Tatort Folge 1326: Ex-It

Kurz und knapp – darum geht’s

Sturzregen in Stuttgart: Eine völlig durchnässte Frau stolpert verwirrt in die Polizeidienststelle und redet in Panik auf die Beamten ein: Ihr Auto sei gestohlen worden, mitsamt ihren beiden Kindern! Früher war Pony Hübner ein gefeiertes Society-Girl, jetzt ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Beim Zigarettenkaufen hat sie ihren Sohn und ihre Tochter allein im SUV zurückgelassen, der wenig später aus dem Neckar geborgen wird: Die kleine Penelope tot, Sohn Hugo verschwunden. Mehrere Erpresserschreiben tauchen auf, alles sieht nach einer Entführung aus. Kein Wunder, schließlich ist Ponys Mann Stefan als Verleger von Klatschblättern reich geworden – und hat Pony zu einem Leben im Scheinwerferlicht verholfen. Doch in der Ehe der beiden kriselt es gewaltig, wie die Kommissare Lannert und Bootz schnell merken. Kann sich das einstige Glamourpaar zusammenraufen, um ihren Sohn zu finden – und lebt Hugo überhaupt noch?
Der Tatort Stuttgart „Ex-It“ ist am Sonntag, den 18. Januar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Inhalt der Tatort-Folge „Ex-It“

Sturzregen in Stuttgart: übergelaufene Keller, überflutete Straßen in der ganzen Stadt, Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz. Inmitten dieses Chaos stolpert eine völlig durchnässte, verwirrt wirkende Frau in eine Polizeidienststelle und redet panisch auf die Beamten ein: Ihr Auto sei gestohlen worden, mitsamt ihren beiden Kindern Hugo und Penelope. Tatsächlich wird wenig später ein schwerer SUV aus den Fluten des Neckars geborgen – und es gibt traurige Gewissheit: Penelope, die kleine Tochter von Pony Hübner, ist tot, ertrunken. Kindersitz und Sicherungsgurt wurden ihr zum Verhängnis. Von Sohn Hugo fehlt jede Spur.

„Pony Hübner, mit langem O, vor zehn Jahren die meistfotografierte Frau Deutschlands“ – Kommissar Sebastian Bootz muss seinem älteren Kollegen Thorsten Lannert den Promistatus der trauernden Mutter im Tatort „Ex-It“ erst noch erklären. Pony Hübner, ein ehemaliges It-Girl, die einst die Cover und Klatschspalten der Yellow Press füllte, um die es in den letzten Jahren aber deutlich stiller geworden ist. Ponys Schwester Pat Wagner hat dafür eine ganz einfache Erklärung: „Er hat ihre Todesanzeige veröffentlicht.“ Er, das ist Stefan Hübner, Ponys Ehemann und Verleger diverser Boulevardmedien. Und mit „Todesanzeige“ meint Pat einen Artikel über Pony in einem seiner Klatschblätter in der Rubrik „Was macht eigentlich …?“ – Wer dort landet, ist für die Öffentlichkeit quasi tot, höchstens noch als nostalgische Erinnerung an frühere Zeiten interessant, aber definitiv kein Trendsetter im Hier und Jetzt. Und die Trends wechseln immer schneller, im Auf und Ab der digitalen Hypes. Weshalb sich Stefan Hübner (Selbstbeschreibung: „irgendwas zwischen Verleger, Social Media-Manager und Arschloch“) mittlerweile aufs Management von Influencern verlegt hat. Mit denen lässt sich jetzt das große Geld verdienen. Einst hat Stefan Hübner Pony und ihr „gewisses Etwas“ entdeckt, hat sie berühmt gemacht, jetzt lässt er seinen einstigen Coverstar fallen, obwohl sie die Liebe seines Lebens ist – oder gerade deshalb?

Dem Ermittlerteam Lannert und Bootz entgeht jedenfalls nicht die Spannung, die zwischen den Eheleuten Hübner herrscht. In ihrer 400-Quadratmeter-Luxusvilla fehlt es ihnen an nichts, und doch wirkt Pony Hübner wie eine zutiefst unglückliche Frau, und zwar nicht erst seit Penelopes tragischem Tod im TV-Krimi „Ex-It“. Von ihrem Mann fühlt sie sich verraten, ausgebootet, im Stich gelassen – und sie sehnt sich zurück nach der früheren Aufmerksamkeit: „Wenn ich meine Fotos nicht in den Magazinen sehe, ist es, als existierte ich gar nicht.“ Immer öfter flüchtete das einstige Partygirl in letzter Zeit zu ihrer Schwester Pat und deren Freund Eckhard, von allen nur „Echse“ genannt. Die beiden sind das genaue Gegenteil der Hübners: bodenständig, proletarisch, immer knapp bei Kasse – aber herzlich. Für Stefan Hübner hat Pat nur Verachtung übrig: „Ein Arschloch mit Asche.“

Auch am Tatabend war Pony mit den Kindern bei Pat und Echse. Als sie auf dem Rückweg noch schnell Zigaretten holen wollte, ließ sie das Auto offen – und Hugo und Penelope allein zurück. Ein fataler Fehler. Doch wer hat ihn ausgenutzt? Wer steuert einen schweren SUV absichtlich in den Neckar, mit zwei kleinen Kindern als Insassen? Oder war es ein Unfall? Und was ist mit Hugo passiert?

Stefan Hübner – gewohnt, im Alleingang Entscheidungen zu treffen – verliert schnell die Geduld: Ohne Absprache mit den Kommissaren veröffentlicht er Suchaufrufe auf den Titelseiten sämtlicher Blätter, die ihm gehören. Die Telefonleitungen bei der Polizei laufen heiß, sie kann sich vor Wichtigtuern nicht retten. Schließlich tauchen mehrere Erpresserschreiben im SWR-Tatort „Ex-It“ auf. Damit war zu rechnen, schließlich ist bei den Hübners viel Geld zu holen. Auch passt es zu Pony Hübners Gefühl, dass jemand sie in den letzten Wochen verfolgt habe. Doch haben die Eltern damit auch Gewissheit, dass Hugo noch lebt? Zwar halten Lannert und Bootz die Erpresserschreiben für echt – und doch glauben sie, dass hinter diesem Fall mehr steckt als eine simple Kindesentführung …

Hinter den Kulissen

Ihr 36. Fall führt die Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) in eine glamouröse Welt, wo unter der glattpolierten Oberfläche tiefe Konflikte verborgen liegen. In den Episodenhauptrollen sind diesmal Kim Riedle als Pony Hübner und Hans Löw als ihr Ehemann Stefan Hübner zu sehen.

Premiere feierte der Tatort „Ex-It“, der vom 24. September bis zum 21. Oktober 2024 in Stuttgart, Karlsruhe und Baden-Baden gedreht wurde, am 1. September 2025 auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Im TV ist der SWR-Krimi erstmals am Sonntag, den 18. Januar 2026 zu sehen, wie gewohnt um 20:15 Uhr im Ersten.

Videos zur Tatort Produktion

ORF Trailer

ARD Trailer

Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Aufstieg und Fall eines It-Girls – selten wurde die Glitzerwelt des Boulevards mit all ihren Schattenseiten so gekonnt seziert wie in diesem Tatort, vor allem dank der wunderbaren Kim Riedle, die die Verletzlichkeit, Enttäuschung und Sehnsucht ihrer Pony nach vergangenem Ruhm grandios auf den Punkt bringt – eindeutig die tragende Figur des Films. Die beiden routinierten Kommissare werden in diesem Beinahe-Solostück nurmehr als Stichwortgeber gebraucht, aber auch als unbestechliche Beobachter, die sich vom oberflächlichen Glanz nicht blenden lassen und darauf bestehen, dass allein der Wahrheit die Ehre gebührt – auch wenn sie hässlich ist.

Musik

– Fourty, Bausa: Vempa
– Nina Chuba: Wildberry Lillet
– Peaches: I Feel Cream
– Paul Phamous: Pistazieneis
– Ayliva: Nein!
– Bud Ross and The Asylum: Falling Leaf

Die Filmmusik wurde eigens für den Tatort von Lorenz Dangel und Fabian Zeidler komponiert und ist nicht im Handel erhältlich.

Besetzung

Hauptkommissar Thorsten Lannert – Richy Müller
Hauptkommissar Sebastian Bootz – Felix Klare
Kommissarin Miray Müller – Zeynep Bozbay
Rechtsmediziner Dr. Daniel Vogt – Jürgen Hartmann
Pony Hübner – Kim Riedle
Stefan Hübner – Hans Löw
Hugo Hübner – Yvon Moltzen
Pat Wagner – Anne Haug
Eckhard „Echse“ Bayer – David Zimmerschied
u. v. a.

