Tatort Folge 1336: Innere Angelegenheiten

Kurz und knapp – darum geht’s

Polizei-Großeinsatz in einem Freiburger Nachtclub: Anton Pogoni, prominentes Mitglied der „Devils“, liegt tot in einem Hinterraum der Disco. Seine Rockergang sinnt auf Rache, und scheinbar ist der Fall klar: Einziger Verdächtiger ist Ramin Taremi, ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter, der zuvor einen heftigen Streit mit dem Mordopfer hatte. Während Friedemann Berg Taremi verhört, versucht seine Kollegin Franziska Tobler, die Situation im Club unter Kontrolle zu halten.

Doch nichts ist, wie es scheint: Keine Spuren oder Indizien deuten überhaupt auf eine Gewalttat hin, und Ramin Taremi behauptet, sich an nichts erinnern zu können. Stattdessen stoßen die Kommissare auf eine Mauer des Schweigens und Misstrauens – bis hin zu den Kollegen der Bereitschaftspolizei, die den Toten gefunden haben: Warum halten sie das Einsatzprotokoll so lange zurück?

Der neue Tatort Freiburg „Innere Angelegenheiten“ ist am Sonntag, den 19. April 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Inhalt der Tatort-Folge „Innere Angelegenheiten“

Die Nacht ist noch jung, als die Situation im THC, einem berühmt-berüchtigten Freiburger Club, eskaliert: Anton Pogoni und Ramin Taremi streiten heftig miteinander, es kommt zu Handgreiflichkeiten, kurz darauf ist Pogoni tot: Erschlagen mit einem stumpfen Gegenstand, liegt er in einem Nebenraum der Disco.

Pogoni war prominentes Mitglied bei den „Devils“, einer polizeibekannten Rockergang, die nun auf Rache sinnt: Demonstrativ und kraftstrotzend posiert deren Anführer Stefan „Batzi“ Ehrhardt mit seinen Kumpels vor dem Clubeingang – ganz so, als lauerten sie nur darauf, den vermeintlich Schuldigen in die Zange zu nehmen: Ramin Taremi, ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter, der seit gerade mal einem Jahr wieder auf freiem Fuß ist. Dass er an diesem Abend so heftig mit Pogoni aneinandergeraten ist, ist kaum verwunderlich, sind sich die beiden doch seit jeher in inniger Feindschaft verbunden.

Für die Kriminalpolizei im SWR-Tatort „Innere Angelegenheiten“ bedeutet dieser Einsatz doppelten Stress, müssen sie doch einerseits den Verdächtigen Taremi verhören, andererseits aber auch die Situation im Club unter Kontrolle halten, wo sich die „Devils“ und die Anhänger Taremis feindselig gegenüberstehen. Also ist Arbeitsteilung angesagt: Friedemann Berg nimmt Ramin Taremi im Präsidium ins Kreuzverhör, während Franziska Tobler mit ihrer Kollegin Laura Babayan die Zeugen im THC befragt und nach möglichen Spuren und Beweismitteln sucht. Keine einfache Situation für Tobler, befindet sie sich doch nach dem Tod ihres Vaters Bruno immer noch im emotionalen Ausnahmezustand. Gerade war sie dabei, letzte Habseligkeiten aus seinem Haus zu räumen, als sie von Frieda Berg zum Einsatz gerufen wurde. Nun steht die toughe Kommissarin hier inmitten dieses Chaos und erntet nur: Verachtung und Misstrauen. Die „Devils“ verachten die Polizei, weil sie denken, dass sie nicht hart genug durchgreifen würde, und Taremis Freunde und Verwandte aus der migrantischen Community misstrauen den Gesetzeshütern zutiefst: zu viele schlechte Erfahrungen, zu viele Vorurteile auf beiden Seiten.

Dabei sind die Ermittler dringend auf Hinweise angewiesen, was tatsächlich vorgefallen ist, denn die Spurenlage im TV-Krimi „Innere Angelegenheiten“ ist mehr als dünn: Keine Spuren oder Indizien deuten überhaupt auf eine Gewalttat hin, und die Info der Gerichtsmedizin, dass Pogoni mit einem stumpfen Gegenstand aus Glas erschlagen wurde, hilft auch nicht weiter: Flaschen und Gläser gibt es Unzählige im Club, es ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Währenddessen müht sich Frieda Berg im Verhör ab und stößt auf eine Mauer des Schweigens: Ramin Taremi gibt an, sich an nichts Genaues erinnern zu können, nur, dass er irgendwann „rotgesehen“ habe und Pogoni auf die Toilette gefolgt sei. Danach: Filmriss. Auch seine gewiefte Anwältin tut alles, um ihren Mandanten aus der Schusslinie der Polizei zu bringen. Was soll Frieda Berg da noch ausrichten? Und wo sollen sie sonst ansetzen? Schließlich ist Taremi der einzige Verdächtige.

