Tatort Folge 892: Borowski und der Engel

Kurz und knapp – darum geht’s

Ein tödlicher Verkehrsunfall erschüttert Kiel: Ein junger Pianist wird von einem Auto erfasst und stirbt noch am Unfallort. Die Altenpflegerin Sabrina Dobisch leistet als einzige umgehend Erste Hilfe und behauptet gegenüber Kommissar Borowski, das Opfer habe kurz vor seinem Tod auf die Fahrerin gedeutet und geflüstert: „Sie will mich töten.“ Während die hilfsbereite Zeugin in den Medien als Heldin gefeiert wird, stößt Borowski bei seinen Ermittlungen auf Ungereimtheiten und eine Waffe im Handschuhfach der Unfallfahrerin. Als Sabrina Dobisch beginnt, sich als Verlobte des Verstorbenen auszugeben und in dessen wohlhabende Familie einzudringen, ahnt der skeptische Kommissar noch nicht, mit welch gefährlicher Persönlichkeit er es zu tun hat …

Inhalt der Tatort-Folge „Borowski und der Engel“

Sonnenlicht flutet die Straßen Kiels an einem strahlenden Sommertag. Die attraktive Altenpflegerin Sabrina Dobisch verlässt gerade die Wohnung ihres verstorbenen Patienten, Herrn Kellermann. In ihrer Tasche: die schwarze Katze des Toten. Mit kühler Präzision setzt sie ihren bizarren Plan in die Tat um. An einer belebten Kreuzung öffnet sie die Tasche und lässt das verängstigte Tier auf die Straße laufen. Die Immobilienmaklerin Doris Ackermann am Steuer ihres Wagens reißt instinktiv das Lenkrad herum, um der Katze auszuweichen – und rast frontal in das Schaufenster eines Blumenladens, in dem sich zufällig der junge Pianist Christian van Meeren aufhält.

Der Aufprall hallt wie ein Donnerschlag durch die sommerliche Idylle. Während andere Passanten wie erstarrt dastehen, eilt Sabrina sofort zur Hilfe. Sie zerrt die verletzte Fahrerin aus dem Wrack und bemüht sich um den schwer verletzten van Meeren. Doch für den Bankierssohn kommt jede Hilfe zu spät. Mit letzter Kraft haucht er sein Leben aus – in den Armen einer Frau, die er nie zuvor gesehen hat. Sabrina Dobisch behauptet später bei ihrer Zeugenaussage, der Sterbende habe noch gestöhnt: „Sie will mich töten“ und dabei auf die Unfallfahrerin gedeutet.

Kommissar Klaus Borowski, der mit seiner charakteristischen Mischung aus Melancholie und Scharfsinn an den Fall herangeht, hat von Anfang an ein ungutes Gefühl. „Das ist zu perfekt für einen geplanten Mord“, murmelt er seiner Kollegin Sarah Brandt zu, die ihm mit jugendlichem Elan und analytischer Schärfe zur Seite steht. Wie sollte Doris Ackermann wissen, wann genau van Meeren den Blumenladen verlassen würde? Doch dann entdeckt Brandt eine nicht registrierte Pistole im Handschuhfach des Unfallwagens, und die Ermittlungen nehmen eine neue Wendung.

Während Borowski versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen, inszeniert sich Sabrina Dobisch geschickt als die große Retterin, die nur zu spät kam. Wie ein Chamäleon wechselt sie ihre Erscheinung – mal mit Sonnenbrille und elegantem Sommerkleid, mal mit züchtigem Rock und schüchternem Lächeln. Die Fernsehkameras lieben sie, und Sabrina blüht im Licht der Öffentlichkeit auf wie eine lange im Schatten gehaltene Pflanze. Ihre gekonnt vorgetragene Trauer wirkt beinahe authentisch – ein Umstand, der sie schnell in den Schoß der wohlhabenden Familie van Meeren führt, wo sie sich als Verlobte des Verstorbenen ausgibt.

Die Suche nach Belegen für Doris Ackermanns angebliches Mordmotiv gleicht für Borowski dem Versuch, Nebel mit bloßen Händen zu greifen. Zwar hat die verschuldete Immobilienmaklerin Probleme mit der Bank, deren Vorstand Felix van Meeren ist – der Vater des Opfers –, doch nirgends findet sich ein stichhaltiger Beweis für einen vorsätzlichen Mord. Als Doris Ackermann plötzlich verschwindet, nachdem sie Sabrina Dobisch zur Rede gestellt hat, verdichten sich die Rätsel immer mehr.

In diesem perfiden Spiel taucht schließlich André Rosenthal auf, der wahre Freund des Verstorbenen. Mit durchdringendem Blick durchschaut er Sabrinas Scharade und konfrontiert sie mit einer Härte, die die zerbrechliche Fassade ihrer Inszenierung zu bedrohen scheint. „Sie bohrt sich in die Familie wie eine Hyäne ins Aas“, warnt er Borowski. Doch auch Rosenthal unterschätzt die kalte Entschlossenheit, mit der Sabrina Dobisch ihre Traumwelt gegen jede Bedrohung verteidigt.

