Tatort Folge 1341: Explosive Mischung

Kurz und knapp – darum geht’s

Polizeigroßeinsatz in einem Ludwigshafener Brennpunktviertel: Bei der Sprengung eines Geldautomaten kommt der Täter selbst ums Leben. Dennis Lohberg konnte nicht mehr rechtzeitig vor der Explosion aus der Bankfiliale flüchten. Der mehrfach vorbestrafte Dennis und sein Bruder Chris sind berüchtigt im Kiez, ebenso wie der selbsternannte „Sheriff“ Ulf Meisner, der Straftäter lieber auf eigene Faust jagt, anstatt der Polizei zu vertrauen. In einem Umfeld, das ihnen mit purem Misstrauen, teilweise sogar offenem Hass begegnet, müssen Lena Odenthal und ihr Team unter Hochdruck die Hintergründe der brutalen Tat aufklären. Dabei bringen sie sich selbst in große Gefahr …

Der neue Tatort Ludwigshafen „Explosive Mischung“ ist am Sonntag, den 4. Oktober 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Inhalt der Tatort-Folge „Explosive Mischung“

Großeinsatz der Polizei in einem Ludwigshafener Brennpunktviertel: Erst gibt es mehrere kleine Explosionen, dann wird ein Geldautomat gesprengt. Der Täter bezahlt dafür mit seinem Leben: Dennis Lohberg konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig aus dem Vorraum der Bankfiliale flüchten, bevor der Sprengsatz explodierte. Das zeigen schockierende Videoaufnahmen, die Kommissarin Johanna Stern und ihr Kollege Nico Langenkamp während ihrer Nachtschicht im Polizeipräsidium auswerten.

„So viele Verbrechen, das klingt ja wie ’ne Berufskrankheit“, meint Nico, als er das Vorstrafenregister des Opfers studiert. Die Lohberg-Brüder – der verstorbene Dennis und sein Bruder Chris – sind berüchtigt im Viertel, als „Schlachthofgang“ haben sie die Gegend schon oft unsicher gemacht. Sehr zum Ärger von Ulf Meisner, der sich selbst für den einzigen Garanten für Recht und Ordnung im Kiez hält und vor Selbstjustiz nicht zurückschreckt: „Die Jugend hier braucht klare Ansagen und klare Regeln. Weil ihr das nicht schafft, machen wir das“, schnauzt der selbsternannte Sheriff Kommissarin Lena Odenthal während einer Befragung im Tatort „Explosive Mischung“ an. Dass er die Polizei verachtet, daraus macht Meisner keinen Hehl. Stattdessen bietet er „Antiaggressionstrainings“ für Jugendliche an. Allerdings hat Ermittlerin Odenthal das Gefühl, dass der stets aufgeputscht und nervös wirkende Ulf Meisner selbst ein Problem mit Gewalt hat: Als sie seine Frau Isa zu den Explosionen der letzten Nacht befragen will, entdeckt die Kriminalistin eine auffällige Platzwunde an ihrer Stirn. Doch Isa Meisner verhält sich ebenso abweisend wie ihr Mann und erklärt mit trotzigem Stolz, sie brauche keine Hilfe – ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen wird.

Wer sind die Hintermänner der Explosionen und der Geldautomatensprengung? Odenthal und Stern können sich kaum vorstellen, dass Dennis Lohberg das alles allein geplant und durchgeführt hat. Und war sein Tod wirklich ein tragischer Unfall – oder wollte ihn jemand absichtlich aus dem Weg räumen? Zum Beispiel Ulf Meisner? Um mehr über die Hintergründe der Tat im TV-Krimi „Explosive Mischung“ herauszufinden, ermittelt Polizeianwärterin Mara Herrmann undercover in einer Spielhalle, wo Fiona Markovic jobbt, die Exfreundin von Dennis. Die ist jetzt mit Dennis’ Bruder Chris zusammen und wird von Meisner offen bedroht, der tatsächlich sein eigenes Spiel zu spielen scheint. Doch sobald die Polizei sich offiziell zu erkennen gibt, schalten alle auf stur, selbst diejenigen, die unter dem ewigen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt am meisten zu leiden haben.

