Kurz und knapp – darum geht’s
Was passiert, wenn man der eigenen Erinnerung nicht mehr trauen kann? Diese Frage beschäftigt Hauptkommissarin Charlotte Lindholm vom LKA Niedersachsen in ihrem neuen Fall, der sie in ein Demenzdorf führt: Eine alte Dame ist unglücklich gestürzt und an ihren Verletzungen verstorben – ein tragischer, aber in Pflegeheimen leider alltäglicher Unfall, so scheint es. Doch dann mischt sich ein Cold-Case-Ermittler ein und behauptet, im Heim lebe ein siebenfacher Serienmörder. Geht auch der aktuelle Todesfall auf sein Konto?
Das Problem: Kommissar Matthias Vogel stützt seine Theorie nur auf vage Indizien – und seine Erinnerung ist unzuverlässig, denn er leidet selbst an einer beginnenden Demenz. Zwar spürt auch Lindholm, dass im Heim verdächtige Dinge vor sich gehen, doch kann sie ihrem Kollegen tatsächlich vertrauen?
Der neue Tatort Niedersachsen „König in Gelb“ ist als erste Neuausstrahlung nach der Sommerpause am Sonntag, den 13. September 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.
Inhalt der Tatort-Folge „König in Gelb“
Charlotte Lindholm steckt fest in ihren Routinen: Erst ihr tägliches Tele-Gym im Wohnzimmer, dann Berufsroutine in Kleinhude, wo sie vertretungsweise einen Todesfall aufnimmt, weil die Polizeistation in der norddeutschen Provinz chronisch unterbesetzt ist. Eine 87-jährige Patientin einer Demenzklinik ist unglücklich gestürzt und wohl an ihren Kopfverletzungen verstorben. Monoton, wie automatisiert spult Lindholm ihr Programm ab: Auffindesituation, Zeugen, Todeszeitpunkt, Todesursache und so weiter. Schließlich alles weiterleiten an die örtlichen Kollegen, die die Akte wohl schnell schließen werden, denn: Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es nicht.
„Ich sag’s wie es ist, in dem Heim geht ein Serienkiller um!“ Matthias Vogel reißt Charlotte Lindholm aus ihren Routinen. Gerade hat sie den Todesfall in Kleinhude abgeschlossen, doch nun steht der Kollege aus der Cold-Case-Abteilung des LKA vor ihr und drängt sie mit aufgeregter Stimme, die Ermittlungen im NDR-Tatort „König in Gelb“ wieder aufzunehmen. Vogel ist fest davon überzeugt, dass im Demenzdorf ein mehrfacher Mörder lebt, der für mindestens sieben kaltblütige Morde zwischen 1988 und 2004 verantwortlich sein soll. Und zwar ausgerechnet der von allen hochgeschätzte Gustav König, früher ein anerkannter Musikpädagoge. Einziges Indiz ist das Foto eines mutmaßlichen Opfers, das Vogel bei einem Besuch in Königs Zimmer gesehen haben will, das nun aber verschwunden ist. Will hier also jemand Spuren verwischen und Mitwisser ausschalten – womöglich auch die alte Dame, die scheinbar unglücklich gestürzt ist?
Lindholm bleibt skeptisch und fühlt sich von der aggressiv-aufdringlichen Art ihres Kollegen eher genervt als motiviert. Ein einziges, dazu noch verschwundenes Foto als Anhaltspunkt, das reicht der erfahrenen Kriminalistin einfach nicht. Doch Vogel lässt nicht locker, steht eines Abends sogar vor Lindholms Wohnungstür, um seine Theorie mit ihr zu diskutieren: Gustav König sei ein Psychopath, der sich vor allem Kinder und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen als Opfer ausgesucht habe. Zuerst habe er sie mit einem gelben Halstuch stranguliert, dann mit Messerstichen in den Oberkörper regelrecht hingerichtet. Irgendeine Wahnvorstellung scheint ihn zu den Taten angetrieben zu haben.
