Tatort Folge 1324: Das jüngste Geißlein

Kurz und knapp – darum geht’s

Eher zufällig trifft Kommissar Friedemann Berg in einem einsam gelegenen Haus am Rand seines Schwarzwald-Heimatdorfs ein verängstigtes Mädchen. Von Mutter und Vater fehlt jede Spur. Reden tut die kleine Eliza kaum, und wenn, dann in geheimnisvollen Märchensätzen. Nur zu Berg scheint sie Vertrauen zu fassen. Und so steckt der eigentlich suspendierte Ermittler mittendrin in einem rätselhaften Fall, der sich dramatisch zuspitzt, als in einem Stausee die Leiche von Elizas Vater gefunden wird. Vieles deutet darauf hin, dass die Mutter die Mörderin ist, denn es gibt Anzeichen für häusliche Gewalt. Doch nur Eliza weiß, was tatsächlich passiert ist. Um die Wahrheit herauszufinden, müssen Berg und seine Kollegin Tobler tief in die Märchen-Fantasiewelt des Mädchens eintauchen …

Der neue Schwarzwald-Tatort „Das jüngste Geißlein“ ist am Sonntag, den 4. Januar 2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Inhalt der Tatort-Folge „Das jüngste Geißlein“

Eigentlich wollte sich Friedemann Berg in seiner Stammbäckerei doch nur mit Frühstückssemmeln versorgen, aber Bäckersfrau Margit lässt nicht locker: Ob er nicht mal nach Valea Baciu schauen könne – die neue Mitarbeiterin sei seit Tagen nicht mehr zur Arbeit erschienen. Und da natürlich jeder im Dorf weiß, dass Berg Polizist ist – wenn auch derzeit nicht im Dienst –, kann er ihren Wunsch schwerlich ausschlagen. Vor dem einsam gelegenen Haus wirkt zunächst alles normal, doch aus dem Inneren hört Berg ein leises Schluchzen. Dann, im Flur und Treppenhaus: Blutspuren überall. Und das Schluchzen hört nicht auf, es wird lauter, intensiver. Das unheimliche Geräusch kommt direkt aus dem Kasten der wuchtigen Standuhr im Wohnzimmer, wo sie sich versteckt hat: Eliza, die Tochter der verschwundenen Valea. Von ihr und ihrem Ehemann fehlt jede Spur. Sofort alarmiert Berg seine Kollegen von der Kripo Freiburg, während er selbst zu ergründen versucht, was hier passiert sein könnte. Das Einzige, das Eliza bei sich trägt, ist ein Walkman mit einer Audiokassette: „Der Wolf und die sieben Geißlein“, offenbar ihr Lieblingsmärchen. Ansonsten gibt die Kleine keinen Ton von sich.

Als Franziska Tobler, Bergs Kollegin im Tatort „Das jüngste Geißlein“, vor Ort eintrifft, liegt eine angespannte Stimmung in der Luft. Friedemann Berg ist suspendiert, seit bekannt geworden ist, dass sein mittlerweile verstorbener Bruder Reinhard „Reini“ den eigenen Vater getötet und die Leiche auf dem elterlichen Grundstück vergraben hat – und Berg selbst darüber Bescheid wusste. Seitdem läuft eine interne Ermittlung. Offiziell ist Berg hier also nur Zeuge und darf nicht selbst als Kommissar an der Aufklärung mitwirken.

Die ganze Verantwortung für den Fall ruht daher auf Toblers Schultern, was die Kriminalistin sichtlich nervt, zumal Kollege Berg bestens in dem kleinen Schwarzwalddorf vernetzt ist und sich doch mal unauffällig unter den Bewohnern umhören könnte – die Gerüchteküche brodelt ohnehin. Margit von der Bäckerei vermutet etwa, dass Valea von ihrem Mann geschlagen und misshandelt wurde, seit ihr Hämatome an den Schultern der jungen Frau aufgefallen sind. Das erzählt sie natürlich nur dem „Ureinwohner“ Frieda Berg, nicht der fremden Städterin Tobler. Doch obwohl seine langjährige Partnerin „Franz“ ihm ohne Ende Avancen macht und sich sogar an oberster Stelle für ihn einsetzt, ist der brummelige Berg unschlüssig, ob er überhaupt noch Polizist sein will. Der dramatische Ausgang des letzten Falls, als sein Bruder Reini von einem Psychopathen erschossen wurde, sitzt ihm noch in den Knochen.

Also bleibt Tobler im TV-Krimi „Das jüngste Geißlein“ nichts übrig, als erstmal Fakten zu sammeln: Valea Baciu stammt aus Rumänien und lebt seit einem Jahr mit ihrem Mann Stefan Wegmüller und Tochter Eliza in dem Haus am Rand des Schwarzwalds, das Wegmüller von seinen Eltern geerbt hat. Eliza ist in psychologischer Behandlung, weil sie auffällig wenig spricht, vor allem nicht mit fremden Menschen. Selbst ihrer Psychologin Dr. Evelyn Kaltenstein fällt es schwer, dem Kind Wörter oder gar ganze Sätze zu entlocken. Das ist in diesem Fall ein großes Problem, denn Tobler vermutet, dass nur Eliza weiß, was tatsächlich passiert ist und wo ihre Eltern stecken. Der einzige fremde Mensch, dem sie tatsächlich zu vertrauen scheint, ist ausgerechnet – Frieda Berg.
Es nützt nichts: Tobler muss ihren suspendierten Kollegen in die Ermittlungsdetails einweihen und gemeinsam mit ihm Eliza befragen. Eher unwillig lässt Berg sich breitschlagen, findet allmählich aber doch einen Zugang zu dem verängstigten Kind. Immer wieder redet Eliza vom „bösen Wolf“, der gestoppt werden müsse. Sie scheint die ganze Welt aus der Brille ihres Lieblingsmärchens zu betrachten – was also sollen Berg und Tobler damit anfangen? Oder ist der „böse Wolf“ ein Code, eine Chiffre – für einen Mörder? Auch das müssen die Kommissare im SWR-Tatort „Das jüngste Geißlein“ in Betracht ziehen, denn als Elizas Vater tot aus einem Stausee geborgen wird, ist klar, dass sie es mit einem Mordfall zu tun haben. Doch wird das Mädchen sie auch zum Täter führen? Und welche Rolle spielt Elizas immer noch verschwundene Mutter in diesem rätselhaften Fall?

Hinter den Kulissen

Vom 4. November bis zum 16. Dezember 2024 fielen die Drehklappen für den mittlerweile 16. Fall der Schwarzwald-Kommissare Friedemann „Frieda“ Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau). Gedreht wurde rund um Freiburg im Breisgau, und auch der aus dem letzten Fall „Der Reini“ bekannte Schwarzwaldhof diente wieder als Kulisse für Friedemann Bergs Elternhaus.
Am Sonntag, den 4. Januar 2026 um 20:15 Uhr ist der Tatort „Das jüngste Geißlein“ erstmals in der ARD zu sehen.

Videos zur Tatortproduktion

ARD Trailer XL

ORF Trailer

Tatort-Kritik

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:

Der verschneite Schwarzwald, die allgegenwärtigen Märchenmotive, ein rätselhaftes, beinahe unheimliches Verbrechen – genügend Zutaten für einen atmosphärischen Winterkrimi, dem auch optisch wie akustisch etwas Märchenhaftes eigen ist. Dafür sorgen nicht nur die Zitate aus dem Off und die geschickt visualisierten Fantasien der kleinen Eliza, sondern vor allem die radikal analoge Haptik des Films: Walkman, Kassette, gesungene Lieder, gesprochene Texte sind allgegenwärtig –und mittendrin Frieda Berg als wunderbarer Repräsentant dieses Urwüchsig-Analogen. Wie wohltuend inmitten des ganzen digitalen Trashs um uns herum!

Musik

– Cyndi Lauper: Girls just wanna have fun
Die Filmmusik zu Das jüngste Geißlein wurde von Verena Marisa komponiert. Insgesamt entstanden 40 Musikstücke. Marius Kirsten wirkte als Zuarbeiter mit und steuerte zwei Musikstücke bei, die unter Anleitung und Überarbeitung von Verena Marisa entstanden..

Besetzung

Hauptkommissarin Franziska Tobler – Eva Löbau
Hauptkommissar Friedemann „Frieda“ Berg – Hans-Jochen Wagner
Eliza – Hanna Heckt
Dr. Evelyn Kaltenstein – Mina Tander
Jakob Wolburg – Stefan Wilkening
Valea Baciu – Viorica Prepelita
Ramona Baciu – Andra Kennedy
Dr. Rohrbach – Georg Schmiechen
Petra Decker – Cornelia Schmidt
Enja – Ramona Olasz
Stefan Wegmüller – Simon Matt
Nuri Basak – Amal Keller
Margit – Michaela Caspar
Dorin Zaharia – Marc Skanderberg
u. v. a.

Stab

Drehbuch – Ulrike Schölles, Rudi Gaul
Regie – Rudi Gaul
Casting – Marion Haack
Kamera – Stefan Sommer
Musik – Verena Marisa
Ton – Robin Hörrmann
Licht – Christoph Pusch
Schnitt – Saskia Metten
Maske – Claudia Seidl
Kostümbild – Maxi Munzert
Szenenbild – Jurek Kuttner
Produktionsleitung – Maike Bodanowski
Ausführende Produzentin – Franziska Specht
Redaktion – Katharina Dufner (SWR)

183 Kommentare

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  1. vor 3 Wochen

    Die inhaltliche Beschreibung erinnert spontan an solche Klassiker wie „Mercury Rising“ („Das Mercury Puzzle“, 1998) oder „The Sixth Sense“ (1999, beide mit Bruce Willis), in denen ebenfalls ein jeweils „ganz besonders auffälliges Kind“ die Schlüsselrolle spielt, hier nun also die Figur Eliza mit der Kommunikationsstörung Mutismus (psychogenes Schweigen) …
    „… go for Team Schwarzwald!!“ 😇.

    1. vor 3 Wochen

      @Hilcher S.:
      In der obigen TO-Kritik steht, dass die Schwarzwald-Folge „wohltuend bei all dem digitalen Trash um uns herum“ sei. Ich glaube, das gilt für die allermeisten der Schwarzwald-Folgen!😚
      Und passt m.E. zur Zeit ‚zwischen den Jahren‘ …

      Darum schließe ich mich Deinem ‚go for Team Schwarzwald‘ gerne an!🎇

      1. vor 2 Wochen

        @Der Fremde:
        yep, das sehe ich genau wie du, und ebenso gern (glaube ich ganz nach unser beider Geschmäckle ;) ausdrücklich und ausschließlich im positiven Sinne gemeint) im gleichen Kontext auch das „Stuggi“-Team, die am 18.01.26 mit der Folge „Ex-It“ fortsetzen, sh. auch absolut zutreffend gelungenen Auszug TO-Tans: Ungleiches Ermittlerduo aus dem Schwabenland:
        „Lannert und Bootz sind ein Ermittlerduo, das sich durch seine authentische Entwicklung, die Tiefe der zwischenmenschlichen Dynamik und die Verankerung in seinem sozialen und politischen Umfeld auszeichnet. Sie stehen für einen Tatort, der nicht nur Kriminalfälle löst, sondern auch die Abgründe und Stärken der menschlichen Natur sowie die Seele seiner Stadt auslotet.“

        Für diese beiden borge ich mir sehr gerne auch mal eben dein passendes Raketensymbol 🎇⭐ 🤩

  2. vor 1 Woche

    Tick-Tack – Tick-Tack, ein Walkman. Musik, Cyndi Lauper – Girls just wanna have fun, von 1983.
    Erinnert mich an Stranger Thinks. Da bin ich mal gespannt.

