Kurz und knapp – darum geht’s
Eine heftige Explosion mitten in der Nacht erschüttert Saarbrücken: Einen Geldtransporter hat es getroffen, einer der beiden Fahrer ist sofort tot, der andere überlebt leicht verletzt. Sofort nimmt das Kripo-Team um die Kommissare Adam Schürk und Leo Hölzer die Ermittlungen auf. Was hat es mit der geheimnisvollen Zahl auf sich, die auf das Pflaster am Tatort gesprüht wurde? Schnell gerät ein polizeibekanntes Verbrecherpärchen in Verdacht, das sich nach Frankreich abgesetzt hat. Als die Ermittler endlich deren Tochter aufgespürt haben, geraten sie, ohne es zu ahnen, selbst in Gefahr … Wie alles ausgeht, ist am 26.01.2025 um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen.
Inhalt der Tatort-Folge „Das Ende der Nacht“
Schlaflos irrt Kommissarin Pia Heinrich durch das nächtliche Saarbrücken. Nur noch mit starken Tabletten – die sie eigentlich gar nicht nehmen dürfte – kann sie den Alltag einigermaßen bewältigen. Hauptsache, ihre Kollegen und Vorgesetzten erfahren nichts davon, schließlich muss sie als Polizistin funktionieren. Wobei, Adam Schürk weiß es doch eh schon … Dann plötzlich: ein lauter Knall, der Pia aus ihren Gedanken reißt. Eine Explosion, ganz in der Nähe.
Erst in der Helligkeit des nächsten Morgens zeigt sich das ganze Ausmaß des Unglücks im SR-Tatort „Das Ende der Nacht“: ein fast vollständig ausgebrannter Geldtransporter, der von zwei Explosionen getroffen wurde. Aytaç Çelik war einer der Fahrer, er ist nur leicht verletzt – wahrscheinlich, weil er in der Fahrerkabine geblieben ist, während sein Kollege Ralf Hochstädter vor lauter Panik den Wagen verlassen und sofort mitten in die zweite Explosion gerannt ist – er hatte keine Chance. Çelik will kurz vorher einen weißen Lieferwagen mit französischem Kennzeichen gesehen haben, doch die Ermittler Leo Hölzer und Adam Schürk fragen sich, was seine Aussagen tatsächlich wert sind. Schließlich hat sich der Security-Mann bei der ersten Befragung in Widersprüche verstrickt, und außerdem ist der Name Çelik der Polizei nur allzu gut bekannt: Der berüchtigte Çelik-Clan ist für mehrere schwere Verbrechen verantwortlich – durchaus möglich, dass ihr Zeuge auch dazu gehört. Der streitet aber jegliche Verbindung zur organisierten Kriminalität ab und wirkt eher verstört und schockiert als hinterlistig und kriminell, also lassen ihn Schürk und Hölzer erstmal in Ruhe.
Ihre frankophone Kollegin Esther Baumann bittet derweil die Polizei in Frankreich um Unterstützung. Zwar wird im TV-Krimi „Das Ende der Nacht“ sofort eine grenzüberschreitende Großfahndung nach dem weißen Kleinlaster eingeleitet, doch die Aktion ähnelt der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Dafür gibt es einen anderen, weitaus wertvolleren Hinweis aus dem Nachbarland: Die Zahl „73“, die unübersehbar groß auf das Pflaster am Tatort gesprüht wurde, deutet auf die beiden Schwerkriminellen Béatrice und Josef Radek hin, die europaweit Einbrüche verübt haben sollen, zuletzt vor gut drei Jahren in Lyon, wo sie die Ziffern „71“ und „72“ hinterlassen haben. Zwar konnten sich die Radeks absetzen und werden immer noch mit internationalem Haftbefehl gesucht, doch ihre Tochter Carla wohnt praktischerweise in der Saar-Metropole. Grund genug für die Kommissare, ihr einmal auf den Zahn zu fühlen, zumal auch die französische Polizei vermutet, dass sie Kontakt zu ihren Eltern haben könnte.
Der schäbige Imbiss, in dem Carla arbeitet, ist nicht gerade ein Gourmettempel, doch macht die junge Frau den Eindruck, dass sie froh ist, überhaupt einen Job zu haben und in Sicherheit leben zu können. Ihre Eltern hätten sie verlassen, als sie noch ein Kind war, seit Jahren habe sie nichts mehr von ihnen gehört, gibt die zurückhaltende Carla gegenüber Heinrich und Schürk an. Zwar sei sie vor drei Jahren, als die letzten Einbrüche der Radeks stattgefunden haben, ebenfalls in Lyon gewesen, aber nur, um ihre Eltern dort zu finden – allerdings ohne Erfolg. In der Nacht, als der Geldtransporter überfallen wurde, war Carla nachweislich im Fitnessstudio. Kein Grund also für die Kommissare im Tatort „Das Ende der Nacht“, sie als Verdächtige zu führen.
Währenddessen hat Esther Baumann, die als einzige im Team fließend Französisch spricht, die Recherchen in Frankreich übernommen, in einem kleinen Ort direkt auf der anderen Seite der Grenze, wo die Radeks zuletzt gewohnt haben sollen. Doch auch hier: keine Spur von ihnen.