Als Borowski und Brandt schließlich beginnen, die wahren Zusammenhänge zu erahnen, ist es beinahe zu spät. Die grenzenlose Fantasie einer Frau, die zwischen Realität und Wunschdenken nicht mehr unterscheiden kann, hat bereits einen tödlichen Kreislauf in Gang gesetzt …

Hinter den Kulissen

Der Tatort „Borowski und der Engel“ markiert ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren ermittelt Axel Milberg als Klaus Borowski in Kiel – das wird mit diesem 22. Fall des norddeutschen Ermittlers gebührend gefeiert. Gedreht wurde die Produktion des Norddeutschen Rundfunks vom 4. Juni bis zum 3. Juli 2013 in Kiel und Umgebung unter der Regie des vierfachen Grimme-Preisträgers Andreas Kleinert. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Sascha Arango, der damit bereits seinen fünften Fall für den kauzigen Kommissar verfasst hat.

Neben Axel Milberg und Sibel Kekilli in den Hauptrollen als Ermittler-Duo überzeugt besonders Lavinia Wilson in der Rolle der psychisch labilen Sabrina Dobisch. In weiteren Rollen sind Leslie Malton als Doris Ackermann, Bruno Cathomas als André Rosenthal und Victoria Trauttmansdorff zu sehen. Hinter der Kamera stand Benedict Neuenfels, der unter anderem für „Homevideo“ und „Die Fälscher“ mehrfach ausgezeichnet wurde.

Seine Erstausstrahlung feierte der Film am 29. Dezember 2013 im Ersten, nachdem er bereits am 3. Oktober 2013 beim Filmfest Hamburg uraufgeführt worden war. Mit 8,73 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 25,2 Prozent wurde die Folge zu einem der erfolgreichsten Tatorte des Jahres. Für seine besondere Machart, die weit über das Krimi-Genre hinausgeht und stilistisch an Filme des europäischen Kinos der 1960er Jahre erinnert, wurde „Borowski und der Engel“ für den Grimme-Preis 2014 nominiert.

Nach der Ausstrahlung kursierten im Netz zahlreiche Theorien zur Frage, ob der Fall auf wahren Begebenheiten beruht – was durch eine Einblendung im Abspann über Sabrinas Verurteilung suggeriert wurde. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um ein Stilmittel des Regisseurs, um die Geschichte abzurunden. Im Anschluss an die Ausstrahlung lobten viele Kritiker den Film für seine ungewöhnliche Erzählweise und die psychologische Tiefe, mit der das Porträt einer Borderline-Persönlichkeit gezeichnet wurde.

Videos zur Produktion

ORF Trailer

ORF Trailer

ARD Plus Trailer

Besetzung

Hauptkommissar Klaus Borowski – Axel Milberg
Kriminalrat Roland Schladitz – Thomas Kügel
André Rosenthal – Bruno Cathomas
Christian van Meeren – Martin Bruchmann
Dora van Meeren – Victoria Trauttmansdorff
Doris Ackermann – Leslie Malton
Felix van Meeren – Horst Janson
Nachbarin – Laura Schwickerath
Sabrina Dobisch – Lavinia Wilson
Sarah Brandt – Sibel Kekilli
Unfallfahrer – Mat Nichol
u.a.

Stab

Drehbuch – Sascha Arango
Regie – Andreas Kleinert
Kamera – Benedict Neuenfels
Schnitt – Gisela Zick
Musik – Daniel Dickmeis

93 Kommentare

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  1. vor 11 Jahren

    vorfreude

  2. vor 11 Jahren

    bisher nur gutes gelesen. bin mal gespannt. bisher wurde ich von borowski nie enttäuscht.

  3. vor 11 Jahren

    Was war das für KlavierMusik am Anfang? Welches Stück, Komponist?

  4. GK
    vor 11 Jahren

    Die Dämlichkeit und Unglaubwürdigkeit der Handlungen ist ja schlicht nicht mehr zu übertreffen. Umschalter nach 15 Frustminuten.

  5. vor 11 Jahren

    Voll irre

  6. vor 11 Jahren

    Wieder mal ein typischer Borowski- Tatort! Alles Wirre Gestalten und etwas ustrukturiert!

  7. vor 11 Jahren

    Dieser Tator ist leider mal wieder nicht zu ertragen. Völlig überzeichnet, zu konstruiert, keine Atmosphäre. Schade, dass man für eine solch banale Rolle den brillanten Horst Janson verheizen muss.

  8. vor 11 Jahren

    Wirklich mal wieder ein Tatort mit Niveau.

  9. vor 11 Jahren

    Guter tatort !!!warum nicht alle so!

  10. vor 11 Jahren

    Welche Musik spielt der Pianist in der Eingangssequenz?
    Wir schauen den Tatort gerade mit vier Klassik-Interessierten; die Meinungen schwanken zwischen Rachmaninoff und Mussorgsky.

    Chris

  11. o
    vor 11 Jahren

    tatort mit ner pornodarstellerin

  12. o
    vor 11 Jahren

    junge debütantinnen

  13. vor 11 Jahren

    Genial und komisch witzig

  14. vor 11 Jahren

    Das ist der schlechteste Tatort den ich je sehen musste!

