Tatort Folge 938: Grenzfall

Kurz und knapp – darum geht’s

Ein mysteriöser Tod erschüttert das österreichische Waldviertel: Die Leiche eines tschechischen Kajakfahrers wird aus der Thaya geborgen. Zeitgleich rollt ein Journalist namens Max Ryba den Fall seines 1968 am selben Grenzfluss verschwundenen Vaters auf. Sofort nehmen die Wiener Kommissare Moritz Eisner und Bibi Fellner die Ermittlungen auf und stoßen auf ein düsteres Kapitel des Kalten Krieges, in dem der tschechoslowakische Geheimdienst Flüchtlinge in tödliche Fallen lockte – mit Hilfe österreichischer Kollaborateure. Als Eisner und Fellner einer Verschwörung auf die Spur kommen, die bis in die Gegenwart reicht, ahnen sie nicht, dass längst jemand bereit ist, für das Bewahren alter Geheimnisse zu töten… Wie alles ausgeht, ist am 8. März 2015 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.

Inhalt der Tatort-Folge „Grenzfall“

Mit genervtem Blick starrt Chefinspektor Moritz Eisner auf die Aktenberge, die sich vor ihm auftürmen. Die spärliche Beleuchtung des Büros lässt die Papierstapel wie erdrückende Monolithen wirken. Seine Kollegin Bibi Fellner teilt seine Verzweiflung – wochenlanger Innendienst liegt vor ihnen. Doch dann klingelt das Telefon wie eine Erlösung: Ein toter Kajakfahrer wurde aus der Thaya geborgen, dem Grenzfluss zwischen Österreich und Tschechien. Endlich Feldarbeit!

Im gleißenden Sonnenlicht des österreichischen Waldviertels wirken die Todeswunden am Körper des tschechischen Opfers Jiří Radok umso grausamer. Was zunächst wie ein Kajakunfall aussieht, entpuppt sich für Eisner schnell als Mord. Die Obduktion, die er in einer von Studenten besuchten Vorlesung verfolgt, bestätigt seinen Verdacht. Die jungen Forensik-Studenten, die eben noch desinteressiert ihre Asia-Takeaway-Boxen durchstocherten, werden plötzlich hellwach, als der echte Fall präsentiert wird.

Währenddessen sucht Fellner nach Zeugen am Tatort, wo Archäologen seltsamerweise alte Ausgrabungen durchführen. „Immer die Bilder zeigen, Laien lieben Bilder!“, kommentiert die scharfzüngige Ausgrabungsleiterin Thiele-Voss trocken, während sie der Kommissarin Fundstücke erklärt. Bei der Begutachtung des Flussufers rutscht Fellner aus und landet im eiskalten Wasser der Thaya. Ein Mann zieht sie heraus – es ist Max Ryba, Journalist und Sohn eines vor Jahrzehnten hier verschwundenen Mannes.

Durchnässt und frierend hört Fellner seine Geschichte: 1968, zur Zeit des Prager Frühlings, verschwand sein Vater beim nächtlichen Fischen an genau dieser Stelle. Die tschechoslowakischen Behörden stritten jede Beteiligung ab, obwohl Schüsse gehört wurden. Nun ist Max zurückgekehrt, um die Wahrheit herauszufinden. „Die Vergangenheit ist wie dieser Fluss“, sagt er leise, „sie fließt weiter, auch wenn wir wegsehen.“

Der neue, übereifrige Assistent Manfred „Fredo“ Schimpf („Mein Name klingt wie ein Imperativ, oder?“) recherchiert derweil mit bemühtem Diensteifer die Hintergründe des aktuellen Opfers. Radok arbeitete für den tschechischen Geheimdienst – wie einst sein Vater Jaroslav, der im Jahr 1968 in der Region aktiv war. Bei Konsultationen mit den tschechischen Behörden stellt sich heraus, dass dieser damals Führungsoffizier mehrerer Agenten in der Gegend war.

