Kurz und knapp – darum geht’s

Der Ruhestand wird zum Unruhestand: Aus dem Nichts erreicht Franz Leitmayr ein verzweifelter Anruf von Kara Roth, der Zeugin aus ihrem letzten Fall. Sie sei in Lebensgefahr – und ihr damaliges Geständnis sei gelogen. Dann bricht der Kontakt ab. Für Ivo Batic und Franz Leitmayr ist klar: Sie müssen noch einmal ermitteln, dies als Privatleute, ohne Dienstausweis, ohne Rückhalt. Doch bald entdecken die beiden Ex-Kommissare die Vorzüge einer Ermittlung jenseits aller Vorschriften. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und gegen mächtige Gegner, die ebenfalls nach Kara suchen. Können die beiden Legenden ihren letzten Fall wirklich zu Ende bringen?

Der zweite Teil des Tatort München „Unvergänglich“ läuft am Ostermontag, den 06.04.2026 um 20:15 Uhr im Ersten.

Inhalt der Tatort-Folge „Unvergänglich“ (Teil 2)

Wirkliche Erfüllung sieht anders aus. Ivo Batic wirkt unglücklich in seinem Ruhestand, Franz Leitmayr ebenso. Die neuen Aufgaben? Nicht befriedigend. Einsamkeit weht durch das Leben der beiden Ex-Ermittler, dazu eine latente Sinnkrise. Bis Franz’ Handy klingelt.

Kara Roth. Die Zeugin ihres letzten Falles. Aus dem Nichts ruft sie an, hinterlässt eine verzweifelte Nachricht: Sie sei in Lebensgefahr. Und der Fall damals sei ganz anders gelaufen, als sie zu Protokoll gegeben habe. Dann ist die Leitung tot. Kara verschwunden.

Sowohl Franz als auch Ivo zögern keine Sekunde. Sie müssen den Fall zu Ende bringen, das Leben der jungen Frau retten. Damals schon hatten sie ein ungutes Gefühl beim Abschlussbericht. Zu viele Ungereimtheiten. Die Intuition, dass etwas Größeres hinter der scheinbaren Affekttat stecken könnte.

Doch ihr weiterhin aktiver Kollege Kalli Hammermann kann ihnen nicht helfen. Der Fall ist offiziell geklärt, es gab ein Geständnis. Der Anruf einer Drogenabhängigen mit Angststörung? Das reicht nicht, um die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Kallis Absage stoppt Ivo und Franz nicht. Und so beginnt die wohl ungewöhnlichste Ermittlung des Duos Batic und Leitmayr – jenseits ihrer aktiven Laufbahn.

Zunächst lernen sie schmerzhaft die Nachteile der Privatermittlung kennen: Kein Dienstausweis, der Türen öffnet. Keine Dienstwaffe, wenn es brenzlig wird. Doch schon bald genießen sie die Vorzüge einer Ermittlung ohne polizeiliche Vorschriften. Kein Warten auf Durchsuchungsbeschlüsse. Keine Hindernisse, den Graubereich zu betreten.

Dafür geraten Batic und Leitmayr ins Fadenkreuz mächtiger Gegner, die ebenfalls nach Kara jagen. Ein ungleicher Wettlauf beginnt, den die ungewöhnlichen Ermittler nur mit ungewöhnlichen Methoden gewinnen können. Bis sie am Ende des Falls wirklich am Ende sind – am Ende ihrer Möglichkeiten, am Ende des Rätsels. Doch hoffentlich nicht am Ende ihrer Freundschaft.

Hinter den Kulissen

Die Dreharbeiten zur großen Abschieds-Doppelfolge der Münchner Kult-Ermittler fanden von Februar bis April 2025 in München und Umgebung statt. Regie führte erneut Sven Bohse, die Drehbücher schrieben Johanna Thalmann und Moritz Binder. Neben Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl und Ferdinand Hofer sind auch in diesem zweiten Teil wieder zahlreiche bekannte Gesichter dabei, darunter Lara Feith, Daniel Noel Fleischmann sowie Stefan Betz, Eva Karl Faltermeier und Johanna Bittenbinder.

Der BR verabschiedet seine langjährigen Ermittler mit einem großen Programm: Die Doppelfolge „Unvergänglich“ läuft am Ostersonntag und Ostermontag, den 5. und 6. April 2026, jeweils um 20:15 Uhr im Ersten. Den Abschluss bildet am Ostermontag im Anschluss an den zweiten Teil die Doku „Batic und Leitmayr – Die Zwei vom Tatort sagen Servus“.