  3. vor 1 Woche

    Die letzten vier Sätze der Tatort-Kritik machen mich neugierig auf einen hoffentlich außergewohnlichen Tatort.

  4. vor 1 Woche

    Hans Traxler hat in „Die Wahrheit über Hänsel und Gretet“ die verdienstvollen Aktivitäten eines Oberlehrers beschrieben, der den Hexenofen gefunden hat und als der Begründer der Märchenarchäologie gilt. Seitdem ist klar, wo die Heimat von Hänsel und Gretel liegt. Es ist also folgerichtig, dass der Sender dieses Stoff aufgreift und in die heutige Zeit holt.

  5. vor 1 Woche

    Als Aperitif-Vorschlag eine Art Querverweis auf die TO-Episode 464 „Ein mörderisches Märchen“ (2001, Batic und Leitmayr), seinerzeit mit „Happy End“, worin Märchenerzählungen bekanntlich nicht in jedem Fall zwingend automatisch einmünden … 🧐

    1. vor 1 Woche

      Ja, es gab schon mehrfach TOs mit Querverweisen auf Märchen, z.B auch den alten Ehrlicher-TO „Rotkäppchen“ aus Leipzig. Dessen Inhalt war allerdings wenig märchenhaft …😔

    2. vor 1 Woche

      … positiv gesehen … war dieses ganz besondere 7. Geißlein …
      … ganz besonders wehrhaft …😆🤓

  6. vor 1 Woche

    Ich vermute, aus Friedemann wird der ebenfalls männliche Vorname Frieder (nicht Frieda).

    1. vor 1 Woche

      @Nickel:
      Ich denke, dass es gewollt ist, dass es sich wie der weibliche Name „Frieda“ anhört. Franziska wird ja auch auf „Franz“ abgekürzt.

      So ist der interne Gag, dass er (Berg) sprachlich zu einer Sie (Frieda) wird und sie (Tobler) vermeintlich zu einem Er (Franz).

  7. vor 1 Woche

    Hallo. Wer ist denn die Sprecherin des Hörbuchs/-spiels im Hintergrund? Danke

    1. vor 1 Woche

      Denise Gorzelanny

      1. vor 15 Stunden

        Danke Bina🥰

  8. vor 1 Woche

    EDIT by Gerald ( Verstoß gegen Netiquette / Persönlichkeitsrechte )
    Ich bin Schwarzwälder und würde die Verantwortlichen gerne mal einladen.

    Es wird zwar ein Kulturschock für sie werden, aber wir haben Städte, moderne Häuser und einige von uns sind sogar keine Schamanen oder Hexen mehr.

    Man gewinnt den Eindruck, jeder Schwarzwald-Tatort muss im Wald oder in grauenhaft holzbeplankten Hütten spielen, wie bei Wrong Turn.

    Und die Schwarzwälder sind einfach mal 1935 stehen geblieben.
    ***gelöscht ***

    1. vor 1 Woche

      Löbau….

      Ich möchte mir nicht mal den Namen merken ;)

    2. vor 1 Woche

      Erst einmal gibt es Zuschauer wie auch mich, die BEIDE Protagonisten des Schwarzwald Teams schätzen und finden, dass sie sich gut ergänzen.

      Des weiteren wird der Name der Schauspielerin anders geschrieben und eventuell sehen Sie ja auch in den Augen z.B. Ihrer Nachbarn aus wie ein Eiergericht. – Das hat aber nichts mit einem guten Kritiktext zu tun.

      Und wenn ich als nicht-Schwarzwälderin einen Schwarzwald Tatort sehe, sehne ich mich nach dem Schatzhauser im Tannenwald, Blockhäuser, die zum Träumen einladen und all den tollen Dingen, die ein Städterherz höher schlagen lassen.
      Innenstadtbereiche sieht man genug in all den unzähligen urbanen Tatorten. Schön ist nichts davon.
      Möglicherweise ist Ihnen nicht bewusst?

      1. vor 1 Woche

        „das“ vergessen :
        Möglicherweise ist Ihnen das nicht bewusst?

      2. vor 1 Woche

        Danke ein wohltuender Kommentar! Mir hat dieser Schwarzwald-Tatort sehr gut gefallen. Das war einmal etwas ganz anderes und ich war gespannt auf das Ende! Danke ans Tatort – Team!⭐⭐⭐⭐⭐

      3. vor 1 Woche

        toller Kommentar! voll auf den Punkt gebracht :-) Danke

      4. vor 7 Tagen

        Das ist noch ein größerer Käse als der Tatort 😂😂😂

    3. vor 1 Woche

      @Siggi Wollenberg:
      Es steht Ihnen ja zu, dass Ihnen Frau Löbau optisch nicht gefällt.
      Aber dass Sie deren Aussehen als ‚Fleisch gewordenes Rührei‘ bezeichnen, ist einfach nur EXTREM PRIMITIV
      😫😫😫!
      (m.E. sollte diese respektlose Passage gelöscht werden!)

      1. vor 1 Woche

        @Der Fremde:
        Ich verstehe deinen Unmut, bin aber gegen eine Löschung. Löschungen würde ich mir für Schlimmeres aufheben, um einer Lösch-Inflation vorzubeugen.

        Der benutzte Begriff ist sicher nicht schön (Eigenkreation?), sollte aber eventuell sogar lustig rüberkommen. Naja, das hat dann nicht geklappt.

        In solchen Fällen finde ich es gut, wenn es die anderen Foristen regeln und @Siggi klarmachen, was sie von solchen Kommentaren halten. Nüschte.
        Und das haben ja einige User unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Ich denke, das sollte in diesem Fall dann reichen.

    4. vor 1 Woche

      Sicherlich ist den meisten Zuschauerrn klar, dass auch in der Schwarzwald Region modern gelebt wird.
      Ich fand diesen Tatort märchenhaft schän-schauig, der richtige TO zur richtigen Zeit welcher perfekt in den Schwarzwald passt.

      Als Wolf empfand ich die Psychologin, extremst unsympathisch. Tolle Darsteller von den Komissaren bis zum Kind.
      Weiter so.
      Danke ans Produktionsteam.

    5. vor 1 Woche

      Sparen Sie sich Ihre beleidigenden Kommentare.

  9. vor 1 Woche

    Die Grüntöne lassen hier zu wünschen übrig.
    Aber schön viel Wald.
    Der Wald gibt mir Twilight Feeling.⭐
    Ansonsten erinnert mich der Tatort an so Klassiker wie Departed oder Unbreakable.
    Das Kind hat eine oscarreife Zukunft vor sich.

  10. vor 1 Woche

    schlechte schauspieler, noch schlechteres Drehbuch und drehort

    1. vor 1 Woche

      Gute Schauspieler, gutes Drehbuch, spannend bis in die Haarspitzen.

      1. vor 1 Woche

        Das war der erste Schwarzwald-Tatort nach sehr langer Zeit, den ich mir überhaupt angeschaut habe. Und es hat sich gelohnt, ich bin dabeigeblieben und finde ihn sehr gut gemacht. Und das Ende ist schrecklich, nachdem man auf verschiedene falsche Fährten geführt wurde, was für das Drehbuch spricht. Auch gegen Löbau habe ich heute nichts einzuwenden.

      2. vor 1 Woche

        Antje: Sehe ich genauso. Manchen Zeitgenossen kann man nichts recht machen. Zum Trost: ist den produzierenden Sendern völlig egal …

  11. vor 1 Woche

    Man sollte ernsthaft drüber nachdenken, ob man Sonntags abends nicht öfter mal ins Kino geht. Oder American Football (NFL) bei RTL schauen.

    1. vor 1 Woche

      Bleibt Ihnen unbenommen!

      1. vor 1 Woche

        das sehe ich genauso!


  12. Ende der Erstausstrahlung

  13. vor 1 Woche

    Für mich war dieser Tatort heute einfach nur schlecht, verschwendete Zeit……. Von 10 Punkten 0 Punkte 👎👎👎☹️

    1. JS
      vor 1 Woche

      Eher noch einige Minuspunkte!
      Langweiliger Psychokrampf dieser Tatort, passend zum Team.

      1. vor 1 Woche

        Ich fand den Tatort herausragend! 8 von 10 – dagegen finde ich zB Ballauf/Schenk ermüdend – schaue ich mir nie an

  14. vor 1 Woche

    .. recht gruselig, die 6 weißgewandeten Mädchen/Geißlein haben mich zeitweise an “Picknick am Valentinstag” erinnert, war als Sonntagabend-Krimi für mich ok.

  15. vor 1 Woche

    Wenn man Krimi mit Märchen vermischt, entstehen düstere, skurrile oder mysteriöse Filme.
    „Das jüngste Geißlein“ ist eine eigenwillige und bizarre Darbietung, die viele flatterhafte Elemente einstreut, was die Suche nach Sinnhaftigkeit erschwert.
    Die visuellen Effekte sind atmosphärisch und verstörend, ohne auf allzu derben Splatter zu setzen, was die beklemmende Stimmung maßgeblich beeinflusst.
    Für das krächelige Duo Tobler & Berg reicht es aber weder zum modernen Klassiker des Grauens noch zum Winter-Wohlfühl-/Kuschelfilm …
    @Friedemann Berg:
    »Welcome to my breakdown / I hope I didn’t scare you /
    That’s just the way we are when we come down /
    We sweat and laugh and scream here / ‚Cause life is just a dream here /
    You know inside you feel right at home here«*
    ﴾* ♪ Alice Cooper – Welcome to My Nightmare﴿

  16. vor 1 Woche

    So ein starker Tatort. Und am Ende fragt man sich natürlich, ob das Mädchen Frida oder ihren Vater gemalt hat.. Falls der schon früher Bart trug.
    Es vermischt sich wohl ebenso wie auf welcher Sprache das sie beruhigende Lied gesungen oder in ihrem Zimmer als Melodie abgespielt wird.
    Wenn es solche Fälle wirklich gibt (und es gibt nichts, was es nicht gibt): das arme Kind wird wohl des Lebens nicht mehr froh.

    1. vor 1 Woche

      Doch, es bleibt die Hoffnung, sagt der Blick während des Liedes.

    2. vor 1 Woche

      Ich denke, Eliza war Frida gegenüber so offen, weil er sie an ihren Vater erinnerte, dessen Aussehen die evtl. noch ganz dunkel im Kopf hatte.
      Und das Lied? Das wurde schon zu meiner Schulzeit in den 50ern als mehrsprachiger Canon gesungen.

