Kurz und knapp – darum geht’s
Spätabends stürmt der Fahrradkurier Marc Weinert hektisch ins Polizeikommissariat und will sich selbst anzeigen, wegen Drogenhandels. Nur Minuten nachdem Kommissarin Johanna Stern ihn weggeschickt hat, liegt der junge Mann tot auf dem Gehsteig – überfahren von einem Kleinlaster.
Von Schuldgefühlen überwältigt, schleust sich Stern undercover in den Fahrrad-Lieferdienst ein, für den das Mordopfer gearbeitet hat – ohne Absprache mit Lena Odenthal. Die ist zunächst stinksauer, wischt dann aber alle Bedenken beiseite, denn es ist offensichtlich, dass die coolen „Velopunks“ etwas vor der Polizei verbergen. Schnell gewinnt Johanna das Vertrauen ihrer neuen „Kollegen“ – doch wird ihre riskante verdeckte Ermittlung wirklich die Wahrheit über Marcs Tod ans Licht bringen?
Der neue Tatort Ludwigshafen „Sashimi Spezial“ ist am Sonntag, den 01.03.2026 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.
Inhalt der Tatort-Folge „Sashimi Spezial“
Johanna Stern traut ihren Augen kaum: Da steht ein junger Mann vor ihr, total aufgelöst, die Nerven blankliegend, und will sich selbst anzeigen – wegen Drogenhandels. Und im Nebenzimmer feiert ihr Chef, Polizeidirektor Kurt Breising, gerade feuchtfröhlich seine Rückkehr aus dem Krankenstand. Eine skurrile Situation, als wenn zwei Welten aufeinanderprallen. Was soll die Kommissarin machen? Es ist spätabends, und im Drogendezernat haben wahrscheinlich schon alle Feierabend gemacht. „Gehen Sie nach Hause und kommen Sie morgen früh um acht Uhr wieder“, empfiehlt Stern und schiebt den Mann mit Bikerhelm aus ihrem Büro.
Nur Minuten später, Stern ist gerade zur Willkommensparty zurückgekehrt: ein lautes Krachen von der Straße her. Ein Mann liegt auf dem Gehweg, leblos. Und es ist exakt derselbe, der eben noch leibhaftig vor der Kommissarin stand. Marc Weinert heißt das Opfer im Tatort „Sashimi Spezial“, Kurierfahrer bei den „Velopunks“, einem alternativen Lieferservice.
Doch mit was hat es die Polizei Ludwigshafen hier zu tun? Fahrlässige Tötung, Mord – oder schlicht Fahrerflucht mit Todesfolge? Am liebsten würde Kripochef Breising den Fall einfach an die Verkehrspolizei abgeben. Aber so leicht knickt das unbequeme Ermittlerduo Odenthal und Stern nicht vor Autoritäten ein. Vor allem Johanna Stern macht sich große Vorwürfe, dass sie Marc Weinert einfach weggeschickt hat – vielleicht würde er noch leben, hätte sie seine Anzeige sofort aufgenommen.
Kurzentschlossen schaut Stern bei den Velopunks vorbei – und ehe sie sich versieht, steckt sie mittendrin in einem Undercover-Einsatz. Denn Chefin Zoe hat den Besuch der sportlichen Kommissarin als Bewerbungsgespräch interpretiert, noch bevor sich Stern als Ermittlerin im SWR-Tatort „Sashimi Spezial“ zu erkennen geben konnte. Die „Punks“ suchen dringend einen Ersatz für Marc, für Trauer bleibt da keine Zeit. Und auf die Polizei scheint hier niemand gut zu sprechen zu sein, also stellt Stern sich einfach als „Jo“ vor – und bekommt den Job sofort.
Lena Odenthal ist hin- und hergerissen. Einerseits ist sie stinksauer auf ihre Kollegin, dass sie eigenmächtig eine verdeckte Ermittlung gestartet hat – ohne Absprachen, ohne Genehmigung von oben, vor allem ohne glaubwürdige Legende. Andererseits: eine einmalige Gelegenheit, exklusive Einblicke in die Interna der Velopunks zu erhalten – und den Mord an Marc Weinert aufzuklären. Gesagt, getan: Odenthal weiht die Kollegen Hermann und Langenkamp in die Undercover-Aktion ein, und alle hoffen darauf, dass der misstrauische Breising, der es ohnehin auf die erfahrene Kriminalistin und ihr Team abgesehen hat, keinen Verdacht schöpft.
