Tatort Folge 1158: Schoggiläbe



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Tatort Folge 1158: Schoggiläbe 3 48

„Schoggiläbe“ steht im Schwyzerdütschen sinngemäß für die „Schokoladenseite des Lebens“.

Tatsächlich dreht sich der zweite Einsatz des neuen Züricher Tatort-Damengespanns um Hauptkommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Profilerin Tessa Ott (Carol Schuler) um den Schokoladenfabrikaten Chevalier und dessen unnatürliches Ableben: der reiche Lebemann liegt tot in seiner Villa und der Streit um das Erbe beginnt.

Der Schweizer Tatort-Krimi „Schoggiläbe“, eine Produktion des SRF, erlebt am Sonntag, den 28. Februar 2021 um 20.15 Uhr seine TV-Premiere im Ersten. Abgedreht wurde der Film knapp vor der COVID-19-Pandemie im Winter 2019.

Inhalt der Tatort-Folge „Schoggiläbe“

Hans-Conrad Chevalier, der stinkreiche Inhaber einer traditionsreichen Schweizer Schokoladenfabrik, liegt blutüberströmt auf seinem Wohnzimmerboden. Als die zum Tatort bestellten Ermittlerinnen Isabelle Grandjean und ihre noch recht frische, neue Kollegin Tessa Ott in der noblen Villa am Zürichberg ankommen, verschlägt es Letzterer fast den Atem: Ott kennt das Opfer. Sie ist selbst in dieser Wohngegend aufgewachsen, als Tochter einer der reichsten Familien der gesamten Schweiz. Chevalier war der Nachbar ihrer Eltern – jetzt liegt er mit Kopfschuss und zerschmettertem Schädel vor ihren Füßen. Da wollte jemand wohl ganz sicher gehen. Die Indizien deuten auf eine Beziehungstat.

Der Kriminaltechniker Noah Löwenherz kümmert sich im SRF-Tatort „Schoggiläbe“ um die Spurenlage, während Tessa Ott das Nachbarsmädchen von früher im Chevalier-Betrieb aufsucht. Ungewöhnlich unberührt reagiert die auf die Nachricht, dass ihr Vater brutal ermordet wurde. Claire erklärt ihrer alten Freundin Tessa, dass ihr Vater homosexuell gewesen sei, und sie von einer ihr unbekannten Leihmutter stamme. Sie habe kaum Kontakt zum Vater gehabt, der aufgrund seiner Depression immer wieder in eine Klinik gegangen sei.

Die selbstbewusste Erbin Claire macht der Profilerin im Fall „Schoggiläbe“ klar: Chevalier muss weiterleben – um jeden Preis! Sie wird die Leitung der Firma übernehmen. Doch die junge Frau hat die Rechnung ohne ihre herrschsüchtige Großmutter Mathilde gemacht. Die hat von ihrem schwulen Sohnemann ohnehin nie viel gehalten, sein Tod kümmert auch sie kaum. Das vermeintlich erfolgreiche Unternehmen aber, ja, das will sie nun lenken und leiten.

Den Ermittlerinnen Grandjean und Ott haben gleich das richtige Gespür für den Fall und vermuten Verwicklungen der Familienmitglieder in den Mord. Auch unterhielt Hans-Conrad Beziehungen zu schwulen Callboys, zuletzt zu seinem Lover Dorian Lakatos. Die sichergestellte Tatwaffe stellt sich als Eigentum eines polizeilich bekannten Straftäters heraus, die Kripo vermutet dessen Verkauf der Waffe an den Mörder von Chevalier – an wen? Alle haben ein Tatmotiv, doch niemand außer Dorian hat ein Alibi für den Tatzeitpunkt.

Inmitten der Untersuchungen im Umfeld der Schokoladenfabrikanten übersieht Tessa Ott vollkommen, wie sehr ihre Partnerin Isabelle eigentlich zweifelt: an Tessa und ihre Zuverlässigkeit, aber auch an sich selbst. Grandjean sehnt sich zurück in ihre Heimatstadt La Chaux-de-Fonds, sie hat insgeheim beschlossen, Zürich den Rücken zu kehren. Die Kündigung hat die Polizistin bereits abgetippt …

Infos zur Tatort-Produktion

Die ersten zwei Episoden aus Zürich, „Züri brännt“ (Tatort-Folge 1140) und „Schoggiläbe“ (Tatort-Folge 1158) wurden etwa zeitgleich Ende 2019/Anfang 2020 in Zürich und Umgebung abgedreht. Diese Art der Produktion, bei der zwei Filme parallel entstehen, nennt man „Back-to-back“ und hat meist wirtschaftliche und/oder logistische Gründe. Kurz: Man spart Zeit und Geld.

Im zweiten Fall werden erneut Tessa Otts Schwierigkeiten beim Umgang mit der Dienstwaffe thematisiert, die Hintergründe für ihre Ängste bleiben jedoch schleierhaft.

Die Redaktion von Tatort-Fans meint …

Sabine (41 J. | Kinoliebhaberin)

Dass Schweizer Schoki derart fad schmecken kann, hätte ich nicht gedacht. In diesem ausgedeeehnten, laaagsaaam erzählten Kriminalfall würde nicht einmal eine intravenös verabreichte heiße Schokolade die Laune heben. Der filmische „Kniff“ der direkten Publikumsansprache erschließt sich mir übrigens nicht; er wirkt bei dieser Machart des Tatorts gänzlich fehl am Platz. 1 kleiner Stern, mit Kakao bestäubt.

Gerald (41 J. | IT-Nerd)

Na ja, die Schweizer Tatorte haben es wirklich nicht leicht wegen der Synchronisation und auch die Vorgänger Flückiger und Ritschard hatten schwankende Erfolge mit ihren Fällen. Diesen zweiten Zürich Tatort fand ich nicht prickelnd, es zieht sich unheimlich. Ich weiß gar nicht ob das Team so viel Potential hat, denn die eine Kommissarin will am liebsten gleich gehen und die andere hat Ängste und ist nicht voll einsatzfähig. Schwierig… ich gebe mal 2 Sterne heute.

Tatort-Besetzung

Hauptkommissarin Isabelle Grandjean – Anna Pieri Zuercher
Profilerin Tessa Ott – Carol Schuler
Staatsanwältin Anita Wegenast – Rachel Braunschweig
Kriminaltechniker Noah Löwenherz – Aaron Arens
Claire Chevalier, Tochter des Opfers – Elisa Plüss
Mathilde Chevalier, Mutter des Opfers – Sibylle Brunner
Markus Oberholzer, Schwiegersohn und Anwalt des Opfers – Urs Jucker
Milan Mandic, Lebensgefährte von Grandjean – Igor Kovač
Callboy Dorian Lakatos – Balázs Blas Csémy
sein Bruder András Lakatos – Levente Molnár
Esmeralda Rivero, Putzkraft bei H.-C. Chevalier – Isabelle Stoffel
ihre Tochter – Layla Leona Kieber
Unternehmerin Julia Vogt – Lara Körte
Charlie Locher – Peter Jecklin
Hotelmanagerin – Cécile Gschwind
Hausbesitzer – Roger Bonjour
u.a.

