler, Ritter/Stark gibt es doch schon ewig nicht mehr.
@Jonathan: …werden aber noch regelmäßig wiederholt.
Nach 60 Min. gegangen. Mir tun die Ohren weh. Und das bei einem teuren Fernseher.
Leider akustisch oft kaum zu verstehen, da ständig geflüstert, oder sehr leise gesprochen wird.☹️
Die Tonqualität läßt auch zu wünschen übrig.
Schade!
was für ein schrott.
jeden sonntag wirds schlimmer.
☹️
Es ist in meinen Augen – um das mal höflich zu formulieren – sehr unglücklich, wenn ständig etwas zu Ereignisse der letzten Folge angedeutet werden, wenn diese Folge vor über einem Jahr gesendet wurde. Ich habe keine Ahnung, was damals mit den Kommissaren Hölzer und Heinrich passiert ist. Es wäre aber wohl nicht unwichtig gewesen, um einige Dinge zu verstehen.
Auch die ständigen Rückblenden auf Baumanns Vergangenheit fand ich überflüssig. Ächtung wegen Homosexualität, alte Familienfehden, Lynchmob und ständig Leute, die irgendetwas mit ihren Fäusten regeln meinen zu müssen – das sind alles Sachen, die ich ins letzte oder vorletzte Jahrhundert verorte.
Ach ja: der Aufhänger des Ganzen war ein Mord an einem Mann. Ich glaube, kurz vor Schluss wurde der Fall geklärt, oder?
Absolut Zustimmung, ich weiß um die Entführung und die Verletzung, aber man kann beim besten Willen nicht erwarten, dass der Zuschauer A die Folge gesehen hat und B selbst wenn, sich daran erinnert, kleine 10 Sekunden Rückblicke wären wünschenswert zum besseren Verständnis.
Ich möchte es bei einem Zitat vom Ende des Films belassen als Kritik “ Ich hasse Dich! Ich liebe Dich doch!“
Dysfunkonales Team, fragwürdiges Vorgehen der Ermittler, und am Schluss oder der Fall „gelöst“, weil man halt dabei war.
Oder=war , schade, dass man nicht editieren kann.
Im Tatort letzte Woche ein Porno zwischen zwei Männern.
Das ist uns zumindest bei diesem Tatort zwischen zwei Frauen erspart geblieben.
I see what you did there ♥️✌️😉
Ist das zeigen von Küssen oder Pornos zwischen Schwulen und Lesben der neue Bildungsauftrag der Öffentlich Rechtlichen ?
@Stones:
Gewissermaßen JA: ich empfehle nachzulesen, was der Begriff „Inklusion rider“ bei ÖR-Produktionen bedeutet … (nähere Details stehen im TO-Redaktionsbeitrag zur Hamburger Folge „Schattenleben“ vor ein paar Jahren!)
Torte der letzten Jahrzehnte voller Sexszenen udn blanker Busen noch und nöcher. Hat nie jemand gestört. Aber wehe es geht um non-heteros, da dreht der deutsche Michel ü70 frei.
@ Schmitti
Wenn es denn sein muss das Begehren einer Minderheit zu zeigen dann ist das ja in Ordnung.
Aber ob das bei zwei Tatort Folgen nacheinander sein muss mag ich zu bezweifeln.
@Stones Warnung/Hinweis (wiederholt grenzwertig). Gelbe Karte
@Gerald:
Ich und einige andere verstehen nicht warum der Kommentar von Stefan N. entfernt wurde. Wogegen genau hat er verstoßen?
@Gerald:
Was ist? Bist du dir zu gut mir zu antworten? Oder hast du gar keinen wirklichen Grund einen so tollen Kommentar zu entfernen und machst solche Aktionen wie es dir gerade Spa? Macht weil nur du es kannst?
!!!Korrektur meines Kommentars!!!
@Gerald:
Was ist? Bist du dir zu gut mir zu antworten? Oder hast du gar keinen wirklichen Grund einen so tollen Kommentar zu entfernen und machst solche Aktionen wie es dir gerade Spaß macht, weil nur du es kannst?
Hallo Franky,
ich vermute mal, dass Sie der Franky waren, der gerade eben hier auch angerufen hat? Zitat: „[…] Du musst aufpassen, dass dir niemand die Kehle aufschlitzt, wenn du den Kommentar nicht wieder lesbar machst […].“
Wie ich am Telefon bereits sagte: Sie brauchen dringend Hilfe. Ich hoffe, Sie finden jemanden, der Ihnen helfen kann …
@Gerald:
Danke, dass du uns damit auch Einblick gibst, mit welchen ’seelischen Abgründen‘ du hier auch zu tun hast.
Aber das ist hoffentlich die Ausnahme; die ‚Stamm-Community‘ würde m.E. niemals solche – strafrechtlich strafbaren – Äußerungen tätigen (falls tatsächlich @Franky nachweislich der Anrufer war, würde ich ihm schon mal klar sagen, dass solche Aussagen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten)
Jedenfalls wissen wir jetzt auch, warum wir jetzt „reden müssen“, weil die Art des Kommentierens (ich wusste gar nicht, dass dies auch telefonisch möglich ist) ‚härter‘ geworden ist …😤
@Gerald: Umgehend Anzeige erstatten!!! 😡
Ich würde die Drohung erst mal ignorieren, im wiederholten Fall aber die Polizei einschalten.
Sorry, @Adabei, aber da bin ich nicht bei Ihnen. Gleich beim ersten Drohanruf die Polizei einschalten, bevor wirklich was Schlimmes passiert!!!
@Gerald:
Du kannst dich gerne über meine e-mail Adresse persönlich an mich wenden, da gebe ich dir gerne alle meine Daten (TelN°, Adresse, …) bekannt.
So wichtig, dass ich solche Aussagen treffen würde, ist mir der Kommentar sicher nicht. Es ist nur erstaunlich, dass Kommentare, gespickt mit Fekalsprache und Kraftaudrücken, nicht entfernt werden und ein seriöser Kommentar, an dem nichts schlechtes zu finden ist, entfernt wird.
@Franky: Wenn Sie es nicht waren, der @Gerald telefonisch bedroht hat, dann ist es m.E. umso wichtiger, daß Gerald Anzeige erstattet.
Und danke, daß Sie sich zu Wort gemeldet haben und möglicherweise zu der Aufklärung dieses Falles beitragen können.
Wer war am Ende der echte Mörder des Mädchens? Im Rückblick hat es so gewirkt, als ob ihre Freundin doch nicht de Täterin war, da sie mit ihren gepackten Sachen gegangen ist
Der Frage würde ich mich gerne anschließen.
Jemand anderes hat es auf Reddit aufgeklärt. Die Rückblicke die man im Wald gesehen hat, waren alle die Kommisarin und deren Freundin (also die Frau dessen Mann die Bar gehört) und nicht das verstorbene Mädchen und deren Freundin. Im Nachhinein ergibt das auch Sinn, dass die Mädchen auf dem „Hochzeitsvideo“ etwas anders aussahen, als in den anderen Rückblenden. Bis zu dem Kommentar, waren mir die Unterschiede aber nicht offensichtlich genug.
Stimmt. Gute Frage. Das hatte ich gerade schon wieder vergessen.
Das zum Schluss gezeigte Pärchen waren Frau Kommissarin und Katja, die Frau des Kneipenwirtes in einer Jahrzehnte zurückliegenden Szene. Frau Kommissarin hatte also in ihrer Jugend selber sehr Ähnliches im selben Dorf erlebt. Sie hatte ihre damalige Freundin Katja sitzen lassen und diese hätte sie im Zorn fast erschlagen. (Oder anders herum …)
Moral: So etwas kann fast jedem passieren und wenn man dann auszuckt, bleibt schon mal einer/eine tot zurück …
@Schatz:
Naja, eine Kommissarin, welche als Jugendliche einen Molotow-Cocktail auf das Haus eines Mannes warf, nur weil dieser sie und deren Freundin als Lesben bezeichnet hat – sowie schon einen Stein in der Hand hatte, um ihre Freundin zu erschlagen, nur weil diese nicht mit ihr das Dorf verlassen wollte – ist m.E. schon a bissi ‚böse‘ …😳
@Der Fremde: Nun, wie Clemens kurz vor seinem Tod sagte… „Sie waren Kinder…!“
Und das waren Kommissarin Baumann und ihre Freundin damals auch…
@Der Fremde:
Da hatte ich wohl den Zwinkersmilie an der entsprechenden Stelle vergessen … Und du sagst, dass Frau Kommissarin fast ihre Freundin erschlagen hätte. Oder war es andersherum? Bist du sicher? Und das mit dem Molly war auch Frau Kommissarin? Irgendwie sahen die Mädels alle ähnlich aus. Mag aber auch an den teils sehr dunklen Bildern gelegen haben oder an meinem kleinen Laptop-Bild.
Mir war auch erst sehr spät klar, dass manche /viele/alle? Rückblenden aus dem Leben der Frau Kommissarin waren.