    3. vor 1 Woche

      Sie hat, glaube ich, Berg mit ihrem, lange nicht gesehenen Vater verwechselt. Spätestens beim Bruder-Jakob-Lied.

      1. vor 1 Woche

        ja, das vermutete ich auch, sieh sah in Berg ihren Vater. Das Lied hat es bezeugt.

  17. vor 1 Woche

    Eine Frage:
    Der Tatort war spannend und berührend, aber:
    Mit welchem Auto hat die Mutter die vom Mädchen erstochene Leiche des Stiefvaters zum See gebracht? Wie ist sie zurück gekommen? Es stand kein Auto vor dem Haus, sagte die Kommissarin, es wurde auch nicht gefunden, oder?
    Warum bekommt man darüber keine Aufklärung? Das ist ein großer Schwachpunkt des Films.
    Kann mir jemand diese Fragen beantworten?

    1. vor 1 Woche

      Die Psychotante hat das Mädchen am Vortag heim gefahren und ist dort vorbeigefahren. Hat sie gesagt, nachdem das Mädchen ins Wald gelaufen ist.

    2. vor 1 Woche

      Das frage ich mich auch…

    3. vor 1 Woche

      In der Polizeiwache war ein Foto von einer Schubkarre zu sehen. Damit wird die Mutter die Leiche weggeschafft haben.
      Der See war wohl nicht so weit entfernt.

      1. vor 7 Tagen

        Und eine Schubkarrenspur vom Haus zum See fällt natürlich niemandem auf…
        Sorry, aber das halte ich für Unfug der das Plothole nicht erklären kann

  18. vor 1 Woche

    Im Gegensatz zum ersten Eindruck, den die Vorab-Kritik vermittelte, war dies ein hervorragender TO.
    Gut durchdachte „Psychologie“ mit dennoch nachvollziehbarem Tathergang. Nicht zu vergleichen mit dem Münchener Kammerspiel.
    Schön, dass uns das Team Tobler & Berg dann wahrscheinlich erhalten bleibt.

    1. vor 1 Woche

      Fand beide gut in ihrer jeweiligen Ausprägung. Im Vergleich zu vielen anderen Tatorten, waren die sogar herausragend. Besser wird öffentlich-rechtliche Fernsehunterhaltung seltenst.

  19. vor 1 Woche

    Dieser Tatort war Geschmackssache.
    In Bewertungen 9 von 10 Sternen zu geben, finde ich mehr als übertrieben.
    Ich möchte endlich mal wieder einen „normalen“ Tatort sehen. Ohne Psycho, ohne KI oder so. Einfach nur Person A tötet Person B und es wird ermittelt. Ein bissl was zum mitdenken und was zum schmunzeln.
    Andere Autoren für andere Serien, wie z.B Friesland schaffen das doch auch.

    1. vor 1 Woche

      Person A hat die Personen B und C getötet, es wurde ermittelt, und am Ende wurder der Fall geklärt. Es hat eigentlich geklappt ;-)

      1. vor 6 Tagen

        Stimmt, genau so sehe ich es auch!
        War schon ein guter TO, allerdings echt „tough“, fand ich!

    2. vor 1 Woche

      Was ist an Mord an Mord schon normal? Normal ist, dass er zum Glück nicht so oft vorkommt, wie es die vielen Krimis glauben lassen könnten.

    3. vor 1 Woche

      Die anderen Autoren und Filmemacher arbeiten für das ZDF.
      Da wird vielleicht noch ein wenig mehr darauf geachtet, was der Zuschauer möchte.
      Aber Krimiserien wie Wilsberg, Sarah Kohr, Jenseits der Spree etc. sind wohl das Trash-Genre, was in den ersten Kritiken hier von Zuschauern bemängelt wurde, die Tatort-Folgen als cineastische Kunstwerke mit Tiefgang erleben möchten.

    4. vor 1 Woche

      Stefan: das genau wollen die meisten Zuschauer eben nicht mehr. Schauen Sie sich die Kritiken hier an. Psychologische Krimis sind gefragt – nicht das übliche whodoneit a la Columbo. Da gibts genug in den Mediatheken und den Privaten.

      1. vor 7 Tagen

        whodoneit a la Columbo….

        Bei Columbo weiß man in den ersten fünf Minuten, wer es war 😂

        Das sind die fundierten Kritiker

  20. vor 1 Woche

    Huhh, gruselig…
    Und wieder ist der Kommissar persönlich involviert, auch wenn nicht so direkt wie letztes Mal.
    Ich glaube, man hätte, wie der Zeit vorging, und es immer nur komplett ums Mädchen ging, eigentlich herausfinden können, was passiert war. Ich gebe zu, es nicht herausgefunden zu haben. Brutal.
    Ich fand den Tatort gut.

    Im Übrigen, in meinem deutschen Perso steht als Geburtsort nur Budapest, ohne Landangabe. Bei der Rumänin stand da „Timisoara, Rumänien“. Damit es allen Zuschauern klar ist, wo sie herkommt :-)
    Ich habe das Bruder-Jakob-Lied erst im Deutschunterricht gelernt. Rumänische Kinder kennen es anscheinend.

    1. vor 1 Woche

      Stimmt, dein Einwand mit dem Perso. Ich habe gerade in den Perso meiner verstorbenen, in Ungarn geborenen Frau geschaut. Dort steht nur der Ort.
      Die KI erklärt aber, dass das Land zusätzlich genannt werden kann, um Verwechslungen zu vermeiden, da es z. B. auch ein Hamburg in den USA gibt.
      London gibt es dort fünfmal und in Afrika dreimal

  21. vor 1 Woche

    ### Spoiler ###
    Hilfe bitte: Ich habe das Ende nicht verstanden: hat das Mädchen die Mutter alleine im Keller versteckt?

    1. vor 1 Woche

      Bei der Erinnerungspassage des Mädchens stand die Falltür zum Keller unterhalb des Fensters offen, als die Mutter durch das Fenster hineinklettern wollte und ist dann erschlagen wohl einfach die Treppe hinuntergestürzt.
      Ja, das Kind hat dann wahrscheinlich unter Schock stehend die Falltür geschlossen und die Wäschekörbe darauf gestellt.

      1. vor 1 Woche

        Vielen Dank. Ich hatte es zuerst so verstanden, das die imaginären Geschwister für eine andere Person stehen, die ihr geholfen haben bzw. die eigentlich die die Morde verantwortlich ist.
        Aber so ist es für den Film logisch, in Wahrheit wäre es allerdings sehr unwahrscheinlich..

      2. vor 1 Woche

        @Katharina:
        Ja, nach den beiden letzten neuen TO-Folgen mit jeweils ‚imaginären Geschwistern‘ kann man schon mal auf so eine Idee kommen …😏

      3. vor 2 Tagen

        Ich bin großer Tatort Fan, das Team aus dem Schwarzwald ist mir erst mit der Zeit ans Herz gewachsen. Schöne Kulisse, rätselhaft schaurige Bildsprache, wirklich gut gespielt und interessante Wendungen. Dass am Ende das Mädchen Stiefvater und Mutter umgebracht hat, wohl aufgrund von Halluzinationen (sie sieht ja ständig diese 6 Mädchen/Geißlein) ist schon ziemlich heftig… dass das am Ende so unthematisiert blieb fand ich eigenartig, letzte Szene ist sie einfach weg, nach einem Doppelmoral von einem Kind ausgeführt, das eindeutig Hilfe braucht… oder kam das nur meäir etwas verstörend vor?

  22. vor 1 Woche

    Ja, ich finde auch

    gute Schauspieler, gutes Drehbuch, hat mir gut gefallen,

    sich darauf einlassen und auch mehrere Dimensionen sehen und aushalten,
    ist alles …..

  23. vor 1 Woche

    Sonst bin ja wenig angetan von den Tatorten aus dem Schwarzwald. Heute aber hat er mir sehr gefallen. Der etwas düsteren Atmosphäre wegen, aber auch die Story passte.
    Nun ja, dass der Kommentator Siggi Wollenberg als Schwarzwälder etwas säuerlich ist, das kann ich aus seiner Sicht natürlich sehr gut nachvollziehen. Das wäre ich vielleicht auch.

    Ach ja, und Berg kommt wieder ins Team. Sieht ganz danach aus.

  24. vor 1 Woche

    ⭐⭐⭐⭐⭐ Volle Punktzahl. Vor dieser Geschichte zieh ich den Hut.

    Anfangs dachte ich noch, dass hier ein bisschen arg herumgeritten wird – auf ein und demselben Märchen. Da sollte sich doch etwas daraus entwickeln, meinte ich.

    Aber, alles drehte sich nur um diese eine Geschichte vom bösen Wolf. Zwar waren mir die gruseligen Geräusche auf Dauer etwas zu viel. Jedoch passt so ein böser Wolf sehr gut in den verschneiten schwarzen Wald. Dann noch die Optionen mit der Psychologin und dem Arzt, bevor sich am Ende alles – vollkommen unerwartet – auflöst. Starker Tobak.

    Jetzt machte natürlich diese Geißlein-Geschichte absolut Sinn. Außerdem wurde das Ende des letzten Schwarzwald-Tatorts gut, aber nicht penetrant, eingewoben.

    Schauspieler allesamt gut, insbesondere das kleine Geißlein ist hervorzuheben.

    Ich werde doch nicht noch ein Fan der Schwarzwälder werden? denke ich mir, wärend ich vor Begeisterung staune.

    1. vor 1 Woche

      Ein Lob aus Deiner Feder, lieber Bert? Und dann auch noch für den Schwärzwälder TO? Ich bin wohl im falschen Film, bzw. Tatort. 😉

      Ich staune ebenfalls und schließe mich vollumfänglich Deinem Lob an. 😁

      1. vor 4 Tagen

        Ja, allerliebste Bina, ich kann auch loben. Insbesondere, wenn der Film gut ist.
        Unter uns: Ich würde auch die Münsteraner loben, sollte von dort mal wieder ein guter Streifen kommen. VG 😘

    2. vor 7 Tagen

      Das Motiv von Wolf und Lamm hat eine sehr lange Geschichte. Da darin auch die Vision einer möglichen Versöhnung nicht von vornherein auszuschließen ist 🤪, war diese Intention unbestätigten Gerüchten zufolge insofern zunächst konsequent umgesetzt im „Director’s Cut“, als die Figur des Hauptkommissar Friedemann „Frieda“ Berg statt des Liedes „Frère Jacques (Bruder Jakob)“ nämlich anstimmte: „Der Wolf – das Lamm (=jüngstes Geißlein) – auf der grünen Wiese … schreit HURZ!!“ 😍🥳

  25. vor 1 Woche

    Wie ich ja öfters schreibe: das TO-Universum ist sehr groß, verschiedenste Geschmacksrichtungen werden getroffen, heute war es meine Geschmacksrichtung!
    ⭐⭐⭐⭐⭐

    Mir gefällt das ‚hinterwäldlerische‘ Setting, mir hat auch die Stuttgarter Folge „Lass sie gehen!“ von dieser Atmosphäre her gut gefallen.
    Weiters: die beiden Kommissare Berg und Tobler finde ich authentisch und sie sind mir sympathisch!
    Manchmal sind die Drehbücher für die Schwarzwald-Folgen nicht gut – so wie etwa bei der Folge mit dem Todesfall in der Seilbahn-Gondel – aber heute hat alles gut zusammen gepasst!