Tatort-Stab

Drehbuch – Stefan Brunner, Lorenz Langenegger
Regie – Viviane Andereggen
Kamera – Martin Langer
Szenenbild – Monica Rottmeyer
Schnitt – Constantin von Seld
Ton – Marco Teufen
Musik – Fabian Römer

Trailer zur Tatort-Produktion



Bilder-Galerie zum Krimi aus Zürich


75 Meinungen zum Tatort Folge 1158: Schoggiläbe

  • MoistvonLipwik • am 24.1.21 um 19:23 Uhr

    Liebe ARD, bitte sorgen Sie dafür, dass man eine OMU Version zumindest im Internet erhalten kann. Die hochdeutsche Nachsynchronisation hat schon so viele Schweizer Produktionen gekillt.


  • Stefan - Otto • am 26.2.21 um 22:08 Uhr

    Finde auch dass Schweizer Tatorte in Original mit Untertitel kommen sollten . Das Echte kommt so besser rüber.


  • Till Schneider • am 27.2.21 um 3:17 Uhr

    Oweh, die Kommentare zum ersten Züricher Emanzenstadl waren so, dass ich diesen hier wohl auch nicht anschauen kann. @Attila schrieb damals, die Kommissarinnen seien „nicht besonders sympatisch“, und weiter: „Grandjean ist ein Arschloch, Ott eine blöde Kuh, völlig untauglich für diese Arbeit.“ Ich hab’s befürchtet, so wie die aussehen, und sie machen ihre Defizite auch nicht durch Schönheit wett. Außerdem scheint es im zweiten Fall insgesamt einen enormen Frauenüberschuss zu geben … nein, das schaffe ich nicht, so vielen Frauen beim Zicken zuzuschauen. Zumal, wenn ihnen schwule Männer gegenüberstehen. Ich bleib dann lieber mal weg.


  • Till Schneider • am 27.2.21 um 3:28 Uhr

    … wobei: Elisa Plüss, die Darstellerin der Schokoladentochter Claire Chevalier, ist so süß wie ihr Name (Plüss!), außerdem wirklich hübsch und charmant und sehr fähig. Die würde ich eigentlich gern wiedersehen. Aber diesmal geht’s halt nicht, leider.


  • Colorwriter • am 28.2.21 um 10:15 Uhr

    Neben den vielen im Vorfeld geäußerten, reichlich unsachlichen Kommentaren, nervt der Umstand, dass man auch diesen Tatort nicht im Originalton mit übersetzten Untertiteln ansehen kann.


  • Paul Cherbin • am 28.2.21 um 19:10 Uhr

    Bitte entfernt den Schweizer Tatort endlich aus’m Programm!


  • Mart • am 28.2.21 um 19:13 Uhr

    @Till Schneider: was bist du denn für ein Chauvi….


  • Franz • am 28.2.21 um 20:46 Uhr

    Bislang eher langweilig…..


  • Wolfgang • am 28.2.21 um 20:48 Uhr

    MUSS DIE ARD IM TATORT JETZT DIE FRAUENQUOTE ERFÜLLEN???


  • Sino • am 28.2.21 um 21:04 Uhr

    Irgendwie nervt es langsam, dass reine Frauenteams hier ständig runtergemacht werden, ohne auf den Film einzugehen.

    Nach einer Dreiviertelstunde schlafe ich ein, dieser komische synchronisierte Akzent nervt auch und die Kommissare (m/w) sind wenig charismatisch. Der Flückinger gefiel mir besser, weil der gelegentlich mal sowas wie Emotionen und Prosodie hatte.
    Ob die Kommissare nun Männer oder Frauen sind, ist mir aber ziemlich egal. Hauptsache die sind ein bisschen interessanter, als diese beiden blutleeren Schlafmützen.


  • Robschi • am 28.2.21 um 21:05 Uhr

    Ich sehe seit 40 Jahren Tatort. Das was ich da heute sehen musste ist der absolute Tiefpunkt. Künstlich und dann noch die persönlichen Ansprachen an die Zuseher.
    Armselig. Langweilig.


  • Xaver • am 28.2.21 um 21:06 Uhr

    Kann das sein? Zur besten Sendezeit am Sonntag solch ein Käse? Ihr könnt doch dafür nicht unsere GEZ Gebühren ausgeben?! Was für ein nervtötender Quatsch! Bitte niemals wieder!!!!!


  • Joe • am 28.2.21 um 21:08 Uhr

    Kommen sich sehr wichtig vor, diese Damen, aber……..mir ungeladener Waffe rumermitteln
    Ahnung haben ist ( hoffe ich jedenfalls )ANDERS !!


  • Markus • am 28.2.21 um 21:09 Uhr

    Ich glaube das ist der langweiligste Tatort seit langem . 21.10 Uhr , ich schalte ab .


  • Hubert • am 28.2.21 um 21:14 Uhr

    Selten so einen Doofrotz mit einer so wahnsinnig realistischen Frauenquote von gefühlten 150 % gesehen und dazu passend die schwule Männerszene.
    Sag mal, ihr Idioten, geht’s noch? Wem kann denn so ein Scheißdreck einfallen, der dann auch tatsächlich noch produziert wird. Nur noch Pfeifen am Werk!


  • Thorsten • am 28.2.21 um 21:19 Uhr

    Mannomann, der ist ja noch schwächer als ich erwartet habe. Geradezu ätzend langweilig. Wie immer eine miserable Synchronisation, dazu ein einschläfernd langsames Tempo und dieses bescheuerte direkte Ansprechen der Zuschauer. Als Sahnehäubchen noch eine Polizistin mit Schussphobie. Außerdem geht es mir wie anderen Kommentatoren hier, mit zwei Kommissarinnen und zwei Schoggi-Erbinnen ist mir das Ganze zu östrogenlastig.


  • Hubert • am 28.2.21 um 21:19 Uhr

    Selten so einen Doofrotz mit einer so wahnsinnig realistischen Frauenquote von gefühlten 150 % gesehen und dazu passend die schwule Männerszene.
    Sag mal, ihr Idioten, geht’s noch? Wem kann denn so ein Scheißdreck einfallen, der dann auch tatsächlich noch produziert wird? Nur noch Pfeifen am Werk!


  • Micha Kirchberg • am 28.2.21 um 21:23 Uhr

    Warum schafft man es in Filmen so selten mal ein Schachbrett richtig aufzubauen?


  • Elisabeth Vogt • am 28.2.21 um 21:27 Uhr

    Diese beiden Kommissarinnen nerven total, die eine ist als Kommissarin in keiner Weise integer , absolut niveaulos unsympathisch und destruktiv. Die andere mit ihrer einschläfernden Stimme agiert als stände sie unter Drogen.
    Die Story langweilig und undurchsichtig und leider in keiner Minute spannend.

    Die Zeit diesen Tatort zu schauen leider vergeudet. Einen weiteren Tatort mit diesen Ermittlerinen werden wir nicht anschauen.
    Bitte dieses Duo absetzen und durch spannende Charaktere ersetzen.


  • Bijou • am 28.2.21 um 21:32 Uhr

    Es tut mur schon fast leid, aber dieser Tatort ist grottenschlecht…langweilig, langfädig, unsympathische Kommissarinnnen…..schade für Zürich


  • Franz • am 28.2.21 um 21:36 Uhr

    Schwacher Tatort…


  • Holger Kaelbert • am 28.2.21 um 21:38 Uhr

    Bitte keine Fortsetzung mehr….