Bei diesem Tatort war es so ziemlich das erste Mal, dass ich massive Verständnisschwierigkeiten hinsichtlich der Sprache hatte. Flüstern, Genuschel, wirklich blöde Hintergrundmusik/Geräusche, all das hat bei mir sehr viel Kraft und Aufmerksamkeit gebunden, die dann offensichtlich für den eigentlichen Film fehlten.
Anstrengend!
@Der Fremde:
Ich denke, du hast Recht.
Frau Kommissarin wollte Katja damals aus Wut und Enttäuschung (fast) erschlagen.
Nur Esther wollte dringend weg und ist ja auch gegangen. Katja hingegen wollte nie wirklich weg und ist ja auch geblieben.
Nur so gibt die Szene einen Sinn. Ich Dummerle …😔
sorry wenn ich mich da einmische – aber wegen einer Beleidigung („ihr Lesben“) das Haus des Mannes anzuzünden, wird ja im Film gar nicht verfolgt und eher wie ein Kinderstreich behandelt. Was aber bei unter 14jährigen in Sachen gefährliche Straftaten inzwischen teilweise recht flapsig durchgeht, halte ich für sehr gefährlich. Das lässt sich mit einem „sie wussten es halt in dem jungen Alter nicht besser“ nicht einfach so wegwischen.
@Manne:
Das sehe ich ähnlich.
Aber vor ca. 30 Jahren konnte die Brandstifterin wohl nicht ermittelt werden, jetzt ist es lange verjährt.
Was bleibt, ist die Einschätzung des Bruders, das Esther ‚böse‘ ist!😞
Die Handlung hast du richtig beschrieben, aber „die Moral“ ist doch eine andere:
Das zentrales Motiv wird ganz zu Beginn genannt. Das Dorf befindet sich in einem endlosen Kreislauf von Gewalt. Das zwei lesbische Pärchen in einem kleinen Dorf eine ähnliche Geschichte durchleben ist in der Realität sehr unwahrscheinlich, aber filmisch will es zeigen , dass sich die Geschichte immer wiederholt.
Das ganze wird am Schluss vom Bruder unterstrichen, der sagt, ein Kreis hat keinen Anfang und auch kein Ende.
Der Film stellt die Frage, ob man aus diesem Kreislauf entkommen kann oder dazu verdammt ist.
genau die gleiche Scheisse wie die Tatorte zuvor
Scheiße darf nur Schimmi.
21:06h
Adam: „Langsam geht sie mir ein bißchen auf den Sack.“
Pia: „Ja, das wißt Ihr mal, wie’s uns mit Euch so geht.“
Das war das Beste in der ganzen Episode.
Das war mein erster Saarländer TO mit diesem Team. Alle durchgeknallt, inklusive der Kommissare. Dann das verschmutzte Dorf… widerlich. Die Story war nicht schlecht, aber nur Bekloppte überall. Absolut nicht sehenswert. Das war mein letzter Saarländer TO mit diesen Ermittlern.
In der zweiten Hälfte des Tatortes habe ich manche Details nicht verstanden. Mittlere Spannung, sehr gute Ausstattung und Kamera sowie sehr gute Schauspieler und Schauspielerinnen. 3 von 5 Sterne.
### Spoiler ###
ich verstehe das Ende ehrlich gesagt nicht. Es hieß doch, das Mädchen hätte die Freundin geschupst, weil sie wütend war, weil das Opfer Schluß gemacht hatte und diese wäre dann gestürzt. Aber in der Rückblende ganz zum Schluß hat sie ihr letztlich gar nichts getan und ist weggegangen. Was soll mir das sagen? Kann mir das jemand erklären?
Ich hab es letztendlich so verstanden, dass sie wohl wirklich „nur“ selbst gestürzt sein muss…. Also ein tragischer Unfall. Aber wie beim Lotto, keine Gewähr 😉
Das war zwischen der Kommissarin und der Frau von dem Wirt
Anscheinend waren die Rückblicke die man im Wald gesehen hat, alle die Kommisarin und deren Freundin (also die Frau dessen Mann die Bar gehört) und nicht das verstorbene Mädchen und deren Freundin. Im Nachhinein ergibt das auch Sinn, dass die Mädchen auf dem „Hochzeitsvideo“ etwas anders aussahen, als in den anderen Rückblenden. Die Unterschiede waren aber für mich nicht offensichtlich genug und nur ein anderer Reddit-Kommentar hat mich darauf gebracht.
ja, stimmt! danke für den Hinweis mit dem Hochzeitsvideo, da erinnere ich mich, dass die zumindest die Blonde ganz anders aussah, das macht Sinn und das bringt da auch nochmal mehr Tiefe rein, wenn man es dann auch erkennt ;) Aber vielleicht war die Verwechslung und Verwirrung ja auch geplant.
Danke auch den anderen für ihre Antworten !
Das war nicht Claire, sondern die Kommissarin Esther vor 20-30 Jahren.
Das zum Schluss gezeigte Pärchen waren Frau Kommissarin und Katja, die Frau des Kneipenwirtes in einer Jahrzehnte zurückliegenden Szene. Frau Kommissarin hatte also in ihrer Jugend selber sehr Ähnliches im selben Dorf erlebt. Sie hatte ihre damalige Freundin Katja sitzen lassen und diese hätte sie im Zorn fast erschlagen. (Oder anders herum …)
Moral: So etwas kann fast jedem passieren und wenn man dann auszuckt, bleibt schon mal einer/eine tot zurück …
Das war die Komissarin mit Katja am Schluss.
Na prima, schon wieder ein Tatort, den man vergessen kann. Abgesehen von der immer schlechter werden Tontechnik (man versteht teilweise nichts, muss lauter und dann wieder leiser stellen – haben die keine Fachleute mehr oder ist das Absicht?) haben wir schon wieder eine grenzwertige Kommissarin, die sich nicht im Griff hat und ihre psychischen Probleme nicht bearbeitet hat. Das – einfach abhauen, nicht mit Kollegen reden – scheint vor allem bei Kommissarinnen langsam Standard zu werden. Dann gibt es gleich zwei Lesbenpärchen, da freuen sich die Woken und die Guten freuen sich, weil der böse Bruder als Verschwörungstheoretiker dargestellt wird, weil er es wagt, das Wort Ökodiktatur zu benutzen. Gegen die beiden Kommissare habe ich nichts einzuwenden, nur die Geschichte an sich mit dieser extrem dargestellten Familienfeindschaft und den Gewalttätigkeiten fand ich übertrieben plakativ dargestellt.
Abgesehen davon kannte ich dieses Saarbrücker Team noch gar nicht. Aber inhaltlich fand ich die zuletzt gezeigte Wiederholung aus Saarbrücken mit Becker-Sohn Stefan und seiner Mutter deutlich besser.
@Flora:
“ … weil der böse Bruder als Verschwörungstheoretiker dargestellt wird, weil er es wagt, das Wort Ökodiktatur zu benutzen. …“
Stimmt, die Sache mit den Stollen und den Umweltsachen und den Ewigkeitskosten war noch ein inhaltlicher Strang. Hatte aber doch so gar nichts mit dem Rest zu tun. Oder habe ich da was verpasst?
Und du hast, wie ich finde, recht, wenn du die Charakterisierung des Bruders als sehr plump empfunden hast. Nicht radikal öko plus sehr religiös = zweifellos irre!
Genau, das hatte nichts mit dem Rest zu tun, es sei denn, ich hätte auch was verpasst.
Fad und irgendwie zusammenhanglos, ein Potpourri an nur lose verknüpften Einzelszenen, und in jeder einzelnen hatte mindestens einer oder hatten in der Regel mehrere einen an der Waffel. Schade eigentlich, denn der Rahmen – das seit Generationen verfeindete Dorf irgendwo hinter den Wäldern mit einer lesbischen Romeo-und Julia-Reminiszenz – hätte schon was hergegeben. Aber leider hat sich das dann darauf beschränkt, dass ansonsten völlig konturenlose Figuren aufeinander eingeschrieen bzw. geprügelt haben. Mager. Dass diese Beziehung der Mädchen in einer verflossenen der Kommissarin gespiegelt wurde: überflüssig und das ganze nur zäher machend. Und dass das ganze Dorf dann nach der ganzen Vorgeschichte betroffen dasteht und nicht erst recht übereinander herfällt: aufgesetzt und rangeleimt.
Die rein akustische Verständlichkeit auch für mich diesmal streckenweise stark eingeschränkt, und das schreibe ich selten, die Bezüge zu früheren Episoden zwar nicht zu aufdringlich, dennoch versucht man krampfhaft, sich zu erinnern, was aber kaum gelingt, zumindest mir nicht. Die Autoren sollten da schon mal an den langen zeitlichen Abstand einerseits und die Möglichkeit, dass ein Zuschauer eben nicht alle Folgen sieht andererseits, denken.
Schwacher Saarbrücker, die waren, glaube ich, schon weit faszinierender. 2 Sterne, mit Mühe und Not.
**/5
Sehr schön auf den Punkt gebracht!
@Hanz:
Dem kann ich mich nur anschließen!