Und tatsächlich: Schnell entdeckt Johanna Stern Risse in der heilen Öko-Fassade der Velopunks. Timo, der Sohn von Chefin Zoe, sitzt nach einem schweren Unfall im Rollstuhl und braucht dringend eine aufwendige, teure Operation. Doch dafür fehlt das Geld, denn der Kurierdienst steckt tief in den roten Zahlen. Aus der Traum vom „Geldverdienen mit Fahrradfahren“. Und für Geld tun Menschen bekanntlich so Einiges …
Die Stimmung im Team ist trotzdem super. Johanna „Jo“ gewinnt sofort das Vertrauen ihrer neuen „Kollegen“ und geht immer größere Risiken ein, um nicht aufzufliegen. Als sie bei Bikerin Lissi ein verdächtiges Tattoo entdeckt, das auch einer flüchtenden Person vom Tatort zugeordnet werden kann, glaubt die Kommissarin im TV-Krimi „Sashimi Spezial“, auf der Zielgeraden zu sein – und ahnt nicht, in welch großer Gefahr sie selbst schwebt …
Hinter den Kulissen
Vom 10. März bis zum 11. April 2025 wurde der neueste Einsatz für die Kommissarinnen Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) in Ludwigshafen, Karlsruhe und Baden-Baden abgedreht. Unterstützt werden die beiden Hauptermittlerinnen erneut von Polizeianwärterin Mara Hermann (Davina Fox) und Assistent Nico Langenkamp (Johannes Scheidweiler).
Im TV ist die SWR-Produktion erstmals am Sonntag, den 1. März 2026 zu sehen, wie gewohnt um 20:15 Uhr im Ersten.





























Mich hat diese Geschichte nicht angesprochen bzw. ‚berührt‘, dazu gab es zu viele unglaubwürdige Details; nur ein Beispiel dafür: welcher Gangster lässt das Entführungsopfer ‚bitte nur einen Anruf‘ machen???😂
Sie sollte ja getestet werden. Und dafür mussten die schauen, bei wem sie sich Hilfe holt.
Wer’s glaubt..
Aufgrund der schlechten Ton Qualität und der undeutlichen Aussprache der meisten Schauspieler war der Tatort ungenießbar. ☹️
Meine Güte, nur eine hat tatsächlich ein bissel Pfälzer Dialekt gesprochen, es waren alle sehr gut zu verstehen.
Kleiner Tipp: notfalls Untertitel einschalten.
Das versuchte ich ebenfalls. Im Stream standen Untertitel nicht zur Verfügung
Bester Tatort seit Wochen. Vom Anfang bis Ende mitreißend.
ich bin ganz deiner Meinung.
Ich auch 😀👍!
Fand ich auch. Gäbe es mehr solcher Tatorte, würde der Sonntagabend wieder interessanter.
dem kann ich nur zustimmen.⭐⭐⭐⭐⭐relativ gute Bewertungen für diese gruppe
Toller Tatort! Der beste Odenthal seit langem
Also ich als Ludwigshafenerin hab nie den TO aus Lu geschaut.
Fand ihn immer schlecht.
dieses mal hat man wirklich viel aus Ludwigshafen gesehen, was wirklich Ludwigshafen war. ich fand ihn diesmal tatsächlich nicht schlecht. nur hat unsere Stadt den Titel hässlichste Stadt Deutschlands wirklich verdient hat
sorry, schlechtes Deutsch.Habe mich vertippt
SPOILER
Also, wenn die da alle nebeneinander mit dem Rad auf der Straße fahren und dann auf den Autos rumtrampeln. Groovy music. Die Vorstadtkrokodile für Erwachsene. Ich bin begeistert.⭐
Ist das so, dass es so schlimm ist, sich ein Pflaster aufzukleben, während man sich das selbst angebaute Gras ohne Beschränkung reinpfeifen darf? Wird wohl so sein.
Film bis zum Ende geschaut: Tröge Story, lahme Dialoge, alles so tranig. Polizeidirektor böse. Radfahren super. Ludwigshafen wartet – auf eine gute Geschichte.