Als die Archäologen neben steinzeitlichen Artefakten plötzlich einen vergrabenen Hund und eine Patronenhülse finden, verdichten sich die Spuren. Eisner und Fellner stoßen auf ein perfides System des damaligen tschechoslowakischen Geheimdienstes: Flüchtlinge wurden mit einer falschen Grenze, die einige Kilometer vor der echten lag, in die Falle gelockt. Doch dieser Plan konnte nur mit Hilfe einiger Österreicher funktionieren – einer von ihnen war Fritz Gassinger, der alte Freund von Max‘ Vater, der immer unruhiger wird, je weiter die Ermittlungen voranschreiten.

Die Spur führt schließlich zum angesehenen Öko-Unternehmer und Nationalratsabgeordneten Josef Karger und seiner Frau Dani. Haben sie etwas zu verbergen? Was wollte Radok in Österreich – und warum musste er sterben? Als Kargers Neffe, ein ehemaliger Kampfschwimmer, plötzlich auftaucht, spitzt sich die Lage dramatisch zu…

Hinter den Kulissen

Der Tatort „Grenzfall“ ist der 35. Fall des österreichischen Ermittlers Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und der elfte Fall des Ermittlerteams Eisner/Fellner mit Adele Neuhauser. Gedreht wurde vom 12. Juni bis 11. Juli 2014 im niederösterreichischen Waldviertel, unter anderem an Drehorten im Thayatal bei Hardegg, im Kollmitzgraben, in Drosendorf und bei Raabs sowie an der Universität Wien, die im Film als rechtsmedizinisches Institut fungierte.

Die Handlung des Films basiert auf einer wahren Begebenheit: Der Radiojournalist Ernst Weber hatte die Geschichte des Walter Wawra junior aus Rabensburg an der Thaya recherchiert und unter dem Titel „Tod an der Grenze“ im ORF-Radio Ö1 in der Sendereihe „Hörbilder“ umgesetzt. Harald Krassnitzer, Hauptdarsteller des Ermittlerteams, hörte den Radiobeitrag und bemühte sich um die filmische Umsetzung. Die reale Geschichte wurde erst 2009 aufgeklärt.

Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning, bekannt durch die „Brüder“-Trilogie und seine Mitarbeit am Kinohit „Nordwand“, gibt mit diesem psychologisch feinfühligen Krimi sein überzeugendes „Tatort“-Debüt. Für die markante musikalische Untermalung sorgte Komponist Kyrre Kvam mit einem eigens für den Film komponierten Score.

In „Grenzfall“ ist erstmals Thomas Stipsits als Kriminalassistent Manfred Schimpf zu sehen. Zum Ensemble gehören außerdem Harald Windisch, Hubert Kramar, Charly Rabanser, Karoline Zeisler, Andrea Clausen, Marcel Mohab und der aus „Kottan ermittelt“ bekannte Lukas Resetarits. Adele Neuhauser, die im Film in der Thaya baden muss, kennt das Waldviertel noch aus ihrer Kindheit und hielt sich 1968, als die Russen in die Tschechoslowakei einmarschierten, als Neunjährige gerade in Prag auf.

Bei seiner Erstausstrahlung am 8. März 2015 erreichte der Film mit 9,59 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 26,9% für Das Erste. Kritiker lobten besonders die witzigen Dialoge und die bildgewaltige Kameraarbeit von Josef Mittendorfer, der die traumhafte Landschaft des Waldviertels eindrucksvoll in Szene setzte.

Die Erstsendung des österreichischen Tatorts „Grenzfall“ wird am Sonntag, den 8. März 2015, um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt.

Videos zur Produktion

Tatort – Grenzfall XXL Vorschau


Tatort Trailer – Grenzfall ORF


Besetzung

Sonderermittler Moritz Eisner – Harald Krassnitzer
Majorin Bibi Fellner – Adele Neuhauser
Archäologin – Andrea Clausen
Assistent Schmiedt – Marcel Mohab
Dani Karger – Isabel Karajan
Direktor Husak – Gideon Singer
Ernst Rauter – Hubert Kramar
Ester Tomas – Darina Dujmic
Fritz Gassinger – Charly Rabanser
Josef Karger – Lukas Resetarits
Kurz – Michael Fuith
Manfred Schimpf – Thomas Stipsits
Maria Strohmayer – Karoline Zeisler
Max Ryba – Harald Windisch
Prof. Kreindl – Günter Franzmeier
Simon – Mario Canedo
u.a.