Stab

Drehbuch – Wolfgang Stauch
Regie – Friederike Jehn
Kamera – Michael Merkel
Musik – Lorenz Dangel, Fabian Zeidler
Casting – Karimah El-Giamal
Maske – Nicole Durovic
Szenenbild – Juliane Friedrich
Kostümbild – Sabine Bockmeyer
Licht – Christoph Pusch
Ton – Peter Tielker
Schnitt – Claudia Lauter
Produktionsleitung – Mike Sauer
Ausführender Produzent – Timo Held
Redaktion – Brigitte Dithard (SWR)

151 Kommentare

  1. vor 1 Monat

    Na, das klingt doch zunächst mal recht vielversprechend, dass die Handlung offenbar diesmal nicht, wie in den letzten TO-Episoden, künstlerisch (über)betont in einer Oper oder einem Theater stattfindet …😉.
    Ganz typisch und erneut gut gelungen finde ich den gegenständlichen TO-Titel mal wieder aufgrund seiner Doppeldeutigkeit mit Bindestrich für das ehemalige It-Girl bzw. ohne Bindestrich als Übersetzung für „Ausgang“ respektive „Beendigung“ 😇.

  2. vor 1 Monat

    Lt. obiger TO-Kritik wird ein „Beinahe-Solostück“ von Kim Riedle angekündigt, mit Stichwort-Gaben der beiden Kommissare.

    Wenn diese TO-Folge also dieses Mal nicht in einem Theater oder einer Oper spielt, so scheint sie doch eine Art ‚Bühne‘ für Kim Riedle zu werden.😏

  3. vor 1 Monat

    Von Erfahrung heraus erwarte ich nicht allzuviel von einem Tatort aus Stuttgart!
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.🧐

    1. vor 1 Monat

      Erst gucken, dann meckern.

  4. vor 1 Monat

    Die Serie mit den letzten Tatorten setzt sich fort mit dem Button abgeschalten

  5. vor 1 Monat

    In einem Making-Of zur heutigen Folge Ex-It wurde gezeigt bzw. gesagt das sich das Kommissariat der Landeshauptstadt gar nicht in Stuttgart befindet, sondern in Baden-Baden. Witzigerweise sind dann sogar im gleichen Gebäude (aber auf anderen Etagen) auch noch die Kommissariate von Ludwigshafen und das der Schwarzwälder untergebracht.
    Zudem nutzt man für alle 3 auch den selben Raum für die KTU – er wird jeweils nur geringfügig umgebaut.

    1. vor 1 Monat

      Interessant. Danke für diese Einblicke.

    2. vor 1 Monat

      Das stimmt, hab ich auch mal vor Jahren gelesen.

    3. vor 1 Monat

      Die Kommissariate Stuttgart, Ludwigshafen, Freiburg unter einem Dach:
      Blick hinter die Krimi-Kulissen: Besuch im „Tatort“-Haus des SWR – Kultur – Stuttgarter Zeitung 29.9.2017
      stuttgarter-zeitung.de/inhalt.blick-hinter-die-krimi-kulissen-besuch-im-tatort-haus-des-swr.d1bd8c99-b6ec-4777-b3b8-125976fd89ff.html

    4. vor 1 Monat

      @Manne:
      Ja, dieses Faktum ist interessant. Warum eigentlich nicht? Ich habe kein Problem damit …

      1. vor 1 Monat

        Als alter Stuttgarter rätselt man natürlich nebenbei immer mit, wo denn was gedreht wurde. So ist mir „der Kiosk“ U-Bahn Vogelsang sehr wohl bekannt, auch der „geplante Treffpunkt“ Pariser Platz.
        Verwirrend wird es aber immer dann wenn man Drehorte von ausserhalb dem Zuschauer als einen Teil von Stuttgart „verkauft“. So ist z.B. die Disco in der Pony tanzt in Karlsruhe, weil es in Stuggi scheinbar keine geeignete Szene-Bar gab in der man das hätte drehen können.

  6. vor 1 Monat

    Halbzeit.

    Noch bin ich nicht eingeschlafen.
    Ich kaue Fingernägel bei dem zunehmenden Spannungsbogen.

    1. vor 1 Monat

      Welche Spannung?
      Ich habe die realitätsfernen Reaktionen über den Verlust eines Säuglings kaum ausgehalten und Spannung hat sich bei mir kaum bemerkbar gemacht.

      1. vor 1 Monat

        War sarkastisch gemeint.

  7. vor 1 Monat

    Zähe, langweilige Geschichte, einer der schlechtesten Tatorte aus Stuttgart, nach meiner Meinung.
    Die Kommissare nur Staffage, dazu da, Fragen zu stellen. Nichts mehr über die beiden, keine Lebendigkeit. Lannert steht mit überkreuzten Händen da wie ein Pfarrer, dabei war der mal ein richtig cooler Hund.
    Bitte wieder die alten Stuttgarter Qualitäten in den Drehbüchern und gönnt den beiden Kommissaren wieder mehr Leben!

    1. vor 1 Monat

      Bin ebenfalls enttäuscht.
      Es war so offensichtlich, wer die Entführer waren und dieser Pony hätte man längst die Kinder wegnehmen sollen.

      1. vor 1 Monat

        ### Spoiler ###
        das Kind war aber gar nicht entführt…e hat sich nach dem Unfall zur Tante gerettet

    2. vor 1 Monat

      Ja, ich habe auch gedacht, der Bootz, der auch mal etwas temperamentvoller war, kriegt die Hände zeitweise nicht aus der Hosentasche…

    3. vor 1 Monat

      Stimmt leider, schrecklich langweilig und die Protagonisten sind so wenig glaubwürdig und langweilig gespielt …

  8. vor 1 Monat

    Wann kommt mal wieder ein richtiger Tatort? So einer, bei dem ermittelt wird, kombiniert wird oder verfolgt, Täter gejagt werden? So einer, der spannend ist, bei dem man mitermitteln kann?

  9. vor 1 Monat

    Sooo langweilig.
    Ist eher ein Sozialdrama als ein Krimi.

  10. vor 1 Monat

    Künstliche, nichtssagende Personen mit künstlichen, nichtssagenden Schicksalen. Leider!🤨

  11. vor 1 Monat

    Man kann jetzt noch Gebärdensprache zuschalten. Grüne Taste. Vielleicht hilfts.

  12. vor 1 Monat

    Gestern haben wir unseren Zaun gestrichen.

    Der Farbe beim Trocknen zuzuschauen wäre doppelt so spannend gewesen, als dieser Tatort

    1. vor 1 Monat

      Schade ich habe keinen Zaun zum streichen. Aber meine Empfindung ist dieselbe.

  13. vor 1 Monat

    …gruselig – ich will einen guten Krimi sehen und kein langweiliges Ehedrama von 2 um sich selbst kreisenden Influencern…schade.☹️

  14. vor 1 Monat

    aua, Längen, sehr konstruierte Story. gute Tatorte sind selten, leider. dieser hier ist nix, meine Meinung

  15. vor 1 Monat

    Langweiliger Tatort, ist aber bald bei jedem Tatort so, es läuft der Fernseher, man kann nebenbei was anderes machen!
    Spannung vergebens!😭

  16. vor 1 Monat

    sooooooooo langweilig, sooooooo uninteressant. Zeitverschwendung.

  17. vor 1 Monat

    Eigentlich gut gemacht, aber wieder einmal mehr Drama und absolut null Krimi-wann wird’s mal wieder richtig Somm.. kommt ein Tatort, der den Namen verdient. Gute Schauspielerleistung, gute Studie, aber eben KEIN Krimi. Und dann am Ende noch der “ überraschende“ Zugriff am Bahnhof , wer’s glaubt wird seelig.

    1. vor 1 Monat

      Jau, das dachte ich auch. Dass die so schnell das richtige Gleis finden😉


  18. Ende der Erstausstrahlung

  19. vor 1 Monat

    Die Schauspieler/innen waren sehr gut, die Rollen gut besetzt, wobei die „Schwester“ von Pona etwas überperformt mit ihrer nervösen Raucherei. Der Fall war erst vielversprechend, aber dann driftet der Film zu einem Ehepsychogramm ab. Der schreckliche Tod eines Kindes verschwindet in der Versenkung. Statt ihr Kind zu beweisen, beweint Pony sich selbst. Die Ermittler versuchen sich als Psychologen und verurteilen den Stefan Hübner als den Verursacher allen Übels. In den letzten 15 Minuten nimmt der Film dann wieder ein bisschen Fahrt auf. Und dann bringt sich die Mutter noch um. Ein bisschen viel für 90 Minuten. Der Tod des einen und das Trauma des anderen Kindes bleibt unerzählt. Bei einem Tatort erklärlich, für ein Familiendrama undenkbar.

  20. vor 1 Monat

    Mir hat dieser unerwartet andere Tatort gefallen. Langeweile kam bei mir nicht auf. Aber was war das mit Pony/Bonny am Ende?
    Ist sie ins Wasser gegangen?