  15. vor 11 Jahren

    Borowski gefällt mir sehr gut in dieser Folge und der „Engel“ spielt sehr überzeugend. Das war es dann aber auch schon. Brandt und ihr Benehmen sind eine einzige Enttäuschung. Ein Grund, Tatort mit ihr nicht zu schauen. Sich zu einer Fremden ins Café zu setzen und deren Gebäck zu essen, hinterlässt einen Fremdschäm-Eindruck. Auch sonst ist ihr Auftreten völlig daneben.

    Der Inhalt diesmal: Völlig realitätsfern, an den Haaren herbeigezogene Verknüpfungen (Stichwort: leere Tasche), Nussmilch-Selbstmord und und und. Gibt es in Deutschland auch noch fähige Leute, die schlüssige Drehbücher schreiben können????? Oh Mann!!!

  16. vor 11 Jahren

    Einfach nur Schlecht !

  17. vor 11 Jahren

    Tolle Schauspieler – schwachsinniges Drehbuch!

  18. vor 11 Jahren

    Der beste Tatort 2013

  19. vor 11 Jahren

    Schräg, gute Schauspieler, sehr skandinavisch, einfach gut! Zum Glück gibt es noch Borowski, denn nach dem Weimar-RTL-Tatort und Nuschel-Til gibt es nur noch wenige Tatort-Sonntage die sich lohnen!

  20. vor 11 Jahren

    Es war wieder super!

  21. vor 11 Jahren

    Der beste Tatort seit langem! Die Apothekerin von Ingrid Noll lässt grüßen.

  22. vor 11 Jahren

    Ein echter borowski, einfach klasse

  23. vor 11 Jahren

    Hammer Konstrukt!
    Geniale Idee und das Ende erst!

    Eine Mörderin wird wegen eines Mordes verurteilt, den sie nicht begangen hat!

    Borowski in Höchstform.
    Super Tatort!

    Kieler Tatorte sind wirklich überdurchschnittlich.

  24. vor 11 Jahren

    Wo ist bei einem Tatort irgendwo die Spannung, der Nervenkitzel, die Überraschung, der Kick,…….es kann doch nicht sein, das alles immer nur witzig und durchgeknallt sein muss. Edgar Wallace war damals spannender und nicht nur weil es in schwarz-weiß war! Heute in Farbe und mit der nötigen Technik muss es doch möglich sein ……Wallander & Co schaffen es doch auch! Wenn es am Geld liegt, dann zeigt doch einfach zwölf Folgen weniger im Jahr! Da freut man sich auf Tatort und oftmals ist es zum Wegschallten.Ich bin nicht Maß der Dinge…..LG Marc

  25. vor 11 Jahren

    Allmählich wird es Zeit, die „Tatorte“ einzustellen oder zu konzentrieren. Diese Story war haarsträubend, nicht strikt inszeniert, schade um die Gebührengelder, die hierfür eingesetzt wurden.

  26. vor 11 Jahren

    Gemessen daran, dass der Tatort spannend war, war er gut. Manches war allerdings etwas ‚abgedreht‘ und eher unrealistisch. Aber er hat mich gut unterhalten und ist deutlich anders als viele andere Folgen. Clever, wie Borowski am Schluss agiert: „Nö, die hab‘ ich gekauft!“ Und die Täterin bekommt doch noch ihre gerechte Strafe. Gut gemacht! Deshalb 4 von 5 Sternen.

  27. vor 11 Jahren

    Gerechte Strafe? Sie hat doch gar niemand umgebracht? Warum riefen die Gestalten an denen sie den Rollstuhl vorbei schob die Polizei und mit welchem Ergebnis?

  28. vor 11 Jahren

    Völlig abgedreht! Von einem Tatort erwarte ich einen klaren Kriminalfall und keine Satire mit Hitchkock mäßigen Zwischenfällen und Kameraführung

  29. vor 11 Jahren

    Beruht der Film auf historischen Tatsachen, oder ist seine Handlung frei erfunden? Am Schluss war zu lesen: die Täterin bekam Lebenslang und die Leiche von Doris Ackermann wurde nie gefunden. Was war es jetzt?

  30. vor 11 Jahren

    Langatmig, keine Spannung, furchtbar,

  31. vor 11 Jahren

    Also war mal ganz anders gemacht, aber dann doch etwas abgedreht und die Reaktionen der Kommissare und der Eltern des Toten auch nicht realistisch. Ich kann Axel Milberg auch als Kommissar nicht besonders leiden und schalte meist schon vorher ab. Diesmal hab ich aber bis zum Schluss durchgehalten, da ich dachte die „Irre bringt auch noch die Eltern des Toten um.

  32. vor 11 Jahren

    Habe den Schluss verpasst. Warum hat sie es getan?

  33. vor 11 Jahren

    Ein langweiliger und völlig abgedrehter Tatort.
    Schade, echte Zeitverschwendung…

    Warum gibt es hier nicht 0 Sterne?

  34. vor 11 Jahren

    Unglaublich, was uns aus unserem Norden wieder mal als Tatort (sogar als TV Spielfilm Tipp des Tages) serviert wird. Wirr, total absurd, konstruiert und z.T. auch noch schlechte Schauspieler. Ich war von den Kielern Tatorten enttäuscht und werde es immer mehr. Schade.