Stab

Drehbuch – Rupert Henning
Regie – Rupert Henning
Kamera – Josef Anton Mitterndorfer
Musik – Kyrre Kyam

57 Kommentare

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  1. vor 10 Jahren

    Freu mich. Mein Duo Nummer 2

  2. vor 10 Jahren

    Ich freue mich auch schon. Der Tatort wird sicher wieder interessant. Das ist mein Duo Nummer 1!

  3. vor 10 Jahren

    Bibi ist die beste

  4. vor 10 Jahren

    Seitdem Bibi (Adele Neuhauser) an der Seite von Eisner (Harald Krassnitzer) spielt, ist der Österreich-Tatort richtig gut!
    Gucke die Folgen der beiden sehr gerne!

  5. vor 10 Jahren

    Bibi ist echt super! Keiner spielt so authentisch wie sie. Ich bin schon total gespannt auf diesen Tatort!

  6. vor 10 Jahren

    Ist es Zufall, dass wir diese Folge gerade jetzt zu sehen bekommen oder soll sie mithelfen, die Zuschauer in der neuen Runde des Kalten Kriegs auf die „richtige“ ideologische Linie zu bringen?
    Glücklicherweise gehören Neuhauser und Krassnitzer zu den Darstellern, die auch aus einer schlechten Story einen guten Film machen können.

  7. vor 10 Jahren

    Das österreichisch versteht man kaum und dazu kommt noch dieses idiotische Geklimper.
    Das macht den schönen Tatort schlecht.

  8. vor 10 Jahren

    Leider eine Qual für die Augen.
    Die Anzahl der Bildschnitte ist nicht zu ertragen.

  9. vor 10 Jahren

    Warum können die Spieler nicht wenigstens versuchen einigermaßen
    hochdeutsch zu sprechen. Dann könnte ich etwas mehr verstehen.
    Für mich ist es auf jeden Fall der letzte österreichische Tatort, den ich mir ansehe.

  10. vor 10 Jahren

    Ist es nicht möglich solche Tatorte in unseren Breitengraden in einer hochdeutsch synchronisierten Fassung zu senden?

    Glücklicher Weise werden immerhin tschechische(?) Gespräche untertitelt gesendet.

    Falls eine hochdeutsche Synchronisation zu kostspielig sein sollte, dann könnte man im WDR die englische Synchronfassung mit deutschen Untertiteln gesendet werden.

    Dieses Kauderwelsch ist jedenfalls unerträglich

  11. vor 10 Jahren

    Das Wiener Team, vor allem Bibi, finde ich zwar toll, aber die Story ist arg spröde und hölzern.

  12. vor 10 Jahren

    sooo. Und warum haben die Tchechen den Kibic nun abgeknallt?

  13. vor 10 Jahren

    Adele Neuhauser ist ein Glücksgriff für den Öschi-Tatort. Im Tatort Ranking ganz weit vorn

  14. vor 10 Jahren

    Die Zwei finde ich immer wieder gut, es gibt was zu Lachen, der Täter bleibt bis kurz vorm Schluß unbekannt. Was will ich mehr von nem Krimi?

  15. DD
    vor 10 Jahren

    War nicht nur unterhaltend, sondern auch sehr interessant.

  16. vor 10 Jahren

    Was antwortet Moritz Eisner der Bibi Fellner, als die ihm sagt, sie habe „ned a mal a Zahnbürschdel mit“ (0:10:26)?

    1. vor 3 Wochen

      Ein Top Österreicher, der Schmäh stimmt, unvergessen die Szene in der Patovorlesung und ein alter Fall wird endlich gelöst <3

      An die Frage von M.K. , antwortet Moritz nach der Frage mit dem Zahnbürschtel? – "Der Komiker aus Horn borgt Dir sicher seine…"

      Mich würde der name des Klavierthemas interessieren, das immer wieder duch den Film zu Gehör kommt.

      Großes Plus für die Archologiegelehrte…Emil und die Detektive ;)

  17. vor 10 Jahren

    Stellenweise konnte man dem wegen schlechter Verständlichkeit und zu lauter Musik kaum folgen. Trotzdem war die Handlung sehr gut mit viel hintergründigem Humor.

  18. vor 10 Jahren

    Gut soweit.

    Wunderbar melancholisch, das können die Östereicher.
    Ein wenig nervig in vielen Tatorten der letzten Zeit. – Es wird viel mit Insulin gemordet.