    1. vor 1 Monat

      Ja, ich habe es so interpretiert. Sie muss von der Brücke gesprungen sein.

    2. vor 1 Monat

      mir hat er eigentlich auch gut gefallen😀nur am ende war es doch irgendwie nicht aufgeklärt..Hat pony den wagen versenkt oder was war es,was der junge schlimmes von seiner mutter gesehen hat

      1. vor 1 Monat

        @Stoni:
        Sie wollte sich doch mit ihren Kindern umbringen (‚erweiterter Suizid‘) und dann hat sie der Mut verlassen; den Jungen vom Vordersitz brachte sie noch raus, das Mädchen vom Rücksitz nicht mehr …

    3. vor 1 Monat

      Auch mir ist dieses Ende unverständlich geblieben; schade, dass nicht weiter kommuniziert wurde, was da mit Pony passiert…

  21. vor 1 Monat

    Besonders guter, differenzierter Tatort! Ohne Mord und Totschlagsszenario und doch so existenziell in mehreren Ebenen! Mehr davon!⭐⭐⭐⭐

    1. vor 1 Monat

      Mir hat dieser Tatort ebenfalls gefallen, auch wenn er eher ein Drama war.Figuren gut gezeichnet.

  22. vor 1 Monat

    lohnt sich das einschalten nicht😠😠

  23. vor 1 Monat

    ### SPOILER ###
    Ich habe nicht verstaden ob am Ende sich Pony umbringt

    1. vor 1 Monat

      Um es eindeutiger wirken zu lassen, hätte man wenigstens noch das Wasser klatschen hören oder eine Bewegung im Wasser sehen lassen können.

      Wurde aber nicht gezeigt.
      Also?

    2. vor 1 Monat

      Man sieht sie die Brücke entlang gehen, sie verschwindet im Bild hinter einer Säule und taucht nicht mehr auf. Danach wird die Brücke gezeigt, sie ist leer.
      Es kann natürlich sein, dass sie zwischenzeitlich von einem UFO entführt wurde.
      Ich vermutete dagegen, dass sie gesprungen ist.
      Künstlerisch fand ich das wertvoll gemacht. Richtig eindeutig war das natürlich nicht.
      Aber Zuschauerklärung oder Fall-Aufklärung stehen in letzter Zeit ja auch nicht mehr im Vordergrund.

      1. vor 1 Monat

        Man konnte den Tod der Pony der Schlussszene entnehmen, weil die Eltern zur Unterstützung kamen und der Ehemann sagte, dass dies lange dauern könnte , bis dies verarbeitet sei.

      2. vor 1 Monat

        War so eine Art Filmzitat aus “ Es war einmal in Amerika “ von Sergio Leone.Da läuft Robert Di Niro auf dem Bürgersteig, ein Müllwagen fährt an ihm vorbei und danach ist er nicht mehr auf dem Bürgersteig. Richtig schlechter Tatort, völlig überkonstruiert mit klischeehaften Figuren, die auch noch völlig unsympathisch waren, dazu die bösen, bösen sozialen Medien.Tatort mal wirder als moralische Erziehungsanstalt. Zudem auch noch gewisse thematische Ähnlichkeiten mit dem letzten Stuttgarter Fall.Schade um das eigentlich gute Team.

      3. vor 1 Monat

        @Ruhrpottler:
        Zutreffender Vergleich, es war allerdings nicht Robert De Niro (als David „Noodles“ Aaronson), sondern James Woods (als Maximilian „Max“ Bercovicz/Staatssekretär Bailey) 😎😉

  24. vor 1 Monat

    … zuviel Gelaber …
    … zuwenig Spannung
    … zuviel offene Fragen
    Ein Tatort, für die Kategorie unterste Schublade.☹️

  25. vor 1 Monat

    >Ex-It<: Eine Illusion namens Pony (= Influencerin / “digitale Werbefigur“) , Konfliktthemen auf der Alltagsebene und bunte Kindersärge, präsentiert aus einem banalen und bildfähigen Kosmos mit düsterer Stimmung zur anstrengenden Charakterdynamik des Ermittlerduos Lannert & Bootz.
    Man wollte hier offenbar keinen Krimi inszenieren, sondern hatte eher die historische Verlaufsfrage im Sinn: “Welche gestrigen Verhältnisse haben uns zu denen gemacht, die wir heute sind?“
    Puuuh …
    @Sebastian Bootz:
    »Television man is crazy / Saying we're juvenile delinquent wrecks /
    Oh, man, I need TV when I've got T. Rex«*
    @Thorsten Lannert:
    »All the young dudes / Carry the news /
    Boogaloo dudes / Carry the news«*
    ﴾* ♪ Mott the Hoople – All the Young Dudes﴿

    1. vor 1 Monat

      Jede Woche setzen Sie hier Ihre sinnbefreiten, KI generierten, immer gleichen Kommentare ab. Was soll das eigentlich?
      Daa versteht niemand.

      1. vor 1 Monat

        Zustimmung Didi

  26. vor 1 Monat

    ich hasse es mir das Ende selbst zusammen zu reimen.
    Dafür schau ich keinen Krimi.
    Hätte ein Hörbuch werden sollen bei dem vielen Gelaber.
    Und überhaupt,wird das tote Kind betrauert,beerdigt..?
    Sehr schlechter Tatort für mich

    1. vor 1 Monat

      Schlecht fand ich dabei, dass Penelope eindeutig eine Puppe war.

    2. vor 1 Monat

      Hättest du lieber sehen wollen, wie sie springt? (Wie letztens in Ludwigshafen das junge Paar)?
      Was gab es da zusammenzureimen? Sie geht auf die Brücke. Neue Kameraeinstellung von der anderen Seite und sie ist nicht mehr da.
      geht es noch eindeutiger?

  27. vor 1 Monat

    Spoiler Warnung.

    Ich kann ja noch kaufen, dass der Neffe sich nach dem erweiterten Suizidversuch seiner Mutter zu seiner Tante geflüchtet hat.
    Meinetwegen auch noch, dass die Tante mit ihrem Deppenpartner Lösegeld abgreifen wollte.
    Aber dass die Tante den Bub, den sie ja angeblich so lieb hat, einfach mit dem super Tip, dass er niemandem – auch nicht der Polizei – sagen soll, was seine Mutter getan hat, dann dieser wieder ausliefert.. Da bin ich raus.

    1. vor 1 Monat

      das war ja wirklich der Oberkrampf!

    2. vor 1 Monat

      „Da bin ich raus“ hat die Tante auch gesagt…! :-)

  28. vor 1 Monat

    ### Spoiler ###
    Ich habe nicht jedes Detail verstanden. Aber die Geldforderung für den Jungen ist eigentlich unglaubwürdig: Irgendwann wird der Junge offenbaren, dass er bei der Schwester und ihrem Mann war!
    Sehr gute Schauspieler (m/w) und Ausstattung. 3 von 5 Sterne.

    1. vor 1 Monat

      Das ging ja noch durch: die Idee des Schwagers war ja, daß sie beide unauffindbar sind, wenn alles auffliegt. Und die Schwester hat in Kauf genommen, daß sie da nicht mehr heil raus kommen wird, wenn der Junge unversehrt bleibt.

      Da gab es viel unlogischeres…

  29. vor 1 Monat

    Toll gespielt , tolle Bilder, die Story nicht glaubwürdig .. so würden sich Eltern nicht verhalten. Stark Frau Riedle, überraschendes Ende.
    Ich hoffe der Range Rover ist wider aufgearbeitet und verkauft 😂 😁

    1. vor 1 Monat

      Tatsächlich wurde der Range Rover an allen elektrischen Teilen wasserdicht abgeklebt und auch nur knapp bis über die Bodenplatte und nicht komplett mit dem Kran im Neckar versenkt. Laut dem Mitarbeiter beim Dreh ist wirklich vorgesehen das Fahrzeug danach wieder aufzubereiten und zu verkaufen.
      Im Schwabenland spart man halt auch beim ÖRR wo´s nur geht ! 😀

      1. vor 1 Monat

        Oder den Wagen zum Sonderpreis an Tatort-Fans verkaufen, aber natürlich nur an Fans, die immer gute Kritiken abgeben! 😉

  30. vor 1 Monat

    Ich sitze hier – in meinem wunderschönen Sessel – und überlege…
    was war das eben ??? Ich komme einfach nicht dahinter! Eine Glosse
    auf „Schöner Wohnen“ – leider nicht für jeden!!!
    Oder – eure Armut kotzt mich an.
    Wahrscheinlich ein Champagner-Problem!
    Na dann – zum Wohl und auf ein Neues … 🥂

  31. vor 1 Monat

    Ein Krimi so zäh wie Kaugummi.Verhält sich so eine Mutter,deren eines Kind gerade umgekommen ist und das andere Kind ist verschwunden? Nie im Leben.Und warum rennt die Frau im gesamten Film mit bekloppten Tennissocken rum?