    1. vor 1 Woche

      „… das TO-Universum ist sehr groß …“
      Das bejae ich auch zum wiederholten Male.

      1. vor 1 Woche

        @Der Fremde:
        Da sind wir mal zur Abwechslung einer Meinung! Schön!
        @Antje:
        Ich schenke dir ein „h“! 😁

      2. vor 1 Woche

        @Schatz:
        Ich glaube, wir beide vertreten doch gar nicht so selten ähnliche Ansichten.
        😉😎

      3. vor 1 Woche

        @Der Fremde:
        Ja, oft haben wir ähnliche Ansichten (gesellschaftliche Themen, etc.), aber unser Krimigeschmack ist schon unterschiedlich. Ich denke, du magst die etwas düsteren, schnörkellosen Geschichten, während bei mir der Humor („Klamauk“) nicht fehlen sollte. 😉
        Aber im Großen und Ganzen ziehen wir tatsächlich oft an einem Strang! (Und kriegen, wenn es sein muss, gemeinsam von Gerald eins aufs Dach … 😉) Frohes Neues Jahr!

      4. vor 1 Woche

        @Schatz:
        Ja, das war schon ein Ding, als vor ca. 1 Jahr der Thread zu einer Kölner TO-Folge über Prostitution wegen unser beider Kommentare final geschlossen wurde.😔
        Auch für dich ‚happy new year‘!🍄

      5. vor 7 Tagen

        @Schatz. Danke!

      6. vor 6 Tagen

        @Antje:
        Gerne!😀

  26. vor 1 Woche

    [Vorsicht Spoiler] Spannender Tatort mit einem Mädchen im Mittelpunkt. Am Ende hat das Mädchen den Walkman mit dem Märchen in Dauerschleife liegen lassen und geht einer besseren Zukunft entgegen. Es gibt ja die Diskussion, ob Märchen Kindern gut tun oder ob sie schlecht für sie sind. Zumindest mit Walkman den ganzen Tag die Märchen in Dauerschleife zu hören ist wohl schädlich! Kamera sehr gut, erzeugt eine märchenhafte Schwarzwald-Gruselstimmung. Ton einige wenige Male schlecht verständlich (Dialekt), nach meinem Geschmack etwas zu aufdringliche Gruselmusik. Gute Schauspieler, besonders das Mädchen! Gutes Drehbuch und Regie! 4 von 5 Sterne.

    1. vor 1 Woche

      „den ganzen Tag die Märchen in Dauerschleife zu hören ist wohl schädlich!“

      Ja genau! 😆
      (Hab schon als Kind den Gebrüder-Grimm-Scheiß nicht leiden können. Angst machten mir diese Märchen nicht; ich fand sie einfach kacke.)
      Zustimmung auch zum Rest; 4 von 5; jawoll!

      1. vor 7 Tagen

        Wie herrlich Du mit „Scheiß“ und „kacke“ die Gespenster Deiner Kindheit niedergeflucht hast! Ich übernehme das sehr gerne und überlege, welche kindlichen Erlebnisse ich mit diesen und ähnlichen Prädikaten entzaubern und entschrecken kann. Danke (und für mich war Ihr Kommentar das Beste an diesem Tatort :-)

    2. vor 7 Tagen

      Große Anerkennung für die Musik von Verena Marisa und Marius Kirsten: Fand es sehr gelungen, die einprägsame „Bruder Jakob“-Melodie zwischendurch auch in einer Moll-Tonart mit entsprechend passend-düsterer Wirkung anzuspielen … und damit in der jeweiligen Filmszene trefflich einen „Schauer-der Zuschauer“ in deren Unterbewusstsein zu erzielen …😢.

      Offtopic gleicher Effekt erreichbar beispielsweise auch mit der bekannten „Hänschen Klein“- Melodie z. B. in Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“, wo dieses Lied vom Bordcomputer HAL 9000 bei seiner Deaktivierung gespielt wird und insofern auch schlüssig in der TO-Folge 991 „HAL“ erklingt (allerdings jeweils „leider“ nur in einer Dur-Tonart).

  27. vor 1 Woche

    So, nun ist auch mal gut mit den Psycho-Tatorten. Erst Murot (den ich mir gleich gespart habe), dann Dresden mit einem Mädchen, das sich ihre Schwester herbeihalluziniert und jetzt dieser abenteuerliche Märchen-TO, wo sich ein Mädchen gleich mal 6 Schwestern in die graue Umgebung fantasiert.

    Jetzt darf es gerne auch mal wieder ein KRIMI sein, der den Sonntagabend zu einem Erlebnis macht, wie ich es mir vom TO wünsche. Diese weltfremden Machwerke der letzten Wochen sind dann leider nicht so mein Ding…

  28. vor 1 Woche

    Letzte Woche in Dresden hieß es noch: „die Rolle der Amanda kann man nicht mit einer tatsächlich 16-jähtigen besetzen. Dafür fehlt die schauspielerische Erfahrung.“
    Was aber Hanna Heckt als Eliza mit ihren beim Dreh 8 Jahren heute abgeliefert hat, war absolut beeindruckend, und zeigt – es geht doch.
    Während die Schwarzwälder 2020 mit „Ich hab im Traum geweinet“ ihren Tiefpunkt hatten, gehört die heutige Folge mit zum Besten was sie bisher abgeliefert haben. Ich hoffe Friedemann ist beim nächsten mal wieder „vollwertig“ mit dabei.

    1. vor 1 Woche

      @Manne:
      Berg wird bald wieder ‚vollwertig‘ im Team sein! Das ‚interne Verfahren‘ hat ja lt. Schluss-Szenen – nach eifriger Fürsprache von Tobler – offenbar positiv für Berg geendet …

    2. vor 1 Woche

      Wenn es um ein Kind geht, muss man auch mit einem Kind besetzen (meine Bewunderung für Kind, Regisseur und Team ist groß).
      Im Falle letzter Woche wies ich nur darauf hin, dass es einer differenzierten Darstellung zu Gute kommt, wenn es sich um eine ausgebildete Schauspielerin handelt, auch wenn sie real 6 Jahre älter ist. (6 Jahre sind im Schauspielgewerbe keine Welten).

      1. vor 1 Woche

        …… bitte das nächste mal etwas besser recherchieren
        Emilie Neumeister ist 1999 geboren und somit 26 Jahre alt.
        Wir sprechen hier also von 10 J. Unterschied zu einer 16-jährigen und nicht von 6 wie du behauptest.
        Zudem von einer bereits „jungen Frau“ die man wohl nicht mehr als Schulkind der 9. Klasse einstufen würde
        Das sind für mich Welten, auch wenn du das nicht so siehst

  29. vor 1 Woche

    Ich staune und bewundere, wie Regisseur und Team ein Kind zu so einer Darstellungsleistung tragen.

  30. vor 1 Woche

    Ein toll gemachter Grusel-Krimi mit überraschenden Wendungen. Erst wurde dem Zuschauer ständig suggeriert, dass die Psychologin nicht koscher ist, und am Ende stellte sich heraus, dass das Mädchen sowohl seinen Stiefvater als auch seine leibliche Mutter umgebracht hat.

    Die Darstellerin der Eliza war geradezu beängstigend gut. Wie kann ein so kleines Kind eine so finstere Rolle so überzeugend spielen?

    Nicht ganz nachvollziehbar waren für mich die Umstände des Todes ihrer Mutter. Wenn Eliza sie erschlagen hat – im Glauben, sie wäre der böse Wolf, der seine Stimme verstellt – wieso wusste Eliza dann nicht dass ihre Mutter tot ist? Und wer hat die Leiche in den Keller geschafft?

    Ein Gedanke, der nicht mehr Thema des Films ist, aber sich trotzdem aufdrängt: Wie wird Eliza, wenn sie erwachsen ist, den Gedanken verarbeiten, dass sie sowohl ihren Stiefvater als auch ihre leibliche Mutter erschlagen hat? Bei diesem Gedanken bleibt einem Elizas fröhliche Bemerkung am Schluss „Ich hab‘ euch doch gesagt, dass Märchen immer gut ausgehen“ im Halse stecken.

    Erleichtert war ich, dass die Suspendierung von Friedemann Berg und die Gründe hierfür offensichtlich abgehakt sind. Das hat zwar den Nachteil, dass die Vorwürfe gegen Berg wohl nie ganz aufgeklärt werden, was umso mehr die Frage aufwirft, wozu diese Nebenhandlung überhaupt eingebaut wurde. Aber immer noch besser eine solche Ungereimtheit, als eine immer wiederkehrende, nie aufgelöste Nebenhandlung – so, wie der „Stille Gast“ in einigen ehemaligen Borowski-Tatorten.

    Sehr bedauert habe ich, dass die in der letzten Folge eingeführte Figur der Ella Pauls nicht mehr dabei war – einige Foristen hatten das ja schon richtig vermutet. Diese Figur wäre entwicklungsfähig und keineswegs überflüssig gewesen – so ein patenter Assi, der die Kommissare immer mal wieder auf die richtige Spur bringt, wäre eine Bereicherung gewesen (vergleich die Rolle der Franziska Lüttgenjohann im Kölner Tatort).

    Für den heutigen Film 10 von 10 Punkten.

    1. vor 1 Woche

      @Der Wanderer:
      Die ‚Tathandlungen‘ des Friedemann Berg (das Verstecken des Leichnams des Vaters, der von seinem Bruder getötet wurde, auf seinem Hof unter einer Betonplatte) sind strafrechtlich allesamt längst VERJÄHRT!

    2. vor 1 Woche

      Die Psychologie der Eliza ist etwas an den Haaren herbei gezogen. So doof ist kein Kind in dem Alter, es sei denn, es ist schwer gestört.

      1. vor 1 Woche

        Kinder auch in diesem Alter sind keine kleinen Erwachsenen, sondern Kinder, die mitunter in ihrer eigenen Welt leben. Gerade bei Kindern mit viel Phantasie gehen Realität und eigene Vorstellungen interessante Symbiosen ein. Diese Kinder sind nicht schwer gestört, sie werden es, wenn man verucht, ihre Phantasie zu unterdrücken..

      2. vor 1 Woche

        leider haben Sie keine Ahnung von Psychologie! Das Kind ist sehr klug, aber wurde krank gemacht durch….