Zugegeben, das Detailwissen und die Akribie, mit der sich ihr Kollege in den Fall eingearbeitet hat, beeindrucken Lindholm. Und tatsächlich kommen der Kommissarin im TV-Krimi „König in Gelb“ einige Geschehnisse im Heim seltsam vor: Die zweifelhafte Identität einer Pflegekraft wirft neue Fragen auf. Auch Pierre Springer, der Neffe der Verstorbenen und Stiftungsvorsitzender des Demenzdorfs, verhält sich verdächtig. Immerhin hinterlässt ihm seine Tante ein üppiges Vermögen, und von der Erbschaft profitiert auch das Pflegeheim selbst. Der alte Gustav König hingegen, den Vogel für den Mörder hält, ist nahezu vernehmungsunfähig: Auf direkte Ansprache reagiert der schwer demenzkranke Greis so gut wie gar nicht; nur wenn Musik ertönt, hellt sich sein Gesicht auf, ist für Sekunden ein Glanz in seinen Augen zu sehen, der etwas von der Leidenschaft erahnen lässt, die der alte Mann immer für Musik empfunden hat.
Und dennoch: Charlotte Lindholm muss sich ernsthaft fragen, ob sie ihrem engagierten Kollegen im Tatort „König in Gelb“ tatsächlich vertrauen kann. Denn offiziell ist Matthias Vogel beurlaubt: Dienstunfähigkeit wegen Demenz im Anfangsstadium. Eine katastrophale Diagnose für einen Polizisten, der mitten im Berufsleben steht. Und so versucht er die Krankheit zu verdrängen, so gut es geht. Doch es geht halt nicht immer. Seine Wohnung ist übersät mit Klebezetteln, auf denen alltägliche Dinge stehen: Herd aus. Licht aus. Tür abschließen. Für Matthias Vogel sind sie nicht mehr selbstverständlich. Genauso wenig wie der Name seiner Kollegin: „Karotte“ nennt er sie in seinen tattrigen Momenten.
Wie stichhaltig sind Vogels Theorien also? Was ist, wenn das alles seiner Einbildung entsprungen ist, wenn ihm sein ohnehin löchriges Gedächtnis einen Streich spielt, wenn er Zusammenhänge sieht, die gar nicht existieren? Lindholm weiß um das Risiko einer solchen Fehleinschätzung, doch sie ist bereit, es zu tragen, die Verantwortung zu übernehmen. Sie vertraut Matthias Vogel, trotz allem. Geht seinen Hinweisen nach. Und entdeckt Ungeheuerliches …
Hinter den Kulissen
Für diesen außergewöhnlichen „Tatort“, der ein sensibles Thema aufgreift, wurde das Filmteam fachlich umfassend beraten von Stefanie Klinowski von der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e. V., die von der filmischen Umsetzung sehr angetan ist: „Menschen mit Demenz sind in Filmen häufig nur Randfiguren. Im ‚Tatort‘ aber steht einer im Mittelpunkt. Und anders als üblich gibt es im Hintergrund eine große Vielfalt an betroffenen Personen, die in einem Demenzdorf leben. Dadurch wird deutlich, wie unterschiedlich sich Demenz bei den Menschen zeigt.“
Über die Momente der Heiterkeit und des Humors, die den Film in besonderer Weise prägen, sagt Regisseur und Autor Alexander Adolph: „Humor hilft uns, mit den Umständen zurechtzukommen und Dinge zu ertragen. Bei den Recherchen […] sind mir Menschen mit Demenz begegnet, die viel und herzhaft über sich lachen konnten. Worüber wir im Film lachen können, sind nicht die Personen, sondern die Situationen, in die sie geraten. Der Kommissar hat Strategien entwickelt, um weiter allein leben zu können […]. Bisweilen kommt er aber doch ins Schleudern. […] Dann sagt er statt Globus ‚Globalsache‘ und Charlotte wird zur ‚Karotte‘. Das hat eine gewisse Poesie und eine Komik – aber Vogel selbst findet das überhaupt nicht lustig. Und dieses Gefühl nimmt der Film sehr ernst.“