Ich muss jetzt doch ein bisschen klug „schei..n“ – es heißt nicht tröge, sondern „dröge“, lieber Bert. 🤓
Am Trog bzw. den Trögen wolltest Du sicher nicht speisen. 😁
Und so schlecht war der Tatort nun auch wieder nicht, nur weil Du Frau Folkerts, aka Hauptkommissarin Lena Odenthal, nicht leiden kannst 😉
Selbstverständlich heißt es „dröge“ mit weichem „D“. Dröge, dröge, dröge. Wie konnte ich nur?
Das mit der Folkerts stimmt übrigens nicht. Ich finde nur, dass sie früher besser geschauspielert hat. Aber, die Schauspielerei war hier nicht das Problem.
Aber: Liebes Bienchen. Wenn du hier schon jeden Buchstaben auf die Waage legst, dann solltest Du nicht „aka“ sondern „ala“ … Hauptkommissarin… schreiben. So viel Genauigkeit sollte es dann schon sein 😉
@Bina&@HerrBert:
Bina hat recht mit aka „also known as“ was übersetzt „auch bekannt als“ heißt.
Auch die schreibweise a.k.a. ist in Verwendung allerdings eher selten.
Danke an Franky, der gute Bert hat es nicht so mit dem Englischen. 😉
Er versteht nur „alla hopp“ 😁
Bertchen, Du weißt, wie es gemeint ist, Knuddelliebdrücker aus der Ferne 🤗
Richtig gut – vor allem Johanna Stern in der „Undercover-Rolle“ super ! Gute Sprüche – Die Szene mit dem „Musikgeschmack“ 😃 und auch sehr spannend
Gute Darsteller, glaubwürdig gespielt. Die Geschichte war für mich etwas vorhersehbar und zündet nicht ganz, aber gerade deshalb angenehm unaufgeregt. „Sashimi Spezial“ war ein entspannter Tatort ohne große Kapriolen. Und das hat mir trotzdem gefallen.
Spannender sehenswerter Tatort, aber nicht realistisch – es ist natürlich keine Polizeidoku. Sehr gute Kamera, gute Schauspieler (m/w), guter Ton, gute Regie und Drehbuch. 3 von 5 Sterne.
Die Karlsruher Straßenbahn in „Ludwigshafen“ war wirkich toll :-)
Oder gilt es schon als Spoiler?
Interessante Anmerkung, lieber Attila 🤔 Sie scheinen ein gutes Auge zu haben 😉
An welcher Stelle war denn anstatt der Pfalztram eine Straßenbahn der KVV zu sehen?
Ist bestimmt dem Umstand geschuldet, dass der SWR nicht alles in Ludwigshafen, sondern im Ländle gedreht hat 😁
Mega Tatort aus Ludwigshafen und den ewigen Nörglern an dieser Stadt sei gesagt:
Ja, Ludwigshafen ist dreckig, laut, eklig, halt Industriestadt, Heimat der BASF, direkt am Rhein.
Dafür ist es authentisch, direkt, klar.
Die Story heute war spannend von der ersten Minute bis zum Schluss, beiden Kommissarinnen ein großes Lob, vor allem an Lisa Bitter für ihre großartige Leistung, sie ist bestimmt nicht beim Fahrradfahren gedoubelt worden.
Natürlich sind hie und da einige Schwächen und ein paar Klischees bedient worden, und weiter?
Dafür war es endlich mal wieder ein richtiger Krimi mit allem Drum und Dran nach all dem Psychogedöns der letzten Wochen.
Von mir für diesen großartigen Tatort an alle Beteiligten ⭐⭐⭐⭐⭐
👍
@Leni 🥂😀
Danke, das seh ich genauso!
liebe Grüße aus München, Birgit ⭐
@Birgit 🥂🤗
Zu Beginn habe ich mich über die merkwürdige Ansammlung von Charakteren bei den „VeloPunks“ gewundert und war doch sehr skeptisch, wie das hier weitergeht. Dass bei sämtlichen Männerrollen immer irgendwie ein Haken dran ist, ahnt man bei gewissen Teams ja schon vorher. Aber irgendwie war es am Ende doch sehr interessant und spannend.