In einem ihnen feindlich gesonnenen Umfeld, das Gesetzeshütern mit purem Misstrauen, teilweise sogar offenem Hass begegnet, müssen Lena Odenthal und ihr Team die brutale Tat aufklären, während der interne und öffentliche Druck immer mehr zunimmt: Polizeidirektor Breising will schnelle Ergebnisse für die nächste Pressekonferenz und geht Johanna Stern mit seiner Aufdringlichkeit extrem auf die Nerven. Als sich dann Nico Langenkamp entschließt, auf eigene Faust im Schlachthofviertel unter seinen ehemaligen Jugendfreunden zu ermitteln, ahnt er nicht, in welche Gefahr er sich selbst und seine Kolleginnen damit bringt – denn in den Strudel der Gewalt wird schließlich auch die Polizei hineingezogen …

Hinter den Kulissen

Vom 11. November bis zum 12. Dezember 2025 wurden die Szenen für den 18. gemeinsamen Fall der Kommissarinnen Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) in Ludwigshafen, Karlsruhe und Baden-Baden abgedreht.

Um zu zeigen, wie sich Aggressionen und Gewalt im Verlauf der Handlung gegenseitig verstärken und immer weiter eskalieren, wurde der Film als Darstellung in Echtzeit angelegt: Die 90 Filmminuten spiegeln exakt die Ereignisse während eines 90-minütigen nächtlichen Polizeieinsatzes wider. Regisseur und Autor Martin Eigler betont die Relevanz des Themas: „In unserer Gesellschaft scheinen die Hemmschwellen gegenüber Gewalt niedriger geworden zu sein. Immer häufiger kommt es zu scheinbar spontanen Gewaltausbrüchen, zu einer plötzlichen, affektiven Eskalation. Genau darum geht es in dem Film. Dabei spielt die wechselseitige Beeinflussung der Akteure eine große Rolle. Durch die Darstellung in Echtzeit wollten wir diese Dynamiken einfangen.“

Seine TV-Premiere feiert der Tatort „Explosive Mischung“, eine Produktion des SWR, am Sonntag, den 4. Oktober 2026 zur gewohnten Sendezeit, nämlich um 20:15 Uhr im Ersten.

Videos zur Produktion

ARD XL Trailer

ORF Trailer

Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Zugegeben, auf das nächtliche Setting mit vielen Dunkelszenen muss man sich zunächst einlassen, doch schließlich entfaltet das Echtzeitszenario eine ganz eigene Dynamik, die den Plot vorantreibt und den fatalen Kreislauf der Gewalt spürbar macht. Geschickt werden die einzelnen Handlungsebenen im dramatischen Finale zusammengeführt und zugespitzt – ein Tatort zum Mitfiebern, der am Ende aber vor allem nachdenklich stimmt.

Musik

Aussage der ARD: Die Filmmusik wurde eigens für den Tatort von Oliver Kranz komponiert und ist nicht im Handel erhältlich.
Christian Ruß vom Spiegel hat noch »Naysayer« von Anika erkannt.

Besetzung

Hauptkommissarin Lena Odenthal – Ulrike Folkerts
Kommissarin Johanna Stern – Lisa Bitter
Polizeianwärterin Mara Herrmann – Davina Chanel Fox
Assistent Nico Langenkamp – Johannes Scheidweiler
Leitender Polizeidirektor Kurt Breising – Bernd Hölscher
Rechtsmediziner Dr. Hakan Özcan – Kailas Mahadevan
Chris Lohberg – Filip Schnack
Fiona Markovic – Juliette Larat
Ulf Meisner – Christian Schneeweiß
Isa Meisner – Hannah Ehrlichmann
Vanessa – Sibylle Weiser
Kollegin Lade – Jenny Groß
Kollege Berger – Felician Hohnloser
SEK-Leiter – Rouven Israel
Hank – Carl Benzschawel
Dennis – Marc Zappe
Boris – Ruben Schäfauer
u. v. a.

