Polizeiruf 110: Hermann



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Polizeiruf 110: Hermann 4 14

Ein neuer Fall für das grenzüberschreitende deutsch-polnische Ermittlerteam ist im Polizeiruf 110 „Hermann“ zu sehen: In der ersten Folge nach dem Ausscheiden von Maria Simon als Kommissarin Olga Lenski muss Hauptkommissar Adam Raczek den gewaltsamen Tod einer Bauingenieurin aufklären, der ihn in mehrfacher Hinsicht ins Gestern führt: einerseits in seine eigene Vergangenheit nach Cottbus, wo seine Polizeikarriere begann, andererseits in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte: Es geht um einen Immobilienstreit, der bis in die Nazizeit zurückreicht.

Gedreht wurde der Polizeiruf 110 „Hermann“, eine Produktion der Eikon Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste, vom 01.06. bis zum 30.06.2021 in Cottbus, Potsdam, Slubice und Berlin. Zu sehen ist der TV-Krimi am Sonntag, den 05.12.2021 um 20:15 Uhr im Ersten Programm der ARD.

Inhalt der Polizeiruf-110-Folge „Hermann“

Zvi Spielmann fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, als er auf dem Weg von Berlin nach Cottbus ist. Der Israeli ist nicht gern in Deutschland. Kein Wunder, schließlich saß er hier im Konzentrationslager und ist nur knapp dem Tod entronnen – im Gegensatz zum Rest seiner Familie. Die einzigen deutschen Wörter, die er in Erinnerung hat, sind „Am Arsch“. Das haben die Wachleute im KZ immer gesagt, bevor es die nächsten Prügel gab. Nun aber hat Spielmann gemeinsam mit seiner Tochter Maya in Cottbus etwas zu erledigen. Im Rechtsstreit um das einstige Haus seiner Familie will er vor Gericht aussagen, damit er es an den Investor Karl Winkler verkaufen kann. Dass sie dabei in einen Mordfall hineingeraten werden, ahnen die Spielmanns zu Beginn des Polizeirufs 110 „Hermann“ noch nicht.

Derweil wird Hauptkommissar Adam Raczek, der allein ermittelt, seitdem Kommissarin Olga Lenski den Dienst quittiert hat, zu einem Leichenfund nahe Slubice gerufen. Die Bauingenieurin Daniela Nowak wurde tot inmitten von Bauschutt gefunden. Ob der Fundort auch der Tatort ist, bleibt zunächst unklar. Auch ein Raubmord scheint möglich, immerhin wurden einige Wertgegenstände des Opfers entwendet. Daniela Nowak arbeitete für jenen Baulöwen Karl Winkler, der in Cottbus mehrere Altbaublocks aufwändig sanieren lässt, darunter das einstige Haus der Familie Spielmann.

Schnell wird klar, dass Raczek seine Ermittlungen auf Cottbus konzentrieren muss, um in dem Fall voranzukommen. Die besten Erinnerungen hat er nicht gerade an diese Stadt. Als junger Polizist hat er hier seine ersten Erfahrungen gesammelt und ist damals heftig mit dem Kollegen Markus Oelßner aneinandergeraten, der heute Kommissariatsleiter in Cottbus ist. Nicht gerade die ideale Ausgangssituation für Raczeks Neustart in Cottbus. Zum Glück ist da ja noch die Kollegin Alexandra Luschke, mit der sich der Kommissar mit polnischen Wurzeln damals schon gut verstanden hat und die ihn auch jetzt bereits freudig erwartet. Auch wenn Raczek gelegentlich zu Alleingängen neigt, unterstützt Alex ihn bei den Ermittlungen, während Oelßner ihm beständig Steine in den Weg legt.

Eine erste Spur können die Ermittler im TV-Krimi „Hermann“ über einen Mietwagen aufnehmen, der zum Tatzeitpunkt vor der Wohnung von Daniela Nowak in Frankfurt (Oder) gesichtet wurde. Schnell wird klar, dass der PKW von Zvi und Maya Spielmann angemietet wurde, die mittlerweile in Cottbus angekommen sind. Gemeinsam mit Alex befragt Raczek die beiden Juden, die von der Anwesenheit der deutschen Polizei alles andere als begeistert sind. „Herr Spielmann, es tut mir ja sehr leid, was mit Ihrer Familie damals passiert ist, aber …“ So beginnt die resolute und in dieser Situation wenig feinfühlige Luschke das Gespräch – und merkt noch im selben Moment, dass dies nicht der richtige Umgangston gegenüber einem Holocaustüberlebenden ist, polizeiliche Befragung hin oder her. Dem sensiblen Raczek, dessen Familie aus Polen stammt und selbst Opfer aus der Zeit der deutschen Besatzung zu beklagen hat, gelingt es schon eher, das Eis zu brechen. Die Spielmanns wollten Daniela Nowak in Frankfurt treffen, weil sie ihnen wichtige Unterlagen für die Gerichtsverhandlung übergeben wollte. Dabei ging es wohl um den Restitutionsanspruch, den Spielmann für sein Elternhaus geltend machen will. Allerdings sei es zu dem Treffen nie gekommen, da sie Nowak nicht in ihrer Wohnung angetroffen hätten.

