Ich werde basierend auf den bereitgestellten Informationen eine strukturierte Beschreibung der Tatort-Folge „Amoklauf“ nach den vorgegebenen Richtlinien erstellen.
Kurz und knapp – darum geht’s
Der Hamburger Schleuser Brandner gerät in eine verzweifelte Lage, als bei einem seiner illegalen Transporte ein kurdischer Flüchtling stirbt und kurz darauf seine sechsjährige Tochter Aische entführt wird. Die Kommissare Stoever und Brockmöller ermitteln in einem komplexen Fall, der weit über gewöhnliche Schleuseraktivitäten hinausgeht und in dem auch die türkische Geheimpolizei ihre Finger im Spiel hat. Als die Ermittler erkennen, wer wirklich hinter der Entführung steckt, überschlagen sich die Ereignisse – mit fatalen Folgen für ihren langjährigen Assistenten „Meier 2“.
Inhalt der Tatort-Folge „Amoklauf“
In den grauen Industriegebieten Hamburgs verdient der alleinerziehende Vater Brandner sein Geld mit dem Transport illegaler Flüchtlinge. Die schäbige Fabriketage, in der er mit seiner kleinen Tochter Aische lebt, spiegelt seine Position am Rande der Gesellschaft wider. Als bei einer seiner Fahrten ein älterer kurdischer Mann an Herzversagen stirbt, eskaliert die Situation. Messud Baran, selbst Kurde und die rechte Hand des Schleuser-Bosses Hattkämpfer, gibt Brandner die Schuld am Tod des Flüchtlings.
Die erfahrenen Kommissare Paul Stoever und Peter Brockmöller werden in den Fall hineingezogen, als eine Polizeirazzia den Toten entdeckt. Doch wie ein Puzzle, bei dem entscheidende Teile fehlen, ergeben ihre Ermittlungen zunächst kein klares Bild. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als Brandners Tochter von zwei südländisch aussehenden Männern entführt wird. Der ehemalige Einzelkämpfer Brandner verwandelt sich in einen Mann, der zu allem bereit ist, um sein Kind zurückzubekommen. Seine verzweifelte Suche gleicht einem Amoklauf durch die Hansestadt, der nicht nur Messud Baran das Leben kostet, sondern auch den beliebten Polizeiassistenten „Meier 2“ in eine tödliche Falle lockt.
Hinter den Kulissen
Die Tatort-Folge „Amoklauf“ (Folge 268) wurde am 3. Januar 1993 erstmals im Ersten ausgestrahlt. Es ist der 19. Fall des beliebten Hamburger Ermittlerduos Stoever (Manfred Krug) und Brockmöller (Charles Brauer). In einer wichtigen Rolle ist Peter Lohmeyer als verzweifelter Vater Brandner zu sehen. Die Folge erreichte bei ihrer Erstausstrahlung beachtliche 9,47 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 26,3 Prozent entsprach. Besondere Bedeutung erhält diese Episode durch den dramatischen Tod des langjährigen Assistenten „Meier 2“, der dem Ermittlerteam seit vielen Folgen zur Seite stand. Die Handlung greift mit der Verfolgung kurdischer Aktivisten durch die türkische Geheimpolizei ein damals wie heute brisantes politisches Thema auf.
Eine harte wenn auch gute Folge aus Hamburg. Ich fand es sehr schade das der Fahnder und Assistent von Stoever und Brocki hier das zeitliche segnen musste. Auch die Tötungen fallen recht blutig aus und Lassen diese Folge härter als sonst erscheinen. Ruhe in Frieden Meier Zwei.
Der Tatort 268 aus Hamburg. Die Hauptkommissare Stoever und Brockmöller sind auf Ermittlung. Ein ständig aktuelles Thema seit Troja. Die illegale Ein-Schleusung. Diesen Tatort habe ich dreimal gesehen und er ist einer mit der besten dieses Teams. Kompromisslos, hart, real. Kurden gegen Türken, deutsche Polizisten, Femetaten, politische Ambitionen, und und und. Und immer wieder interessant: Das Nichtverstehen von Realitäten und die Schuldzuweisung auf andere Personen. Hier gut in Szene gesetzt. Das bei uns so ziemlich jeder rumschnüffelt, mit roter, gelber oder grüner Karte, ist ja kein Geheimnis mehr. Die Schweiz und Österreich sind uninteressant geworden, der Libanon schon seit Jahrzehnten out. Na, wenigstens die kleine Aische ist gut davongekommen, aber Meier Zwo, ja der ist tot. Sehenswerter Thriller-Tatort.
Sehr spannender, raffinierter, interessanter und tragischer Plot. Einschleusung von Kurden über die deutsch-dänische Grenze, Probleme zwischen Türken und Kurden – hat von der Brisanz bis heute nichts verloren. Stark gespielt von Peter Lohmeyer als vermeintlicher Amokläufer Brandner. Doppelt tragisches Ende, auch wegen dem Ableben von Meyer II. Wohl eine der besten Folgen mit Stoever und Brockmöller, geht unter die Haut.
Kennt jemand den Klingelton, vom Autotelefon als Stöver rangeht?
Immer so ein piepen 3x nacheinander.