Schließlich aber machen Heinrich und Schürk nach einer gemeinsamen Nachtschicht eine Entdeckung, die sie vermuten lässt, dass Carla Radek mehr weiß, als sie zugibt – und dass sie womöglich sogar in die Verbrechen ihrer Eltern involviert sein könnte. Als sie dieser Spur nachgehen wollen, ahnen die Fahnder noch nicht, in welch gefährliche Situation sie sich damit begeben …
Hinter den Kulissen
Der Tatort „Das Ende der Nacht“ ist der mittlerweile sechste Fall des Krimi-Quartetts von der Saar, bestehend aus den Kommissaren Adam Schürk (Daniel Sträßer), Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen). Abgedreht wurde die Produktion des Saarländischen Rundfunks vom 5. Juni bis zum 3. Juli 2024 in Saarbrücken, Neunkirchen und Dudweiler sowie in den französischen Orten Spicheren und Petite-Rosselle. Im TV zu sehen ist der Film erstmals am Sonntag, den 26. Januar 2025 um 20:15 Uhr im Ersten.
„Schlaflos irrt Kommissarin Pia Heinrich durch das nächtliche Saarbrücken“ und kann ihren Alltag „nur noch mit starken Tabletten – die sie eigentlich gar nicht nehmen dürfte – einigermaßen bewältigen.“
Diese avisierte Entwicklung der Figur Pia Heinrich (Ines-Marie Westernströer) in der aktuellen Folge überrascht mich insofern, als Pia bisher aus dem Quartett der Ermittler:innen m.E. die einzige war, die halbwegs „normal“ – und auf mich sehr sympathisch! – gewirkt hat (sie war als einzige innerhalb des Quartetts im Laufe der bisherigen 5 Folgen immer loyal zu den anderen). Aber wahrscheinlich sind mental gesunde Polizist:innen aktuell nicht (mehr) en vogue bzw. aus Sicht der TO-Macher nicht ausreichend interessant? 🧐
Oder – den Gedanken fort entwickelnd – ist es ein positiver Trend, wenn (auch heranwachsende) Zuseher vermittelt bekommen, dass sie erst dann „interessant“ werden, wenn sie zumindest eine „Macke“ (bzw. eine mentale Schwäche) haben?
Ihre beiden Kommentare sind ein Schlag ins Gesicht derer, die, wie sie es ausdrücken, nicht „normal“ sind und eine „Macke“ haben.
Die „Macke“ sucht man sich nicht aus, weil es sich damit ja ach so schön leben lässt.
Sage ich. Einer, der nicht „normal“ ist. Und eine „Macke“ hat. Und damit fast sein ganzes Leben lang ringen muss.
Sorry, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Aber ich denke, dass man im Polizei-Außendienst doch sowohl körperlich als auch mental halbwegs „fit“ sein sollte. Falls man das nicht ist, gibt´s ja noch immer den – auch temporären – Polizei-Innendienst oder in gravierenderen Fällen Krankschreibung …
Was unser sr da zusammenbringt, ist mehr als cringe, allein schon die Konstruktion, dass unser Ländchen frankophon sei. Unsere MP Kramp-Karrenbauer hat’s losgetreten, weil’s nichts wurde macht Rehlinger F-Strategie 2.0
Wenn ihr jetzt nicht alle diesen Tatort liked, dann ist unser Intendant aber ganz schön sauer. Unser sr ist gewohnt, der beste zu sein – geht ja anders auch nicht an…😢
Spannend bis zum Ende der Tatort. Fünf Sterne dafür!
Vladimir Burkalow als äußerst attraktiver Kommissar soll den Tatort aber bitte nicht verlassen.
Wo hast du den Tatort gesehen, dass der schon um 21:15 Uhr zu Ende ist?
Die ARD-Mediathek hat die Tatorte oft schon deutlich früher (heißt „15-60 Minuten“) vor der Live-Auststrahlung.
Aha, dass wusste ich gar nicht. Vielen Dank für die Info.⭐
Ernsthaft? Das ist seit langem einer der schlechtesten und schwächsten Tatorte. Es wirkt alles wie ziemlich mutwillig zusammengewürfelt. Es wirkte nicht stimmig und wie aus halbgaren Bruchstücken… Mehr Wunst, als Kunst, um den alten Kalauer zu bemühen. Schade.
Ich habe den Tatort heute gesehen. Ob es einigen nicht passt, ist mir egal. Ich finde Tatort Saarbrücken super und spannend. Einige Tatort Kommissare ermitteln nur und können durch Leibesfülle einen Täter nicht stellen, dass war hier nicht der Fall. Wenn euch ein Tatort mit einem Gerichtsmediziener in der Hauptrolle besser gefällt, auch gut. Ihr müsst Tatort Saarbrücken ja nicht einschalten. Es gibt Auswahl in der Mediathek.
Der Tatort ist wirklich so spannend, dass ich mir überlege jetzt nochmal mit dem Hund zu gehen. Dann werde ich das Ende verpassen. Sehr schade. Der Hund will nicht raus, es regnet. Ich geh Schuhe putzen.
Was ich allerdings bemängele (und nicht nur auf diesen Tatort bezogen), ist der inflationäre Wiedereinsatz von Darsteller*innen. Es gibt doch unglaublich viele Schauspieler*innen – wieso müssen immer wieder die gleichen genommen werden? Das irritiert.