Stab

Drehbuch – Martin Eigler
Regie – Martin Eigler
Kamera – Andreas Schäfauer
Musik – Oliver Kranz
Montage – Claudia Lauter
Szenenbild – Andreas C. Schmid
Kostümbild – Filiz Ertaz
Besetzung – Anja Dihrberg-Siebler
Produktion – Timo Held
Ausführender Produzent – Grischa Sautter
Redaktion – Nils Reinhardt (SWR)

29 Kommentare

  1. vor 5 Tagen

    Meine Frau und ich sehen seit vielen Jahren den Tatort. Auch heute waren wieder enttäuscht und gelangweilt. Die Handlun g ist mehr und mehr bei vielen Tatorten so zerhackt, dass es äußerst schwer ist, eine sinnvolle Handlung zu erkennen. Ein großer Teil der SchauspielerInnen scheint nicht mehr eine angemessene Spechausbilung mehr zu haben : sinnbetontes Sprechen gibt es fast nur noch bei erfahrenen Schauspielern. Die anderen schnurren ihre Texte so herunter, dass man sie kaum noch versteht und dass der angesprochene in keinem Verhältnis zu der Art des Sprechens steht. Beides führt dazu, dass man die Handlung nicht mehr gut versteht. Dazu kommt, dass die Handlung oft wenig spannend und interessant ist. Von Langeweile überwältigt haben wir heute den Knopf gedrückt. Vielleicht für immer bem Tatort.

    1. vor 5 Tagen

      Seltsam, dass ich in reichlich fortgeschrittenen Alter alle Schauspieler wunderbar verstehe und froh bin, das Schauspieler ihre Sprache der Situation angemessen modulieren.
      Was Sie unter Langeweile verstehen, ist mir ebenfalls unbegreiflich. Was brauchen Sie denn, um Spannung zu empfinden? Vielleicht brauchen Sie echte Verbrecher im eigenen Heim?

      1. vor 4 Tagen

        Es ist Tradition, dass hier einer der ersten Kommentar sich über schlechten Ton und unverständliche Sprache beschwert. Ich habe die Vermutung, dass einige hier dringend ein Hörgerät benötigen, sich dessen aber noch nicht bewusst sind.

  2. vor 5 Tagen

    .Mann o Mann bin ein großer Tatort Fan aber ich habe so ein völlig Unlogischen und bekloppten Tatort noch nie gesehen..
    Nur dazu einen Satz wie kann es sein das alle Leute in ei Polizeipräsidium rein gehen können wie in einer Öffentlichen Bücherei usw und sofort einfach nur Lächerlich das ganze. 0 Punkte der Kandidat.

    1. vor 5 Tagen

      @Michael Stellbrink:
      Den Inhalt Ihres 2.Satzes teile ich; auch ich fand es total unrealistisch, dass die gezeigten Vorgänge im Polizeipräsidium soo lange unbemerkt blieben.😳
      (Ich warte weiterhin auf den ersten guten Krimi nach der Sommerpause [auf diesem Sendeplatz])

    2. vor 5 Tagen

      Dass es massenhaft kranke, gewaltbereite Männer gibt, finden Sie also unlogisch?
      Unlogisch sind höchstens die Verhaltensweisen dieser Typen.
      Und dass jemand mit „Vorladebehauptung“ im Gang eines (in der Nacht knapp besetzten) Präsidiums erscheint, ist durchaus möglich.
      Ich bin auch schon in der Nacht auf einem Revier erschienen, niemand hat mich nach Waffen abgetastet.