Schauspieler Andreas Lust empfand die Vorbereitung auf seine Rolle als Herausforderung: „Es war in jedem Fall eine besondere Aufgabe und natürlich mit der Angst verbunden, ins Klischee zu gehen oder etwas zu erzeugen, was nicht der Realität entspricht. […] Wir haben im Vorfeld mit Teilnehmern ihrer Selbsthilfegruppe Junge Demenz sprechen können, wie sich die Erkrankung kognitiv und körperlich auswirkt und wie sie ihren Alltag meistern. […] Dieses Treffen war enorm wichtig, um das sichere Gefühl zu haben: Es ist alles wahr, was wir erzählen.“
Und Maria Furtwängler blickt auch mit ihrem Fachwissen als ausgebildete Ärztin auf den Fall: „Im Umgang mit einem an Demenz erkrankten Menschen geht es im Grunde darum, sich an allem zu freuen und all das zu stärken, was der andere noch kann – und nicht dauernd zu sagen, verdammt, jetzt kriegt er auch das schon nicht mehr hin. Insofern verhält sich die Kommissarin gegenüber ihrem Partner psychologisch unklug, denn sie ist äußerst ungeduldig. Charlotte hat überhaupt keine Lust darauf, mit einem ‚Patienten‘ zu ermitteln, sondern sie will so arbeiten, wie sie es gewohnt ist […]. Dass sie im Verlauf des Films lernt, hinter ihrem Kollegen wirklich den Menschen zu sehen, ist ein sehr schöner Erzählbogen.“
Gedreht wurde der 27. Einsatz von Hauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) vom 24. Februar bis zum 28. März 2026 in Hamburg und Seevetal. Ausstrahlungstermin ist Sonntag, der 13. September 2026 um 20:15 Uhr im Ersten.


















Leider Schade um die Zeit. Wieder ein fader gestörter Tatort.
Ich habe mich auf Charlotte Lindholm gefreut, nach langer Pause.
Aber der Tatort ist einfach nur langweilig!
dieser tatort war wunderbar. super idee ! klasse!
Wieder ein schlechter Tatort, leider heute auch mit Maria Furtwängler. Sonst waren die Sendungen mit ihr spannender und besser als heute.
Wir werden uns den Sonntag Abend jetzt in Zukunft anders verplanen….
Was für ein toller Tatort! Hat mir richtig gut gefallen.
Sehr guter, interessanter Tatort.
⭐⭐⭐⭐ ziemlich gut gemacht.
Hatte keine allzu hohen Erwartungen bzgl. Tatort Frau Lindholm, wurde angenehm positiv überrascht.
Die Story war durchaus komplex mit vielen Haken, die Erzählweise spannend mit leichten Längen.
Schauspielerisch sehr gut besetzt. Habe mich sehr gut unterhalten.
Gern mehr von solchem Kaliber 🤓
Die klassische Musik hat mir sehr gefallen!
Spannend, viel Gefühl, nicht immer ganz realistisch aber sehenswert. Ich empfehle, vor Anschauen des Films einen Kaffee zu trinken: Man muss sich schon konzentrieren, um der Handlung jederzeit folgen zu können. Sehr gute Schauspielerinnen und Schauspieler, Ton meist gut, Regie sehr gut. 5 von 5 Sterne.
Was ich positiv fand: Demenz ist kein „Honig im Kopf“, sondern viel ernster; das wurde gut dargestellt. Ganz hervorragend die schauspielerische Leistung von Andreas Lust als Matthias Vogel und Thomas Thieme als Gustav König.
Weniger gut fand ich die Handlung an sich. Hat mich irgendwie nicht angesprochen. Richtig schlecht fand ich die Folge aber auch nicht, auch wenn ich zur Hälfte dachte: „Ziemlich zäh, das Ganze“.
Top Movie! Sehr gut geschnitten! War sehr spannend und die Charaktere waren gut ausgewählt! Bitte mehr davon!
tmm
Was ist nur mit den guten alten Tatort passiert? War absolut langweilig. Schade das manche Regisseur null Ahnung haben. 😔
Aus meiner Sicht war das ein etwas durchwachsener Start in die neue TO-Saison!
Zwar ist das Thema ‚Demenz‘ natürlich gesellschaftlich sehr relevant, aber für einen Krimi m.E. nur bedingt geeignet, da das Erzähltempo -logischerweise – sehr niedrig ist. Hat mich als TO nicht überzeugt!