Allen Recht machen kann man es bestimmt nicht, und Ansichten sind verschieden ;)
Entgegen Ihrer Meinung habe ich mich sehr gefreut, Sabine Timoteo nun wieder in einer anderen Rolle im Tatort Universum zu sehen.
In der Tat freue ich mich bei jeder mehrfach besetzten darstellerischen Darbietung, um die verschiedenen Spielmöglichkeiten vergleichen zu können.
Na und? Das ist doch normal. In den ZDF-Krimis Der Alte , Derrick, etc. waren bzw. sind bis heute (Der Alte usw.) auch immer die gleichen Gaststars dabei.
Ich sehe es wie Sie. Mich stört es auch, wenn wir immer und immer wieder die selben Gesichter in verschiedenen Rollen präsentiert bekommen. Und natürlich sind es alles gute Schauspieler, aber davon gibt es doch sooo viele, die sich auch gerne mal beweisen möchten.
Welche Musik hört man beim Tanz im Brunnen?
Schöner Song!
Dionne Warwick – what the World needs now (is love)
Dankeschön!
Ich glaub‘ allerdings, das ist wohl eher die Originalversion von Jackie DeShannon – „What the World Needs Now Is Love“ 😍
Dionne Warwick’s Stimme klingt m. E. – im direkten YouTube-Vergleich – etwas „samtener“.
schlecht und langweilig und unglaubwürdig, voller Klischees. Es ist sehr schwierig bei dem Klamauk durchzuhalten. Saarbrücken kann man leider mittlerweile😔 total vergessen.
Entnervt abgeschaltet habe ich, als die Kommissarin von hinten angeschossen wurde – und die Wunde am Oberschenkel vorne war. Ansonsten – Krimis im Abstand vom Monaten, bei denen es um Kontinuität geht (was früher passiert ist) mag ich eh nicht. Außerdem habe ich schon mindestens einen der Saarbrücken-Tatorte wegen „genervt“ abgeschaltet, bei einem ging es irgendwie drum, dass ein Kommissar sich bei einer Gruppe von Kasinobesuchern einschleichen wollte und darum flugs 20.000 Euro wetten wollte. Ich vermute aber, dass ich bezüglich Kontinuität auch nicht besser da stünde, wenn ich alle Flgen gesehen hätte. Und nun wieder Personen von früher, als der Vater eines Ermittlers eine Bank ausgeraubt hat und das Geld weg war …
Schon früh passierte ja die zweite Explosion, zu der dargestellt war, wie der Geldtransportfahrer von der Flammfront erreicht wird: nein, so sähe das in echt nicht aus!
Guter aufgepasst! Das kam mir auch komisch vor. Aber weil mein halbes Gehirn zu dem Zeitpunkt schon vor Langeweilte gestorben war, habe ich den Gedanken nicht zu Ende gedacht.
Bei Saarbrücken-Tatorten schaltet man am besten gar nicht mehr ein. Man ärgert sich doch hinterher nur immer wieder wegen der verschwendeten 90 Minuten.
Allenfalls bei der Folge mit dem Armbrustschützen im Wald gab’s zumindest ein paar schöne Naturaufnahmen in HD.
@Riedrheiner:
Die Schusswunde war ein Streifschuss seitlich vorne am Oberschenkel. Wenn der Schuss also schräg von hinten kam, geht sich das technisch schon aus … 😉
Offenes Ende bei einer Folge per anno dieses Teams… Da stimme ich der Kritik der Redaktion uneingeschränkt zu:
„Die Konflikte und Entwicklungen der Ermittlerfiguren sollen horizontal erzählt werden, doch wegen der langen zeitlichen Abstände zwischen den Episoden muss man jedes Mal bei Null anfangen – oder die Zuschauer derart verwirren, dass am Ende nur Ratlosigkeit bleibt. “
Eigentlich mag ich dieses Team, aber diese krasse horizontale Erzählweise bei gleichzeitiger dermaßen geringer Folgenfrequenz geht mir tierisch auf den Keks.
Ja, das sehe ich auch so! 🤨
Der Krimi an sich war aber m.E. nicht schlecht und ich bin froh, dass Pia – welche mir aus dem Quartett am sympathischsten ist – letztlich offenbar doch überlebt hat … 😎
Ja, richtig. Und dazu kommt: auch nicht abgeschlossen wurde die eigentliche Handlung !
da muss ich auch zustimmen. Das Team finde ich auch meistens interessant und diese Folge auch,aber man muss oft im Gedächtnis graben 😉,was vor Monaten dort passiert war. Und das der Verdächtige nicht gemerkt hat, daß er von schürk verfolgt wurde🤣sehr unwahrscheinlich
Wieder so ein Saarbrückener Tatort, wo man sich die erste halbe Stunde ärgert, dass man trotzdem eingeschaltet hat; die zweite halbe Stunde hofft, dass an schauspielerischer Leistung oder Handlung wenigstens irgend etwas Gutes kommt; und man die dritte halbe Stunde nur noch nebenbei laufen lässt, während man etwas anderes macht, damit man noch das Ende sieht und nicht denkt, die erste Stunde völlig sinnlos verschwendet zu haben.