Auch wenn sein Rivale Markus Oelßner weiterhin an einen Raubmord glauben will, spürt Raczek, dass es sich lohnt, der Spur rund um die alte Immobilie weiter zu folgen. Zu Recht, wie sich zeigt, denn nicht nur Zvi und Maya Spielmann erheben Anspruch auf den Altbau. Auch Elisabeth und Jakob Behrend behaupten, dass das Haus eigentlich ihnen gehöre. Elisabeth Behrend lebt schon immer dort; ihre Familie und die Spielmanns waren früher Nachbarn. Als Kinder haben Elisabeth und Zvi, der damals noch Hermann hieß – daher der Titel des RBB-Fernsehkrimis – zusammen gespielt – bis die Spielmanns dann eines Tages einfach weg waren. Dabei konnten sie sich in ihrem eigenen Haus noch relativ lange vor den Nazis in einer Geheimwohnung verstecken, doch irgendjemand hat sie schließlich verraten. Elisabeths Sohn Jakob setzt nun alles daran, dass seine Mutter so lange wie möglich in dem Haus wohnen kann, und will mit allen Mitteln verhindern, dass das Anwesen in die Hände des schmierigen Investors Winkler fällt. Den Kommissaren legen die Behrends einen Schenkungsvertrag vor, der belegen soll, dass Zvi Spielmanns Vater das Haus den Behrends unentgeltlich überschrieben habe und dass Elisabeth und Jakob Behrend somit die rechtmäßigen Eigentümer seien. Von wem sie diese Urkunde erhalten haben? Natürlich von Daniela Nowak.

Nun ist den Kommissaren Raczek und Luschke im Brandenburger Polizeiruf 110 „Hermann“ klar, dass der Tod der Bauingenieurin etwas mit diesen brisanten Dokumenten zu tun haben muss: Ungeklärte Eigentumsverhältnisse, eine wertvolle Immobilie, um die sich zwei Familien streiten, und beiden Parteien lässt Daniela Nowak wichtige Unterlagen zukommen, die ihre Rechtsposition stärken, oder verspricht ihnen diese. Da stellen sich eine ganze Reihe von Fragen: Wie kommt eine Bauingenieurin an solche wichtigen Urkunden und Verträge? Und was wollte sie bei den Spielmanns und den Behrends tatsächlich bewirken? Hatte sie womöglich die Absicht, die beiden Familien gegeneinander auszuspielen? Musste sie sterben, weil irgendjemand ihr doppeltes Spiel durchschaut hat? Oder weil verhindert werden sollte, dass eines der brisanten Dokumente im Prozess um das Eigentumsrecht verwendet wird? Vor Gericht sehen sich die beiden einstigen Spielgefährten Elisabeth und Zvi „Hermann“ wieder – doch dies ist nun kein Spiel mehr, sondern bittere Realität, die immer noch von der Vergangenheit geprägt wird. Ob Daniela Nowak tatsächlich wegen dieses Immobilienstreits sterben musste, erfahren Sie im Polizeiruf 110 „Hermann“ am Sonntag, den 5. Dezember 2021, um 20:15 Uhr im Ersten.

Polizeiruf-Kritik:

Die Redaktion von Tatort-Fans meint:
Der Brandenburger Polizeiruf 110 bleibt seiner ruhigen und unaufgeregten Machart treu – das ist positiv hervorzuheben, ebenso, dass Lucas Gregorowicz durchaus in der Lage ist, die Leerstelle allein zu füllen, die durch das Ausscheiden von Maria Simon entstanden ist. Sein Kommissar Raczek funktioniert gut als spröder Einzelkämpfer und Grenzgänger, der nirgendwo richtig zu Hause ist, immer (in) der Fremde bleibt. Auch sein Einsatz in Cottbus wird ja ein Gastspiel bleiben. Erfreulicherweise zeigt „Hermann“ ebenso, dass es beim Stichwort „Immobilien“ in Fernsehkrimis nicht immer nur um Spekulation, Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Gentrifizierung gehen muss – auch die schwierige deutsche Vergangenheit bietet hier ergiebigen Stoff. Leider ist die Geschichte nicht bis ins letzte Detail nachvollziehbar, und die Figuren wirken teilweise arg klischeehaft gezeichnet. Dennoch: Nicht nur für Krimifans, auch für geschichtlich interessierte Zuschauer ein kurzweiliger Fernsehabend.