Zumindest der einzige offiziell Verdächtige, doch andere Verdächtigkeiten gibt es im Tatort „Innere Angelegenheiten“ durchaus: Warum dauert es eigentlich so lange, bis die Bereitschaftspolizei endlich mit dem Einsatzprotokoll rausrückt? Auch das würde womöglich bei der Überführung des Mörders helfen. Die Kollegen waren sehr schnell vor Ort und haben den Toten gefunden, ihr Einsatz ist längst beendet. Doch noch immer sind sie nicht zurück auf der Dienststelle. Stattdessen scheinen die Polizisten um ihre eigene Version der Geschehnisse zu ringen …

Je länger Berg und Tobler im Nebel stochern und vergebens nach Beweisen gegen Taremi suchen, desto klarer wird ihnen, dass der Fall womöglich ganz anders liegt, als es scheint …

Hinter den Kulissen

Vom 28. April bis zum 3. Juni 2025 entstanden die Szenen für den 17. Fall der Freiburger Ermittler Friedemann „Frieda“ Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau), und zwar überwiegend während nächtlicher Dreharbeiten in insgesamt 24 Nächten.

Im TV ist der Kriminalfilm des Südwestrundfunks erstmals am Sonntag, den 19. April 2026 zu sehen, wie gewohnt um 20:15 Uhr im Ersten.

Videos zur Produktion

ORF Trailer

ARD Trailer

Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Die Polizei, dein Freund und Helfer? Dieser Glaubenssatz wird in diesem intensiven und dicht erzählten Mix aus klassischem Krimi und Polizeifilm mutig gegen den Strich gebürstet, vor allem dank des durchweg herausragend besetzten Ensembles. Durch die Parallelmontage von zwei Handlungssträngen hat man als Zuschauer zwar einen Erkenntnisvorsprung gegenüber den Ermittlern, doch die tatsächlichen Verstrickungen bleiben bis zum Schluss offen, sodass das Spannungslevel konstant hoch bleibt. Auch die düstere Atmosphäre der Nacht passt zum Sujet: Wo Vorurteile und Misstrauen die Realität verdunkeln, kommt die Wahrheit nur mühsam ans Licht.

Besetzung

Franziska Tobler, Hauptkommissarin – Eva Löbau
Friedemann „Frieda“ Berg, Hauptkommissar – Hans-Jochen Wagner
Laura Babayan, Kommissarin – Nairi Hadodo
Wolle Heizmann, Bereitschaftspolizist – Andreas Anke
Mahmoud Alma, Bereitschaftspolizist – Mouataz Alshaltouh
Miriam Kvelidze, Bereitschaftspolizistin – Anna Bardavelidze
Timo Sumser, Bereitschaftspolizist – Ben Felipe
Jakub Zulawski, Bereitschaftspolizist – Lasse Lehmann
Pia Schölzel, Bereitschaftspolizistin – Caroline Hellwig
Ramin Taremi, Verdächtiger – Omid Memar
Reza Taremi, sein Bruder – Arash Nayebbandi
Shirin Mirsa, seine Verlobte – Awin Erfany
Simin Nadjafi, Anwältin – Proschat Madani
Stefan „Batzi“ Ehrhardt, Anführer der Rockergang – Sascha Maatz
Bruno Tobler – Michael Hanemann
u. v. a.

Stab

Drehbuch – Bernd Lange
Regie – Robert Thalheim
Kamera – Andreas Schäfauer
Musik – Uwe Bossenz, Anton Feist
Casting – Suse Marquardt
Ton – Peter Tielker
Licht – Christoph Pusch
Schnitt – Isabelle Allgeier
Maskenbild – Melanie Glawon, Claudia Seidl
Szenenbild – Mona Cathleen Otterbach
Kostümbild – Maxi Munzert
Produktionsleitung – Marcus Schulze-Erdel
Ausführende Produzentin – Franziska Specht
Redaktion – Katharina Dufner (SWR)

65 Kommentare

  1. vor 1 Monat

    Als Fan der TO-Destination Schwarzwald freue ich mich natürlich, dass jetzt innerhalb von bloß 5 Monaten (!) schon die 3. TO-Folge von diesem Team gesendet wird. Weiter so!

    Kommissar Berg darf offenbar wieder ermitteln, seine Suspendierung wurde aufgehoben, die ‚horizontale Erzählung‘ über die Leiche im zubetonierten Brunnenschacht auf Bergs Hof wohl nun endgültig erledigt!😋

    1. vor 2 Wochen

      Extrem langatmig und öde. Sehr schade.

  2. vor 2 Wochen

    Der heutige Schwarzwälder TO teilt sich in 3 Geschichten auf, die kreuz und quer häppchenweise serviert werden. Gut – so einen Schnitt kann man durchaus machen, wenn man zeitlich parallele Geschehnisse an unterschiedlichen Orten darstellen will.
    Also ein Friedemann Berg beim Verhör auf dem Revier, eine Franziska Tobler vor Ort bei den Ermittlungen in der Disco und eine Gruppe Bereitschaftpolizisten die fortlaufend kräftig am diskutieren sind. Gerade dieses dritte Elementr zieht sich aber in Summe wie ein Kaugummi in die Länge und macht den TO zu einem Schwafel-Krimi (schwafeln= wortreich aber inhaltslos).
    Jedoch ab da ist zumindest schon jedem klar, das Rocker und Migrant nur Beiwerk sind, und das die Polizei hier in den Fall verwickelt sein muss.
    An den vorigen Tatort „das jüngste Geißlein“ kommt dieser TO nicht ran – aber immer noch besser als die Story mit der Seilbahn. Also von mir 3,5 ***

  3. vor 2 Wochen

    Warum ist denn der Berg wieder im Dienst ? Eine Erklärung wäre schön gewesen .
    Die Diskussion an den drei Orten : Club , Polizeirevier und auf der Straße zwischen den Polizisten ist langweilig und ermüdend . Nachdem ich kurz eingenickt bin habe ich jetzt abgeschaltet . Schade wieder mal ein Sonntagabend im Ars…… 😭

    1. vor 4 Tagen

      @Markus:
      Warum Berg wieder im Dienst ist, wurde am Ende der vorangegangenen Folge („Das jüngste Geißlein“) erklärt!