Dazu noch ständiges Geflüster, dunkle Bilder und nervige „Hintergrundmusik“ Meine Bewertung: ☹️
Na ja, ich will mal nicht sarkastisch werden, aber was um Gottes Willen haben die Tontechniker des Tatorts aus dem Saarland regelrecht zu einer Strapaze gemacht. Kopfschmerzen habe ich durch die ständigen Hintergrundgeräusche bekommen. So fürchterlich , das das schon strafbar sein sollte. Zudem sehr schlechte Tonqualität, wenn die fürchterlichen Hintergrundtöne mal nicht da waren! Die Tontechniker haben mich schlicht und einfach nur gequält!
Die Psychiatrie Truppe. Eigentlich mehr braucht man nicht dazu zu sagen alle krank am Ermitteln die einen psychisch die anderen körperlich. Was das für ein Bild zeichnet an der Tatkraft der Ermittler lässt einem sprachlos.😭
Ich habe immer wieder gemerkt, dass mein Blick und meine Ohren vom Bildschirm weggedriftet sind. Die Handlung hat keinen roten Faden, die Komparsen in der Kneipe waren völlig überfordert, die Hauptdarsteller wirkten völlig lustlos. Die Geschichte*gähn*vorhersehbar und ausgelutscht. Schad um die Zeit
Von den SB-Tatorten dieses Teams war dies m.E. noch einer der besten (man wird ja bescheiden), auch weil es dieses Mal zum Glück kaum eine ‚horizontale Erzählung‘ gab und zum Glück auch keinen ‚Cliffhanger‘, der erst in einem Jahr aufgelöst würde.
👍👍👍!
Grundsätzlich mag ich bekanntlich Krimis, die in kleinen Dörfern spielen (wie z.B. die Stuttgart-Folge „Lass sie gehen“). Leider wird hier immer wieder sehr übertrieben, sodass die Dorfbewohner in manchen Szenen auf mich wie ZOMBIES wirken!😱
(Wer solche Dörfer von innen kennt, kann da nur den Kopf schütteln)
In dieser TO-Episode gab es wenigstens tatsächlich einen Krimi und nur wenig Sozial-Drama. Also bewerte ich die Folge grundsätzlich positiv (ohne, dass diese ein Highlight darstellen würde).
[Dreieinhalb Sterne]
Man kann auch diesem Tatort etwas positives abgewinnen. Er hatte einen gewissen Abschreckungseffekt für Städter, die mit dem Gedanken spielen, aufs Land zu ziehen. Liebe Städter, bleibt wo ihr seid, auf dem Land herrscht der böse, hinterwäldlerische Mob!😜
Ja, schade, dass es sehr verwirrend war, gerade wenn man die vorigen Folgen nicht gesehen oder nicht mehr in Erinnerung hat.
Ich habe leider nicht verstanden, was sich die Ermittlern im Innendienst täglich anhören sollte bzw. warum?
Kann mir das jemand erklären bitte?
@Elisa: Wenn ich das richtig verstanden habe, war sie vor einiger Zeit Opfer einer Entführung geworden (deshalb Innendienst) und diese Tonbandaufnahme Teil ihrer Therapie. Nicht verdrängen, Alkohol draufschütten oder Tabletten… sondern sich mit der traumatischen Erfahrung auseinandersetzen.
@Imki:
Ja, so war es in der davorliegenden Folge.👍
Naja, ganz so schlecht fand ich diesen Tatort nicht, jedenfalls war in diesem Jahr nur der erste Stuttgarter Fall besser.Das lag aber an der Qualität der anderen.Durchschnittsfall, der nicht lange in Erinnerung bleibt .Die doppelte Erzählung , wie es im Teanageralter sein könnte lesbisch zu sein oder zu mindestens vorübergehend für die beste Freundin zu schwärmen war für viele schwer zu erkennen.Der nette Clemens hat den bösen Feit getötet, unklar ob Notwehr eine Rolle spielte. Etwas langweilig zwischendurch, wieder viel Bildungsauftrag mit Klischees gewürzt, aber insgesamt noch einigermaßen ansehbar. 2 bis 3 von 5 Sternen, eigentlich mag ich das Team, bessere Drehbücher würde ich wünschen, oft interessante Schauspieler in Nebenrollen wie die Darsteller von Katja und Clemens.
Hallo, was ist los mit dem Tatort —– ihr bringt nach Jahrzenten die letzten Wochen nur noch Schrott . Hagen A. 66 Jahre. Schade🤨☹️
In dem Augenblick, in dem Esther sich in der Kneipe verbarrikadierte, dachte ich: „Das war’s jetzt – jetzt endet der Film mit einer wüsten Massenschlägerei, und eine nachvollziehbare Auflösung wird es nicht geben.
Durch das Geständnis des sterbenden Clemens hat der Film dann kurz vor Schluss doch noch die Kurve gekriegt.
Es war ein bedrückendes Bild des Lebens in einem abgehängten Dorf, das hier gezeigt wurde:
Eine jahrzehntelange Feindschaft, deren Wurzeln niemand kennt, bestimmt – oder besser gesagt: vergiftet – das Leben.
Dazu kommt die Tristesse eines Dorfes im Niedergang, dessen Bewohner sich in religiösen Wahn oder in den Alkohol flüchten.
Und dann ist da noch das Thema der lesbischen Liebe, die nicht toleriert wird. Im Falle der beiden Mädchen führt das zum Tod einer der beiden, und die große Liebe der Kommissarin Baumann heiratet einen Mann und opfert so ihre Lieben den gesellschaftlichen Konventionen.
Die letzten Worte des sterbenden Clemens bringen es auf den Punkt: „Wir alle sind die Schuldigen“.
Mit der heutigen Folge hat in meinen Augen das Saarbrücker Team seine Dortmunder Kollegen als kaputtestes Tatort-Team abgelöst – Dortmund nur noch Platz 2.
Einen Minuspunkt erblickte ich darin, dass es zu viele Anspielungen auf vergangene Folgen gab. Man kann doch von den Zuschauern nicht erwarten, dass ihnen die ganzen vorherigen Folgen noch präsent sind. Insbesondere habe ich nicht verstanden, welche Therapiemaßnahme die Kommissarin Pia Heinrich täglich machen sollte, um ihr Enführungs-Trauma zu bewältigen, wozu sie sich offenbar nicht durchringen konnte.
Dass die Kommissarin Baumann trotz ihrer Befangenheit, die ja auch thematisiert wird, immer wieder mitmischen darf, dürfte zwar mit der realen Polizeipraxis nicht übereinstimmen, aber es ging hier ja um die dramaturgische Darstellung von Menschenschicksalen, deshalb kann man das wohl nicht als Minuspunkt werten.
Bei der Darstellung der Dorfbewohner fühlte ich mich übrigens von Anfang an in einen Tatort / Polizeiruf aus den neuen Bundesländern versetzt:
Diese seltsame Mischung aus absolut ungebremster Emotionalität und Gewaltbereitschaft auf der einen Seite und andererseits einer Direktheit und Ehrlichkeit im Guten wie im Bösen, der jedes Taktieren und jede Doppelbödigkeit fremd ist – das kam bei mir als ausgesprochen „ostisch“ an.
Aber vielleicht bringen ja vergleichbare Lebensumstände – ein ohnehin stockkonservatives Milieu, jetzt dem Verfall preisgegeben – auch vergleichbare Lebenseinstellungen hervor?
Von mir 9 von 10 Punkten.
@Der Wanderer:
„Dass die Kommissarin Baumann trotz ihrer Befangenheit, die ja auch thematisiert wird, immer wieder mitmischen darf, dürfte zwar mit der realen Polizeipraxis nicht übereinstimmen, aber es ging hier ja um die dramaturgische Darstellung von Menschenschicksalen, deshalb kann man das wohl nicht als Minuspunkt werten…“
Das sehe ich auch so. In real life wäre sie allerspätestens nach der Ohrfeige, die sie ihrem Bruder gegeben hat, von dem Fall abgezogen worden. Aber, wie Sie sagen, so ein „Tatort“ ist Drama, Krimi und Fiktion.
Der Wanderer:
Du schreibst:
„Mit der heutigen Folge hat in meinen Augen das Saarbrücker Team seine Dortmunder Kollegen als kaputtestes Tatort-Team abgelöst – Dortmund nur noch Platz 2.“
Jau, die hatten wirklich alle massiv einen an der Klatsche. Und ein morgendlicher „Stuhlkreis“ im Revier, bei dem sich erst einmal alle sehr gestelzt nach dem Wohlbefinden des anderen erkundigen, erinnert doch eher an Psycho-(Selbsthilfe)Gruppen als an Polizeiarbeit.
Dortmund habe ich mir immer gespart, weil ich den kaputten Faber einfach nicht sehen wollte. Und jetzt das …
@Schatz:
„…Und ein morgendlicher „Stuhlkreis“ im Revier, bei dem sich erst einmal alle sehr gestelzt nach dem Wohlbefinden des anderen erkundigen…“
Das fand ich irgendwie sympathisch… kam für mich ehrlich rüber!