Was erwarten Sie eigentlich? Das war doch ein sehr guter Tatort = zudem war er mit 90 Minuten auch sehr gut geschnitten! War eine sehr gute und amüsante Sonntag Abend Kost!
Wie Sie (u.a.) in diesem Forum immer wieder lesen können: die Geschmäcker sind eben verschieden. Und das ist gut so!
Ich fand den Tatort sehr gut, hervorragend gespielt .Den Schrecken und das Elend der Demenz taktvoll und realistisch in Szene gesetzt. Auch die Komissarin fand ich schauspielerisch besser als in manch anderem „Lindholm“ Tatort.
Ich war zufrieden mit Charlotte und dem tatort.Gute schauspieler.Thieme hätte ich ehrlich Spielzeit gewünscht schade.Lust wieder klasse.
Die Lösung war vorhersehbar. 4 Sterne
Ich hätte mir als Einstieg in eine neue Saison ein verständlicheres Drehbuch gewünscht.
Mir war es zu viel Durcheinander und teilweise unverständlich.
Von Frau Furtwängler hatte ich mehr erwartet und von der Regie mehr erhofft.
Wenn ich die Kommentare hier manchmal lese, frage ich mich immer was los ist. Damit meine ich nicht die, denen es nicht gefallen hat (ist halt Geschmackssache). Aber all die, die so oft Dinge nicht verstehen. Sitzen alle mit Handy vor dem Fernsehr? Kann man sich keine Dinge erschließen? Erwartet man immer kleine verdauliche Häppchen, um ja nicht etwas nachzudenken? Woran liegt es?
Ich fand es einen klasse Tatort. Tolle Leistung, tolle Bilder und spannend.
Eine sehr gute schauspielerische Leistung des Darstellers Andreas Lust !!! Unglaublich gut einen beginnend Demenzkranken verkörpert. Vielen Dank dafür !!⭐⭐️⭐️⭐️⭐️
Super, wieder ein neuer Tatort! 👍 Dazu super am 13. mit meiner Lieblingsermittlerin Lindholm, und einem Demenz-Thema, spannend, aber dennoch auch einfühlsam! Toll! Gerne mehr in dieser Art! ☺️
Ich sag´s wie es ist: die beste Lindholm-Folge, den ich je sah. Die anderen mochte ich zwar nicht besonders, doch diese war unabhängig davon richtig gut.
Mir hat der Tatort wirklich super gefallen, ich fand es auch spannend… weil es für mich einfach nicht klar war, ist der König wirklich darin verwickelt, oder jemand anderes, oder vielleicht der an demenzerkrankte Beamte vom LKA… ich fand in wunderbar in Szene gesetzt! für mich sind das auf jedenfall⭐⭐⭐⭐⭐
“Ich sag’s, wie’s ist.“
Vor dem Hintergrund einer frei flottierenden Demenz-Angst wird den Aussagen des unruhigen, leicht zerzausten, sturen, darum vom Dienst freigestellten Kriminalisten Vogel ein besonderes Gewicht und der Charakter von absolutem Real Talk verliehen.
Der erste Sonntagskrimi nach neuer “Mediathek-Zeitrechnung“ ist ein hochemotionales Gedankenexperiment, bleibt aber – wie so oft – im Status eines frustrierenden Phänomens hängen, wenn Medien ein wichtiges gesellschaftliches Thema anfassen, sich unterm Strich aber nur schablonenhaften Denkens bedienen …
@Matthias Vogel:
»I’m here in my mold / But I’m a million different people /
From one day to the next / I can’t change my mold / No, no /
It’s a Bitter Sweet Symphony — my life, your life, their lives …«*
(* 🎼 The Verve = VwR: Mick Jagger & Keith Richards)
Ein wahrhaftig mitreißender Tatort, der einem auch nach Sendeschluß noch länger beschäftigt. Hauptdarsteller Andreas Lust und Maria Furtwängler großartig.
Bin ich der Einzige, dem die ganzen Anspielungen auf True Detective aufgefallen sind? Vom King in Yellow über das sehr uneinige Ermittlerpaar bis zum blutigen Showdown strotzt die Folge von Analogien und Zitaten.