  4. vor 2 Wochen

    Ist es nicht merkwürdig, dass dort, wo die Polizisten diskutieren, überhaupt niemand vorbeikommt und dass auch niemand Angst hat, dass jemand ihre Gespräche hören könnte?

  5. vor 2 Wochen

    Leider nicht mein Tatort für mich ziemlich undurchsichtig,gibt besseres in diesem Sinne nicht mein Fall sorry.

  6. vor 2 Wochen

    Konjugiere „Tatort“:
    Langweilig.
    Langweiliger.
    Tatort heute.
    Schwer zu folgen, keine Spannung, warte auf ein erregenderes Anschlussprogramm.
    Und das will was heißen bei Miosga & Co…..

  7. vor 2 Wochen

    Der Anfang war ganz okay. Das sich daraus aber ein Kammerspiel eines SEK Teams entwickeln würde, war nach einer Viertelstunde ersichtlich.
    Dazu die Schlafmützen aus dem Schwarzwald mit privaten Problemchen, gelöst oder anstehend, gaben dem Ganzen den Rest.
    Zapping zu Wunderschön im WDR…..Urlaub in Griechenland.
    Soviel zu dem Thema.

  8. vor 2 Wochen

    Tahini hat beim Verhör seine Uhr am Arm, obwohl er sie vorher abgeben musste. Nach dem Verhör zieht er sie wieder an.
    Kleiner Regiefehler?

  9. vor 2 Wochen

    einfach aber spannend


  10. Ende der Erstausstrahlung

  11. vor 2 Wochen

    Wie bei deutschen Krimis, insbesondere im Tatort die Zuschauer für zu dumm gehalten werden, dem Inhalt folgen zu können, indem man in jedem Satz die Namen der Beteiligten Personen einbaut, ist einfach nur lächerlich. So reden keine Menschen, die Texte der Schauspieler sind grausam schlecht.

  12. vor 2 Wochen

    Es hat gereicht die erste halbe Std. und die letzte Viertelstunde zu sehen , dann hat man das gesamte Thema verstanden – der TO war grottenschlecht !!

  13. vor 2 Wochen

    Wow, erstklassig!!
    Bitte mehr davon.. 👍👍👍

  14. vor 2 Wochen

    Dies war ein eindrucksvoller Tatort mit Tiefgang in alle Richtungen. Zwischen Vorurteile, das Recht in die eigenen Hände nehmen, Karriere, Loyalität Unschuldsvermutung und dem Rechtsbewusstsein waren alle wichtigen menschlichen Verhaltensweisen vertreten. ⭐⭐⭐⭐⭐

  15. vor 2 Wochen

    Mal wieder grausam.eigentlich interessante spannende Ausgangssituation, aber was hat man daraus gemacht, langweiliges Gelaber.Schade für die guten, meist jungen Schauspieler.Tobler und Berg farblos, die Rocker als Realsatire , die zunächst als Clan- Verbrecher angedeuteten allesamt friedliebende missverstandene Menschen.Und dann wird der Fall in einer Art Familienaufstellung aufgelöst und die wahre Täterin gibt sich bereitwillig zu Erkennen. 1 von 5 Punkten.

  16. vor 2 Wochen

    Meine Lieblingsszene: Tobler sprüht mit dem Wasserzerstäuber auf ihren im Sessel sitzenden Papa, mit dem sie sich unterhält.
    Doch der ist nicht da, weil tot.
    Zutiefst menschlich.

    So wie alle Irrungen und Wirrungen des zähen Tatortes heute.
    In einer Zeit, in der die Polizei pauschal als verdächtig gesehen wird (wozu sonst Antidiskriminierungsgesetze auf den Weg bringen?),
    erscheint es nur menschlich (dabei nicht nur unmoralisch und strafrechtlich relevant, sondern vor allem völlig unnötig), dass die Beamten Angst hatten, den eigentlichen Ablauf zu berichten.

    Ein Tatort, der zum Nachdenken anregt.

  17. vor 2 Wochen

    Hallo
    Habe gerade geschaut und ich fand ihn ganz gut.Am Anfang hat es sich etwas gezogen,aber zweite Hälfte wurde spannender. Aber geht schon noch besser.
    Danke

  18. vor 2 Wochen

    Wir können die negativen Kommentare nicht nachvollenziehen. Klar, erstmal merkt man: es wird ein Kammerspiel, klar man denkt sich: ich hätte mir mehr Action gewünscht… Aber es sind ja immerhin TOBELR und BERG die hier ermitteln und die Figuren waren wirklich einfach super authentisch, wie immer. Es war keine SEK Staffel btw. sondern die Bereitschaftspolizei (haben sie auch selber gesagt, sonst wüssten wir es nicht so genau!) Gut, also Migration ist immer ein super spannendes Thema und Polizeigewalt auch, wobei es ja auch irgendwie Notwehr war… ? Gut, das Vertuschen dann natürlich nicht mehr. Ach, wir sind einfach froh, dass es sich am Ende durch ein Geständnis gelöst hat, das ist doch immer das beste…
    Also, Freunde, einen guten Abend noch und Grüße in die Runde!