  19. vor 10 Jahren

    Guter Tatort und super dargestellt – wie immer!!!

  20. vor 10 Jahren

    Leider ist es sehr selten geworden so einen sehenswerten Tatort serviert zu bekommen. Aufnahmeort, Drehort und Schauspieler einfach Super. Als ehemaliger Einheimischer, der Garten meiner Tante ging da in die Thaya, war es natürlich ein Highlight.
    Vielen Dank und bitte weiter so
    Herzlichen Gruß aus dem Bayrischen Wald
    Josef Wockauer
    Ps. Geb. in Hollabrunn

  21. vor 10 Jahren

    Es ist angeblich manchhmal auch für gebürtige Norddeutschen schwer, die zu verstehen, richtig? Und besonders schwer für jemand der lebt zwar schon jahrelang in Deutschland, spricht aber Deutsch nicht als Muttersprache… Na ja, ebenso wie die nette Frau Tomašova, habe auch ich nicht immer unbedingt verstanden was gesagt wurde :-)
    Aber auch so, es hat mir sehr gefallen. Ich bin aufgewachsen in einem osteuropäischen Nachbarland Österreichs (nicht die Tschechslowakei – es bleiben nicht so viele ;-), kann die Situation leider gut verstehen.
    Ja, ich fand nicht nur die Schauspielern toll, aber die Story und das Drehbuch auch, 5 Sterne von mir.

  22. vor 10 Jahren

    fast 5 Sterne – fand die Story sehr bewegend , besonders wenn man die Zeit der geteilten Welten selbst miterlebt hat und in geografischer Nähe des eisernen Vorhangs aufgewachsen ist . Grenzflüsse hatten da schon irgendwie immer eine etwas unheimliche Ausstrahlung .
    Ich verstehe auch die TO Konsumenten , die an der Stelle einen Action Thriller
    erwartet haben und Zeitgeschichte präsentiert bekamen .
    Für mich ein sehr beeindruckender und gut gemachter TO mit einem zeitgeschichtlichem Effekt . Absolut begeistert noch dazu , Darina Dujmic in dieser Produktion zu erleben .


  23. Ende der Erstausstrahlung

  24. vor 10 Jahren

    Wann kommt endlich wieder ein packender Tatort aus Wien ? Des war nix !

  25. vor 10 Jahren

    Einfach schrecklich ,zum ab gewöhnen :(

  26. vor 10 Jahren

    Ein vollkommen gelungener Öterreich Tatort auch wenns sprachlich über der Weißwurstgrenze schwer zu verstehen is! Das Kommissarduo von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser ist wie immer sehenswert, besonders erfirschend die Studenten und diverse Assistenten. Sehr mutig und toll inszeniert! Edlich weg von den 0815 Gesichtern zu ausdrucksstarken Charakteren. Einer der besten Tatorte Wien bisher

  27. vor 10 Jahren

    Zaehfluessig und überladen.Die tschechischen Ermittler waren da und wo sind sie hin? Die Szene in der Uni sollte wohl witzig sein?Wenn Moritz und Bibi nicht gewesen wären, hätte ich nach 30 Min. abgeschalten.

  28. vor 10 Jahren

    in meinen Augen ein – mal wieder – gelungener Tatort aus Österreich. Das Team ist einfach super, es wurde gewitzelt, gegrantelt, geschäkert und trotzdem die Ernstigkeit des Themas nicht lächerlich gemacht.

    Sehr gut fand ich auch, dass die ausländischen Kollegen nicht das Klischee bedienen und immer nur alles vertuschen wollen.

    Neben den Hauptdarstellern fand ich diesmal auch die Nebenrollen herrlich schräg – allen voran die Archäologin nebst Assistent und den coolen Oberleutnant!

    nein, i rauch net – i schwörs dia!

  29. vor 10 Jahren

    Na also, es geht doch, sympathische Ermittlerpaare auch mit interessanten Drehbüchern zu versorgen. Story mit Tiefgang, aber ohne moralischen Zeigefinger, auch nicht – wie von einigen hier vorab befürchtet – mit ideologischer Überfrachtung. Vielmehr ein Ausflug in eine Zeit, die manchem, obwohl erst 45 Jahre her, wie eine Reise in die Steinzeit vorkommen mag. Das Loch im Loch. Dazu das übliche Wiener Gegrantel. Und nein, auch hab nicht jedes Wort verstanden. Musste ich aber auch nicht, um m ich bestens unterhalten zu fühlen. 4 Sterne.