    1. vor 1 Monat

      Moment mal… das Kind ist tot, das andere verschwunden, die Welt bricht zusammen – aber SIE haben den ganzen Film über auf die SOCKEN gestarrt? Respekt für diese Prioritätensetzung!
      Ich muss jetzt aber wissen: Was genau macht Tennissocken ‚bekloppt‘? Sind das die mit Bommel? Leuchten die? Hat die Frau für jeden Ermittlungstag ein anderes Paar?
      Sie haben da was entdeckt, was dem Drehbuchautor völlig entgangen ist. Während alle über Plot und Charaktermotivation diskutieren, haben Sie DAS große Mysterium gefunden: Die Socken-Frage. Das ist eigentlich der wahre Cold Case hier.

    2. vor 1 Monat

      Ich renne auch fast immer mit Tennissocken rum. Und nu? 😎 Der Tatort heute war trotzdem nicht so meins. Ermittlungsarbeit mittels Kindermalereien ist ein bisschen ausgelutscht.

      1. vor 1 Monat

        So spannend dass die Socken in den Vordergrund rücken… 😉

      2. vor 1 Monat

        „Ermittlungsarbeit mittels Kindermalereien“ … bewährt seit „Es geschah am hellichten Tag“ (1958) … 😇

        Und ab jetzt bitte keine halbe Sachen, äh, Socken🥳:
        Vollständigkeitshalber bitte also auch noch die der Ermittler analysieren … paarweise, versteht sich … 😁

  32. vor 1 Monat

    Als modernes Sozialdama hätte man diesen Tatort tatsächlich noch durchgehen lassen können, aber als Krimi hat diese Folge versagt.
    Merkwürdige Story, überforderte Mutter, Ex It-Girl, das verzweifelt nach Aufmerksamkeit in der „schönen neuen Influencer Welt “ sucht, in der sie mehr zuhause war, als in ihrem richtigen Zuhause. Ihr Mann, der Boulevard Blättchen verlegt hat, gestresster Vater und skrupelloser Ehemann. Dazu eine fingierte Entführung, bei der früh klar war, wer der Entführer ist. Erpresserbriefe, sogar von der Ehefrau selbst geschrieben, völlig abstrus.
    Diese Polarisierung arme Schwester, reiche Schwester, schwarz-weiß Malerei der Gegensätze, Prominente gegen Straßenbauarbeiter war ziemlich überzogen.
    Schade, eigentlich mag ich Lannert und Bootz.
    Jetzt können die beiden nichts für so ein schlechtes Drehbuch und trotzdem hatte man das Gefühl, sie waren nur halbherzig bei der Sache und auch wenn Kim Riedle und Hans Löw als Glamourpaar noch am besten gespielt haben, war das ein extrem schwacher Tatort aus Stuttgart.

  33. vor 1 Monat

    ### Spoiler ###
    Was war das jetzt am Ende? Sie ist in den Neckar gesprungen so wie sie schon das Auto selbst reingefahren hat und ihr Kind ersaufen hat lassen? Ein seltsamer Tatort. Es gibt 3 oder 4 richtig gute Tatort mit Lannert und Bootz, der gehört für mich mit Sicherheit nicht dazu.

  34. vor 1 Monat

    Ich finde diesen Tatort ausgesprochen gut gelungen. Woher kommen denn die zunehmend giftig abschätzigen Kommentare, wenn ein Drehbuch sehr authentisch die psychische Entwicklung und Vorgeschichte einer Tat aufgreift und wie in diesem Fall gar nicht unrealistisch in Szene setzt ? Die Schauspieler haben das Drama und die Dramatik sehr gut gespielt . Von mir aus gerne öfter solche Drehbücher. Wenn es noch schlimmer ist als Fingernägel lackieren, ausschalten 😉

    1. vor 1 Monat

      Wenn ich Drama sehen will schaue ich mir ein Drama an, aber keinen Tatort. Beim Tatort erwarte ich einen Krimi.

      1. vor 1 Monat

        Es gibt auch dramatische Krimis. Der heutige war so einer.

  35. vor 1 Monat

    😭Was für eine lahme Tragödie.
    Mit dem Inhalt hätte man evtl. eine halbe Stunde einigermaßen Interessant füllen können, aber keinesfalls 90 Minuten.

    Die Story war einfach nur platt, und hat mich an keiner Stelle abgeholt geschweige denn mitgenommen.
    Was sollte das? Weder der große Influencer Unternehmer noch die inszenierte Geschäftigkeit im Präsidium waren plausibel. Die Texte waren oben draufgesetzt, kein bisschen Esprit.

    Selten so gelangweilt. Dabei können die Kommissare aus Stuttgart eine richtig gute Arbeit machen.

    1. vor 1 Monat

      Zitat: „Dabei können die Kommissare aus Stuttgart eine richtig gute Arbeit machen“.
      Antwort: Wenn man sie denn machen lässt …
      Felix Klare sagte in einem Interview: „Ich mag eigentlich eine gewisse Herausforderung beim Schauspiel. Das war in dieser Folge nicht so der Fall. Aber es ist trotzdem eine durchaus interessante Geschichte geworden“.

      Sehr nett und milde umschrieben zu dem was er wohl selbst davon hält !

  36. vor 1 Monat

    It-Girl… und lebt in Stuttgart.
    das ist doch biedere Provinz. so einen Fall kann man nicht in Stuttgart ansiedeln

  37. vor 1 Monat

    Bin heute äußerst angenehm überrascht. Keine (fast) künstlichen Längen. Eine sich entwickelnde Handlung bis zum Ende. Habe keinmal auf die Uhr geschaut, wann denn endlich das Ende naht. Auch wenn es ein trauriges Ende war, war es dennoch stimmig. Nachdenklich machend die Dialoge zwischen Kim Riedle, Hans Löw mit den Kommissaren. Gut herausgearbeitet die Quintessenz, dass für eine Ehe nicht nur Liebe, sondern auch Kommunikation gehört.

    1. vor 1 Monat

      Sie haben anscheinend etwas anderes gesehen als der Rest der Tatort Gemeinde.
      Dieser Tatort bestand nur als Längen und zwei, drei mäßig spannenden Sequenzen.
      Dass die völlig überforderte Mutter das Leben ihrer Kinder aufs Spiel setzt, eins davon stirbt und sich keiner darum schert, das Influeuncer Leben über alles andere gestellt wird, ein Ehemann, der sich über Scheidungsmodalitäten informiert, weil er seine Frau angeblich so liebt, das ist für Sie die „Quintessenz“ einer Ehe?
      Ich hoffe sehr, dass Sie Single sind.

    2. vor 1 Monat

      Ich stimme Bruno weitgehend zu. Zwischendurch kam es mir mal von der Handlung her etwas langatmig vor, aber es war dafür umso besser gespielt. Kein echter Krimi, aber ein sehr guter Film.

  38. vor 1 Monat

    Weniger Krimi als Studie über die zunehmende Verlassenheit des Einzelnen in der heutigen Welt.

    Auf der einen Seite ist da die Oberschicht, die sich immer schon von einem trügerischen Glanz hat blenden lassen. Schon lange vor der heutigen Welt mit sozialen Netzwerken und Ähnlichem gab es Menschen, die zu Stars aufgebaut und dann ganz schnell wieder fallengelassen wurden. Und schon immer verbarg sich hinter dem äußeren Glanz der Oberschicht oft eine grauenvolle emotionale Leere – das alles war schon in den vergangenen Jahrhunderten vielfach Gegenstand künstlerischer Verarbeitung in Literatur und Theater. Die heutige Medienwelt mit ihren Likes, Dislikes und Followern hat das alles noch gesteigert.

    Aber am anderen Ende der sozialen Leiter sieht es nicht besser aus. Am Beispiel von Ponys Schwester und ihrem Lebenspartner wird gezeigt, dass es auch in der sogenannten Unterschicht seelische Leere, Realitätsflucht und gelegentlich den Versuch gibt, dem allen durch wahnwitzige Unternehmungen zu entfliehen.

    Pony, das Ex-It-Girl, sieht am Schluss keinen Ausweg (englisch „Exit“) mehr aus ihrer Lage – die vorletzte Einstellung war wohl so zu verstehen, dass sie sich von einer Brücke stürzen wird.

    Das bleibt aber etwas vage, wie überhaupt der Schluss von diesem Film kein „Knall“ in irgendeiner Form ist. Viele werden das vielleicht als Mangel sehen. In meinen Augen jedoch ist gerade das das Erschütternde an diesem Schluss: Die Leere und die Vereinsamung gehen immer so weiter, auch Ponys Selbstmord wird daran nichts ändern.