  3. vor 5 Tagen

    Zuviel Gewalt und zu primitiv, das Drehbuch verfehlt das gewohnte Tatort Niveau leider um Längen.😤

  4. vor 5 Tagen

    Der Tatort wird immer realitätsferner. „2 Beamtinnen allein zu Haus“ peinlich. Die Polizei wird lächerlich gemacht. Kann doch nur eine Falle für Schwertverbrecher sein: Kommt alle her, bei uns ist leicht rein zu kommen! Unwirklich, fast ein Kindermärchen. Für uns ist es der letzte Tatort, man muss sich das nicht mehr antun! 😤😭


  5. Ende der Erstausstrahlung

  6. vor 5 Tagen

    Mittelaufregend los, dann ab der zweiten Hälfte ein Showdown, der sich über mehr als dreißig Minuten hält und tatsächlich hält. Eigler knüpft die Stränge zu einer erzählbaren Geschwindigkeit zusammen, die Splitscreen-Telefonate sind keine Geste, sie zeigen das Zuhören. Vier Männer, die sich für den Maßstab halten, und am Ende bleibt von der „Explosive Mischung“ nur noch der Geruch. Der Rest war Sonntagabend, den man braucht, ohne ihn zu erwähnen.

  7. vor 5 Tagen

    Drei Punkte. Und die drei hab ich aus Höflichkeit gegeben.

    Neon. Über der Stadt. Und drunter: junge Jungs, Lederjacke, Shishabar, und einer steckt eine Pistole hinter Leuchtbuchstaben. Und das soll achtziger sein? Soll das Ästhetik sein? Und dann: „Und?“ Und dann: nichts. Und das ist alles. Das ist der Film.

    „Plastikcharaktere in Kunstlichtkulisse.“ Ja. Genau. Und die Themen „Misogynie, Manosphere, Femizid“ werden angerissen. Angerissen! Wie ein Hemd beim Umziehen. Kurz zu sehen, und dann ist’s wieder zu. Und ich soll da etwas spüren? Über was? Über die Neonröhre?

    Und dann läuft Anika. „Naysayer.“ Postpunk. In der Spielhalle. Im Problemviertel. Und die Frage drängt sich auf: Hört man dort wirklich Anika? Doch? Nicht.

    Und Hölscher. Schwitzt. Zickt. Sein „Opportunistenpaket“. Und ich frag mich: Sitzt der größte Feind der Polizei auf deren Chefposten? Und dann am Ende diese hanebüchene Zuspitzung, und alle Männer verrennen sich in „abstruse Exitstrategien“. Und das Neon leuchtet. Und die Stadt ist da. Und ich schalt aus.

    Bisschen Krawall. Viel Klischee. Und das Neon kann mich

    1. vor 5 Tagen

      Das ganze Leben ist ein „Klischee“, an der Spitze die kranke Psyche mancher Menschen (meist Männern). Die Beispiele im wahren Leben gibt es zu Hauf.

    2. vor 5 Tagen

      „…. Misogynie, Manosphere, Femizid“ werden angerissen. Angerissen! Wie ein Hemd beim Umziehen. Kurz zu sehen, und dann ist’s wieder zu. Und ich soll da etwas spüren? Über was? Über die Neonröhre? …“
      Ich schlage vor, Sie befassen sich mal ausgiebig mit entsprechenden Dokumentationen, das ist nämlich mehr als Sonntagabendunterhaltung.

  8. vor 5 Tagen

    Kommissarin Odenthal löst mit ausgeklügelten modernsten Methoden auch den schwierigsten Kriminalfall! Natürlich auch diesen… Kommissarin Stern hilft, wo sie kann. Ich bewundere die Kommissarinnen immer wieder wegen ihrer messerscharfen Kombinationsgabe. Und diese unglaublich clevere Pädagogik dabei! Faszinierend! Ein Vorbild geradezu für alle. Die bösen Gangster sollten sich in Acht nehmen.😋

    1. vor 5 Tagen

      Columbo und Barnaby konnten das doch auch, wird immer wieder gerne genommen.