Gibt es auch negative Sterne-Rankings?
„und man die dritte halbe Stunde nur noch nebenbei laufen lässt, während man etwas anderes macht“ – was durch die zahlreichen Dialoge auf Französisch mit deutscher Untertitelung aber auch kaum möglich war
Chaotischer Tatort!
Ton Qualität unterirdisch.
Handlung arg konstruiert.
Maximal 0,5 Sterne
Ich fande ihn gut den Tatort und ein Lob an die Schauspieler
Ich weiß auch nicht was hier alle haben. Ich fand ihn spannend und mir gefielen die Einstellung. Das Forum besuchte ich zuletzt vor Jahren, aber die Leute scheinen sich nicht geändert zu haben. Nur Gestänker.
Wenn dir der Saar-Tatort gefällt, was vielen anderen auch nicht gefiel, dann Hätte dir auch das Max Ophüls Festival gefallen – da hat ein Film 🍿 mit den anderen auch nix gemein.
Als Saarländer nervt eben die Haltung des sr, immer kpl anders sein zu müssen – auch wenns hinten und vorne nicht passt.
Das Ende ist ja mal wieder hochspektakulär…. ätzend… 6M warten?
Wenn ich jetzt hier die Frage stelle, ob Hölzer lebt, wird geantwortet: Abwarten 😂😂😂
12 Monate warten, Januar 2026 geht es vermutlich weiter… 😇
Voll spannend, toll gespielt……nicht so gelackt wie viele andere. Kommissare würden menschlich dar gestellt.
Ähm … jaaaaa neeee wann kommt die Auflösung?
Tja, hallo! Das fragte ich mich auch. Insgesamt war der Film sehr spannend. Am Anfang sah man viele Gebäude aus Saarbrücken. Die Szenen im Wald und in den Gebäuden waren zum Schluss etwas zäh. Die Schauspieler waren sehr gut
Tatort war ok bis gut heute.Schön, mal wieder Sabine Timoteo, die die Mutter Radek gespielt hat, wieder zu sehen. Warum sich die Kommissare mit Blaulicht dem Versteck nähern, hat sich mir nicht nicht so richtig erschlossen😁.Die Erweiterung des Teams von 2 auf 4 Protagonisten finde ich weiterhin nicht unbedingt nötig, zumal die beiden Kommissarinnen etwas farblos sind im Vergleich z.b. zu den Dresdner Kolleginnen .Ende als Cliffhanger schwierig, da der nächste Tatort aus dem Saarland wieder lange auf sich warten lassen wird.Aber spannende Unterhaltung.
Welche ‚Erweiterung‘ bitte? Das Quartett gab es doch schon ab der 1. Folge dieses Teams!
Dieser Tatort aus Saarbrücken war leider ebenso dürftig wie Pias französischer Wortschatz (croissant, baguette, ça va).
Doch sei’s drum: Die Vorfreude auf nächsten Sonntag ist groß – Tatort Dresden mit Gorniak, Winkler und Schnabel steht an!
Diplomatisch formuliert entspricht diese TO-Episode inhaltlich in etwa dem bezeichneten Vokabularium in jeder Hinsicht genügend … 😔
Die Vorfreude auf nächsten Sonntag mit einem „DD-TO“ teile ich. Leider ist die Tatort-Folge 1292: „Herz der Dunkelheit“ nach neun Jahren und insgesamt 18 Folgen aber gleichzeitig auch der letzte Fall 😭für die Schauspielerin Karin Hanczewski als Kriminaloberkommissarin Gorniak. Echt schade, ich habe sie gerne in dieser Rolle gesehen … fast scheint es, dass Kriminalhauptkommissar Peter Michael Schnabel dort als Kommissariatsleiter bislang einfach unersetzlich ist …😇
Mit diesem Tatort konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Zu viel erzwungenes Familiendrama, ein unglaubwürdiger Plot, und die Inszenierung erinnerte mich stellenweise an alte Schimanski-Folgen – allerdings ohne deren Charme. Ich habe mich oft dabei ertappt, geistig abzudriften. Das Ende setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Deshalb gibt es von mir nur 2 von 10 möglichen Tatortpunkten.
wirr und brutal, ist Das nicht vermeidbar, vor allem in unserer aktuellen so schõnen Welt?
Die Handlung fand ich verwirrend, zäh, unrealistisch und ziemlich unglaubwürdig. Kamera, Schauspielerinnen und Schauspieler gut.
ein Tatort , der mich sozusagen nicht gerade vom Hocker gerissen hat – insgesammt etwas verworren auch dieses Ermittlerteam wirkt auf mich auch nicht gerade überzeugend – die Action Szenen reißen dann auch nichts mehr raus – hatte mir leider auch mehr von diesem TO versprochen
Ein weiterer Saarbrücker Tatort, der mich ratsuchend zurücklässt. Der Fall – wie Einige aus der Reihe – gleichzeitig überambitioniert und leer.