Ja, @ Sula, auch ich hatte viel Freude im mitfiebern, wer der Serienmörder sein könnte. Der Lriter des Demenzdorfs? Die Hauptpflegerin? Beide doch zu jung. Der pensionierte Beamte Vogel? Der ordnerweise Fetischmaterial als Ermittlungsakten getarnt angesammelt hat und dem durch Demenz leider entfallen ist, das er daselbst der Killer ist?
Oder eventuell die alte demente Dame, welche in ihrem Berufsleben auch mit Recht und Ordnung zu tun hatte?
– Lindholm finde ich eh gut und empfnd das Rätseln als einen gelungenen Tatort Start nach der Sommerpause.
Meine Lieblingsszene, da in der Tragik der Demenz aufhellend amüsant:
Lindholm macht Vogel am Telefon darauf aufmerksam, dass er bei ihr übernachtet hat. Vogel entgegnet, dass er doch aber verheiratet sei.
Mehrere Fragen:
1) War jetzt der demente Herr König überhaupt ein Täter? Oder waren alle Morde sein ehemaliger Schüler (der neue Musikschulleiter)? Ich habe es jetzt so verstanden, dass sein Schüler sich die Lebensgeschichte und Musik von Lehrer so krass zu Herzen genommen hat, um seinen Lehrer zu „rächen“. Und Herr König hat bei Lindholm mit dem Tuch nur auf seine Mutter reagiert, aber nicht auf die Mordopfer. Habe ich das richtig verstanden?
2) Wieso kann ein dementer Exkollege eigentlich noch eine Waffe besitzen? Muss man die nicht abgeben bei Ausscheiden aus dem Dienst?
3) Was sollte ganz am Ende die Paranoia-Attacke von Lindholm? Ja klar, das kam wegen dem Hausmeister-Wagen vor – aber Lindholm war irgendwie den ganzen Film über paranoid, auch am Anfang des Films schon. Oder ist Paranoia eine Begleiterscheinung von Demenz? Wollte man da dem Zuschauer irgendeinen Zusammenhang klarmachen? Wenn, dann hab ich das nicht verstanden.
@Jonathan:
zu Pkt. 3.):
Paranoia KANN eine Begleiterscheinung von Demenz sein (etwa wenn die Erkrankten andere beschuldigen, ihnen etwas gestohlen zu haben; einstweilen haben sie selbst die Sachen verlegt😏), muss es aber nicht.
Meine kürzlich verstorbene Mutter etwa war jahrelang schwer demenzkrank, zeigte aber keine Zeichen von Paranoia.
Super Tatort, vor allem die Hauptdarsteller haben überzeugt, war auch sehr spannend. Aber ich kriege nicht mehr zusammen, wie Charlotte lindholm darauf gekommen ist, dass es einen Mittäter gegeben hat? was hat sie davon überzeugt, beim Neffen der ermordeten Demenz Tante so dringlich nach einem Kontaktmann vom König zu fragen?
Die Genomanalyse brachte keine Übereinstimmung mit König. Daher die Vermutung einer weiteren beteiligten Person.
Hallo Fans,
endlich wieder ein neuer Tatort. Hat mich richtig gepackt, diese Spurensuche. SPOILER: Erst dachte ich, der Vogel ist etwas zu versessen…dann sickerte seine Krankheit durch…dann läßt sich Karotte auf alles ein…Zwischenzeitlich dachte ich sogar, Kommissar Vogel könnte der Täter sein…“Ich sag wie´s is: Karotte kanns ja, wenn sie will.“ 😉
Empfehlenswert!
Zu bemüht und zu konstruiert.
Ein gute Tatort mit viel Psychologie ,wenn auch stellenweise etwas unrealistisch
Unrealistisch- das ist jede Folge 😉
Die kühle Karotte und ein ver(w)irrter Vogel. Hervorragende Leistung von Andreas Lust und Frau Furtwängler. Herrn Thieme ohne Worte zu erleben muß für ihn wohl die Härte gewesen sein. Die Schnittkoreografie und die Dialoge waren sehr präzise. Sehr durchdachter, herzerwärmender Tatort, der es geschafft hat, dank Charlottes Distanz, Neugier und Einsicht unkitschig zu bleiben. Gutes Drehbuch! 5 Sterne.