  • Winfried Vorbeck • am 28.2.21 um 21:46 Uhr

    Dichte, spannende Handlung, überraschendes Ende. Und auch die Kommissarinnen finde ich, offenbar im Gegensatz zu einigen anderen hier, auch gut.


  • Angela • am 28.2.21 um 21:47 Uhr

    Was ist das für ein Gitarrensolo bei 1:26:15😍


  • Mart • am 28.2.21 um 21:51 Uhr

    Ein durchschnittlicher Film. Synchronisation hin oder her. Nicht besonders spannend, aber gute Charaktere. Komischer Weise regt sich niemand auf, wenn Männer so dargestellt werden, bei sooo vielen Frauen ist das aber ganz schlimm. Das kann Mann nicht ertragen. ( OMG).


  • StefanG. • am 28.2.21 um 21:52 Uhr

    Gut. Nicht zu schnell, nicht zu langsam, manchmal gemütlich, nicht zu aggressiv. Gute Darsteller. Gute In-Szene-Setzung. Gute Kamera. Am Ende Happyend. Harmonisch. Solide. Bin zufrieden. So stelle ich mir einen Tatort vor.


  • Silvan • am 28.2.21 um 21:53 Uhr

    Oje. Zum einschlafen. Die beiden Zürcher Tatorte waren unterirdisch. Bitte reaktiviert Luzern.


  • Tristan15 • am 28.2.21 um 21:56 Uhr

    Bitte an die ARD: Hört auf mit diesem Schwachsinn!


  • STONES • am 28.2.21 um 22:01 Uhr

    Es wird immer schwieriger mit den Tatort!
    Das der Ton an sich im Tatort immer schlecht ist ist hinreichend kommentiert worden.
    Um eine Handlung zu verstehen muss man einfach die Schauspieler verstehen können.
    Was nützt mir ein Schweizer Tatort bei dem man die Schauspieler überhaupt nicht mehr versteht ausser man ist Schweizer oder Süddeutscher.
    Mir reichen schon die Wiener…
    Das mit den Synchronisationen ist das so eine Sache.
    Die machen einen Tatort auch nicht spannender.


  • Penelope • am 28.2.21 um 22:03 Uhr

    Ich fand den Tatort aus der Schweiz ganz unterhaltsam. Eine beschauliche Erzählweise mit guten Schauspielern.
    Die Kommissarinnen gefallen mir, besonders die Staatsanwältin ist stark.
    Und das Herunterbrechen der Fähigkeiten weiblicher Ermittlerteams auf Attraktivität oder Femininität , wie bei manchen Kommentatoren, zeugt nur von mangelnder geistiger Flexibilität oder von der Lust an Provokation. Keine große Sache.


  • Bruno • am 28.2.21 um 22:05 Uhr

    Schließe mich Sabines einem Stern an; mehr hat dieser Tatort wirklich nicht verdient.
    @Mart
    Gute Charaktere? Wo denn?
    Eine Polizistin, die Muffensausen bekommt, wenn sie eine Pistole hält, hat den falschen Beruf gewählt. Umso blöder von der Regie, dass sie dann schießt, als wegen Ladehemmung keine Gefahr bestand.
    Gegen zwei Kommissarinnen ist doch nichts einzuwenden.
    In Ludwigshafen und Dresden geht es doch auch.
    Bleibt nur die ganz ganz schwache Hoffnung, dass die beiden – falls Grandjean doch in Zürich bleibt – sich zusammenraufen wie Odenthal & Stern.
    Aber ob die Schweizer es bringen, eine interessante Handlung darzustellen?
    … allein mir fehlt der Glaube.


  • Der Fremde • am 28.2.21 um 22:05 Uhr

    Am 18.10.2020 schrieb ich zur 1. Folge („Züri brännt“) :
    „Enttäuschender Einstand des neuen Schweizer TO-Teams. Sowohl die Persönlichkeiten der beiden Kommissarinnen als auch der Inhalt dieser Folge sind m.E. uninteressant, die Dialoge weitgehend hölzern und belanglos. Aus welchem Grund kann das Schweizer Fernsehen eigentlich keine halbwegs brauchbaren TO-Folgen produzieren??? (die Sprache allein kann´s ja wohl nicht sein)“

    –> zur heutigen Folge schreibe ich: Mein og. Kommentar ist 1:1 auf die heutige Folge anzuwenden, mit dem einzigen Unterschied, dass die synchronisierte Sprache wohl doch ein maßgeblicher (Zerstörungs-)Faktor ist …


  • alehalo • am 28.2.21 um 22:17 Uhr

    Wer hat es erfunden? Ganz sicher nicht die Schweizer. Die Handlung langweilig, die Kommissarinnen ohne Seele. Ich kann keinen positiven Punkt geben.


  • Dieter Erfurth • am 28.2.21 um 22:17 Uhr

    War in gewisser Weise spannend und glaubhaft und die beiden Frauen sind angenehm anzuschauen und überzeugend. Das Thema nicht außergewöhnlich, aber man schaute trotzdem gespannt zu.
    Eine andere Sache: warum sind die Untertitel oft so unvollkommen, daß ganze Teile ausfallen? (ich bin taub und brauche sie).
    Ansonsten: Viel Erfolg weiterhin! Und noch eins: Samstags fehlt eine Vorabendserie wie „Bettys Diagnose“.


  • Attila • am 28.2.21 um 22:18 Uhr

    Meine Muttersprache ist ungarisch, so mir wären die Untertiteln, wenn die Brüder ungarisch sprachen, nicht nötig gewesen ;-) Die wurden übrigens tatsächlich von ungarischen Schauspielern dargestellt, komischerweise kommen beide aus den ungarischsprachigen Minderheiten der Nachbarländer.
    Die wechselsprachige Verhörung am Ende war, meiner Meinung nach, nicht realistisch, ein Ungar, der so Deutsch sprechen kann, wird nicht hin und her wechseln.
    Und, ja, nach dem dritten Staffel von Babylon Berlin sind wieder ungarische Brüder die Täter :-)

    Das der Tatort sich mit gesellschaftlichen Problemen beschäftigt, ist gerade so alt wie Tatort selber. Doch diese Szenen, wenn die Schauspielerin in die Kamera schaut, und erzählt, dass sie einen Obdachlosen gefunden hat, und so was, erinnern mich auf schlechte Propagandafilme aus meiner Jugend, so was braucht man definitiv nicht.
    Das es langatmig war, ist nicht unbedingt schlecht, zum Beispiel beim Polizeiruf aus Brandenburg (noch mit Horst Krause, bevor Frau Lenski zur polnischen Grenze gezogen ist), war auch nicht schneller, und sie waren auch nicht schlecht. Ich fand diese Folge eher unterdurchschnittlich, aber nicht so schlecht, wie einige hier.


  • Franziska aus F. • am 28.2.21 um 22:26 Uhr

    Furchtbar langweilig ! Was sollte eigentlich die alberne Befriedigungsszene im Club auf dem Sofa? Hätte man das andersrum dargestellt, Polizist und weibliche Bekanntschaft, wäre das Geschrei groß gewesen.
    Grandjean ist total hölzern und unecht. Stammt sie aus Stepford oder so?