Bisher begeisterte mich stattdessen die Lebensgeschichte der beiden Kommissare, in die bisher auch tief eingetaucht wurde. Zu meiner Enttäuschung war in dieser Folge aber nun auch die Vita der beiden Hauptcharaktere leer und wurde nicht fortgeführt. Besonders fehlte mir die bisher aufgebaute homoerotische Spannung zwischen den gutaussehenden „Partnern in Crime“. Nun sehen wir statt „hungry eyes“ und subtil-flirtenden Sprüchen eine Szene in der Schürk mit seiner Kollegin Walzer in einem Stadtbrunnen tanzt. Die bisher aufgebaute Spannung – die meine Tochter erst zum Mitschauen bewegte – verpuffte in dieser Folge. Wozu wird ein Beziehung subtil aufgebaut, wenn sie so plötzlich verworfen wird?
Auch das offene Ende ist hier m.M.n fehlplatziert. Angesichts der ohnehin begrenzten Sendeanzahl erscheint es wenig klug, den Zuschauer bis zum kommenden Januar (?) auf Antworten warten zu lassen.
Bleibt zu hoffen, dass uns der nächste Saarbrücker Fall sowohl erzählerisch als auch emotional auf befriedigendere Weise abholt – und dass das bisherige Potenzial der Serie nicht vollends im Brunnen der Belanglosigkeit versinkt.
Ja das mit dem offenen Ende fand ich auch ziemlich doof und gemein irgendwie. Wann soll man denn da realistisch erfahren ob der jetzt überlebt hat oder nicht. Das nervt nur und eher den gegenteiligen Effekt, also keine Spannungserzeugung bei diesen langen Abständen.
Unausgegoren auf ganzer Linie.
Die Haupthandlung – Entführung einer Polizistin – wurde nur mäßig spannend erzählt. Die ständigen Versuche der Entführten, psychische Nähe zur Entführerin aufzubauen, das waren geradezu Textbausteine aus dem Klischee-Baukasten. Und eine richtige Auflösung gab es auch nicht. Wurde der Polizist jetzt nur schwer verletzt oder getötet? Was geschah mit Carla und ihrer Mutter? Ein Cliffhanger in einem Krimi, von dem pro Jahr nur eine Folge ausgestrahlt wird? Das dürfte die Zuschauer überfordern. (Ähnlich verfuhr ja vor einiger Zeit der letzte Cottbuser Polizeiruf „Wasserwege“, und das wurde im Forum ja auch entsprechend kritisch vermerkt.) Und dass Carla alles nur inszeniert haben will, um ihrer Mutter nahe zu sein – in meinen Augen arg kitschig. Eine ähnliche Konstellation gab es im DO-Tatort mit Kommissarin Rosa Herzogs RAF-Mutter – aber dort wurde die kriminelle Mutter von ihrer Tochter schließlich der Polizei ausgeliefert, versehen mit Rosa Herzogs Bemerkung, dass sie ihrer Mutter nur so helfen können. Das war wirkliche Liebe zur Mutter – ohne Kitsch.
In den Nebenhandlungen sieht es nicht besser aus:
Das unbewältigte Vater-Problem von Adam beginnt zu nerven. Horizontale Erzählstränge sollten auf wenige Folgen begrenzt sein, sonst droht ein Abnutzungseffekt, und der ist m.E. hier eingetreten.
Die Rolle von Herrn Celik wird m.E. nicht wirklich geklärt.
Gleich zu Anfang wird angedeutet, dass Pia ein Problem mit Medikamentenabhängigkeit hat, aber bei dieser Andeutung bleibt es.
3 von 10 Punkten.
Genau die gleichen Kritikpunkte würde auch ich anführen!
Der Beginn war stark – ich höre Abba mit ihren eingängigen Titeln immer gern. Ansonsten fällt mir zu der Folge nichts ein. Ich stimme dem Beitrag zu.
Man kann doch nicht ernsthaft alle Beteiligten an lebensgefährdenden familiären Problemen laborieren lassen, und zudem davon ausgehen dass die Zuschauer über alles im Bilde sind was sich in den vorherigen Saarbrücker Tatorten ereignet hat. Boah war der schlecht. Meinem Mann hat er gefallen wegen der guten Ermittlerarbeit. Ich mach mir Sorgen ;-)
Erweiterung deshalb, weil die beiden Kommissarinnen sicherlich seit Anfang an mal im Bild waren, aber erst in den letzten 2 oder 3 Folgen stärker einbezogen wurden, ohne das es interessanter dadurch wurde.Übrigens gut, dass die Geschichte mit dem Gangster-Vater jetzt abgeschlossen ist.Eigentlich gute Drehbuch- Idee, dann aber doch ziemlich ausgewalzt.
Werd mit dem Saarbrücker Team einfach nicht warm…keine interessanten Charaktere…zudem die langen Pausen…und dann noch Cliffhanger…sorry too much…
Insgesamt gut gemacht, ohne größere Logiklücken oder Längen, Spannung war gegeben und die Handlung war verständlich. Allerdings beschränkte sich dieser Tatort meiner Meinung nach zum einen zu sehr auf den Fall an sich, was etwaiger Gesellschaftskritik oder einer Sub-Ebene (Dinge, die ich schon in gewisser Weise mit dem Begriff Tatort verbinde und dementsprechend erwarte) keinen Raum übrig ließ, und zum anderen haben die Schicksale der Kommissar:innen meiner Ansicht nach zu stark dominiert, während die Hintergründe dieser Schicksale nicht immer ganz klar sind, erst recht nicht, wenn gewisses Vorwissen fehlt. Und ich persönlich finde den Schürk ziemlich unsympathisch. Sein grundsätzlich dominantes und aggressives Auftreten hat diesen Tatort negativ charakterisiert – so bestand dieser mehr aus Brutalität und boshafter Willkür, aus Verzweiflung und Abgründen, die Raum füllten, aber nichts hinterließen.