  19. vor 2 Wochen

    ###SPOILER### Wenig Action aber spannendes Kammerspiel! In solchen Einsätzen wie gezeigt, wäre es gut gewesen wenn alle Polizisten eingeschaltete Bodycams getragen hätten. Das hätte die späteren Querelen (die Wahrheit sagen oder Ausflüchte) unter den Polizisten verhindert. Im Übrigen finde ich, dass die Polizistin in Notwehr gehandelt hatte, als sie bedrängt wurde. 4 von 5 Sterne!

  20. vor 2 Wochen

    Kann hier irgendwer sagen, welche Brücke das war, unter welcher ein gut Teil gespielt hat? Wir zermartern uns die Köpfe, wo in Freiburg das war…

    1. vor 2 Wochen

      Gar keine, auch ich hab auch lange gerätselt und tippe inzwischen auf eine Brücke in Baden-Baden.

      1. vor 2 Wochen

        Super, danke! Da kenne ich mich dann sowieso nicht aus.

  21. vor 2 Wochen

    Kammerspiel.Ermüdend.Es kam heraus,dass der Bereitschaftsgruppenführer nichts gesehen hat,aber auf jeden Fall alles im Griff hatte.Aus seiner Sicht.Oder es im Griff haben wollte.Eigentlich eine Selbstverteidigung.Brauchte man nicht unter den Teppich zu kehren.warum man es trotzdem versuchte,keine Ahnung.Da jedoch schon der Versuch unternommen wurde etwas zu konstruieren und abzusprechen,haben sich die jungen Polizisten für den Job disqualifiziert.Und der Bereitschaftsgruppenführer gehört rausgeschmissen.Kein Vorbild!😠

  22. vor 2 Wochen

    Ganz ehrlich? Hatte keine Erwartungen, da ich das Schwarzwald-Team nicht mag. Aber da habe ich schon schlechtere Tatorte von anderen Teams gesehen. War jetzt nicht der Kracher, aber immerhin habe ich mich nicht gelangweilt. Der TO war ok, nicht mehr, aber auch nicht weniger…

  23. vor 2 Wochen

    Endlich konnte ich mal neben dem TO Mails beantworten und ein paar andere Dinge erledigen. Sonst geht das eher nicht, weil ich vor Spannung nägelkauend auf den Bildschirm starre. 😉

    Spaß beiseite, ich war bei Halbzeit schon kurz vorm Abschalten, habe dann aber tatsächlich ein paar Dinge erledigt, ohne den Anschluss zu verlieren. Dieser TO gehört jedenfalls zu denen, die ich mir nicht ein weiteres Mal anschauen würde, wie eigentlich alle aus Freiburg. Die reißen mich nie wirklich vom Hocker. Ich würde gerne mal Mäuschen spielen beim Produktionsteam, ob die von ihrer Arbeit überzeugt sind und wie die sonst so ticken.

  24. vor 2 Wochen

    Die Idee, darzustellen, wohin falsch verstandener Korpsgeist unter Polizisten führen kann, war gut, es war auch nicht der erste Sonntagabendkrimi, der sich mit dieser Thematik befasste.

    Allerdings war die Auflösung nicht nur nicht überzeugend, sondern sie führte auch den ganzen Film ad absurdum.

    Die entscheidende Schwachstelle des Drehbuchs wird von Tobler selbst ausgesprochen:

    „Sie können mir jetzt weiß der Geier was erzählen, ich muss einfach davon ausgehen, dass es stimmt.“

    So ist es. Und die Auflösung kommt dann dadurch zustande, dass die Täterin, von ihrem Gewissen gepeinigt, gesteht, was wohl sonst nicht herauszufinden gewesen wäre.

    Das alleine wäre schon für einen Krimi eine sehr unkonventionelle und auch nicht zufriedenstellende Auflösung: Man möchte doch sehen, dass die Polizei durch logische Schlüsse und/oder Indizien zur Lösung findet.

    Darüber hinaus war die Situation, die die Täterin schilderte, ja Notwehr. Und das wiederum lässt die ganzen langen Diskussionen zwischen den KDD-Leuten doch ziemlich absurd erscheinen. Wieso sollten sie auf den Gedanken kommen, einen Unschuldigen in den Knast zu schicken, wenn ihre Kollegin in Notwehr gehandelt hat?

    Ich freue mich immer, wenn ich gute Besprechungen schreiben kann, weil das ja auch bedeutet, dass ich gut unterhalten wurde, und das Schwarzwald-Team mag ich wirklich gern. Aber heute reicht es aus meiner Sicht leider nur zu 4 von 10 Punkten.

    1. vor 2 Wochen

      Das ist alles richtig so .