  30. vor 10 Jahren

    Gestern, 20:15 h, Tatortzeit im Ersten, die Nummer 938. Ja, diesmal ein Krimi aus der Alpenrepublik. Seit Oberinspektor Marek habe ich mir kaum einen angesehen, sicherlich weil ich damals keinen Untertitel an meinem Fernseher zur Verfügung hatte. Nun, diesmal habe ihn angeschaut. Vom Inhalt her sicherlich interessant, ein Spionagefilm mit Hintergrund aus der Zeit des Kalten Krieges, damals mit allen Mitteln im Verborgenen ausgetragen. Dazwischen leichte Heimatromantik, aufkeimende junge Liebe, eifersüchtiges Gehabe von im Mittelalter stehenden Personen, Einsatz von junggebliebenen Elitesoldaten – warum eigentlich – und ausgesprochen hervorragend vortragende Wissenschaftler. Aber, der Grenzfluss bot im Spielfilm zweifelsohne die beste Kulisse. Damals wie heute sind Flüsse, mystisch und makaber in Szene gesetzt, die idealen Orte für Hinterhältigkeit und Gemeinheiten. Hier hätte der Autor mehr Drehzeit investieren können. Den beiden österreichischen Tatort- Polizeibeamten gönnt man so richtig den Durchbruch zur Flussmitte.

  31. vor 10 Jahren

    Handwerklich gut gemacht. Über die Sprache kann sich nur aufregen, wer seinen eigenen Dialekt mit Hochdeutsch verwechselt.

    Einzige Unklarheit: Das letzte Ereignis im Waldviertel, das überregionale Bedeutung hatte, war die Geburt von Klara Pölzl am 12. Augut 1860. Was also haben die drei jungen Männer dem tschechoslowakischen Nachrichtendienst gur hundert Jahre später erzählt? Und wieso war der bereit, dafür wertvolle Devisen zum Fenster hinauszuwerfen?

    Die Sache mit der falschen Grenze hat übrigens an der tschechisch-bayrischen Grenze stattgefunden. Kein Ostblock-Dissident wäre so dumm gewesen, an die Anwesenheit amerikanischer Offiziere im neutralen Österreich zu glauben.

  32. vor 10 Jahren

    Kann mir jemand sagen ob der Pfarrer ganz am Anfang Hugo Egon Balder war?
    Ich hab da eine Wette laufen.
    Danke!

  33. vor 10 Jahren

    Uns hat der tatort sehr gut gefallen.bei manchen tatorten geht es viel weniger um den fall und mehr um
    Private dinge.bei uns und bei dem tatort mit prof. Boerne geht es mehr um den fall.bitte weiter so
    Sonja&reini aus innsbruck

  34. vor 10 Jahren

    Total langweilig und nervig. Man muss sich mehr darauf konzentrieren diese Sprache zu verstehen als der langweiligen Story zu folgen.
    Habe 50 min.durchgehalten bis ich abgeschaltet habe, den nächsten Ösi-Tatort schau ich mir nicht mehr an…

  35. vor 10 Jahren

    Schließe mich Michael an. Nervig, da schlecht zu verstehen und langweilig – eigentlich wie alle Tatorte aus Österreich. Schade um die Produktionskosten.

  36. vor 10 Jahren

    Etwas zäh wars schon! Aber die beiden sind doch klasse!!! An alle Dudendeutsche : Dialekt sprechen ist on top.

  37. vor 10 Jahren

    @M.K.: Eisner antwortet „Der Komiker aus Horn borgt dir sicher seines.“ Was ich grad von der Running-Gag-Logik her seltsam finde, weil sie als „Komiker“ zuvor den neuen Kollegen Fredo Schimpf bezeichnet haben („Hast Du einen Komiker bestellt?“), der Mann aus Horn ist aber der „Verbindungsbeamte“ von zwei Szenen vorher („Oberleutnant Kurz, Außenstelle Horn“).