  • Attila • am 28.2.21 um 22:28 Uhr

    OK, noch einmal ich. Schade, dass meine Bewertung so doppelt gezählt wird…

    Ich verstehe nicht, warum so viele Leute hier Probleme mit der Synchronisation haben. Habt ihr nie amerikanische Filme im deutschen Fernsehen oder Kino gesehen? Sind sie nicht synchronisiert? Doch bei denen beschwert sich keiner, obwohl manche amerikanische Filme ganz schlechte Synchronisation haben. Alles in Schwyzerdütsch, das könnte nur ein Bruchteil der deutschen Zuschauern verstehen. Schwyzerdütsch und Untertitel, warum wäre das besser? Bei Untertiteln meckern auch viele hier (s. die Fälle von FF, wo oft polnisch gesprochen wird, mit Untertiteln). Und ich fand zum Beispiel die heutige Synchronisation gar nicht schlecht.


  • alter Fan ( tm ) • am 28.2.21 um 22:44 Uhr

    diesem TO konnte ich leider nichts abgewinnen – jegliche Form von Spannung hab´ich über die gesamten 90 Minuten vermisst ; dazu noch wie schon erwähnt das echt einschläfernd langsames Tempo angereichert mit den sprachlichen Eigenheiten – jetzt kann man den Schweitzern nicht generell den Status überlangweiliger TO Produktionen aufdrücken – in längst vergangener Zeit gab es auch schon mal sehr gute Streifen – kann mich da noch an eine Spitzenproduktion mit Antoine Monot Jr. erinnern – lange her – aber das heute war einfach nix für Tatortfans – Sandmännchenersatz zur vorgerückten Stunde


  • BK • am 28.2.21 um 22:45 Uhr

    Das war doch mal wieder ein Tatort, wie er mir gefällt:
    Eine verstrickte und nicht all zu durchsichtige Handlung, kombiniert mit Spannung, einer gewissen Ernsthaftigkeit, und Emotinalität zu allen Seiten, in alle Richtungen.
    So bildete diese Handlung den perfekten Kern für einen perfekten Tatort, der zudem durch optische- sowie akustische Inszenierung bereichert wurde. So werteten auch die Szenen, erzählt aus der Ich-Perspektive, diesen Tatort auf und verliehen ihm einen Kick mehr zum Aspekt der künstlerischen Wirkung, welche ich mit Vergnügen spürte.

    Ein intellektueller Kriminalfilm, der durch das perfekte Zusammenspiel verschiedener Komponenten ein Gefühl erzeugt , welches den Zuschauer emotional packt, zu tiefst berührt, vitalisiert und so in jeden einzelnen ein Stück vordringt, um Gedanken zu bewegen und dieses Werk mit gelungener Unterhaltung zu kombinieren

    So sollte ein guter Tatort sein!


  • Mart • am 28.2.21 um 22:58 Uhr

    @Bruno:
    Mit guten Charakteren meine ich, dass es Typen sind. So wie männliche Kommissare auch dargestellt werden, mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Das finde ich gut.


  • BK • am 28.2.21 um 23:03 Uhr

    PS: übrigens habe ich an der Synchronisation nichts Negatives auszusetzen, mich hat daran nichts gestört, wobei die Qualität der Akustik ja auch ein Stück weit Ansichtssache ist.

    Aber wie viele Kommentatoren wohl ein Problem mit weiblichen Kommissarinnen haben, finde ich absolut daneben. Zudem ist diese männliche Denkweise, die manche hier anklingen lassen, äußerst veraltet. Dessen Ausübung deutet auf etwas hin, mit dessen hierigier Aussprache ich höchst wahrscheinlich beleidigend werden würde.


  • Rudi • am 28.2.21 um 23:08 Uhr

    Nach längerer Tatort-Abstinenz habe ich mir in einem Anfall von Patriotismus den Zürich-Tatort angesehen. Meine Euphorie wurde nur bedingt erfüllt. Die Inszenierung und Musikuntermalung haben mir sehr gut gefallen. Die zusammengestrickte Handlung, naja… Schokoladen-Fabrik im schweizer Krimi, Ohrfeigen-mässig klatschender könnte man ja kein Klischee verbraten… Im Gegensatz zur stock-steifen Grandjean wird mir Ott als polizeliches Enfant-Terrible langsam sympathischer. Mit ihrer labbrigen Jacke, der Sauferei und den Männer-Erfahrungen könnte sie als weiblicher Schimanski durchgehen, sie müsste nur noch mehr „Scheisse“ sagen.

    Alles in allem wohlwollende 3 Sterne und ein gute Nacht aus der Schweiz.


  • HerrBert • am 28.2.21 um 23:27 Uhr

    Endlich mal ein Tatort ohne politischen Hintergedanken, dachte ich, leider diesmal ein Tatort ohne jeglichen Hintergedanken.
    Was für ein langweiliges Geschwafel. Schon in den ersten Minuten war doch klar, dass der Schokoladenbaron den Auftrag zu seinem Mord selbst gegeben hatte.
    All die kleinen Nebenschauplätze – laszive Kommissarin in der Disco, Schusshämmung, Vater war nicht der Vater, usw. waren ohne Substanz.
    Als wäre das nicht genug Unsinn, haben uns die Protagonisten auch noch direkt angesprochen, was aber auch sinnbefreit war.
    Was haben die in ihre Schokolade getan?

    Fazit: Tröge Story grottenlangweilig erzählt (der Regisseur sollte was anderes machen) und Schauspielerinnen, die ausser einem Blöd-Schauen-Blick auch nicht mehr auf der Pfanne haben.

    Das war jetzt also Tatort Nummer 5 – 2021. Tendenz fallend, leider.


  • Karin L. • am 28.2.21 um 23:31 Uhr

    Hin und her überlegt, ob Kommentieren lohnt, oder ansatzweise Analysieren. Nicht das der spannungsgeladene, fesselnde Tatort das wert gewesen wäre.

    Ich weiss nicht, wie man zur Polizei kommt, oder Kriminalbeamtin wird, ohne eine Schusswaffe benutzen zu können.

    Dann frage ich mich, ob bei der Gestaltung der Drehbücher seitens der ARD die Vorgabe gegeben ist, dass die Protagonisten/innen einen irgendwie seltsam gearteten Lattenschuss, oder eine tiefschürfene Neurose oder eine vom Urgroßvater mütterlicherseits geerbte Phobie haben müssen.

    Ausserdem wird man scheinbar als Kommissar oder Kommissarin in einem ARD-Tatort nur Karriere machen, wenn in der Kindheit, in der Familie, im Freundeskreis, im Kollegenumfeld in der Firma oder dem Betrieb nicht irgendein potentielles Mordopfer, oder abartig veranlagter Mordverdächtiger, oder geistig behinderter Hauptzeuge früher oder später angesiedelt ist. Damit die passende, persönliche Betroffenheit bei den Ermittlern einen zusätzlichen Spannungsbogen erzeugt.