    Wenn man will, kann man einen kleinen Lichtblick darin sehen, dass der Junge am Schluss in die Obhut seiner Großeltern kommt. Vielleicht findet er bei ihnen etwas menschliche Wärme und echte Zuwendung. Aber auch das ist nur eine vage Vermutung, der vielleicht bemühte Versuch, doch noch einen positiven Aspekt im Schluss dieses Filmes zu sehen, der auf bedrückend überzeugende Weise spürbar macht, dass wir in einer Welt leben, in der Leere und Vereinsamung immer schlimmer werden, je mehr die angebliche „Vernetzung“ in virtuellen Welten um sich greift.

    1. vor 1 Monat

      Was definitiv FÜR die Großeltern spricht, ist der Umstand, dass sie ihrem Sohn gegenüber in einem Telefonat den korrekten Namen (Bonny) seiner Frau nannten und nicht den künstlich aufgeblasenen Namen „Pony“ wählten, den ihr Sohn publik machte und auch privat nutzte.

      Wer zum Henker macht seine eigene Frau als „Pony“ berühmt?

    2. vor 1 Monat

      @Der Wanderer:
      Ich glaube nicht, dass in der heutigen Zeit „Leere und Vereinsamung immer schlimmer werden“ und die Klischees von ‚Oberschicht‘ und ‚Unterschicht‘ stimmen ebenfalls nicht (in dieser allgemeinen Form).

      Es kommt m.E. immer auf die einzelnen handelnden Personen an!
      Gute oder schlechte Menschen gibt es in allen gesellschaftlichen Bereichen!🧐

  39. vor 1 Monat

    Ich fand den Krimi gut gemacht; sozialkritisch, spannend. Auch die Schauspieler haben überzeugend performt. Überraschend gut fand ich die Tontechnik. Nur die Handlung – die habe ich nicht verstanden. Aber man kann ja nicht alles haben. 😉

    1. vor 1 Monat

      „… nur die Handlung habe ich nicht verstanden“ –> is a Scherz, oder?😁

  40. vor 1 Monat

    Was war das jetzt am Ende? Sie ist in den Neckar gesprungen so wie sie schon das Auto selbst reingefahren hat und ihr Kind ersaufen hat lassen? Ein seltsamer Tatort. Es gibt 3 oder 4 richtig gute Tatort mit Lannert und Bootz, der gehört für mich mit Sicherheit nicht dazu.

    1. vor 1 Monat

      Eventuell extra gewähltes Stilmittel.
      Ihr Leben ist so unbedeutend, dass es im Grunde egal ist, ob sie lebt oder stirbt.
      Bitter.

      1. vor 1 Monat

        @schauinsland:
        Es war m.E. eine gute Entscheidung, dass sie ihr Leben beendet. Dann kann sie keinen weiteren Blödsinn mehr anrichten.

      2. vor 1 Monat

        @der Fremde

        puh, da müsste / sollte sich ja nahezu 100 Prozent der Menschheit von der Brücke schmeißen..

        oder auch: wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

        Nee nee, Verantwortung für seine Fehler und für die anvertrauten Personen übernehmen wäre angezeigt.

      3. vor 1 Monat

        @schauinsland:
        Ich bin der Ansicht, dass, wenn sich jemand anmaßt, eine andere Person (noch dazu ein unschuldiges Kleinkind!) töten zu dürfen, es besser ist, wenn sich diese Person selbst aus dem Spiel nimmt!😵

      4. vor 1 Monat

        @der Fremde

        Auf den ersten Blick vielleicht. Aber ob Sohn Hugo damit glücklicher ist?
        Sich Hilfe holen, versuchen, irgendwie wenigstens ein, zwei Scherben der zerbrochenen Vase zu kitten. Das wäre besser.
        Dass Hugo irgendwann seiner Mutter etwas wie „wärst Du mal ertrunken“ an den Kopf ballert, bis er eventuell zu erkennen vermag, dass sie „einfach nur“ krank ist / war, sollte sie ihm zuliebe aushalten müssen.

        Aber ok, wenn man es nur als Fiktion betrachtet, ist es immer gut, wenn die Bösen oder Störenfriede sich selbst aus dem Rennen nehmen.
        Im realen Leben ist alles etwas komplizierter. Gut, dass es auch hier einfach Fiktion ist.

  41. vor 1 Monat

    Edit by Gerald (Text in Ich-Botschaften umformuliert)

    Ich fand den Film schrecklich! Ich habe von Anfang an eine glaubwürdige Reaktion des Elternpaares auf den Verlust vermisst. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie Eltern in dieser Situation reagieren würden.
    Auch im weiteren Verlauf wirkten die Figuren auf mich unglaubwürdig: Ich sah keine einzige Träne, stattdessen bemerkte ich ausgefallene Outfits, und ich hatte den Eindruck, dass beide sich einen kranken kleinen Sport daraus machten, die Ermittler in die Irre zu führen. Das Schwagerpaar empfand ich als ebenso flach angelegt, aufgesetzt dumm und aus meiner Sicht auch noch schlecht gespielt.
    Dann musste ich mir ein elendig langes Ehedrama ansehen, in dem das tote Kind für mich kaum noch eine Rolle spielte. Stattdessen hörte ich vor allem Klagen über den Verlust des eigenen Promi-Status, was mich irritiert hat.
    Nach all diesem für mich unfassbar nichtssagenden Gerede musste ich mir das Ende selbst zusammenreimen: Ich nahm nur vage Andeutungen wahr, dass die Mutter ihr gerade wiedergewonnenes Kind ERNEUT im Stich lässt und sich von der Brücke stürzt. Ich hatte den Eindruck, dass der einfältig gezeichnete Schwager, der in die Gelderpressung verwickelt war, am Ende für alles verantwortlich gemacht wird und dramatisch am HBF verhaftet wird. Beim Vater beobachtete ich, dass er seine Eltern ins Haus holt, was für mich so wirkte, als sähe er sich nicht in der Lage, sich nach Tagen des Verschwindens selbst mit seinem Sohn auseinanderzusetzen – eine Vaterrolle oder Reflexion erschien mir zu viel verlangt.
    Mich hat das ganze aufgesetzte Gehabe sehr verärgert, die Charaktere wirkten auf mich flach und unglaubwürdig, die Storyline empfand ich als schlecht greifbar: Ich gebe 2/10 Punkten.

    1. vor 1 Monat

      Was sollen denn jetzt dieser Edit? Klingt als hätte jemand einen Schlaganfall, das war nicht mein Kommentar?

      1. vor 1 Monat

        Warum werden hier ohne Begründung Kommentare angepasst?

      2. vor 1 Monat

        lass meine Tante Edit aus dem Spiel!

  42. vor 1 Monat

    @der fremde
    Danke für die Erklärung, habe ich dann wohl überhört. Aber das pony sich von der Brücke gestürzt hat,das hab ich gesehen 😅

  43. vor 1 Monat

    ### Spoiler ###
    Darf ich nochmal blöd nachfragen… Depressive Mutter hat den Wagen selber mit Kindern im Fluss versenkt, stinkender Strassenbauer-Blödi richt Lunte und wird zum Erpresser weil überlebender Sohn zu seiner Freundin flüchtet… richtig?
    Alles andere ist nur Nebelkerze?
    Und weils beim ersten mal nicht geklappt hat springt Mutter vom 3 Meter Brett und… ertrinkt??
    Manche Tatort Inszenierungen versteh ich nicht mehr…
    Derrick – DAS waren noch Krimis!! Leiche in Grünwald Villa, Trenchcoat, Harry, fertig. 😝

  44. vor 1 Monat

    Das Kind, das da am Anfang tot zugedeckt wird, ist doch nicht das Baby vom Rücksitz aus der ersten Szene? Haare und Turnschuhe passen eher zu Hugo.
    Hat das Drehbuch eine Veränderung erfahren, als die Szene schon im Kasten war?

    1. vor 1 Monat

      Die Kinder werden halt ähnliche Haartracht bzw. Schuhmodelle getragen haben.😔

    2. vor 1 Monat

      Genau, das war sofort auch mein Gedanke! Die Füße mit den Turnschuhe konnten von der Größe her nicht zu einem Baby gehören.

      1. vor 1 Monat

        Ich finde es recht witzig, welche Detail(-Fehler?) manche Zuseher:innen erkennen.
        Aus meiner Perspektive war diese Szene völlig irrelevant (da lag eben die aus dem Auto geborgene Leiche des Kindes).

        Aber als Mutter (?) hat man da vielleicht einen anderen Blickwinkel?