  35. vor 11 Jahren

    Absolut spitzenmäßig, auch ich finde das war der beste Tatort 2013, vor allem nach den etwas ernüchternden vorangegangenen Episoden. Bisweilen etwas kaputte Charaktere in einer packenden Story. Vor allem das Ende, in dem sich der manchmal partei ergreifende Borowski sehr intelligent verhält, gibt zu denken und lässt einen das gesamte bisher Geschehene neu sehen, das ist ein Ende, wie ich es selten hatte. Wiegesagt, exzellent ! (10/10)

  36. vor 11 Jahren

    Sehr abgedreht, wie hier schon erwähnt wurde.

  37. vor 11 Jahren

    Skurrile, unlogische, Handlungskette, ohne Spannung, da die Lösung bereits nach kurzer Zeit vorhersehbar war…in Ganzen mehr als enttäuschend

  38. vor 11 Jahren

    Ein wahres Kunstwerk!!! AAA+++

  39. vor 11 Jahren

    Die größte fernehgebührverschwendung aller Zeiten.
    Peinlich !!! Lieber Rosamunde Pischer ansehen … Das ist spannender.

  40. vor 11 Jahren

    Die größte fernehgebührverschwendung aller Zeiten.
    Peinlich !!! Lieber Rosamunde Pilcher ansehen … Das ist spannender.

  41. wd
    vor 11 Jahren

    Grauenhafte Geschichte.
    Die eigentliche Tat ist adaptiert von „Während du schliefst“ mit S. Bullock. Eigentlich eine gute Idee, aber schlecht umgesetzt.
    Tölpelhaft der konstruierte „Mord“ wo ein Erdnussallergiker ein ganzes Glas Milch mit Erdnüssen austrinkt, ohne dies sofort zu spüren. Mein Mixer schaffst es jedenfalls nicht, etwas so fein zu pürieren. Unglaubwürdig.
    Merkwürdig auch, dass die Kommisare ohne Umschweife die Wohnung des verstorbenen Katzenhalters finden. ?????
    Im ganzen Tatort verfolgen die Kommisare nur die Spuen, die gegen unsere Heldin sprechen, aber ignorieren konsequent alle anderen. Warum ruft der Rollstuhlfahrer gleich die Polizei???
    Und, und, und….


  42. Ende der Erstausstrahlung

  43. vor 11 Jahren

    Verstörend und mit zum Teil gekünzelten Dialogen versehen ist dieser tatort doch dank einem hervorragenden Axel Melberg gelungen. Wieso wird am Ende der Anschein erweckt es handle sich um eine wahre Begebenheit? Ist dem so?

  44. vor 11 Jahren

    Ich wollte nie wieder Tatort kucken. In den letzten 2 Jahren habe ich ca. 10mal Tatort gekuckt, nicht ein einziger war gut. Schade um die Top-Sendezeit, da hätte ich schon längst internationale Topware präsentiert, wie z. B. Kommissarin Lund. Aber heute hab ich doch nochmal geschaut, ehrlicherweise weg. Axel Milberg, den ich als Schauspieler sehr schätze. Kurz und gut, das war ein Super-Tatort. Ungewöhnlich, spannend, streckenweise witzig und zumindest 2 tolle schauspielerische Leistungen (Axel Milberg, Lavinia Wilson), da sieht man ganz direkt im Vergleich die schwachen darstellerischen Leistungen von Sibel Kekilli (die aber in 90% der anderen schlecht gemachten Tatort-Filme ehrlicherweise nicht weiter auffallen würde).
    Ich würde mich freuen, die Tatort-Reihe würde abgeschafft und man bündelt das Geld für 4-6 richtig, richtig gute TV-Krimis, wo alles passt.
    Heute war jedenfalls ein sehr, sehr guter Tatort-Krimi zu sehen, Respekt an alle Beteiligten!

  45. vor 11 Jahren

    Sehr abgedreht, zu skurril und gravierende Logikfehler (zB Nussallergiker kann durchaus Erdnüsse Essen!) Ende zu simpel gestrickt, der Trick mit der Tasche zu vorhersehbar, gab es schon in x Krimis vorher. Fazit: Enttäuschend!

  46. vor 11 Jahren

    Die „Täterin“, die keinen Mord begangen hat, wird durch ein Fehlurteil bestraft; das wird auch noch eingeblendet, im Stil der RTL Soaps, als ob das alles mit der Wirklichkeit zu tun hätte; unglaublich.

  47. vor 11 Jahren

    Wenn man dem sowieso hervorragenden Axel Milberg eine Superklasse-Schauspielerin wie Lavinia Wilson nebendranstellt, und wenn das Drehbuch stimmt, dann kann der Tatort großartig werden – so wie heute. FABELHAFT! Wilson hat mit ihrer Darstellung der gestörten Altenpflegerin Sabrina Dobisch eine derart psychotische Stimmung verbreitet, dass man fingernägelkauend auf dem Sessel festklebte und nicht mehr wegkam – obwohl’s kaum auszuhalten war. Großes Schauspiel, und das im Fernsehen! (Tipp: Den Film „Allein“ von 2004 mit Lavinia Wilson in der Hauptrolle anschauen. Da ist sie eine Borderlinerin; Ritchie Müller spielt auch mit. Der Hammer!)