Würde mir den gerne als Benachrichtigungston laden
Gruß John Deere
Imagine an inquest after the death of Meier Zwo. My guess is that not only the police men – who were guarding the hotel but didn’t see the killer enter and then left in search for food – but also Stoever and Brockmöller would be suspended. Maybe even fired. These two Hauptkommissar let the killer follow them to the hotel and they left the victim alone in the room because they heard something. They knew the killer was somewhere in the building and still they both left the room?
It is sad to see Meier Zwo die, but it was his own fault though.
Wenn die Polizei in der Realität so strunzdoof wäre wie die gesamte Stövermannschaft einschliesslich Stöver selbst dann gute Nacht.
Ich habe mich über diesen absurden Film nur geärgert.
Personenschutz nach Hamburger Art.
Oh mein Gesangsverein!
Die durchgehend spannende Stimmung und die interessante Thematik machen diesen Tatort aus Hamburg zu einen unterhaltsamen Film für den ich gerne 4 Sterne vergeben. Meyer Zwo 4 ever
Ow Mann, einfach Grausam… So viel polizeilicher Amateurismus und Drehbuchschwächen, es sollte verboten sein!
Meine Güte, war das eine dämliche Folge. Waren Polizisten früher wirklich so naiv??? Das war ja echt haarsträubend, was da geboten wurde. Und warum musste Meyer Zwei sterben? Wollte der Schauspieler nicht mehr weitermachen?
Ich finde es war ein recht gelungener TATORT mit einem bis heute unheimlich grandiosen Team.
Werner Masten, ein Stammregisseur von Manfred Krug, der schon Anfang der 80er Jahre AUF ACHSE mit Manfred Krug drehte, gelang ein besonderer Krimi.
Das hier einige Kripo-Beamte als „Deppen“ gezeigt wurden, war ziemlich einzigartig, aber sicherlich gewollt.
Helden sollten natürlich Manfred Krug und Charles Brauer bleiben und auch die Rolle von Lutz Reichert, der die beiden Hauptkommissare als Meyer zwei zwischen 1986 und 1993 insgesamt dreizehn mal unterstütze, sollte bei seinem letzten Einsatz wohl auch noch einmal hervorgehoben werden, was schließlich auch gelang.
Ja, es war der Wunsch von Schauspieler Lutz Reichert künftig im Hamburger TATORT nicht mehr mitzuwirken.
Hintergrund dafür dürfte sein, dass Manfred Krug und Charles Brauer selbst bereits 1992 das Handtuch werfen wollten.
Die Drehbücher gefielen beiden nicht mehr.
Und so sollte die von Krimi-Spezialist Jürgen Roland in Szene gesetzte Vorgänger-Folge „Stoevers Fall“ ursprünglich „Stoevers letzter Fall“ heißen.
Der NDR hatte seinerzeit bereits ein neues TATORT-Modell vorgestellt, in welchem Mark Keller und Winfried Glatzeder als neue TATORT-Hauptkommissare fortan nicht in Hamburg, sondern in Lübeck ihren Dienst antreten sollten.
Die Filme sollten landesgrenzüberschreitend in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt werden.
Mark Keller sollte der federführende Ermittler sein, wenn der Fall in Schleswig-Holstein spielte, Winfried Glatzeder hingegen, wenn der Fall in Mecklenburg-Vorpommern gelöst werden musste.
Es ist wohl Regisseur Werner Masten und der damals neu beim NDR eingesetzten Fernsehspielredakteurin Doris J. Heintze zu verdanken dass Manfred Krug und auch Charles Brauer sich anders entschieden.
Werner Masten führte mit beiden Hauptdarstellern wohl einige Gespräche und auch Frau Heintze war davon überzeugt, dass mit den beiden bewährten Hamburger Ermittlern noch einiges geht.
Manfred Krug und Charles Brauer baten sich künftig ein Mitspracherecht bei den Drehbüchern heraus und suchten sich auch die Regisseure selbst aus, unter denen dann Spezialisten wie eben Werner Masten, Jürgen Roland und Helmut Föhrnbacher gewesen sind.
Einzig Lutz Reichert wollte künftig nicht mehr dabei sein, sagte aber für die Folge „Amoklauf“ noch einmal zu.
Pech für Mark Keller und Winfried Glatzeder, das neue Lübecker TATORT-Modell war somit wieder hinfällig.
Mark Keller konnte dann zunächst als Nachfolger von Lutz Reichert gewonnen werden.
Insgesamt viermal unterstützte er zunächst als Polizeiobermeister, dann als Kriminalobermeister Lukas Thorwald die Ermittlungen von Stoever und Brockmöller.
Ob der Rollenname Lukas Thorwald auch derselbe für den geplanten Lübecker Hauptkommissar gewesen wäre, ist mir nicht bekannt.
Mark Keller blieb in seiner Rolle zumindest recht glücklos und verschwand nach vier Einsätzen sang – und klanglos vom Hamburger TATORT.
Seinen Part übernahm dann Kurt Hart als Stefan Struve, der auch schon in Kellers dritten TATORT-Einsatz „Singvogel“ dabei gewesen ist.
Er dürfte zunächst schon Polizeihauptmeister gewesen sein und später gar Kriminalkommissar.
Seine Rolle blieb zunächst recht klein, wurde aber mit der Zeit auch etwas größer.
Kurt Hart blieb bis zum letzten Einsat „Tod vor Scharhörn“ dabei.
Einprägsam war seine markante Stimme