      2. vor 1 Monat

        Das wichtigste Detail ist übrigens, dass Hauptkommissar Sebastian Bootz endlich wieder mal seine braune „Schimanski“-Lederjacke trägt 😎🤣 …

  45. vor 1 Monat

    Die Kommissare riechen den Teer am Straßenarbeiter, sind aber mit dem Unterschied im Geruch von Regenwasser und Neckarwasser, den eine klitschnasse Frau aufzeigt, überfordert. So weit wären die Gewässerschützer sicher gerne, aber in Stuttgart ist das doch arg unplausibel. Die Kommissare reklamieren Wechselgeld vom Zigarettenkauf als Indiz; für den Verbleib der damit erworbenen Zigaretten gibt es aber keine zum Plot passende Erklärung. Die verhinderte Selbstmörderin läuft mit Schuhen in der Hand durch die Gegend, die zum Autofahren ungeeignet sind.

    Die Detailarbeit ist einfach schlampig gemacht, die Psychologie der Geschichte ist arg konstruiert. Die Ermittlungsarbeit beschränkt sich in großen Teilen darin, daß sich die Kommissare die Geschichte erzählen lassen und dann Noten für die Plausibilität verteilen. Nicht gerade der beste Fall dieses Teams.

  46. vor 1 Monat

    Das war ein wunderbarer Tatort.
    Die Lannert und Bootz Tatorte gehören eh zu den besten dieser Serie.
    Danke.

  47. vor 1 Monat

    Der Satz „Allein der Wahrheit gebührt die Ehre“ (Auszug Tatort-Kritik, sh. oben) stammt aus dem Buch Römer 16:27 und wird – lt. KI – oft verwendet, um die Anerkennung und Respekt vor Gott und seinem Willen zu betonen, hier allerdings eine eher profan irdisch „hässliche“ respektive desillusionierend regelrecht „enttäuschende“ Wahrheit als aus meiner Sicht ebenso zutreffende Bezeichnung.
    Irgendwie enttäuschend für mich am Ende auch der gewählte „EXIT-Notausgang“ dieses Ex-It-Girl, wobei ich natürlich auch keine Patentlösung als Alternative bieten kann, da dies bereits bei einer derartigen Ausgangslage – glitzernde Scheinwelt versus Veritas / Wahrheit – schier unmöglich ist.
    Marginalie:
    Der Handlungsverlauf ab ca. der letzten Viertelstunde hat mich noch ein wenig an die zumindest in meiner Wahrnehmung sehr spannende TO-Folge 1133 „Du allein“ vom 24.05.2020 als 25. Fall dieses Stuttgarter Ermittlerduos erinnert, mit der Friederike Jehn ihr Regiedebüt in der Tatort-Reihe markierte, sh. dort „Hinter den Kulissen“ auf tatort-fans.

    1. vor 1 Monat

      These: „Wie der Neckar doch einem Brunnen gleicht“🧐

      respektive eigene Erkenntnis dieser It-Girl-Figur zwischen „glitzernder Scheinwelt“ (=Lüge) und der bitteren Realität 😢(=Wahrheit ) vielleicht anhand dieser kleinen Fabel:
      „Die Wahrheit und die Lüge treffen sich unterwegs. Die Lüge sagt: „Heute ist ein wunderbarer Tag!“ Die Wahrheit blickt zum Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön.

      Sie kommen zu einem Brunnen. Die Lüge sagt: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“ Die Wahrheit prüft das Wasser und stimmt zu.

      Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich steigt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt weg. Die Wahrheit steigt aus dem Brunnen und sucht die Lüge, um ihre Kleidung zurückzubekommen.

      Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab. Die arme Wahrheit kehrt schamvoll zum Brunnen zurück und verschwindet für immer. Seither reist die Lüge um die Welt – verkleidet als Wahrheit – und befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft. Denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.“

      Das Motiv entstammt der Übersetzung eines Aphorismus des Philosophen Demokrit: „Von der Wahrheit wissen wir nichts, denn die Wahrheit steckt tief im Brunnen“ (wörtlich: „In Wahrheit wissen wir nichts, denn die Wahrheit liegt in unerreichlicher Tiefe“). 😭

      1. vor 1 Monat

        @Hilcher: der war gut!👍

      2. vor 1 Monat

        @Der Fremde: Danke dir, irgendetwas von dieser alten Demokrit-Weisheit passt hier tatsächlich am Ende …⭐

  48. vor 1 Monat

    Grottenschlecht und langweilig!

  49. vor 1 Monat

    Hanebüchene Story, Fokus fast ausschließlich auf (sehr) unsympathische Charaktere, die Kommissare stehen so im Hintergrund, dass man sie weniger wahrnimmt als kleine Nebenrollen. Die ganzen wohlwollenden Kritiken müssen vorab von einer KI erstellt worden sein. Mit der Wahrnehmung normaler Menschen haben die jedenfalls wenig gemein. Da waren die letzten beiden Kammerstücke weitaus gehaltvoller in jedweder Hinsicht.

  50. vor 1 Monat

    Sehr gut! Man braucht aber Zeit, um hinter das wahre Geheimnis dieser tiefgreifend verschachtelten Episode eines Tatorts zu kommen: Der Mann schützt die Frau, die Schwester schützt die Schwester, die Mutter schützt den Sohn! Und wer ist tatsächlich der Täter oder die Täterin? Wer hat das Auto gestohlen? Na?!?! Ist doch klar, wie „Kloßbrühe“: Es war der Sohn selbst, der seine Schwester schützen wollte und darum mit dem Auto geflüchtet ist. Der konnte nach dieser eigentlich gut gemeinten Tat, die voll „daneben“ lief, nicht wieder nach Hause zu seinen Eltern zurück. Und seine Mutter? Warum hat sie sich am Schluss das Leben genommen? Na?!?! Weil sie ihren Sohn schützen wollte und darum alle anderen in den Glauben hinterlassen wollte, sie hätte das Auto selbst in den Fluss gefahren! Eine schöne und anspruchsvolle (!) verschachtelte Geschichte, die vom Filmteam wirklich gut in Szene gesetzt wurde!

    Vielen Dank für mal wieder wirklich anspruchsvolles Fernsehen!

    1. vor 1 Monat

      Da gibt es einen Haken, Herr Dr.: Das Wechselgeld vom Zigarettenkauf lag im Handschuhfach. Also war die Frau wieder zum Auto zurückgekehrt. Für mich war das der Punkt, der sie überführte.🧐

      1. vor 1 Monat

        Just One More Thing:
        Das insofern verräterische Wechselgeld vom Zigarettenkauf gleich direkt am Anfang in Nahaufnahme „am Tatort“ deutlich sichtbar und (vielleicht auch zwecks Kassenprüfung 😅) ordentlich nachzählbar als letztlich mitentscheidendes Beweismaterial sichergestellt bei Minute 05:27 🧐

      2. vor 1 Monat

        Ja, auch das mit dem Wechselgeld könnte tatsächlich darauf hinweisen, dass die Mutter es war, die den Wagen in den Fluss gefahren hat. Aber das ist in diesem Fall auch nur ein Indiz und kein Beweis: Diese Frau, die sich vermutlich öfter raucht und Zigaretten kauf, könnte dieses Wechselgeld auch an einem ganz anderen Tag in das Handschuhfach abgelegt haben. Aber dass das mit den vielen verschiedenen Andeutungen in dieser Episode so Mehrdeutig bzw. Uneindeutig gehalten wird, ist gerade das, was auch ständig die Spannung „am Köcheln“ hält. Bis zum Schluss gibt es kein absolut konkreten Beweis für irgendeine Variante eines tatsächlichen Tat(ort)ablaufs.

      3. vor 1 Monat

        @Dr. Ingo B.:
        Wieso gibt es aus Ihrer Sicht keinen ‚absolut konkreten Beweis‘ für den Tatablauf?
        Pony hat den Tatablauf doch detailliert am Kommissariat ausgesagt.
        Was wollen Sie mehr als das plausible Geständnis der Täterin???😎

  51. vor 1 Monat

    ### Spoiler ###
    Wer war denn jetzt eigentlich der Täter? Ist der Junge den Wagen gefahren? Oder doch die Frau? Haben die Schwester und das It-Girl die „Entführung“/Erpressung geplant und es ist schiefgelaufen? Hat sich das It-Girl am Ende das Leben genommen? 🧐🧐🧐

    1. vor 1 Monat

      Diese Episode von einem tiefgreifendem Tatort lässt an vielen Stellen viele Interpretationen zu! Ja, auch der Selbstmord selbst ist nicht tatsächlich gezeigt: Durch den geschickten Szenenschnitt bleibt das offen und kann nur an Hand von Indizien als eine Variante interpretiert werden. Auch die weitere spannende Variante, dass die beiden Schwestern diese Entführung zusammen geplant haben, lässt der Film zu. Viele Sachen sind nur so angedeutet, dass es genau so sein kann, aber auch anders gewesen sein könnte. Erst „im Auge des Betrachters entwickelt sich das Werk“ bzw. in diesem Fall eine der Wahrheiten von vielen möglichen. Damit kann man als Betrachter und Betrachterin im Grunde dieser Tatort Episode die Dramaturgie und Spannungsfelder praktisch fast selber gestalten.Diese Episode von einem tiefgreifendem Tatort lässt an vielen Stellen viele Interpretationen zu! Ja, auch der Selbstmord selbst ist nicht tatsächlich gezeigt: Durch den geschickten Szenenschnitt bleibt das offen und kann nur an Hand von Indizien als eine Variante interpretiert werden. Auch die weitere spannende Variante, dass die beiden Schwestern diese Entführung zusammen geplant haben, lässt der Film zu. Viele Sachen sind nur so angedeutet, dass es genau so sein kann, aber auch anders gewesen sein könnte. Erst „im Auge des Betrachters entwickelt sich das Werk“ bzw. in diesem Fall eine der Wahrheiten von vielen möglichen. Damit kann man als Betrachter und Betrachterin im Grunde dieser Tatort Episode die Dramaturgie und Spannungsfelder praktisch fast selber gestalten.