4 gnädige Sterne für logische Handlung und gelungene Umsetzung (Musik, Schauspiel etc.), -1 Stern wegen des Fehlens jeglicher Sub-Ebene.
Leider ein Tatort, bei dem sich mehr im Kreis gedreht hat, ohne so wirklich ein Ende zu finden, als das man hätte etwas daraus mitnehmen können.
[Krankheitsbedingt nur eine Kurzanalyse]
„Das Ende der Nacht“ – Zur Dialektik transgenerationaler Gewaltstrukturen im zeitgenössischen Fernsehkrimi
Der aktuelle Saarbrücker Tatort manifestiert eine bemerkenswerte Verschränkung familiärer Gewaltmuster. Die narrative Struktur oszilliert zwischen zwei parallel geführten Traumata: Der posthumen Präsenz des patriarchalen Gewaltregimes in Gestalt von Schürks Vater einerseits und der toxischen Mutter-Tochter-Dyade (brillant verkörpert durch Timoteo/Urzendowsky) andererseits.
Die serielle Dramaturgie mit ihrer cliffhanger-basierten Episodenstruktur generiert dabei eine eigentümliche Temporalität: Die jährliche Periodizität der Ausstrahlung forciert eine artifizielle Dehnung der psychologischen Entwicklungslinien. Diese Verzögerung der Narration korrespondiert auf metastruktureller Ebene mit der psychologischen Stagnation der Protagonisten.
Einfache Version:
Der neue Tatort aus Saarbrücken zeigt zwei schwierige Familiengeschichten: Kommissar Schürk wird immer noch von der Erinnerung an seinen gewalttätigen Vater verfolgt. Parallel dazu gibt es eine Geschichte über eine kriminelle Mutter und ihre Tochter.
Der Fall beginnt mit einem gesprengten Geldtransporter und endet in einem französischen Bunker. Das ist spannend gemacht, aber das eigentliche Problem ist, dass die Serie nur einmal im Jahr kommt. Das macht es schwer, der Geschichte zu folgen. Auch nervt es langsam, dass Schürks Vater-Problem sich ewig wiederholt.
postum, nicht posthum
„postum, nicht posthum“ -> beides geht ⭐
Gute Besserung der Person hinter „Dr. Best“ 😤
de.wikipedia.org/wiki/Posthum
Der Start versprach einen guten „normalen“ Krimi. Aber eben nur 15 Minuten lang – dann ging´s steil bergab.
Wie oft müssen wir denn noch die alten Geschichten von Adam und seinem Vater ertragen ? Und warum quält man uns damit Untertitel zu lesen, wenn doch Mutter und Tochter auch genau so gut auf deutsch sprechen könnten ? Somit überwiegt irgendwann doch mehr der nervige Anteil, die vielfältigen Personen und deren Macken so genau unter die Lupe zu nehmen , anstatt gute Ermittlungsarbeit zu zeigen.
Am Schluss habe ich mir beinahe gewünscht das Adam bei der Explodion ums Leben kommt, damit uns eine Nervensäge weniger belästigt, und uns sein Traumata in Zukunft erspart bleibt. So wie´s aussieht halten die Saarbrücker aber an seiner Geschichte fest, und wir müssen das auch in Zukunft ertragen.
Gut ist nur eines, nämlich das diese Mannschaft nur einmal im Jahr zum Zuge kommt !!!
Hat sich Vladimir Burlakov aus dem Saar-Tatort rausschreiben lassen? Der Mann ist andernorts vielbeschäftigt, könnte es sein, dass er keinen Bock mehr auf den SR-Tatort hat, der sich bei einem Film pro Jahr nicht lohnt und noch dazu von stark schwankender Qualität ist?
Das war der letzte Tatort aus Saarbrücken, den ich mir angeschaut habe.
Das Genuschel ist eine Zumutung.
Lernen Schauspieler heute nicht mehr deutlich zu sprechen ??
Ich finde das Saarbrücker Ermittlerteam sehr gut. Die Geschichte mit Adam‘s Vater und wie er damit hadert finde ich erfrischend und mal was anderes. Auch die Freundschaft zwischen den beiden Hauptermittlern fand ich interessant. Ich fand das mit den Untertiteln total ok und auch angebracht Französisch miteinzubringen, da die Saarländer sich ja eher zu Frankreich zugehörig fühlen als zu Deutschland. Hab ich mal von einer Saarländerin gehört. Das Französisch machte den Tatort diverser und frischer. Und hört sich schöner an als deutsch. Verstehe die Meckerei darüber nicht. Verstehe auch nicht die Meckerei über die Ermittler. Im Englischen sagt man: They are easy on the eyes. Genauso ist das nämlich hier, beide schön anzukucken.
⭐⭐⭐⭐ 4 von 5, ziemlich sehr guter Film. Überdurchschnittlich gute Geschichte spannend erzählt. Schauspielerisch überzeugend.