        @ I.Mirk: Vernachlässigung was zur Flucht in eine gefährlich schizophrene Fantasiewelt führte. (ggf. lag auch eine genetische Prädisposition für Schizophrenie vor). Ich finde denn TO als Mama und aus psyhchologischer Perspektive unglaublich interessant und gut und bin etwas verwundert, dass die Kommentare dazu diesbezüglich wenig in die Tiefe gingen. Aber vielleicht kommt das in den folgenden Tagen ja noch. Ich fände eine anregende Diskussion dazu sehr schön. Wäre immer toll zu wissen, was sich die Autoren dabei gedacht haben, aber für mich kommt die Botschaft herüber, dass es ganz schwerwiegende Folgen haben kann für Kinderseleen, wenn man sie vernachlässig, aber ebenso wie unglaublich schmerzhaft ein unerfüllter Kinderwunsch sein kann und dass hormonelle Einflüsse Frauen sehr verändern können. Der Wunsch nach einem weiteren Kind (als Kompensation für die gescheiterte Ballettkarriere??) ging soweit ,dass sie ihr 1. Kind nicht mehr sah und es mit den gezeigten Folgen vernachlässigte. Das Kind bekam das Leid der Mama mit und gleichzeitig wurde sie von der Mama weggestoßen „Jetzt nicht, Eliza“.. Wie oft das passiert ist, kann man sich ausmalen.
        Einer der besten Tatorte aller Zeiten, wenn auch sehr tragisch. Ich frage mich, was Experten raten würden: Dem KInd irgendwann erzählen, was es getan hat oder darauf hoffen, dass das verdrängte für ewig in ihrem Unterbewussten verborgen bleibt und sie ohne das Wissen um ihre Tat ein halbwegs unbeschwertes Leben mit ihrem Vater führen kann.

    3. vor 1 Woche

      Die Falltür des Kellers, welche sich unterhalb des Fensters befand, stand offen, als die Mutter hereinklettern wollte.
      Erschlagen stürzte sie wohl einfach die Treppe hinunter.
      Mit Pelzmütze und Pelzmantel bekleidet entsprach die Mutter mit etwas Phantasie der Optik eines Wolfes; wie auch der zwar nakte, aber stark behaarte Stiefvater.

      Dass das Kind nach diesen Schock bringenden Handlungen evtl nicht noch im Nachhinein genau hinsieht, klingt schlüssig.
      Für das Kind stand nur fest: Der Wolf ist tot.

      1. vor 1 Woche

        @schauinsland:
        Eine aus meiner Sicht recht interessante Querverbindung zum 1. Bessie-Polizeiruf „Der Ort, von dem die Wolken kommen“ (od. so ähnlich😇). Auch dort hielt ein Kind eine Frau im dicken Pelzmantel für einen ‚Wolf‘!😱

  31. vor 1 Woche

    Nachdem ich den letzten Murot abbrechen musste, weil ich ihn absolut schwachsinnig und wie Zuschauerveräppelung empfand, war ich froh, dass der darauffolgende Dresdener Tatort wieder gut war und ich war sehr positiv überrascht über diesen Schwarzwald-Tatort, den ich aus dieser Dreierserie am besten fand. Dabei hatte ich Schwarzwald-Tatorte seit längerem für mich abgehakt.

  32. vor 1 Woche

    Ich liebe Märchen, aber auch den Tatort! Spannend und berührend anzusehen, war für mich diese winterliche Geschichte! 👍Alles nach meinem Geschmack!😉
    Weiter so!

  33. vor 1 Woche

    ###Spoiler###
    Der Mörder war der leibliche rumänische Vater, der jetzt seine Tochter zurück bekommt. Er war auch die Person, die das Mädchen gezeichnet hat. Und von ihm kannte sie auch das französische Kinderlied, er hat es zum Ende auf Rumänisch gesungen. Der Fall wurde falsch aufgeklärt. Das ist der Clou.

    1. vor 1 Woche

      @HermannJ:
      Es ist ja bekannt, dass sehr dicht beieinander liegende Paralleluniversen fast identisch sind und sich tatsächlich nur in Kleinigkeiten unterscheiden.

      Beispiel: In einem Universum ist im Tatort der rumänische Vater der unerkannt gebliebene Täter und in einem dicht daneben liegenden hat tatsächlich und unbestritten das Mädchen beide Morde auf dem Gewissen.

      HermannJ, sei jetzt tapfer, denn du befindest dich nun im letztgenannten Universum. Wann hast du die Dimension gewechselt? Warst du nach dem Tatort kurz auf dem Klo? Dann passiert es nämlich schnell mal, dass man das Universum wechselt.

      Schau mal in deinen Kühlschrank. Falls da jetzt Kirschmarmelade statt Erdbeermarmelade steht, ist der Fall klar! 😁

  34. vor 1 Woche

    das Kind Eliza – ( Hanna Heckt ) kam , wie schon erwähnt fast “ Oskarverdächtig “ rüber – alles andere halt auf dem üblichen Schwarzwald TO Level – wunderschöne Landschaftsbilder zum Ausgleich ; dazu hat man sich literarisch auch noch bei den Gebrüdern Grimm bedient – die haben aber doch seinerzeit in Hanau gelebt und nicht im Schwarzwald .

  35. vor 1 Woche

    Schwarzwald – Ein Wintermärchen

    Märchenhaft, wie die Leiche ohne Auto zum See kommt;
    Märchenhaft, wie die Steine in die Taschen kommen;
    Märchenhaft, warum die Psychologin Eliza vom Heim abholt, um wo genau hinzufahren?
    Märchenhaft, ein Kinderheim mit einem einzigen Kind;
    Märchenhaft, eine Heimleiterin in der Funktion der Pförtnerin;
    Märchenhaft, nicht verriegelte Fenster in einem Heim;
    Märchenhaft, eine Leiche am Tatort, die die Spusi nicht entdeckt hat;
    Märchenhaft, dass Eliza nicht in der Schule vermisst wird;
    Märchenhaft, dass man als Arbeitnehmer mehrere Tage wegbleiben kann, bevor mal einer nachschaut, zu mal es doch in der Nähe ist.
    Märchenhaft, dass Eliza mehrere Tage in der Uhr ausgehalten hat, so ohne Essen und Trinken;
    Märchenhaft, dass es reichen kann wenn man sich stark für einen Kollegen einsetzt, diesen von der Beihilfe beim Totschlag rein zu waschen;
    Märchenhaft, was Filmemacher von Ihrem Publikum halten.

    1. vor 1 Woche

      @Roter Affe:
      Es war doch keine ‚Beihilfe zum Totschlag‘! Sondern bloß ‚Störung der Totenruhe‘, ‚Beseitigung von Beweismaterial‘ und ‚Strafvereitelung‘. Nach so langer Zeit längst verjährt!😎

      1. vor 1 Woche

        Schubkarre

        von der Mutter in die Jackentaschen gesteckt

        die Fahrt sollte in die Psychiatrie gehen, evtl Medikamente verabreicht werden, da das Kind im Fensterrahmen des offenen Fensters gesehen wurde

        usw

        und schlussendlich ist es einfach ein Film. Quasi ein Märchen.

      2. vor 1 Woche

        @Der Femde, warum ist er dann suspendiert?
        @Virginiia, man kann andere Meinungen akzeptieren.

    2. vor 1 Woche

      Man kann sich auch durch unwichtige Haarspalterei eine spannende Handlung vermiesen. Krämerseelendenken.

      1. vor 1 Woche

        😁 Krämerseelendenken. Herrlich!

  36. vor 1 Woche

    Woher kommen die Hämatome der Mutter?

    1. vor 1 Woche

      Von den Hormonspritzen.

  37. vor 1 Woche

    Das wievielte Drama,
    die wievielte Tragödie hintereinander, …. ,
    ist auch egal, habe eh den Überblick nach St. Martin und Nikolaus 2025 und dem Murot Murks zu Weihnachten verloren…..

    Falls jemand bisher eventuell daran gezweifelt haben sollte, die ARD Tatort Redaktionen würden das Genre oder wie sonst man diese als Kriminalfilm verkleidete Märchen-Groteske mit Düsterwald Atmospäre in den Tatort-Universum einordnen, und die Sendetermine aufeinander abstimmen, sieht jetzt, dass das Wunschdenken wäre.

    Warum sollte 2026 auch anders laufen, gefühlt seit Stöver und Schimanski, wie die Jahre nach der Zeit, wo Tatort noch spannend gewesen ist und man mitraten konnte und mitfieberte.

    Wie heißt es so schön im Märchen:
    Es war einmal…..

    ⭐️ Ein Stern.

    1. vor 1 Woche

      Das einzige, was ich nicht gut fand, war, dass der Dresdner TO mit fast dem gleichen Thema erst vier Tage her ist.

      „So wie im Neujahrstatort steht auch das Ermittlerduo im Schwarzwald vor einem in Rätseln sprechenden, verstörten Kind, quartiert es in einem Kinderheim ein und setzt auf die Hilfe einer Psychologin. Und so wie in Nachtschatten schimmert auch in Das jüngste Geißlein schnell durch, dass sich die psychisch labile Minderjährige in ihrer magisch-kindlichen Fantasiewelt vieles nur einbildet.“ (Quelle: Wie war der Tatort)

    2. vor 7 Tagen

      „Das wievielte Drama,
      die wievielte Tragödie hintereinander, …. ,“

      Es geht beim Tatort um Kriminalfälle, meist um Mord.
      Was genau daran soll denn dabei ohne Drama und Tragödie ablaufen?

  38. vor 1 Woche

    Diese Schwarzwald-Folge fand ich sehr schön, mystisch und spannend. Was mir nicht gefallen hat, war die Darstellung dieses absolut bescheuerten Kindes, das mit seinen bestimmt schon 5 Jahren nicht zwischen einem Menschen und einem Wolf unterscheiden kann und offensichtlich unter Wahrvorstellungen leidet. Hier hätte man noch einfügen können, wie man mit solchen Kindern umgeht, denn eigentlich ist die Kleine ein Fall für die Psychiatrie – wenn es so etwas überhaupt gibt.

    1. vor 1 Woche

      Das nicht endende Anhören des Märchens wirkte bei dem Mädchen wie eine Gehirnwäsche.

    2. vor 1 Woche

      @Virgina Revel:
      Erstens war eine Psychologin dabei, die sich um das Kind kümmerte und zweitens, das gibt es öfter als Sie denken oder sich vorstellen können.

      1. vor 1 Woche

        Psychologische Behandlung reicht in diesem Fall sicher nicht, sie muss in die Psychiatrie. Und das wäre selbst dann unbedingt nötig, wäre nicht klar geworden, dass sie zwei Menschen getötet hatte.
        Dass die Polizei sie einfach mit dem leiblichen Vater gehen lässt, passt sicher nicht.

      2. vor 7 Tagen

        Ja, das meinte ich auch. Dass sie gehen konnte, wäre ziemlich gefährlich. Ich meine, sie ist 9. Nicht 3.

  39. vor 1 Woche

    Macht mal wieder einen Tatort, der wirklich ein spannender Tatort ist, ohne die Cuts mit Psychomomenten womit der Fall aufgepeppt werden soll
    Das Mädchen spielt mega..
    In der Reihenfolge Bewertung der Tatorte…es geht so

  40. vor 1 Woche

    Solche Krimis liebe ich. Bitte mehr davon.