@Schatz:
In der letzten SB-Folge („Das Ende der Nacht“) war Pia Opfer einer Entführung, alle waren am Schluss im Stollen von einer nahenden Explosion bedroht und Leo lag unansprechbar, halbtot am Boden.
Da finde ich es gut, in der darauffolgenden Episode nicht sofort ‚zur Tagesordnung‘ überzugehen!😔
@Der Fremde:
Das ist ein Punkt den schon andere vor mir kritisiert haben. Man musste zu viel Vorwissen haben. Ich hatte die Folge z.B. nicht gesehen und musste nun mit den vagen Andeutungen klarkommen.
Und wenn alle nach der letzten Episode schlimm traumatisiert waren, wie kommt es dann, dass genau dieses gemeinsam traumatisierte Team wieder zusammen arbeitet? Kann das gut sein? 😎
@Schatz:
Ja, warum sollten sie nicht weiter zusammen arbeiten? Das Trauma entstand ja nicht aufgrund des Verschuldens einer Person aus dem Team!
Und: sie haben die traumatische Situation GEMEINSAM bewältigt. Das schweißt eher als Team zusammen, als dass man voneinander abgestoßen wäre (m.E.).
@Der Fremde:
Teambuilding durch Trauma? Na, ich weiß nicht … Aber vielleicht liegst du da richtig. Ich finde es trotzdem etwas befremdlich, zumal die eine Kommissarin ja wohl alles andere als mit der Situation fertig ist.
Teambuilding durch Trauma; das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten…. 😆
Ich muss sagen, dass ich Fabers Traumatisierung im Dortmunder Tatort am besten nachvollziehen konnte. Kaputt und absolut unempathisch fand ich da eher den Umgang seiner Kollegin (in die er sich zum Schluss verliebt hatte und die dann auch starb) und andere Kollegen mit ihm. Aber einige Dortmunder Tatorte fand ich wirklich gut und spannend. Ansonsten mag ich meist nur Köln, manchmal München, Münster wegen des Amusements, manche Stuttgarter und inzwischen auch einige Dresdener, früher manchmal Borowski und die Wiener.
Ja, natürlich.Fabers Traumaist absolut nachvollziehbar, die Häufung bei den anderen Kollegen und innen ist zu heftig. Insbesondere die TerrroristenMutti von Eva Herzog ist drüber. Aber tolle Schau immer wieder in Dortmund.
Ich hab nicht viel erwartet und war angenehm überrascht. Sicher, das heruntergewirtschaftete Dorf und die von Haß zerfressene Dorfgemeinschaft, der Kneipenwirt, der sich bemüht und noch ein Dorffest ausrichtet… ein bißchen theatralisch… ebenso sein Tod am Ende… hätte nicht sein müssen, aber okay.
Tatsächlich haben mir die beiden männlichen Ermittler dieses Mal um Längen besser gefallen als ihre beiden Kolleginnen! Ruhig, sachlich, um Deeskalation bemüht.
Die Tonqualität (zu leise Stimmen, aufdringliche Musik) hat mich auch genervt…
Ich vergebe insgesamt drei von fünf ⭐️!
Beim Team Dortmund fand ich das aber, im Gegensatz zu hier gut begründet und „ausgespielt“ , Faber, Graf, seine (Faber) Familie… Kulminiert in drei tollen Folgen, dazwischen so Schmuckstücke wie die Folge, als eine Bank erpresst wurde und eine Autobombe hochging…. Spannung vom Feinsten und Faber hab ich seinen Knacks auch immer abgenommen, ellaboriert mit den letzten Folgen mit Böhnisch. Hier wirkt das Ganze irgendwie aufgesetzt. Und das Faber quasi ein Arschloch ist, wirkt für mich wesentlich überzeugender, als das 2 Kommissare sich , weil wegen der Kindheit und so, verbunden fühlen, weil der Vadder von einem ein echtes Ekel ist…what are the odds….
Das z.b. Rick mit seiner drogensüchtigen Frau dann dazu kam, war imeinem Augen nur ein Ersatz für das problem kossak und Freundin.
Sehe ich ähnlich, was den Vergleich zu den Dortmund-Folgen betrifft und die Folge mit der Bank war eine hochspannende Glanzleistung, was Drehbuch und schauspielerische Fähigkeiten von „Faber“ angeht.
“Das Böse in dir“ ist ein ambitioniertes, aber erzählerisch überladenes Werk.
Es beschreibt ein Missverhältnis zwischen der inhaltlichen Dichte und der narrativen Vertrauenswürdigkeit.
Reichen visuelle Wucht, schauspielerische Leistung und einprägsamer Soundtrack für einen guten Tatort aus?
Für wen sind solche Filme gut – aufstrebende Zielgruppen, Sensation Seeker, kritische Denker, toxische Menschen?
Nach einem komplexen Olympiatag nicht mein Ding …
@Leo Hölzer:
»He’s a wolf screaming lonely in the night / He’s the blood stain on the stage«*
@Adam Schürk:
»He’s the tear in your eye, been tempted by his lie / He’s the knife in your back, he’s rage«*
﴾* ♪ Shout at the Devil – Mötley Crüe﴿
Wer sich übrigens vor allem für große Familienfehden interessiert sei empfohlen:
– Romeo und Julia von William Shakespeare (sehr berührend und tragisch)
– Familienkrieg in Painful Gulch aus der Lucky Luke Reihe von René Goscinny (Text) und Morris (Zeichnungen) (sehr lustig)
– Echten Familienfehden, die, wie im Film, auch mit Messern ausgetragen werden (wie z.B. letztlich in Essen), sollte man aber lieber fernbleiben. 😇 (Weder berührend noch lustig)
@Schatz“: …ich sag nur – „Der Pate“…
@Imki:
NATÜRLICH „Der Pate“! Danke für die Ergänzung!
„Weder berührend noch lustig“
Aber bestechend!
(scnr)
@Sherlogg
Schneidiger Kommentar! Ich auch scnr … 😎
Jetzt kriegen wir dann bestimmt wieder Anschiss wegen blödeln…. 😜
Heute war ich raus. Sehr unangenehme Hinter (eher Vorder)grundgeräusche, Geflüster und Genuschel, Hintergrundmusik ebenfalls zu stark. Bin mehrfach eingeschlafen und habe mich immer in den Wachphasen krampfhaft bemüht, irgendwelche Fäden zusammen zu führen. Letztendlich bis zum Abspann gesehen, aber grad durch die Theatralik zum Schluss (der Kneipenwirt beschämt sie alle) als nicht nacharbeitungswürdig befunden.
Schön, wenn diese Folge wem gefallen hat.
Bisher habe ich dieses Team sehr gern gesehen, diese Folge ist gelinde gesagt befremdlich. Fast 40 Minuten um und von Szene zu Szene neue Aspekte, deren Zusammenhang sich mir nicht erschließt. Die Kommentare hier geben wenig Anreiz das weiter anzusehen. Notaus und Schluss.
@Rudolf: Den Schimmi zu zitieren ist voll und ganz angebracht.
„Schei***e!!!“
Wenn es schon los geht „Da bin ich aufgewachsen“ und dann eine der Ermittlerinnen zufällig das halbe Dorf kennt, denke ich mir, da sollte doch wirklich diese Person aus Gründen der Befangenheit gleich abgezogen werden. Und sowas passiert in gefühlt jedem zweiten oder dritten Tatort. Irgendwie nicht sonderlich realistisch. Auch sonst hat mir dieser Tatort nicht besonders gefallen. Ich fand ihn streckenweise langweilig, irgendwie schlicht, aber dennoch unklar, zumindest das Ende.
Ich bin ein (meist) treuer Tatort-Schauer: Der heutige war spannend, das ist schon mal gut – ich musste mir nicht minutenlang nackte Männer beim Beischlaf anschauen, das fand ich noch besser, und es wurde die Tat in den Vordergrund gestellt und nicht das Privatleben der Kommissare. Trotzdem kam der Tatort überdreht und unrealistisch rüber. Aber die Hauptsache wurde doch vollständig ignoriert: Im Juni 2020 – vor 5 Jahren – hatten wir, Europa-weit, CORONA… das hat sicherlich auch nicht vor so einem verschlafenen Kaff im Saarland Halt gemacht. Also bitte! Fazit: zu unrealistisch
Corona, interessante , aufmerksame Beobachtung, damitieß sich sich dermaßen im „Dorfkrug“ eher weniger einen kippe. Und streiten😉
Das Corona-Thema wurde in fast allen Krimis und anderen Filmen vollkommen ignoriert, obwohl es mehrere Jahre das Hauptthema war. Ich denke, da es ja eine Plandemie war und die Verantwortlichen in Politik und Medien das alle wussten, dass man sich durch Weglassen unter anderem der menschenunwürdigen Maßnahmen und Diffamierungen von Ungepieksten lieber nicht angreifbar machen wollte.
Dieser Tatort war um längen besser als der Schrott letzte Woche.
Aber wer hat eigentlich den Clemens erstochen ? Das konnte man nicht so richtig erkennen.