  9. vor 5 Tagen

    Absolut enttäuschend. Schreckliche Folge. ☹️

  10. vor 5 Tagen

    Ich kann die negativen Meinungen nicht verstehen! Für uns war es ein super toller Tatort, mit viel Spannung und einem gelungenen SEK-Finale! Darauf hoffen wir heimlich immer! Gute, spannende Geschichte… Einzige Kritik: Der Tod der Frau vom Meißner: Sehr tragisch aber am Ende hatte man es fast vergessen, da hätte nochmal wtas kommen müssen… Echt schlimm!
    ALso, Freunde, wir verabschieden uns und schicken wie immer: Grüße in die Runde!

    1. vor 5 Tagen

      Ich habe ihren Tod nicht vergessen!

  11. vor 5 Tagen

    Viel versprochen hatte ich mir nicht von diesem 90‑Minuten-Theater. Dann war ich positiv überrascht. Keine Minute Langeweile. Das war mal wieder Ludwigshafen wie ich es mag.
    Nur die Örtlichkeit war blöde aufgezogen.
    Die nächste Rechtsmedizin ist in Mainz. Hier in LU gibt es nur im Klinikum eine Pathologie, die aber nichts mit forensischen Obduktionen etc. zu tun hat.
    Der Keller war wohl im Karlsruher Studio.

  12. vor 5 Tagen

    Spannender Tatort. Unrealistisch war jedoch, dass die Kommissarinnen und Kommissare trotz der lebensgefährlichen, unübersichtlichen Lage meist cool blieben und sich am Ende die Zusammenhänge „Wer hat was wie und warum gemacht?“ schnell erklären konnten. Ich als Zuschauer hatte dagegen nicht immer den Durchblick. 3 von 5 Sterne.

  13. vor 5 Tagen

    Zuviele Ermittler.Zuviele Gangster und Kontaktpersonen. Ein roter Faden ist für den Zuschauer schwer erkennbar. Tubulenter Schluss.

    1. vor 5 Tagen

      Dann hat mich mein fortgeschrittenes Alter also noch nicht vergreisen lassen, denn mein Faden ist nicht gerissen.

  14. vor 5 Tagen

    Ein hervorragend gemachter Krimi, der mehrere Themen aufgriff: Kriminelle Jugendgangs, Rechte, die „Bürgerwehren“ aufzustellen versuchen, weil sie der Polizei nicht trauen, häusliche Gewalt.

    Die technische Konstruktion des Films – häufige und schnelle Szenenwechsel, Split Screen – erforderte Aufmerksamkeit, aber man konnte immer gut folgen.

    Gut dargestellt war auch der selbstverliebte Kriminaldirektor, der in seiner Mediengeilheit in erster Linie immer nur an das nächste Interview denkt und am Schluss, als seine Mitarbeiter ihn aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet haben, ausrichten lässt, dass er im Krankenhaus besucht werden wolle – ohne ein Wort des Dankes für seine Rettung. Bei ihm hatte ich mich an mehreren Stellen vorher gefragt, ob er nicht die Möglichkeit gehabt hätte, Ulf Meisner kampfunfähig zu schießen und so die Situation zu klären. Aber bei dieser schnellen Bildfolge war nicht auszumachen, ob das so war, oder ob er sich richtigerweise zurückgehalten hat, weil er sonst das Leben der Geiseln gefährdet hätte.

    Zwei Anmerkungen noch zum Realitätsbezug:
    Nicos Vergangenheit in einer kriminellen Jugendgang, mit der er auch wohl Straftaten begangen hat, wirft die Frage auf, ob in der Realität eine solche Person jemals in die Polizeischule aufgenommen worden wäre.
    Und ob in der Realität eine Geiselnahme im Polizeipräsidium, selbst u nächtlicher Stunde, so hätte ablaufen können, ist meines Erachtens auch zweifelhaft.
    Beides ist jedoch für mich kein Grund zum Punktabzug. Es ist ja doch ein Spielfilm, und ask solcher war er gut gemacht und unterhaltsam.

    Lena Odenthal ist eine der dienstältesten Tatort-Ermittlerinnen – hoffentlich bleiben sie und ihr Team uns noch lange erhalten.

    10 von 10 Punkten.