      1. vor 1 Monat

        sehr schön, oder auch ganz einfach: „HURZ!!“ 🥳

      2. vor 1 Monat

        Einmal der Text hätte gereicht.
        Der ersuchte, erweiterte Suizid wurde zugegeben.
        Was muss da interpretiert werden?
        Die angebliche Entführung war eine Schutzbehauptung zur Vertuschung der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge; würde ich es juristisch sehen.

      3. vor 1 Monat

        ###Spoiler###
        @Bruno:
        Wieso Vertuschung von „vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge“?
        Pony wollte ‚erweiterten Suizid‘ begehen, also sich und die Kinder umbringen.
        Es ging daher um Vertuschung von 1. Mord (am Mädchen) bzw. 2. versuchtem Mord (am Jungen).😔

      4. vor 1 Monat

        Stimmt eigentlich: 1 X hätte auch gereicht. Aber Doppelt hält manchmal besser ;-)

      5. vor 1 Monat

        @Dr. Ingo Bruchhold:
        Einfach war ausreichend für die Erkenntnis, dass bei dieser TO-Episode unterschiedliche Wahrheiten bzw. Wahrheitsvarianten möglich sind🤨.
        Doppelt hält manchmal besser ;-) zur weiteren Erkenntnis hinsichtlich Bonnies aka Ponys verzweifelter Suche nach einem Ausweg respektive Fluchtweg = EXIT = FREIHEIT.
        Dass nun ab jeder Mensch hinsichtlich „Veritas / Wahrheit“ und „Libertas / Freiheit“ in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu Recht sein eigenes individuelles Verständnis hat (wobei alle wohl dasselbe meinen) zeigt uns z. B. einmal mehr (= „doppelt“ 😉 = „win-win-situation“) diese Diskussion zu dieser TO-Folge 😀.

  52. vor 1 Monat

    Ein echt zähflüssiges Kammerspiel. Der frühe Einblender mit den Bauarbeitern, die Asphalt verteilten, gaben mir schon den Hinweis: Warum jetzt ein paar Sekunden Asphalt einbringen? Ahaa! Und genau so kam es dann. Dass am Schluss der Bauarbeiter auf dem Bahnhof verhaftet wurde, war dem Happyend geschuldet. Wie die Polizei ihn in so kurzer Zeit genau dort gefunden hat – keine Ahnung. Schauspieler und Kameraführung top. Story eher flau.

    1. vor 1 Monat

      Bauarbeiter mit Teer-Odeur:
      Handyortung?😏

    2. boz
      vor 1 Monat

      Wahrscheinlich stand er stundenlang auf dem Bahnsteig weil der Zug Verspätung hatte…

  53. vor 1 Monat

    Dieser Tatort war inhaltlich erschreckend schlecht und unglaubwürdig in der Handlung. Ein Baby ist tot, und niemand spricht darüber oder trauert gar. Ein kleiner Junge findet den Weg aus einem im Wasser versenkten Wagen zu der Wohnung seiner Tante…. Schade, Stuttgart war in der Regel immer sehr spannend.

  54. vor 1 Monat

    So spannend dass die Socken in den Vordergrund rücken… 😉

    1. vor 1 Monat

      … also Sachen , äh, Socken gibt’s … 😁

      1. vor 1 Monat

        😁

  55. vor 1 Monat

    Ein spannender Fall aber leider mit einigen Schwächen… Uns überraschte vor allem die neue Mitarbeiterin von Lannert und Bootz, die einfach so eingeführt wird (oder haben wir da etwas verpasst?). Naja, wie gesagt, ein paar Lücken gab es aber trotzdem sehenswert für echte TO-FANS! Und so heißt doch auch die Seite hier!! LG!

    1. vor 1 Monat

      Ich glaube, mich zu erinnern, daß die von Ihnen erwähnte Kollegin als „Praktikantin“ bereits vorstellig war, lieber Egon!
      Aber vielleicht irre ich mich auch?

      1. vor 1 Monat

        Liebe @Imki: Ich glaube, Sie verwechseln da etwas. In der Stuttgart-Folge „Der Mörder in mir“ spielte die Kommissars-Anwärterin ‚Marlene Teichert‘ mit (war auch eine andere Schauspielerin als in dieser Folge!) und war eher der Typ Frau, die nur den Kaffee serviert, aber wenig Eigenständiges einbrachte.😏

      2. vor 1 Monat

        @Der Fremde: Sie haben recht, da hab ich tatsächlich zwei verschiedene Charaktere in ein Topf geworfen und durcheinandergerührt… danke für die Richtigstellung!!! 👍

    2. vor 1 Monat

      In der oben erwähnten 30-minütigen Sonderdokumentation „Landesschau Baden-Württemberg, making-of-tatort-stuttgart-ex-it“ bezeichnet die Schauspielerin ihre Rolle dort ziemlich genau bei Minute 18.00 im Wortlaut als „quasi deren Vorgesetzte“ (von Lannert und Bootz). Das kann man zwar möglicherweise so interpretieren, zumindest bis Minute 09.42 mit der dort ganz eindeutigen und unmissverständlichen Anweisung von KHK Lannert an diese HK Müller:
      „Frau Müller, Sie leiten ab morgen die SOKO“🧐…

      Davon unabhängig fügt sich diese neue Mitarbeiterin sonst wirklich gut ins Gesamtteam ein, „des passt scho“😀, so zumindest auch meine Wahrnehmung 🤓.

      1. vor 1 Monat

        @EgonEgberto In einem der letzten Fälle hat einer der Kommissare mal erwähnt, dass die Assistentenstelle nicht mehr nachbesetzt wird. Aus Kostengründen oder ähnlichem. Deswegen kriegen die beiden häufig von Praktikanten oder immer wieder anderen Kollegen Unterstützung.

  56. vor 1 Monat

    Hallo, liebe Tatort-Community!!!
    Tatsächlich konnte ich aus Zeitgründen den neuesten Stuttgarter Fall erst heute in der ARD-Mediathek gucken.
    Und, natürlich hatte ich eure Kommentare gelesen.
    Nun, was soll ich sagen?
    Einige von euch Fans hatten bemängelt, daß Lannert und Bootz zu „Statisten“ degradiert wurden. Das hab ich nicht so empfunden. Gerade die unaufgeregte, sachliche und sehr empathische Art dieser Ermittler hat mir immer gut gefallen.
    Und dann wurde kritisiert, daß die Story ja „mehr Drama als Krimi“ war.
    Ist es nicht mittlerweile Tatsache, daß viele Verbrechen ihren Ursprung in einem „häuslichen Drama“ haben??? Erweiterten Suizid, zum Beispiel???

    Ich fand den Tatort stark und realistisch!!! Daumen hoch!!! 👍

    1. vor 1 Monat

      Volle Zustimmung! Es gibt keine Taten ohne gesellschaftlichen Kontext. Und Kommissare rennen nicht ständig mit gezogener Waffe herum. Sie führen jede Menge Gespräche.

  57. vor 1 Monat

    Zwei Mal Anlauf genommen.
    Zwei Mal abgebrochen.

    Phoney!

    Null von sonst ‚was Punkten…

  58. vor 1 Monat

    Ich habe heute zwei Tatorte geschaut.
    Einen von 2004 und diesen von jetzt.
    Interessant wie schnell sich unsere Welt in der Zeit gewandelt hat.
    Auch die Sprache. Von Influencer bis Best Friends sprach damals niemand.
    Und die Anzahl und Art der Kommentare hier im Forum sprechen auch für sich. Damals gerade mal 6.
    Schöne? neue Welt.

    1. vor 1 Monat

      @Andreas: Sie haben recht, in 20 Jahren hat sich in unserer Gesellschaft vieles gewandelt, nicht nur die Sprache…
      Darf ich fragen, welchen TO von 2004 Sie gesehen haben?