Schon komisch, wenn jemand ein teures Carbon- Rennrad sein Eigen nennt, aber dann in 0815- Turnschuhen damit rumfährt
Odenthal, immer ein Garant für intelligente und spannende Unterhaltug. Fast immer… Heute leider nicht! Der Plot war unglaubwürdig (mit dem Fahrrad brauche ich nur zwischen 2 parkenden Autos durch und bin safe), hat alle Klischees bedient und war absolut vorhersehbar, inklusive der Schlussliquidation. Das könnt ihr besser, viel besser!
⭐
Das mit den zwei Autos habe ich auch gedacht. Tatort ist für jedes Klischee zu haben.
»Sashimi Spezial« soll wohl als aktueller Gesellschaftskrimi wahrgenommen werden.
Johanna Stern: „Fahrradprüfung, wofür?“
Kripochef Breising: „Sie könnten bei Lieferando landen.“
Muss man Figuren überzeichnen, damit sie mit wenigen Pinselstrichen im Gedächtnis bleiben?
Dieser Ludwigshafener Tatort ist mordsmäßig verkorkst und klischeebeladen bis an die Grenze des Albernen.
Wer akkurate Verfahrenstechnik überdies mal locker beiseiteschieben kann, verbringt mit solchem “Cosy Crime“ demungeachtet eine angenehme Zeit mit Amüsement …
@Mara Hermann:
»You say black, I say white / You say bark, I say bite«*
@Nico Langkamp:
»You say shark, I say hey man / Jaws was never my scene /
And I don’t like Star Wars«*
(* 🎼 Bicycle Race – Queen)
Ihre wöchentlichen – wahrscheinlich KI generierten – abstrusen Kommentare mit den sinnbefreiten Liedern werden zunehmend lächerlicher.
Ich mag den Tatort aus Ludwigshafen, bin ein großer Fan von Ulrike Folkerts. Und heute habe ich mich gut unterhalten gefühlt, wenn auch nicht alles ganz schlüssig war. Aber: der Tatort ist keine Doku. Dieser war jedenfalls besser als die letzten…viele Sternchen
Ein sehr guter und kurzweiliger Tatort, lange nicht so mitgefiebert. Es wurde die ganze Zeit auf Details geachtet, die den Schluss rund machen. 5 von 5 Sternen von mir!
Ja sicher – Odenthal gibt die Idendität von Johanna preis, obwohl diese noch nicht in Sicherheit ist? Der Film war von Anfang bis Ende sehr gut gequirlt (1/5*)
es schreit nach interner größerer Verstrickung..Wärend die interne prüft kommt es…zu gesetzten Wanzen im Polizei Aparat#Teil 2.Nicht nur das das GPS der Kuriere Umleitungen lozt .Prüft eine Ki die Anfälligkeit von Beamten und schneidet Funk neu zusammen.)Toller erster Teil der nicht so stehengelassen werden kann.@drehbuchautor
Ein interessanter und vielschichtiger Film – und eine Schnapsidee
Der Film war spannend, gut und nachvollziehbar erzählt und hatte ein wichtiges und wohl immer aktuelles Thema – die Arbeitsbedingungen bei solchen Kurierdiensten, aber eigentlich wohl die Lebensbedingungen und -tragödien im sogenannten Perkariat im Allgemeinen, nicht nur bei Kurierdiensten:
Dort gibt es Menschen, die ausgebeutet werden und sich selbst ausbeuten, und einige von ihnen werden kriminell – teilweise aus edlen Motiven (wie Zoe, die die Operation ihres Sohnes bezahlen möchte).
Die Handlung war, wie gesagt, nachvollziehbar erzählt, aber an einer Stelle dachte ich doch: „Nee – das ist jetzt eine Umdrehung zu viel“ – und zwar bei der Episode mit der Entführung von Johanna:
Kurz vorher war sie in den Verdacht geraten, die Gruppe auszuspionieren, deshalb dachte man – und sollte auch denken – dass sie entführt und vielleicht sogar umgebracht wird. Dass das Ganze dann nur ein Test war, um herauszufinden, ob sie loyal ist, was man dadurch herausfand, dass man sie telefonieren ließ, das fand ich doch arg an den Haaren herbeigezogen.
Aber das Ganze wurde noch getoppt durch die Involvierung des Leitenden Kriminaldirektors in den Fall.