Ganz leichte Längen, sei’s drum.
Amüsant war’s auch: Hat sich der Westwall doch noch rentiert, 😁 wenn auch nur als Filmkulisse.
Ja hmmm ja.. wen hat die schlaflose Kommissarin Pia Heinrich denn da zu Beginn auf den Fotos gesucht? Bezog sich das auf einen Fall zuvor oder war dies „nur so“ eingebaut? –
Die Untertitel fand ich in weiß und klein etwas unglücklich und zu schnell ein- und ausgeblendet.
Wie oft in Tatortfolgen Polizisten entwaffnet und oder entführt werden, ist erstaunlich.
Ebenso, wieviele ( hier eventuell) in Ausübung ihres Dienstes versterben.
Hoffentlich steigt Groniak nächste Woche eleganter aus.
Ich muss fast jeder negativen Bewertungen hier zustimmen. Es ist so viel schlecht, dass ich mich nicht auch noch lange damit befassen will, indem ich das wiederholen müsste, was oben schon geschrieben ist. Der Ton war am Anfang unterirdisch. So schlecht war schon sehr lange kein Tatort oder Polizeiruf. Das einzig positive war die Spannung.
Meine Medien-Recherchen zur Figur Hölzer ergaben:
In einem Interview zu t-online im Februar 2024 sagte V. Burlakov anlässlich des Ausscheidens etlicher TO-Ermittler in jüngster Zeit, dass man sich keine Sorgen machen müsse, dass er sobald aus der Serie aussteige …
Nimmt man den Inhalt dieses Interviews für bare Münze, wird Hölzer überleben!
PS: In allen vergleichbaren Fällen, in denen Ermittlerinnen (Bönisch, Rubin, Grosz) in letzter Zeit verstarben, sah man deren Tod in derselben Folge, in der sie ihr Drama erlitten.
Ich wette also darauf, dass die Figur Hölzer überlebt!!! 🥳
Ergänzung:
In allen vgl-baren Fällen (an die ich mich erinnere 😉), in denen die Ermittler am Schluss lebensgefährlich verletzt waren (z.B. Leitmayr in „Am Ende des Flurs“, Steier in „Eine bessere Welt“) überlebten diese relativ unbeschadet …
Leider bin ich, als eher einfacher strukturierter Typ, vom Saarbrücker Tatort mittlerweile massiv überfordert. Dabei habe ich den bisher recht gerne gesehen: originelle Geschichten, interessante Erzählweisen, sperrige Charaktere und eine oft ungewöhnliche Ästhetik waren durchaus etwas Spezielles.
Inzwischen blicke ich aber, wie gestern, schon bei der vordergründigen Haupthandlung nicht mehr durch. Da hat das Mädel also ein paar Überfälle veranstaltet (und nummeriert?), um die Eltern wieder anzulocken? Was war mit dem Typ in der Badehose (als Figur an sich gar nicht so schlecht)? Hat der Hanswurst mit den beiden kleinen Kindern auch schon mal eine Rolle gespielt (offenbar)?
Ganz abgesehen davon, dass ich nun wirklich keine Lust habe, 90 Minuten lang zwanghaft zu grübeln, wer in früheren Folgen wann welches Problem mit wem und warum hatte. Mein Kenntnisstand: irgendein Vater hat vom Freund des Sohnes eine drübergebraten bekommen, ist dann aber wieder aufgetaucht, und der Vater des anderen (oder wars derselbe?) war Bankräuber, und der jeweilige Sohn wiederum hat sich die Beute eingesackt (oder hat es sie rausgegeben?). Das war’s im wesentlichen. War nicht auch irgendwas irgendwie mit den Ermittlerinnen? Oder wie? Oder was? Ich kann also den ganzen Andeutungen und Anspielungen auf dieser Ebene sowieso nicht folgen … wenn ich mich recht erinnere (sic!), ist die erste Folge auch schon ein paar Jährchen her, und das dann in der Form weiterhin durchzuziehen, ist schon arg … nun ja.
Der erste Tatort seit Langem, über den ich mich – beinahe – auch noch geärgert hätte. Eine misslungene Folge … das gehört dazu, schwamm drüber. Aber hier habe ich langsam den Eindruck, dass die Autoren und Redaktionen offen demonstrieren wollen, dass ihnen das Publikum egal ist und es her ums Schulterklopfen unter ihresgleichen geht. Beinahe geärgert, weil’s dann zum Glück doch recht belanglos ist.
Mit Müh und Not zwei Sterne (weil ein Stern den wirklich unrettbaren Katastrophen vorbehalten bleiben muss, und weil gestern immerhin 5 oder 10 Minuten von 90 ganz interessant waren).
**/5
Wie immer ganz toller Tatort mit den sexy Kommissaren Leo und Adam und ihren symphatsichen Kolleginnen.Es knisterst wieder ordentlich zwischen Leo und Adam. Wann kommt endlich der erste Kuss?
Zwischen Hetero Kommissar:innen gibt es auch in den anderen Tatorten Romanzen.
Da ist es nur richtig, dass es auch mal ein schwules Ermittpaar gibt. Wir haben 2025 !
Leo und Adam forever !!!