  41. vor 1 Woche

    Mir hat’s gut gefallen. Spooky, aber schön spooky. Das siebte Geißlein hat seine Rolle perfekt gespielt! Bravo!
    Die Logik kann ich bei diesem Film gerne etwas außen vor lassen, denn mir hat das gesamte Setting gut gefallen.

    Kleiner persönlicher Exkurs: Im Alter von ca. 3 bis 4 Jahren hatte ich selber die Ehre bei einer Kindergartenaufführung das siebte Geißlein zu geben. Der Text war übersichtlich, ich glaube sogar, es gab gar keinen. Das Kostüm war spektakulär, mit einem Wattebäuschchen als Schwänzken an der weißen Strickstrumpfhose. Ich musste mich rollengemäß in einer alten Standuhr verstecken und habe das bravourös gemeistert. Ich frage mich heute, warum das nicht der Auftakt zu einer glänzenden Schauspielkarriere war … Aber das Leben spielt nun mal so, wie das Leben so spielt. 😁😉

    1. vor 7 Tagen

      OT @Schatz:
      „Der Text war übersichtlich, ich glaube sogar, es gab gar keinen“ -> noch nicht mal wenigstens ein zartes „HURZ!!“ … ?? 😇

      1. vor 7 Tagen

        @Hilcher S.:
        Um diesen Scherz zu verstehen, muss man aber bis in die 90er-Jahre zurückgehen und/oder Fan von Hape Kerkeling sein. Mir z.B. sagte der Begriff gar nichts …😳

      2. vor 7 Tagen

        @Hilcher:
        Nein, kein zartes Hurz, maximal ein zögerliches määäääh. So war das damals. Man hatte ja nicht viel … 😁

        @Der Fremde:
        „Mir z.B. sagte der Begriff gar nichts …“
        DAS nenne ich mal eine echte Bildungslücke! 😉

      3. vor 7 Tagen

        @Der Fremde + @Schatz:
        Da habt ihr beide natürlich recht 😀😀, ich finde „HURZ“ einfach zeitlos gut, und gerade hier augenzwinkernd zufällig noch besonders passend … 😉

        Wünsche euch jedenfalls auch noch ein fröhliches „Gutes Neues Jahr“ 🤩!!

      4. vor 7 Tagen

        @Hilcher S.:
        Ebenso (und auf viele hervorragende TOs wie den gegenständlichen)!🥳

      5. vor 7 Tagen

        @Der Fremde:
        „Muchas gracias señor“, und yep, freu‘ mich z. B. auf das „Stuggi“-Team, das am 18.01.26 mit der Folge „Ex-It“ fortsetzt (sh. dazu auch unsere Kommentare vor ca. einer Woche), deren u. a. die von dir bereits weiter oben genannte TO-Folge 1280 „Lass‘ sie gehen“ mich hinsichtlich Stil und Machart ähnlich positiv anspricht wie dich 🎇⭐ 🤩 …

  42. vor 1 Woche

    WOLBURG:
    „Märchen bedeuten immer dasselbe. Du sollst nicht alleine raus, nicht mit Fremden mitgehen, nicht vom Weg abkommen. Sonst wirst du vergewaltigt oder totgeschlagen. Oder beides.“

    Soweit, so lehrreich.

    ELIZA:
    Märchen gehen immer gut aus, habe ich dir doch gesagt.

    Ein kleines Mädchen verkörpert wunderbar das 7. und jüngste Geißlein in einem düster-gruseligen Tatort im Schwarzwald. Ich wurde in meine Kindheit versetzt, was habe ich dieses Märchen geliebt, eins meiner Lieblingsmärchen und ich sah mich selbst in dieser Rolle, als Kind hatte ich auch so langes, hellblondes Haar.
    Ich sang bei Bruder Jakob mit, die lustigen Abwandlungen der Passagen, die Berg sang, kannte ich auch alle noch, herrlich. Ich war gefesselt ab Minute 1. Düster gruselige Stimmung und dann noch im dunklen Schwarzwald, kann man eigentlich einen Tatort mit diesem Thema noch besser inszenieren?

    Der überraschte Zuschauer fragt sich, wie kann ein kleines 9-jähriges Mädchen so grandios in einem Tatort die Erwachsenen an die Wand spielen? Nun, sie ist schon ein „alter“ Hase im Schauspiel Business, das kleine Geißlein.

    Auszug aus „Wie war der Tatort“ erklärt es genauer:
    Die zum Zeitpunkt des Drehs erst neun Jahre alte Hanna Heckt, die mit ihrer Hauptrolle im Cannes-Beitrag „In die Sonne schauen“ auf zahlreichen Filmfestivals für Furore sorgte, mimt die unter selektivem Mutismus leidende Eliza.

    Hanna Heckt alias Eliza gehört eigentlich schon jetzt ein Preis verliehen, der Oscar wäre aber verfrüht. Dennoch kann man sich jetzt schon vorstellen, wie schnell sie Karriere machen wird.

    Großartiger Tatort, volle ⭐⭐⭐⭐⭐

    1. vor 1 Woche

      Offtopic
      @Bina
      @Imki (die ich heute hier vermisse)
      Hatten wir uns in den Kommentaren zum letzten Münster-Tatort nicht auf einen Sekt im Neuen Jahr verabredet? Mit Zwiebelmett-Brötchen?

      Deshalb: Lasst uns anstoßen!
      🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂🥂
      Kommt ruhig alle her. Sekt ist reichlich da!
      Frohes Neues Jahr allen „Tatort-Fans“!😀

      1. vor 7 Tagen

        Hallöchen Schatzilein,
        frohes neues Jahr und sehr, gerne stoßen wir zusammen mit allen TO-Fans an 🥰
        Prost auf uns Flitzpiepen (you remember) 😁😉
        Sekt und Mettbrötchen… legga 😀
        Liebe Grüße auch an die verschollene Irmi, hoffentlich tappt sie nicht im Dunkeln durch den Schwarzwald…

      2. vor 7 Tagen

        @Bina:
        Waaas? Irmi ist auch weg? Ich dachte nur Imki ist grade abgängig …😁

      3. vor 6 Tagen

        @Schatz:
        Ups… Imki, Irmi… der Restalkohol wirkt nicht mehr nach… 😁

    2. vor 1 Woche

      Zum Wolberg-Zitat:
      Ich hoffe, dass ist sarkastisch gemeint, denn wenn man Märchen aufs Didaktische reduziert, tut man ihnen Unrecht und da muss ich als Märchen-Fan Protest anmelden.

  43. vor 1 Woche

    Sehr geil! 🤩
    Zwischendrin fand ich ihn zeitweise eher mittel und er hatte schon ein paar Plotholes, aber spätestens der Schluss hat’s absolut rausgerissen! _So_ kann man das Gärtnerprinzip auch mal auf die Spitze treiben; genial! Und unfassbar gespielt von der Eliza-Darstellerin.
    „Märchen gehen immer gut aus“; ja genau!
    (Ich schrieb schon einige Kurzgeschichten und auch ich liebe es dabei, dem Leser mit dem letzten Satz noch so richtig eine mitzugeben.) 🤣

    1. vor 1 Woche

      ### Spoiler ###
      Ja,, als Horrorkrimi fand ich es gut, aber dass das Mädchen dann so einfach gehen durfte und nicht klinisch behandelt wurde, fand ich sehr unrealistisch. Sie muss doch eine sehr schwere psychische Störung haben. Und warum genau, wurde nicht erklärt. Also, mir wäre das unwohl als Vater.

      1. vor 7 Tagen

        Die Behandlung kommt _nach_ dem Abspann.

      2. vor 7 Tagen

        Nicht in der Mediathek.

      3. vor 6 Tagen

        Doch; auch in der Mediathek.
        „Nach dem Ende des Films“ meinte ich damit.

  44. vor 1 Woche

    ### Spoiler ###
    Das erste Mal, dass mich ein Tatort so richtig ärgert. Es wird nicht thematisiert, welche schwere psychische Erkrankung das Kind hat, und man lässt es einfach so gehen. Vielleicht bringt sie danach den Vater oder andere Menschen um, wenn sie wieder Stimmen hört. Ich verstehe es nicht. Psychose? Und warum genau? Das habe ich nicht verstanden. Das Kind wurde doch nicht misshandelt, oder doch? Da bekommt man ja Angst vor Kindern. Ich fand das ziemlich unrealistisch. Auch dass die Leiche nicht gefunden wurde.

    1. vor 1 Woche

      @Sarah:
      Welche Leiche wurde nicht gefunden?
      Der männliche ‚Wolf‘ war mit Steinen im See versenkt, der weibliche ‚Wolf‘ lag im Keller unter der Falltür!😵

      1. vor 1 Woche

        @Der Fremde:
        Ich denke mal, dass @Sarah meint, dass die Leiche der Mutter nicht sofort gefunden wurde, als die Polizei im Haus und im Hof alles abgesucht hat, sondern erst viel später. Da wurde der Keller wohl bei der ersten Untersuchung ausgespart … Das ist in der Tat unlogisch.

      2. vor 7 Tagen

        Ja, genau. Dass der Keller nicht gründlich untersucht wurde und die Leiche der Mutter gefunden wurde. Die Klappe sah man doch. Vor allem, weil man ja den Fenstereingang untersucht hat. Jetzt weiß ich nicht, ob die Hundestaffel immer bei der Spurensuche dabei ist. Sollte sie dann vielleicht.

  45. vor 1 Woche

    Der Tatort Schwarzwald war echt super! Spannend bis zum Schluss und alles ein bisschen spooky.
    Ich verstehe nicht, warum einige geschrieben haben, dass sie der komplexen Handlung nicht folgen konnten. Die sollten sich dann doch lieber Pilcher im ZDF ansehen.

  46. vor 1 Woche

    Meine Erwartungen an diesen Tatort waren ganz anders, ich wurde aber nicht enttäuscht; ein Tatort mit innerer Spannung, Rätselpotential, nachvollziehbare Psychologie und ohne schreiende Ermittler. Das Kind hat eine beeindruckende Leistung geliefert. Ich war froh, dass es sich bei der Handlung um eine Fiktion handelt, denn das bedrückende Ende ist nichts für schwache Gemüter und die psychischen Folgen wären für das Kind der reine Horror.
    Noch eine Bemerkung: #Virgina Revel schrieb von schweren Störungen. Wie schwer gestört müssen User sein, die sich über andere User oder Schauspielerinnen derart abfällig äußern, wie im Forum geschehen?

    1. vor 1 Woche

      Bravo zu den letzten Sätzen!

  47. vor 1 Woche

    Nun kommt auch aus dem Schwarzwald ein Schauermärchen und das hat es in sich, inklusive einer zutiefst schockierenden Auflösung. Es wurde bereits von mehreren Kommentatoren erwähnt – die kleine Hanna Heckt liefert eine grosse Vorstellung. Ebenfalls toll die feine Bildgestaltung, die auch Handkamera und Zoom geschickt einsetzt und somit eine Anmutung schafft, die gleichzeitig mystisch und unwirklich, aber auch organisch und lebendig wirkt. Richtig gut! Eine der besten Frieda- & Franz-Folgen bisher.