Und damit kommen wir zu der Schnapsidee:
Während des Films wurde in regelmäßigen Abständen eingeblendet, dass man nach der Ausstrahlung auf tatortgame.de weiterermitteln könne.
Ich zumindest werde zu dieser späten Stunde nicht mehr anspruchsvolle Gedankenspiele am PC machen. Nach dem Schreiben dieser Besprechung wird der PC ausgeschaltet, und ob ich später irgendwann Lust auf das Tatort-Game haben werde, weiß ich auch nicht.
Ob viele andere Zuschauer das anders sehen und von dem Spiel ganz begeistert sind?
Offene Schlüsse scheinen ja bei Sonntagabend-Krimis so langsam in Mode zu kommen – sei es durch Cliffhanger, die dann keine Fortsetzung erfahren (Cottbuser Polizeiruf), sei es durch „horizontale Erzählstränge“, die nicht immer zu einem logischen Ende geführt werden (Dortmunder-Tatort), sei es durch ein Online-Spiel zum selbstständigen Weiterermitteln.
Insgesamt wurde das wichtige und tragische Thema der Lebensbedingungen „ganz unten“ durch die verschiedenen Wendungen der Handlung und durch die breiten Raum einnehmende, unrealistische Darstellung von gegen die Dienstvorschriften verstoßenden Ermittlungsmethoden in den Hintergrund gedrängt – was schade ist.
Gut gefallen hat mir am heutigen Film, dass die bisher immer etwas stiefmütterliche behandelte Figur des Nico aufgewertet wurde, indem er durch intelligentes Kombinieren die Kommissarinnen auf die richtige Fährte brachte.
Einerseits halte ich die Idee mit dem Tatort-Game für eine Schnapsidee, andererseits fühlte ich mich gut unterhalten, und auch die Idee mit der Involvierung des Kriminaldirektors war gut, sie hätte halt nur zu Ende entwickelt werden müssen, ohne offenen Schluss.
Von mir 7 von 10 Punkten.
@Der Wanderer:
Ja, wobei es schon eher fraglich ist, wie ein Typ Mensch wie Breising jemals ‚Polizeidirektor‘ werden könnte. In Realität wäre so ein schlaffer Typ sicherlich schon bei der Polizei-Aufnahmeprüfung gescheitert (Breising sieht nicht so aus, als wäre seine ‚Schlaffheit‘ erst in den letzten Jahren eingetreten …)😏
Der Tatort war weitestgehend spannend und nachvollziehbar – bis auf die letzten Minuten. Völlig dämlich, aber irgendwie muss man wohl zum Ende kommen.
hat man sich halt so reingezogen – nicht so richtig speziell was zu meckern – aber von Begeisterung auch keine Spur – mit Sicherheit zählt dieser TO nicht zu meinen persönlichen Krimi Highlights – auch in LH kann ja alles nur besser werden
Ein Tatort aus Ludwigshafen spaltete schon des Öfteren die Zuschauerschaft. Viele halten die teils absurden Geschichten für absoluten Quatsch, während langjährige Odenthal-Fans manchen Logikfehler im Kopf „skippen“ und einfach nur „die Show“ geniessen.
Zugegeben, die Art und Weise, wie Johanna Stern in ihre verdeckten Ermittlungen hinein gerät bedarf viel Fantasie, aber das muss man bei dieser Erzählung halt verschmerzen.
Auch die zum wiederholten mal gezeigten Einblicke in prekäre Arbeitsverhältnisse von Kurierdiensten und der Klassenkampf auf unseren Straßen um die moralisch überlegene Wahl der Fortbewegungsmittel sind Themen unserer Zeit und kann man somit durchgehen lassen. Allerdings müsste man die Party auf den Autodächern als Ausdruck von Frust, dann doch als viel zu heftig vehement davon abgrenzen. Sowas ist kein Protest mehr, sondern ist und bleibt eine Straftat. Der Rest bietet aber gute Unterhaltung, garniert mit der für mich unerwarteten Wendung am Schluss mit dem Polizei-Präsidenten.
P.S.