  38. vor 10 Jahren

    Als nicht Muttersprachler, freut mich zu lesen, dass so viele andere Leute Probleme hatten, alles zu verstehen. Aber, das fand ich nicht schlimm, wer will eine Einheitsbrei der Deutschen Sprache? Die regionale Unterschiede sind toll und letztendlich spielte das Tatort in einer abgelegenen Grenzort, wo die Leute tatsächlich so sprechen. Ich fand die Folge insgesamt sehr gelangen, von Information/Geschichte, Darstellung und Szenerie. Aber der Kernfrage von Itiot oben „Und warum haben die T(s)chechen den Kibic nun abgeknallt?“ bleibt völlig ungeklärt. Deswegen nur vier Sterne.

  39. vor 10 Jahren

    Kibic? Ich habe es so verstanden, dass er „aussteigen“ wollte und an ihm ein warnendes Exempel statuiert wurde, um seine Kumpels wieder auf Linie zu bringen…

  40. vor 10 Jahren

    Fürchterlicher Tatort. Nicht nur vom Drehbuch selbst, sondern als Norddeutsche überhaupt nicht zu verstehen. Denke doch, dass man die in Deutschland veröffentlichen Tatorte auch mit deutscher Sprache senden sollte. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatort aus Österreich anschauen.

  41. vor 10 Jahren

    Fürchterlicher Tatort. Einerseits vom Drehbuch her, aber ganz besonders schlimm, weil größtenteils überhaupt nicht zu verstehen war, was gesprochen wurde. In Deutschland gesendete Tatorte sollten auch mit deutscher Sprache gedreht werden. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatorte aus Österreich anschauen.

  42. vor 10 Jahren

    Fürchterlicher Tatort. Einerseits vom Drehbuch her, aber ganz besonders schlimm, weil größtenteils überhaupt nicht zu verstehen war, was gesprochen wurde. In Deutschland gesendete Tatorte sollten auch mit deutscher Sprache gedreht werden. Werden auf gar keinen Fall mehr Tatorte aus Österreich anschauen

    1. vor 3 Wochen

      Zur Wogenglättung 🌊- nicht der „Thaya“:
      Dies ist „Tatort“, nicht die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ mit drei getrennten Aufnahmestudios u. a. für Zuschauerreaktionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – oder warum sonst gleich 3x direkt hintereinander inhaltsgleich derselbe Kommentar ???

  43. vor 10 Jahren

    Eher Daneben.

    Östereichische Melancholie, gemischt mit selbstverliebten Klischees.
    Dazu ein Drehbuch mit haarsträubenden Details.

    Geldverschwendung.

  44. vor 10 Jahren

    Ich finde, ein absoluter Spitzentatort! Okay, dramaturgisch / dynamisch gab’s schon bessere, und der Anfang ist ein bisschen schleppend, und dass der Alte dann noch ein drittes Mal im Raum steht und sagt: „wir müssen reden“… also das war dann schon nervig… Dafür macht aber die Figurenzeichnung alles wieder wett! Mit das Beste, was ich je gesehen hab: Vom zynisch-präpotenten Pathologen, über die hyperaktive Archäologin, Resetarits war mit jedem Satz eine Wucht!!! „… mit aller Bescheidenheit…“, „…und Umweltschützer, und politisch, und Grün, statt Schwarz. Sowas geht bei uns gar net…“ lololol Und das absolute Highlight: Olt Kurz, der Verbindungsbeamte! Alles hart an der Grenze zur Karikatur gezeichnet, aber alle Charaktere von diesem Typ hab ich schon mal erlebt!

    @Kölscher Jung: „Drehbuch mit haarsträubenden Details“: Dicker Irrtum! Der Fall basiert auf einer tatsächlichen Begebenheit und einer ORF-Doku – die dann den Drehbuchautor inspiriert hat, diesen Tatort zu machen. Siehe Tatortsicherung v.d. FAZ.