    Einziger Nachteil: Wenn Wilson loslegt, dann sieht Milbergs neue Kollegin Sibel Kekilli alias Sarah Brandt daneben sehr, sehr alt aus. Obwohl sie so jung ist – natürlich viel zu jung für eine Kommissarin. Das stellt auch Sabrina Dobisch in einer Szene im Cafehaus fest: „Sie sind so jung – sind Sie wirklich schon Kommissarin?“ Tja, laut Drehbuch schon, aber realistisch ist leider was anderes. Vor allem, weil Kekillis blasse Darstellung dazukommt.

    Du meine Güte, was hätte Frieda Jung in diesem Film alles beitragen können! Erstens schauspielerisch: Man stelle sich Lavinia Wilson und Maren Eggert in Kombination vor – das wäre schon was anderes gewesen! Und zweitens von der Figur her: Eine Polizeipsychologin hätte gerade in diesen Psycho-Tatort optimal reingepasst. Außerdem bringt sie natürlich mehr Farbe ins Spiel als einfach nur eine zweite „Kommissarin“. Dieser Team-Umbau ist für mich ungefähr so, als würde man aus dem Münsteraner Tatort den Herrn Professor Karl-Ludwig Boerne rauskegeln und dafür eine Nachwuchs-Polizeiassistentin reinnehmen. Ohne profilierte Persönlichkeit – so wie halt auch Sarah Brandt.

    Mein Fazit: Wenn’s nicht funkt, sind die Figuren einfach zu jung. Meistens jedenfalls. Der winzige Rest sind Ausnahmen – wie Lavinia Wilson. Trotzdem vier Sterne für diesen Tatort, mit Maren Eggert wären’s sicher fünfeinhalb geworden. Drehbuchschreiber, mischt euch doch mal ein! Besteht auf Persönlichkeiten! Jung und hübsch und nett reicht nicht, und da helfen auch die tollsten Computerkenntnisse und ein vorlautes Mundwerk nichts!

  48. vor 11 Jahren

    Und wieder ein Paradestück von Borowski…

    Wenn es nicht so gruselig wäre, dann könnte man lauthals lachen über die üble Dusseligkeit der ‚Täterin‘, alles aus schierer Gier nach Aufmerksamkeit…

    ein guter Gegenpol zu den ‚zwangsgestörten‘ Protagonisten aus Saarbrücken, Hamburg etc.

    Gregor

  49. vor 11 Jahren

    Schade, mochte Tatort mit Borowski stets gerne. Mochte. Suboptimal die Besetzung der unsympathischen Sibel Kekilli, welche weder überzeugt noch (Borowski) abrundet. Gestern jedoch war nicht nur diese, sondern der komplette Tatort grottig. Unlogisch, schwach_sinnig, über-flüssig, langweilig. Auch die Dobisch konnte in der schlecht angelegten, kaum nachvollziehbaren Rolle nicht überzeugen. Schade drum.

  50. vor 11 Jahren

    Die einzige überzeugende Szene war der Rover, wie er das Gerüst durchbricht und in den Blumenladen kracht.

  51. vor 11 Jahren

    so einen schmarren habe ich schon lange nicht mehr gesehen – da muß man ganz schön „minderbemittelt “ sein, um sich so was anzuschauen – wir hatten nach 15 Minuten genug

  52. vor 11 Jahren

    Der Tatort war absolut gelungen! Hier hat wohl immer wer was zu meckern …
    Sibel Kekili ist nicht unsympathisch, ganz im Gegenteil. Sie überzeugt durch ihre großartigen schauspielerischen Leistungen, ebenso Axel Milberg. Beim Tatort Kiel hatte ich wirklich noch nie etwas auszusetzen. Weiter so, bitte bitte bitte! :)

  53. vor 11 Jahren

    Außerdem .. was habt ihr denn gegen Sibel Kekili? Sie ist eine der besten deutschen Schauspielerinnen und Sahra Brandt mag ich um Längen lieber als Frieda Jung. Obwohl Maren Eggert auch eine klasse Schauspielerin ist!!

  54. vor 11 Jahren

    Wieso wird am Ende der Anschein erweckt es handle sich um eine wahre Begebenheit? Ist dem so?

  55. vor 11 Jahren

    ….das aller aller dümmste war noch der Schuss in Fuß und Bildschirm. Daran sieht man Qualität und Quantität der Handlung. Fazit für mich: solchen intelligenten Kommissaren aus dem Norden kann ich bei ihrer professionellen Arbeit nicht mehr zuschauen…

  56. vor 11 Jahren

    Nach 20 Minuten konnte ich den Schwachsinn nicht mehr ertragen!

  57. vor 11 Jahren

    Eine wahre Begebenheit? Gruselig! Wie psycho muss ein Mensch sein?

    Gute Umsetzung! Ich brauche solche Psycho – Sachen aber nicht noch einmal.

  58. vor 11 Jahren

    war recht langweilig… schade

  59. vor 11 Jahren

    Sensationeller Tatort!
    Gratulation und weiter so!
    Mario

  60. vor 11 Jahren

    Hat mir sehr gut gefallen.

  61. vor 11 Jahren

    Für die Schauspieler 5 Sterne, für die Spannung 0. War gähnlangweilig. Ebenfalls nicht bis zum Ende durchgehalten.