@Thomas P.: Ich denke, das war den Macher*innen auch nicht wichtig. Wie Clemens selbst sagt… sie waren alle schuld.
### Spoiler ###
Der Sohn von Feidt imho. Dem wurde sein Klappmesser in der Kneipe nicht abgenommen, oder er hatte es da nicht dabei, sondern erst beim Dorffest. Der war ja auch der Aktivste dieser Truppe. Er hätte auch das stärkste Motiv gehabt, allerdings wusste man zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass Klemmie seinen Vater umgebracht hatte.
Die Schlussszene hat mich aufgeregt – in jedem anderen TO hätte man Clemens hingelegt, die Wunde versorgt, hektisch nach einem Arzt gerufen uund versucht ihm zu helfen – aber nein, der „sterbende Schwan“ muss dem völlig erstarrten und schweigenden Publikum ja noch eine Botschaft verkünden und eine Moralpredigt halten. Und trotz Anwesenheit der Polizei interessiert es auch niemand wer da zugestochen hat. In einem Krimi eine Täterschaft einfach so als unwichtig auszublenden – nö, das geht echt gar nicht.
Naja, er hat es ja selbst runtergespielt und der rtw war informiert, die Schläger waren wohl selbst erschrocken, so völlig unrealistisch, ich weiß nicht, wer war schon mal in so einer Situation? NUr war der so gut und edel dargestellt, dass man die ganze Zeit dachte, dass er der Totschläger sein musste.
So, das war heute zumindest mal wieder ein Tatort, der mit einer Leiche anfängt, mit mehr oder weniger stringenten Ermittlungen weitergeht und mit einem Geständnis aufhört.
Die parallele lesbische Liebesgeschichte war bisschen weit hergeholt, aber gut. Die Schlägerei am Ende, bei der dann alle in Ruhe zuhören, was Clemens zu sagen hat, und Claire gemütlich am Fenster sitzt, sehr sehr unwahrscheinlich.
Beide Morde waren nicht so richtig plausibel, von Teenagerliebe zu Steinschlag in ein paar Augenblicken, naja. Clemens wurde sehr sympathisch aufgebaut, da konnte man schon ahnen, dass er mindestens einen der beiden Morde begangen hat. Insgesamt war es aber nicht uninteressant.
Der Ton war komplett unmöglich, aber ich gucke eh immer mit Untertiteln.
Zu guter letzt stimme ich meinen Vorschreibern zu: Saarbrücken hat heute den Spitzenplatz im Psychoranking erobert. Die sind ja jetzt alle kaputt. Mal schauen, ob Dortmund in der nächsten Folge kontern kann!
Ich weiß nicht, inwiefern sich das bei Ihrem Setup realisieren lässt- weil schon seit langem der Ton extrem unterirdisch ist, “ genieße“ ich nur noch mit Headset ( da gibt auch perfunk/Bluetooth dann und wann was Brauchbares, für ca 30€) natürlich nicht alleine dem Tatort wegen, es hilft aber ungemein bei all den vernuwchelten/schlecht abgemischten Filmen.
Wer hat denn nun den Kneipenwirt abgestochen ? Geht das so nebenbei als Kollateralschaden durch ?
Ich habe jedenfalls niemand gesehen der danach verhaftet wurde.
Ebenfalls unklar ist mir welches der beiden Mädchen-Paare denn das Haus angezündet hat. War da etwa die Kommissarin mit dabei ? Welche Folgen hatte das ? Und wurde danach nie die Täterschaft ermittelt ?
Was bleibt:
Eine 100% Trauma-Quote bei den Ermittlern und Dorfbewohner bei denen mir als erstes Inzucht in den Sinn kommt – das gibt es so hoffentlich nirgends in Deutschland. Somit waren einzig die schönen Drohnen-Aufnahmen der Landschaft ein echtes Highlight
@Manne:
Das Haus wurde von Esther (der späteren Kommissarin) angezündet, weil der Hausbesitzer sie und ihre Freundin als Lesbe bezeichnet hat.
Zusammen mit der Tatsache, dass Esther schon den Stein in der Hand hatte, um ihre Freundin zu erschlagen, weil diese letztlich doch nicht mit ihr das verhasste Dorf verlassen wollte, kann man schon sagen, dass bei Esther damals ‚die Zündschnur kurz war‘.
Aus meiner Sicht war auch der Vorwurf ihres Bruders berechtigt, dass Esther – zumindest damals – eine ‚böse‘ Person war!😞
Na ja, Esther lebte in einer Umgebung, in der das Aufwachsen für eine nicht-heterosexuelle Person schwierig ist. Der Mann im Wald hat meines Erachtens auch noch das adjektiv „dreckig“ benutzt und auf den Boden gespuckt. Da kann ich den Wunsch der Mädchen, sich dafür zu rächen bzw. in irgendeiner Weise Gegenwehr zu üben, schon gut verstehen bzw. innerhalb einer Film-Logik als schlüssig ansehen. Das ihr dann noch ihre Freundin den Laufpass gibt, sie quasi verrät und zurücklässt, ist ebenfalls ein für mich nachvollziehbarer Grund für grosse Wut.
Da sie bislang als sehr korrekte, etwas zugeknöpfte Kollegin dargestellt wurde, ist das definitiv eine neue Dimension der Figur, die sie für mich nahbarer macht.
@kressin u. a.
Ich kann das kaum glauben wie hier eine Brandstiftung nur aus Rache verharmlost wird. Dabei hat besonders schwere Brandstiftung nach Mord die längste Verjährungsfrist mit 25 Jahren, und kann durch Anklage oder gerichtliche Maßnahmen sogar noch bis auf´s doppelte verlängert werden. Die deutsche Justiz stuft diese Straftat als gemeingefährlich ein, und Richter urteilen oft nicht nur nach der Schadenshöhe, sondern was hätte alles passieren können wenn dort Kinder geschlafen hätten.
Zudem möchte ich auch behaupten das keine Dienststelle eine solch durchgeknallte Kommissarin haben möchte, auch wenn das Vergehen erst viele Jahre später ans Licht kommt.
Ein jeder Tatort ist doch auch eine gewisse Lehrstunde über Recht und Ordnung. Ich sehe jedenfalls in keiner Beleidigung oder „schief angeguckt werden“ eine Rechtfertigung jemandem ein Messer in den Hals zu rammen. Dafür ist mein Verständnis dann doch absolut nicht bereit.
@Manne Im wahren Leben ist natürlich Brandstiftung ein ernstes Verbrechen, ich finde es aber in der Filmlogik nachvollziehbar, das heisst, die Umstände und Gefühle, die zur Tat geführt haben (nicht die Tat selbst!) kann ich nachempfinden. Wir reden hier zudem über eine Jugendliche, die unter starkem emotionalen Druck stand und der kein besserer Weg eingefallen ist. Das wäre auch juristisch sicherlich entsprechend beurteilt worden. Und es ist eben ein Film, der lebt davon, dass Protagonist*innen Fehler, auch schwere, Machen. Meines Erachtens muss ein Tatort keine Lehrstunde über Recht und Ordnung sein, da wären wir dann tatsächlich bei der von rechts-konservativer Seite oft zitierten „Volkserziehung“. Vor allem – wo zieht man die Grenze? Im wahren Leben wäre auch ein Horst Schimanski wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung vielfach vorbestraft.
@kressin: Ganz genau. 👍
⭐ Immerhin, ein Krimi. Das war das Gute. Leider sind mir dann doch die Füße eingeschlafen, nach der x-ten sprachlosen Gesichtsnahaufnahme oder Wald-Rückblende oder oder.
Ich sag mal, es war gut gemeint. Und Bildtechnisch auch gut gemacht. Aber insgesamt zu langatmig. Und das Ermittler Team ist zu spröde, es fehlt Personality.
Jedenfalls hatte der Sounddesigner viel zu tun. Ein fetter Job. Weniger wäre mehr gewesen.
Nur eine Verständnisfrage:
Zu den vielen Protagonisten, die nicht alle Latten am Zaun hatten, gehörte ja auch Katja, die Frau des Kneipenwirtes und Ex-Jugendliebe von Frau Kommissarin.
Hat jemand mitbekommen, warum Katja so daneben war? Was war da jetzt wieder vorgefallen? Ich versuche mich zu erinnern, komme aber nicht drauf.
Für Antworten wäre ich dankbar.
(Insgesamt war doch sehr viel Durcheinander …)
Das habe ich auch nicht verstanden. Sie war ja schon durcheinander, bevor ihre Jugendliebe, die Frau Kommissarin wieder auftauchte, oder? Ich habe auch nicht verstanden, warum er Claire, die Täterin von damals, beschützt hat. Was hatte er denn mit ihr zu tun? Immer mehr Tatorte lassen mich ratlos zurück.
@Flora:
Wie ich immer sage: Man weiß so wenig … 😉
Ja, Katja war offensichtlich schon länger „seltsam“. Hatten nicht einige Typen in der Kneipe dazu doofe Anmerkungen gemacht? Aber der Grund ist mir schleierhaft.