    @“Kibic“: Ja, der wurde umgebracht, weil er aussteigen wollte. IMO geht das eindeutig daraus hervor, dass beide ihre Decknamen gerufen haben – der eine wurde erschossen, zu dem anderen hat der Agent dann gesagt: „Wir wissen, wer du bist“ und später: „Du möchtest doch weiter für uns arbeiten, oder? Du musst es nur sagen. Ich kann auch zwei Särge bestellen.“ Das muss fast zwingend so gelaufen sein, dass sie an die Grenze gelockt wurden (mit Geldübergabe/einem neuen Moped…), und dann wurde der eine erschossen und der andere quasi „motiviert“… Ist übrigens ebenfalls dokumentiert: dass an dem Grenzfluss Agenten/Spitzel beseitigt wurden…
    Übrigens: Ist dieser feine Kniff aufgefallen? Es ist ja ein tschech. Deckname, geschrieben: „Kibic“ -> das spricht man aber „-tsch“ aus, nicht mit „-tz“. Eisner spricht das dann falsch aus -> Das verweist IMO auf das öst. Wort „Kiebitz“, ugs. für jemand Über-Neugierigen, der „so ein bisschen“ verdeckt aus dem Hintergrund zusieht… ;)

    Ad Sprache: Ja, okay. Aber in Ö spricht man nun mal so… Bzw.: Für Ö-Verhältnisse _war_ das Hochdeutsch! In „echt“ häddad des no a guads Stickl ondas klunga! Da muss sich die ARD überlegen, ob sie das synchronisiert od. untertitelt… Wenn da das berühmte österr. „harde d“ *gg* gesprochen wird und die Endsilben betont werden wie im Burgtheater – da hätte man in Ö gesagt: wer hat diesen Mist inszeniert? ;)

  45. vor 10 Jahren

    mann mann mann … die ganzen armen piefkes, die nicht imstande sind, etwas dialekt zu begreifen … ihr könnt einem aber leid tun!
    wie bitte schön soll in einem tatort in österreich gesprochen werden? wie in hambuach?? oder münchn??? leute: dialekt ist prinzipiell etwas schönes und gerade der weana-släng ist klasse. auch der bodensee-tatort bringt – gott sei dank – immer deutlicher auch den lokalen dialekt mit ein. und wenn der eine oder andere dermaßen kein sprachgefühl zu entwickeln in der lage ist, um diese einfachen gedanken und sätze zu begreifen, dann sollte er nicht so sehr die dialekte beschimpfen, als vielmehr der tatsache ins auge sehen, dass er ein sprachliches problem hat.

  46. vor 10 Jahren

    Der Plot ist nicht langweilig, diese Langeweile kommt davon, dass normalerweise jeden Sonntag Weltuntergänge im Tatort inszeniert werden, in denen mindestens 10-20 Mal geschossen werden muss, durchschnittlich das Bild so dunkel ist das nur mit Mühe etwas zu erkennen ist und mindestens eine Szene mit einem abartigen Gerichtsmediziner notwendig ist (und das ist keine Anspielung auf den Tatort Münster).

  47. vor 10 Jahren

    Ein außerordentlich guter Tatort. In das Betrachten dieser Folge muss man seine Zeit investieren. Es lohnt sich mit jeder Minute: Die Flusslandschaft, die Dialoge, die Handlung, die Schauspieler (jede Rolle sehr gut besetzt). Eine Herausforderung ist die Sprache, aber nur dann, wenn das Verstehen Mühe macht. Und dann noch die weibliche Logik. Der Tatort der zugrundeliegenden Story wurde flußaufwärts transferiert, von der March bei Hohenau an die Thaya bei Hardegg. Seine Mitarbeit am Ö1-Feature „Tod an der Grenze. Eine Spurensuche“ hat den Tatort-Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning dazu inspiriert.

    2009 wird ein Drama aufgeklärt, das 53 Jahre lang ungelöst war: Am 4. August 1956 verschwanden zwei Familienväter aus dem niederösterreichischen Rabensburg, Gemeinde Hohenau an der March, beim Fischen in den Thaya-Auen, dem Grenzfluss zur damaligen CSR.

    Die tschechoslowakischen Behörden stritten einen Grenzzwischenfall vehement ab. Doch die Fischer wurden erschossen. Einer der beiden stand auf der Gehaltsliste des CSR-Geheimdienstes.

  48. vor 10 Jahren

    Tolle Folge (wie eigentlich alle mit Adele Neuhauser als Major Bibi Fellner)! Verdiente 5 Sterne.