  15. vor 5 Tagen

    Wie kann eine Person ohne jegliche Kontrolle mit einer Pistole eine Polizeiwache betreten und wird auch noch alleine mit einer Kollegin gelassen. Alleine diese Situation gibt es im täglichen Polizeialltag nicht. Dem Zuschauer wird da etwas derart unrealistisch vorgegaugelt. Auch habe ich noch nie einen leitenden Polizei- bzw. Kriminaldirektor abends in der Dienststelle gesehen.
    Ich sehe jetzt seit mehr als 30 Jahre jeden Sonntag Tatort an, werde aber immer mehr von den Handlungen enttäuscht. Etwas mehr polizeiliche Realität würde der Handlung gut tun. Ich habe bei diesem Tatort mehrfach nur mit dem Kopf geschüttelt und musste lächeln. so langsam suche ich mir einen anderen sonntäglichen „20.15 Film“…☹️

  16. vor 5 Tagen

    Jeder, der auch nur das Minimalste von Polizeiarbeit versteht kann nur zu dem Urteil kommen, größtmöglicher Schwachsinn.😭

  17. vor 5 Tagen

    Mir hat der Krimi nicht gefallen, ich fand ihn nicht spannend, sondern etwas wirr.

  18. vor 5 Tagen

    Zu viele Personen. Viel zu schnelle Szenenwechsel. Mehrere wichtige aktuelle gesellschaftliche Themen werden nur leicht angeschnitten, obwohl jedes einzelne einen ganzen Film tragen würde und auch müsste.

    Immerhin konnte ich auch mal lachen. Und zwar als Odenthal die Tür eingetreten hat. *Lach*

    Selbstverständlich geht sie allein mit vorgehaltener Waffe in die Wohnung von Meisner.

    Ganz schlechtes Filmhandwerk verknüpft mit diesem unrealistischen Shice.

    Sind diese Split-Screens eigentlich Pflicht? :-(
    Die machen mich genau so aggressiv wie Stimmen aus dem Off. Die blieben mir wenigstens erspart.

    Ich gebe 2 von 10 Punkten, aber nur wegen Lena Odenthal.

  19. vor 5 Tagen

    Ein absolut fesselnder Tatort, der die beängstigende Gewaltbereitschaft (und deren Folgen) mancher männlicher Menschen erschreckend aufzeigte. Wer da noch von fehlender Spannung spricht und nicht fröstelt, dem ist nicht mehr zu helfen (oder er/sie ist von den vielen Krimis abgestumpft).

  20. vor 4 Tagen

    Schlecher und unglaubwürdiger geht es fast nimmer, Team Ludwigshafen setzt doch immer noch ein drauf an schlechten Folgen.

    0,5 /5

  21. vor 4 Tagen

    Die lange Sommerpause hat mir eines gezeigt – ich vermisse einen „neuen“ Tatort Woche für Woche tatsächlich immer weniger. Ja, so manche Wiederholung hat mehr Begeisterung hinterlassen als viele Folgen in den letzten 1-2 Jahren. Irgendwie habe ich den Eindruck die Geschichten sind langsam auserzählt und den Produzenten fällt nichts mehr ein was einem vom Hocker haut (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Ich wage einen Vergleich mit „Wetten dass…?“ – der Publikumsmagnet des ZDF. Auch das war nach Jahrzehnten so ausgelutscht, daß man das Interesse zunehmend verlor.
    Vielleicht sollte man den Tatort nur noch 1x im Monat ausstrahlen. Mit viel Herzblut gemacht, und nicht als Massenware.
    Odenthal war mal eine ziemlich sichere Bank. Auch Lindholm und die Kölner haben oft gut geliefert. Aber alles nach der Sommerpause plätschert so dahin, und kann den großen Pool an sehenswerten TO nicht mehr wirklich auffüllen.
    Ich selbst habe mich entschieden die neuen TO nun freitags auf einen USB-Stick zu laden, irgendwann rein zu schauen und bei Nichtgefallen abzuschalten. Den vormals stets reservierten Sonntagabend opfere ich dafür in Zukunft jedenfalls nicht mehr.

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