      1. vor 2 Wochen

        „Darüber hinaus war die Situation, die die Täterin schilderte, ja Notwehr. Und das wiederum lässt die ganzen langen Diskussionen zwischen den KDD-Leuten doch ziemlich absurd erscheinen. Wieso sollten sie auf den Gedanken kommen, einen Unschuldigen in den Knast zu schicken, wenn ihre Kollegin in Notwehr gehandelt hat?“
        > genau meine Sichtweise. Oder hat sie gelogen, um die Gruppe zu schützen?
        Kann jemand erklären?

    2. vor 2 Wochen

      ### Spoiler ###
      Wir glauben auch, dass die Polizist*innen am Ende vllt. trotzdem gelogen haben….. sonst hätten sie sich die ganzen Diskussionen ja auch sparen können, wenn es wirklich so gewesen wäre. Denn, dass das Notwehr war was am Ende dargestellt wurde, ist ja ziemlich klar…..
      Also: wir trauen dem Braten nicht🧐

      1. vor 2 Wochen

        Stimmt, so kann man es auch sehen. Das heißt dann aber auch, dass der wahre Tathergang ungeklärt bleibt. und das ist – neben dem ungestraften Davonkommen des Täters – einer von 2 Krimi-Schlüssen, die ich inakzeptabel finde. In diesem Fall kommt dazu, dass diese Auslegung des Schlusses der Denkweise von Populisten jeglicher Couleur in die Hände spielt, nach deren Meinung dieser ganze Staat durch und durch korrupt und jegliches Aufklärungsbemühen vergeblich ist.

    3. vor 2 Wochen

      So sehe ich das auch, aber nur mit 2 von 10 Sternen. Einmal mehr wurden in diesem tatort Streifenpolizisten als selten dämlich dargestellt.

  25. vor 2 Wochen

    Die „Schlafmützen aus dem Schwarzwald“ habe ich heute als wohltuenden Gegensatz zu sonst gerne ausrastendenden oder permanent am Handy schreienden KommisarInnen erlebt. Gutes Drehbuch, durchweg gute Schauspieler, 5 Sterne.

  26. vor 2 Wochen

    Das war ein toller Tatort. Besonders spannend waren die Szenen, mit den gruppendynamischen Prozessen innerhalb der sechs Bereitschaftspolizisten mit der Frage: Sollen wir die Wahrheit sagen oder lieber lügen,um die eigene Kariere nicht zu behindern.

    1. vor 2 Wochen

      Naja, dass die Polizei als korrupt und fast schon „mafiamäßig“dargestellt wurde, fand ich jetzt nicht so prickelnd. Man verliert ja das Vertrauen in unsere Ordnungsgüter.

      1. vor 2 Wochen

        Naja, keine Berufsgruppe (bzw. Menschengruppe) ist ohne schwarze Schafe, auch nicht die Polizei, so weh es tut. Darum sind Pauschalurteile so gefährlich, man sieht ja allerorten, wo das hinführt.

  27. vor 2 Wochen

    Diese >INNEREN Angelegenheitenmutmaßlichen DelinquentenMetalhead-KarikaturenBePo-Schülerlotsenlange Nachtlange 90 Minuten Uriah Heep)

  28. vor 2 Wochen

    was war das denn ? – frei nach Shakespeare : Tatort oder nicht Tatort – das war heute abend die Frage .
    Muß man dem ehrwürdigen Fankreis auch noch sowas zumuten ?

  29. vor 2 Wochen

    Nachdem ich mich durchgequält hatte und ehrlich gesagt gedanklich schon bei der Polizistin als Täterin ausgestiegen bin, kann ich nur sagen, sorry liebe Schwarzwälder, aber das war nix heute.
    Vom Geißlein war ich echt begeistert und hab noch gehofft, ihr habt endlich die Kurve gekriegt, aber heute seid ihr mal wieder ins alte, seichte und langweilige Muster zurückgefallen.
    Schwache 2 Sterne mit ganz viel gutem Willen und weil ich Tobler und Berg so mag.

  30. vor 2 Wochen

    Schwarzwald-Tatorte habe ich bislang nie oder ausschließlich in Teilen angesehen; heute genügte der Zeitraum ab 21.25-21.45 Uhr.
    Wie erwartet, langweilig und für mich eine echte Zeitverschwendung. Keine 🌟

  31. vor 2 Wochen

    Sachse: Die Polizistin hat in Notwehr gehandelt. Eigentlich hätte der Krimi nach einer halben Stunde Geschichte sein können. Die Kriminalisten spielen ihre Rollen gut!

  32. vor 2 Wochen

    Der Drehort für die Außenaufnahmen des Clubs würde mich interessieren. Der Tatort war spannend.