  48. ibi
    vor 1 Woche

    Ohne Frage hat Hanna Heckt ihre Rolle großartig gespielt.
    Ich frage mich nur, was man dem Kind bei dem Dreh erzählt hat. „Du nimmst jetzt mal die Hacke und stellst Dir vor, Du würdest gleich Deine Mutter erschlagen?“ Wohl kaum.
    Ich finde die Rolle ehrlich gesagt grenzwertig für so ein junges Kind.

    1. vor 7 Tagen

      Das mit der Mutter wurde so doch gar nicht dargestellt oder liege ich falsch? Man hat dem Kind sicher vermittelt, dass sie keine Person erschlagen hat, sondern dass das nur gespielt war.

      1. vor 7 Tagen

        Im Internet war zu lesen, dass die kleine Schauspielerin ein extra kindgerecht geschriebenes Drehbuch vorgelegt bekam. Was da wohl genau drin stand?
        Mit Kameraführung, Schnitt, Musik wirkt alles bestimmt wesentlich gruseligen, als es in den eigentlichen Spielszenen wohl tatsächlich war.

  49. vor 1 Woche

    Dafür, dass ich bei so manchem TO aussteige, weil diverse Ermittlerinnen und Ermittler Waschke, Becker, Liefers, Prahl und Tukur, viell. noch Hartmann nach meiner natürlich völlig subjektiven Auffassung nicht das Wasser reichen können, muss es hier etwas gegeben haben, was mich am Fernsehgerät hielt. Zugegeben war es zuerst die vorausgeeilte oscar-reife Darstellung der Eliza, Hanna Heckt, die mich neugierig gemacht hat, aber die Atmo und die Figur Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) haben mich die FB beiseite legen lassen; und das ist wie gesagt aus meiner Sicht dann immer eine Leistung. Wie dem auch sei…

    Wenn ich das Konzept der TO-Reihe aus unterschiedlichen Regionen unseres Landes richtig verstanden habe, darf ein Breisgau-TO durchaus das Bild des Schwarzwaldes bedienen. Tatsächlich brauche in da keine Bilder aus Freiburgs Funktionsbau-Arsenal, um anzudeuten, dass es in der Region auch eine Stadt gibt. Man spielt hier eben und völlig zurecht mit den Bildern, die man vom Schwarzwald – von mir aus klischeehaft – erwarten würde. Ich möchte auch keinen Berlin-TO sehen, der zu 99% in einer der Stadtrandbezirke spielt, die für ihr dörfliches Ambiente (vor allem von den Berlinern selbst) hochgeschätzt werden, aber eben mit dem Großstadt-Moloch nichts zu tun haben. Das nur zu einen Kritikpunkt im Komm.bereich,, den ich schlecht nachvollziehen kann.

    Mit Frau Löbau habe ich tatsächlich ein klitzekleines Problem, sie ist mir zu farblos, zu nüchtern. Vielleicht soll sie das in der Rolle sein, ich weiß es nicht, aber eben aus meiner Sicht wenig charismatisch. Egal, ich bin ja trotzdem drangeblieben, und natürlich ist das Geschmacksache. Der Krimi selbst ist m.M.n. da am besten, wo er mystisch die Märchenwelt Elizas wiedergeben soll, hatte aber – klingt nach Widerspruch – da genau seine Schwächen in der Umsetzung. Ich hätte mir gewünscht, dass die Welt, die die kleine Eliza sieht, sich von der realen deutlicher abhebt. Also die Idee Klasse, visuell viell.’ne Budgetfrage. Unglaubwürdig fand ich, dass einunddasselbe Lied als Wiedererkennungsschlüssel verwendet wurde und, Apropos Schlüssel, besagter in der Kassettenhülle Elizas fast zu einem MacGuffin verkommen ist, da war glaub ich mehr drin. Aber bei der Auflösung hatte ich wieder Gänsehaut… Die Kleine ersticht den Stiefvater, erste Überraschung, aber die Mutter als vermeintlich bösen Wolf getötet zu haben und Eliza befreit lachen zu sehen, hatte was Surreales, was Gruseliges. Hui!

    Noch ein paar kleine Stockfehler wohlwollend ignorierend (u.a. unnötige Unwetteratmo, als Berg durch den Wald musste), wurde ich aber gut unterhalten. Vielleicht schaue ich den Freiburg-TO jetzt öfter, ma‘ sehen, ob ich mir Frau Löbau „schön“ gucken kann. 😉

  50. vor 1 Woche

    Die ARD muss, warum auch immer, mindestens 1 Person von Farbe im TO unterbringen. Hab mich gefragt, wie das in dem Dorf hinter den 7 Bergen zu bekommen ist.
    Muss sagen, dieses Problem wurde mit dem Klassenfoto erstklassig gelöst.
    BRAVO

  51. vor 1 Woche

    Ich lese in vielen Foren derzeit viel Kritik am „neuen“ Tatort: zu psychologisch, zu wenig klassische Ermittlungsarbeit, zu langsam erzählt. Ich sehe das anders – und halte viele Tatorte der letzten fünf Jahre für inhaltlich und künstlerisch stärker als manches aus früheren Jahrzehnten.

    Der Tatort hat sich bewusst vom reinen Whodunit entfernt und ist näher an das gerückt, was zeitgemäße Kriminalliteratur und internationale Serien längst tun: Menschen und ihre Brüche ernst nehmen. Fälle wie „Das Verlangen“ (Murot), „Borowski und der Schatten des Mondes“ oder „Dreams“ aus Dortmund zeigen, wie Kriminalgeschichten zu psychologischen Studien werden können, ohne ihre Spannung zu verlieren. Hier entsteht Spannung nicht nur aus der Frage „Wer war es?“, sondern aus dem „Warum“ – und aus der Unruhe, die Figuren in uns auslösen.

    Auch formale Experimente wurden gewagt: ungewöhnliche Erzählperspektiven, zurückhaltende Musik, lange Einstellungen, Stille. Das mag nicht jedem gefallen, aber es zeigt Mut. Der Tatort will nicht mehr nur unterhalten, sondern irritieren, verunsichern, manchmal auch verstören – und genau das war er in seinen besten Momenten schon immer.

    Natürlich gelingt nicht jede Folge. Aber der Anspruch, gesellschaftliche Realität, psychische Abgründe und moralische Ambivalenz abzubilden, ist kein Qualitätsverlust, sondern ein Gewinn. Wer den Tatort als sonntägliches Event ernst nimmt, sollte ihm auch diese Entwicklung zugestehen.

    Für mich gilt: Weniger Rätsel, mehr Reibung – und damit mehr Tiefe. Genau deshalb schaue ich weiterhin gern zu.

    1. vor 1 Woche

      @Frank: da bin ich zu 100% d’accord!👍

      1. vor 7 Tagen

        Dito! 👍

    2. vor 7 Tagen

      Jawohl !!

    3. vor 7 Tagen

      @Frank
      Ja, das sehe ich genauso! Auch ein Tatort muss mit der Zeit gehen und das machen sie auch. Glücklicherweise, denn sonst wär ich ratzfatz weg vom TO.

      Es ist doch eine erfreuliche Entwicklung, dass psychische Erkrankungen bzw. Auffälligkeiten kein Tabuthema mehr sind. Zumindest im Film. In der Gesellschaft wird das leider noch zu oft unter den Tisch gekehrt.

  52. vor 1 Woche

    Ein Highlight zum Jahresbeginn, das mit den Versatzstücken des Gruselkrimis spielt – das leere, dunkle Haus im Wald, das Pochen an der Tür, das einsame Kind mit Halluzinationen etc. – und diese intelligent und originell neu zusammensetzt. Und von der Auflösung war zumindest ich komplett verblüfft, das hätte ich nicht erwartet. Beeindruckend für mich auch, wie es den „Schwarzwäldern“ immer wieder gelingt, dem Wald tatsächlich eine dramaturgische Funktion zuzubilligen und diese greif- und erlebbar zu machen (ja, ich weiß auch, dass es dort Großstädte gibt und der Schwarzwald – wie überall – nicht nur oder gar nicht aus Folklore besteht, aber das ist mir im TO wurscht, wenn es klug inszeniert ist. Wie eine Teilnehmerin richtig bemerkt hat: austauschbare Großstadtlandschaften haben wir ja genug). Zu erwarten – und natürlich zu respektieren – war, dass das nicht so das Ding der Freunde des „richtigen“ Krimi ist. Freilich stellt sich unter einem „richtigen“ Krimi halt auch wieder jeder was anderes vor. Die gute alte „(Schein-)Realismus-Debatte“ im TO: Jeder weiß diffus, welchen Bezugsrahmen er dafür ansetzt, aber dann stellt sich heraus,, dass jeder etwas anderes damit meint, und, schwupps, hat sich der scheinbare „Realismus“ als Grundkonsens schon wieder komplett in Luft aufgelöst (komplett off topic: Das ist so ähnlich wie die Forderung nach „Werktreue“ in Theaterinszenierungen. Jeder weiß oder meint zu wissen, was das sein soll, aber einem näheren Zugriff verweigert sich das, mit Gründen).

    Wie auch immer: Für mich war der TO über weite Strecken sehr spannend, hie und da ein wenig angenehm gruselig, mit überraschenden Wendungen und sehr gut gefilmt. Mit zuletzt den Münchnern, dem Murot und den Schwarzwald jetzt (Dresden habe ich nicht gesehen) doch eine sehr gute Reihe über die Feiertage, gerne weiter so 2026. Starke 4 Sterne.

    ****/5

  53. vor 1 Woche

    Mir hat der Tatort auch sehr gut gefallen, obwohl es ein paar unlogische Punkte gab. Und warum lässt man ein so sehr traumatisiertes Kind permanent alleine. Die Psychologin, die mir gleich unsympatisch war, war hier ihrer Aufgabe in der Tat nicht gewachsen. Egal, der Schwarzwald hat schon was. Die Stimmung im Winter. Zumindest auf dem Land noch schöne Natur. Das passte zum Märchenbezug.

    Dennoch würde ich mir jetzt doch mal wieder einen ganz normalen Tatort wünschen. Also Person A tötet Person B und die Inspektoren C und D ermitteln bis sie die Fall gelöst haben. C und D stehen nicht mit A und B in irgendeiner Form in Verbindung und sind auch objektiv diensttauglich. Sprich, haben keinen Knacks, oder irgendwelche Süchte, geschweige den selbst Leichen im Keller. Keine Psychologie, keine KI Phantasien, und erst recht keine Gesinnungsbelehrungen oder gar Moralpredigsten. Die Einzige Moral eines Tatorts sollte sein: Du darfst nicht töten.

    1. vor 7 Tagen

      Also sowas wie zu Schimanski Zeiten? Geballer und Harry fährt den Wagen vor?
      Ist vielleicht der Zeit geschuldet, immerhin leben wir in einem neuen Jahrtausend und die 2020er Jahre sind eher auf Drohnen ausgerichtet (makabre Ironie am Rande).