    2. vor 1 Monat

      @Andreas:
      Ja, „die Anzahl und Art der Kommentare hier im Forum“ hat sich geändert (Btw: Sie halten dzt. bei 110 in den letzten 30 T.😏).

      Das kann man gut oder schlecht finden. Ich finde es gut, dass das Forum ‚lebendiger‘ geworden ist!

  59. vor 1 Monat

    Sehr enttäuschend!
    Die glänzend agierenden Schauspieler machen die katastrophale Regie nicht wett.
    Ein kurzes „Gendern“ konnte man sich im Krimi auch nicht verkneifen.
    Glücklicherweise wird der Film nicht noch von zugespielten Geräuschen erschlagen.
    Die zaghaft eingesetzte Musik unterstützt die Handlung optimal.

  60. vor 1 Monat

    Sind die Drehbuchschreiber beim Stuttgart Tatort um die 18? Alle Darsteller verhalten sich jedenfalls wie Jugendliche, die knapp der Pubertät entronnen sind. Dazu eine Protagonistin, die in jeder Szene penetrant versucht, ihren „Hamlet“ zu geben. Ergebnis: Ein gekünstelter, unglaublich langweiliger – ja war das ein Krimi? Aber hei – einer der innerhalb der TV – Schaffenden Blase sicherlich ganz, ganz oben mitspielt, und darum gehts ja schließlich.
    Schade nur um die Darsteller Richy Müller und Felix Klare – Potential, welches nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wird.

  61. vor 1 Monat

    Nur mal zur Aufklärung, dass Krimi nicht nur Banküberfälle, Sexualmorde ect. umfasst, schaue man ins etymologische Wörterbuch, dann dürfte klar sein, wie der Begriff Krimi aufzufassen ist. Und gesellschaftliche Umstände gehören zur Ursache von Verbrechen dazu. Manche Menschen scheinen das zu vergessen, wenn sie das Rundherum ausblenden möchten. Ein Krimi ist alles, was in Tatorten zum Thema wird.
    Etymologie
    „… kriminell · kriminalisch · kriminal · Kriminalist · Kriminalität
    kriminell Adj. ‘verbrecherisch, straffällig, strafbar’, Entlehnung (Ende 18. Jh.) von gleichbed. frz. criminel, das auf lat. crīminālis ‘ein Verbrechen betreffend, verbrecherisch’ beruht; zu lat. crīmen (Genitiv crīminis) ‘Beschuldigung, Anklage, Verbrechen’; älter dafür (dem lat. Adj. folgend) kriminalisch ….“

  62. vor 1 Monat

    Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Tatorte, die Wolfgang Stauch schreibt: Starke Figuren, starke Dialoge, aber leider oftmals Schwächen in punkto Plot und Spannung. Ich fand „Ex-It“ aufgrund der erstgenannten Faktoren nicht so schlecht, wie von vielen behauptet, aber ein Highlight war dieses Werk auch nicht, und das liegt an dem simplen, schwach konstruierten Plot und daraus resultierendem Mangel an Spannung.
    Vielleicht sollte Wolfgang Stauch mal versuchen mit einer/einem Co-Autor*in zu arbeiten, der/die gute, spannende Plots konstruieren kann? Das in Verbindung mit Stauchs Stärken im Figuren- und Dialogbereich könnte wirklich gute Bücher ergeben.

  63. vor 1 Monat

    Was mir übrigens auch immer wieder auffällt: Welcher „Tatort“ war eigentlich der letzte, in dem die Tat, um die es geht, tatsächlich ein vorsätzlicher, geplanter, heimtückischer Mord war?
    Gefühlt handelt es sich in 90% aller Fernsehkrimis der letzten 20 Jahre um Taten, die eher im Bereich des Totschlags angesiedelt sind. Bin kein Jurist, aber ich glaube, ihr wisst was ich meine…

    1. vor 1 Monat

      @kressin:
      Ja, ich weiß, was Sie meinen (z.B. Mord ‚aus Geldgier‘, etc.).

      Wobei ich aber die gegenständliche Geschichte, dass eine Frau nicht nur sich, sondern auch ihre Kinder umbringen will („erweiterter Suizid“) durchaus auch als ‚vorsätzlich, geplant‘ und wohl auch ‚heimtückisch‘ bezeichnen würde …😔

    2. vor 1 Monat

      @kressin: Einen richtig schönen, sogar dreifachen Mord gab es doch erst vor kurzem in Köln!!! 😉

    3. vor 1 Monat

      @kressin:
      Bei Fernsehkrimis bedeutet mir (nach einem Konfuzius??-Zitat) „Der Weg zum Ziel“ persönlich mehr als die Zielerreichung selbst, wobei diese Bedeutung bei realen Kriminalitätsfällen wohl eher umgedreht ist 😉, der Fall dort also möglichst rasch geklärt wird. Daher rückt für mich in Fernsehkrimis die eigentliche Tat nebst Tatmotiv in den Hintergrund.

      Analog dazu wird z. B. in dem Monolog von Alessandro Baricco 1994 „Novecento“ (italienisch für „Neunzehnhundert“, im deutschsprachigen Raum auch mit dem Untertitel „Die Legende vom Ozeanpianisten“ versehen – kein Krimi 🤨) irgendwann mal gesagt, dass „sich das Leben lohnt, solange man jemandem eine gute Geschichte erzählen kann“ (sinngemäßes Zitat).
      Wenn mich also eine „Krimi-Geschichte“ unterhält, idealerweise mit möglichst plausiblen Detailangaben, ist mir die Tat einschl. Motiv erst einmal fast egal … noch heute gefallen mir aus diesem Grund viele der „alten“ Kommissar-Folgen (mit Erik Ode) oder auch „Columbo“ (mit Peter Falk)⭐.

  64. vor 1 Monat

    Ist es wahrscheinlich im juristischen Sinne auch, aber es liegt dem Ganzen ja dennoch ein „Drama“ zugrunde, das in der grausamen Tat seinen tragischen Höhepunkt findet. Aber sie ist eben auch nicht die berechnende Mörderin, die aus Motiven wie Geldgier, Eifersucht oder Rache handelt. Diese Art von Täter*innnen sind es aber, die in der Regel auch versuchen, ihre Tat durch geschickte Manipulation, falsche Spuren etc zu verschleieren, wodurch sich viel mehr Potenzial ergibt, quasi in ein Duell mit den Ermittler*innen zu treten, woraus sich Krimi-Spannung klassischer Art ja erst ergibt. Durch die Hinwendung zum Drama, bei dem Täter*innen „keinen anderen Ausweg“ mehr gesehen und „das alles nicht gewollt“ haben (typische Drehbuchsätze!), entfällt das entweder komplett oder wird wenig glaubwürdig. Ich hätte gern mal wieder einen richtig schönen Bösewicht (egal welchen Geschlechts), der am Ende eines spannenden Whodunit seine/ihre harmlose Maske fallen lässt.

    1. vor 1 Monat

      @kressin:
      Es passt zwar jetzt nicht 100%-ig zu den von Ihnen erwünschten Krimis, aber vor 2 Tagen hab‘ ich mir auf ARTE „Die untreue Frau“ (’69) von Claude Chabrol angesehen. Sehr lange Bild-Einstellungen, kaum Kamera-Schwenks, eindringliche Gesichts-Portraits, überschaubare Handlung. Im Zentrum: ein klassischer Mord ‚aus Eifersucht‘.

      Wenn man das mit den heute handelsüblichen Krimis vergleicht (mit Imaginationen, versch. Zeitebenen, großem Stellenwert der Psyche, etc.), war das geradezu wie eine andere Kunst-Gattung.

      Ich mag manchmal das eine und manchmal das andere, aber ‚lebendiger‘ erscheinen mir (gute) Krimis aus der heutigen Zeit!😌

    2. vor 1 Monat

      Dieser hier fällt mir da spontan ein:
      https://tatort-fans.de/tatort-folge-1085-ein-tag-wie-jeder-andere/
      Ist halt schon etwas älter, blieb aber im Gedächtnis. 😁

  65. vor 1 Monat

    Muss mal zum Forum mich äußern.
    Mehrere Male wurden zweite oder dritte Kommentare zu einem Tatort von mir nicht veröffentlicht.
    Ich bin seit Beginn hier im Forum dabei.
    Anfangs fand ich die Kommentare von Gerald und Sabine sehr authentisch, inzwischen sind diese austauschbar oberflächlich, könnten aus einem Feuilleton einer Programmzeitschrift stammen.

    Ich mag zwar keine tiefschürfend intellektuelle Analysen als Kommentar zu posten, behalte mir aber vor, meine Meinung in der mir erscheinenden Form wiederzugeben. Und das mache ich regelmäßig, so wie mir der Schnabel gewachsen ist.
    Hoffe, dass passt weiterhin, ansonsten kann ich es auch bleiben lassen.

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