Trailer



Polizeiruf-Besetzung:

Hauptkommissar Adam Raczek – Lucas Gregorowicz
Hauptkommissarin Alexandra Luschke – Gisa Flake
Zvi Spielmann – Dov Glickmann
Maya Spielmann – Orit Nahmias
Elisabeth Behrend – Monika Lennartz
Jakob Behrend – Heiko Raulin
Karl Winkler – Sven-Eric Bechtolf
Jan Terweg – Julius Feldmeier
Markus Oelßner – Bernd Hoelscher
Karola Nowak – Gabriele Völsch
Komisarz Wiktor Krol – Klaudiusz Kaufmann
Polizeihauptmeister Wolfgang Neumann – Fritz Roth

Polizeiruf-Stab:

Drehbuch – Mike Bäuml
Regie – Dror Zahavi
Kamera – Gero Steffen
Szenenbild – Gabriele Wolff
Kostümbild – Majie Pötschke
Schnitt – Fritz Busse
Ton – Teo Schäfer
Musik – Jörg Lemberg
Casting – Anja Dihrberg
Produzent – Mario Krebs (Eikon Media)
Produktionsleitung – Jörgen Radach (rbb), Dirk Funke (Eikon Media)
Herstellungsleitung – Marcella Rafael (Eikon Media), Torsten Klein (rbb)
Redaktion – Daria Moheb Zandi (rbb)

Bilder-Galerie


15 Meinungen zum Polizeiruf 110: Hermann

  • Karin L. • am 5.12.21 um 19:00 Uhr

    Der Polizeiruf ist gefühlt in oft der bessere Tatort. Leider sind die an der Grenze zu Polen spielenden Krimis der vergangenen Jahre oft sehr düster und langatmig gewesen. Auch die Usedom-Krimis schlagen in diese Richtung. Aber die Vorschau heute lässt auf einen interessanten Abend hoffen. Nach den unterirdischen Tatort-Folgen der letzten Wochen (Dortmund letzten Sonntag ausgenommen), kann es nur besser werden. Und der Polizeiruf seinem geschilderten Image gerecht werden.


  • Sino • am 5.12.21 um 21:43 Uhr

    Sehr eindrucksvolles Krimi-Drama über die Geschichte, die vermutlich ganz wörtlich bis heute noch hinter bundesdeutschen Fassaden versteckt liegt.
    Tolle Schauspieler, besonders die beiden alten Herrschaften!
    Der Film wird mich vermutlich noch eine Weile begleiten.

    Hut ab und vielen Dank, rbb!


  • Der Fremde • am 5.12.21 um 21:46 Uhr

    Die (auch zivilrechtlichen) Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung in der NS-Zeit sind grundsätzlich natürlich ein wichtiges Thema, das allerdings m.E. schon ausreichend häufig in Film und Fernsehen dargestellt wurde.
    Ebenso gibt es m.E. heute und gerade in der jetzigen Zeit (mehr als 75 Jahre nach Kriegsende) doch aktuellere und daher „prickelndere“ Themen.
    Somit ist der Haupt-Plot dieses Films aus meiner Sicht zwar ganz okay, aber für mich persönlich eben nicht sehr interessant.
    Die schauspielerischen Leistungen gerade der ganz alten Darsteller*innen aber haben diese PR-Folge gerettet. Dreieinhalb Sterne, aufgerundet!


  • Karin L. • am 5.12.21 um 21:46 Uhr

    1a. Geschichte verquickt mit spannendem Kriminalfall, beklemmend und berührend. Blendend gespielt. Ein Sonntagabend-Höhepunkt des Jahres.


  • Mart • am 5.12.21 um 21:47 Uhr

    TOP, in jeder Hinsicht.


  • Winfried Vorbeck • am 5.12.21 um 21:51 Uhr

    Die meisten Rollen waren mir zu plakativ: der Pole, der sein Elternhaus will, um es zu verscherbeln. Die Deutsche, die von nichts eine Ahnung oder alles verdrängt hatte. Der Cottbuser Polizeibeamte, der Polen hasst. Nur die Kommissare sehen alles richtig.

    Mit Gisa Flake als Nachfolgerin von Maria Simon tue ich mich noch schwer. Aber das liegt wohl an mir, der von Olga Lenski begeistert war.

    Unglaubwürdig, dass ein Gericht eine Schenkungsurkunde aus der 1939 als valide anerkennt, in der ein Jude einem Deutschen ein Haus schenkt. Und was würde wohl tatsächlich passieren, wenn ein fast 80 Jahre altes Judenversteck aus der Nazizeit entdeckt wird?

