Tatort Folge 239: Finale am Rothenbaum



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Tatort Folge 239: Finale am Rothenbaum 5 2

Hauptkommissar Paul Stoever (Manfred Krug) und sein Kollege Peter Brockmöller (Charles Brauer) geraten in der Tatort-Folge 239 „Finale am Rothenbaum“ in einen Fall, der anfangs recht harmlos erscheint, im Laufe der Ermittlungen aber alles andere als leicht zu lösen ist: In Marseille kommt es zu einem Banküberfall. Ein Bankangestellter wird dabei erschossen, der Täter kann von der Polizei gefasst werden. Es handelt sich um einen äußerst brutalen Kriminellen, die bereits in Hamburg eine blutigen Spuren hinterlassen hat – prompt werden die Hamburger Ermittler Stoever und Brockmöller zu dem Fall hinzugezogen. Sie sollen den französischen Kollegen bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen und jene Personen nennen, mit denen der Inhaftierte in der Hansestadt Kontakt hatte.

Paul Stoever reagiert mürrisch auf die Anfrage aus Frankreich, denn er würde viel lieber die Internationale Tennismeisterschaft nahe der Alster mitverfolgen, anstatt in Kriminalfälle aus dem Nachbarland hineingezogen zu werden. Andreas „Andi“ Behrens, ein großes Tennistalent, spielt auf dem Rothenbaum-Turnier. Stoever ist ein Riesenfan des Stars. Als Behrens das Finale erreicht, wird er kurz vor dem letzten Spiel im Haus seiner Freundin gekidnappt! Die Entführer melden sich bei der Polizei und fordern die Freilassung des in Marseille inhaftierten Bankräubers. Kommissar Stoever, geschockt von der Entführung seines Lieblingsspielers, schaltet sich sofort in den Fall ein: Wer in Hamburg könnte Interesse daran haben, einen in Frankreich geschnappten Kriminellen auf freiem Fuß zu sehen? Warum traf es gerade Andi Behrens?

Der Krisenstab der französischen Polizei entscheidet, zum Schein auf die Forderung der Gangster einzugehen – in Wirklichkeit aber einen Doppelgänger des Bankräubers nach Hamburg zu schicken. In der Zwischenzeit versuchen Hauptkommissar Stoever und sein Kollege Brockmöller verzweifelt, das Versteck der Entführer ausfindig zu machen und den Tennis-Champion zu befreien. Stoever, ein erfahrener Ermittler, fürchtet um das Leben des Entführungsopfers. Die Suche bleibt jedoch ohne Erfolg.

Erst in den frühen Morgenstunden am Tag des fingierten Austausches hat Stoever endlich die lang ersehnte heiße Spur. – Doch das mobile Einsatzkommando der Polizei lässt sich nun nicht mehr rechtzeitig stoppen. Schließlich findet auf dem Tennisplatz am Rothenbaum ein dramatisches Finale statt…
Der Hamburger Tatort „Finale am Rothenbaum“ wurde im Jahr 1990 für den NDR produziert. Die Erstausstrahlung des Krimis lief am Sonntag, den 20. Januar 1991, erstmals im Ersten Programm der ARD.

Besetzung
Hauptkommissar Brockmöller – Charles Brauer
Hauptkommissar Stoever – Manfred Krug
Bettina – Christina Plate
Andy – Konstantin Graudus
André – Michel Subor
Doc – Knut Hinz

Stab
Buch – Frank Göhre
Regie – Dieter Kehler
Produktionsleitung – Rudolf Sander
Redaktion – Matthias Esche
Kamera – Jochen Rademacher
Kamera – Charles Fürth
Musik – Gerd Gerdes
Schnitt – Irene Brunhöver
Ton – Willi Krollpfeifer
Kostüme – Bea Hanke
Bildtechnik – Winfried Staschau
Mischung – Hans Gralke
Ton – Andreas Pitann

Bilder: NDR


6 Meinungen zum Tatort Folge 239: Finale am Rothenbaum

  • gjb • am 25.4.11 um 11:16 Uhr

    hallo,

    nichts gegen stöver, aber nicht schon wieder…!

    den wiederholungen nach zu urteilen, befinden sich ard

    und zdf schon in der “ sommerpause „….nur meine gebühren

    haben ein ganzjahreshoch…!

    grüsse

    gjb


  • Gudrun Eussner • am 25.4.11 um 18:39 Uhr

    Und heute abend gibt’s als neuesten TO wieder grünes Agitprop, Marke Spekulanten! Aber auf ZDFneo ist Inspector Barnaby, mit ächtem Grün, Bäumen, Rasen etc.


  • gjb • am 26.4.11 um 10:32 Uhr

    barnaby gut….aber eine dieser folgen lief auch schon

    mindestens 5 x…..ich sag`s ja, die sommerpause beginnt

    nun schon im april…..

    grüsse

    gjb


  • Dirk • am 1.12.15 um 18:58 Uhr

    Der Tatort Nummer 239 mit den Kommissaren Stoever und Brockmöller aus Hamburg in Zusammenarbeit mit französischen Kriminalisten aus Marseille. Da kommt was auf die beiden zu. Sehr gut gedrehter und spannender Tatort-Thriller der beiden klassischen Polizeibeamten. Nicht gerade meine Lieblings-Tatort-Kommissare. Wenn das Programm aber erst einmal mit Stoevi und Brocki lief, wurde auch immer bis zum Ende geschaut. Es waren doch mit die Besten. Für die Mischung (?) beim Dreh war Hans Gralke verantwortlich. Gut.


  • Walter Ulbricht • am 8.2.16 um 22:19 Uhr

    Ein Boris-Becker-Verschnitt als Opfer ruchloser Gangster aus Marseille mit Verbindungen nach Hamburg.
    Das zweite Opfer: ein französischer Polizist, der sich als Doppelgänger hergibt.
    Erstklassig gemachte Krimikost.


  • Henning • am 14.10.17 um 22:34 Uhr

    Ein Tatort, wahrlich der nicht der stärkste seiner Zunft, doch ein Kind seiner Zeit, sprang er doch auf den Boris-Becker-Zug auf. Diese Becker-Adaption übernahm Konstantin Graudus, den in den Jahren danach spätestens alle als Staplerfahrer Klaus kennen lernten. Jener Graudus, dem durchaus zuzutrauen war, weit über das Hamburger Umfeld hinauszuwachsen, was jedoch nicht wirklich passierte. Der französischen Szenen wirken wahrscheinlich bewusst wie ein eigener Kurzfilm innerhalb des Tatort. Knut Hinz durfte sich noch einmal klar und deutlich artikulieren, kurz danach übernahm er die Rolle des stotternden Hajo Scholz in der Lindenstraße.


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