Clemens hat Claire damals und über die Jahre geschützt, weil er nicht wollte, dass die verfeindeten Familien sich vollends wieder an die Kehlen gehen. Seiner Aussage nach, hatte sich die Feindschaft zwischen den Familien gerade etwas gelegt.
Wäre damals herausgekommen, dass ein Mädchen der einen Familie, ein Mädchen der anderen Familie (wenn auch nur aus Versehen/blöder Unfall) umgebracht hatte, dann wäre die Hölle losgebrochen.
Deshalb hatte er Claire beschworen, nichts zu sagen.
Aber wie ist die Info dann an den von Clemens Ermordeten gekommen? Wollte der es öffentlich machen? Oder zur Polizei? Ich weiß es nicht mehr …
Ich habe das auch nur so verstanden, es gab wohl lesbische Beziehungen. Einmal Kommissarin und die noch lebende „Radfahrerin“ und dann das „Opfer“ von damals mit ihrer anderen Freundin/Geliebten. Leider wurde das nur „dramatisch“ herausgestellt, wer jetzt was was und mit wem…( Als Tipp an Filmemacher, es hilft null, wenn quasi alle “ wichtigen* jungen Protagonisten schwarze Haare haben, zwecks Unterscheidung und so. Dazu kommt dann noch, das der Wirt, mit seiner Frau, beide dunkel/schwarzhaarig, auf einmal ein rothaariges Kind haben- Mendel 1o1…. Naja, ich war auch verwirrt.
@Schatz: Der von Clemens ermordete Vater von Becky hatte Claire jahrelang gestalkt und sogar eine Spy-Software auf ihr Handy geladen. Er war über den Tod seiner Tochter völlig wahnhaft geworden, und hat jahrelang versucht, Claire etwas zu beweisen. Clemens wollte ihn davon abhalten, etwas Dummes zu tun, zumal eine Anordnung vorlag, daß Beckys Vater sich Claire nicht nähern durfte.
Ich hatte das so verstanden, daß auch dieser Mord ein Unfall war und Clemens sich „nur“ verteidigen wollte?
@Imki:
Danke! 😀
Ja, jetzt kommen auch bei mir die Erinnerungsfetzen!
Stalking. Spy-Software. Heftige Sachen, die mir aber in all dem Durcheinander abhanden gekommen waren …
@Okay, die Erklärung für Clemens Verhalten ist einleuchtend, danke.
@Schatz:
Vielleicht ist Katja deshalb so ‚daneben‘, weil sie die ganze Zeit die Entscheidung bereut, vor 30 Jahren nicht mit Esther das Dorf verlassen zu haben und statt dessen ein bürgerliches Hetero-Leben vorgezogen hat?😔
@Der Fremde:
Das wäre aber reiner Spekulatius. Wurde denn im Film wirklich KEIN Grund für Katjas Seltsamkeit genannt? Muss man auch hier raten?
Ja, natürlich.Es ging doch die ganze Zeit darum, bleibe ich da und passe mich an so wie Katja und werde unglücklich, auch wenn Mann , Kind und Haus doch eigentlich ein gutes Umfeld bieten oder stehe ich zu demwas ich bin und gehe fort wie die Kommissarin, auch we n die auch nicht besonders glücklich schien.Viel Küchenpsychologie? Ja, wir sind beim Tatort:-).
Das war doch recht schlüssig. Sie ist nicht mit ihrer Jugendliebe Esther in die große weite Welt (Saarbrücken) gezogen, sondern im Dorf geblieben und hat den Sohn des Kneipenwirts geheiratet. In der Kneipe ist sie nie, um das einzige Kinder kümmert sie sich nicht, sondern sitzt frustriert und einsam mit der 3. Generation Singvögel im Garten und trinkt heimlich Whiskey. Ab und zu reagiert sie sich mit aggressivem Fahrradfahren ab. Von der Dorfgemeinschaft hält sie sich fern. Im Bett läuft es auch nicht.
Also die hatte jetzt nicht so einen Hau wie die vier Kommissare, sondern eher eine solide Depression.
Richtig, und mit dem Fahrrad ist sie nach der Brandstiftung schon vor 30 Jahren weggefahren und hat Esther stehen lassen. Daran sollte man erkennen, dass es das frühere Lesbenpärchen war, nicht Claire und Betty.
☹️ Absolut langweilig, da haben mir 30 Minuten gereicht. Die neuen Tatorte bis heute waren alle Müll. ☹️
Stimmt, Skubido!
Ich möchte die Corona-Ansteckungsquote innerhalb der Filmcrew Juno 2020 nicht wissen (Großgruppen-Enge mit viel Geschrei).
Tonqualität: miserabel
Szenen: Wechsel zu abrupt und schnell
Plot: tlw. schwer verständlich (Who is who? Parallelen beider Teenager-Trennungsszenen…)
Kommissarin Baumann: von Beginn an zu dominierend; wieso kein sofortiger Ermittlungsausschluss wegen Befangenheit?
Schluss: wieso kein Blaulicht (PKW der Hauptkommissare)?
Quasi , fast , alle wesentlichen Kritikpunkte kurz zusammengefasst..⭐
Das geht @ Chris
Hallo,
die Angaben auf der ARD-Textseite 388, sind diesmal offensichtlich völlig falsch.
Diese Titel kamen stattdessen vor:
Dominique Visse, Ensemble Clément Janequin – Réveillez vous chacun fidèle (Ps. 33)
The Anmals – House of the Rising Sun
Apparat – PV
ÄTNA – Come To Me
Bronski Beat – Smalltown Boy
Arcade Fire – The Suburbs
Ist eigentlich noch jemand aufgefallen, dass einige der Dorfszenen offensichtlich in Lothringen gedreht wurden? Zu sehen war ein blaues Bushaltestellenschild, Laternen- oder Strommasten aus Beton und Container mit eindeutig gallischem Design.🧐
Jawoll ja, lieber teatom. Es war tatsächlich „Fronkreisch“. Ein richtig schönes, pittoreskes Dörfchen – direkt über die deutsche Grenze. Heißt „Blies-Guersviller“. Und war vielen Saarländern und Saarländerinnen bekannt durch ein kleines, gemütliches Restaurant namens „Belle Etoile“ (hier mal ein Danke an Mami (= liebevoll Omi) Marie und Jean-Paul). Dort gab es u.a. ein super schmeckendes Fleisch Fondue, mit herrlichen Soßen.. Leider hat das Restaurant geschlossen – und wird wohl auch auch nicht mehr öffnen. Sooo schade. Was mir fehlte, das Dörfchen wurde leider nicht in seiner wahren Schönheit gezeigt. Und mancher Zuschauer z.B. @Caro, musste es als „dreckig“ empfinden. Hat mich, zum Inhalt des Tatorts, sehr, sehr traurig werden lassen. Insgesamt fand ich den Tatort auch „e bissje durchenanner“ – und trotzdem, als ins Saarland „Verschleppte“ (durch die Eltern) zumindest Gedankenswert.
Es fällt mir schwer, keinen bösartigen Verriss zu schreiben. Für mich war der Film ein einziges Ärgernis und ich gebe gern zu, dass ich vielleicht übers Ziel hinausschieße, weil ich irgendwann aufgehört habe, nach Positivem zu suchen. Folgende Kritikpunkte:
1. Ich hätte mir gewünscht, was die vorhergehenden Handlungsstränge so informiert zu werden, dass mir einige Szenen nicht unverständlich erscheinen, weil ich die Vorgeschichte nicht auf dem Schirm habe. Wenn von mir erwartet wird, dass ich alles Vorwissen parat habe, ist das ganz schön arrogant.
2. Wenn eine Drehbuchautorin vergnatzt ist, kann sie gern eine Auszeit nehmen. Von einer professionell agierenden Ermittlerin kann ich erwarten, dass sie nicht wie ein bockiges Kind im Auto sitzen bleibt, weil ihre Befindidität ihr das gerade eingibt. Und sich einfach aus den Ermittlungen ausklinken und ohne Wort wegrennen, weil man in einer schwierigen Situation ist, ist Kindergarten („Wo bist du?“ „ich hatte etwas Privates zu erledigen“), ist so weit von der Realität entfernt, dass es mit künstlerischer Freiheit nichts mehr zu tun hat.
3. Caroline Wege wurde ein durchgängig sauertöpfisches Gesicht verordnet, dass sie mir schon wieder leidgetan hat.
4. Der Showdown sollte dramatisch wirken, war aber nur grotesk. In religiöser Überhöhung wird der Gute gleich einem Messias geopfert, nicht ohne dass er vorher alle indirekt zur Umkehr aufruft. Und die anderen gucken bedeppert drein. „Das wollten wir nicht.“
Punkte 5 bis 20 (oder 25) sind von anderen Tatort-Fans ausgeführt worden.
So muss der Satz richtig lauten:
1. Ich hätte mir gewünscht, über die vorhergehenden Handlungsstränge so informiert zu werden, dass mir einige Szenen nicht unverständlich erscheinen, weil ich die Vorgeschichte nicht auf dem Schirm habe.