    Überhaupt muss zusätzlich noch die Teamstärke begrenzt werden in Schweizer Episoden, da Sparen zum Gen des Schweizers zählt. Treten sich bei Morden in deutschen Tatort-Produktionen die Ermittler in Fussball-Mannschaftsstärke fortwährend auf die Füße und streiten über die Zuständigkeiten mit dem Landeskriminal-Amt, oder der Bundespolizei, müssen in Zürich die Ermittlerinnen während der Verhöre von Verdächtigen nebenbei am Laptop Protokolle tippen mangels fehlender Kollegen. Und geschickt nutzt der Regisseur dies, einen weiteren Spannungsaufbau zu erzeugen, indem die stumm dasitzenden, auf der Tastatur herumtippende Dame keine unnütze Frage stellt, und dem Verhörenden somit viel Zeit lässt, über sein tristes Dasein auf der Erde zu sinnieren, oder sich die Sinnfrage , ob es nicht doch ein Fehler war, in diesem Tatort mitzuspielen.

    Zuguter letzt muss der Mord-Cocktail noch mit den üblichen Klischee-Versatzstücken aus der Schwulenszene, der im Internat schikanierten Tochter, gezeugt aus einem Reagenzglas, aufgewachsen ohne Liebe und Mutter, und als erwachsene Frau zusätzlich terrorisiert von einer abgrundschlechten Grossmutter, gehbehindert, hinterhältig und gemein, nur auf den Erhalt der eigenen Familienlinie und den Firmenkonzern fixiert, garniert werden.

    Passend liefert die Kamera düstere Bilder eines Zürich im Herbst, mit oft bimmelnden Straßenbahnen, dass die Tragödie malerisch betont und das Gesamtkunstwerk entsprechend genial abrundet.

    So wurden wir wieder Zeuge eines weiteren Meisterstückes des 2021er Jahrgangs des allseits beliebten Sonntagabend-Tatortes, welches uns lange in Erinnerung bleiben wird und bei jeder Wiederholung dem geneigten Zuschauer ein Entzücken entlocken wird ob des dargebotenen Feingeistes und berauschenden Augenschmauses.

    Weiter so.


  • G. E. Rücht • am 1.3.21 um 1:19 Uhr

    Öffentlich rechtlicher Erziehungsauftrag über erfüllt, 2 weibliche Ermittlerinnen, eine Staatsanwältin, eine superreiche und einflussreiche Mutter, 2 Erbinnen, braucht es bald einen Männerbeauftragten?


  • logiclöcher • am 1.3.21 um 1:35 Uhr

    Mann oh Mann, maulen hier viele herum. Andere Länder andere Sitten, andere Filmkultur. Mancher Zuschauer muss aus Zentraldeutschland stammen, wo es nur den von Deutschland geprägten EU-genormten EInheitstatort gibt. In deutschen Tatorten wechseln die Kommisare kaum noch die Klamotten und in Zürich ist es eine wahre Modenschau. Was will das Herz mehr. Die Züricher ziehen sich eben öfter um als die Deutschen. Da wird ein dt. Tatort, der über mehrere Tage läuft schon einmal in einer und der selben Wäsche abgedreht. Ist doch geil, die Regisseure riechen schon, wenn Lena und Bootz auf der Bühne erscheinen. Deshalb muss ja die Crew jetzt immer Maske tragen. Geruchsschutz oder?

    Ein ruhiger Tatort mit drei Frauen und einem Mitarbeiter, die gegensätzlicher nicht sind. Schön anzuschauen, sehr viel Ästhetik, saubere Büros und hypermoderne Vernehmungszimmer. Adrette Polizisten, schöne Häuser und eine Firma, in der sonst kein anderer Mitarbeiter herumläuft. Und dann die schmuddelige Disco im Gegensatz zur Firma, in der die Chefin die Fenster putzt. Die Junior-Chefin trägt immer Röcke. Hat einen Verlobten, zwischen denen ich mir kaum Sex vorstellen kann.

    Was nun lustig ist, dass Tessa Ott ihrer Mutter in keinster Weise ähnlich sieht. Freu mich schon auf den nächsten CH Tatort.


  • WiFe • am 1.3.21 um 2:28 Uhr

    Leider geht weniger als ein Stern nicht! Oder kann ich den anderen Sterne wegnehmen? Heute neuen Record geschafft! Nach 10 Minuten weggeschalten und mich aufgeregt, dass ich mir meine Zeit gestohlen habe durch solch einen absoluten Scheiss! Wenn ich Psychologie studieren will gehe ich zum Psychiater und schaue keinen Tatort. Ich schaue auch jein Bundesliga Fussballspiel wenn ich abnehmen will ! Krottenschlechter Inhalt und ebenso schauspielerische Leistung! Gebt mir meinen Reto Flückiger und Liz Ritschard wieder und dreht in Luzern !


  • Der Fremde • am 1.3.21 um 7:45 Uhr

    Nachtrag: Eine Polizistin, die Seitenspiegel von Autos Wildfremder abtritt, benötigt nun wirklich niemand!


  • arte-Versteher • am 1.3.21 um 8:26 Uhr

    Danke für die Kommentare, dann muss ich ja wohl nicht die Mediathek bemühen. Nach dem bemühten PR-Geschreibsel rund um den Erstling und dem dürftigen Output war schon klar, dass sich Redaktion und Autoren offenbar darauf fokussiert haben, ein besonders superkalifragilistischexpiallegorisches Team (weiblich) zu konstruieren und dass bei so viel Gedankenarbeit kaum Zeit für das Ausdenken eines interessanten Kriminalfalls bleibt. Das scheint sich hier nun – wie zu erwarten – nahtlos fortgesetzt zu haben. Drei Sterne als Enthaltung.


  • herbert2 • am 1.3.21 um 8:42 Uhr

    Ich glaube da ginge mehr von den Darstellern.
    Aber halt leider auch wieder so ein langatmiger Film der in meinen Augen der halt den Jungen Zuschauer ansprechen soll. Und hier irgendwelche Klischees bedienen soll.
    Und zur Schweiz gehört halt auch Dialekt, und das halt auch in einem gemeinsamen Europa


  • Frank • am 1.3.21 um 9:36 Uhr

    Nun gut, als Deutscher der in der Schweiz lebt, habe ich nach der ARD noch in die Aufnahme aus dem SRF reingeschaut. Bis auf BaWü hätte man diese Version in Deutschland wohl nicht verstanden. Aber die Protagonistinnen sprechen beide (ein grosser Vorteil zu dem Vorgängen aus Luzern) auch ansonsten Hochdeutsch in ihren schauspielerischen Tätigkeiten. So ist die Synchronisation sicherlich weniger problematisch.
    Die Ott ist übrigens nicht die erste Ermittlerin, die mit der Waffe auf Kriegsfuss steht. Zuletzt war es der Tatort aus Weimar, wo die Waffe häufig in der Schreibtischschublade oder im Schrank verstaubte (wenn sie nicht aus dem Schrank geklaut wurde). Selbst die direkte Ansprache hat man bereits gesehen, „Im Schmerz geboren“, hat damit auch bereits experimentiert. Zugegeben, das Stilmittel ist nicht gerade ansprechend.
    Die regionale Komponente hat dieser Tatort aus der Schweiz wiederum sehr korrekt eingebracht. Wohl weniger das Schweiz, welches der Tourist sieht, aber als Wahlzürcher war ich von der Authentizität eher positiv überrascht.
    Jetzt muss ich aber auch noch etwas zu der Besetzung sagen: Zwar war die Schweiz eines der letzten europäischen Ländern, in denen das Frauenwahlrecht eingeführt wurde, aber solch ein Frauenteam ist hier nicht so abwegig, wie es in Deutschland wohl immer noch der Fall ist. Das die Ermittler heute nicht mehr den Herzen der Schwiegermutter entsprungen sind, sondern Ecken und Kanten haben, gilt wohl für alle Tatort Produktionen. Ich bin froh darum, nur dadurch haben sich ganz neue Möglichkeiten aufgetan. So können Figuren heute entwickelt werden, was mit einem Hansjörg Felmy in dieser Form nie möglich war. Da stimme ich Rudi völlig zu, wir verdanken Schimanski diese Neuinterpretation des Ermittlers, und die Ott ist eine interessante weibliche Interpretin dieser Generation.
    Ganz interessant finde ich die Kritik zur Langsamkeit. Das ist die Schweiz einfach, bei einer Nachrichtensendung fragt man sich hier häufig, ob der Sprecher nunmehr eingeschlafen ist. Aber es wäre mal interessant die Anzahl Schnittwechsel zu betrachten. Aus dem Bauch heraus ist diese hier eher höher als bei dem Tatort aus Dortmund von der Vorwoche. Aber innerhalb jeder einzelnen Szene war mehr Ruhe. Vielleicht bin ich schon zu assimiliert, aber ich ziehe das den Szenen vor, bei denen ich nur erahnen kann was dort gerade geschauspielert wurde.
    Fazit: Ein guter Tatort, der noch Luft nach oben hat. Sowohl das Drehbuch, als auch die Ermittlerinnen sind interessant – und bekommen nach zwei Folgen durchaus bereits ein Gesicht. Vier Sterne!