  62. vor 11 Jahren

    …die oberflächlichen Tatort-Gucker sollen sich Till Schweiger ansehen…
    Wir gucken Axel Milberg…!!..und wenn wir gut unterhalten werden wollen, schauen wir Pahl und Liefers…

  63. Bb
    vor 11 Jahren

    Vollkommen unglaubwürdig, flach und lächerlich! So schlecht und unprofessionell kann doch keiner sein, oder? Borowski schmeisst sich innerhalb von Sekunden verliebt an die Hauptverdächtige und macht sogleich ein Date mit ihr aus… Weder den Ermittlern noch den trauernden Eltern fällt es auf dass die psychopathische Altenpflegerin nur dumm grinst und den Ermordeten gar nicht kannte … Und mit ihrem kleinen Gehalt kann sie sich plötzlich extravagant einkleiden … Und so viel mehr Unstimmigkeiten. Reine Zeitverschwendung dieser Film!!

  64. vor 11 Jahren

    Was für ein bescheuertes Berufsbild wird da wiedergegeben??? Denkt wirklich jemand, der Job einer Altenpflegerin wäre so einfach? Mal eben dabeisitzen… ? Komm DU mal in ein Heim, unter heutigen Gesundheitsaspekten, verfehlten Pflegestufen, überfordertes und unterbesetztes Personal… der dümmlichste und realitätsfremdeste Tatort seit langem. :-(

  65. vor 11 Jahren

    Hätte 7 Sterne verdient. Großartig die heimtückische Täterin, hervorragende Idee und Borowski (der coole Hund) trickst sie aus. Nach 5 weniger überzeugenden Folgen endlich wieder ein gelungener Abend

  66. vor 11 Jahren

    Ein wirklich toller Tatort, der einen 90 Minuten fesselte. Grandios Lavinia Wilson, eine schwächer besetzte Rolle hätte den Tatort sicher weniger gelungen gemacht. Einen schlechten Borowski gab es jedoch noch nie!

  67. vor 11 Jahren

    Ein wenig Hollywood in Kiel! Ein toller Horst Janson in einer „zu kleinen Rolle“.
    Nicht so übertrieben wie manch anderer Tatort. Allerdings könnten auch hier die Drehbücher vieleicht etwas dynamischer sein.
    Aber bitte nicht die „gezwungenen“ Jokes (Fußschuss)….

  68. vor 11 Jahren

    Top. Borowski wird immrr besser.

  69. vor 11 Jahren

    Ich liebe Borowski und sein ganzes Team und Lavinia Wilson ist toll. Der Tatort war gut, wenn man nicht so genau darüber nachdenkt, wie realistisch all das ist. Mal was anderes, aber beim nächsten mal lieber ein bisschen weniger abgefahren.
    Ich vermisse Frida Jung.

  70. vor 11 Jahren

    ein sehr zwiespältiger tatort…
    teilweise hahnebüchenes drehbuch mit schlecht entworfenen charakteren.
    nimmt man den langhaarigen horst janson einen konservativen engstirnigen bankier ab – nein!
    der verliebte schwule klavierlehrer…was für eine verquere verhaltensweise im drehbuch. wer würde seine allergie zum selbstmord und gleichzeitig als beweis der schuld der „nebenbuhlerin“ einsetzen – schwachsinn.
    auch der der gleich verliebte borowski war so unglaubwürdig für den charakter – in jugendlicher jeans und arsch schwingend wohl in ner midlife crisis.
    allein die schauspielerische leistung von Lavinia Wilson fesselte einem an den bildschirm. obwohl es auch ungereimtheiten bezüglich ihres charakters gab.

  71. vor 11 Jahren

    Ein wirklich klasse Tatort. Eine spannende Story. Auch ohne Klamauk und Action sehr unterhaltsam.

  72. vor 11 Jahren

    Meiner Meinung nach einer der besten TOs von diesem Team.
    Und sehr gut und spannend umgesetzt, entgegen der vielen Meinungen hier, ist das Verhalten der Täterin sehr real.
    Top TO!

  73. vor 11 Jahren

    Eine durchaus fesselnde Geschichte….

    …leider äußerst schwach umgesetzt. So sehr mir die Charaktäre Borowski und Brandt ja auch gefallen, aber mit Polizeiarbeit hat das wohl nur sehr wenig zu tun.
    M.E. leidet der Kieler Tatort immer mehr darunter, eine Art Mystizismus anbieten zu müssen (entsprechend dem Problem der Münsteraner, ewig besonders lustig sein zu müssen.) In meinen Augen ein fataler Weg, TO Fans zu vergraulen. Wie wäre es mal mit einem schlichten Raubmord, bei dem echte Detektivarbeit zu leisten wäre?
    Mir unverständlich bleibt die Tatsache, dass dieser TO (zumindest bei TV-Today) schon solche Vorschusslorbeeren bekommen konnte…