Leo wird überleben, da bin ich sicher
Grundsätzlich fand ich die gestrige Tatortfolge ganz unterhaltsam und kurzweilig. Allerdings schließe ich mich der Meinung der meisten Vorrezensenten an, dass bei einem Team, das gerade einmal pro Jahr auf Sendung gehen darf, es wenig Sinn macht, die Folgen aufeinander aufzubauen und ständig Bezug auf die bisherigen Folgen zu nehmen. Und ein Cliffhänger ist da vollkommen daneben, denn in einem Jahr weiß kaum noch einer, was da eigentlich in der letzten Folge „hängen“ geblieben ist.
Ebenfalls ein wenig ärgerlich finde ich immer wieder – das allerdings nicht nur beim Saarbücken-Tatort -, dass so dilettantische Dinge wie unnötig mit Blaulicht anrücken, in Alleingängen sich ins Risiko stürzen immer noch regelmäßig in den Tatortfolgen wiederkehren. Das ist so vollkommen unrealistisch.
Starke Folge, spannend mit guten Darstellen. Auch die Entwicklung des ganzen Teams gefällt mir gut.
4 Sterne
Niemand scheint zu stören … die Gangster Mutter holt aus dem Auto einen Erste-Hilfe-Beutel … man fragt sich, was hat die Schlimmes mit der darin befindlichen Schere vor oder will sie der Polizistin den Mund zu kleben … dann Familiendrama Gelaber, scheinbar damit die Polizistin Zeit hat sich zu befreien …
… gedanklich hängt man noch am Zweck des Erste-Hilfe-Beutels…
… statt die fliehende Polizistin sich nach hinten in die Büsche schlägt, läuft sie gut sichtbar für alle … der Verwendung des Erste-Hilfe-Beutels entgegen … Schuss fällt, sie auch, Verband wird angelegt … die Gangster Mutter weiß im voraus, welche Verletzungen ihre Tochter anderen zu fügen wird … oder beim Szenen Schnitt weiß man auch nicht so richtig … was und wer da zu wem gehört und warum er was macht. ;-)
Essenz dieses Tatorts … der Çelik-Clan haut mit viel Sprengstoff … Erzählstränge und Charaktere verwunderlich durcheinander.
Wir sind Krimifans aber:
An der Lautstärke und dem Genuschel der Schauspieler, viel laute Musik im Hintergrund, dass der Pegel des Lautsprechers auf 30 steht und dann doch nichts verstanden wird.
Nach dem Krimi kam ein Film mit Kirk Douglas aus den 70ern. viel Aktion , ich habe alles Verstanden bei einem niedrigen ca 22 Lautsprecher.
Woran liegt es im Deutschen Fernsehen , dass wir Zuschauer als Hörgeschädigt dastehen und nichts verstehen, oder wir sollen uns einen Sound Verstärker zulegen der 300,–€ kostet.
Krimis abschalten , andere Sender sehen , alles ok, leider können wir die Gebühren nicht kürzen.
😠
Wer kommt auf die Idee eine Serie mit einer Folge jährlich zu senden?
Na klar, die Saarländer, wer den sonst… 😉
… dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn die Waagschale der „Nichtidentifikation“ von Zuschauer:innen mit diesem Team Saarbrücken bei deren jetziger taktischen Planung in zeitlicher Hinsicht innerhalb dieser Strategie einer Gesamtvision, die darauf abzielt, nämlich das übergeordnetes Ziel einer „Identifikation“ zu erreichen, derzeit wohl leider offensichtlich überwiegt, sh. auch Auszug „Bedeutung der Kommissare für den Tatort:
Die Kommissare sind weit mehr als nur Ermittler in Kriminalfällen. Sie sind … Identifikationsfiguren für das Publikum.“
Zumindest nach Rückmeldungen aus meinem Bekannten- und Freundeskreis war das ähnlich vergleichbar beim letzten Team Frankfurt („Janneke und Brix“), hier allerdings aus anderen Gründen so, da diese Beiden überwiegend leider nicht konsequent in ihren Episoden als Figuren dominieren bzw. Präsenz zeigen durften und dadurch ebenfalls keine Identifikationsfiguren zumindest für einen Großteil des Publikums werden konnten, wie z. B. seinerzeit etwa ⭐“Schimanski und Thanner“⭐ oder genauso auch ⭐“Stoever und Brockmöller“⭐.
Schlapper Tatort.Langweilig
Ich lerne Deutsch in Spanien und sehe gerne den Tatort, um mein Deutsch zu verbessern und Deutschland kennenzulernen. Ich finde die Episode spannend, denn es gibt Action und man hat immer etwas, worüber man nachdenken muss. Die Handlung ist gut durchdacht und es gibt dabei auch viele Überraschungen. Die Schauspieler sind ziemlich überzeugend, und im Vergleich zum Münster-Tatort gibt es weniger Witze. In anderen Krimiserien, die ich gesehen habe, wie zum Beispiel „Los hombres de Paco“, machen die Polizisten viele Fehler, aber in Saarbrücken ist die Polizei offensichtlich professioneller. Ich glaubte nicht, dass Carla die Täterin war, sondern nur eine Person, die ihre Eltern hasste. Am meisten hat mir gefallen, dass man gute Unterhaltung bekommt, und am wenigsten, dass es meiner Meinung nach ein bisschen unrealistisch ist.