  • hugi • am 1.3.21 um 9:39 Uhr

    Absolut langweilig. Schad für die Kosten.


  • stephan_muenchen • am 1.3.21 um 10:39 Uhr

    Spannende Grundhandlung, guter Cast, eindeutig besser als befürchtet und vor allem beim letzten mal – aber durch und durch von den Machern verkorkst.
    So möchte ich meinen Eindruck vom neusten Fall der Züricher Ermittlerinnen Grandjean und Ott, der übrigens zeitgleich mit der Premiere „Züri brännt“ gedreht wurde, zusammenfassen.

    Ich habe ja nach „Züri brännt“ mit dem Allerschlimmsten gerechnet. Das ist glücklicherweise aber nicht passiert. Vielmehr hat mich die Grundhandlung durchaus überzeugt und ich fand den Fall auch spannend und unterhaltsam in Szene gesetzt. Auch die Schauspielerinnen und Schauspieler haben ihre Sache wirklich gut gemacht und so langsam kristalisieren sich immer mehr Facetten der einzelnen Charaktere heraus. Dass hier von vielen Rezensenten gerade das Lokalkolorit kritisiert wird, kann ich nicht nachvollziehen. In der Schweiz ist nun mal einiges anders als bei uns in Deutschland – vor allem die Sprache in dem drei- (naja, nimmt man das rätoromanische noch dazu: sogar vier) sprachigen Land kommt uns eigen vor… langsamer und teilweise auch schwerer zu verstehen. Aber so ist es nun mal in der Schweiz. Mich hat es nicht gestört und ich hatte auch kein Problem, alles zu verstehen.

    Dass aber „Schoggiläbe“ für mich keine gute Bewertung erhält, schreibe ich ausschließlich Regisseurin Andereggen und noch mehr den beiden Drehbuchautoren Brunner und Langenegger zu. In meinen Augen haben sie dieser Tatortfolge mit einer Vielzahl an dilettantischen handwerklichen Fehlern, Ungereimtheiten und misslungenen Inszenierungstechniken das Genick gebrochen.
    Erstens war wie schon im Premierenfall von Grandjean und Ott die Nachsynchronisation einfach nur schlecht. Lippenbewegungen haben fast nie gepasst und oft habe ich mich gefragt, wieso überhaupt nachsynchronisiert wurde. Das war, als hätte man einen Azubi am allerersten Tag seiner Ausbildung einfach mal machen lassen – schrecklich!
    Zweitens frage ich mich, wie blöd jemand sein muss, dass er nicht nur tagelang sinnlos quer durch die Stadt fährt, sondern selbst dann, als er offensichtlich steckbrieflich gesucht wird, nichts an seinem Äußeren verändert. Jedes Kleinkind wäre auf die Idee gekommen, mal diese auffällige Kappe verschwinden zu lassen und sich den Bart zu rasieren. Aber nein – dieser Täter kommt nicht auf die Idee. Vollkommen unrealistisch.
    Drittens war vollkommen unlogisch, wie der an und für sich so einfühlsame, sensible und intelligente Täter einfach kaltblütig die Pistole zielt und ohne Vorwarnung auf die Ermittlerinnen schießt… nur um sich dann ruhig und vernünftig selbst zu stellen. Meines Wissens lag keine bipolare Störung vor.
    Viertens ist es vollkommen unlogisch, dass in der Clubszene mit Tessa Ott nach deren Suspendierung, der Unbekannte hocherregt und in völliger Extase es ihr mit den Finger besorgen darf und sich danach anscheinend nichts draus macht, einfach abserviert und sitzen gelassen zu werden. Sorry, aber normalerweise flippt derjenige doch mindestens aus oder wird zumindest sauer und läuft ihr hinterher… stellt sie zur Rede… vor allem, wenn sie sich gleich zum nächsten Mann (ihr Freund Charlie aus „Züri brennt“) stellt. Ist ja schön, dass der Unbekannte anscheinend so verständnisvoll ist… nur normal ist das nicht.
    Tja – und dann war da noch die Sache mit der mehrmaligen Ansprache des Publikums. Klar, ist das ein durchaus auch mal eingesetztes Stilmittel. Aber bitteschön, es sollte auch irgendeinen Sinn haben. Hier habe zumindest ich keinerlei Zusammenhang zur Handlung gesehen und mich haben die – ich glaube vier – Sequenzen ziemlich irritiert und ratlos zurückgelassen.

    Und dies waren jetzt nur die für mich auffälligsten Dinge, die mich an „Schoggiläbe“ wirklich massiv gestört haben. Es waren noch einige mehr, wie die permanente Businesskleidung selbst im privaten Umfeld beim Verlobten von Claire oder insgesamt das verhalten von Claire, ihrem Verlobten oder ihrer Mutter/Großmutter (hat es diesen Twist wirklich gebraucht?).

    Nein – ein durchaus spannender Plot und eine gute Schauspielerriege hatte gegen diese wirklich schlechte Inszenierung und die seltsamen Einfälle im Drehbuch nicht wirklich eine Chance. Nachdem ich bei „Züri brännt“ noch ein vollkommen vernichtendes Urteil über Grandjean, Ott sowie Staatsanwältin Wegenast gefällt habe, gestehe ich, dass ich hier durchaus Potential für Zürich sehe und tatsächlich gespannt bin, wie es mit den drei Damen weitergehen wird. Nur dieser Tatort hat ihnen keine Chance gelassen, mehr als zwei von fünf Sternen zu erspielen. Zu schlecht war die Arbeit der Crew hinter dem Tatort.


  • HHSparrer • am 1.3.21 um 13:23 Uhr

    Fand ihn recht gut und schau ihn deswegen im Originalton (SRF Mediathek,
    srf.ch/play/tv/) gerne noch einmal an.