    An alle, die angeblich die Sprache nicht verstanden haben: schon einmal darüber nachgedacht, wie schwer wir Österreicher uns tun, beim dem, was uns aus dem Norden Deutschlands serviert wird?

    Im Waldviertel wird nun mal so gesprochen (oder zumindest so ähnlich) ;)

    Dialekt ist ein ganz wichtiger Teil des Lokalkolorits.

  49. vor 10 Jahren

    Das war der bei weitem lustigste Tatort in letzten Zeit! Ganz ganz super. Die Hauptdarstellerin ist meiner Meinung nach eine wunderbare Schauspielerin – sie spielt die Bibi ohne irgendwelche Frauenklisches zu erwischen!
    Die Sprachschwierigkeiten scheinen ja enorm zu sein! Dabei wird in Wien u Umgebung noch der ‚harmloseste‘ österreichische Dialekt gesprochen ;D
    Und bei all dem Gesudere kann ich mir den Seitenhieb nicht verkneifen: Die (mir ansonsten sehr sympatische) Kommisarin des Berliner Tatorts hat eine Sprechweise, dass ich Gänsehaut krieg! Alles Gewohnheitssache! XD

  50. vor 8 Jahren

    Ganz starker Tatort aus dem schönen Österreich. Hier wird mit gefiebert und so oft auch mitgeschmunzelt. Der Dialekt ist so schön. Ich liebe den österreichischen Tatort seit Marek. Immer wieder klasse folgen dabei und hier passt alles. Story, Musikuntermalung und die starken Leistungen der Schauspieler hinzu kommen wunderschöne Landschaften. Große klasse

  51. vor 4 Jahren

    Ja,mei da war ich aber beigeistert vor 4 Jahren als ich diesen Tatort gesehen habe. Auch heute hat er mir gut gefallen. Dialekt ist absolut verständlich. Ist halt ein Österreich Tatort und da spricht man halt so.

  52. vor 2 Jahren

    Ich habe den Tatort jetzt zum zweiten Mal gesehen, das erste Mal vor vielen Jahren. Er gehört für mich zu den Höhepunkten der ganzen Serie. Das Thema der Grenze zum Ostblock damals, der Verat auf beiden Seiten und auch heute noch die Begegnung mit den Gestrigen wurden inhaltlich bis ins Detail schlüssig erfasst.

  53. vor 2 Jahren

    Gerade in der Mediathek geschaut, klasse Tatort mit toller Kulisse!! Story sehr bewegend und hochinteressant, Schauspieler natürlich ebenfalls wie immer, grandios! Ich liebe den österreicher Dialekt, Witz und Charme! Applaus dafür und vielen Dank! Weiter so!

  54. vor 1 Jahr

    Ein Top Österreicher, der Schmäh stimmt, unvergessen die Szene in der Patovorlesung und ein alter Fall wird endlich gelöst <3

    An die Frage von M.K. , antwortet Moritz nach der Frage mit dem Zahnbürschtel? – "Der Komiker aus Horn borgt Dir sicher seine…"

    Mich würde der name des Klavierthemas interessieren, das immer wieder duch den Film zu Gehör kommt.

    Großes Plus für die Archologiegelehrte…Emil und die Detektive ;)

  55. vor 3 Wochen

    Guten Abend.. Grenzfall wird heute im Hessen wiederholt, und weilmir diese Episode gut gefallen hat werde ich erneut zusehen. Gut was hier passiert ist mir bekannt doch die Schauspieler sind besonders in dieser Folge authentisch. Bestimmt gibtes den Grenzen mehrere solche Abläufe….
    Betimmt auch zb an der Ost West Grenze zur ex DDR Grenze…. Vielleicht für die Zukunft ein Fall für die Berliner Ermittler oder auch im Westen an der Grenze zu Frankreich…
    Mein Lob an die darsteller an alle und jeden nicht nur Moritz und bibbi.
    Vielen Dank

  56. vor 3 Wochen

    Nach langer Zeit wieder einmal auf dem Schirm, der Eindruck von damals bleibt bestehen – ein top Österreicher, das Spiel zwischen Harald und Adele stimmt und es gibt viele kleine nette Details, die diesen Fall, abgesehen vom kriminalistischen, sehenswert machen.⭐⭐⭐⭐⭐🧐

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