Ein fantastischer Auftakt in die neuen Tatortfolgen.
Sehr gute Schauspieler! Das Thema Demenz in vielen Facetten, gefühlvoll, verzweifelnt und auch heiter im Vordergrund. Die Handlung durchgängig spannend. Ein Tatort, der bewegt!!
Danke und weiter so⭐⭐⭐⭐
mega tatort, vor allem die schauspielerische leistung von vogel. einmalig!
„Ich sag’s, wie’s ist“: Diese neue Folge lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Zweifellos durchaus ungewöhnlich und originell aufgesetzt, einen Ermittler im Anfangsstadium der Demenz mit allen impliziten Unwägbarkeiten und Fragestellungen hatten wir jetzt auch noch nicht. Dazu schien mir (als medizinischen Laien) das sehr überzeugend mit allen Facetten gespielt, mal extrem nervig, aggressiv, unbeherrscht, dann weinerlich, verzeifelt, völlig verwirrt mit kurzen Momenten völliger Klarheit dazwischen … das war schon beeindruckend gespielt. In der Handlung hingen mir ein wenig zu viele lose Fäden herum. Das ist nicht untypisch für einen Tatort, bei dem die Autoren ihrer eigenen Geschichte (oder dem Zuschauer) nicht so recht trauen (und scheint mir bei den Lindholm-Folgen gehäuft vorzukommen, aber das mag täuschen). Wir haben also das Demenzdorf und mehr oder minder undurchsichtige und halbseidene Finanzakrobatiken drumherum, eine traumatische Kindheit in „offiziell anerkannten“ Wohltäterkreisen (mit für meinen Geschmack gar zu breit gewalzter, banaler Küchenpsychologie), ein Opernwerk, das sich als Schlüssel zum Täter entpuppt, skurrile Gestalten wie jenen Filmkomponisten, ausgetauschte Zeugen unter den Pflegern etc. pp. … alles für sich genommen machbar und potentiell durchaus interessant, aber eben kaum konzentriert verfolgt. Und so musste man zwischendrin schon manch zähe Phase durchstehen. Von Lindholm gab’s schlechtere Folgen, aber auch (viel) bessere, wobei letztere allerdings schon so weit zurückliegen, dass sie kaum mehr in die Wertung fallen.
Insgesamt solider Neustart, gute drei Sterne.
***/5
war dann die Oper und der Text wirklich der Schlüssel zum zweiten Täter? ich komm nicht mehr drauf, wie sie drauf gekommen ist, dass da noch jemand zweites beteiligt gewesen sein muss… Mit deiner Kritik geh ich eigentlich komplett mit, aber für mich schon eher überdurchschnittlich dieser Tatort, auch bezüglich Spannung und Stimmung
Hat mir sehr gefallen. Die hauptschauspieler und Schauspielerinnen haben ihre Rolle super gut ausgedruckt.
PS (für ‚Feinspitze‘):
Die Hauptdarstellerin der gebashten Schwarzwald-TO-Folge „Ich hab‘ im Traum geweinet“ (Darja Mahotkin) bekam hier doch wieder mal eine TO-Rolle: sie spielt hier die Pflegerin der Getöteten (Marceta Olschinsky), welche nach der unterlassenen Hilfeleistung ‚ausgetauscht‘ wurde …
Gehört für mich zu der Kategorie „Schau ich mir bei einer Wiederholung auf jeden Fall noch einmal an“.
Ich bin da sehr streng, es stehen noch nicht viele Tatorte auf dieser Liste…
Frau Furtwänglers Wandlung von „genervt“ (kann sie ja sonst auch sehr gut😉) bei ihren ersten Begegnungen mit den Demenzkranken bis hin zur rührenden Tanzszene am Schluss war einfach großartig.
Sehr fein auch die Szene als ihre Mutter sie an eine (vermeintliche) Verabredung erinnert. Charlotte zweifelt: Wer irrt sich hier? Mama – oder hat sie selbst Gedächtnislücken?😄.
Meine Lieblingsszene: „Wenn ich groß bin möchte ich Polizist werden!“🥹