  • Wolko • am 1.3.21 um 15:08 Uhr

    Mir hat der Tatort gut gefallen.
    Anfangs etwas gemütlich nahm die Handlung zügig Fahrt auf.


  • Colorwriter • am 1.3.21 um 15:24 Uhr

    Tatort 1158 Schoggiläbe

    Ich habe es selten erlebt, das ein Tatort schon in Vorfeld so herbe kritisiert worden ist, wie dieser Beitrag aus der Schweiz. Warum nur? Weil es darin so viele Frauen hat? Weil in der Schweiz manches anders ist? Sogar die Sprache? Was soll dass?

    Worum ging es?

    Der Plot gefiel mir, wie und warum starb der Chef der Schokoladenfabrik. Nur war nicht so ganz klar, geht es hier im Krimi um das Miteinander der beiden Polizistinnen und der Staatsanwältin oder darum wie (und das) sie ermitteln? Eine Zweigleisigkeit, mit dem schon so mancher Tatort seine Probleme hatte.

    Lauter Alpha-Weibchen?

    Hm. Männer kamen hier nicht so gut weg. Ob als Mordopfer, Tatverdächtiger, Ehepartner, Kriminalbeamter. Die Damen um so besser. Raffiniert, Kontrolliert und perfekt vernetzt. Doch am Ende, wie jeder Mensch, mit Fehlern behaftet. Das gefiel.

    Ich komme aus der Schweiz. Wir haben keine Emotionen, wir haben Geld. (Zitat: Hazel Brugger – Gefunden auf: myzitate.de/hazel-brugger/)

    Ein Klischee, dem hier gerne entsprochen wurde,
    Die Welt der Reichen: Eiskalt, Wohnungen mit nackten Ziegelsteinwänden, offene Kamine (wie eine Andeutung auf das „Höllenfeuer“), kalte Farben, alles Adrett, Beherrscht und Hygienisch sauber. Dazu
    Die andere Seite: Beengt, ausgebeutet, chaotisch, warme Farben und nicht passendes Mobiliar.

    Zürich als Ort, der einen Frösteln lässt. Ein Bild, welches der Tourismusindustrie nicht gefallen dürft. Apropos Bild. Richtig gute Kamera.

    Technik vom Feinsten.
    Im Land der Eidgenossen hat die Polizei Mittel und Weg zum ermitteln, davon dürfte der Rest von Europa nur träumen. Überall Hochauflösende Sicherheitskameras. 3D Tatort Animationen, jeder Ermittler hat ein schnelles Mobiltelefon usw. usw. Bei der Szene mit den Videos von der Tram hatte ich ein Bild im Kopf. Bei uns in Dortmund wäre da nichts mit „Das Videomaterial in Sekundenschnelle den Polizisten auf das Handy übertragen, da hieße es „Tu mal Kassette“ Jo, kein Thema, Herr Hauptkommissar Faber, das Videoband schicken wir ihnen als Kopie mit der Post…

    Polizistin mit (Schieß)Hemmungen:

    Fand ich zunächst schon Komisch. Doch die Frau ist ja Profiler und keine konventionelle Kriminalistin. Außerdem ist es ein Unterschied, auf Zielscheiben, Pappkameraden oder Computeranimationen zu feuern anstatt auf Lebende Personen. Von daher werte ich dieses Bild als den Versuch, die Zweifel an ihrem Beruf dar zu stellen. Und am Ende macht sie es, recht gut.

    Fazit.

    Besser als das Gemecker aus dem Vorfeld vermuten lies oder sollte. Ein bisschen Langatmig aber nicht Langweilig. Gute Akteure sowie eine geniale Kamera.

    4 Sterne.


  • Polly Zei • am 1.3.21 um 15:25 Uhr

    Mal wieder: durch den ganzen privaten Kram wird die eigentlich interessante Geschichte totlangweilig.
    Ich zerfließe natürlich vor Mitleid um die Probleme der jungen Damen mit ihrer wohlhabenden Herkunft. Meine Güte. Ich habe grade einen Zeitungsartikel über Hunger in Großbritannien gelesen. Wer hätte da schon gerne eine Mutter, die selbst für illegale mal schnell einen Job an Land ziehen kann, wenn es der Wahrheitsfindung dient?
    Sollte es eigentlich cool sein, dass eine Kommissarin einen Autospiegel abtritt, nur weil sie grade mal frustriert ist? Mon Dieu, wenn das eine Entschuldigung sein soll, dann hat die aber jede Person, die einen Autospiegel abtritt.
    Und wie immer inkludiert: überflüssige, schlechte Sexszene. Kein Wunder, dass die heutige Jugend weniger Sex hat als die Jugend vor ein paar Jahrzehnten: Wer ständig so einen Mist ansehen muss, selbst in einem banalen Tatort, dem vergeht es wirklich.

    Wirklich wirklich schade um die eigentlich interessante Krimistory!


  • THOMI • am 1.3.21 um 18:55 Uhr

    So schlecht war der Tatort nun wirklich nicht, auch mit den beiden Darstellerinnen gut anzuschauen. Im Vergleich zu manch anderen Kommisaren, z.B die beiden Langeweiler aus München (beide gleich ergraut und die Fälle genau so senil) war das gestern schon eine Klasse besser.


  • Momi • am 2.3.21 um 8:02 Uhr

    Sorry Schweizer Mitbürger – aber das war alles andere als unterhaltsam. Der erste Fall war ja noch gut gemacht, aber jetzt im 2. Fall gab es den totalen Absturz = freier Fall von der Eiger Nordwand oder von dem Matterhorn, bzw. der Toblerone-Ecke um bei der Schoggi-Darstellung zu bleiben.
    Direkte Anrede des Publikums war in dem Fall völlig daneben. Bleibt zu hoffen, dass die sympathische Grandjean in Züri bleibt und nicht in den Jura zügelt. Dafür kann die Ott von mir aus wieder in den Schoss der Grosskopfeten Züzi-Familie aus der sie stammt verreisen. So was von bäääh. Gratulation dafür an die Darstellerin der Oma der Schoggi-Dynastie – Das war alte Schule.
    Hoffe dass es endlich mal einen Tatort aus CH gibt, der nicht in meine Kategorie „TOT-ORT“ fällt.


  • JoS • am 2.3.21 um 15:59 Uhr

    Langatmig, übertrieben ernsthaft (der Obdachlose im Eingang), dumm, humorlos. Schweizerisch eben..


  • Herr Hummel • am 2.3.21 um 18:49 Uhr

    Eine deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Fall. Gratuliere, ich hätte das so nicht erwartet.
    Mühsam für deutsche Zuschauer ist, die gelegentlich viel zu schnell auf französisch gemurmelten Ausdrücke und wer kennt im grossen Kanton schon La Chaux-de-Fonds ?
    Als Zürcher kenne ich ein paar Drehorte, das hat diese Ausgabe auch ein bisschen persönlich gemacht.


  • Attila • am 2.3.21 um 22:27 Uhr

    So, ich habe einige Minuten von der schweizerischen Version geguckt. Grandjean spricht Hochdeutsch, Ott Schwyzerdütsch. Dieser Unterschied wird durch die Synchronisation verloren.


  • Tom_Muc • am 3.3.21 um 1:46 Uhr

    … ein weiteres Argument gegen die Frauenquote.