Wie viele Kilometer Lisa Bitter beim Dreh auf dem Rad abstrampeln musste bis das alles im Kasten war, mag ich mir gar nicht vorstellen. Für diese sportliche Leistung bekommt sie 5 Sterne – für den Film gibt’s nur 4
Schade, da ich ihn den USA lebe und den Tatort meist erst zwei oder drei Tage später sehe, hat sich das mit dem kommentieren aufgrund des neuen Zeitfensters somit erledigt… 🤨
Im Kölner TO „Des anderen Last“ (2023) wurden ebenfalls die prekären Arbeitsverhältnisse von Zustellern – in dem Fall per Klein-Lkw – thematisiert. Dort wurde die Kriminaltechnikerin Nathalie Förster ‚undercover‘ ins do. System eingeschleust, auch dort wurde es mal für die Ermittlerin heikel.
Bei über 1300 TO-Folgen (dzt. Stand) ist es klar, dass sich bestimmte Plots ähnlich sein müssen.😉
Ob mich eine TO-Folge anspricht, hängt zu großem Teil auch davon ab, ob mir zumindest eine(r) der Hauptakteur:innen sympathisch ist (weil damals Zoe Valks mitspielte, hatte ich dort mit der von ihr gespielten Figur meine ‚Sympathieträgerin’😘).
In der gegenständlichen TO-Folge war mir aus der Radler-Truppe, die schon mal Vandalismus auf fremden Autodächern betreibt und das ‚urcool‘ empfindet, allerdings niemand sympathisch, leider!🧐
Und zur in meinen Augen völlig unglaubwürdigen Figur des ‚Polizeidirektors‘ habe ich mich bereits weiter oben geäußert.😕
Dass aber auch in letzter Zeit hervorragende Sonntagabend-Krimis möglich sind, zeigte m.E. der Polizeiruf aus Halle vor 2 Wochen!
Lisa Bitter war wieder super
Langweiliger Routinekrimi, ziemlich klischeehaft. Es geht noch schlechter (vgl. den letzten aus Bremen), aber ein bisschen mehr erzählerische Ambition und Raffinesse fände ich schon schön. Da waren in letzter Zeit mit „Der böse König“, „Dein gutes Recht“ und „Die Pfalz von oben“ doch einige deutlich bessere Beiträge aus Ludwigshafen zu sehen.
man muss es wahrscheinlich viel öfters wiederholen: Die Aussprache der Schauspieler lässt mehr und mehr zu wünschen übrig. Also: Aufruf an die Regisseure!!!
Auch die Handlung, resp. der Schnitt des Filmes haben viel Luft nach oben.
sehr unterhaltsam und spannend! 😎⭐
Der spontane undercover Einsatz ist natürlich aus Ausgangspunkt ein wenig überspitzt, aber insgesamt mit alle den Verwicklungen und treibender Handlung gut umgesetzt.
Spannendes Milieu und mal was anderes, mit der Kommissarin mitten auf der Straße und dem Team, das sie rund um Lena Odenthal unterstützt. Die beiden Assistenzfiguren Nico und Mara haben mir auch gut gefallen! (und Nico scheint Bud Spencer Fan „Habt ihr ne Pizza im Horchlappen“ 🤣)
Man sieht doch an den Kommentaren hier das die Mehrheit beim Tatort lieber seichte Unterhaltung statt realistische Thriller sieht, anders lassen sie die Lob-Hymnen für diesen unrealistischen Quatsch nicht erklären
Als schauspielerisch ist dagegen nichts zu sagen. Handwerklich ordentlich geliefert. Das Drehbuch fand ich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. 🙄Natürlich ist die keine Dokum könnten manche Kritiker sagen aber Märchenstunde muss nun auch nicht unbedingt sein, außer man dreht in Münster, wo Überzeichnung Stilmittel ist. Ich finde die Ludwigshafener Tatorte haben einfach seit Koppers Weggang an Stil und Charme verloren. Ich Finder dermaßen verglüht langsam, wogegen dein Trio Lena, Mara und Longhair-Assistant etwas ganz eigenes haben könnten. Im SWR-Jahrgin gibt’s nur einen Elch, da dieser Krimi dafür gesorgt hat, dass wegen anhängiger Straf und Disziplinarverfahren die Dienstelle Ludwigshafen geschlossen wurde.😉 Denn auch in Ludwigshafen fließt trotz allem nationalen Unterhaltungsbedürfnis der Rhein nicht bergauf😁