    Ansonsten fand ich den Krimi spannend und glaubwürdig.


  • Stefan G. • am 5.12.21 um 21:53 Uhr

    Sehr überzeugende Darsteller. Insbesondere Dov Glickmann und Monika Lennartz. Stark.


  • Colorwriter • am 5.12.21 um 22:05 Uhr

    Recht gut umgesetzt. Wenn auch ein bisschen, wie schon jemand zutreffend geschrieben hat, zu plakative Rollen. Die kleinen Schwächen im Plot sind für mich so nicht OK, weil sie auf die Tour leider Wasser auf die Mühlen der ewig Gestrigen sind.

    Klasse fand ich, wie sich am Ende alles zusammen gefügt hat.

    Da gebe ich viereinhalb, aufgerundet auf fünf, Sterne.


  • Attila • am 5.12.21 um 22:07 Uhr

    Na ja, die ganze Geschichte wäre ohne die tote Ingenieurin besser gewesen. Mord, Kommissaren, sie alle spielten nur Nebenrollen.
    Und vielleicht hätte es eine Minute früher beendet werden können. Das Deutschland sich seit der Nazizeit nicht verändert hat, und das sogar auf hebräisch, ist, meiner Meinung nach, ein falsches Ende.
    Sonst, Regie und Schauspieler super, kamera und Musik auch gut gefallen, und, zum ersten Mal seitdem es diese Kommissariat gibt, habe ich nicht das Gefühl, dass es völlig irrealistisch war.

    Winfried: der alte Mann war kein Pole. In der heutigen Folge gab’s nur zwei polnische Personen, die beiden Polizisten. Er war ein Jude mit dem sehr deutschen Namen Hermann Spielmann, und die Sprache, die sie mit seiner Tochter sprachen, war hebräisch.


  • alter Fan ( tm ) • am 5.12.21 um 22:29 Uhr

    verdiente 4 Sterne ; interessante Story ; insgesamt sehr ordentlich gemacht – d.h. eigentlich nix zu meckern – nebenbei hat´s mich persönlich gefreut , Heiko Raulin in seiner überzeugend gespielten Rolle als Jakob Behrend in dieser Produktion zu sehen – 90 Minuten nicht im geringsten den Drang verspührt , den Kühlschrank aufzusuchen – was für sich spricht


  • Bruno • am 5.12.21 um 22:35 Uhr

    Ich hatte Bedenken und wurde angenehm überrascht.
    Der Punktabzug resultiert daraus, dass es mir ein wenig zu viele Untertitel gab.
    Dass der Assi des Bosses in die Tat verwickelt war, konnte man sich denken.
    Wie weit, allerdings nicht.


  • Winfried Vorbeck • am 5.12.21 um 22:47 Uhr

    Hallo Attila,
    danke für die Korrektur


  • tortart • am 5.12.21 um 22:51 Uhr

    Die Thematik war gut, aber irgendwie fand ich den Film zu zäh.


  • S. K. • am 5.12.21 um 23:43 Uhr

    Ohne, daß ich wußte, wo in Cottbus gedreht wurde, habe ich doch gleich meine ehemalige Arbeitsstelle, die BTU, wo ich 40 Jahre tätig war, erkannt – natürlich auch die anderen Stellen in Cottbus. Deshalb habe ich mir die Sendung heute Abend gleich 2 mal hinter einander angesehen, da der Film ja bei 2 Sendern aufeinanderfolgend lief. Die Handlung war mal etwas Besonderes – großes Lob für die schauspielerische Leistung von M. Lennartz.


  • Frank • am 6.12.21 um 18:46 Uhr

    Mir ist mal wieder bewusst geworden, dass es noch ganz unterschiedliche Themen im Osten und Westen Deutschlands gibt. Die Bewältigung des Nationalsozialismus hat ja in den sozialistischen Ländern eher durch Todschweigen stattgefunden. Themen die eigentlich zur genüge thematisiert wurden, werden dadurch nochmals bearbeitet. Neu und deswegen durchaus interessant und sehenswert, es werden noch polnische Erfahrungen mit Nazi Deutschland eingebracht. Da viel Zeit vergangen ist, muss natürlich in der Story vieles arg konstruiert.
    Ich dachte die neue Besetzung im Dortmunder Kommissariat ist nicht mehr zu toppen, wurde eines besseren belehrt: Gisa Flake als Polizistin, das kann ich noch nicht mal konstruiert nennen… Da kann sie schauspielerisch auftrumpfen, es bleibt bizarr.
    Schon genannt wurde die geniale Darstellung der damaligen Kinder von M. Lennartz und D. Glickmann. Absolut sehenswert.
    Fazit: Sehenswert trotz „kriminalistischer“ Schwächen.


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