  33. vor 2 Wochen

    Der Film heißt „Innere Angelegenheiten“ und schon bald ist klar, dass es um die Dynamik innerhalb der Einsatzgruppe geht. Wer Kammerspiele nicht mag, hat da schlechte Karten. Ich fand es faszinierend und nachvollziehbar, wie die einzelnen Akteure ihre Position begründet haben. Dabei wurde ein Schlaglicht auf die Rahmenbedingungen geworfen, unter denen die Bereitschaftspolizisten ihren Job machen müssen und dass hinter der Uniform Menschen mit ihren Ängsten, Nöten und Zweifeln stecken. Ohne Zusammenhalt, meinetwegen auch Korpsgeist lässt sich diese Arbeit nicht machen. Und wo sind da die Grenzen? Und jeder Zuschauer kann sich da fragen: Wie hätte ich entschieden?
    Ich gehöre wohl zu der Minderheit im Forum, für die der Tatort sehenswert gewesen ist.
    #Bina: Wenn ein Film es schafft, das Vertrauen in die Polizei zu erschüttern, kann es mit diesem Vertrauen nicht weit her sein.

    1. vor 5 Tagen

      Hallo I. Mirk,
      ich konnte leider nicht mehr antworten, die Kommentarfunktion war geschlossen.

      Ich wollte noch etwas dazu sagen:
      Gerade weil mein Vertrauen in unsere Polizei so groß ist und sie fantastische Arbeit leistet, immer wieder den Kopf und Körper hinhält, sich täglich anfeinden lassen muss, ihr Leben für unseren Schutz aufs Spiel setzt, finde ich es despektierlich, wie sie in diesem TO dargestellt wird.
      Der Respekt hat doch sehr nachgelassen in diesem Land, das hätten wir uns als Jugendliche nicht getraut.
      Diese Darstellung hat unsere Polizei nicht verdient!

  34. vor 2 Wochen

    Das war doch Notwehr!? Warum macht der Streifen-Leiter da so ein massives Fass auf und reißt seine komplette Mannschaft mit rein? Was war denn da die Absicht?

    Und warum darf die Streife bei Todesfall einfach wegfahren? Der erste an einet Tatort (auch wenn es Polizisten sind) müssen doch IMMER für eine erste Zeugenaussage dableiben.

    Von der Grundprämisse eigentlich gut, aber diese zwei Logiklöcher machen es total kaputt, weil es so gar keinen Sinn ergibt.

    1. vor 2 Wochen

      … genau meine Gedanken

  35. vor 2 Wochen

    Satz mit X … maximal 2 Sternchen ⭐⭐ für „Warten auf Godot“ in 3 Akten.

    Da war ich noch so euphorisch beim letzten Tatort aus dem Schwarzwald, bei einem Stück, was wirklich gut war.

    Und heute? Die Absicht habe ich verstanden. Aber die Umsetzung war mangelhaft. 3 mal Kammerspiel wie Standfußball, mit ständigen Wiederholungsszenen, Texten dahinkonstruiert, usw.

    Also, diese langweilige Geschichte hat mich nicht mitgenommen und auch nicht überzeugt.

    Da ist dann die gespielte, finale Nachkonstruktion in Form einer Laienspielgruppe sehr passend und für dieses Machwerk folgerichtig und überaus passend.

  36. vor 2 Wochen

    Besonders auffallend: In gefühlt jedem zweiten Satz fiel das Wort „Scheiße“ oder “ Scheiß“: Dieser Umstand machte die ohnehin schwachen Dialoge noch schlechter und sagte viel über den Geisteszustand der Protagonisten aus. Kein Lob für den Drehbuchschreiber.

    1. vor 2 Wochen

      @Gerhard Bury: Nur „Schimmi“ durfte „Scheiße“. 😉

      1. vor 2 Wochen

        @ Imki:
        So nämlich!

  37. vor 2 Wochen

    Ich finde, der Film soll aufzeigen, dass die Aussage von Polizisten, sofern sie sich einig sing, mehr „Gewicht“ hat als die Aussage von „Normalbürgern“.
    Mir ist vor Jahren folgendes wiederfahren: Ich war, in Wien meiner Heimatstadt, mit dem Auto auf der Südosttangente (Stadtautobahn) um ca. 19:30 unterwegs. Es war zähflüssiger Verkehr, wie es um diese Uhrzeit auf der „Tangente“ normal ist. Ich bemerkte, dass die Polizei hinter mir fuhr, schenkte dem aber keine weitere Bedeutung.
    Nach ca. 5 km Fahrstrecke überholten sie mich und hielten mich an. Fahrzeugkontrolle. Der eine der beiden Polizisten fragte mich ob ich wisse warum sie mich anhalten. Ich antwortete, wahrheitsgemäß, mit: „Nein“.
    Ich bin zu schnell gefahren, meinte der Polizist. Ich bestritt dies, da es bei dieser Verkehrslage gar nicht möglich war schneller zu fahren, als der Rest der Verkehrslawine, die so mit ca. 60 km/h dahinrollte. Es sind 80 km/h erlaubt.
    Der eine Polizist sagte dann wörtlich: „Wenn mein Kollege und ich sage du warst zu schnell unterwegs, dann warst du zu schnell unterwegs auch wenn du gestanden bist“.
    Sein Kollege, der daneben stand, nickte mit dem Kopf und griste blöd.
    Ergebniss: Strafanzeige. >>> €240,- Bußgeld. >>> Einspruch meinerseits. >>> Einspruch abgewiesen, da die beiden Beamten einen Amtseid geleistet haben und sich daher der Herr Rat, (Mag. A. L*ch) nicht vorstellen kann, dass die beiden Beamten jemanden zu Unrecht beschuldigen.
    Ich glaube soetwas, und schlimmeres, geschieht ständig und nicht nur in Wien sondern weltweit.
    Deshalb hat mir der TO gut gefallen, weil man gegen die StaatsGEWALT machtlos ist. Zum Thema Notwehr wurde das Opfer, lt. vorläufigem Obduktionsbericht, mit mehreren Schlägen auf den Kopf (…) getötet. Das ist dann keine Notwehr mehr.
    Vertrauen muss man sich mühsam erarbeiten und ständig erneuern. Das gilt nicht auch, sondern besonders für die Polizei.
    Grüße … Franky