    Deshalb leider nur 1 Punkt. :(

  74. vor 11 Jahren

    Schon interessant, wie viele Leute schreiben, sie hätten weggeschaltet, und dann trotzdem den ganzen Tatort meinen bewerten zu müssen. Klar gab es schon besserte »Borowskis«, aber dieser war allemal besser, als der ganze Münster-Slapstick, dessen Folgen (bis auf vielleicht die letzte) allesamt unlogisch konstruiert und albern sind. Dort hängen meist die Täter und die Fahnder irgendwie zusammen, kennen sich auch mehr oder weniger, oft seit Jahrzehnten. Und die Albernheit wird auch akzeptiert, obwohl von einem »Tatort« nicht viel bleibt. Wenn dann ein Tatort läuft, bei dem man als Zuschauer sein Hirn nutzen muss und die gezeigten Zusammenhänge nicht noch einmal zusätzlich erklärt werden (wozu auch?), kommen Beschwerden und Fragen, die zeigen, dass diese Leute offenbar den Krimi gar nicht durchgehend gesehen haben. Die meisten gestellten Fragen werden ja geklärt! Und wenn ich »Borowski-Tatorte sowieso nie mag«, frage ich mich schon, wie naiv man dann sein muss, sie trotzdem immer wieder anzusehen. Geht es hier nur um’s Niedermachen? Armes Deutschland …

  75. vor 11 Jahren

    Hoher Humorfaktor, köstliches Elitepersonal (das leidlich ’schräge‘ Banker-Ehepaar), witziger Piano-Lehrer, Slap-Stick (Borowskis Blick in den Kühlschrank, auf Anfrage: Eier fehlen, unvermitteltes Abwenden – – – grandios! Der Schuss in den Schuh – überraschend und zudem: säße Sibel am Arbeitsrechner, statt an der illegalen Arbeit: die Lady wäre tot! Die Krankenschwester – hinreißend! Einige Ecken und Kanten, die nicht ganz reif waren, nichtsdestotrotz – großartig, unterhaltsam, kurzweilig! War das ein ‚echter‘ Fall? Der Text im Abspann – – –

  76. vor 11 Jahren

    Dieser Tatort mit Borowski ist der, der mir bis jetzt am allerbesten gefallen hat: spannend, interessant und gut durchdacht.

  77. vor 11 Jahren

    schlecht

  78. vor 11 Jahren

    Borowski für mich wieder grossartig. Bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten. Porno-Sibel, nun gut, visuell evtl zu rechtfertigen. Macht aber nichts kaputt.

  79. vor 11 Jahren

    Einfach nur gut. Axel milberg und sibel kekili ein super tatortpaar, aber ich mochte auch sehr gern Frieda jung. Schade, das immer irgendwelche Leute am meckern sein müssen. Dieser Tatort war spannend, sehr unterhaltsam und gut durchdacht und vor allem nahe an der Wirklichkeit.

  80. ich
    vor 11 Jahren

    Zu an den Haaren herbei gezogen. Nicht toll. Und diese psychopathische altenpflegerin nervt so langsam echt… wo immer die Schauspielerin auftaucht, spielt sie ne Psychopathin.

  81. vor 11 Jahren

    @Caro, @Chris:
    Das Stück, welches der Komponist in der Eingangssequenz spielt ist von Rachmaninoff. Und zwar ist es das Cis moll Prelude

    Ein tolles Stück! Mein Klavierlehrer wollte damals, dass ich das spiele, ich habe mich dann aber für das g-moll Prelude entschieden.
    Hab den Tatort letzte Woche in der Wiederholung gesehen.

  82. eql
    vor 10 Jahren

    Sehr sehr gut

  83. vor 10 Jahren

    Also Sascha Arango scheint die psychisch labile Frau als Mörderin für besonders interessant zu halten, nicht nur in diesem Tatort. Lavinia Wilson spielt die Figur großartig. Todesfälle entwickeln sich geradezu beiläufig, wenn auch ausgelöst durch das seltsame Verhalten der Hauptfigur. Sarah Brandt kommt nur eine marginale Rolle zu, schade für Sibel Kekilli. Dasselbe gilt für Schladitz. Beide Figuren werden hier nicht gut eingesetzt. Insgesamt ist dieser Tatort zu unausgewogen. Er hat aber auch seine guten Seiten. Die Hauptfiguren (Wilson, Milberg) bieten starkes Schauspiel, die Handlung ist erfreulich unkonventionell und es gibt einige ironische bis sarkastische Momente.

  84. vor 10 Jahren

    Das war der loligste Tatort ihn der Geschichte
    Bin Gleich am Anfang eingedöst
    L.g euer Johannes.

  85. vor 10 Jahren

    Der Tatort Nummer 892, heute auf ARD, 22:00 h, Wiederholung. Die Kieler Kripo-Beamten, Borowski und Brandt, ermitteln. Den habe ich schon einmal gesehen und Erdnussmorde auch. Und das Schlimme an der ganzen Sache: Solche Charaktere gibt es tatsächlich. Aber wem sag` ich dieses. Ehrlich.