  • Colorwriter • am 3.3.21 um 14:45 Uhr

    @ Attila: Wo kann man den die schweizerische Originalversion angucken, bitte?


  • Attila • am 3.3.21 um 16:36 Uhr

    @Colorwriter:
    srf.ch/play/tv/redirect/detail/2c5a1c62-4967-4b80-bf95-2dceba5cc4a7


  • Colorwriter • am 4.3.21 um 10:03 Uhr

    @ Attila: Vielen herzlichen Dank für den Link.


  • Wolfgang Schur • am 4.3.21 um 17:28 Uhr

    Ein Stern noch zuviel. Totataler Schwachsinn. Nehmt die Schweizer bloß aus dem Programm.


  • MoistvonLipwik • am 4.3.21 um 18:31 Uhr

    Die Beurteilung betrifft die Schweizer Originalfassung.
    Deutlich besser als der erste (den ich leider nicht in Originalfassung hören konnte).
    Der Plot: Schweizer Qualitätsarbeit. Nichts über die Maßen überrangendes, aber gutes Handwerk. Keine Logiksprünge, kein Kommissar Zufall, wenig erratisches Handeln der Charaktere (einzige Ausnahme: dass unser Haupttäter in der Sadt bleibt, kann man noch erklären; dass er sein Aussehen nicht ändert, nicht). Die Handlung wurde gut entwickelt. Man konnte etwas mitraten.
    Daneben etwas Sozialkritik: der Zürichberg wird vor allem von Skorpionen bewohnt – jederzeit bereit, zuzustechen. Das ist natürlich nicht eben orginiell (die Schweizer Tatorte: „Schmutziger Donnerstag“, „Kleine Prinzen“ kommen in den Sinn), aber schlecht war es auch nicht. Gerade das Mutter-Tochter-Duell war ein Höhepunkt.
    Die Spitze ist aber Anna Pieri Zuercher als Isabelle Grandjean: mit einer unglaublichen Präsenz spielt sie die wachsende Verzweiflung einer Fremden in der Stadt, die sich trotz guter Leistungen als immer ungerecht behandelt und zurückgestoßen fühlt. Sie spricht kein Schwyzerdütsch (ihre Rolle wird nicht nachsynchronisiert), sie spricht Hochdeutsch mit deutlich hörbarem Akzent (in ihrem Falle französisch) – genau wie all die Halb- und Illegalen Einwanderer. Diese Distanz zu den Bewohnern der Stadt einschließlich ihren Kolleginnen und Kollegen in der Polizei, die auch ihr Verhalten diesen gegenüber erklärt, geht in der hochdeutschen Fassung völlig verloren. Es zeigt wieder einmal, wie die dämliche Nachsynchronisiererei Produktionen vollkommen versauen kann (wer fragt: nein, ich sehe mir seit langem nichts Synchronisiertes mehr an – Bron I Broen habe ich schwedisch/dänisch mit englischen Untertiteln gesehen). Es ging hier so weit, dass sogar das im Original auf französisch geführte Gespräch mit ihrem Sohn, zu dem sie ihre Bindung langsam verliert, hochdeutsch nachsynchronisiert wurde.
    Daneben Tessa Ott mit ihrer sozialen Vollkaskoversicherung Mama (mehrere Milliarden Franken schwer mit besten Beziehungen überall hin), die trotz ihres Versuchs, aus der Welt der Reichen und Schönen auszubrechen, sich dort mit schlafwandlerischer Sicherheit bewegt und der vor allem die ehrgeizige Staatsanwältin jederzeit überall hineinkriechen würde, wenn es nur der Karriere nützte. Alles hervorrangend gespielt, da gibt es nichts zu meckern.
    Daneben Dinge, die wir alle schon kennen: die Polizistin mit Schießhemmung, die uns wohl noch erklärt werden wird, die Drohnenaufnahmen aus der Luft, etc.
    Zusammen mit dem hervorrangenden Soundtrack gute dreieinhalb, aufgerundet vier Sterne. So kanns weitergehen, vorausgesetzt, man kommt auch in Zukunft an die OF heran.


  • U.W. • am 6.3.21 um 21:10 Uhr

    Fand es zum Einschlafen langweilig und unoriginell. Habe nach ca. der Hälfte abgeschaltet.


  • Klaafmuul • am 7.3.21 um 1:17 Uhr

    Ein weiteres Tatort-Team, welches zukünftig ohne mich ermitteln muß. Zwei Folgen reichen mir!
    Mittlerweile gibt es für mich immer mehr freie Sonntag Abende. Was ist aus Tatort in letzter Zeit geworden? Ich möchte auf diesem Sendeplatz einfach nur einen spannenden Krimi sehen. Mehr nicht. Warum gibt es das kaum noch?
    Bitte erspart mir den ganzen Klamauk der letzten Jahre!


  • HerrBert • am 10.3.21 um 15:58 Uhr

    @ Sabine / Redaktion

    Wo ist denn mein letzter Kommentar zu diesem Tatort geblieben?


  • Sabine • am 10.3.21 um 16:10 Uhr

    @HerrBert:

    Hallo!
    Ihre Meinung zum Schweizer Tatort ist oben öffentlich sichtbar, siehe https://tatort-fans.de/tatort-folge-1158-schoggilaebe/#comment-82556

    Nachrichten, die allerdings an die verantwortlichen Sendeanstalten gerichtet sind, müssten Sie bitte an die zuständigen Stellen senden. Mit den Tatort-Produktionen stehen wir in keinem Zusammenhang.
    Vielen Dank!

    Beste Grüße aus der Redaktion von Tatort-Fans
    Sabine


  • HerrBert • am 10.3.21 um 16:29 Uhr

    @ Sabine

    Also habt ihr meinen 2. Kommentar gelöscht. Weil ich meinen Kommentar auch den Sendeanstalten gewidmet habe? Hättet ihr mir da nicht wenigstens Bescheid geben sollen? Oder dachtet ihr, ich merke das nicht?

    Wo finde ich denn diese Info auf der Website, was man darf und was nicht?


  • HerrBert • am 15.3.21 um 13:18 Uhr

    @ Sabine; Keine Antwort ist auch eine Antwort.

    Meinen Kommentar zu löschen, ohne einen Hinweis zu geben, und mit der Begründung, dass diese Website in keinem Zusammenhang mit den Tatort-Produktionen steht, finde ich schwach. Ihr werdet schon Eure Gründe haben.

    In meinem Kommentar, den Ihr gelöscht habt, habe ich jedenfalls niemanden persönlich oder anderswie beleidigt. Es gibt keinen Grund, diesen zu löschen.

    Da ich mir etwas dabei gedacht habe, hier nochmals mein Kommentar in Kürze: Schwache Leistung insgesamt, Drehbuch ausbaufähig, Ausführung langweilig, Schauspieler nicht überzeugend.
    Namentlich genannt habe ich die Drehbuchautoren, Stefan Brunner und Lorenz Langenegger sowie die Regisseurin, Viviane Andereggen. Bei allen konnte ich in deren Vita, nach meiner Meinung, noch nichts Besonderes finden. Ich zog einen Vergleich zu anderen, früheren Tatorten und stellte fest, dass damals beispielsweise ein Regisseur schon etwas vorweisen konnte, bevor er mit einem Tatort beauftragt wurde.

    @ Sabine: Bitte nicht löschen!


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