    1. vor 2 Wochen

      Es mag so Dorfpolizisten geben die sich ein paar Sternchen mit Strafzetteln verdienen wollen. Aber der Vergleich hinkt doch stark.
      Nehmen wir mal an 3 der Polizisten sagen unter Eid aus, die Verlobte sei ihrem Freund Ramin zur Hilfe gekommen (Notwehr) und hatte die Flasche sogar noch in der Hand. Somit wären alle fein raus.
      Wozu braucht man aber dann noch ein Gerichtsverfahren, wenn ein Urteil durch derartige Aussagen praktisch schon unumstößlich fest stünde ? Ganz so simpel läuft das nicht.
      Da glaube ich doch eher an einen Rechtsstaat bei dem die Justiz nach anderen Regeln und Beweisen zur Wahrheitsfindung kommt, selbst wenn die Polizei als „Zeuge“ einen höheren Stellenwert hat.

  38. vor 2 Wochen

    ### Spoiler ###
    Diese kammerspielartige Inszenierung (hätte auch ein Theaterstück sein können) war mal etwas Neues, aber die Auflösung war völlig unbefriedigend, weil sie das Vertuschungsmanöver der sechs Einsatzpolizist(inn)en völlig sinnlos erscheinen ließ. Somit wirkt alles im Nachhinein recht konstruiert.
    Zum einen war es doch völlig legitim von der Polizistin sich zu verteidigen und zum anderen wussten sie doch, dass es eine Zeugin gab.

  39. vor 2 Wochen

    Spannender Tatort a la Kammerspiel. Drei Drehorte: Disco, Verhörzimmer und Standort der 6 Polizisten. Toll besetzt (mal von Taremis Verlobten abgesehen-sorry, ihre Schilderungen sind einfach nicht sehr glaubwürdig) und spannend, gerade das Thema mit dem Gruppenzwang, einer für alle, gegenseitiges überreden und auf-eine-Seite-ziehen. Das Ende ist etwas schnell aufgelöst, und kommt nach 1h Spannung etwas zu easy und reibungslos daher. Ein bisschen mehr Tiefgang wäre schön gewesen: (SPOILER!) warum erschlägt die in die Enge getriebene Polizisten den aggressiven Biker mit dem Glas-Aschenbecher anstatt früher professionell die Waffe zu ziehen? Insgesamt aber ein glaubwürdiger Tatort wo mal ein Ex-Krimineller ein nachvollziehbar ehrlich gewordener Mensch ist der keinen Streit mehr will und sich zwar prügelt, aber für den Totschlag nichts kann, während die Diskussion unter den Polizisten verschiedene Wert-und Weltbilder sowie Rangordnungen und Machtmissbrauch aufzeigt.

    1. vor 2 Wochen

      „..anstatt ..die Waffe zu ziehen?“

      Aschenbecher statt Waffe evtl weil sich die Situation dynamisch schnell entwickelte?
      Weil ein Schlag auf den Kopf eigentlich eher ein K.o. wird – ein Schuß endet aber rasch eher tödlich?
      Weil auf so kurze Distanz evtl ein Schuss eh nicht das Mittel zur Wahl wäre?
      .. mehrere Möglichkeiten.

  40. vor 2 Wochen

    Das war sehr schwere Kost.
    Viel Schall,wenig Rauch nach 45 min. weggezappt,das erste mal das wir einen Tatort vorzeitig beendet haben.☹️Bedauerlicherweise bekommen die Schwarzwald Tatorte keinen richtiges Drehbuch mehr.