  86. vor 9 Jahren

    Unterhaltsam war der Tatort schon. Auch die Rollen wurden überdurchschnittlich gut gespielt. Ausnahme vielleicht die Rolle von Sibel Kekilli, wobei die Rolle der Kommissaranwärterin Sarah Brandt sich seit der Enttarnung ihrer Krankheit in der Qualität verschlechtert. Die Story ist schon originell . Aber der Zusammenhalt dieser Geschichte lässt so manche Löcher offen, so dass ich mich am Ende nicht so fühlte, als habe ich einen guten Film gesehen. Man merkt zwar, das Können vorhanden ist, aber mir hat es im Endeffekt nicht so gut gefallen. Aber ein kleines Stück Erinnerungswert hat der Film schon. Vor allem wegen der Hauptakteurin und Altenpflegerin Sabrina Dobisch, die hier von Lavinia Wilson trotz allem hervorragend verkörpert wird.
    Meine Schulnote: 3-

  87. vor 8 Jahren

    Einer der besten Tatorte aller Zeiten. Super Darteller. Orginelles Drehbuch. Mit einer fast südländisch anmutenden Leichtigkeit gemacht.
    Spannend und mit einem „witzigen“ Ende.
    Ich bin ein echter Borowski-Fan,und dies war bisher der beste Borowski-Tatort.

  88. vor 4 Jahren

    Wieder ein echter und klassischer Arango!

    Lavinia Wilson als psychisch gestörte Altenpflegerin und Liebhaberin alter Filme mit Geltungssucht spielt sich den Allerwertesten ab.
    Leslie Malton steht ihr schauspieltechnisch trotz der wenigen Screen Time in nichts nach.

    Und selbst wenn dem Tatort gegen Ende etwas die Puste ausgeht, erinnert die Überführung der Täterin ein wenig an die Methoden eines Inspektor Columbo.

    Über das Ende mit den Schrifteinblendungen lässt sich streiten (wie? Leiche nie gefunden?), aber selbst das ist bei diesem grandiosen Tatort verziehen. Alles richtig gemacht, großartig!

  89. vor 4 Jahren

    Mittlerweile mehrfach gesehen, immer wieder sehenswert. Phantastische Geschichte, scheinbar überdreht, aber nicht unmöglich. Alle Protagonisten waren überzeugend.

  90. vor 4 Jahren

    Natürlich war der Tatort skurril, aber ich fand ihn gut und sehr unterhaltsam. Ziemlich unheimlich, was daraus entstehen kann, wenn ein psychisch gestörter Mensch, der eigentlich keine böseren Absichten hatte, als eine Katze überfahren zu lassen, plötzlich im Mittelpunkt steht und als Heldin gefeiert wird. Was mich aber immer wieder ärgert, ist, wenn gestandene Ermittler wie Borowski solche dummen Fehler machen, wie die Adresse der Zeugin Dobisch bei der Zeugin Ackermann offen herumliegen zu lassen. So etwas darf einfach nicht passieren, aber es passte halt ins Drehbuch.
    @Wasi und Krimifan: Die Dobisch war nicht unschuldig, sie hat, wenn auch nicht ganz absichtlich, die Ackermann umgebracht (und nach dem Tod einfach ins Wasser geworfen, um die Tat zu vertuschen). Und hätte sie sie nicht getötet, so hätte sie sie zumindest möglicherweise unschuldig ins Gefängnis gebracht. Somit hat sie ihre Gefängnisstrafe verdient.

  91. vor 4 Jahren

    Ach ja, und die Typen, die die Polizei angerufen haben, kannten meiner Meinung nach den Typen im Rollstuhl. Sie haben ihn doch angesprochen, und die Dobisch hat sie unfreundlich abgewiesen. Das kam denen wohl komisch vor, zumal der Typ im Rollstuhl nicht geantwortet hat (da er ja schon tot war).
    Ob das mit dem Erdnuss-Selbstmord realistisch war oder nicht, ich fand es jedenfalls cool, wie er das geplant hat. Da er offenbar ohne seinen Freund nicht mehr leben wollte, wollte er wenigstens die Dobisch bestrafen, weil er geahnt hat, dass die nicht ganz sauber ist. Daher hat er extra laut auf der Trauerfeier verkündet, dass Nüsse ihn umbringen würden, damit es einen Beweis gab, dass die Dobisch davon wusste. Und dann bringt er sich in ihrer Wohnung um, nur damit diese von der Polizei durchsucht wird. Die Idee finde ich genial.

  92. vor 4 Jahren

    Endlich ‚mal wieder ein Tatort, der sich gelohnt hat zu schauen.. 👍.. Skurrile Story, gute Schauspieler und‘ mal was anderes eben 👍

  93. vor 4 Jahren

    War nicht mein Fall. Schauspielerisch eher mittelmäßig. Besonders die Bankiersfamilie eher enttäuschend. Spannung kam auch kaum auf, die Schuldige war ja von Anfang an bekannt.

  94. vor 4 Jahren

    Schoen erzaehlter, sehr amuesanter Film, keine Komoedie, aber einiger, z.T. schwarzer, z.T. verschmitzter, hinsinniger Humor – hat mir richtig gut gefallen und seit langem konnte ich mal wieder laut lachen! Schade fand ich den mega Kontinuitaetspatzer am Anfang mit dem Regen (Unfall – kein Regen; Cafe (Zeugin noch blutverschmiert) – super Regenguss; Unfallstelle kurz danach – keine Spur vom Regen).
    Schon merkwuerdig/ interessant, wie die kommentierenden Zuschauer zuweilen Geschichten als ‚unglaubwuerdig‘ oder ‚unrealistisch‘ kritisieren und es ihnen selten in den Sinn zu kommen scheint, dass das Stilmittel sind und tatsaechlich mit Absicht eingesetzt…

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