@Imki: 😅
@I. Mirk:
Alles richtig! Insbesondere deine Ausführung zum Showdown ist köstlich. Genauso habe ich es auch empfunden. Sollte dramatisch, war aber grotesk.
Der gute Clemens schwingt eine große und bedeutende Rede mit wohl gesetzten Worten, während er gleichzeitig wegen Messerstich verblutet. Und alle kucken zu. Und keinereiner macht was.
In einer Oper hätte er den Abschlussvortrag noch gesungen … 😁
_Das_ wäre wenigstens mal ein wirklich geiler Schluss gewesen! 🤣
@Sherlogg: …schon wieder Oper??? 😉
@Imki: 😅
(Hier gehört das her.) 😎
Die vielen Versuche hier die Handlung nachträglich zu erklären zeigt mir: Ich bin nicht allein! Verwirrendes Durcheinander!
Sehr schlecht zu verstehender Ton.
Und öde obendrein! Im Dorf war die Zeit in den 70ern stehengeblieben. Die Dorfleute werden allesamt als gewaltbereite Trottel dargestellt. Fazit: braucht kein Mensch, den Saarland Tatort in dieser Form. Vermisse Palü.
Miserable Tonqualität (mal wieder), Untertitel leider sehr zeitversetzt (viel zu spät eingeblendet)!!
Schaut sich bei der ARD niemand vorher mal einen Film an (Qualitätskontrolle), vor einer Freigabe?
Probleme dieser Tatort-Folge:
1. Meta-Story (ungeeignet bei den langen Intervallen im Tatort)
2. Psychoprobleme und sonstige persönliche Befangenheiten der Kommissare waren zentraler Handlungspunkt. (Einfach nur noch nervig.)
3. permanente Psychothriller/Horrorfilm-Musik zur künstlichen Stimmungsbeeinflussung. (ebenfalls nervig)
Allgemeine Klischeehaftigkeit und Unprofessionalität der Ermittler will ich gar nicht werten, da Standard.
Ich hab nur mit einem Auge hingeschaut, aber es war eigentlich schon deutlich, dass die Geschichte am Bach eine Rückblende im Leben der Kommissarin Esther und der Gravelbikerin sein sollte.
Eine Frage an die Macher des Tatortes:
Liebe Leute, da habt ihr wirklich einen vielschichtigen, durch die Zeitebenen springenden, viel Vorkenntnis voraussetzenden, in sich verschachtelten Krimi mit vielen, vielen Menschen und x-Handlungssträngen, bzw. offenen oder verdeckten Befindlichkeiten geschaffen.
Meint ihr, es war schlau, dem allgemeinen, um Durchblick ringenden Zuschauer mittels wirklich sehr miesem Ton, grässlicher Begleitgeräusche und etlicher Dunkelaufnahmen noch mehr Knüppel zwischen die gedanklichen Verständnisbeine zu werfen? Echt jetzt? Ich glaube nicht … 😔☹️
Das solltest du tatsächlich an die Macher bzw zumindest an den Sender schicken; diese Formulierung hat’s allemal verdient. 😁
@Sherlogg:
Danke für die positive Rückmeldung! Wir verstehen uns. 😉
Und noch eine Verständnisfrage:
Was hatte es letztendlich mit dem Hühnerblut-T-Shirt aus dem Wagen auf sich? Was sollte das jetzt wieder?
(Hühnerblut allüberall. Ausgespießter Fuchs, wenn ich mich recht entsinne und irrer, singender Bruder …
Neee, war alles ein bisschen viel …)
@Schatz: Da ging es um die unterschiedlichen Positionen innerhalb der Dorfgemeinschaft, was die stillgelegten Gruben betrifft… die eine Gruppe hat Plakate aufgehängt, die andere wiederum hat diese Plakate mit Hühnerblut beschmiert…
@Imki:
Ja, das hatte ich mitbekommen.
Aber warum ausgerechnet HÜHNERblut? Keine Farbe, keine Schweinescheiße, kein Schweineblut, das wäre ja auch alles denkbar gewesen. Das HÜHNERblut aber schien in dem Dorf eine lange Tradition zu haben, auch vor dem Streit um die Flutung der Gruben. Erinnert irgendwie etwas an Voodoo, das Hühnerblut.
Ein Lob muss ich aber trotz aller Kritik meinerseits doch noch machen.
Das geht an Winnie Christiansen für das Szenenbild der Kneipe!
In ähnlichen Situationen (zurückgebliebenes, abgelegenen Dorf mit seltsamen Bewohnern und einer einzigen Dorfkneipe) wirkt die Kneipe oft trotzdem noch IRGENDWIE nett oder etwas gemütlich oder wenigstens skurril aus der Zeit gefallen.
Im gestrigen Tatort war das anders. Hier passte das Szenenbild der Kneipe 100%ig zur Tristesse des Ortes, war quasi Sinnbild des kaputten Dorfes. Alles wirkte etwas schmierig, unschön und lieblos (außer der um Frieden bemühte Wirt). Ne, da möchte man wirklich nicht tot überm Zaun hängen.
Da hat Winnie Christiansen vom Szenenbild wirklich gute Arbeit geleistet! Danke dafür.
Horizontales Erzählen bei einer Folge pro Jahr funktioniert nicht und halte ich auch generell für einen Trend, der langsam wieder zurückgefahren werden sollte. Abgesehen davon fand ich diese „Julia & Julia“-Geschichte auf dem Dorfe eigentlich ganz in Ordnung, steht sie doch in einer typischen Tatort-Tradition, der kriminalistischen Landpartie, bei der es die Ermittelnden in „Zombie“-Dörfer verschlägt, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Odenthal und der Häcksler, die frühen Furtwängler-Folgen oder noch frührer der gute alte Klaus Schwarzkopf sind allesamt Beispiele, an die „Das Böse in dir“ nicht heranreicht aufgrund einer nicht hundertprozentig stimmig ausgearbeiteten Geschichte und zu viel Hintergrund-Ballast. Und dennoch war der Film unterhaltsam, sah ansprechend aus und hat zumindest geschafft, dass man die vermeintlich unnahbare, etwas spröde Esther nun ein bisschen besser kennt und mehr Sympathie für sie empfindet.
Jetzt haben auch die beiden Damen des Quartetts jeweils „ihre“ Folge erhalten, dann könnte man sich doch eigentlich in der nächsten Folge voll und ganz auf den Krimi konzentrieren und die Ermittler*innen einfach ermitteln lassen – und vielleicht am Rande Leo und Adam endlich ihre Gefühle für einander ausleben lassen (analog zu Karows Bunker-Begegnung)?
@kressin:
Sind Sie sicher, dass der durchschnittliche Zuseher nach dieser Folge mehr Sympathie für Esther empfindet (nach Ansicht von deren Jugend-Verfehlungen bzw. ihrer auch aktuell noch fragwürdigen Verhaltensweisen, z.B. ihrem Bruder während der Vernehmung ‚eine aufzulegen‘)?😏
Das weiss ich nicht, mir geht es aber so. Für konservativere Seelen ist das vielleicht eher weniger der Fall.
„Horizontales Erzählen (….) halte ich auch generell für einen Trend, der langsam wieder zurückgefahren werden sollte.“
DANKE!
(Ersetze „langsam“ durch „dringend“.)
Mit „dringend“ kann ich auch leben.
Sowohl eine Entführung als auch eine Explosion sollten doch eigentlich einschneidende TV Erlebnisse gewesen sein. Ich weiß sehr wohl, dass ich den letzten Saarbrücken TO gesehen habe, kann mich aber zum Kuckuck nicht an die Geschichte erinnern.
@schauinsland:
Ein kriminelles Mutter-Tochter-Duo (Tochter dargestellt durch Lena Urzendowsky) versuchte sich mit der Beute aus einem Geldtransport-Überfall sowie der zwischenzeitig entführten Pia in einem alten Stollen zu verstecken. Die Tochter – die aufgrund ihrer chronischen Nervosität ganz gerne mal kotzt – hat ständig ihren Daumen am roten Knopf des Bomben-Fernzünders. Als Schürk und Hölzer im Stollen auftauchen, eskaliert die Lage und die Tochter drückt auf den roten Knopf. Hölzer bleibt regungslos liegen, die anderen schreien „Leo?“, dann der TO-Abspann. Na, klingelt’s?😉
Puh, es klingelt noch immer nicht wirklich. Da schau ich evtl nochmal in der Mediathek nach. Hat für mein Gedächtnis offensichtlich nicht das Prädikat „be-merkenswert“ erhalten.
Mein persönliches Fazit zu dieser TO-Episode:
+ es war diese Mal hauptsächlich ein Krimi (und nur wenig Sozial-Drama)
+ dadurch, dass ich mir jedes Jahr kurz vor der aktuellen SB-Folge die vorige SB-Folge ansehe, war ich über die persönlichen Zusammenhänge bestens im Bilde
+ man konnte hier über zahlreiche Szenen trefflich diskutieren
+ im Unterschied zur Mehrheit der User:innen hier kommt von mir eine positive Beurteilung👍 (auch wenn es kein ‚Highlight‘ war)
Wir haben nach 45 Minuten abgebrochen, Ton war grottenschlecht , die
Ermittler lauter Psychos und die Handlung zu überladen.