  41. vor 2 Wochen

    Kann es sein, dass die Konzeption des gestrigen Tatorts auf Sparmassnahmen zurückzuführen ist? Dialogszenen in geschlossenen Räumen oder nachts unter ruhigen, abgesperrten Brücken sind deutlich einfacher und günstiger zu drehen als richtige Aussenaufnahmen oder gar Actionszenen. Hier hat man den Kammerspielcharakter etwas aufzulockern versucht, in dem man es an drei verschiedenen Orten stattfinden lässt. Auf mich wirkte das alles sehr spartanisch und wie ein Experiment, ob der Durschschnittszuschauer das geringere Budget bemerkt oder nicht.
    Nimmt man an, dass dem Drehbuchautoren unter diesen Massgaben die Aufgabe gestellt wurde, eine gute Geschichte zu konstruieren, würde ich allerdings sagen, dass das insgesamt recht ok gelungen ist. Das Grundkonstrukt der Story war nicht verkehrt, nur die Ausführung mit dieser Reduktion der Schauplätze hat dem ganzen doch einige Steine in den Weg gelegt.
    Die Diskussionen der Polizist*innen untereinander wirketen aus meiner Sicht etwas theaterhaft, eher so, als ob Soziologiestudent*innen in ihrer WG Probleme ausdiskutieren würden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass echte Polizisten Themen in dieser Breite ausdiskutieren würden und jeder dazu käme, seinen/ihren Standpunkt darzubringen. Die Dynamik würde ich hierarchischer erwarten, Gruppenleiter macht eine Ansage und vielleicht gibt es einen oder zwei, die ein bisschen dagegenhalten, aber die gemeinsame Linie würde relativ schnell stehen. Konflikte würden archaischer gelöst. Mich hätte mehr überzeugt, wenn die Polizisiten wie eigentlich geplant ihre Schicht einfach beendet hätten, vielleicht hätte der blonde Bedenkenträger-Polizist noch unter der Mannschaftsdusche eine Abreibung bekommen, die blonde Polizistin hätte sich zurückgezogen und geheult, der Gruppenleiter hätte sich mit dem prolligen Polizisten und der dunkelhaarigen Kollegin ein Bier aufgemacht…
    Und am Ende hätte Frau Tobler alle irgendwo einsammeln müssen, als sie erfährt, dass da Polizisten am Tatort waren. Da hätte man natürlich noch mehr Schauplätze gehabt, was alles etwas abwechslungsreicher gestaltet hätte, aber natürlich dann auch wieder etwas mehr ins Geld gegangen wäre…

  42. vor 2 Wochen

    ⭐⭐⭐⭐
    Ich fand „Innere Angelegenheiten“ gut: das Hin und Her zwischen den drei „Bühnen“ fand ich reizvoll. Logikfehler geschenkt, denn es ist ein Spielfilm, wie man früher gesagt hat. Besonders gefallen haben mir Bergs und Toblers Dialoge, die ich natürlich fand. Ebenso fanden keine fantastischen Einzelaktionen statt, wie sie uns in anderen Tatorten serviert werden, die einen Film an den Rand zur Groteske platzieren können und meine Abschaltquote erhöht. (Das Gegenteil von Einschaltquote…)

  43. vor 2 Wochen

    Für mich etwas zwiespältig: Es kommt, buchstäblich, darauf an von welcher Seite aus man den TO beurteilt. „Von vorne“: nach etwas zähem Beginn recht gut und interessant gemacht, auch durchaus spannend, weil bis fast zum Schluss nicht recht klar war, wie und wohin sich das entwickelt. Auch die verschiedenen Interessen der Polizisten, die Gruppendynamik darin, wurde sehr schön und teilweise faszinierend angespielt. „Von hinten“ andererseits: Der gar zu banale und wenig originelle Schluss – ich hätte angesichts des Zinnobers, der veranstaltet wurde, hier schon ein paar Umdrehungen mehr erwartet – hat die Geschichte dann fast entwertet und ins leicht Absurde abdriften lassen. Der Einsatz der Polizisten mag ja keine Meisterleistung gewesen sein, und einen Toten am Ende sieht man in diesem Zusammenhang wohl erst recht nicht gern … aber diese gewaltige geplante Vertuschungsaktion auch von denjenigen, die mit dem eigentlichen Geschehen gar nichts zu tun hatten? Könnte man – s.o. – noch unter Gruppendynamik abbuchen, die sich zugegeben um Logik oft wenig schert. Aber für den Zuschauer war das dann doch etwas unbefriedigend.
    Also erstmals: „von vorne “ 4 Sterne, „von hinten“ 2, macht im Schnitt recht ordentliche 3 Sterne.

    ***/5

  44. vor 2 Wochen

    Mir gefiel dieser Tatort sehr gut, er war sehr spannend. Die meisten Schwarzwald-Tatort Folgen gefallen mir, eben wegen den beiden unterschiedlichen Kommissaren.

  45. vor 2 Wochen

    Verwundert mich immer, dass bei manchen Tatorten die Beurteilungen so sehr gespalten sind. Es gibt einige die den komplett verreißen und andere, die ihn als brilliant empfinden. Wo ist das Mittelfeld? Und warum haben die Polizisten so sehr an einem eventuellen Lügenbericht herumgestritten, wo doch die junge Polizisten relativ schnell schon gesagt hat, dass sie die Wahrheit sagen will?

  46. vor 5 Tagen

    Endlich mal wieder ein von vorne bis hinten spannender und etwas anderer Tatort, mit viel Kritik am System. Korpsgeist steht über Wahrheit, ein System kann so gebaut sein, dass Schuld umverteilt wird, statt aufgeklärt, ein Opfer innerhalb eines Systems, das keine echte Wahrheit zulässt. Es geht weniger um „Fall gelöst“, sondern mehr um gesellschaftliche Kritik — hier speziell an Polizeistrukturen und interner Loyalität. Bitter aber spannend bis zuletzt.
    8 von 10 Punkten

  47. vor 4 Tagen

    Diese Folge meines Lieblingsteams hat mich enttäuscht, da ich sie als viel zu LANGATMIG empfunden habe.
    So wie User @kressin dachte auch ich beim Anschauen der Folge an vollzogene Budget-Sparmaßnahmen (3. Folge innerhalb der letzten 5 Monate kostet halt) …😏

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