      1. vor 7 Tagen

        Der Schimanski denn ich kenne war sehr sehr oft persönlich involviert und die Fälle waren sehr oft politisch.
        Da wird in der Rückschau doch so einiges verklärt, bzw. gab es damals das rechte Narrativ von der „Bevormundung“ oder „Erziehung“ der Zuschauer nicht das hier einige jede Woche herunterleiern.

    2. vor 7 Tagen

      Und im Märchen stirbt nun mal am Ende das Böse, damit die Kinder an das Gute glauben können.
      Das geht jetzt leider nicht konform zu Ihrem Glauben ans 5. Gebot.

  54. vor 1 Woche

    ## Spoilerwarnung! ##

    Ich fande den TO grundsätzlich gut: Schaurige dramatische Geschichte, gut rübergebracht in Bild und Ton. Die Schauspieler fand ich auch gut, vor allem das Mädchen.

    Die „Kleinigkeiten“ haben mich allerdings etwas aufgeregt, z. B. die Rolle der Psychologin: Die kann in diesem TO machen, was sie will, obwohl sie die Ermittlungen wohl zu behindern versucht. Keiner hindert sie daran: kein Jugendamt, keine Polizei, keine Heimleitung. Der Höhepunkt war, dass sie das Kind – trotz ihrer Vergangenheit und die Heimleitung wusste das – das Kind ohne Absprache mit den Behörden einfach so mitnehmen konnte.

    Wie hat es das Mädchen geschafft, die Mutter zu töten? Sie konnte kaum die Spitzhake halten und soll damit die Mutter, welche in dicken Winterklamotten war, umgebracht haben? Ok, hier könnte man noch sagen, dass die Mutter durch den Sturz in den Keller getötet wurde. Aber warum hat die Mutter ihre drei Meter entfernt stehende Tochter in dem beleuchteten Raum nicht gesehen? ….

    Warum wurde die interne Ermittlung eingestellt? Weil jemand ein „gutes“ Wort eingelegt hat? Ernsthaft?!? Wie muss ich mir das vorstellen? „Hallo, liebe Kollegen von der Internen. Der Friedmann ist echt ein toller Kollege und hat uns bei einem Fall geholfen.“ – „Auch so ist das. Na dann lassen wir alle Vorwürfe fallen!“

    Weitere Beispiele wären:
    * Warum hat die Kommissarin nicht die Familienverhältnisse geprüft? Dann hätte es nicht Tage später alle überrascht, dass es nur der Schwiegervater war.
    * Warum wurde bei der KTU die Mutter im Keller nicht gefunden?

    Ich könnte jetzt noch weitermachen, dieser Tatort fand ich trotzdem gut und spannend. Vor allem die Auflösung. Es wirkte nur auf mich so, dass das finale „Glattmachen“ des Drehbuchs wohl nicht stattgefunden hat.

    1. vor 7 Tagen

      Wie ich gestern schon sagte, gefiel mir dieser Tatort auch sehr gut. Erst später fielen mir immer mehr Ungereimtheiten ein (was nichts an meiner grundsätzlich positiven Bewertung ändert, denn immerhin hatte ich gute anderthalb unterhaltsame, spannende bis gruselige Stunden). Ich frage mich, wieso solche Ungereimtheiten und Logikfehler den Machern nicht auffallen. Im Nachhinein stellen sich mir einige Fragen:
      Seit wann war das Mädchen psychisch auffällig (in psychologischer Behandlung war sie ja wohl erst seit kurzem) und gab es da ein Ereignis? Der Umzug aus Rumänien geschah ja angeblich, als das Kind drei war, also schon etwas her.
      Warum hört das Mädchen mit 6 oder mehr? Jahren immer noch Märchen? Das ist ziemlich ungewöhnlich.
      Wieso sieht sie im neuen Freund des Vaters den bösen Wolf? Die Mutter ist doch mit ihm glücklich. Außerdem klopfte er ja nicht an die Tür, sondern lebte dort mit ihnen
      Wo ist das Auto der Mutter geblieben, mit dem sie den Toten zum See gebracht hat? Wie ist sie danach nach Hause gekommen?
      Warum hat die Psychologin VOR der Tat das Mädchen von der Schule abgeholt, weil das Auto der Mutter nicht zur Verfügung stand?
      Warum sieht das Kind die Geißlein in seiner Vorstellung als Mädchen?
      Warum hat es die Kraft, den Freund der Mutter mit dem Messer zu töten und die Mutter zu erschlagen?
      Wie konnte die Mutter in den Schacht im Keller fallen, wenn dieser nicht schon vorher offen war? Wenn er vorher offen war, hätte das Kind beim Erschlagen selbst hineinfallen können. War er geschlossen, muss das Kind ihn geöffnet haben, was sicher nicht einfach war, und die Mutter hineingestoßen haben. Und dabei soll sie die Mutter nicht erkannt haben?
      Logikfehler stören mich bei jedem Film, aber – wie gesagt – bei diesem Tatort sind sie mir während des Sehens gar nicht aufgefallen, was immerin für eine gute Inszenierung spricht.

      1. vor 7 Tagen

        ###Spoiler###
        @Flora:
        Ja, das sind nicht wenige Fragen!😏
        Eine davon beantworte ich hier: Eliza hielt den Stiefvater für einen Wolf, da sie aufgrund (Sex-)’Geräuschen‘ durchs Schlüsselloch von Mutters Schlafzimmer sah, dabei dort ein am Rücken behaartes Lebewesen sah, das die Mutter bedrängte und bei dieser (nach der Wahrnehmung von Eliza) seltsame ‚Geräusche‘ erzeugte …😇

  55. vor 1 Woche

    Der Tatort war richtig spannend,aber die begleit Töne sind für ältere Menschen pure Folter.Also in Zukunft wird ein solcher Tatort ausgeschaltet…..schade.😠

    1. vor 5 Tagen

      Dann scheine ich wohl doch noch nicht zu den Älteren zu gehören. Witzig, die Knochen sagen etwas anderes.

  56. vor 7 Tagen

    Wer war denn nun der Mörder in den gestrigen Tatort

    1. vor 6 Tagen

      Der böse Wolf 😉☹️

      1. vor 6 Tagen

        @Monika,
        hör nicht auf @Wolfgang! Der böse Wolf ist zwar an sich ein Schuft, hat aber niemanden ermordet! Die vermutlich bereits drohenden üblen Taten des bösen Wolfes konnten aber zweimal durch den beherzten Einsatz des siebten Geißleins verhindert werden! 😎
        P.S.: @Monika:
        hast du die Frage wirklich ernst gemeint? Das ganze Forum ist voll mit der Antwort auf deine Frage. Nicht gelesen? So gar nicht gelesen??☹️

    2. vor 6 Tagen

      ###Spoiler###
      @Monika:
      Es gab keinen ‚Mord‘ im engeren Sinne und daher auch keinen ‚Mörder‘; die 9-jährige Eliza beging 1-mal „Putativ-Nothilfe“ (um ihre Mutter zu schützen) und 1-mal „Putativ-Notwehr“ (um sich selbst zu schützen)!😎

      1. vor 6 Tagen

        ###Spoiler – Auto – Doppelauspuff###
        Der Fremde:
        Das hast du aber schön erklärt.
        „Putative Notwehr“ – wer denkt sich so etwas aus? Egal. Wieder was juristisch Fachliches gelernt! 😀

      2. vor 5 Tagen

        „Errare humanum est, perseverare diabolicum“ (lateinisch)
        -> „Irren ist menschlich, durchzuhalten-in seinem Irrtum-ist teuflisch“ (deutsch)
        -> Putative Notwehr“ (juristisch) … 😔

      3. vor 4 Tagen

        … respektive Putativnotwehrexzess nach § 33 StGB – Überschreitung der Notwehr: „Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.“ 🧐…

  57. vor 7 Tagen

    Genial! Was fürn Psychostreifen. Volle Punktzahl von mir!

  58. vor 7 Tagen

    Schade ! ……der Schw. – Tatort wird immer wie langweiliger. Wo sind nur die guten Drehbücher ?

    1. vor 5 Tagen

      Holen Sie doch Ihre tollen Scripte aus der Schreibtischschublade!

  59. vor 6 Tagen

    Der allererste TATORT den ich nach 10 Minuten abgeschaltet habe. Eine Situation in der ein kleines Mädchen die einzige Zeugin eines Verbrechens zu seien scheint, wird nach mehrfachen Versuchen tatsächlich zum Reden animiert. Während der ersten Worte unterbricht ein ach so wichtiger Kollege diese unerwartete Wendung und die Kommissarin springt auf um ….. sich um den gefundenen TOTEN Vater zu kümmern.
    Abgeschaltet habe ich als sich diese Kommissarin dann 5 Minuten beschwert das professionelle Pädagogen sich um das Mädchen kümmern.

    Ich hoffe nur das deutsche Polizei in der Realität anders agiert.

    1. vor 6 Tagen

      Merkwürdig, dass Sie innerhalb der ersten zehn Minuten so viel mitbekommen haben, wie wir anderen erst viel später, und das, obwohl Sie doch abgeschaltet haben,

      1. vor 6 Tagen

        😁👍

  60. vor 6 Tagen

    Ein beachtlicher, sehr guter, Tatort.

    Meine Hochachtung für das ganze Team.

    Die Logik Fehler finde ich akzeptabel.

    ⭐️⭐️⭐️⭐️

  61. vor 6 Tagen

    ☹️ Lange Weile pur. Nicht mein Fall, aber wer Märchen mag.

    1. vor 6 Tagen

      Ich hasse Märchen.
      Wahrscheinlich hat er mir gerade deshalb so gut gefallen. >:-]

  62. vor 5 Tagen

    Fühl‘ mich inzwischen zwar gut gesättigt von solchen TO-„Märchen“, ahne bereits aber schon jetzt irgendwann irgendeinen Cliffhanger mit dieser recht schweigsamen, dann immer noch irgendwie irrtumserlegenen, inzwischen zur jungen Dame herangewachsenen Schauspielfigur Eliza, ähnlich der Figur „Stiller Gast – nomen est omen“ Kai Korthals bei Borowski … ☹️😇…

  63. vor 4 Tagen

    Klasse schauspielerische Leistung des Kindes,
    überzeugende, realistisch agierende und empathische Kommissare,
    tolle Musik einschließlich Hintergrund-Tönen,
    alles im tiefschwarzen Wald, dem Schwarzwald halt,
    mit wunderbaren Bildern –

    mehr davon!

    PS Ausnahme: die Psychologin, die ein schlechtes Bild ihrer Branche abgibt… C.

  64. vor 2 Tagen

    Als letzter Rest der ‚horizontalen Erzählung‘ (zum Thema: was befindet sich unter der Betonplatte auf Bergs Hof?) bleibt für die kommenden Schwarzwald-Episoden, welches Geheimnis Toblers Vater noch preisgeben könnte. Immerhin fürchtet Berg ja nervös, dass dieser noch etwas aussagen könnte!😱

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