Kleiner Tip an die Macher , das Ermittlerteam verkleinern und dafür ein paar
„ gute Tontechniker „ einstellen.
Ton war mies. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Wobei ich da immer die Vermutung habe, dass der Ton nur auf Stereo mies ist, vermutlich haben die Tontechniker auf Souround Sound optimiert. Macht es natürlich nicht besser, wäre aber zumindest eine Erklärung.
Die Wald-Rückblicke waren Kommissarin und Kneipen-Ehefrau (die Rennradfahrerin). Nur der Kirchenrückblick auf dem Laptop-Video waren die Fall-Mädchen.
Das Tote Mädchen damals war ein Unfall – aber bedingt durch die schwarzhaarige Freundin. Das wusste der heutige Tote (weil der alle belauscht hat). Der heutige Tote wurde im Streit vom Kneipenbesitzer getötet, weil der Kneipenbesitzer den Lauschangriff rausgefunden hat (war auch eher ein Unfall in Notwehr). Der Kneipenbesitzer starb am Ende durch Messerangriff. DIESEN Täter hätte die Kommissare eigentlich noch überführen müssen – denn das war meiner Meinung nach der einzig „wirkliche“ Mord bisher…
Warum war der Bruder der Kommissarin böse? Ja, ein Verschörungstheoretiker-Schwurbler, OK. Aber er hat nicht den Eindruck eines Psychopathen gemacht, war eher einer, der einfach nur in Ruhe gelassen werden will und sich nirgends einmischt.
Bevor der eine Kommissar Capulet und Mantague mal kurz erwähnt hat, fragte ich mich schon, ob es eine moderne „Romeo und Julia“-Geschichte werden soll. Bin mir aber nicht sicher. War das jetzt ein „Romeo und Julia“-Verschnitt oder nicht? :D
Ich hege die leise Hoffnung, dass dieses Team jetzt endlich alle Altlasten wegerzählt bekommen hat. Alle vier Kommissare sind jetzt durch mit ihrer Vergangenheit. Vielleicht kommen jetzt ja halbwegs normale Fälle von dort. :)
@Jonathan:
Nein, die Vergangenheit von Pia würde mich noch interessieren …😏
(im Ernst: Pia scheint mir die mit Abstand Sympathischste im Team zu sein)
Aber zeichnet sich der Tatort von Saarbrücken aus, weil er in die Tiefe der Charaktere geht?
Kann man nicht gerade die anderen kritisieren, weil das so oberflächliche Filme sind?
Dieser Tatort ist wieder so ein Film der eher bei arte laufen sollte.🧐
Bitte nicht. Ich mag arte.
Ich breche ja immer gerne eine Lanze für einen schlecht bewerteten Tatort, diesmal garantiert nicht, denn es war mit der schlechteste Tatort sein meiner Kindheit. Angefangen bei dauerhaft miesem Ton und nerviger ohrenverletzender Begleitmusik. Eine befangene Komissarin, die mitermittelt, ferner sowas von rumzickt als wäre ihr Chef ihr Lebensgefährte. Der gesamte Dorf-Mob scheint von einer Gruppe Laienschauspielern oder Statisten mit Stundengage gespielt zu sein, einfach nur grottig. Clemens wird erstochen und man erfährt auch nicht von wem, dann stirbt er weg und alle hören seinem Monolog in Ruhe zu. Hühnerblut ist vom Huhn, achso….Der zivile Polizeiwagen ohne Magnetblaulicht um den Traktor zu überholen……….das war ALLES SO SCHLECHT!
Wenn ich diese Kommentare so lese habe ich den Verdacht, dass ich nicht den selben Tatort wie ihr alle gesehen habe.
Ich hatte kein Problem den Film zu verstehen. Weder von der Tonqualität noch von der Handlung.
Ich finde es war ein super Tatort.
@Franky:
„Ich hatte kein Problem den Film zu verstehen. Weder von der Tonqualität noch von der Handlung.“
Aaaangeber!! 😅
Ansonsten wundere ich mich sehr, sehr oft, wenn hier über miese Tonqualität und Genuschel geschimpft wird.
Bei dieser TO Folge war das aber definitiv die ganze Zeit ( in der ich nicht geschlafen und es daher mitbekommen habe) auch an meinem normalen Fernsehgerät der Fall.
@Schauinsland:
Ging mir ähnlich. Ich schaue seit Jahren nur über meinen Laptop und hatte eigentlich nie akustische Probleme. Aber dieser Tatort war sprach-, ton- und geräuschetechnisch einfach nur unterirdisch.
### Spoiler ###
Tatort Folge 1329: Das Böse in dir.
Ich komme nicht ganz klar. Claire hat zugegeben, dass es ein Unfall war, bei dem Becky zu tote kam. In der Schlussszene sieht man aber bei einer Rückblende, wie sich beide streiten, zu Boden gehen und Claire dann einen Stein nimmt und Becky damit bedroht. Claire legt aber den Stein wieder weg, steht auf und sagt „ich liebe dich doch“. Häh? Wann war denn dann der Unfall, bei dem Becky geschubst wurde und tödlich gestürzt ist?
Das ist weiter oben erklärt. Nicht Claire, sondern Esther.
@Imki:
Dass @Gerald sauer (au´gfressen wie wir in Wien sagen) ist, ist verständlich. Wäre ich auch. Und dass auch die anderen aus der Com. au´gfressen sind ist auch klar. Ich bin auch der Meinung, dass jemand, der solche Drohungen von sich gibt, ein ziemliches Problem mit sich heruschleppt.
Ich habe in Wien jahrelang bei einer sozialökonomischen Organisation gearbeitat, deren Name ich aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht nenne, wo wir schon hin und wieder mit strafrechtlich relevanten Drohungen konfrontiert waren. Desshalb kann ich nachvolziehen, wie man sich nach so einer Drohung fühlt.
Ob ich die Polizei einschalten würde kannich nicht mit Bestimmtheit sagen. Im wiederholten Fall auf jeden Fall.
Meistens sind Drohungen allerdings nur heiße Luft aus einer kalten Seele.
Danke, @Franky, daß Sie das richtiggestellt haben. Ich hoffe, daß das auch bei @Gerald ankommt.
Wer auch immer telefonisch schwer übergriffig wurde… möglicherweise unter Ihrem Usernamen… verdient eine Anzeige.
Wir Tatort-Fans wünschen uns, daß dieses Forum erhalten bleibt!!!
@Gerald:
Dass das auch bei dir ankommt wie @Imki wünsch (und ich auch) sende ich die Kopie meines Kommentars (Antwort auf @Imkis Komentar) nun an dich.
MfG Franky
@Imki:
Dass @Gerald sauer (au´gfressen wie wir in Wien sagen) ist, ist verständlich. Wäre ich auch. Und dass auch die anderen aus der Com. au´gfressen sind ist auch klar. Ich bin auch der Meinung, dass jemand, der solche Drohungen von sich gibt, ein ziemliches Problem mit sich heruschleppt.
Ich habe in Wien jahrelang bei einer sozialökonomischen Organisation gearbeitat, deren Name ich aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht nenne, wo wir schon hin und wieder mit strafrechtlich relevanten Drohungen konfrontiert waren. Desshalb kann ich nachvolziehen, wie man sich nach so einer Drohung fühlt.
Ob ich die Polizei einschalten würde kannich nicht mit Bestimmtheit sagen. Im wiederholten Fall auf jeden Fall.
Meistens sind Drohungen allerdings nur heiße Luft aus einer kalten Seele.
Ich möchte meinen Kommenntar einfach mal noch hier anfügen. Da oben liest den bestimmt keine/r mehr:
Jawoll ja, lieber teatom. Es war tatsächlich „Fronkreisch“. Ein richtig schönes, pittoreskes Dörfchen – direkt über die deutsche Grenze. Heißt „Blies-Guersviller“. Und war vielen Saarländern und Saarländerinnen bekannt durch ein kleines, gemütliches Restaurant namens „Belle Etoile“ (hier mal ein Danke an Mami (= liebevoll Omi) Marie und Jean-Paul). Dort gab es u.a. ein super schmeckendes Fleisch Fondue, mit herrlichen Soßen.. Leider hat das Restaurant geschlossen – und wird wohl auch auch nicht mehr öffnen. Sooo schade. Was mir fehlte, das Dörfchen wurde leider nicht in seiner wahren Schönheit gezeigt. Und mancher Zuschauer z.B. @Caro, musste es als „dreckig“ empfinden. Hat mich, zum Inhalt des Tatorts, sehr, sehr traurig werden lassen. Insgesamt fand ich den Tatort auch „e bissje durchenanner“ – und trotzdem, als ins Saarland „Verschleppte“ (durch die Eltern) zumindest Gedankenswert.